<<< Weisheiten 0782 >>>

Die Philosophen mögen streiten über die Natur der Wahrheit. Für das Gute haben wir nur ein einziges haltbares Kriterion: dass es nütze, nicht zuweilen und einzeln, sondern immer und allgemein.
Johann Gottfried Seume, Apokryphen

Die Philosophen sind Hurenböcke. Sie stellen jedem halbwegs attraktiven Gedanken nach.
Sprüche der Weisen

Die Philosophen sollen Könige, die Könige Philosophen sein.
Nach Platon

Die Philosophen streiten, und die Natur handelt.
Voltaire, Philosophisches Wörterbuch

Die Philosophie atmet ganz im Denken, das Weib lebt ganz in der Empfindung.
Sprüche der Weisen

Die Philosophie auf ihren höchsten Punkten bedarf auch ureigentlicher Ausdrücke und Gleichnisreden, wie die von uns oft erwähnte, getadelte und in Schutz genommene Symbolik bezeugt.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 5. Abt. - Intentionelle Farben

Die Philosophie behandelt weder allein die Wahrheit noch bloß die Sittlichkeit, noch bloß die Schönheit, sondern das Gemeinsame aller, und leitet sie aus einem Urquell her... Philosophie fordert Charakter, und zwar von bestimmter sittlicher Höhe und Energie. Ebenso ist ohne alle Kunst und Erkenntnis der Schönheit Philosophie undenkbar.
Schelling, Sämtliche Werke

Die Philosophie bemüht sich immer und ewig um das Absolute, und das ist doch eigentlich die Aufgabe der Poesie.
Friedrich Hebbel, Tagebücher

Die Philosophie besiegt leicht vergangene und zukünftige Übel, aber gegenwärtige besiegen sie.
La Rochefoucauld, Réflexions morales

Die Philosophie der Geschichte also, die die Kette der Tradition verfolgt, ist eigentlich die wahre Menschengeschichte, ohne welche alle äußere Weltbegebenheiten nur Wolken sind oder erschreckende Mlßgestalten werden.
Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Die Philosophie des Genusses war nie etwas andres als die geistreiche Sprache gewisser zum Genuss privilegierter gesellschaftlicher Kreise.
Marx/Engels, Deutsche Ideologie

Die Philosophie endet wie eine Flamme mit einer himmlischen Spitze nach oben.
Jean Paul, Aphorismen

Die Philosophie hat kaum ihr Licht unter uns verbreitet, schon stehen Dummheit und Aberglaube rings um uns auf und betreiben ihre Vernichtung.
M. Grimm, Bühnensatire gegen die Philosophen

Die Philosophie ist die Erkenntnis dessen, was ist. Die Dinge und Wesen so zu denken, so zu erkennen, wie sie sind - dies ist das höchste Gesetz, die höchste Aufgabe der Philosophie.
Feuerbach, Vorläufige Thesen zur Reformation der Philosophie

Die Philosophie ist eigentlich Heimweh, Trieb, überall zu Hause zu sein.
Novalis, Fragmente

Die Philosophie ist ein Frauenzimmer, wenn sie keinen Grund mehr anzugeben weiß, fällt sie in Ohnmacht.
Sprüche der Weisen

Die Philosophie ist ein Spezialfall, der sich für den allgemeinen hält.
Sprüche der Weisen

Die Philosophie ist eine ideologische Begleiterscheinung der Klassenkämpfe, eine der ideologischen Formen, in denen die Menschen sich dieser Kämpfe bewußt werden und sie ausfechten.
F. Mehring, John Locke

Die Philosophie ist eine veraltete Mode, die noch manche Liebhaber findet, so wie andere rote Strümpfe tragen der Welt zum Trotz.
Vauvenargues, Reflexionen und Maximen

Die Philosophie ist identisch mit dem Geiste der Zeit, in der sie auftritt; sie steht nicht über ihrer Zeit, sie ist nur das Bewußtsein des Substantiellen ihrer Zeit, oder das denkende Wissen dessen, was in der Zeit ist.
Hegel, Verhältnis der Geschichte der Philosophie zu den übrigen Gestaltungen des Geistes

Die Philosophie ist zuerst und vor allem Reflexion, ein Infragestellen.
Sprüche der Weisen

Die Philosophie ist, wenn sie spricht, immer genötigt, die Sprache der Unphilosophie zu reden.
Lichtenberg, Vermischte Schriften

Die Philosophie kann... unter den Menschen niemals Wurzeln fassen, ohne sie aufzuklären und besser zu machen. . Ihr Licht schwindet entweder ganz dahin, oder es erleuchtet die Geister, die fähig sind, es aufzunehmen...
M. Grimm, D'Alemberts Aufnahme in die Academie

Die Philosophie lehr handeln, nicht reden.
Seneca, Mächtiger als das Schicksal

Die Philosophie leidet durch die Philosophen, wie die Frauen durch ihre Zofen.

Die Philosophie muss sich wieder mit der Naturwissenschaft, die Naturwissenschaft mit der Philosophie verbinden.
Feuerbach, Vorläufige Thesen zur Reformation der Philosophie

Die Philosophie schweigt, wo die Gerechtigkeit den Verstand verliert...
Diderot, Gespräche eines Vaters mit seinen Kindern

Die Philosophie triumphiert leicht über vergangene und künftige Leiden, aber die gegenwärtigen Leiden triumphieren über sie.
La Rochefoucauld

Die Philosophie war also in der Aufklärung ein mehr oder weniger gesunder und geübter Menschenverstand, der es wagte, ins Allgemeine zu gehen und über innere und äußere Erfahrungen abzusprechen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,7

Die Philosophie will uns innerlich formen und bilden. Sie regelt unser Leben und leitet unsere Handlungen. Sie zeigt uns, was wir tun und lassen sollen. Sie hat das Steuer in der Hand und lenkt unsere Fahrt durch die verschiedensten Strömungen. Die Philosophie allein garantiert uns ein Leben ohne Furcht, ein Leben in Sicherheit.
Seneca, Mächtiger als das Schicksal

Die Philosophie wird mir deshalb immer werter, weil sie mich täglich immer mehr lehrt, mich von mir selbst zu scheiden, das ich um so mehr tun kann, da meine Natur, wie getrennte Quecksilberkugeln, sich so leicht und schnell wieder vereinigt.
Goethe, An Schiller, 10. 2. 1798

Die Philosophie wollte mich jedoch keineswegs aufklären.
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,6

Die Philosophie
Schlägt um, wie uns're Pulse anders schlagen.
Schiller, An einen Moralisten

Die Phrase 'Diktatur des Proletariats' enthält überhaupt keinen Sinn. Genausogut könnte man sagen: Allmacht der Omnibusschaffner. Es liegt auf der Hand, dass ein Omnibusschaffner, falls er Allmacht wäre, es wahrscheinlich vorziehen würde, etwas anderes als einen Omnibus zu führen.
Sprüche der Weisen

Die Phrase ist das gestärkte Vorhemd vor einer Normalgesinnung, die nie gewechselt wird.
Kraus, Aphorismen

Die Phrase ist die Toilette des Geistes.
Aus den 'Fliegenden Blättern'

Die Physik, die Chemie und die Technik haben in unseren Tagen größere Wunder vollbracht, als Fanatismus und Aberglaube in den Jahrhundertender Unwissenheit und Barbarei je vermuten ließen.
M. Grimm, Schachautomat und Sprechmaschine

Die Physiker sind jetzt mit allen Metaphysikern darüber einmütig, dass wir in einer Welt der Täuschung leben: glücklich, dass man nicht mehr nötig hat, darüber mit einem Gotte abzurechnen, über dessen 'Wahrhaftigkeit' man zu seltsamen Gedanken kommen könnte.
Nietzsche, Unschuld des Werdens

Die Physiognomie zeigt sich nicht in den großen Zügen und der Charakter nicht in großen Handlungen; es sind die Kleinigkeiten, wo sich das Naturell enthüllt.
Rousseau, Emile

Die physische Feigheit des Menschen zu besiegen, ist gar nicht so schwer. Man braucht ihn nur richtig anzupacken. Wenn man ihm streng zuspricht und ihm dann noch ein bisschen Schnaps eingießt, dann geht er glatt und folgsam in den Tod.
Lion Feuchtwanger, Exil

Die physischen Geißeln und Drangsale der menschlichen Natur haben die Gesellschaft notwendig gemacht. Die Gesellschaft hat die Leiden der Natur noch gesteigert. Die Nachteile der Gesellschaft haben die Regierung notwendig gemacht, und die Regierung steigert noch die Leiden der Gesellschaft. Das ist die Geschichte der menschlichen Natur.
Chamfort, Maximen und Gedanken

Die Picards haben das Herz auf der Zunge.
i] Die Bewohner der Picardie gelten als aufrichtig und offenherzig. (La franchise née picarde a le coeur à la main.) Doch wirft man ihnen Heftigkeit und Trunksucht vor; man sagt sie hätten einen heißen Kopf. (Les Picards ont la tête chaude.) Um sich über ihre Naivetät lustig zu machen, erzählt man folgendes Gespräch: 'Picard, dein Haus brennt!' 'Bah, ich habe ja den Schlüssel in der Tasche.' ('Picard, ta maison brûle!' 'Fache, j'ai l' clef dins m' poke.')

Die Pille ist zu bitter, um sie zu schlucken.
ho] Dat is eene bittere pil, om te slikken.
ho] Die pil es niet gemakkelijk door te slikken.

Die Pillen der Apotheker sind schön, aber inwendig bitter.

Die Pillen der Ärzte und Minister sind alle gleich gut.

Die Pilze wachsen auf dem Lande, aber man kennt sie in der Stadt.

Die Piraten des Meeres beschuldigen die Räuber des Dschungels der Verbrechen.

Die Pirogge hat des Hundes Alter, das Gerstenbrot der Katze Alter.
Estland

Die Pläne, die viel Zeit zur Durchführung brauchen, führen fast nie zum Ziel, denn die Unbeständigkeit des Schicksals, der Wankelmut der Gemüter, die Verschiedenheit der Leidenschaften, der beständige Wechsel der Verhältnisse und die Mannigfaltigkeit der Interessen legen tausend Hindernisse in den Weg.
Montesquieu, Betrachtungen über die Universalmonarchie in Europa

Die Planierraupe der Politik ist die Vereinfachung. Man vereinfacht die Dinge, um sie zu verdeutlichen oder zu verdunkeln.
Sprüche der Weisen

Die Platte macht nicht den Mönch.
z] Die kleydung als man spricht, macht keyn münch nicht; auch die breyt platt kan nicht machen eynen frummen geystlichen pfaffen.

Die Plätze der Heiligen vererben sich leichter als ihre Heiligkeit.

Die plaudern und waschen, wollen ausleeren die Taschen.
i] Eine Frau soll keine Zuträgerinnen haben.

Die Plauze quillt ihm.
i] Er gerät in Zorn. Plauze = Lunge.

Die Pleite ernährt Geier auf Kosten Gläubiger.
Baschnonga

Die Pleite ernährt Geier auf Kosten Gläubiger.
Baschnonga

Die plumen (Pflaumen) streichen.
Ohren melken
z] Wo man steht fest und lest sich nicht beweichen (= bewegen) jr federlesen und pflaumen streichen.
i] Schmeicheln.
la] Plumas tergentes monstrat fictiti gentes.
la] Demulcere caput.

Die Poesie aber sei weltbürgerlich und um so mehr interessant, als sie sich national zeigt.
Goethe, K.M.v.Sternberg, 11./19.6.1827

Die Poesie an sich, ohne Charakter, ist nicht empirisch darzustellen.
Goethe, Riemer, 28.8.1808

Die Poesie der Alten war die des Besitzes, die unsrige ist die der Sehnsucht.
A. W. Schlegel, Vorlesungen Über dramatische Kunst und Literatur

Die Poesie des Wanderns...! Vielleicht kommt es eines Tages dazu, dass die nachtdunkeln Felder, Wälder, Berge und Täler von Zentralflammen beleuchtet sind, dass man in ihnen sich bewegt wie auf dem Broadway und dass kein Mensch mehr auf den Gedanken verfällt, darin zu wandern...
Tucholsky, Über Naturauffassung

Die Poesie geht mehr auf das Allgemeine und die Geschichte auf das Besondere.
Lessing, Hamburgische Dramaturgie

Die Poesie hat in Absicht auf Gleichnisreden und uneigentlichen Ausdruck sehr große Vorteile vor allen übrigen Sprachweisen, denn sie kann sich eines jeden Bildes, eines jeden Verhältnisses nach ihrer Art und Bequemlichkeit bedienen. Sie vergleicht Geistiges mit Körperlichem und umgekehrt, den Gedanken mit dem Blitz, den Blitz mit dem Gedanken, und dadurch wird das Wechselleben der Weltgegenstände am besten ausgedrückt.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 5. Abt. - Intentionelle Farben

Die Poesie ist bei uns eine Gemeindewiese, auf welcher jedes Vieh umherspazieren und Blumen und Gras fressen kann nach Belieben.
Hauff, Mitteilungen aus den Memoiren des Satan

Die Poesie ist das echt absolut Reelle. Dies ist der Kern meiner Philosophie. Je poetischer, desto wahrer.
Novalis, Fragmente

Die Poesie ist doch eigentlich auf die Darstellung des empirisch-pathologischen Zustandes des Menschen gegründet, und wer gesteht denn das jetzt wohl unter unsern fürtrefflichen Kennern und sogenannten Poeten ?
Goethe, An Schiller, 25.11.1797

Die Poesie ist doch wirklich eine Klapperschlange, in deren Rachen man sich mit widerwilligem Willen stürzt.
Goethe, An Zelter, 6.17.6.1820

Die Poesie ist ein Kind des Himmels; sie gehet aufrecht, oder sie flieget.
Herder, Briefe zu Beförderung der Humanität

Die Poesie ist kein fester Stoff, sondern ein fließender Strom, der häufig den Händen des Schöpfers entgleitet. Sein Rohstoff besteht aus Elementen, die sind und zugleich nicht sind, aus Dingen, die es gibt und nicht gibt.
Sprüche der Weisen

Die Poesie ist nur den Freuden unserer Seele nützlich. Nichts ist Poesie, was nicht begeistert. Die Leier ist gewissermaßen ein beflügeltes Instrument.
Joubert, Gedanken und Maximen

Die Poesie kann ans Herz sprechen, und dieses ist eigentlich die Stufe, worauf das Publikum unserer Tage steht, daher erhielt Tasso, daher andere so große Zuneigung. Höher kann sie zur Leidenschaft sprechen, ja sie erregen, auch zum Verstand, und hierin bestund vornehmlich Schillers Talent. Aber das höchste ist, wenn sie an die Imagination spricht, wenn sie, ohne sich ins Detail einzulassen, mit gewaltigen Worten den Zuhörer mächtig faßt und erschüttert.
Goethe, J.H. Meyer, 30.4.1807

Die Poesie schaltet und waltet mit Schmerz und Kitzel - mit Lust und Unlust - Irrthum und Wahrheit - Gesundheit und Kranckheit - Sie mischt alles zu ihrem großen Zweck der Zwecke - der Erhebung des Menschen über sich selbst.
Novalis, Logologische Fragmente

Die Poesie verlangt, ja sie gebietet Sammlung, sie isoliert den Menschen wider seinen Willen, sie drängt sich wiederholt auf und ist in der breiten Welt (um nicht zu sagen: in der großen) so unbequem wie eine treue Liebhaberin.
Goethe, An Schiller, Frankfurt a. M., 9. 8. 1797

Die Poesie will vorzüglich... als strenge Kunst getrieben werden.
Novalis, Heinrich von Ofterdingen

Die Poeten schreiben alle, als wären sie krank und die ganze Welt ein Lazarett. Alle sprechen sie von dem Leiden und dem Jammer der Erde und von den Freuden des Jenseits, und unzufrieden, wie schon alle sind, hetzt einer den anderen in noch größere Unzufriedenheit hinein. Das ist ein wahrer missbrauch der Poesie, die uns doch eigentlich dazu gegeben ist, um die kleinen Zwiste des Lebens auszugleichen und den Menschen mit der Welt und seinem Zustande zufrieden zu machen.
Goethe, Eckermann, 24.9.1827

Die poetische Auffassung des Lebens und unserer ganzen Umgebung ist eine gewaltige Gabe, die uns in der Kindheit beschert wird.
Sprüche der Weisen

Die poetische Gabe ist mit der Gabe, das Leben einzuleiten und irgendeinen Zustand zu bestätigen, gar selten verbunden.
Goethe, An Th. Carlyle, 25.6.1829

Die poetische Gerechtigkeit sei eine Absurdität. Das allein Tragische ist das injustum und praematurum.
Goethe, Riemer, 11.3.1809

Die Poggen (Kröten) haben das Wasser ausgesoffen.
Dönhofstädt
i] Wenn in der Wassertonne das Wasser ausgegangen ist.

Die Polen sind Landstreicher.
Mähren

Die Polen sind nur Untertanen auf Kündigung.
Bismarck

Die Politik ähnelt darin der Religion: wenn man versucht, beide um ihr Zeremoniell zu bringen, so ist das die sicherste Methode, beide der Missachtung auszusetzen.
Sprüche der Weisen

Die Politik bedient sich des Kriegs zur Erreichung ihrer Zwecke.
Helmuth Graf von Moltke, Über Strategie

Die Politik der freien Hand.
Minister von Schleinitz, in der preußischen Zweiten Kammer, 1859

Die Politik der Kommunisten muss vereinigen, was Danton als Erfordernis der Revolution bezeichnete - Kühnheit, Kühnheit und nochmals Kühnheit -, mit dem, was Lenin von ihr forderte - Vorsicht, Vorsicht und nochmals Vorsicht! Sie muss zusammenfassen das kühne Wagen im Hinblick auf das Ziel mit dem kühlen Wägen der gegebenen Wirklichkeiten.
C. Zetkin, Um Sein oder Nichtsein der Italienischen Sozialistischen Partei

Die Politik der offenen Tür.
John Hay, Staatssekretär, 1889

Die Politik erfordert vor allem die Fähigkeit, in jeder neuen Situation intuitiv zu erkennen, wohin der richtige Weg geht. Der Staatsmann muss die Dinge rechtzeitig herannahen sehen und sich darauf einrichten. Versäumt er das, so kommt er mit seinen Maßregeln meist zu spät.
Bismarck, Zu Hermann Hofmann, Chefredakteur der Hamburger Nachrichten

Die Politik ergibt sich in der Tat zwangsläufig aus der Moral.
Saint-Simon, Die Industrie

Die Politik gleicht der Sphinx der Fabel: sie verschlingt alle, die ihre Rätsel nicht lösen.
Rivarol, Maximen und Gedanken

Die Politik ist das nationale Schaugeschäft.
Sprüche der Weisen

Die Politik ist das Schicksal.
Napoleon I., Zu Goethe, Erfurt, 2. 10. 1809

Die Politik ist die Kunst, sich der Leute zu bedienen.
Montherlant

Die Politik ist ein Balanceakt zwischen den Leuten, die hinein wollen, und denen, die nicht heraus wollen.
Sprüche der Weisen

Die Politik ist ein Hund, sie beisst den Ängstlichen.
Sprüche der Weisen

Die Politik ist ein Kampfplatz, auf dem das Ergebnis, das man erzielt, immer weit unter dem liegt, was man erreichen möchte.
Tocqueville, An Stoffels, 3. 4. 1844

Die Politik ist ein Krippenspiel, bei dem kein Heiliger mitwirkt, aber viele Andächtige zusehen.
Sprüche der Weisen

Die Politik ist eine Art Intensivstation - sie hält uns dauernd in Atem.
Sprüche der Weisen

Die Politik ist eine Bühne, auf der die Souffleure manchmal lauter sprechen als die Darsteller.
Sprüche der Weisen

Die Politik ist eine eminent praktische Wissenschaft, bei der man sich an die Form, an den Namen, an die Theorie, in die sie gerade hineinpassen soll, nicht so kehren darf.
Bismarck

Die Politik ist eine Funktion der menschlichen Gesellschaft, das Interesse an ihr gehört zur Totalität des Menschengeistes, und so wenig der Mensch nur dem Naturreich angehört, so wenig ist die Politik nur im Bösen beschlossen.
Sprüche der Weisen

<<< operone >>>

DEUTSCH
0001 0002 0003 0004 0005 0006 0007 0008 0009 0010 0011 0012 0013 0014 0015 0016 0017 0018 0019 0020 0021 0022 0023 0024 0025 0026 0027 0028 0029 0030 0031 0032 0033 0034 0035 0036 0037 0038 0039 0040 0041 0042 0043 0044 0045 0046 0047 0048 0049 0050 0051 0052 0053 0054 0055 0056 0057 0058 0059 0060 0061 0062 0063 0064 0065 0066 0067 0068 0069 0070 0071 0072 0073 0074 0075 0076 0077 0078 0079 0080 0081 0082 0083 0084 0085 0086 0087 0088 0089 0090 0091 0092 0093 0094 0095 0096 0097 0098 0099 0100 0101 0102 0103 0104 0105 0106 0107 0108 0109 0110 0111 0112 0113 0114 0115 0116 0117 0118 0119 0120 0121 0122 0123 0124 0125 0126 0127 0128 0129 0130 0131 0132 0133 0134 0135 0136 0137 0138 0139 0140 0141 0142 0143 0144 0145 0146 0147 0148 0149 0150 0151 0152 0153 0154 0155 0156 0157 0158 0159 0160 0161 0162 0163 0164 0165 0166 0167 0168 0169 0170 0171 0172 0173 0174 0175 0176 0177 0178 0179 0180 0181 0182 0183 0184 0185 0186 0187 0188 0189 0190 0191 0192 0193 0194 0195 0196 0197 0198 0199 0200 0201 0202 0203 0204 0205 0206 0207 0208 0209 0210 0211 0212 0213 0214 0215 0216 0217 0218 0219 0220 0221 0222 0223 0224 0225 0226 0227 0228 0229 0230 0231 0232 0233 0234 0235 0236 0237 0238 0239 0240 0241 0242 0243 0244 0245 0246 0247 0248 0249 0250 0251 0252 0253 0254 0255 0256 0257 0258 0259 0260 0261 0262 0263 0264 0265 0266 0267 0268 0269 0270 0271 0272 0273 0274 0275 0276 0277 0278 0279 0280 0281 0282 0283 0284 0285 0286 0287 0288 0289 0290 0291 0292 0293 0294 0295 0296 0297 0298 0299 0300 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 0308 0309 0310 0311 0312 0313 0314 0315 0316 0317 0318 0319 0320 0321 0322 0323 0324 0325 0326 0327 0328 0329 0330 0331 0332 0333 0334 0335 0336 0337 0338 0339 0340 0341 0342 0343 0344 0345 0346 0347 0348 0349 0350 0351 0352 0353 0354 0355 0356 0357 0358 0359 0360 0361 0362 0363 0364 0365 0366 0367 0368 0369 0370 0371 0372 0373 0374 0375 0376 0377 0378 0379 0380 0381 0382 0383 0384 0385 0386 0387 0388 0389 0390 0391 0392 0393 0394 0395 0396 0397 0398 0399 0400 0401 0402 0403 0404 0405 0406 0407 0408 0409 0410 0411 0412 0413 0414 0415 0416 0417 0418 0419 0420 0421 0422 0423 0424 0425 0426 0427 0428 0429 0430 0431 0432 0433 0434 0435 0436 0437 0438 0439 0440 0441 0442 0443 0444 0445 0446 0447 0448 0449 0450 0451 0452 0453 0454 0455 0456 0457 0458 0459 0460 0461 0462 0463 0464 0465 0466 0467 0468 0469 0470 0471 0472 0473 0474 0475 0476 0477 0478 0479 0480 0481 0482 0483 0484 0485 0486 0487 0488 0489 0490 0491 0492 0493 0494 0495 0496 0497 0498 0499 0500 0501 0502 0503 0504 0505 0506 0507 0508 0509 0510 0511 0512 0513 0514 0515 0516 0517 0518 0519 0520 0521 0522 0523 0524 0525 0526 0527 0528 0529 0530 0531 0532 0533 0534 0535 0536 0537 0538 0539 0540 0541 0542 0543 0544 0545 0546 0547 0548 0549 0550 0551 0552 0553 0554 0555 0556 0557 0558 0559 0560 0561 0562 0563 0564 0565 0566 0567 0568 0569 0570 0571 0572 0573 0574 0575 0576 0577 0578 0579 0580 0581 0582 0583 0584 0585 0586 0587 0588 0589 0590 0591 0592 0593 0594 0595 0596 0597 0598 0599 0600 0601 0602 0603 0604 0605 0606 0607 0608 0609 0610 0611 0612 0613 0614 0615 0616 0617 0618 0619 0620 0621 0622 0623 0624 0625 0626 0627 0628 0629 0630 0631 0632 0633 0634 0635 0636 0637 0638 0639 0640 0641 0642 0643 0644 0645 0646 0647 0648 0649 0650 0651 0652 0653 0654 0655 0656 0657 0658 0659 0660 0661 0662 0663 0664 0665 0666 0667 0668 0669 0670 0671 0672 0673 0674 0675 0676 0677 0678 0679 0680 0681 0682 0683 0684 0685 0686 0687 0688 0689 0690 0691 0692 0693 0694 0695 0696 0697 0698 0699 0700 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0708 0709 0710 0711 0712 0713 0714 0715 0716 0717 0718 0719 0720 0721 0722 0723 0724 0725 0726 0727 0728 0729 0730 0731 0732 0733 0734 0735 0736 0737 0738 0739 0740 0741 0742 0743 0744 0745 0746 0747 0748 0749 0750 0751 0752 0753 0754 0755 0756 0757 0758 0759 0760 0761 0762 0763 0764 0765 0766 0767 0768 0769 0770 0771 0772 0773 0774 0775 0776 0777 0778 0779 0780 0781 0782 0783 0784 0785 0786 0787 0788 0789 0790 0791 0792 0793 0794 0795 0796 0797 0798 0799 0800 0801 0802 0803 0804 0805 0806 0807 0808 0809 0810 0811 0812 0813 0814 0815 0816 0817 0818 0819 0820 0821 0822 0823 0824 0825 0826 0827 0828 0829 0830 0831 0832 0833 0834 0835 0836 0837 0838 0839 0840 0841 0842 0843 0844 0845 0846 0847 0848 0849 0850 0851 0852 0853 0854 0855 0856 0857 0858 0859 0860 0861 0862 0863 0864 0865 0866 0867 0868 0869 0870 0871 0872 0873 0874 0875 0876 0877 0878 0879 0880 0881 0882 0883 0884 0885 0886 0887 0888 0889 0890 0891 0892 0893 0894 0895 0896 0897 0898 0899 0900 0901 0902 0903 0904 0905 0906 0907 0908 0909 0910 0911 0912 0913 0914 0915 0916 0917 0918 0919 0920 0921 0922 0923 0924 0925 0926 0927 0928 0929 0930 0931 0932 0933 0934 0935 0936 0937 0938 0939 0940 0941 0942 0943 0944 0945 0946 0947 0948 0949 0950 0951 0952 0953 0954 0955 0956 0957 0958 0959 0960 0961 0962 0963 0964 0965 0966 0967 0968 0969 0970 0971 0972 0973 0974 0975 0976 0977 0978 0979 0980 0981 0982 0983 0984 0985 0986 0987 0988 0989 0990 0991 0992 0993 0994 0995 0996 0997 0998 0999
ENGLISCH
FRANZÖSISCH
ITALIENISCH
LATEINISCH
PORTUGIESISCH
SPANISCH