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Die Pfeile der Not treffen sicher.

Die Pfeilspitze im Krper eines anderen ist nur ein Schaft.
Nigeria

Die Pfennige gehen wie sie gekommen sind.
d] Penninge ere laade komne og farne.

Die pferd stallen gern, wo es vor nass ist.

Die Pferd verstehen die Fe im Stall.
i] Folge des Miggangs.

Die Pferde belaufen die Einknfte und die Esel genieen sie.

Die Pferde der Frsten wohnen besser als die, fr welche er sie hat und deren Vater er genannt sein will.
China

Die Pferde der Hoffnung galoppieren, die Esel der Erfahrung schreiten langsam.
Russland

Die Pferde erlaufen das Ziel und die Esel bekommen den Kranz.
i] Das Verdienst wird oft schlecht belohnt.

Die Pferde fressen einen Mann, der nicht mit ihnen umgehn kann.

Die Pferde fressen einen Mann, der sie mit Rat nicht halten kann.

Die Pferde gehen oft mit dem Reiter, wohin er nicht will.
d] Hestene og skibet gaae tit som de vil, og ei agte styrern.
d] Tit lbe hestene, og lade sig ei styre af kudsken.

Die Pferde haben groe Muler, fressen viel Haber, scheien aber nur Rosskot.
z] Weil aber die Pferde groe Muler haben, wie man pfleget zu sagen, Haber fressen, aber scheien nur Rosskoth.
z] So haben die Pferde groe Muler, und sch., mit Gunst zu melden, Dreck.

Die Pferde haben Hafer gekostet.
i] Sind mutig, bermtig, drohen durchzugehen.
ho] De paarden hebben haver gehad.

Die Pferde haben silberne Zhne.

Die Pferde hinter den Wagen spannen.

Die Pferde laufen den Vergnstigungen nach und die Esel erhaschen sie.

Die Pferde laufen um Pfrnden, indess die Esel sie finden.
i] So sagte man im Mittelalter, um das Verfahren zu richten, nach welchem die besten Pfrnden und mter hufig, wenn nicht in der Regel, den unwissendsten Subjecten zufielen.

Die Pferde lenkt man mit dem Zaum, den Menschen mit vernnftiger Rede.
bm] Konĕ řdme uzdou, a lidi moudrou mluvou.
pl] Konie rządzimy wodzami, ludzie mądrymi mowami.

Die Pferde rennen nach dem Lohn, und die Esel erhalten ihn.
Frankreich

Die Pferde rennen um den Preis, und die Esel erringen ihn.
i] Die besten mter werden von Unqualifizierten eingenommen. Begnstigungen, mter und Ehrenstellen werden nicht immer dem Wrdigsten zuteil.
fr] Les chevaux courent les bnfices et les nes les attrapent.

Die Pferde sind Vgel, die keine Flgel haben.
Arabien

Die Pferde sind wie ihr Herr.
sd] Hvar hst r som han r hllen til.

Die Pferde spannt man vor den Wagen, doch kommt die not und zeit, dass man sie hinden muss anspannen.

Die Pferde stallen gern, wo es zuvor nass ist.

Die Pferde stallen offtmals ins Wasser.
i] Gut zieht Gut an; wer hat, dem wird gegeben.

Die Pferde stehen wie Lmmer.
ho] De paarden stonden als lammeren.

Die Pferde stehen.
i] Die Sache geht nicht vorwrts.
ho] De paarden staan stil, en de wagen is aan't hollen.

Die Pferde verdienen das Heu und die Esel fressen es.
bm] Konĕ za ovsem bĕhaj, a osli ho dostvaj.
fr] Les chevaux courent les bnfices et les nes les attrapent.

Die Pferde werden fett durch ihren eigenen Mist.
la] Equi suo fimo, aut faecibus impinguantur.

Die Pferde ziehen Weise und Narren.
ho] De paarden trekken wijzen en gekken.

Die Pferde, die das Futter verdienen, bekommen's am wenigsten.

Die Pferde, die den Habern bauen, essen ihn nicht.

Die Pferde, die den Habern bawen, ftert man mit Grass und Hew.
z] Von den armen Ackermehrichen sagt man, dass das Pferd, das den Haber erwirbet, das mus jn nicht fressen.
ndt] Dat Prd, dat den Habern ferdnt bet, kricht em nich. Sderdithmarschen
ndt] Dat Pht, wat 'n Hoawa vadehnt, kricht'n nich. Ukermark
ndt] Dat Pad, dat den Haver verdnt ht, kritt inn nit. Kln
ndt] Dat Prd, dat den Hweren fret, het ne nich verdeint.
ndt] De Perde, de de Hafer verdnt, kriggt'n nich.
ndt] De Pirre, d de Hawer verdaint, d kritt se nitt. Iserlohn
ndt] Doas Fd, woas a Hoaber v'rdnt, mss ofte Schtr frassa. Troppau
altfries] De Hingster, dear dit Haawer fuartiine faat ek altid.
bm] Kůň, kter nejvce thne, nevzdy tak nejvce ovsa dostv.
bm] Kůň, kterz ovsa dobv, nejmnĕ ho j.
d] Den hest faaer mindst af havren, som drager meest derfor.
d] Den hest som meest fortiener havren, faaer mindst deraf.
d] Den hest som plyer vor havren, faaer mindst af den.
en] The horse tat draws most, is most whipped.
en] We always overload the willing horse.
fr] Celui qui travaille mange la paille, celui qui ne fait rien mange le foin.
fr] Ce n'est pas celui qui la terre appartient qui en mange les chapons.
fr] Cheval faisant la peine ne mange pas l'avoine.
fr] Les chevaux courent les bnfices et les nes les attrapent.
ho] De paarden, die de haver verdienen, kriegen die niet.
it] Chi fila, ha una camicia, e chi non fila, ne ha due.
it] Il cavallo che meglio tira, tocca le peggio scudisciate.
it] La robba non di chi la fa, ma di qui la gode.
la] Alii sementem faciunt, alii metunt.
la] Omnis est misera servitus.
sd] Den hst som msta hafra drar fr minst der af.
sp] A ms servir menos valer.
sp] La bestia que mucho anda nunca falta quien la taa.
wend] Koň, kiz najwjacy cehnje, dostanje zwjetsoh' najmenje wowsa.

Die Pferde, die den Habern verdienen, bekommen ihn nicht, und die ihn nicht verdienen, fressen den meisten.

Die Pferde, die man im Winter berfttert, will man den Sommer gern treiben.

Die Pfingsten nass - wnsch' dir das.

Die Pfingsten nass, wnsch' dir das.

Die Pflanze erscheint fast nur einen Augenblick als Individuum, und zwar da, wenn sie sich als Samenkorn von der Mutterpflanze loslst. In dem Verfolg des Keimens erscheint sie schon als ein Vielfaches, an welchem nicht allein ein identischer Teil aus identischen Teilen entspringt, sondern auch diese Teile durch Sukzession verschieden ausgebildet werden, so dass ein mannigfaltiges, scheinbar verbundenes Ganzes zuletzt vor unsern Augen dasteht.
Goethe, Vortrge ber vergleichende Anatomie III - ber die Gesetze

Die Pflanze geht von Knoten zu Knoten und schliet zuletzt ab mit der Blte und dem Samen. In der Tierwelt ist es nicht anders. Die Raupe, der Bandwurm geht von Knoten zu Knoten und bildet zuletzt einen Kopf, bei den hher stehenden Tieren und Menschen sind es die Wirbelknochen, die sich anfgen und anfgen und mit dem Kopf abschlieen, in welchem sich die Krfte konzentrieren.
Goethe, Eckermann, 13.2.1829

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt.
Goethe, Wahlverwandtschaften II,9

Die Pflanzen modelt man durch die Kultur, die Menschen durch Erziehung. Schlimm genug, dass dem so ist; aber schlimmer noch wre es, wenn diese Dressur nicht stattfnde.
Rousseau, Emile oder ber die Erziehung

Die Pflanzen scheinen eine solche Art von Leben zu fhren wie auch die ganz kleinen Kinder. Denn auch diese, wenn sie im Mutterleib erzeugt sind, wachsen zwar fortwhrend, schlafen aber dabei die ganze Zeit.
Aristoteles, Eudemische Ethik

Die Pflastersteine reden davon.
la] Lippis notum et tonsoribus. Horaz

Die Pflaume schmeckt am besten frisch vom Baume.

Die Pflaume schmeckt nach dem Baume.
z] Kalt lie mich dein gesandter Kuss; denn diese Frucht behagt nur dann, wenn man sie frisch vom Baume pflcken kann.

Die Pflaumen wegwerfen und eine Pfirsiche suchen.

Die Pflaumen werden erst mild, wenn sie runzeln.

Die Pflege der Knste und Wissenschaften verzgert den Untergang eines despotischen Reiches.
Helvetius, Vom Menschen

Die Pflicht der Richter in einem Prozess ist stets, die Wahrheit zu suchen, der Verteidiger manchmal das Wahrscheinliche, auch wenn es nicht ganz wahr wre, zu verteidigen.
Cicero, Von den Pflichten

Die Pflicht des Historikers ist zwiefach: erst gegen sich selbst, dann gegen den Leser. Bei sich selbst muss er genau prfen, was wohl geschehen sein knnte, und um des Lesers willen muss er festsetzen, was geschehen sei. Wie er mit sich selbst handelt, mag er mit seinen Kollegen ausmachen, das Publikum muss aber nicht ins Geheimnis hineinsehen, wie wenig in der Geschichte als entschieden ausgemacht kann angesprochen werden.
Goethe, Maximen und Reflexionen 271

Die Pflicht des Regierenden ist es, sein Land nicht grer, sondern strker zu machen.
Holberg, Bei E. Jonas, Nordische Diamanten

Die Pflicht eines jeden besteht darin, sich nicht auf andere zu verlassen, und wren es die Besten, die Verlsslichsten, die Geliebtesten, wenn es gilt zu entscheiden, was fr einen gut oder schlecht, sondern es selbst zu suchen, es sein ganzes Leben lang zu suchen, wenn es sein muss, mit verbissener Geduld.
Romain Rolland, Tolstoi, der freie Geist

Die Pflicht eines jeden besteht darin, sich nicht auf andere zu verlassen,... wenn es gilt zu entscheiden, was fr einen gut oder schlecht ist, sondern es selbst zu suchen, es sein ganzes Leben lang zu suchen, wenn es sein muss, mit verbissener Geduld.
Rolland, Die Vorboten

Die Pflicht gebte die Entsagung? Wie tricht! Die Pflicht gebietet den Genuss.
Feuerbach, Tagebuch 1834-1836

Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Wrde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.
Kant

Die Pflicht ruft.
en] Duty calls.

Die Pflicht sei ttig, wo die Liebe verstummt.
Goethe, Stella, Schlu der zweiten Fassung (Stella)

Die Pflicht zu glauben setzt die Mglichkeit dazu voraus.
Rousseau, Emile

Die Pflicht, die der Vasall dem Frsten zollt,
Die ist die Frau auch schuldig ihrem Gatten.
Shakespeare, Der Widerspenstigen Zhmung

Die Pflicht, unbedingt wenigstens einen Menschen in seinem Leben glcklich zu machen, und zwar praktisch, das heit: in Wirklichkeit, wrde ich fr jeden entwickelten Menschen einfach zum Gebot erheben.
Fjodor M. Dostojewski, Der Jngling

Die Pflichten bleiben bei der Wer' und ihrer Zubehr.
[RSpW]
z] De plichte bliven by der wehre und erer Thobehringe.
i] Unter Pflichten sind die Reallasten zu verstehen, deren Grundcharakter in dem engen Verbande mit dem pflichtigen Gute liegt. Wenn dies auch seinen Besitzer wechselt, die darauf haftenden Lasten bleiben unverndert.

Die Pflichten der Ehefrau werden im allgemeinen besser erfasst, selbst durch die Frau als die des Ehemannes.
A. Vinet, L'Education

Die Pfhn macht schn, wenn sie vergaht, fllt sie ins Kaht.

Die Pforte im Himmel ist klein,
Es kann kein Prahlhans hinein.
Abraham a Santa Clara

Die Pforte ist sehr eng, und der Pfad ist sehr schmal, der zum ewigen Leben fhrt.
Jngerer deutscher Physioiogus (um 1140)

Die Pforte vom Hause vergessen.
Russland

Die Pforte zur Hlle steht immer offen.
Scherzhafte Warnung vor dem Laster
la] Noctes atque dies patet atri janua Ditis. Virgil

Die Pforten des Mandarinenhofs sind weit geffnet. Ihr, die ihr Recht habt, aber kein Geld, tretet nicht ein!
China
d] Penge, vold og herre-gunst, tvinger re, ret og kunst.
ho] Geld, geweld en gunst breekt regt, zegel en kunst.

Die Pfrnde deckt die Snde. (Von eintrglicher Scheinheiligkeit)

Die Pfrnde deckt die Snde.
i] Von eintrglicher Scheinheiligkeit. Die sogenannten frommen Werke sind der bequemste Mantel der schlechten. Die fettesten Hecknester der religisen Heuchelei sind in den Lndern, welche am schlechtesten regiert sind.

Die Phnomene sind nichts wert, als wenn sie uns eine tiefere reichere Einsicht in die Natur gewhren oder wenn sie uns zum Nutzen anzuwenden sind.
Goethe, Maximen und Reflexionen 1228

Die Phnomene, wie man sie auch gut apperzipiert hat, werden immer wieder dadurch entstellt und zugrunde gerichtet, dass man sie aus der jedesmaligen Philosophie zu erklren und dieser zu subsumieren sucht, so wie umgekehrt die herrschende Philosophie sich wieder solche physische Vorstellungsarten aneignet, die in ihren Kram dienen...
Goethe, Riemer, August 1807

Die Phantasie aber ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines jeden.
Friedrich Schleiermacher, Grundlinien

Die Phantasie auf ihren mchtigen Flgeln,
(Soll) dich zaubern in das himmlische Gefild.
Schiller, Huldigung der Knste

Die Phantasie beschtzt ein rein Gemt.
L. Schefer, Laienbrevier, April

Die Phantasie besieht den Schmerz durch ein konvexes, der Stoizismus durch ein konkaves Glas.
Jean Paul

Die Phantasie der Angst ist jener bse, ffische Kobold, der dem Menschen gerade dann noch auf den Rcken springt, wenn er schon am schwersten zu tragen hat.
Friedr. Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches

Die Phantasie der Frau ist ihre Wirklichkeit.
Sprche der Weisen

Die Phantasie der Mnner reicht bei weitem nicht aus, um die Realitt Frau zu begreifen.
Sprche der WeisenDie Phantasie der Mnner reicht bei weitem nicht aus, um die Realitt Frau zu begreifen.
Anna Magnani

Die Phantasie des Mannes ist die beste Waffe der Frau.
Sprche der Weisen

Die Phantasie ist dem Gefhl zugleich hnlich und entgegengesetzt, und so ist es unmglich, diese Gegenstze voneinander zu unterscheiden. Der eine hlt mein Gefhl fr Phantasie, der andere seine Phantasie fr Gefhl. Man msste ein Kriterium dafr haben. Die Vernunft bietet sich uns an, aber sie ist nach allen Richtungen fgsam; und so gibt es kein Kriterium dafr.
Pascal, Gedanken

Die Phantasie ist der mchtigste Despot.
B. Auerbach, Tausend Gedanken des Kollaborators

Die Phantasie ist der Mittelpunkt, in welchem das Allgemeine und das Sein, das Eigene und das Gefundensein, das Innere und uere vollkommen in eins geschaffen sind.
Hegel, Philosophie des Geistes

Die Phantasie ist die vierte Hauptkraft unsers geistigen Wesens, sie suppliert die Sinnlichkeit, unter der Form des Gedchtnisses, sie legt dem Verstand die Welt-Anschauung vor, unter der Form der Erfahrung, sie bildet oder findet Gestalten zu den Vernunftideen und belebt also die smtliche Menscheneinheit, welche ohne sie in de Untchtigkeit versinken msste.
Goethe, An Herzogin Maria Paulowna, 3.1.1817 - Beilage

Die Phantasie ist ein schleichendes bel und nicht zu fassen. Ohne Phantasie gbe es keine Verbrecher und keine Dichter.
Sprche der Weisen

Die Phantasie ist eine Fhigkeit der Seele.
Molire, Don Juan

Die Phantasie ist mit ihm durchgegangen
en] his imagination ran away with him
fr] son imagination s'emballa
it] la sua immaginazione lo ha sopraffatto

Die Phantasie kann sich nie eine Vortrefflichkeit so vollkommen denken, als sie im Individuum wirklich erscheint. Nur vager, reblicht, unbestimmter, grenzenloser denkt sie sich die Phantasie. Aber niemals in der charakteristischen Vollstndigkeit der Wirklichkeit.
Goethe, F. v. Mller, 8.3.1824

Die Phantasie verhlt sich zum gesunden Menschenverstand wie das Lampenlicht zum Tageslicht.
M. Grimm, ber Natur und Kunst

Die Phantasie vermchte nie so viele Verkehrtheiten zu erfinden, als von Natur im Herzen jedes Menschen liegen.
La Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen

Die Phantasie vieler christlicher Heiliger war in ungewhnlichem Mae schmutzig; vermge jener Theorie, dass diese Begierden wirkliche Dmonen seien, die in ihnen wteten, fhlten sie sich nicht allzusehr verantwortlich dabei; diesem Gefhle verdanken wir die so belehrende Aufrichtigkeit ihrer Selbstzeugnisse.
Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches I, 141

Die Phantasie ward auserkoren,
Zu ffnen uns die reiche Wunderwelt.
Tiedge, Urania, 4, Gesang

Die Phantasie wirkte in frhem Jahrhunderten ausschlieend und vor, und die brigen Seelenkrfte dienten ihr, jetzt ist es umgekehrt, sie dient den anderen und erlahmt in diesem Dienst.
Goethe, Riemer, 10.5.1806

Die Phantasie, in ihrem hchsten Flug,
Sie strengt sich an und tut sich nie genug.
Doch fassen Geister, wrdig, tief zu schauen,
Zum Grenzenlosen grenzenlos Vertrauen.
Goethe, Faust II A I, Lustgarten (Faust) Vs 6115f.

Die Phantastik der Phantasielosen ist Ethik.
Walter Rathenau, Auf dem Fechtboden des Geistes

Die Philanthropie... ist einfach die Zuflucht solcher Leute geworden, die ihre Mitmenschen zu belstigen wnschen.
Oscar Wilde, Der ideale Gatte

Die Philisophie ist die Narrheit im Ballkleid.
Sprche der Weisen

Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kmmt drauf an, sie zu verndern.
Marx, Thesen ber Feuerbach

Die Philosophen knnen uns ihrerseits nichts als Lebensformen darbieten. Wie diese nun fr uns passen, ob wir, unserer Natur oder unseren Anlagen nach, ihnen den erforderlichen Gehalt zu geben imstande sind, das ist unsere Sache.
Goethe, J. D. Falk, letzte Lebensjahre

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