<<< Weisheiten 0767 >>>

Die Mixtur kommt zu spät, wenn's mit dem Kranken zum Sterben geht.

Die Mnemonik... beruht im Grunde darauf, dass man seinem Witze mehr als seinem Gedächtnis zutraut und daher die Dienste dieses jenem überträgt. Er nämlich muss einem schwer zu Behaltenden ein leicht zu Behaltendes substituieren, um es erst wieder in jenes zurück zu übersetzen. Diese Mnemonik verhält sich daher zum natürlichen Gedächtnis wie ein künstliches Bein zum wirklichen, und unterliegt, wie alles, dem napoleonischen Ausspruch: tout ce qui n'est pas naturel est imparfait.
Schopenhauer, Parerga und Paralipomena

Die Mobilisierung der Massen ist die einzige Waffe, der auf die Dauer keine Macht der Erde widerstehen kann.
Sprüche der Weisen

Die möcht' aach e Buch sein.
Von einem Mädchen, das sich um die Gunst eines Gelehrten bewirbt

Die Mod' ist gut, wenn die Seide das Feuer in der Küche nicht auslöscht.

Die Mode bereitet der Frau Freude, den Kaufleuten Glück, dem Ehemann Kummer, so dass jeder auf seine Kosten kommt.
Fliegende Blätter

Die Mode bestimmt den Preis der Zeuge und den Wert der Tugenden.

Die Mode bewirkt eine augenblickliche Gewöhnung an irgendeine Art und Weise, der wir lebhaft nachhängen, um sie alsdann auf ewig zu verbannen.
Goethe, Schriften zur Literatur. Weimarisches Hoftheater

Die Mode duldet schwarze Seelen, aber keine Flecke im Gesicht.

Die Mode entspringt der Phantasie...
Molière, Don Juan

Die Mode ist das grausamste Wesen, denn sie hat den Vatermörder erfunden.

Die Mode ist das, wodurch das Phantastische für einen Augenblick allgemein wird.
Oscar Wilde

Die Mode ist die älteste Vergnügungssteuer der Welt.
Sprüche der Weisen

Die Mode ist die größte Tyrannin.
z] Mode ist die für schön, gehaltene Anordnung des Nichtnotwendigen im Leben.
fr] Mode partout.
ho] De mode heerscht zelfs tot in en na den dood.

Die Mode ist die Maßnahme, die die Industrie verwendet, um ihre eigenen Produkte ersatzbedürftig zu machen.
Sprüche der Weisen

Die Mode ist ein Gesetz, dem man mehr gehorcht als dem Katechismus.
ho] De mode is de wet, waarnaar zich elk een zet.

Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen.
K. J. Weber, Demokritos, Die Satire der Neueren: Italiener, Spanier und Franzosen

Die Mode kennt keine Unsittlichkeit.
Russland

Die Mode zu meiden ist ebenso falsch, wie sie zu übertreiben.
La Bruyère, Von der Mode

Die Moden stecken in einer Tonne.
i] Wenn alle in der Tonne steckende Moden verbraucht sind, dann fängt die Geschichte wieder von vorn an, die alten Moden kommen wieder zum Vorschein.

Die moderne Bauschablone
Will mir wahrlich gar nicht passen.
Rainer Maria Rilke, Larenopfer

Die moderne Demokratie ist eine durch Wahlen und durch die öffentliche Meinung gebilligte Oligarchie.
Sprüche der Weisen

Die moderne Landschaftsmalerei (und Liebe zur Landschaft, Natur) - ein weiterer Schritt der Erde zur Erkenntnis und Liebe ihrer selbst.
Christian Morgenstern, Stufen

Die moderne Medizin kann alles, ausser Sparen.
Gerhard Kocher, Vorsicht, Medizin!

Die moderne Wissenschaft ist keine Erfindung eines einzigen oder mehrerer besonders kluger, besonders talentvoller, besonders begnadeter Genien. Die Wissenschaft ist eine riesige Schatzkammer, in der die Menschheit ihre Kenntnisse angehäuft hat.
Sprüche der Weisen

Die modernen Nachrichtenmittel bürden uns mehr Probleme auf, als die menschliche Natur aushalten kann.
Sprüche der Weisen

Die mögen schlemmen und prassen, die das Geld in der Kiste haben.
mhd] Se mogen slomen unde brassen, de dat gelt hebben in der kisten.
la] Indulgent genio quibus est thesaurus in arca.

Die mögen sich die Köpfe spalten,
Mag alles durcheinandergehn;
Doch nur zu Hause bleib's beim alten.
Goethe, Faust, I,2

Die Möglichkeit der Philosophie beruht auf der Möglichkeit Gedanken nach Regeln hervorzubringen.
Novalis, Poeticismen

Die Möglichkeit, durch die Liebe eine ganze Persönlichkeit zu werden, hängt zur Hälfte von dem ganzen und reinen Willen des anderen ab, seinerseits das Zusammenleben zu vertiefen.
Sprüche der Weisen

Die Möglichkeit, vermittels der gesellschaftlichen Produktion allen Gesellschaftsgliedern eine Existenz zu sichern, die nicht nur materiell vollkommen ausreichend ist, und von Tag zu Tag reicher wird, sondern die ihnen auch die vollständig freie Ausbildung und Betätigung ihrer körperlichen und geistigen Anlagen garantiert, diese Möglichkeit ist jetzt zum ersten Male da, aber sie ist da.
Engels, Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft

Die Monarchie einigt uns, die Republik würde uns teilen.
Francesco Crispl, im italienischen Parlament, 1. 5. 1864

Die monarchische Regierungsform ist die dem Menschen natürliche.
Schopenhauer, Parerga und Paralipomena

Die monarchistische Macht muss, um zu bestehen, die Menschen dümmer und schlechter machen, als sie sind.
Kraus, Nachruf

Die Mönch fahren allzeit mit paaren zum Teufel.

Die Mönch halten ihre Gelübde; sie sind keusch, wann sie auf ihrem Tot-Bett liegen und nicht mehr können; das Gelübd der Armut halten sie, wann sie tot und nicht mehr bedürffen und sind gehorsam, wann sie in der Hölle.

Die Mönch seind fett als Farren und gekleydt als Narren und gebunden als Dieb; gebt ihr was, so seyd ihr lieb.
z] Ein verloffener Mönch bath einen Pfaffen um ein Steur. Der Pfaff sagt, er solt in die Kirch kommen und vor dem Predigstuhl sitzen, so wolt er ihm nach der Predigt das Wort bei der Gemeyne tun. Nach der Predigt sagt der Pfaff, dass dieser Mönch eine Steur begehrte und ihn gebeten bei der Gemeynde ein gut Wort für ihn einzulegen, worauf er obigen Spruch als Empfehlung folgen ließ.

Die Mönch sind allzeit voll Bubenstück und Bossheit und was man ihnen gibt, ist nimmer genug.

Die mönch und geistlichen kan nymand ersättigen, noch erfüllen.

Die Mönche befolgen in der Wissenschaft Sankt Bendix Regel: bleib am gleichen Ort.

Die Mönche beschweren mit ihrem Latein den Teufel und vergeben dem Prisciano.

Die Mönche fahren paarweis gen Himmel.
z] Denn wie man sagt, allzeit bei parn die mönch von mund zu himmel fahren.
i] Es ist noch zweifelhaft, ob 'von mund' so viel heißt 'vom Essen weg', oder ob e mundo zu Grunde liegt.

Die Mönche führen strenge Regel, dass sie mit Durst ins Bett gehen und wieder aufstehen.

Die Mönche haben alle lateinische Namen.
z] Zu deutsch heißen sie: Glückstüber, Senfversaurer, Freudenstörer, Freudenversenfer, Stupffelhanse, Spielverderber, Bienenhummel, Muesversalzer, Kalklöscher, Zechmilben, Schwalbendreck, Aaronskälber, Unrathsbrüder und Teufel auf dem Gerüst.

Die Mönche haben noch mehr zu tun als fromm zu sein.
Russland

Die Mönche hat der Teufel vom Galgen geschissen und sich den Arsch an eine Nonnenkutte gewischt.

Die Mönche kommen alle in den Himmel, wenn sie in der Wiege sterben.

Die Mönche kommen zu den Männern in die Ehe und die Männer zu den Mönchen in den Orden, zuerst in den Benedictinerorden, dann treten sie in den Prediger-, hernach in den Geislerorden und manche werden zuletzt noch Barfüßer.

Die Mönche kommen zusammen und kennen sich nicht, leben zusammen und lieben sich nicht, sterben zusammen und beweinen sich nicht.

Die Mönche leben vom Sterben.
i] Bezieht sich auf Erbschleichereien und Testamente.

Die Mönche legen den Weibern (Nonnen) den Glauben (Paternoster) gern in die Hand.

Die Mönche lehren den Nonnen am liebsten den Paternoster beten.

Die Mönche lieben die Bibel wie die Juden das Schweinefleisch.

Die Mönche lieben die erinnerung an das jüngste Gericht wie ein Hund die Ofengabel.

Die Mönche mästen sich von Sünden und werden fett von Aas.

Die Mönche müssen den Becher mit beiden Händen halten, damit sie unter dem Tische nach keiner Schürze greifen.

Die Mönche sagen: Edo, ergo sum, die Philosophen Ego, ergo sum.

Die Mönche sind ein Gespött wider das Wort Gottes auf Erden.

Die Mönche sind gut, aber das Kloster taugt nichts.
ho] De monniken zijn goed, maar het convent deugt niet.

Die Mönche sind von Nimmsheim, aber nicht von Gebersdorf.
it] Monaco, che ben oßerva la sua regola, da tutti piglia e non dà nulla.

Die Mönche sitzen in Rosen wie ein Ratz im Rauchloch.

Die Mönche teilen sich in Stadt und Land.
i] Da, wo sie alles überwuchern.
la] Bernardus folles, Benedictus valles amabat.
la] Franciscus oppida, Ignatius divites urbes.

Die Mönche töteten den Geist und erfanden die Geister.

Die Mönche tragen den Papst, wie die Rattenmäuse ihren König.
Luther

Die Mönche tragen raun und harine Kleider, anzudeuten, dass sie den wilden Tieren in ihrem Gemüt gleich sein.

Die Mönche und Nonnen tun vier Gelübde: das der Armut, das des Gehorsams, das der Keuschheit und das vierte, die drei ersten nicht halten zu wollen.
i] Scheint auf einer Äußerung des Kaisers Leopold zu beruhen. Als die Malteserritter diesem einst sagte, dass sie so wie andere geistliche Orden drei Gelübde getan (Keuschheit, Armut, Gehorsam), antwortete der Kaiser: Ihr habt, soviel ich weiß, noch das vierte Gelübde getan, das, keins von den dreien zu halten.

Die Mönche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Schüsseln.

Die Mönche von Sankt-Gallen haben das Te Deum laudamus gesungen, als das Weinfässlein unversehrt aus dem Tobel kam.

Die Mönche werden bald heiser, wenn der Abt das Singen nicht liebt.

Die Mönche wollen's sein und wollen's nicht sein, wie sich's allemal schickt.

Die Mönche ziehen unserm Herrngott eine Narrenkappen an.
Luther

Die Mönche, die Pfaffen und die jungen Hühner sind nie zufrieden.

Die Mönchskutte ausziehen (o. von sich werfen).
fr] Quitter le capuchon.

Die Mönchsorden sind eine Erfindung des Teufels.
z] Procopius sagt, dass die Mönchsorden eine Insetzung des Teuffels, denn weder Moses, noch die Patriarchen, noch die Propheten, noch Christus, noch die Apostel diese Orden ingesetzt, sintemal davon im Alten und Neuen Testamente keine Meldung, muss derentwegen vom Teufel ingesetzt seyn.

Die Monja fällt nicht weit vom Baum nieder.
Surinam
ndt] De Appel fällt nit wit vam Stamme, et en si dann, dat de Bôm schêf am Auwer (= Ufer) steht. Iserlohn
ndt] Die Appel föllt nich wiet von'n Stamm, so as dat Schåp is, is dat Lamm.
ndt] De Appel föllt nich wiet von'n Haufiesen.
ndt] Deär Appel felt nich wiet vannen Schtam, wi di Olle, so det Lam. Neumark
ndt] Den Apel fellt net weit fum Bam. Luxemburg
ndt] Dus Aeppele fallt nit weit vün 'm Bäumele.
Jüdisch-deutsch in Warschau
bm] Nedaleko od stromu jablka padaji.
dä] Aeblet falder ikkc langt fra träet.
en] As the old cock crows, the young ones learn.
en] He's a chip off the old block.
en] The apple never falls far from the tree.
en] The young pig grunts like the old sow.
en] The son takes after bis father.
fr] Bon chien chasse de race.
fr] Ce que chante la corneille, chantera le corneillon.
fr] La pomme ne tombe jamais loin de l'arbre.
fr] Tel père, tel fils.
fr] Toz jors siet la pome et pomier.
fr] Un loup n'engendre pas de mouton.
ho] De appel valt niet verre van den stam.
it] Come canta il gallo, canterà il galletto.
it] Il ramo somiglia al tronco.
it] La buona madre fa la buona figliuola.
it] Qual legno, tal scheggia.
krain] Jabelko ne pade daleč od drevésa.
kroat] Jabuka ne opade dalko od stebla.
la] Derivata patris naturam verba sequuntur. (Abgeleitete Wörter treten in die Fußstapfen des Vaters)
la] Ex patre malo nunquam bonus filius. Eurip.
la] Naturae sequitur semina quisque suae.
la] Neque imbellem feroces progenerant aquilae columbam.
la] Non procul a proprio stipite poma cadunt.
la] Patrem sequitur sua proles.
la] Saepe patris mores imitatur filius in fano, qualis erat mater, filia talis erit.
la] Troja non producit Thracem.
la] Vipera nascitur e vipera.
lit] Obolei oběliu seka.
pl] Co s jabłoni spadnie, niedaleko upadnie.
pl] Niedaleko pada jabłko od jabłoni.
pl] Od sada niedaleka jabłko pada.
sd] Applet faller inte långt ifrån trädet.
slov] Jablko ne pade delecod debla.
sp] De tal palo tal astilla.
sp] Hijo fuiste, padre serás, cual hiciste, tal habrás.
sp] Los silvanos silban, como los viejos les aprenden.
sp] Por donde salta la cabra salta la chiva.
sp] Saltó la cabra en la viña, también saltará la hija.
sp] Tal madre, tal hijo.
un] Nem esik az alma messze a fájatól.
tschud] Kui tam ni wōssud.
wend] Jabłuko daljoko wot jabuni něpadnjo.

Die Moral bringt auch für das Kind lediglich Pflichten und keine Rechte mit sich. Darum ist die Moral gegen das Kind ungerecht, und das Kind hasst Ungerechtigkeit.
August Strindberg, Der Sohn der Magd

Die Moral des Künstlers ist Sammlung, sie ist die Kraft zur egoistischen Konzentration... Die Moral des Künstlers ist Hingebung, Irrtum und Selbstverlust, sie ist Kampf und Not, Erlebnis, Erkenntnis und Leidenschaft.
Sprüche der Weisen

Die Moral errichtet ein höheres und fürchterlicheres Tribunal als das der Gesetze. Sie will nicht nur, dass wir das Böse vermeiden, sondern dass wir das Gute tun; nicht nur, dass wir tugendhaft erscheinen, sondern dass wir es seien, denn sie gründet sich nicht auf die öffentliche Achtung, die man hintergehen kann, sondern auf unsere eigene, die niemals täuscht.
Rivarol, Maximen und Gedanken

Die Moral ist dieselbe bei allen Menschen; also kommt sie von Gott. Der Kultus ist verschieden, also ist es Menschenwerk.
Voltaire, Oeuvres

Die Moral ist ein ewiger Friedensversuch zwischen unseren persönlichen Anforderungen und den Gesetzen jenes unsichtbaren Reiches, sie war gegen Ende des letzten Jahrhunderts schlaff und knechtig geworden, als man sie dem schwankenden Kalkül einer bloßen Glückseligkeitstheorie unterwerfen wollte, Kant faßte sie zuerst in ihrer übersinnlichen Bedeutung auf, und wie überstreng er sie auch in seinem kategorischen Imperativ ausprägen wollte, so hat er doch das unsterbliche Verdienst, uns von jener Weichlichkeit, in die wir versunken waren, zurückgebracht zu haben.
Goethe, F. v. Müller, 29.4.1818

Die Moral ist ein Talent der Gesellschaft.
Sprüche der Weisen

Die Moral ist eine venerische Krankheit. Primär heißt sie Tugend, sekundär heißt sie Langeweile, und tertiär heißt sie Syphilis.
Kraus, Der Fall Riehl

Die Moral ist für alle Menschen nur eine. Eben die Wahrheiten, die der Sklave Epiktet sich entwickelte, waren auch brauchbar für einen Stadthalter und einen Kaiser, für Arion und für Mark Aurel.
Engel, Vorrede zum Fürstenspiegel

Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
Henry Miller, Von der Unmoral der Moral

Die Moral ist nichts als die Regulierung des Egoismus.
Sprüche der Weisen

Die Moral ist vielleicht nichts anderes als eine Form äußerster Bosheit.
Sprüche der Weisen

Die Moral läßt den Menschen die Möglichkeiten des Glücks erkennen, die die Beziehungen zu seinesgleichen ihm verschaffen und ist daher das notwendige Band der Gesellschaft...
Saint-Simon, Die Industrie...

Die Moral sagt nichts Bestimmtes - sie ist das Gewissen - eine Richterin ohne Gesetz.
Novalis, Fragmente

Die Moral und persönlicher Mut sind es, die eine Nation zu einer Macht entwickeln.
Sprüche der Weisen

Die Moral verlangt, dass man seine Pflicht tue aus Pflichtgefühl, das Recht lässt auch andere Triebfedern zu.
Radbruch

Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.
Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen

Die moralische Größe entscheidet, die Mittel, die Gelegenheiten verteilt das Glück.
Goethe, Prosafragmente - La gloire de Frédéric

Die Moralität des Weibes ist im Gefühl, wie die des Mannes in der Vernunft begründet.
Novalis, Fragmente

Die Morgendämmerung kommt nicht zweimal, um einen Mann zu wecken.
Arabien

Die Morgenröte ist die Freundin der Musen.
var] Morgenstund hat Gold im Mund.
la] Aurora musis amica est.

Die Morgenröte ist nur erkennbar für den, der weiß was er mit seinen Augen anfangen soll.

Die Morgenröte währt nicht den ganzen Tag.

Die morgens gesprochenen Worte gleichen nicht denen des Abends.
fr] Les paroles du matin ne ressemblent pas à celles du soir.

Die morgens junkern, müssen abends klunkern.

Die Morgensonne hat mehr Anbeter als die Abendsonne.

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