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Die Idee der Gerechtigkeit war ursprünglich nur eine Äußerung des Gleichheitsempfindens. Unter dem Einfluss des Eigentums, das sie befestigen hilft, heiligt sie jedoch später die Ungleichheit, die durch das Eigentum unter den Menschen geschaffen wird.
Lafargue, Der Ursprung der Idee des Gerechten und Ungerechten

Die Idee der Gleichheit der Menschen ist eine im höchsten Sinne des Wortes germanische Idee. So großartig auch die Philosophien des Altertums in mancher anderer Beziehung sein mögen, zu diesem Prinzip haben sie sich in keiner Schule, in keinem Philosophen erhoben. Erst die germanischen Völker brachten sie der Weltgeschichte. Die germanischen Völker kannten, als sie die Welt eroberten, keine Kasten und keine Sklaverei, und eben darum haben sie die Welt erobert. Die Gleichheit der Staatsbürger war die allgemeine Grundlage aller Verfassung. Aber diese Gleichheit ward gebrochen durch dieselbe Eroberung, die sie über den Erdkreis verbreitete: Die glücklichern Sieger erhielten größere Besitzungen.
Lorenz von Stein, Die socialen Bewegungen der Gegenwart

Die Idee der Menschheit ist historisch nur in Antipathie den großen Nationen repräsentiert.
Ranke

Die Idee der Metamorphose ist eine höchst ehrwürdige, aber zugleich höchst gefährliche Gabe von oben. Sie führt ins Formlose, zerstört das Wissen, löst es auf. Sie ist gleich der vis centrifuga und würde sich ins Unendliche verlieren, wäre ihr nicht ein Gegengewicht zugegeben: ich meine den Spezifikationstrieb, das zähe Beharrlichkeitsvermögen dessen, was einmal zur Wirklichkeit gekommen.
Goethe, Fragmente zur Botanik. Hypothese

Die Idee der universalen Einigung der Menschen ist die Idee der Menschheit Europas; ihr verdankt sie ihre Zivilisation, für sie allein lebt sie.
Dostojewski

Die Idee der Wissenschaft ist Forschung, die der Philosophie Deutung.
Sprüche der Weisen

Die Idee des Friedens ist unsterblich.
Sprüche der Weisen

Die Idee des Lebens ist überall von verwandter innerer Form: Zeugung, Geburt, Wachsen, Welken, Vergehen, identisch vom kleinsten Infusor bis zur gewaltigen Kultur (...).
Oswald Spengler, Urfragen

Die Idee des Sozialismus, die für mich zur Idee der Ideen, zum Sein des Seins, zur Frage der Fragen, zum A und O des Glaubens und des Wissens geworden ist. Alles aus dieser Idee, für sie und zu ihr hin. Sie ist die Frage und die Antwort auf die Frage. Sie hat... sowohl die Geschichte als auch die Religion und die Philosophie verschlungen. Und deshalb ist sie für mich jetzt die Erklärung meines Lebens...
Belinski, an W. P. Botkin, 8. 9. 1841

Die Idee des Staates würde vernichtet werden, wenn er die Welt umfassen wollte: Staaten sind viele. Die Staaten sind geistige Wesenheiten, notwendig und in der Idee voneinander verschieden.
L. v. Ranke

Die Idee des Teufels ist so alt als die Welt und nicht erst durch die Bibel unter die Menschen gekommen.
Hauff, Mitteilungen aus den Memoiren des Satan

Die Idee ist das Absolute und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.
Hegel

Die Idee ist der adäquate Begriff.
Hegel

Die Idee ist die Einheit des Begriffs und der Realität.
Hegel

Die Idee ist ein Schach, das man der Wahrheit bietet.
Ortega y Gasset

Die Idee ist ein so göttliches Ding, dass sie freiwillige Opfer wohl annehmen, ja vielleicht sogar fordern darf. Wie oft aber im Laufe der Geschichte wurde sie zum Götzen erniedrigt, auf dessen Altar man unschuldige Kinder hinschlachtete.
Arthur Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken

Die Idee ist ein stehen gebliebener Gedanke.
Henri Bergson

Die Idee ist ewig und einzig, dass wir auch den Plural brauchen, ist nicht wohlgetan. Alles, was wir gewahr werden und wovon wir reden können, sind nur Manifestationen der Idee, Begriffe sprechen wir aus, und insofern ist die Idee selbst ein Begriff.
Goethe, Maximen und Reflexionen 375

Die Idee ist für den Fortschritt der Wissenschaft so unentbehrlich wie die Tatsache.
Sprüche der Weisen

Die Idee ist und wird immer ein Wandschirm sein, hinter dem andere und wichtigere Dinge vorgehen. Die Idee ist ein Vorwand. Die Idee ist ein Hilfsgerät.
Sprüche der Weisen

Die Idee, wie sie unmittelbar in die Erscheinung, ins Leben, in die Wirklichkeit eintritt, muss, insofern sie nicht tragisch und ernst wirkt, notwendig für Phantasterei gehalten werden, und dazu, dahin verirrt, verliert sie sich auch, wie sie ihre hohe Reinheit nicht zu erhalten weiß: selbst das Gefäß, in welchem sie sich manifestiert, geht, eben wenn es diese hohe Reinheit behaupten will, darüber zu Grunde.
Goethe, Schriften zur Literatur - Spanische Romanzen

Die ideelle Denkweise lässt uns das Ewige im Vorübergehenden schauen, und wir sehen uns dadurch nach und nach auf den rechten Standpunkt erhoben, wo Menschenverstand und Philosophie sich vereinigen.
Goethe, Aphoristisches zu Joachim Jungius Leben und Schriften

Die Ideen entzünden einander wie die elektrischen Funken.
Sprüche der Weisen

Die Ideen explodieren im sprachlichen Ausdruck.
F. Wolf, Vom Untergang der Sprache

Die Ideen sind Goldbarren,
Waren sonst in festen Händen;
Jetzt besitzen sie die Narren,
Sie als Kleingeld zu verschwenden.
Sprüche der Weisen

Die Ideen sind nicht ein Produkt, das durch höhere Inspiration von oben in dem Kopfe eines einzelnen entspringt, sondern ein Produkt, das durch das gesellschaftliche Leben und Weben, in dem er sich bewegt, 'den Zeitgeist', im Kopfe des einzelnen erzeugt wird.
August Bebel (1840-1913), Die Frau und der Sozialismus

Die Ideen von bestimmten Rollen legen Männern wie Frauen Begrenzungen auf. Deshalb glaube ich, dass die Frau an der Befreiung zusammen mit den Männern arbeiten muss, denn allein können wir es nicht schaffen.
Anaïs Nin, Frauen verändern die Welt

Die Ideen von verdienstvollem, geduldigem Leiden, das ewige Hinblicken auf künftige überirdische Erwartungen, die dem Christentume so sehr eigen sind, drücken die widerstrebende Kraft des Menschen, also auch seinen Sinn für Freiheit, zu sehr nieder.
W. v. Humboldt, Tagebuch, 9. 8. 1789

Die Ideen wechseln, das Herz bleibt immer gleich.
Fjodor M. Dostojewski, Briefe

Die Ideen, welche bestimmt sind zu wachsen, zu blühen und Früchte zu tragen, ich möchte sie organische Ideen nennen, führen gewöhnlich lange ein unterirdisches Dasein, bevor sie sich in kenntlichen Formen am Tage ausbreiten.
Ricarda Huch (1864 - 1947)

Die Ideen, welche bestimmt sind zu wachsen, zu blühen und Früchte zu tragen, ich möchte sie organische Ideen nennen, führen gewöhnlich lange ein unterirdisches Dasein, bevor sie sich in kenntlichen Formen am Tage ausbreiten.
Ricarda Huch, Romantischer Sozialismus

Die Ideologie macht den Künstler blind, den Dichter steril, den Philosophen zum Fanatiker und den Theologen zum Narren.
Sprüche der Weisen

Die Ignoranten sind die Lieblinge der Großen.
Molière, Die gelehrten Frauen

Die Ignoranz bleibt nicht hinter der Wissenschaft zurück. Sie wächst genauso atemberaubend wie diese.
Lec, Unfrisierte Gedanken

Die ihr dies Haupt umschwebt im luftgen Kreise,
Erzeigt euch hier nach edler Elfen Weise:
Besänftiget des Herzens grimmen Strauß!
Entfernt des Vorwurfs glühend-bittre Pfeile,
Sein Innres reinigt von erlebtem Graus!
Vier sind die Pausen nächtiger Weile:
Nun ohne Säumen füllt sie freundlich aus!
Erst senkt sein Haupt aufs kühle Polster nieder,
Dann badet ihn im Tau aus Lethes Flut!
Gelenk sind bald die krampferstarrten Glieder,
Wenn er gestärkt dem Tag entgegenruht.
Vollbringt der Elfen schönste Pflicht:
Gebt ihn zurück dem heiligen Licht!
Goethe, Faust II A I, Anmutige Gegend (Ariel) Vs 4621f

Die ihr Eigenes versäumen, haben viel zu regieren in anderer Leute Häuser.

Die ihr Glück nicht kennen, kann man nicht glücklich nennen.
la] Beatus non est, esse qui se nesciat.

Die ihr Gold verborgen, verlieren die Freund und kommen in Sorgen.
fr] Quiconque preste or ou argent deux choses il perd entièrement, scavoir: l'amy et l'argent.

Die ihr Gut nicht pflegen, den bringt es keinen Segen.

Die ihr Kind nicht zu schlagen weiß, spricht am meisten von der Rute.
Russland

Die ihrem Mann allein gewährt vergnügte Stunden -
Ich gehe noch herum! ich hab sie nicht gefunden.
Goethe, Zahme Xenien VIII

Die ihrer warten zum besten, die seind der Krankheit zum nechsten, und sterben am allerehisten.
la] Pretiosa quam sit sanitas, morbus docet.

Die Ilias wie die Odyssee, die sämtlichen Tragiker und was uns von wahrer Poesie übrig geblieben ist, lebt und atmet nur in Anachronismen. Allen Zuständen borgt man das Neuere, um sie anschaulich, ja nur erträglich zu machen, so wie wir ja auch in der letzten Zeit mit dem Mittelalter verfuhren, dessen Maske wir viel zu sehr bis in Kunst und Leben herein als wirklich gelten ließen.
Goethe, Schriften zur Literatur - Adelchi von Manzoni

Die Illusion ist eine notwendige Wirkung der Leidenschaften, deren Stärke fast immer am Grad der Verblendung, in die sie uns stürzen, gemessen werden kann.
Helvetius, Vom Geist

Die Illusionen einer Zeit sind ihr nie so sichtbar wie ihr Desillusionen.
Ludwig Marcuse, Argumente und Rezepte

Die im Abendrot aufleuchtende Wolke ist als feurige Mauer oder von Feuer umlohte Burg der Riesin Gerdr und der Valkyrie Brynhildr aufgefaßt

Die im Bade sitzen, müssen sich nicht fürchten vorm Schwitzen.

Die im Bett behält immer Recht.
Kurt Tucholsky, Schnipsel

Die im Guten vorangehn,
Werden Gott zunächst stehn.
Und in Lustgärten umhergehn.
Koran, Sure

Die im Kreise der Familie sind, essen, während die Eidechsen (d.h. die, die nicht dazu gehören) sich sonnen.
Zulu

Die im Schlauch zurückgehaltene Milch duldet keine Ausrede.

Die im Sommer nit schneiden, müssen im Winter Hunger leiden.

Die im Unglück sich befinden, zu Fasching wenig Lust empfinden.
it] Chi si marita male, non fa mai carnevale.

Die im voraus gemachte Arbeit und das zurückgelegte Brot sind immer gut.
Estland

Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen.
Sprüche der Weisen

Die Immen können das Fluchen nicht leiden.
i] Ein recht gutes, wenn auch abergläubisches Sprichwort der Bienenzüchter. Der Flucher ist entweder ein recht stürmischer oder zu roher Mensch, um die kleinen Tierlein mit der Geduld und Sorgfalt zu pflegen, die sie verlangen, oder sich durch die Freude der Natur belohnt zu fühlen, die diese Pflege gewährt.

Die Immen küssen gern die schönen Blumen und sie bleiben doch schön.

Die Immen saugen aus den bittersten Kräutern den besten Honig.

Die immer Körbe austeilt, bleibt zuletzt sitzen.

Die immer trinken, schmecken gar nichts.
England

Die in dasselbe Grab gelegt worden sind, beleidigen einander nicht.
Tanganjika

Die in dem Gatten den Bräutigam sucht, findet in ihm den Teufel.

Die in der Jugend nicht gezügelt sind, verzehren, was sie aufs Alter bekommen.
mhd] De in der joget nicht gedwungen sint, de vorteren wat se krygen up dat older.
la] Jam consumit opes patrio non verbere laesus.

Die in der Jugend schon hinken, müssen im Alter krücken.

Die in der Jugend sich regen, können im Alter sich pflegen.
la] Labor senectuti optimum opsonium.

Die in der Kirche die größten Kreuze machen, sind nicht allzeit die Frömmsten.

Die in der Liebe ertrunken sind, die sind mit offenen Augen blind.

Die in der Öffentlichkeit küsst, schlägt oft im Haus.

Die in der Sonne wandern, denen muss der Schatten nachfolgen.
z] Also auch die in hohen Würden sind, denen folgt der Neid nach.

Die in der Wiege sterben, können später nicht verderben.
it] Non mondo non è felice, se non chi muore in fascie.

Die in der Zeit sprechen, bekommen, die anderen müssen missen.
[RSpW]
i] In Bezug auf das rechtzeitige Erscheinen vor Gericht, das Ausbleiben wie die beiderseitigen Folgen davon.
ndt] De spreken in der Tydt, de krigen, de anderen moten missen. Rügen

Die in ein Hurenhaus treten, wollen kein Paternoster beten.

Die in einem Schiff, seind all in gleicher gefahr, wann das Schiff ein Riss bekombt.
dä] I samme skib i samme fære.

Die in einer Stadt sitzen, sind gleich frei.

Die in eines Brot sein (sind), müssen auch in seinem Besten sein.
i] Da die Herrschaft den Dienstboten Unterhalt gibt, so ist es die Pflicht der letztern, dem Interesse der Herrschaft jedes andere nachzusetzen. Darin liegt der Grund, warum dem Zeugnisse des Gesindes für den Brotherrn kein voller Glauben beizumessen ist. Indessen wird ihr Zeugniss dann immer für gültig angenommen, wenn es Dinge betrifft, die in den Häusern vorgefallen sind, und von denen sonst niemand bessere Kenntniss haben kann.

Die in eines Brot sind, müssen auch in seinem Besten sein.

Die in Hemden liegen, sind zu loben.

Die in Krebslöcher greifen, werden eine Menschenhand herausziehen.

Die in Stahl gefaßte Poesie der Städte verdrängte nicht die singenden Erinnerungen an sein Leben im Dorf, sondern verstärkte sie eher.
McKay, Ausbruch

Die in Tugend und edler Abkunft blüht, ist genugsam geziert.

Die Inder sind von den Engländern unterworfen worden und doch freier als diese: Sie können ohne die Engländer leben, die Engländer dagegen nicht ohne sie.
Leu N. Tolstoi, Tagebücher (1906)

Die Indianer, die wir als Barbaren schelten, beobachten in ihren Gesprächen und Unterhaltungen weit mehr Anstand und Höflichkeit als wir; man hört einander stillschweigend an, bis der eine ausgeredet hat, und dann antwortet der andere gelassen, ohne Lärm und Leidenschaft.
Locke, Gedanken über Erziehung

Die indische Lehre taugte von Haus aus nichts, sowie denn gegenwärtig ihre vielen tausend Götter, und zwar nicht etwa untergeordnete, sondern alle gleich unbedingt mächtige Götter, die Zufälligkeiten des Lebens nur noch mehr verwirren, den Unsinn jeder Leidenschaft fördern und die Verrücktheit des Lasters, als die höchste Stufe der Heiligkeit und Seligkeit, begünstigen.
Goethe, Divan, Noten und Abhandlungen - Mahmud von Gasna

Die Individualität eines Menschen ist ein wunderlich Ding, die meine hab' ich jetzt recht kennen lernen, da ich einerseits dieses Jahr bloß von mir selbst abgehangen habe, und von der anderen Seite mit völlig fremden Menschen umzugehen hatte.
Goethe, Italienische Reise III, 27.10.1787

Die Individualität ist die eigentliche Quelle allen Fortschritts.
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

Die individuelle Eitelkeit verlangt nach öffentlicher Bestätigung wie der individuelle Magen nach Nahrungsmitteln.
Sprüche der Weisen

Die Industrialisierung der Erde hat ein abenteuerliches Zusammenballen von Massen, Orgien der Organisation zur Folge gehabt. Die zusammenfließenden Massen werden... immer gewaltiger... zu Herren der Lage. Die Anonymität wächst.
Sprüche der Weisen

Die Industrie an sich ist eine ganz gleichgültige Sache, sie erhält nur durch die Art ihrer Verwendung und Beziehung auf höhere Lebenszwecke Wert und Bedeutung.
Eichendorff, Der Adel und die Revolution

Die Industrie eines Landes kann sich nur in dem Maße vermehren, als das Kapital zunimmt, und das Kapital nimmt nur in dem Maße zu, als nach und nach aus dem Einkommen gespart wird.
Smith, Natur und Ursachen des Volkswohlstandes

Die Industrie gelangt in ihrem Fortschreiten stets vor neue Probleme, aber auch stets erst dann, wenn die Möglichkeit, sie zu lösen, bereits in ihren Händen ist.
W. Liebknecht, Wissen ist Macht - Macht ist Wissen

Die Industrie muss gefördert werden, aber die blühende Industrie müsste dann ihrerseits auch den Staat unterstützen.
Voltaire, Der Mann mit der vierzig Talern

Die Industriegesellschaft erzeugt viele nutzvolle Dinge und im gleichen Ausmaß viele nutzlose Menschen. Der Mensch ist nur noch ein Zahnrad in der Produktionsmaschinerie; er wird zu einem Ding und hört auf, ein Mensch zu sein.
Sprüche der Weisen

Die industrielle Klasse ist die Grundklasse, sie ist die Nährmutter der ganzen Gesellschaft, die Klasse ohne die keine andere Klasse bestehen könnte.
Saint-Simon, Katechismus der Industriellen

Die industrielle Tendenz hat uns aus dem Feudalismus befreit; und die ideelle Tendenz wird sich aus der industriellen allmählich entfalten.
Sprüche der Weisen

Die ineinander greifenden Menschen- und Zeitalter nötigen uns, eine mehr oder weniger untersuchte Überlieferung gelten zu lassen, um so mehr, als auf der Möglichkeit dieser Überlieferung die Vorzüge des menschlichen Geschlechts beruhen.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 3. Abt. - Lücke

Die Inflation ist eine Antriebskraft, welche die Wirtschaft derart in Fahrt bringt, dass sie nicht mehr zu bremsen ist.
Sprüche der Weisen

Die Inflationsrate gibt in Prozenten an, um wieviel unsere Wünsche unsere Möglichkeiten übertreffen.
Sprüche der Weisen

Die Influenz ist immer gefährlich, ja sie wird meist schädlich: denn indem sie fremde Eigenheiten über eine Masse heranführt, so fragt sich ja, wie diese ankommenden Eigenheiten sich mit den einheimischen vertragen und ob sie nicht eben durch Vermischung einen krankhaften Zustand hervorbringen.
Goethe, Schriften zur Literatur - Irrtümer und Wahrheiten

Die Information ist eine Crux der Aufklärung - heute vielleicht mehr als je, weil jeder mehr hört als je. Das hat Kant so noch nicht erlebt.
Ludwig Marcuse

Die Injurie, das bloße Schimpfen, ist eine summarische Verleumdung ohne Angabe der Gründe.

Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit

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