<<< Weisheiten 0708 >>>

Die Gemeinheit ist ihm an die Stirn geschrieben.
la] Servilem capillum prae se fert.

Die Gemeinheit verfügt über große Kräfte, sie überrumpelt stets den anständigen Menschen und umgarnt und umklammert ihn, während er staunt und sich zurechtzufinden versucht.
Saltykow-Schtschedrin, Die Herren Golowlew

Die gemeinsame Steuererklärung hat sicherlich mehr zur Rettung bedrohter Ehen beigetragen als die schönste Predigt.
Dale Carnegie

Die gemeinsamen Vorstellungen
la] notiones communes

Die Gemeinschaft hat einen seltsam erzieherischen Wert, besonders wenn sie beide Geschlechter umfaßt.
Martin Andersen Nexö (1869-1954), Erinnerungen

Die Gemeinschaft mit einer Frau in einem Hausstand ist eine schwere Kunst und ein harter Dienst. Einen solchen harten Dienst muss der Mann schon früh üben, denn nachher in reiferem Alter lässt er sich nur schwer dazu bewegen.
Mihail Sadoveanu, Die Getreuen Stefans des Großen

Die Gemmen erhalten uns das Andenken verlorner wichtiger Kunstwerke. Der höhere gründliche Sinn der Alten verlangte nicht immer ein anderes, neues, nie gesehenes Gebilde. War der Charakter bestimmt, aufs Höchste gebracht, so hielt man an dem Gegebenen fest...
Goethe, Schriften zur Kunst - Verz. d. geschnittenen Steine

Die gemüt spieglen sich gegen einander.

Die Gemüter gelten mehr als die Güter.

Die Generale schreiben. Wenn wir ihnen nicht den Mund verbinden und den Federhalter wegnehmen, werden sie bald wieder schießen dürfen.
Worm, Die Generale schreiben

Die genetische Kraft ist die Mutter aller Bildungen auf der Erde, der das Klima feindlich oder freundlich nur zuwirket.
Johann Gottfried Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Die geniale Fähigkeit des Weibes, zu vergessen, ist etwas anderes als das Talent der Dame, sich nicht erinnern zu können.
Kraus, Aphorismen

Die genialen Menschen aller Länder sind sehr wohl imstande, einander zu verstehen und zu achten.
Germaine Baronin von Staël, Über Deutschland

Die genialen Schöpfungen haben ein bezeichnendes Merkmal, durch das man sie schwerlich verkennen kann; sie tragen eine unbekannte Wärme in Geist und Herz, lebhafte Erschütterungen, nie empfundene Gefühle.
M. Grimm, Diderot und das bürgerliche Schauspiel

Die Genialität ist nichts anderes als eine große Fähigkeit zur Geduld.
Buffon, Antrittsrede in der Académie française

Die Genien des Menschengeschlechts sind des Menschengeschlechtes Freunde und Retter, seine Bewahrer und Helfer. Eine schöne Tat, zu der sie begeistern, wirkt unauslöschlich in die tiefste Ferne.
Herder, Kalligone

Die Genies brechen die Bahnen, und die schönen Geister ebnen und verschönern sie.
Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher

Die Genossenschaft ist vom Teufel erfunden worden.
Polen

Die genss gackern dauon.
i] Es ist allbekannt
hdt] Die Gänse gackern davon.

Die Genueser Berge sind ohne Gewächse, ihr Meer ist ohne Fische, ihre Weiber sind ohne Zucht und ihre Männer ohne Treue und Glauben.

Die Genügsamkeit eines Volkes befähigt es zu großen Leistungen.
Fliegende Blätter

Die Genügsamkeit ist ein großes Ding und steht fest; sie hat keine Neider und Verfolger, und deswegen scheint sie uns auch den Göttern am ähnlichsten zu machen.
Claudius, Brief an Andres

Die Genusssucht frisst alles auf, am liebsten aber das Glück.
Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen

Die Geographie muss manches enträtseln, was ohne sie in der Geschichte unerklärlich wäre.
Gogol, Über die Art, Weltgeschichte zu lehren

Die Gerade an die nächste Niftel, das Heergewäte an den nächsten Schwertmag.
[RSpW]
i] Gerade und Heergewäte gehörten nicht zum Erbe im engern Sinne. Die Gerade, welche im allgemeinen alles in sich begriff, was durch weibliche Tätigkeit geschaffen oder zum Schmucke der Frauen bestimmt war, fiel an die nächste weibliche Anverwandte (Niftel) aus der Reihe der Kunkel- oder Spillmagen. Was z.B. im Kirchspiel Debstedt unter stadt-bremischer Hoheit zur Gerade gehörte, findet sich in Pratjes Historischen Sammlungen. Das Heergewäte, d.i. all das Gerät, dessen der wehrhafte Mann zu Schutz und Wehre bedurfte, als Schwert, Streitross, Feldbett, Sattel u. dgl. an den nächsten männlichen Anverwandten.
mhd] Di gerade an di neste niftelen, daz herwerte an den nesten swertmac.

Die Gerade geht nicht über die Brücken.
[RSpW]
i] Dies Sprichwort redet von der Gewohnheit solcher Städte, wo Heergewette (Gesetz über das, was die Söhne erben) und Gerade (was den Töchtern zukommt) noch in Gebrauch sind, bei Teilungen nichts in Städte verabfolgen zu lassen, wo dies Erbschaftsgesetz nicht besteht.

Die geratenen Kinder sind die besten.

Die Geratenen sind die besten.

Die gerechte Entrüstung ist der Ausdruck deines eigenen Zorns im Gegensatz zum schockierend schlechten Temperament der anderen.
Sprüche der Weisen

Die gerechte Entrüstung ist leider viel seltener als die ungerechte Rüstung.
Joachim Ringelnatz

Die gerechte Sache siegt (muss siegen).

Die Gerechten werden für dem Unglück weg gerafft.

Die Gerechten werden immer geschlagen.

Die Gerechtigkeit aber, der Inbegriff aller Moralität, ist ein staatliches Ding. Denn das Recht ist nichts anderes als die in der staatlichen Gemeinschaft herrschende Ordnung, und eben dieses Recht ist es auch, das über das Gerechte entscheidet.
Aristoteles, Politik

Die Gerechtigkeit an sich, die natürliche und allgemein gültige, ist in einem anderen und in einem vornehmeren Sinne als Gerechtigkeit zu bezeichnen als die besondere, national beschränkte Gerechtigkeit, die den Forderungen unserer politischen Wirklichkeit unterworfen ist.
Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais

Die Gerechtigkeit auf dem Tisch, das Recht unter dem Tisch.
Estland

Die Gerechtigkeit bei der Nase ziehen.
i] Das Recht drehen, wenden
fr] Bon fait justice prevenir.

Die Gerechtigkeit besteht darin, die Strafe genau nach dem Fehler abzumessen, und die äußerste Strenge der Gerechtigkeit ist selbst ein Fehler, wenn sie nicht auf vernünftige Vorstellungen hört, welche die Strenge des Gesetzes mildern.
Jean-Jacques Rousseau, Vierter Brief vom Berge

Die Gerechtigkeit der Menschen aber ist, einem jedem das zu geben, was ihm gehört, und die Gerechtigkeit Gottes, von einem jeden Rechenschaft zu fordern für das, was ihm gegeben ist.
Jean-Jacques Rousseau, Emile

Die Gerechtigkeit einer guten Sach' und das gut Gewissen sind eines Soldaten bestes Courage.

Die Gerechtigkeit erfüllen, bedeutet: tun, was man muss, Ungerechtigkeit aber: nicht tun, was man muss, sondern sich davor drücken.
Demokrit, Fragment 256

Die Gerechtigkeit fängt Fliegen und lässt die Hummeln durch.
fr] Justice punit petits cas.

Die Gerechtigkeit flieht die Welt, weil niemand ihr Schutz in seinem Hause gewähren will.
Malta

Die Gerechtigkeit geht mit eingeschlagenem Schädel über die Erde.

Die Gerechtigkeit hat eine wächserne Nase.

Die Gerechtigkeit hat lahme Füße.
z] Die Gerechtigkeit leidender Völker geht langsam, aber endlich langt sie doch an. Das Volk ist geduldig, denn es ist ewig.
Börne, Briefe aus Paris

Die Gerechtigkeit hat zwei Ohren, ein langes und ein kurzes.
z] Die Gerechtigkeit hat zwei ganz verschiedene Ohren - ein unendlich langes, wo die Wahrheit hineinschleicht und ein unendlich kurzes, wo sie sogleich wieder herausläuft. Börne, Briefe aus Berlin 1832

Die Gerechtigkeit im Hundearsch, beide Ochsen auf dem Gut.
Estland

Die Gerechtigkeit ist das Recht des Schwächeren.
Joubert, Pensées

Die Gerechtigkeit ist die Freiheit derer, welche gleich sind, die Ungerechtigkeit ist die Freiheit derer, welche ungleich sind.
Jacobi

Die Gerechtigkeit ist die Hüterin des Lebens und der Freiheit der Bürger.
Helvetius, Vom Menschen

Die Gerechtigkeit ist ein Inbegriff von Regeln, die einen Menschentyp innerhalb einer Kultur fortbestehen lassen.
Saint-Exupéry

Die Gerechtigkeit ist eine Maschine, die von selbst weiterrollt, wenn man ihr einen Anstoß gegeben hat.
John Galsworthy, Justiz

Die Gerechtigkeit ist grausam, wird sie nicht gepaart mit Mildigkeit.
i] In den deutschen Rechtsbüchern war stets die Gnade dem Recht an die Seite gestellt, was in jener Zeit um so nothwendiger war, weil die einfachsten Vergehen, wie Waldfrevel, die jetzt mit einer geringen GeldBuße oder einigen Tagen Gefängnis gebüsst werden, mit den furchtbarsten Strafen belegt waren, das Recht selbst also durch die Gnade gebessert werden musste.
mhd] Grawsam is dy gerechtigkait, wirt sy nicht gefüeget mit mildigkait.

Die Gerechtigkeit ist in den Himmel entflohen.
bm] Spravedlnost' do nebe uteklá.

Die Gerechtigkeit ist jene Tugend, die jedem gibt, was ihm gehört.
Augustinus

Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe der Weisen.
Leibniz

Die Gerechtigkeit ist nur unter einem Weltmonarchen am mächtigsten, also ist, damit die Welt am besten bestellt sei, die Weltmonarchie oder das Kaisertum erforderlich.
Dante Alighieri, Über die Monarchie

Die Gerechtigkeit ist oft krank, aber sie stirbt nicht.
i] Es ist schon bedenklich, dass sie oft kränkelt, und ein sieches Leben erscheint schlimmer als ein rascher Tod
bm] Spravedlivé se neztratí.

Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit erfährt viel Widerspruch, wenn sie keine Macht hat, weil es immer böse Menschen gibt; die Macht wird angeklagt, wenn sie nicht gerecht ist. Man muss also die Gerechtigkeit und die Macht vereinigen; und dazu muss man bewirken, dass das mächtig sei, was gerecht ist, oder dass gerecht sei, was mächtig ist.
Pascal, Gedanken

Die Gerechtigkeit ist sozusagen eine schöne Jungfrau, die der Prozesssüchtige maskiert und vorführt, der Staatsanwalt verfolgt, der Advokat tröstet, und der Richter verteidigt.
du Fresny

Die Gerechtigkeit ist von der Güte untrennbar.
Jean-Jacques Rousseau, Emile

Die Gerechtigkeit ist wie die Nase, die dahin geht, wohin man sie zieht.
Italien

Die Gerechtigkeit kennet weder Vater noch Mutter, sondern allein die Wahrheit.

Die Gerechtigkeit mag blind sein, aber hinken darf sie nicht.
ho] Die geregtigheid is blind.

Die Gerechtigkeit muss tanzen, wie man auf den Regalien aufspielt.
i] Die Gerechtigkeit soll eigentlich gar nicht tanzen, auf welcher Harfe man auch spielt, geschieht aber zuweilen, wenn sie auch nicht gerade so tanzt wie die Gerechtigkeit in Osiek, einem kleinen Orte in Sandomir an der Weichsel, dessen Richter einen dortigen Schlosser wegen eines begangenen Verbrechens zum Tode verurtheilten, statt seiner aber, da er der einzige Schlosser in der Stadt war und nicht gut entbehrt werden konnte, einen der beiden Schmiede hinrichten liessen, die sich am Orte befanden. Man hatte so der Stadt Schmiede und Schlosser erhalten und glaubte doch auch der - Gerechtigkeit Genüge getan zu haben.

Die Gerechtigkeit sieht niemand ins Auge.
Niederlande

Die Gerechtigkeit und das Halten von Verträgen ist das, worüber die meisten Menschen einverstanden zu sein scheinen. Das ist ein Grundsatz, von dem man meint, er erstrecke sich bis in die Diebeshöhlen und die Vereine der größten Schurken; auch die, die sich der Menschlichkeit am vollständigsten entäußert hätten, hielten untereinander doch Treue und befolgten die Regeln des Rechts... Gerechtigkeit und Treue sind die bei allen Gesellschaften gemeinsamen Bindemittel, deshalb müssen selbst Ausgetretene und Räuber, die mit der ganzen übrigen Welt gebrochen haben, untereinander Treue halten und die Regeln der Billigkeit befolgen, sonst fehlt ihnen der Zusammenhalt.
Locke, Über den menschlichen Verstand

Die Gerechtigkeit und die Wahrheit sind zwei so feine Punkte, dass unsere Instrumente zu stumm sind, um sie damit genau zu berühren.
Pascal, Gedanken

Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.
Romain Rolland, Ein Spiel von Tod und Liebe

Die Gerichtsgewalt haben, haben auch Friedensgebot.
[RSpW]
i] Wer die Macht des Richteramts besitzt, gebietet den Frieden und bestraft die Störungen desselben.

Die Gerichtsstunde kommt. Der Böse fällt mit dem Guten! Ein Geschlecht wird weggemäht, und das andere tritt ein.
Goethe, Theatralische Sendung VI,10

Die geringere Hand zieht die Kinder nach sich.
[RSpW]
i] Spricht den Rechtssatz aus, dass das Kind, wenn eins von den Eltern unfrei, ebenfalls unfrei ist
mhd] Dy ring hantt zuicht dy Kind nach jm.

Die Geringschätzung der Theorie, das ausweichende und schwankende Verhalten zur sozialistischen Ideologie arbeitet mit Notwendigkeit der bürgerlichen Ideologie in die Hand.
Lenin, Warum muss die Sozialdemokratie den Sozialrevolutionären... Kampf ansagen?

Die geringste Verlegenheit, die aus einem leichten Irrtum, der unerwartet und schadlos gelöst werden kann, entspringt, gibt die Anlage zu lächerlichen Situationen. Die höchste Verlegenheit hingegen, unauflöslich oder unaufgelöst, bringt uns die tragischen Momente dar.
Goethe, Schriften zur Literatur - Shakespeare und kein Ende

Die geringsten Schiff braucht man, die besten bleiben an der Mauren liegen.

Die Germanen aber essen als Frühstück Fleischstücke, die gliedweise gebraten sind, dazu trinken sie Milch und ungemischten Wein.
Poseidonios, Fragmente

Die Germanen brachten uns die Idee der persönlichen Freiheit, welche diesem Volke vor allem eigen war.
Eckermann, Gespräche mit Goethe, 6. 4.1829

Die Germanen selbst sind Ureinwohner, möchte ich meinen, und von Zuwanderung und gastlicher Aufnahme fremder Völker gänzlich unberührt. (...) Wer hätte auch - abgesehen von den Gefahren des schrecklichen und unbekannten Meeres - Asien oder Afrika oder Italien verlassen und Germanien aufsuchen wollen, landschaftlich ohne Reiz, rau im Klima, trostlos für den Bebauer wie für den Beschauer, es müsste denn seine Heimat sein?
Publius Cornelius Tacitus, Germania

Die Germanen sind die Greise Europas, die Völker Albions sind die Erwachsenen, die Bewohner Galliens aber sind die Kinder, und mit ihnen spiele ich gern.
Voltaire, Die Prinzessin von Babylon

Die Germanen', sagt er [Guizot], 'brachten uns die Idee der persönlichen Freiheit, welche diesem Volke vor allem eigen war.' Ist das nicht sehr artig, und hat er nicht vollkommen recht, und ist nicht diese Idee noch bis auf den heutigen Tag unter uns wirksam?
Goethe, Eckermann, 6. 4. 1829

Die Germanen, sagt Guizot, 'brachten uns die Idee der persönlichen Freiheit, welche diesem Volke vor allem eigen war.' Ist das nicht sehr artig, und hat er nicht vollkommen recht, und ist nicht diese Idee noch bis auf den heutigen Tag unter uns wirksam?
Goethe, Eckermann, 6. 4. 1829

Die germanischen Männer kleiden sich trotz des strengen Winters in kurze Mäntel oder Bast von Bäumen.
Pomponius Mela, Geographie des Erdkreises

Die germanischen Nationen haben fast immer der Herrschaft der Römer widerstanden und sind daher erst später und nur durch das Christentum zivilisiert worden, sodass sie also unmittelbar aus einer Art Barbarei in die christliche Gesellschaft übertraten.
Germaine Baronin von Staël, Über Deutschland

Die gerne im Katzbalg liegen, können leicht Hader vom Zaune brechen.

Die gerne lachen, schreien bald.

Die gerne lachen, weinen auch gern.

Die gerne Neuigkeiten hören, müssen in Bädern und Schenken verkehren.
bm] Kdo chce novin (klepův, klevet), jdi do láznĕ neb do krčmy a k sestinedĕlce.

Die gerne raunen, lügen viel.

Die gerne tadeln, haben für Freundschaft kein Talent.
Altgriechisch

Die gerne trinken, nicht weit denken; kaum haben sie getrunken, soll man wieder schenken.

Die Gerste des Nachbarn schmeckt besser als der eigene Reis.

Die Gerste eingestäubt, den Hafer eingekleibt.

Die Gerste hat befohlen, sie mit zwei Händen zu werfen, wenn die Roggenähre schon zu sehen ist.
Estland

Die Gerste hat einst gesagt: 'Man darf mich nicht in ausgelaugte Asche oder in eine Pfütze säen, sondern auf geeigneten Boden'.
Estland

Die Gerste im Halme ist noch ungewisse Ernte.
dä] At borge paa blade-byg.

Die Gerste ist gut geraten.
i] Wenn jemand die Mütze nach einem Ohre schief trägt

Die Gerste liegt schon auf der Tenne, wenn der Weizen gerade reift.

Die Gerste muss das Mehl auf dem Boden suchen.

Die Gerste nahm mir den Kopf in Beschlag statt der Dichtkunst, und der Weizen statt der Mildtätigkeit.
i] Ich hatte ganz verschiedene Dinge im Kopfe

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