<<< Weisheiten 0702 >>>

Die Freundschaft lebt vom ungehinderten Gedankenaustausch.
Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais

Die Freundschaft muss bloß gehen.
i] Einem Freund muss man sich so zeigen, wie man wirklich ist

Die Freundschaft nur hält stand, die sich auf Einsicht gründet,
Und kennen muss man sich, bevor man sich verbündet.
Jean B. Molière, Der Menschenfeind

Die Freundschaft schließt erst völlig den Ring des Glückes und gibt uns (wie edel und gut auch der Freund sei) doch die Versicherung eigenen Wertes, der Unwürdige hat nur Spießgesellen, nicht Freunde.
Adalbert Stifter, an Joseph Türck, 30. Juni 1847

Die Freundschaft setzt ein Bedürfnis voraus. Je lebhafter dieses Bedürfnis ist, desto stärker ist die Freundschaft.
Claude-Adrien Helvétius, Vom Geist

Die Freundschaft soll nicht das Zollamt sein, um pflichtgemäß Abgaben durch sie zu erlangen, sondern eine Quelle für wahre Freude und Verschönerung des Lebens.
St. Ambrosius, Von den Pflichten

Die Freundschaft tanzt um den Erdkreis, ja, sie heißt uns alle aufwachen zur Seligpreisung.
Epikur, Sprüche. In: Briefe, Sprüche, Werkfragmente

Die Freundschaft unter Mandarinen ist zerreißbar wie Papier.
China

Die Freundschaft vermehrt das Gute und verteilt das Schlimme: Sie ist das einzige Mittel gegen das Unglück und ist das Freiatmen der Seele.
Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit

Die Freundschaft verzeiht den Irrtum, die unüberlegte Handlung der Leidenschaft; aber sie muss unversöhnlich sein gegenüber dem Entschluß, mit der Seele, dem Geist und den Gedanken Handel zu treiben.
Honoré de Balzac (1799-1850), Verlorene Illusionen

Die Freundschaft von dreien ist nicht von langer Dauer.
Togo

Die Freundschaft zwischen Staatsmännern ist entweder eigennützig oder falsch und immer kurz.
it] Negli uomini pubblici l'amicizia è o interessata o falsa, e sempre corta.
Ugo Foscoli

Die Freundschaft zwischen zwei Schriftstellern hält manches aus, aber nicht die Tatsache, dass der eine ein Drehbuch aus dem Roman des anderen macht.
Truman Capote

Die Freundschaft, die der Wein gemacht,
Wirkt, wie der Wein, nur eine Nacht.
Logau, Weinfreundschaft

Die Freundschaft, welche Weisheit nicht knüpfte, kann Torheit leicht auflösen.
en] The amity that wisdom knits not, folly may easily untie.
Shakespeare, Troilus und Cressida II,3

Die Freundschaften, die für alle Teile Vorteile bringen, sind von langer Dauer.
Niccolò Machiavelli, an die Zehn, 20. November 1502

Die Friedensfreunde zerfallen in solche, die Neutralität empfehlen, und in solche, die vor ihr warnen. Nach verlorenen Kriegen sind die ersten, nach vergessenen die zweiten in der Mehrzahl. Mitunter verbietet sie die Rücksicht auf Sieger.
Sprüche der Weisen

Die Friedensmanöver - auch die ausgedehntesten - geben nur ein sehr unvollkommenes Bild des wirklichen Krieges.
Helmuth Graf von Moltke

Die Friedenspfeife mit einem rauchen.

Die Friedfertigkeit ist das eindrücklichste Ding der Welt und von allen Worten das beredtste.
A. Vinet, L'Education

Die Friedhöfe sind voll von Leuten, die sich für unentbehrlich hielten.
Georges Clemenceau

Die Friedhöfe sind voll von Menschen, ohne die die Welt nicht leben könnte.
Island

Die Frische der Jugend ist die wahre Grundlage der Ehe.
W. v. Humboldt, Briefe an eine Freundin, 2.8.1832

Die frische Luft des freien Feldes ist der eigentliche Ort, wo wir hingehören, es ist, als ob der Geist Gottes dort den Menschen unmittelbar anwehte und eine göttliche Kraft ihren Einfuß ausübte.
Goethe, Eckermann, 11.3.1828

Die frischeste Butter wird oft ranzig.

Die Fristen sind es, die den Menschen quälen, die Fristen, die den ohnehin Bedrängten den Lebensatem abschneiden und denen der Begünstigte auszuweichen vermag.
Urzidil, Die Herzogin von Albanera

Die fröhlich Musik vertreibt keinem sein Zahnwehe.

Die Fröhlichkeit des Menschen ist der Zug, der mehr als alles andere den Menschen verrät.
Fjodor M. Dostojewski, Der Jüngling

Die Fröhlichkeit ist ein Affekt, welcher des Körpers Macht zu handeln vermehrt und unterstützt; die Traurigkeit ist dagegen ein Affekt, welcher des Körpers Macht zu handeln mindert oder hemmt; folglich ist die Fröhlichkeit geradezu gut.
Spinoza, Ethik

Die fromme Katze kratzt gar mit ihrer Tatze.
i] Die Rumänier sticheln damit auf ihre Popen, über die sie sich möglichst lustig machen

Die frommen Delvenaren (Delfter), die schossen ein fett Kalb, als sie bedrücket waren zur Zeit vom Herzog d'Alb.
i] Bezieht sich auf den Versuch der Spanier, Delft im Jahre 1574 zu überrumpeln. Der Anschlag ward aber entdeckt und die Delfter jagten dem Feinde, als er bereits außer Schussweite war, einen Kugelregen nach, der allein ein auf der Weide gehendes Kalb niederstreckte, was zu obigem Sprichwort Veranlassung gab.
ho] Dat lusten de weeskinderen uit Delft wel.
ho] Hij is naar Delft geweest.
ho] Van twintig Delvenaars gaan negentien voor mal.

Die Frommen haben gar nichts Eignes in der Welt,
Und die Gottlosen nichts im ewigen Himmelszelt.
Angelus Silesius, Cherubinischer Wandersmann

Die Frommen in allen Nationen werden teilhaben an der künftigen Welt.
Talmud

Die Frommen lassen Verderbnis und Verdammnis mit viel Vergnügen über sich hingehen, solange diese Dinge kollektiv verteilt werden; doch werden sie böse, wenn man erklärt, dass an ihnen persönlich etwas hapert.
Multatuli, Woutertje Pieterse

Die Frommen siegen im Erliegen.

Die Frommen sind eigensinnig.

Die Frömmigkeit bringt in der Tat reichen Gewinn, wenn man nur genügsam ist. Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht, und wir können auch nichts aus ihr mitnehmen.
Neues Testament, Paulus (1 Timotheus 6, 6-7)

Die Frömmigkeit hat zwei Kinder: Liebe und Haß.
Russland

Die Frömmigkeit ist vom Aberglauben verschieden. Sie bis zum Aberglauben treiben, heißt sie zerstören.
Blaise Pascal

Die Frömmler habe ich von jeher verwünscht, die Berliner, so wie ich sie kenne, durchaus verflucht, und daher ist es billig, dass sie mich in ihrem Sprengel in den Bann tun [Anonyme Kritik: Über Goethes Wahlverwandtschaften in der Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung]. Einer dieses Gelichters wollte mir neulich zu Leibe rücken und sprach von Pantheismus, da traf er's recht, ich versicherte ihm mit großer Einfalt: dass mir noch niemand vorgekommen sei, der wisse, was das Wort heiße.
Goethe, An Zelter, 31.10.1831

Die Frömmler und Dichterlinge mussten befehdet werden: denn ihre doppelt und dreifachen Pfuschereien hindern, ja zerstören alles Gute.
Goethe, An S. Boisserée, 7. 8. 1816

Die Frömmlerinnen bilden so etwas wie eine Republik, sie kennen sich alle... Diese kleinliche Lebenshaltung, diese Gedankenarmut, die sich in allem verrät, läßt sich nur mit einem Wort ausdrücken, und dieses Wort heißt Bigotterie.
Honoré de Balzac (1799-1850), Eine doppelte Familie

Die frommsten Verräter (o. Vertreter) hangen am Galgen.

Die Frösch kreischen, 's gibt e gut Butterjohr.
Rheinpfalz
i] Wenn jemand eine laute Blähung entschlüpft

Die Frösche murren im Bauch. (Hunger)
ho] Het gelijkt wel, of hij kikkers in den buik heeft.

Die Frösche nach Jerusalem treiben.
Oberharz

Die Frösche tun sich selber schaden, wenn sie den Storch zu Hause laden.

Die Frösche vor Jerusalem hüten.

Die Frucht der Arbeit ist die süßeste aller Freuden.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues, Reflexionen und Maximen

Die Frucht der Stille ist das Gebet. Die Frucht des Gebets ist der Glaube. Die Frucht der Liebe ist der Dienst. Die Frucht des Dienstes ist Frieden.
Mutter Teresa

Die Frucht des Geistes ist Friede, Freude und Liebe.
Meister Eckhart, Buch der göttlichen Tröstung

Die Frucht des Heimatlandes verlängert das Leben.
Arabien

Die Frucht fällt nicht weit vom Baum.
it] Il frutto non casca lontan dall'albero.

Die Frucht ist wurmässig (o. wurmstichig, benagt, angefressen).

Die Frucht mit dem Taue verkaufen.

Die Frucht muss einen Stiel haben, ehe sie wächst.
Jabo, Afrika

Die Frucht schmeckt nach dem Baume.

Die Fruchtbarkeit und Mannigfaltigkeit der persischen Dichter entspringt aus einer unübersehbaren Breite der Außenwelt und ihrem unendlichen Reichtum.
Goethe, Divan, Noten und Abhandlungen - Allgemeines

Die Früchte seiner Arbeit ernten
en] to reap the fruits of o's work
fr] recueillir les fruits de son travail
it] raccogliere i frutti del suo lavoro

Die Frugens (Frauen) un die Schnecken dregen dat Hus up'n Rücken.

Die Frugenslüd sünd all gliek, die hebben all ut einen Bäer såpen.

Die Frugenslüd sünd 'ne narrsche Natschon: Ierst sünd s' Rosen un Engels un nåhstens Schüerbessens un Düwels.

Die Frugge (Frauen) makt sick so breit osse dat Hûs to Brake.
Lippe

Die früh aufstehn und kein Geschäft haben, haben entweder eine schlechte Frau, ein schlechtes Bett oder ein schlechtes Gewissen.
Schottland

Die früh saat treugt oft, die spat selten.
mhd] Sumunge schât dem snit und schât der saete.
bm] Ranní setí často zmýlí, a pozdní vzdycky.
la] Festinata sementis saepe decipit, serotina semper.
la] Matura satio saepe decipit, sera semper mala est.
pl] Siewba rana podczas omyli, późna zawsze.

Die frühe Krähe kratzt die Zähne, die späte die Augen.
Litauen

Die frühe Nacht und die allgemeine Stille ist das Element, worin das Schreiben recht gut gedeiht...
Goethe, Briefe aus der Schweiz, 1779, Münster 11.11.

Die frühe sich verloren hatten,
Begegnen sich im Abendschatten
Und gehen Hand in Hand zur Ruh.
Goethe, Ruhe

Die frühen Bettler und die frühen Regen kehren bald ein.
Oberösterreich

Die frühen Gäste (o. Donner) kommen spät wieder.

Die früher von uns so sorglos gebrauchten Wörter wie Entfremdung, Rückzug, haben tatsächlich eine verhängnisvolle Bedeutung. Denn es ist wirklich eine Art des Sterbens, sich von anderen loszusagen, sich vom Geschehen in der Welt loszusagen, sich vom Gefühl loszusagen.
Sprüche der Weisen

Die frühere Grausamkeit tendiert heute, durch die List ersetzt zu werden, und viele Soziologen meinen, dass das ein ernsthafter Fortschritt sei; einige Philosophen dagegen, deren Gewohnheit es nicht ist, den Meinungen der Herde zu folgen, vermögen nicht eben recht einzusehen, inwiefern das ein Fortschritt in moralischer Hinsicht sein sollte.
Sorel, Réflexions sur la violence, 6, 2

Die früheren Jahrhunderte hatten ihre Ideen in Anschauungen der Phantasie, unseres bringt sie in Begriffe. Die großen Ansichten des Lebens waren damals in Gestalten, in Götter gebracht, heutzutage bringt man sie in Begriffe. Dort war die Produktionskraft größer, heute die Zerstörungskraft oder die Scheidekunst.
Goethe, Riemer, 10.5.1806

Die früheren Revolutionen bedurften der weltgeschichtlichen Rückerinnerungen, um sich über ihren eigenen Inhalt zu betäuben. Die Revolution des neunzehnten Jahrhunderts muss die Toten ihre Toten begraben lassen, um bei ihrem eignen Inhalt anzukommen. Dort ging die Phrase über den Inhalt, hier geht der Inhalt über die Phrase hinaus.
Marx, Der achtzehnte Brumaire

Die Frühmetten mit Husten anfangen und das Abendessen mit Saufen.
fr] Commencer matines par tousser et souper par boire.

Die Frühreife des Selbstbewußtseins ist das moderne Unglück; der Jüngling ahnt nicht, dass seiner jetzigen Ideenstaffel noch höhere folgen werden, dass in einem Jahre alle seine Begriffe eine andere Wendung genommen haben, er wartet diese Zeit nicht ab, sondern beginnt sogleich, seine erste ihm klar gewordene Idee auf die positiven Verhältnisse überzutragen.
Gutzkow, Philosophie der Tat

Die Füchse haben die Gänss längst gefressen.
z] Man sagt von einem Richter, welchem ein arm Weib ein Ganss verehret, und gebeten, dass er jhr Beystand tun wölle, welcher sich aber von etzlichen güldenen Füchsen von ihrem Gegenteil bestechen lassen. Darumb, da das Weib gemerket, dass er das Ohr auff jene Seiten mehr gehencket, sie jhm zugeschrigen: Ach, Herr Richter, gedencket doch an mein Ganss. Er hat jhr aber zur Antwort geben: Meine liebe Fraw, die Füchse haben die Gänss längst gefressen.

Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege.
Matth. 8, 20

Die Füchsin weiß viel, aber der sie fängt weiß mehr.
Spanien

Die Führer der einzelnen Armeeteile müssen der alten Regel eingedenk bleiben, stets in der Richtung des Kanonendonners zu marschieren.
Helmuth Graf von Moltke, Verordnungen für die höheren Truppenführer (24. Juni 1869)

Die Führer eines Volkes sind stets das zuverlässigste Kennzeichen für das Volk selbst ... Verurteile deinen Anführer - und du verurteilst dich selbst.
Henrik Pontoppidan, Der Ilumer Galgenhügel

Die Fuhrmannslerchen singen.
i] Wenn die Räder bei starker Kälte im Schnee knirschen

Die Führung eines Schiffes überträgt man nicht dem unter den Reisenden, der aus dem besten Hause ist.
Blaise Pascal, Pensées

Die Fulsprache lernt man nie aus, sie ist wie das Quellwasser.
Afrika

Die fülst Suu überchunnt da gröst Dräck.
Schweiz
z] Die feistest saw will allezeit den besten Dreck haben zur beut.
ho] Aan de vuilste zeug komt de grootste drek toe.
la] Diues semper hiat, pars maior ut sibi fiat.

Die Fundamente aller Staaten,... sind die guten Gesetze und die tüchtige Waffenmacht.
Machiavelli, Der Fürst

Die fünf Finger einer Hand können nicht alle gleich lang sein.
China

Die fünf Finger einer Hand sind einander nicht so ähnlich.

Die fünf Finger sind sich nicht gleich.
tü] Beş parmak bir değildir.

Die fünf schlimmen S der Deutschen sind: Singen, Schießen, Schwatzen, Springen und Saufen.

Die fünf Sinn sind der Seelen Kundschafter.

Die fünf Sinne des Menschen sind die größten Siebenschläfer.

Die fünf traurigsten Dinge, die's gibt, sind eine Kehle, die nicht trinkt, ein Glas, das nicht klingt, ein Mund, der nicht lacht und nicht küsst und nicht singt, ein Aug', das nicht weint und ein Herz, das nicht liebt.

Die fünfzehn Jahre des Exils über verspürte ich keinerlei Bedauern, nicht mehr in meiner Heimatstadt oder in Berlin sein zu können. Orte von Kindheitserinnerungen, Höfe, in denen die Knaben Hütten aus Laub bauten, die Zementschrägung an einem Flusswehr, gut für Sonnenbäder, in den Händen der Nazis waren aus ihnen Lokalitäten geworden, die man in Zeitungen schmierig abgebildet sieht, weil dort Verbrechen begangen wurden.
Brecht, Gespräche mit jungen Intellektuellen

Die Funktion der Musik: den Krampf des Lebens zu lösen, dem Verstand Erholung zu schaffen und die gedankliche Tätigkeit wieder anzuregen...
Kraus, Grimassen über Kultur und Bühne

Die Funktion der Zeit ist antithetisch zu der des Raumes: die Zeit trennt, der Raum eint ... Der Raum unserer Anschauung unterliegt selbst nicht der Entwicklung durch die Zeit: er ist 'immer' und ist immer Gegenwart: er ist das Jetzt intentionaler Bewusstheit.
Rob. Reininger, Metaphysik der Wirklichkeit

Die Funktion ist das Dasein in Tätigkeit gedacht.
Goethe, Schriften zur Naturwissenschaft - Aphorismen und Fragmente

Die für andere Strümpfe stricken, müssen selber barfuß gehen.

Die für unser Leben notwendigen Ideen sind vielleicht schon vor dreitausend Jahren erschöpfend durchdacht worden. Wir haben wohl nur neues Feuer an altes Reisig zu legen.
Akutagawa Ryûnosuke (1892-1927), Kappa

Die Furchen seiner Stirn erzählen seine Taten.
Pierre Corneille, Der Cid

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