<<< Weisheiten 0678 >>>

Die der armut gewohnt sind, fragen nichts nach einem Reichen Weib.

Die der Eltern Güter und nicht ihre Tugenden erben, sind bloß halbe Erben.

Die der heilige Geist lehret, was sollen die in heidnische Pfützen zur Schule gehen.

Die der Lampe bedürfen, füllen sie mit Öl.
la] Lucerna qui indigent, oleum affundunt.

Die der Narren Rate glauben, trinken Wein aus unreifen Trauben.

Die der Nase nachgehen, werden von den Augen geführt, ausgenommen die Blinden.

Die der Teufel zusammengefügt, kann niemand trennen.
z] Und die Gott zusammenfügt, halten selten aneinander.

Die des Altars pflegen, genießen des Altars. 1. Kor. 9, 13
ho] Die het altaar bedient, leeft ervan.
la] Qui altari deserviunt, cum altari participant.

Die des Geldes wegen heiratet, ist das ganze Leben lang Magd.
Jiddisch

Die des Morgens früh noch lachen, kann der Abend weinend machen.

Die Despotie dagegen schafft große Charaktere, kluge, ruhige Übersicht, strenge Tätigkeit, Festigkeit, Entschlossenheit, alles Eigenschaften, die man braucht, um den Despoten zu dienen, entwickeln sich in fähigen Geistern und verschaffen ihnen die ersten Stellen des Staats, wo sie sich zu Herrschern ausbilden.
Goethe, Divan, Noten und Abhandlungen - Fortlaufende Bemerkung

Die Deutsche (passt am besten) in den Stall, die Tschechin in die Küche und die Französin ins Bett.
Tschechien

Die deutsche Apotheke ist die beste Kost.
i] Gesunde Kost wie eine gute Lebens- und Speiseordnung heilen viel Krankheiten eher als die lateinische Apotheke

Die deutsche Flöte spielen.
i] So sagten im Mittelalter die Franzosen, um tüchtiges Zechen zu bezeichnen. Es war nämlich damals eine lange Art von Gläsern verbreitet, welche von den Franzosen Flöte genannt wurden. Die Deutschen erschienen nun als tüchtige Flötenspieler, da sie diese Flöten oft genug an den Mund setzten.
fr] Boire comme un templier.
fr] Jouer la flûte de l'Allemand.

Die deutsche Hoffnung und die Cypresse sind zwar immer grün, aber auch immer an Gräber gepflanzt.

Die deutsche Muse! Sie tröstete mich in heimischen Drangsalen, folgte mir ins Exil, erheiterte mich in bösen Stunden des Verzagens, ließ mich nie im Stich, sogar in Geldnot wußte sie mir zu helfen, die deutsche Muse, die gute Dirne!
Heine, Buch der Lieder, Vorwort

Die deutsche Nation war stets in Erfindung nützlicher Künste und Gewerbe die erste, weil sie die geduldigste und arbeitsamste ist.
Karl Julius Weber, Democritos

Die deutsche Philosophie ist tief, aber ein beträchtlicher Teil dieser Tiefe ist erzwungen, erkünstelt durch die Unfreiheit, ist eine Modernisierung der Scholastik, - das von vornherein feststehende politische Ziel wird mit allen Mitteln ex post bewiesen und zurechtgestutzt: die deutsche Philosophie, soweit sie sich nicht an die Spezialwissenschaften anlehnt, ist nichts andres als eine Sonntagspredigt für die akademische Intelligenz.
Masaryk, Das neue Europa

Die deutsche Poesie bringt, man darf nur die tagtäglichen Produktionen und die beiden neuesten Musenalmanache ansehen, eigentlich nur Ausdrücke, Seufzer und Interjektionen wohldenkender Individuen. Jeder Einzelne tritt auf nach seinem Naturell und seiner Bildung, kaum irgend etwas geht ins Allgemeine, Höhere, ans wenigsten merkt man einen häuslichen, städtischen, kaum einen ländlichen Zustand, von dem, was Staat und Kirche betrifft, ist gar nichts zu merken.
Goethe, An J. E. Hitzig, 11.11.1829

Die deutsche Prosa ist noch sehr jung: Goethe meint, dass Wieland ihr Vater sei.
Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches

Die deutsche Sprache gewinnt immer mehr Biegsamkeit, sich anderen Ausdrucksweisen zu fügen; die Nation gewöhnt sich immer mehr, Fremdartiges aufzunehmen, sowohl in Wort als auch Bildung und Wendung.
Goethe, Lesarten zu den Volksliedern der Serben

Die deutsche Sprache gleicht einem schweren und zähen Medium, welches durch Prozeduren mannigfacher Art verflüssigt und gezogen werden muss, wenn es lücken- und blasenlos die Formen füllen soll, die sich der Geist ersinnt.
Ernst Jünger, Gärten u. Straßen, 6.10.1939

Die deutsche Sprache hat noch frische Lippen, gesunde Zähne und eine Zunge voll Geschmack und Plauderkraft.
Heinrich Federer, Aus jungen Tagen: Die deutsche Orgel

Die deutsche Sprache heißt terribilis (furchtmachend), die französische suavis (zierlich), die griechische compendiosa (zusammengefasst), die italienische corrupta (verderbt), die polnische blanda (schmeichlerisch), die spanische majestatica (majestätisch, königlich).

Die deutsche Sprache ist auf einen so hohen Grad der Ausbildung gelangt, dass einem jeden in die Hand gegeben ist, sowohl in Prosa als in Rhythmen und Reimen sich dem Gegenstande wie der Empfindung gemäß nach seinem Vermögen glücklich auszudrücken.
Goethe, Schriften zur Literatur - Wohlgemeinte Erwiderung

Die deutsche Sprache ist die allervollkommenste, hat viel Gemeinschaft mit der griechischen Sprache.
Luther, Deutsche Schriften

Die deutsche Sprache ist die Orgel unter den Sprachen.
Jean Paul, Aphorismen

Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichste.
Karl Kraus, Magie der Sprache

Die deutsche Sprache ist hiezu [zu Übersetzungen] besonders geeignet, sie schließt sich an die Idiome sämtlich mit Leichtigkeit an, sie entsagt allem Eigensinn und fürchtet nicht, dass man ihr Ungewöhnliches, Unzulässiges vorwerfe, sie weiß sich in Worte, Wortbildungen, Wortfügungen, Redewendungen und was alles zur Grammatik und Rhetorik gehören mag, so wohl zu finden...
Goethe, Schriften zur Literatur - Serbische Lieder

Die deutsche Sprache ist unter den gelehrten lebenden die einzige, welche eine Reinigkeit hat, die ihr eigentümlich ist. Alle fremden Worte sind in ihr auf immer kenntlich, an die Stelle, dass Englisch und Französisch mit solchen können angefüllt werden, ohne dass zu merken ist, sie wären ihnen anderwärts zugefallen. Deswegen belohnt es der Mühe, darauf achtzuhaben und sich lieber in Paranthese der fremden Wörter zu bedienen.
Kant

Die deutsche Sprache ist zum Übersetzen besonders geeignet; sie schließt sich an die Idiome sämtlich mit Leichtigkeit an, sie entsagt allem Eigensinn und fürchtet nicht, dass man ihr Ungewöhnliches, Unzulässiges vorwerfe.
Goethe, Literatur: Serbische Lieder

Die deutsche Sprache ist, unter den jetztigen europäischen, die einzige, welche durch den künstlerischen und organischen Bau ihres grammatischen Teils und die daran hängende Möglichkeit einer freieren Konstruktion der Perioden den beiden antiken klassischen Sprachen beinahe gleichsteht.
Schopenhauer, Über die Verhunzung der deutschen Sprache, Variante

Die deutsche Sprache nämlich ist die einzige, in der man beinahe so gut schreiben kann wie im Griechischen und Lateinischen, weiches den anderen europäischen Hauptsprachen, als welche bloß patois sind, nachrühmen zu wollen, lächerlich sein würde. Daher eben hat, mit diesen verglichen, das Deutsche etwas so ungemein Edles und Erhabenes.
Schopenhauer, Parerga und Paralipomena

Die deutsche Sprache und Silbergeld kommen durch die ganze Welt.
Estland

Die deutsche Wanderlust geht zuletzt aus dem abenteuerlichen Sehnen nach einem idealen Land hervor.
Gustav Freytag

Die Deutschen - man hat sie entweder an der Gurgel oder zu Füßen.
Winston Churchill

Die Deutschen - man hieß sie einst das Volk der Denker: Denken sie heute überhaupt noch?
Friedr. Nietzsche, GôtzenDämmerung

Die Deutschen (d. i. die Herren) sind wie Schweine, die Bauern wie Hunde.
Estland

Die Deutschen (d.i. die Herren) tragen Seide, die Bauern Leinenstoff.
Estland

Die Deutschen (d.i. die Herren), die verdammten, würden verhungern,. wenn es keine Bauern gäbe.
Estland

Die Deutschen an die Front! (The Germans to the front!)
Admiral Seymour, Befehl an Kapitän v. Usedom am 22. 6. 1900 bei dem Angriff auf das Fort Hsiku am Peiho

Die Deutschen berufen sich für ihren Primat auf ihre Philosophie und Wissenschaft und weisen darauf hin, wie sie die Wissenschaft in der ganzen Verwaltung, im Kriegswesen, in der Wirtschaft und im Handel in Anwendung zu bringen verstehen. Die deutsche Wissenschaft, das ist wahr, kann sich großer Erfolge rühmen, aber sie ist nicht frei, sie ist ein Bestandteil des offiziellen Systems; die deutschen Universitäten sind Kasernen des Geistes.
Masaryk, Das neue Europa

Die Deutschen bilden sich so viel auf ihre Bescheidenheit ein, das kommt mir vor, als wollte ein Hase mit seiner Furchtsamkeit prahlen.
Ludwig Börne, Aphorismen

Die Deutschen bringen von Italien gemeiniglich drei Übel mit nach Haus: den Beutel geleert, den Leib versehrt, das Gewissen entehrt.

Die Deutschen der neueren Zeit haben nichts anders für Denk- und Preßfreiheit gehalten, als dass sie sich einander öffentlich missachten dürfen.
Goethe, Maximen und Reflexionen 973

Die Deutschen gehorchen so gern, wie sie gern Gehorsam fordern.
Sprüche der Weisen

Die Deutschen haben das Perpetuum mobile viel glücklicher ausgedacht als die Mathematici, sintemahl ihre Becher und Gläser niemahls stille stehen.

Die Deutschen haben den Verstand in den Händen.
Französisches Sprichwort im 16. Jahrhundert

Die Deutschen haben die Feierlichkeit des langsamen Verstandes.
Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass

Die Deutschen haben die merkwürdige Angewohnheit, dass sie bei allem, was sie tun, sich auch etwas denken.
Heinrich Heine

Die Deutschen haben mehr Wissen im Kopf als Wort im Maul.
it] I Tedeschi intendono più che non sanno esprimere.

Die Deutschen haben so eine Art von Sonntagspoesie, eine Poesie, die ganz alltägliche Gestalten mit etwas besseren Worten bekleidet, wo denn auch die Kleider die Leute machen sollen.
Goethe, Riemer, 21.12.1811

Die Deutschen haben unter allen Nationen am meisten philosophiert, das kommt daher, sie haben am wenigsten gelebt.
Ludwig Börne

Die Deutschen haben von jeher die Art, dass sie es besser wissen wollen als der, dessen Handwerk es ist, dass sie es besser verstehen als der, der sein Leben damit zugebracht.
Goethe, Gespräche mit Riemer, 12.12.1812

Die Deutschen haben zuviel Geld zu Turnier, Kindertaufen, Spielen und Aufzügen, aber viel zu wenig, Krieg zu führen.
Moritz v. Oranien bei Weidner, Apophth.

Die Deutschen haben, ohne es zu wollen, nach den Anforderungen der Geistlichkeit ihre Bühne gebildet.
Goethe, Schriften zur Literatur - Deutsches Theater

Die Deutschen hängen nicht am Boden, sondern verpflanzen sich leicht allerwärts; als sind kosmopolitisch aus Temperament und hassen kein Volk, als höchstens zur Wiedervergeltung. Haben sie nicht viel Genie, so haben sie gute Urteilskraft, die Produkte desselben zu nutzen. Sie sind nicht blendend durch Neuigkeit, so sind sie tüchtig durch Stetigkeit. Sie sind gemacht, das Gute aller Nationen zu sammeln und zu vereinbaren, und nehmen alle gleich willig auf. Ein Völkerbund, der allgemein werden kann.
Kant, Reflexionen zur kritischen Philosophie

Die Deutschen hätten keine Phantasie?
Ein Satz, der sich selber zerstört.
Die Deutschen haben überall sie,
Wo sie nicht hingehört.
Grillparzer, Sprüche u. Epigramme

Die Deutschen hatten nunmehr genugsam historische Kenntnis von allen Dichtarten, worin sich die verschiedenen Nationen ausgezeichnet hatten. Von Gottsched war schon dieses Fächerwerk, welches eigentlich den inneren Begriff von Poesie zu Grunde richtet, in seiner Kritischen Dichtkunst ziemlich vollständig zusammengezimmert...
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,7

Die Deutschen heben hoch die Hand, doch fällt sie bald wieder in den Sand.

Die Deutschen können die Philisterei nicht loswerden. Da quengeln und streiten sie jetzt über verschiedene Distichen, die sich bei Schiller gedruckt finden und auch bei mir.
Eckermann, Gespräche mit Goethe, 16. 12. 1828

Die Deutschen können erst über Literatur urteilen, seitdem sie selbst eine Literatur haben.
Goethe, Maximen und Reflexionen 517

Die Deutschen kriegen mit Eisen, nicht mit Gold.

Die Deutschen lieben Rheinwein. Er wird in schlanke Flaschen gefüllt und für ein gutes Getränk gehalten. Von Essig unterscheidet er sich durch die Etikette.
Mark Twain

Die Deutschen lobt man nicht - aus gutem Grunde.
Lettland

Die Deutschen pflegen mit Eisen und nicht mit Gold zu kriegen, demjenigen, der bei ihnen Zuflucht sucht und sich auf Treu und Glauben in ihren Schutz und Schirm ergibt, ihr Obdach und Herberg nicht zu versagen, viel weniger denselbigen zu verachten oder seinen Feinden zu übergeben.
Kaiser Otto I. der Große bei Zinkgref, Apophth.

Die deutschen politischen Schriftsteller ..., nicht an Geist fehlt es ihnen, aber an Mut.
Börne, Gesammelte Schriften, III: Kritiken: Aristokratismus

Die Deutschen sind als Volk ehrlich, fleißig und intelligent, auf ihrer sozialen und politischen Wohlfahrt beruht das wirtschaftliche Gedeihen von Großbritannien, Skandinavien, Russland und Italien, - wenn auch in geringerem Maße - das Frankreichs. Es ist unmöglich, ein solches Volk zu vernichten, es ist unmöglich, es von der Landkarte zu streichen, aber es ist möglich, es wirtschaftlich und sozial zu ruinieren. Wenn aber Deutschland ruiniert wird, so wird der größte Teil Europas ruiniert.
H. G. Wells, Die Hoffnung auf Frieden

Die Deutschen sind Buben mit Vernunft, drum freue sich keiner ihrer Zunft.

Die Deutschen sind die Bergleute des Gedankens: sie beuten in aller Stille die Reichtümer des menschlichen Intellekts aus.
Frau v. Staël, De l'Allemagne

Die Deutschen sind die Greise von Europa; die Engländer die Männer; die Franzosen die Kinder, und ich mag gerne mit Kindern spielen.
Voltaire, Die Prinzessin von Babylon

Die Deutschen sind ehrliche Leute.
Shakespeare, Die lustigen Weiber von Windsor, IV, 5 (Wirt)

Die Deutschen sind ein bildungsverletztes Volk, diese Verletztheit schafft die günstigsten Voraussetzungen für Demagogie, sie schafft Bildungsstände, Reserven, Gereiztheiten...
Heinrich Böll, Worte töten Worte heilen, 1964

Die Deutschen sind ein bildungsverletztes Volk, diese Verletztheit schafft die günstigsten Voraussetzungen für Demagogie, sie schafft Bildungsstände, Reserven, Gereiztheiten...
Sprüche der Weisen

Die Deutschen sind für mich unmöglich. Wenn ich mir eine Art Mensch ausdenke, die allen meinen Instinkten zuwiderläuft, so wird immer ein Deutscher daraus.
Friedr. Nietzsche, Ecce homo

Die Deutschen sind im Allgemeinen aufrichtig und bieder: Sie brechen nie ihr Wort, und Lug und Trug sind ihnen fremd. Wenn dieser Fehler sich jemals in Deutschland einbürgern sollte, so würde das nur als Folge des Bestrebens geschehen, die Ausländer nachzuahmen.
Germaine Baronin von Staël, Über Deutschland

Die Deutschen sind im Allgemeinen aufrichtig und bieder: Sie brechen nie ihr Wort, und Lug und Trug sind ihnen fremd. Wenn dieser Fehler sich jemals in Deutschland einbürgern sollte, so würde das nur als Folge des Bestrebens geschehen, die Ausländer nachzuahmen.
Germaine Baronin von Staël, Über Deutschland

Die Deutschen sind nicht national, aber auch nicht kosmopolitisch, die größten Deutschen; nur ihre Feinde haben ihnen den dummen Wahn, man müsse beschränkt sein, eingeimpft.
Nietzsche (Nachlaß), Unschuld des Werdens

Die Deutschen sind noch nichts, aber sie werden etwas.
Nietzsche (Aus R. Oehlers Nietzsche-Brevier)

Die Deutschen sind recht gute Leut',
Sind sie einzeln, sie bringen's weit;
Nun sind ihnen auch die größten Taten
Zum erstenmal im ganzen geraten.
Goethe, Gedichte: Politika

Die Deutschen sind Roms Gökelwaaren.
Luther

Die Deutschen sind schwer unter einen Hut zu bringen.

Die Deutschen sind sicherlich das einzige Volk auf Erden, das ein schlechtes Gewissen mehr genießt als eine schöne Frau.
Peter Zadek

Die Deutschen sind sicherlich das einzige Volk auf Erden, das ein schlechtes Gewissen mehr genießt als eine schöne Frau.
Peter Zadek

Die Deutschen sind übrigens wunderliche Leute! Sie machen sich durch ihre tiefen Gedanken und Ideen, die sie überall suchen und überall hineinlegen, das Leben schwerer als billig.
Goethe, Eckermann, 6.5.1827

Die Deutschen sind weder Rebellen noch Sklaven, sondern halten sinnend in der Mitte und warten auf eigene Kraft.
Jean Paul, Erste Pflicht der deutschen Fürsten gegen deutsche Völker

Die Deutschen sind wie die Läuse, die man auf dem Tische entzweiknackt, die Spanier wie die Filzläuse, die ungern weggehen, wo sie sind, die Italiener wie die Wanzen, wo sie einmal waren, hinterlassen sie den Geruch der Sodomiterei, des Verrats und Meuchelmords, die Franzosen wie die Flöhe, die nie an einem Platze bleiben können, sondern von einem Orte zum anderen springen.
Moritz von Nassau

Die Deutschen sind wiederkäuende Tiere.
Goethe, Riemer, 5.1.1814

Die Deutschen sollten in einem Zeitraume von dreißig Jahren das Wort Gemüt nicht aussprechen, dann würde nach und nach Gemüt sich wieder erzeugen, jetzt heißt es nur: Nachsicht mit Schwächen, eignen und fremden.
Goethe, Maximen und Reflexionen 340

Die Deutschen sollten in einem Zeitraume von dreißig Jahren das Wort Gemüt nicht aussprechen, dann würde nach und nach Gemüt sich wieder erzeugen; jetzt heißt es nur: Nachsicht mit Schwächen, eignen und fremden.
Goethe, Maximen und Reflexionen 340

Die Deutschen stehen im Ruf eines guten Charakters, nämlich dem der Ehrlichkeit und Häuslichkeit, Eigenschaften, die eben nicht zum Glänzen geeignet sind.
Immanuel Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht

Die Deutschen stehen im Ruf eines guten Charakters, nämlich dem der Ehrlichkeit und Häuslichkeit; Eigenschaften, die eben nicht zum Glänzen geeignet sind.
Immanuel Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht

Die Deutschen tragen in der Mehrzahl Rucksäcke oder Lodenanzüge und -mäntel, die Engländer Photoapparate, die Amerikaner erkennt man an den Schultern und die Tschechen daran, dass sie fast wie Deutsche aussehen und auffällig laut sprechen...
Capek, Italienische Briefe

Die Deutschen tragen Seide, die Bauern Leinenstoff.
Estland

Die Deutschen trinken des Abends den Wein und am Morgen die Hefen.

Die Deutschen unter ihrem grauen Himmel, mit ihrem hartnäckigen Winter haben sich ihr tägliches Brot in harter Arbeit verdienen müssen. Überfluss hatten sie nur an seelischen und geistigen Gütern. Diese sind aber mit der Arbeit eng verbunden, sie ist ja der Lebensatem des Volkes, es lebt nicht nur von, sondern in ihr, in ihr prägt es sich aus wie in der Kunst, in die sie übergeht.
Ricarda Huch, Deutschland, Landschaft und Baukunst

Die Deutschen unter ihrem grauen Himmel, mit ihrem hartnäckigen Winter haben sich ihr tägliches Brot in harter Arbeit verdienen müssen. Überfluss hatten sie nur an seelischen und geistigen Gütern. Diese sind aber mit der Arbeit eng verbunden; sie ist ja der Lebensatem des Volkes, es lebt nicht nur von, sondern in ihr, in ihr prägt es sich aus wie in der Kunst, in die sie übergeht.
Ricarda Huch, Deutschland, Landschaft und Baukunst

Die Deutschen unter ihrem grauen Himmel, mit ihrem hartnäckigen Winter haben sich ihr tägliches Brot in harter Arbeit verdienen müssen. Überfluß hatten sie nur an seelischen und geistigen Gütern. Diese sind aber mit der Arbeit eng verbunden; sie ist ja der Lebensatem des Volkes, es lebt nicht nur von, sondern in ihr, in ihr prägt es sich aus wie in der Kunst, in die sie übergeht.
Ricarda Huch (1864 - 1947)

Die deutschen Walen lachen über einen Zahn.
i] Schalkslachen.

Die Deutschen waren von den älteren Zeiten her an den Reim gewöhnt, er brachte den Vorteil, dass man auf eine sehr naive Weise verfahren und fast nur die Silben zählen durfte. Achtete man bei fortschreitender Bildung mehr oder weniger instinktmäßig auch auf Sinn und Bedeutung der Silben, so verdiente man Lob, welches sich manche Dichter anzueignen wußten. Der Reim zeigte den Abschluß des poetischen Satzes, bei kürzeren Zeilen waren sogar die kleineren Einschnitte merklich, und ein natürlich wohlgebildetes Ohr sorgte für Abwechslung und Anmut.
Goethe, Dichtung und Wahrheit IV, 18

<<< operone >>>

DEUTSCH
0001 0002 0003 0004 0005 0006 0007 0008 0009 0010 0011 0012 0013 0014 0015 0016 0017 0018 0019 0020 0021 0022 0023 0024 0025 0026 0027 0028 0029 0030 0031 0032 0033 0034 0035 0036 0037 0038 0039 0040 0041 0042 0043 0044 0045 0046 0047 0048 0049 0050 0051 0052 0053 0054 0055 0056 0057 0058 0059 0060 0061 0062 0063 0064 0065 0066 0067 0068 0069 0070 0071 0072 0073 0074 0075 0076 0077 0078 0079 0080 0081 0082 0083 0084 0085 0086 0087 0088 0089 0090 0091 0092 0093 0094 0095 0096 0097 0098 0099 0100 0101 0102 0103 0104 0105 0106 0107 0108 0109 0110 0111 0112 0113 0114 0115 0116 0117 0118 0119 0120 0121 0122 0123 0124 0125 0126 0127 0128 0129 0130 0131 0132 0133 0134 0135 0136 0137 0138 0139 0140 0141 0142 0143 0144 0145 0146 0147 0148 0149 0150 0151 0152 0153 0154 0155 0156 0157 0158 0159 0160 0161 0162 0163 0164 0165 0166 0167 0168 0169 0170 0171 0172 0173 0174 0175 0176 0177 0178 0179 0180 0181 0182 0183 0184 0185 0186 0187 0188 0189 0190 0191 0192 0193 0194 0195 0196 0197 0198 0199 0200 0201 0202 0203 0204 0205 0206 0207 0208 0209 0210 0211 0212 0213 0214 0215 0216 0217 0218 0219 0220 0221 0222 0223 0224 0225 0226 0227 0228 0229 0230 0231 0232 0233 0234 0235 0236 0237 0238 0239 0240 0241 0242 0243 0244 0245 0246 0247 0248 0249 0250 0251 0252 0253 0254 0255 0256 0257 0258 0259 0260 0261 0262 0263 0264 0265 0266 0267 0268 0269 0270 0271 0272 0273 0274 0275 0276 0277 0278 0279 0280 0281 0282 0283 0284 0285 0286 0287 0288 0289 0290 0291 0292 0293 0294 0295 0296 0297 0298 0299 0300 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 0308 0309 0310 0311 0312 0313 0314 0315 0316 0317 0318 0319 0320 0321 0322 0323 0324 0325 0326 0327 0328 0329 0330 0331 0332 0333 0334 0335 0336 0337 0338 0339 0340 0341 0342 0343 0344 0345 0346 0347 0348 0349 0350 0351 0352 0353 0354 0355 0356 0357 0358 0359 0360 0361 0362 0363 0364 0365 0366 0367 0368 0369 0370 0371 0372 0373 0374 0375 0376 0377 0378 0379 0380 0381 0382 0383 0384 0385 0386 0387 0388 0389 0390 0391 0392 0393 0394 0395 0396 0397 0398 0399 0400 0401 0402 0403 0404 0405 0406 0407 0408 0409 0410 0411 0412 0413 0414 0415 0416 0417 0418 0419 0420 0421 0422 0423 0424 0425 0426 0427 0428 0429 0430 0431 0432 0433 0434 0435 0436 0437 0438 0439 0440 0441 0442 0443 0444 0445 0446 0447 0448 0449 0450 0451 0452 0453 0454 0455 0456 0457 0458 0459 0460 0461 0462 0463 0464 0465 0466 0467 0468 0469 0470 0471 0472 0473 0474 0475 0476 0477 0478 0479 0480 0481 0482 0483 0484 0485 0486 0487 0488 0489 0490 0491 0492 0493 0494 0495 0496 0497 0498 0499 0500 0501 0502 0503 0504 0505 0506 0507 0508 0509 0510 0511 0512 0513 0514 0515 0516 0517 0518 0519 0520 0521 0522 0523 0524 0525 0526 0527 0528 0529 0530 0531 0532 0533 0534 0535 0536 0537 0538 0539 0540 0541 0542 0543 0544 0545 0546 0547 0548 0549 0550 0551 0552 0553 0554 0555 0556 0557 0558 0559 0560 0561 0562 0563 0564 0565 0566 0567 0568 0569 0570 0571 0572 0573 0574 0575 0576 0577 0578 0579 0580 0581 0582 0583 0584 0585 0586 0587 0588 0589 0590 0591 0592 0593 0594 0595 0596 0597 0598 0599 0600 0601 0602 0603 0604 0605 0606 0607 0608 0609 0610 0611 0612 0613 0614 0615 0616 0617 0618 0619 0620 0621 0622 0623 0624 0625 0626 0627 0628 0629 0630 0631 0632 0633 0634 0635 0636 0637 0638 0639 0640 0641 0642 0643 0644 0645 0646 0647 0648 0649 0650 0651 0652 0653 0654 0655 0656 0657 0658 0659 0660 0661 0662 0663 0664 0665 0666 0667 0668 0669 0670 0671 0672 0673 0674 0675 0676 0677 0678 0679 0680 0681 0682 0683 0684 0685 0686 0687 0688 0689 0690 0691 0692 0693 0694 0695 0696 0697 0698 0699 0700 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0708 0709 0710 0711 0712 0713 0714 0715 0716 0717 0718 0719 0720 0721 0722 0723 0724 0725 0726 0727 0728 0729 0730 0731 0732 0733 0734 0735 0736 0737 0738 0739 0740 0741 0742 0743 0744 0745 0746 0747 0748 0749 0750 0751 0752 0753 0754 0755 0756 0757 0758 0759 0760 0761 0762 0763 0764 0765 0766 0767 0768 0769 0770 0771 0772 0773 0774 0775 0776 0777 0778 0779 0780 0781 0782 0783 0784 0785 0786 0787 0788 0789 0790 0791 0792 0793 0794 0795 0796 0797 0798 0799 0800 0801 0802 0803 0804 0805 0806 0807 0808 0809 0810 0811 0812 0813 0814 0815 0816 0817 0818 0819 0820 0821 0822 0823 0824 0825 0826 0827 0828 0829 0830 0831 0832 0833 0834 0835 0836 0837 0838 0839 0840 0841 0842 0843 0844 0845 0846 0847 0848 0849 0850 0851 0852 0853 0854 0855 0856 0857 0858 0859 0860 0861 0862 0863 0864 0865 0866 0867 0868 0869 0870 0871 0872 0873 0874 0875 0876 0877 0878 0879 0880 0881 0882 0883 0884 0885 0886 0887 0888 0889 0890 0891 0892 0893 0894 0895 0896 0897 0898 0899 0900 0901 0902 0903 0904 0905 0906 0907 0908 0909 0910 0911 0912 0913 0914 0915 0916 0917 0918 0919 0920 0921 0922 0923 0924 0925 0926 0927 0928 0929 0930 0931 0932 0933 0934 0935 0936 0937 0938 0939 0940 0941 0942 0943 0944 0945 0946 0947 0948 0949 0950 0951 0952 0953 0954 0955 0956 0957 0958 0959 0960 0961 0962 0963 0964 0965 0966 0967 0968 0969 0970 0971 0972 0973 0974 0975 0976 0977 0978 0979 0980 0981 0982 0983 0984 0985 0986 0987 0988 0989 0990 0991 0992 0993 0994 0995 0996 0997 0998 0999 1000 1001 1002 1003 1004 1005 1006 1007 1008 1009 1010 1011 1012 1013 1014 1015 1016 1017 1018 1019 1020 1021 1022 1023 1024 1025 1026 1027 1028 1029 1030 1031 1032 1033 1034 1035 1036 1037 1038 1039 1040 1041 1042 1043 1044 1045 1046 1047 1048 1049 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1057 1058 1059 1060 1061 1062 1063 1064 1065 1066 1067 1068 1069 1070 1071 1072 1073 1074 1075 1076 1077 1078 1079 1080 1081 1082 1083 1084 1085 1086 1087 1088 1089 1090 1091 1092 1093 1094 1095 1096 1097 1098 1099 1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1107 1108 1109 1110 1111 1112 1113 1114 1115 1116 1117 1118 1119 1120 1121 1122 1123 1124 1125 1126 1127 1128 1129 1130 1131 1132 1133 1134 1135 1136 1137 1138 1139 1140 1141 1142 1143 1144 1145 1146 1147 1148 1149 1150 1151 1152 1153 1154 1155 1156 1157 1158 1159 1160 1161 1162 1163 1164 1165 1166 1167 1168 1169 1170 1171 1172 1173 1174 1175 1176 1177 1178 1179 1180 1181 1182 1183 1184 1185 1186 1187 1188 1189 1190 1191 1192 1193 1194 1195 1196 1197 1198 1199 1200 1201 1202 1203 1204 1205 1206 1207 1208 1209 1210 1211 1212 1213 1214 1215 1216 1217 1218 1219 1220 1221 1222 1223 1224 1225 1226 1227 1228 1229 1230 1231 1232 1233 1234 1235 1236 1237 1238 1239 1240 1241 1242 1243 1244 1245 1246 1247 1248 1249 1250 1251 1252 1253 1254 1255 1256 1257 1258 1259 1260 1261 1262 1263 1264 1265 1266 1267 1268 1269 1270 1271 1272 1273 1274 1275 1276 1277 1278 1279 1280 1281 1282 1283 1284 1285 1286 1287 1288 1289 1290 1291 1292 1293 1294 1295 1296 1297 1298 1299
ENGLISCH
FRANZÖSISCH
ITALIENISCH
LATEINISCH
PORTUGIESISCH
SPANISCH