<<< Weisheiten 0676 >>>

Die Bürger des Sonnenstaates schätzen einen Menschen um so höher ein, je mehr Wissenschaften und Handwerke er erlernt hat und je besser er sie beherrscht.
Campanella, Der Sonnenstaat

Die Bürger einer Stadt können verlangen, dass die Brunnen laufen und dass Wasser genug da sei, aber woher es zu nehmen, das ist des Rohrmeisters Sache.
Goethe, An H. K. Eichstädt, 23.1.1805

Die Bürger machen eine Stadt, nicht die Ringmauern.
la] Viri civitas sunt, non moenia.

Die Bürger von Speyer taumeln auf dem Gänsefuße.
i] Dies Sprichwort findet darin seine Erklärung, dass der in der Nähe der Stadt wachsende Rotwein, einer der besten Rheinweine, Gänsefuß oder Gänsefüßer genannt wird. Die letztere Bezeichnung führten auch wohl die Speyerer selbst

Die Bürgerklasse lebt, stirbt und wird geboren im Schatten der Überlieferungen und Gebräuche, die aus der Eheschließung einen befristeten und mit Feierlichkeit in Szene gesetzten Notzuchtsakt machen.
Sprüche der Weisen

Die bürgerliche Revolution ist im Interesse des Proletariats unbedingt notwendig. Je vollständiger und entschiedener, je konsequenter die bürgerliche Revolution sein wird, desto gesicherter wird der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie für den Sozialismus sein.
Lenin, Zwei Taktiken der SozialdemokratiePestalozzi

Die bürgerliche Verfassung in jedem Staat soll republikanisch sein... Diese ist, was das Recht betrifft, an sich selbst diejenige, welche allen Arten der bürgerlichen Konstitution ursprünglich zugrunde liegt.
Kant, Zum ewigen Frieden

Die bürgerliche Verfassung scheint wie ein Schiff zu sein, das eine große Anzahl Menschen, alte und junge, gesunde und kranke, über ein gefährliches Wasser, auch selbst zu Zeiten des Sturms, hinüberbringt, nur in dem Augenblicke, wenn das Schiff scheitert, sieht man, wer schwimmen kann, und selbst gute Schwimmer gehen unter solchen Umständen zugrunde.
Goethe, Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Die bürgerlichen Redensarten über Familie und Erziehung, über das traute Verhältnis von Eltern und Kindern werden um so ekelhafter, je mehr infolge der großen Industrie alle Familienbande für die Proletarier zerrissen und die Kinde in einfache Handelsartikel und Arbeitsinstrumente verwandelt werden.
Marx/Engels, Manifest der Kommunistischen Partei

Die bürgerlichen Revolutionen der Vergangenheit forderten von den Universitäten lediglich Advokaten als das beste Rohmaterial für Politiker; die Befreiung der Arbeiterklasse benötigt darüber hinaus Ärzte, Ingenieure, Chemiker, Agronomen und andere Spezialisten; denn es geht darum, die Leitung nicht nur der politischen Maschinerie, sondern ebenso der gesamten gesellschaftlichen Produktion in die Hand zu nehmen, und hier sind anstatt hochtönender Phrasen solide Kenntnisse vonnöten.
Engels, an den Internationalen Kongreß sozialistischer Studenten

Die Bürgerschaft muss stets gemeine Lasten tragen, sagte der Polizeier, und die Bürger wollten den gestorbenen Bürgermeister nicht zu Grabe tragen.

Die Bürgerstunde bieten.
i] Die Verpflichtung des Gastwirts (der Polizei), den Gästen zu sagen, dass der Gastverkehr geschlossen werden solle

Die Bürokratie aber ist krebsfräßig an Haupt und Gliedern, nur ihr Magen ist gesund, und die Gesetzesexkremente, die sie von sich gibt, sind der natürlichste Dreck von der Weit... Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten lässt sich immer noch regieren, bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.
Bismarck an Wagener, 1850

Die Bürokratie ist es, an der wir alle kranken.
Bismarck in Friedrichsruh, 12.12. 1891

Die Büros sind keine Puppenstuben.
Sprüche der Weisen

Die Busen geht nicht vörder (weiter) als vom Vater auf das Kind.
[RSpW]
i] Wenn auch unter Busen oder Brust im allgemeinen alle Erben (Kinder und Enkelkinder) verstanden werden, so ist hier doch das Wort in seiner eigentlichen Bedeutung genommen, in welcher es nur das Verhältnis vom Vater zum Kinde ausdrückt. In diesem Sinne bezeichnet der Busen stets das Kind, nicht das Enkelkind.
z] Der busen geht nit förder als von dem vatter auf das kint.

Die Buß ist wie ein Strom, sie dämpft mit ihren Wellen
Den größten Gotteszorn und löscht das Feuer der Höllen.
Angelus Silesius, Cherubinischer Wandersmann

Die buße auff die Marterwoche auffschieben.

Die Buße gehört auf die Sünd, wie die Laus auf den Grind.

Die Buße ist nicht viel wert, die ein Rabe dem Geier predigt.

Die Buße währt bei den Christen bis in den Tod; denn sie beisst sich mit der übrigen Sünde im Fleisch durchs ganze Leben. M.
Luther, Deutsche Schriften

Die Bußen gehen und fallen nach den Erbschaften.
altfries] De bote gaen ende fallen na den erfnissen.

Die Butte ist vergallt.
i] Durch Zerreißen der Galle ungenießbar, die Sache ist verdorben

Die Butter der Ziege, das Vermögen der Frau - diese Dinge sind im Haus nicht vonnöten.
Finnland

Die Butter fällt ihm vom Brote.
Köthen
i] Bei einem unerwarteten Verluste, oder bei einer getäuschten Hoffnung

Die Butter im Kübel muss man unten kosten, oben ist sie schön.
ho] Men boort de boter tot den grond, om te zien, of de bodem met de bovenkim gelijk is.

Die Butter ist den Kühen in die Hörner gekrochen.
Schlesien
i] Um zu sagen, dass wenig Butter gewonnen wird, weil die Kühe weniger Milch geben. Die Redensart wird besonders gegen Kinder angewandt, wenn ihre Schnitten nicht fett gestrichen sind

Die Butter ist gesund, nicht an den Fingern, sondern im Mund.
ho] Gekt gij met de boter? een ander eet ze op het brood.

Die Butter ist ihm vom Brote gefallen.
i] Er hat den Mut verloren

Die Butter ist in den Hörnern der Kuh.
Walisisch

Die Butter ist verderbt.
i] Die Sache ist in schlechtem Zustande

Die Butter langt nicht in den Brei.
ho] Dat is een klontje boter te minder in zijne pap.

Die Butter schmilzt ihm noch im Munde.
i] Von Jungen, Unerfahrenen, auch um zu sagen: Er verliert etwas noch, da er es schon ganz gewiss zu haben glaubte

Die Butter taugt nichts zur Suppe.

Die Butter will oben sein.
ho] Botertje boven.

Die Butter, die er verspricht, lässt sich nicht schmieren.
i] Weil man sie nie erhält
fr] Promettre plus de beurre que de fromage.

Die Buttermilch mit der Mistgabel essen.
ndt] De Karmelk mit de Messförk eten.

Die Büxen (Hosen) platzen (schnuzen) ihm.
i] Er führte sich unanständig auf

Die Büxen (Hosen) schlagen ihm zwölf.
i] Er ist voller Furcht

Die Cafés sind gute Erfindungen, günstig für die Freundschaft: Jemand einladen heißt, ihm seine Zuneigung beweisen.
Sully Prudhomme, Intimes Tagebuch

Die Camminer heißen Plunderköppe.

Die Causa finalis der Welt- und Menschenhändel ist die dramatische Dichtkunst; denn das Zeug ist sonst absolut zu nichts zu gebrauchen.
Goethe

Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause.
Sprüche der Weisen

Die Charakterkomödie ist immer eine Komödie der schlechten Charaktere.
Sprüche der Weisen

Die Charakterzüge der christlichen Religion, wie sie sich als römisch-katholisches Individuum entwickelt, deuten sich sozusagen präformiert in den Charakteren der einzelnen Apostel an, die Liebe in Johannes, der Glaube in Jakobus, der Fanatismus und Verfolgungswut in Petrus, der Zweifel in Thomas, der Geiz in Judas Ischariot, woran sie auch wie dieser gescheitert, durch die Reformation, denn vorzüglich der Geiz der römischen Kurie schlug dem Fasse den Boden aus.
Goethe, Riemer, 10.3.1809

Die Charge schmeißen.
Halberstadt
i] Seinen Rang von sich werfen, seinem bisherigen höheren Stande entsagen

Die Charitas,
Die ist bei Gott ohn' Unterlaß.
Sie verträgt alle Ding mit Sitt,
Sie erduldet Alles in Fridt.
Spruch in einem Hause (1614)

Die Charlatane der Bescheidenheit sind die schlimmsten mit'' ihrem demütig tuenden Dünkel!
Heine, Memoiren

Die Chemie des Gedruckten, seine umwandelnde Wirkung auf die Seele, ist eine dunkle Wissenschaft.
Polgar, Sinn der Buchkritik

Die chemischen Reinigungen nehmen jetzt auch Lebensmittel an.

Die Chicagoer [Welt-]Ausstellung ist wie alle Ausstellungen ein Musterbeispiel für Dreistigkeit und Heuchelei: Alles geschieht um des Profits und der Unterhaltung willen - aus Langeweile, aber man schiebt edle volksfreundliche Gründe vor. Orgien sind besser.
Leo N. Tolstoi, Tagebücher (1893)

Die Chinesen haben zwei Augen, die Franken (Europäer) eins, die Mohren gar keins.
China

Die Cholera war bei uns früher auch nicht da.

Die Chorführer der Menge sind gar aufmerksame Leute, ohne sich beredet zu haben, handeln sie zu gemeinsamem Vorteil.
Goethe, An C. L. v. Welden, Juli 1818 (nicht abgesandt)

Die Christen haben die Hölle erfunden, weil ihnen der Himmel verschlossen bleibt.
Fliegende Blätter

Die Christen haben niemals die Handlungen praktiziert, welche ihnen Jesus vorgeschrieben hat, und das unverschämte Gerede von der 'Rechtfertigung durch den Glauben' und dessen oberster und einziger Bedeutsamkeit ist nur die Folge davon, dass die Kirche nicht den Mut noch den Willen hatte, sich zu den Werken zu bekennen, welche Jesus forderte.
Nietzsche, Wille zur Macht 191

Die Christen loben Gott morgens.
Orient
ho] Alle goede geesten loven den Heer.

Die Christen sind besser, die einen lassen bleiben, als die einen vertreiben.

Die Christen sind dem Geist des Laizismus gegenüber wehrlos.
Sprüche der Weisen

Die Christen sind einander selbst die grausamsten Türken.

Die Christen versteht niemand als Christen.

Die Christenheit ist unter des Königs Gewalt.
[RSpW]
i] Nach mittelalterlicher Rechtsanschauung waren demjenigen, der römischer König war, von Rechtswegen alle Lande unterworfen, die sich zum christlichen Glauben bekannten
mhd] Die Kerstenheit is vnder dis Keysers ghewont.

Die Christenheit muss wieder lebendig und wirksam werden und sich wieder eine sichtbare Kirche ohne Rücksicht auf Landesgrenzen bilden, die alle nach dem Überirdischen durstigen Seelen in ihren Schoß aufnimmt und gern Vermittlerin der alten und neuen Welt wird.
Novalis, Die Christenheit oder Europa

Die christliche Demut ist ebenso ein Dogma der Philosophie wie der Religion. Sie bedeutet nicht, dass ein redlicher Mann sich für schlechter halten muss als einen Schurken, noch dass ein begabter Mann kein Vertrauen in seine Begabung setzen soll, denn das wäre ein Urteil, das der Geist unmöglich fällen kann. Die christliche Demut besteht darin, dass wir die Wirklichkeit unserer Fehler und die Mängel unserer Tugenden erkennen.
Charles de Secondat, Baron de la Bréde et de Montesquieu, Meine Gedanken

Die christliche Ideologie hat nicht wenig zur Unterdrückung der Frau beigetragen.
Simone de Beauvoir

Die christliche Kirche ist auch ein Heer, eine Versammlung oder ein Feldlager; wir stehen alle im Kampf und Kriege, das Evangelium ist unser Fähnlein, Christus ist unser Feldherr, unter ihm haben wir gut kriegen und erobern auch den Sieg durch das göttliche Wort.
Luther, Deutsche Schriften

Die christliche Kirche ist eine Enzyklopädie von vorzeitlichen Kulten und Anschauungen der verschiedensten Abkunft und deshalb so missionsfähig.
Friedr. Nietzsche, Morgenrôte

Die christliche Kirche verfolgt niemand, sie wird verfolgt.

Die christliche Liebe mordet nicht. Die Liebe zum Nächsten treibt uns nicht, ihn zu erwürgen.
Jean-Jacques Rousseau, an Erzbischof Beaumont (18. November 1762)

Die christliche Liebe wartet nicht auf der Dürftigen Bitte, sondern hilft auch vor der Bitte.
Kaiser Maximilian I., bei Zinkgref, Apophth.

Die christliche Moral ? hat immer betont, dass man sich nur um das Eigene kümmern sollte, dass politische Verantwortung eine Last sei und dass man die Bürde des Politischen ausschließlich um der Nächstenliebe willen auf sich nehmen dürfe?
Hannah Arendt

Die christliche Religion hob sich durch eigene Kräfte, wie durch eigene Kräfte das Römische Reich wuchs, und wenn beide sich zuletzt gatteten, so gewann weder die eine dadurch noch das andere. Ein römisch-christlicher Bastard entsprang, von welchem manche wünschen, dass er nie entstanden wäre.
Herder, Ideen zur Philosophie u.Geschichte der Menschheit

Die christliche Religion ist die Religion der absoluten Freiheit; und nur für den Christen gilt der Mensch als solcher in seiner Unendlichkeit und Allgemeinheit.
Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaft

Die christliche Religion ist die Religion des Leidens.
Ludwig Feuerbach, Das Wesen des Christentums

Die christliche Religion ist ein mächtiges Wesen für sich, woran die gesunkene und leidende Menschheit von Zeit zu Zeit sich immer wieder emporgearbeitet hat. Und indem man ihr diese Wirkung zugesteht, ist sie über aller Philosophie erhaben und bedarf von ihr keiner Stütze.
Goethe, zu Eckermann, 4. Febr. 1829

Die christliche Religion ist eine intentionierte politische Revolution, die, verfehlt, nachher moralisch geworden ist.
Goethe, Maximen und Reflexionen

Die christliche Religion, wie sie in Coaltown verzapft wurde, stellte eine anspornende Beziehung her zwischen Gottes Gunst und dem Geldverdienen. Armut war nicht bloß ein soziales missgeschick, sondern das sichtbare Zeichen eines Sturzes aus dem Stand der Gnade. Gott hatte versprochen, die Gerechten würden nie Not leiden.
Thornton Wilder, Der achte Schöpfungstag, The Elms

Die christlichen Missionare sind die Totengräber der Naturvölker.
Sprüche der Weisen

Die Christum recht lieben und bekennen, förchten kein todt, kein würgen, kein brennen.
la] Occubuere uiri sancti pro nomine Christi.

Die chronologische Betrachtung und Ordnung geht allen anderen vor.
Goethe, An A. O. Blumenthal, 28.5.1819

Die Complêt vor der Nôn läuten.
i] Das Hintere vorerst tun, verkehrt handeln
i] Nôn und Complêt sind die Bezeichnungen für Gebetsstunden in der katholischen Kirche, die im Laufe des Tages genau zu bestimmten Zeiten stattfinden, nämlich 1) am frühen Morgen die Metten und die Lobgesänge (die Matutin und Laudes), 2) während des Vormittags die Stundengebete oder Horen (prim, terz, sext, nôn). 3) Nachmittags die Vesper und 4) Abends die Complêt als Schlussgebet. Während der Vesper wird das Magnificat, d.i. der Lobgesang Maria's (Luk. 1, 46 fg.) gesungen, der nach lateinischer Übersetzung mit den Worten beginnt: Magnificit anima mea Dominum. Der Beginn der Gebetsstunden wird durch das Läuten einer Glocke angekündigt, daher die Redensart, die Complêt vor der Nôn läuten.
it] Suonare Completa avanti Nona.

Die Crethi und Plethi sterben nicht aus, und der Kinder Zerujah sind soviel, mit denen man nichts zu schaffen haben mag.
Goethe, An F. H. Jacobi, 12.1.1785

Die da das Weib zu schmähen wagen, sie die so vieler Erfahrung sich berühmen, nie haben sie es kennengelernt. Seine Verzerrung ja!
Hille, Vater Romeo

Die da reich werden wollen, fallen in des Teufels Stricke.

Die da Weiber haben, sollen sein, als hätten sie keine, und die da weinen, als weinten sie nicht.

Die Dächer der Häuser von Rechtsanwälten bestehen aus den Häuten der Streitführenden.
Walisisch

Die Dächer von Brüdern sind nicht zusammengewachsen.
Estland

Die Dachmatten verdecken das Innere des Hauses.

Die Dachtel, so dir einer gab, wäscht die Erwiderung nicht ab.

Die Dame Glück hat ein schönes Oberkleid, man soll aber die Untergewänder nicht untersuchen.
Russland
fr] Le bien de la fortune est un bien périssable.
la] Fortuna cum blanditur, captatum venit.
la] Levis est fortuna, cito reposcit, quod dedit.

Die Dame, schön von Wuchs und edlem Antlitz,
Braucht Ringe nicht und Schminke schwarz und rot.
Saadi, Rosengarten, 2, Von den Gesinnungen der Derwische

Die Damen geben sich und ihren Putz zum besten
Und spielen ohne Gage mit.
Goethe, Faust, Vorspiel auf dem Theater / Direktor Vs 119

Die Dämmerung versetzt die Wahnsinnigen in Erregung.
Charles Baudelaire (1821-1867), Kleine Gedichte in Prosa

Die dämonischen Menschen wissen nicht, was sie tun und lassen sollen. Nicht Reinheit, nicht guter Wandel, nicht Wahrheit ist bei ihnen zu finden.
Mahâbhârata, Buch 6

Die Dankbarkeit der meisten Menschen ist nur der geheime Wunsch, noch mehr zu bekommen.
François de La Rochefoucauld, Reflexionen

Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
Kuno Fischer, Akademische Reden

Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
Vischer

Die Dankbarkeit ist ein Laster, das man ertragen muss!
Goethe, Varnhagen v. Ense, letzte Lebensjahre

Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last mag man gern abwerfen.
Diderot, Rameaus Neffe

Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last will abgeschüttelt sein.
Denis Diderot, Enzyklopädie

<<< operone >>>

DEUTSCH
0001 0002 0003 0004 0005 0006 0007 0008 0009 0010 0011 0012 0013 0014 0015 0016 0017 0018 0019 0020 0021 0022 0023 0024 0025 0026 0027 0028 0029 0030 0031 0032 0033 0034 0035 0036 0037 0038 0039 0040 0041 0042 0043 0044 0045 0046 0047 0048 0049 0050 0051 0052 0053 0054 0055 0056 0057 0058 0059 0060 0061 0062 0063 0064 0065 0066 0067 0068 0069 0070 0071 0072 0073 0074 0075 0076 0077 0078 0079 0080 0081 0082 0083 0084 0085 0086 0087 0088 0089 0090 0091 0092 0093 0094 0095 0096 0097 0098 0099 0100 0101 0102 0103 0104 0105 0106 0107 0108 0109 0110 0111 0112 0113 0114 0115 0116 0117 0118 0119 0120 0121 0122 0123 0124 0125 0126 0127 0128 0129 0130 0131 0132 0133 0134 0135 0136 0137 0138 0139 0140 0141 0142 0143 0144 0145 0146 0147 0148 0149 0150 0151 0152 0153 0154 0155 0156 0157 0158 0159 0160 0161 0162 0163 0164 0165 0166 0167 0168 0169 0170 0171 0172 0173 0174 0175 0176 0177 0178 0179 0180 0181 0182 0183 0184 0185 0186 0187 0188 0189 0190 0191 0192 0193 0194 0195 0196 0197 0198 0199 0200 0201 0202 0203 0204 0205 0206 0207 0208 0209 0210 0211 0212 0213 0214 0215 0216 0217 0218 0219 0220 0221 0222 0223 0224 0225 0226 0227 0228 0229 0230 0231 0232 0233 0234 0235 0236 0237 0238 0239 0240 0241 0242 0243 0244 0245 0246 0247 0248 0249 0250 0251 0252 0253 0254 0255 0256 0257 0258 0259 0260 0261 0262 0263 0264 0265 0266 0267 0268 0269 0270 0271 0272 0273 0274 0275 0276 0277 0278 0279 0280 0281 0282 0283 0284 0285 0286 0287 0288 0289 0290 0291 0292 0293 0294 0295 0296 0297 0298 0299 0300 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 0308 0309 0310 0311 0312 0313 0314 0315 0316 0317 0318 0319 0320 0321 0322 0323 0324 0325 0326 0327 0328 0329 0330 0331 0332 0333 0334 0335 0336 0337 0338 0339 0340 0341 0342 0343 0344 0345 0346 0347 0348 0349 0350 0351 0352 0353 0354 0355 0356 0357 0358 0359 0360 0361 0362 0363 0364 0365 0366 0367 0368 0369 0370 0371 0372 0373 0374 0375 0376 0377 0378 0379 0380 0381 0382 0383 0384 0385 0386 0387 0388 0389 0390 0391 0392 0393 0394 0395 0396 0397 0398 0399 0400 0401 0402 0403 0404 0405 0406 0407 0408 0409 0410 0411 0412 0413 0414 0415 0416 0417 0418 0419 0420 0421 0422 0423 0424 0425 0426 0427 0428 0429 0430 0431 0432 0433 0434 0435 0436 0437 0438 0439 0440 0441 0442 0443 0444 0445 0446 0447 0448 0449 0450 0451 0452 0453 0454 0455 0456 0457 0458 0459 0460 0461 0462 0463 0464 0465 0466 0467 0468 0469 0470 0471 0472 0473 0474 0475 0476 0477 0478 0479 0480 0481 0482 0483 0484 0485 0486 0487 0488 0489 0490 0491 0492 0493 0494 0495 0496 0497 0498 0499 0500 0501 0502 0503 0504 0505 0506 0507 0508 0509 0510 0511 0512 0513 0514 0515 0516 0517 0518 0519 0520 0521 0522 0523 0524 0525 0526 0527 0528 0529 0530 0531 0532 0533 0534 0535 0536 0537 0538 0539 0540 0541 0542 0543 0544 0545 0546 0547 0548 0549 0550 0551 0552 0553 0554 0555 0556 0557 0558 0559 0560 0561 0562 0563 0564 0565 0566 0567 0568 0569 0570 0571 0572 0573 0574 0575 0576 0577 0578 0579 0580 0581 0582 0583 0584 0585 0586 0587 0588 0589 0590 0591 0592 0593 0594 0595 0596 0597 0598 0599 0600 0601 0602 0603 0604 0605 0606 0607 0608 0609 0610 0611 0612 0613 0614 0615 0616 0617 0618 0619 0620 0621 0622 0623 0624 0625 0626 0627 0628 0629 0630 0631 0632 0633 0634 0635 0636 0637 0638 0639 0640 0641 0642 0643 0644 0645 0646 0647 0648 0649 0650 0651 0652 0653 0654 0655 0656 0657 0658 0659 0660 0661 0662 0663 0664 0665 0666 0667 0668 0669 0670 0671 0672 0673 0674 0675 0676 0677 0678 0679 0680 0681 0682 0683 0684 0685 0686 0687 0688 0689 0690 0691 0692 0693 0694 0695 0696 0697 0698 0699 0700 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0708 0709 0710 0711 0712 0713 0714 0715 0716 0717 0718 0719 0720 0721 0722 0723 0724 0725 0726 0727 0728 0729 0730 0731 0732 0733 0734 0735 0736 0737 0738 0739 0740 0741 0742 0743 0744 0745 0746 0747 0748 0749 0750 0751 0752 0753 0754 0755 0756 0757 0758 0759 0760 0761 0762 0763 0764 0765 0766 0767 0768 0769 0770 0771 0772 0773 0774 0775 0776 0777 0778 0779 0780 0781 0782 0783 0784 0785 0786 0787 0788 0789 0790 0791 0792 0793 0794 0795 0796 0797 0798 0799 0800 0801 0802 0803 0804 0805 0806 0807 0808 0809 0810 0811 0812 0813 0814 0815 0816 0817 0818 0819 0820 0821 0822 0823 0824 0825 0826 0827 0828 0829 0830 0831 0832 0833 0834 0835 0836 0837 0838 0839 0840 0841 0842 0843 0844 0845 0846 0847 0848 0849 0850 0851 0852 0853 0854 0855 0856 0857 0858 0859 0860 0861 0862 0863 0864 0865 0866 0867 0868 0869 0870 0871 0872 0873 0874 0875 0876 0877 0878 0879 0880 0881 0882 0883 0884 0885 0886 0887 0888 0889 0890 0891 0892 0893 0894 0895 0896 0897 0898 0899 0900 0901 0902 0903 0904 0905 0906 0907 0908 0909 0910 0911 0912 0913 0914 0915 0916 0917 0918 0919 0920 0921 0922 0923 0924 0925 0926 0927 0928 0929 0930 0931 0932 0933 0934 0935 0936 0937 0938 0939 0940 0941 0942 0943 0944 0945 0946 0947 0948 0949 0950 0951 0952 0953 0954 0955 0956 0957 0958 0959 0960 0961 0962 0963 0964 0965 0966 0967 0968 0969 0970 0971 0972 0973 0974 0975 0976 0977 0978 0979 0980 0981 0982 0983 0984 0985 0986 0987 0988 0989 0990 0991 0992 0993 0994 0995 0996 0997 0998 0999 1000 1001 1002 1003 1004 1005 1006 1007 1008 1009 1010 1011 1012 1013 1014 1015 1016 1017 1018 1019 1020 1021 1022 1023 1024 1025 1026 1027 1028 1029 1030 1031 1032 1033 1034 1035 1036 1037 1038 1039 1040 1041 1042 1043 1044 1045 1046 1047 1048 1049 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1057 1058 1059 1060 1061 1062 1063 1064 1065 1066 1067 1068 1069 1070 1071 1072 1073 1074 1075 1076 1077 1078 1079 1080 1081 1082 1083 1084 1085 1086 1087 1088 1089 1090 1091 1092 1093 1094 1095 1096 1097 1098 1099 1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1107 1108 1109 1110 1111 1112 1113 1114 1115 1116 1117 1118 1119 1120 1121 1122 1123 1124 1125 1126 1127 1128 1129 1130 1131 1132 1133 1134 1135 1136 1137 1138 1139 1140 1141 1142 1143 1144 1145 1146 1147 1148 1149 1150 1151 1152 1153 1154 1155 1156 1157 1158 1159 1160 1161 1162 1163 1164 1165 1166 1167 1168 1169 1170 1171 1172 1173 1174 1175 1176 1177 1178 1179 1180 1181 1182 1183 1184 1185 1186 1187 1188 1189 1190 1191 1192 1193 1194 1195 1196 1197 1198 1199 1200 1201 1202 1203 1204 1205 1206 1207 1208 1209 1210 1211 1212 1213 1214 1215 1216 1217 1218 1219 1220 1221 1222 1223 1224 1225 1226 1227 1228 1229 1230 1231 1232 1233 1234 1235 1236 1237 1238 1239 1240 1241 1242 1243 1244 1245 1246 1247 1248 1249 1250 1251 1252 1253 1254 1255 1256 1257 1258 1259 1260 1261 1262 1263 1264 1265 1266 1267 1268 1269 1270 1271 1272 1273 1274 1275 1276 1277 1278 1279 1280 1281 1282 1283 1284 1285 1286 1287 1288 1289 1290 1291 1292 1293 1294 1295 1296 1297 1298 1299
ENGLISCH
FRANZÖSISCH
ITALIENISCH
LATEINISCH
PORTUGIESISCH
SPANISCH