<<< Weisheiten 0516 >>>

Der Gehende ist ein Vogel und der Sitzende ein Stein.

Der Gehenna (die Hölle) ist nicht so schlecht wie die Art, wie man zu ihm kommt.
Jiddisch

Der gehet ihn mit keiner Ader an.

Der gehet nicht müßig, der nicht so viel zeit hat, dass er sich könte hindern Ohren kratzen.

Der gehetzteste Mann wird ja ruhig, wenn er an der Brust der geliebten Frau liegt.
Goetz, Die Tote von Beverly Hills

Der gehl (gelbe) und Schel bekompt den besten teil.

Der gehörnte Ehemann ist mit einem Horn ebenso betrogen wie mit hundert.
Spanien

Der Gehorsam des Fleisches gegen den Geist, das heißt recht eigentlich Paradie.
Martin Luther, Tischreden

Der Gehorsam ist ein gewaltiger Vorzug, nur die vernünftige Kreatur ist seiner fähig.
Aurelius Augustinus, Über den Gottesstaat

Der gehört nicht zur Gasterei, der nicht essen kann (o. will), der nicht aufs Meer, der Gefahr fürchtet, der nicht an einen Hof, welcher alles sagt, was er denkt, und der nicht zum Tanz, der die Gicht in den Füßen hat.
fr] N'aille au banquet qui ne veut pas manger, ni sur la mer qui a, peur du danger, ni à la cour qui dit tout ce qu'il pense, ni même au bal qui n'aime pas la danse.

Der geht auch lieber Schnallendrücken als in die Arbeit.
Wien
i] Wer das Betteln dem Arbeiten vorzieht.

Der geht auf deutschem Boden.
i] Ohne Stiefelsohlen

Der geht einen Tag früher wie Jacques Buizot.
i] Diese Redensart verdankt ihren Ursprung einem Mitgliede der Freischar Garibaldis im deutsch-französischen Kriege 1870-71. Ein französischer Gewürzkrämer Namens Buizot, veranlasste seinen Jaques, der selbst sehr wenig Neigung dazu hatte, unter die von Garibaldi geführte Rächerschar (Vengeurs), wie sie sich selbst nannte, einzutreten, um die gottverdammten Preußen aus Frankreich zu vertreiben. Er war bald mit roter Blouse als kühner Garibaldianer ausstaffiert und trat in die Heldenschar ein. Indes merkte er zeitig genug, dass er manche häusliche Bequemlichkeit entbehren müsse, und dass es daheim besser sei. Er entschloss sich daher, als ihm der Tag bekannt wurde, der zu dem ersten Zusammenstoss der Heldenschar mit den Preußen in Aussicht stand, vorher die Richtung heimwärts einzuschlagen, von der Ansicht ausgehend, dass seine Kameraden auch ohne ihn mit den 'lumpigen Prussiens' fertig werden würden. Als er in seinem Heimatsorte ankam, liefen die Bekannten zusammen und bestürmten ihn mit Fragen, wo die Freischar jetzt stehe, was Garibaldi mache, wie es bei dem Kampfe hergegangen sei u.s.w. 'Darüber', antwortete er, 'weiß ich nichts zu sagen, da ich einen Tag eher weggegangen bin.' Man war über diese Auskunft nicht wenig verblüfft, und sagt nun seither von einem Kunden, der es mit dem Mute nicht übertreibt, der sich vielmehr wo es gerade gilt, hübsch außer der Schussweite zu halten weiß: Der geht einen Tag früher wie Jaques Buizot.

Der geht fort und wischt 's Maul ô'.
Franken
i] Er ist undankbar

Der geht mit der Kirche ums Kreuz.

Der geht mit einem Fuße im bache, den anderen Fuß hat er auff dem lande.

Der geht nicht aus dem Wege, der in ein gutes Wirtshaus einkehrt.

Der geht nicht in die Falle!

Der geht um wie ein verlorenes Schaf.

Der geht weit, der niemals wiederkehrt.
it] Corre lontano chi non torna mai.

Der Geier hat a Water derzwischen gemacht.
Schlesien
z] Wen ober der geyer ewe e Water derzwischen macht. Psalm, 51, 5. (Wenn etwas dazwischenkommt, das die Ausführung des Plans, die Erreichung des Zwecks hindert)

Der Geier hol' die alte Leier.

Der Geier hol' die alte Leier.
la] Ridetur chorda qui semper oberrat eadem.

Der Geier ist (wieder) los.
i] Dass Geier hier eine Verhüllung für Teufel ist, sieht man aus dem böhmischen Ausdruck: Kozel jest utrzený (Der Bock ist los).

Der Geier, der eine Beute erspäht, stürzt sich rasch vom hohen Himmel herab. Gibt man dem klugen Mann einen tauglichen Rat, versteht er schnell.

Der Geiß an den Kragen greiffen.
Luther

Der Geiß lässt Gott den Schwanz nicht zu lang wachsen.

Der Geißbock ist des Schneiders Sonntagsross.
i] Aus Bräuchen der heidnischen Vorzeit zu erklären

Der Geißbock von Lambrecht.
i] Die Gemeinde Lambrecht in der bayerischen Pfalz besitzt gewisse Streu- und Weideberechtigungen in den Waldungen Deidesheims im Hardtgebirge, deren Anerkennung schon seit dem 14. oder 15. Jahrhundert an die Bedingung geknüpft ist, dass die Gemeinde Lambrecht der Stadt Deidesheim alljährlich einen Geißbock liefert, was aber unter gewissen Förmlichkeiten geschehen muss. Der jüngste Bürger des Orts muss den Bock nämlich am dritten Pfingsttage an einem Stricke über das Gebirge führen und noch vor Sonnenaufgang an das bestimmte Haus in Deidesheim bringen, wofür er dort ein Frühstück erhält. Der Bock wird dann versteigert. Dies Verhältniss hat schon wiederholt zu Klagen und Prozessen Anlass gegeben. In Lambrecht möchte man gern die Bocklieferung in eine Geldleistung umwandeln, was aber Deidesheim, das lieber die Berechtigung der Lambrechter überhaupt beseitigt sehe, nicht zuließ. Infolge eines Prozesses fand die Lieferung des Geißbocks in den Jahren 1851-58 nicht statt, es mussten daher am Schluss desselben acht Böcke geliefert werden. Dieser in mittelalterlichen Einrichtungen wurzelnde Fall veranschaulicht die Strenge, mit der die Grundherren die Abgaben von den Zinspflichtigen erzwangen: Abgaben, die oft gar keinen anderen Zweck hatten, als das Abhängigkeitsverhältnis der letztern zu bekunden. Denn wie die Gemeinde Lambrecht alljährlich einen Bock in vorgeschriebener Weise abzuführen hatte, so musste an einem anderen Orte ein Zinspflichtiger seinem Grundherrn ein einziges Ei auf einem vierspännigen Wagen alljährlich zu Hofe liefern, und ein thüringisches Dorf hatte in jedem Jahre dem zwölf Meilen entfernt wohnenden Herrn drei Dreihellerspfennige zu entrichten, die ein einäugiger Reiter auf einem einäugigen Pferde bringen musste. Auch der Kuttenzins des Dorfes Stangerode gehört hierher, der im Betrage von einem Pfennige dem Herrn stets am Thomastage, daher Thomaspfennig genannt, vor 12 Uhr nachts überbracht werden musste.

Der Geist (o. Witz) läuft über die Straßen.
i] Jeder will witzig sein.
fr] L'esprit court les rues. (Esprit gilt hier gewöhnlich als der Witz, welcher mehr von der Laune als von Scharfsinn oder Überlegung eingegeben wird)

Der Geist aber kann auf vielen und mannigfachen Wegen zum Genuss gelangen, auch ohne die Vermittlung des Blicks; natürlich spreche ich nur vom gebildeten und kenntnisreichen Menschen, für den das Leben so viel ist wie Denken.
Cicero, Tusculanae

Der Geist baut das Luftschiff, die Liebe aber macht gen Himmel fahren.
Christian Morgenstern, Stufen

Der Geist baut den Körper.

Der Geist bewegt die Materie.
la] Mens agitat molem.
Vergil, Aeneas

Der Geist bleibt so lange stark, als man die Kraft hat, über seine Schwäche zu klagen.
Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

Der Geist blitzt, der Fleiß sitzt, die Dummheit schwitzt.

Der Geist denkt, das Geld lenkt.
Spengler, Untergang des Abendlandes

Der Geist der Frauen ist von Quecksilber, ihre Herzen von Wachs.
China

Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
François de La Rochefoucauld, Reflexionen

Der Geist der Gewalt ist so stark geworden, weil die Gewalt des Geistes so schwach geworden ist.
Fliegende Blätter

Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen!
Ihr durchstudiert die groß und kleine Welt,
Um es am Ende gehn zu lassen,
Wies Gott gefällt.
Goethe, Faust I, Studierzimmer (Mephisto) Vs 2011f.

Der Geist der meisten Frauen dient ihnen bloß dazu, ihre Narrheit zu stärken, anstatt ihre Vernunft.
La Rochefoucauld, Réflexions morales

Der Geist der Vernichtung aber, tief im Menschendenken und Menschenfühlen verwurzelt, er wird sich in der Phase des Endkampfes zu einer Stärke und zu einer Wollust von Besessenheit sondergleichen aufraffen, von der wir Heutigen kaum noch eine Vorstellung zu gewinnen vermögen.
Becher, Von der Tribüne

Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft.
Henrik Ibsen, Stützen der Gesellschaft

Der Geist des Alls ist gemeinschaftsfördernd. Wenigstens machte er die niedrigen Wesen wegen der höheren und passte die höheren einander an.
Mark Aurel, Selbstbetrachtungen

Der Geist des Gesetzgebers muss der Geist der Mäßigung sein; das staatlich Gute wie das sittlich Gute liegt immer zwischen zwei Grenzen.
Montesquieu, Geist der Gesetze

Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag, der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht, und der trübste Tag ist heller als die hellste Nacht; aber der Tag verdunkelt die Sterne und macht das Leben irdisch, und die Nacht ruft alle Welten hervor und macht das Leben himmlisch; der Tag bringt Glut und Dürre und Hass, die Nacht aber bringt Milde, Tau und Liebe. Börne, Fragmente und Aphorismen

Der Geist des Menschen ist sein eigner Proteus, verwandelt sich und will nicht Rede stehn vor sich selbst, wenn er sich greifen möchte. In jener tiefsten Mitte des Lebens treibt die schaffende Willkür ihr Zauberspiel. Da sind die Anfänge und Enden, wohin alle Fäden im Gewebe der geistigen Bildung sich verlieren. Nur was allmählich fortrückt in der Zeit und sich ausbreitet im Raume, nur was geschieht, ist Gegenstand der Geschichte.
Friedrich Schlegel, Lucinde

Der Geist des Menschen ist wie ein unauslöschliches Flämmlein in einer papiernen Laterne.

Der Geist des Menschen, ob er die Wahrheit erkannt hat oder nicht, findet doch ein Vergnügen daran, sich durch die Phantasie zu täuschen oder täuschen zu lassen.
Wilhelm Weitling, Das Evangelium des armen Sünders

Der Geist des Semiten vermag nur äußerst wenig zu umfassen, doch dies wenige umfasst er mit großer Kraft.
Renan, Die semitischen Sprachen

Der Geist des Widerspruchs und die Lust zum Paradoxen steckt in uns allen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,8

Der Geist des Wirklichen ist das wahre Ideelle.
Goethe, Riemer, Ende 1827

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzlichen Worten.
Ebner-Eschenbach

Der Geist empfängt mit Schmerzen, aber er gebiert mit Entzücken.
Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

Der Geist entwickelt sich dann schneller, wenn er sich selbst eine große und poetische Frage vorlegt.
Nikolai Gogol, Über die Art, Weltgeschichte zu lehren

Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.
Neues Testament, Paulus (1 Korinther 2, 10)

Der Geist erkennt, was des Geistes ist.

Der Geist feiert einen kleinen Triumph, wenn immer er eine Wahrheit aussprechen kann.
Santayana

Der Geist führt einen ewigen Selbstbeweis.
Novalis, Blütenstaub

Der Geist gehört vorzüglich dem Alter oder einer alternden Weltepoche.
Goethe, Divan, Noten und Abhandlungen - Allgemeinstes

Der Geist glaubt von Natur, und der Wille liebt von Natur, so dass sie in Ermangelung eines wahren Gegenstandes sich an einen falschen hängen müssen.
Pascal, Pensées

Der Geist glaubt von Natur, und der Wille liebt von Natur, und so müssten sie sich an falsche Objekte hängen, wenn wahre fehlen.
Blaise Pascal, Pensées

Der Geist hängt sich aus Trägheit und Beharrlichkeit gerne an das, was ihm leicht und angenehm ist...
La Rochefoucauld, Réflexions morales

Der Geist hat die Aufgabe, die Macht zu zersetzen. Ich würde ihm die Parole geben: libera et divide.
Otto Flake, Essay

Der Geist hat nämlich sozusagen auch seine Augen: im Empfindungsvermögen der Seele.
Aurelius Augustinus, Selbstgespräche

Der Geist hat seine Bedürfnisse ebenso wie der Körper.
Jean-Jacques Rousseau, Abhandlung über die Wissenschaften und Künste

Der Geist hat seine ewigen Rechte, er lässt sich nicht eindämmen durch Satzungen.
Heine, Reisebilder, Norderney

Der Geist hebt uns zum Himmel, das Fleisch drückt uns nieder zur Hölle.
Erasmus von Rotterdann, Handbüchlein eines christlichen Streiters

Der Geist illuminiert gewisse Dinge mit einer Strahlenkrone. Und es ist ziemlich nebensächlich, was diese Dinge sind. Er hat einen goldglänzenden Nebel zur Verfügung, mit dem er alles überzieht, was seine wohlwollende Aufmerksamkeit erweckt.
Herbert N. Casson, Die menschliche Natur, Jedermann hat Ideale

Der Geist ist billig, aber das Fleisch ist teuer.

Der Geist ist da am schwächsten, wo er der Kraft des Geistes misstraut.
Belinski, Über das Buch 'Leitfaden für das Studium der Geschichte der Neuzeit'

Der Geist ist dem Fleische allezeit entgegen.
mhd] De geist is dem vleische alle tyt entegen.
la] Mens est infirmae semper contraria carni.

Der Geist ist demselben Gesetz unterworfen wie der Körper, der sich nur durch beständige Nahrung erhalten kann.
Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues, Reflexionen und Maximen

Der Geist ist die Kraft, jedes Zeitliche ideal aufzufassen.
Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen

Der Geist ist ein Fernphänomen, er findet das Nächste zuletzt.
Kessel

Der Geist ist ein Feuer, dessen Flamme der Gedanke ist. Der Flamme gleich strebt er empor. Man trachtet ihn niederzuhalten, indem man seine Spitze nach abwärts kehrt.
Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

Der Geist ist ein gefährliches Schwert, gefährlich auch für den, der es trägt, wenn er die Waffe nicht ordentlich und vorsichtig zu gebrauchen versteht.
Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais

Der Geist ist ein intermittierender, die Güte ein permanenter Quell.
Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen

Der Geist ist ein Wühler und arbeitet weiter.
Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen

Der Geist ist es, der sieht und hört, alles andere ist taub und stumm.
Epicharmos, Fragmente

Der Geist ist fort, das Fleisch ist geblieben.
ho] De geest is er bij hem uit.

Der Geist ist in Deutschland immer die letzte Rettung nach den Niederlagen.
Kurt Tucholsky

Der Geist ist König, der Geist ist Untertan.
Marathi, Indien
i] Mana raja, mana praja

Der Geist ist leuchtend, er strahlt, er ist die Erkenntnis selbst.
Dalai Lama XIV, Das Auge der Weisheit

Der Geist ist niemandes Diener. Wir sind die Diener des Geistes.
Romain Rolland, Die Vorboten

Der Geist ist oft dort, wo er nicht glänzt, und wie die falschen Diamanten scheint er oft zu glänzen, wo er nicht ist.
Charles de Secondat, Baron de la Brede et de Montesquieu, Meine Gedanken

Der Geist ist stärker als die Klingen.
Geibel, Zeitstimmen: An Georg Herwegh

Der Geist ist wie ein Fallschirm: er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.
Fliegende Blätter

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
Matth. 26, 41
i] Das Fleisch ist stärker als der vom Geist beeinflusste Wille.

Der Geist ist willig, das Fleisch erst recht.
[ASpW]

Der Geist ist's, der die Welt besiegt,
Das All durchleuchtend wie die Sonnen.
Friedrich von Bodenstedt, Mirza Schaffy

Der Geist kann, wie alles Denkbare, auch Gegenstand seines Denkens sein.
Aristoteles, Psychologie

Der Geist klebt nicht am Staube.
la] Difficile est, fateor, sed tendit ad ardua virtus.

Der Geist lässt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.
Erasmus von Rotterdam, Handbüchlein eines christlichen Streiters

Der Geist muss so mächtig werden, dass er den Tod des Leibes nicht empfindet.
Bettina von Arnim, Tagebuch

Der Geist Ngar beschützt den Saal, und doch verehrt man den Geist Sao mehr, der über die Küche gesetzt ist.
China
fr] L'esprit de l'homme est prompt et la chair est faible.
ho] De geest is wel gewillig, maar het vleesch is zwak.
la] Spiritus quidem promptus est, caro vero infirma.

Der Geist säet in der Materie seine Ideale ein, und wenn die Saat aufgekommen und reif geworden ist, erscheint das Weltall verwandelt.
Hermann Graf Keyserling, Reisetagebuch eines Philosophen, 5, China, Tsi Nan Fu

Der Geist Saul's ist über ihn gekommen.
i] Er ist von Bosheit, Zorn, Rache erfüllt
bm] Napadl ho duch Saule proroka.

Der Geist schießt aus dem Zentrum seine Radien nach der Peripherie, stößt er dort an, so lässt er's auf sich beruhen und treibt wieder neue Versuchslinien aus der Mitte, auf dass er, wenn ihm nicht gegeben ist, seinen Kreis zu überschreiten, er ihn doch möglichst erkennen und ausfüllen möge.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1807

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