<<< Weisheiten 0377 >>>

Dass eigentlich die innigsten Verbindungen nur aus dem Entgegengesetzten folgen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,14

Dass eigentlich jeder Mensch sowohl sich selbst Enthaltsamkeit als anderen Gehorsam geloben sollte, nicht um sie immer, sondern um sie zur rechten Zeit auszuüben.
Goethe, Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Dass ein Abgeschmacktes gewiss auf ein anderes hindeutet ...
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1805

Dass ein Autor, der in der Lage ist, seine neusten Werke nicht vortragen oder darüber reden zu dürfen, sich so peinlich fühlen muss wie ein Komponist, der seine neusten Melodien zu wiederholen sich gehindert fühlte.
Goethe, Kampagne in Frankreich, Pempelfort, Nov. 1792

Dass ein Frauenzimmer sein Wissen heimlicher halten müsse als der Calvinist seinen Glauben im katholischen Lande...
Goethe, Lehrjahre VI - Bekenntnisse einer schönen Seele

Dass ein Fürst vor seinem Kammerdiener viel verliert, kommt daher, weil kein Mensch groß ist.
Kant, Fragmente aus dem Nachlaß

Dass ein Fürst, der lange regiere, so vieles sich von selbst wiederherstellen sehe, dass notwendig dadurch eine mindere Regsamkeit bei Abwendung drohender Übel entstehe.
Goethe, F. v. Müller, 22.5.1822

Dass ein glückliches, die ersten Bedürfnisse reichlich anbietendes Land auch Menschen von glücklichem Naturell erzeugt.
Goethe, Italienische Reise II, 12.3.1787

Dass ein Großer wohl Freunde haben, aber nicht Freund sein könne.
Goethe, Lehrjahre IV, 2

Dass ein inneres Behagen sich bei dir hervortut, worauf denn alles ankommt, damit wir den Tag schätzen und genießen lernen.
Goethe, An August v. Goethe, 5. 7. 1830

Dass ein Leben voll Tätigkeit und Übung kaum hinreicht, unsre Kenntnis auf den höchsten Punkt der Reinheit zu bringen.
Goethe, An Herzogin Louise, 23.12.1786

Dass ein liebevoll beschäftigtes Gemüt das dringende Bedürfnis hat sich zu äußern, das was in ihm vergeht, vor einem Freunde auszuschütten...
Goethe, Wahlverwandtschaften I,18

Dass ein Mann seine Geliebte prügelt - das ist eine Selbstverstümmelung, aber dass er seine Frau schlägt - das ist Selbstmord.
Honoré de Balzae, Physiologie der Ehe

Dass ein Mensch einen Menschen, ohne ihm zu zürnen, ohne' ihn zu fürchten, nur aus Lust, an seiner Qual sich zu weiden, tötet!
Seneca, Briefe an Lucilius

Dass ein Mensch über die Menschheit emporrage, kommt den andern gar teuer zu stehen.
Montesquieu, Dialog zwischen Sulla und Eukrates

Dass ein Ordensmann muss lügen können, Herr Abt, das hab' ich nicht gewusst, sagte der Ritter.

Dass ein Schauspieler, der sich selbst kennt und seine Natur mit der geforderten Rolle nicht ganz in Einstimmung findet, sie auf eine kluge Weise beugt und zurechtrückt, damit sie ihm passe, dergestalt, dass das Surrogat gleichsam als ein neues und brillantes Bildwerk uns für die verständige Fiktion entschädigt und unerwartet Genussreiche Vergleichungen gewährt.
Goethe, Schriften zur Literatur - Tiecks Dramaturgische Blätter

Dass ein solcher Mensch (Schopenhauer) geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden.
Nietzsche, Schopenhauer als Erzieher

Dass ein Toter, wenn überhaupt, nur von hinten her zum Hause zurückkehren kann, und auch dadurch ihm das Finden des Einganges unmöglich wird, wird so erreicht, dass der Sarg, falls er nicht gar durch die Hintertür hinausgeführt wird, vor der Haustüre nach verschiedenen Seiten kreuzweise gewendet wird, so dass die Richtung verwirrt wird.

Dass ein verfehlter Text der Musik und Darstellung insgeheim den Untergang vorbereite.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1811

Dass ein Vermittler überall willkommen ist.
Goethe, Kampagne in Frankreich, 13/17.9.1792

Dass ein Wort durch Gebrauchsfolge einen ganz entgegengesetzten Sinn annehmen kann...
Goethe, Schriften zur Literatur - Klassiker und Romantiker in Italien...

Dass Eindrücke bei mir sehr lange im stillen wirken müssen, bis sie zum poetischen Gebrauche sich willig finden lassen.
Goethe, An Schiller, 6. 1. 1798

Dass eine Armee nicht auffällt, ist das Beste, was man von ihr sagen kann.
Fliegende Blätter

Dass eine Dirne dich liebt oder ein Gastwirt frei dich hält, ist ganz unmöglich oder kostet viel Geld!
sp] Amor de puta y convite de mesonero no puede ser sino te cuesta dinero.

Dass eine Eigenheit an sich, wo nicht lobenswert, doch wenigstens duldbar sein könne, indem sie eine Art zu sein ausdrückt, welche man als Bezeichnung irgendeines Teils des Mannigfaltigen gar wohl müsste gelten lassen.
Goethe, Schriften zur Literatur - Irrtümer und Wahrheiten 14,3

Dass eine einzige fehlgeschlagene Hoffnung uns gegen die Welt so unversöhnlich macht?
Lessing, Emilia Galotti (Prinz)

Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht, sie soll sich still verhalten.
Neues Testament, Paulus ( 1 Timotheus 2, 11)

Dass eine Frau, die das Hauswesen recht zusammen halte, ihrem Manne jede kleine Phantasie nachsehen und von seiner Rückkehr jederzeit gewiss sein könne.
Goethe, Lehrjahre VII,6

Dass eine gewisse humoristische Anmut aus der Verbindung des Unmöglichen mit dem Gemeinen, des Unerhörten mit dem Gewöhnlichen entspringen könne, davon hat der Verfasser [E. Th. A. Hoffmann der neuen Melusine ein Zeugnis zu geben getrachtet.
Goethe, Schriften zur Literatur - The foreign Quarterly Review 1

Dass eine Kirche ist, ist ein Artikel des Glaubens. Wir müssen sie also mit dem Glauben erfassen, nicht mit Augen sehen.
Martin Luther, Tischreden

Dass eine Kopeke sich in einen Rubel verwandelt, ist ein Werk der Zeit.
Russland

Dass eine Mücke sollte husten wie ein Pferd, das ist unmöglich.

Dass eine Pflanze, ja ein Baum, die uns doch als Individuum erscheinen, aus lauter Einzelheiten bestehn, die sich untereinander und dem Ganzen gleich und ähnlich sind, daran ist wohl kein Zweifel.
Goethe, Bildung und Umbildung organischer Naturen - Die Absicht eingeleitet

Dass einer ein ehrlicher und verständiger Mann sein kann, wenn er gleich den nächsten besten Weg zum Heile seiner Seele verfehlt hat.
Goethe, Egmont A I, Palast der Regentin (Regentin)

Dass einer ein großer Geist sein könne, ohne etwas davon zu merken, ist eine Absurdität, welche nur die trostlose Unfähigkeit sich einreden kann, damit sich das Gefühl der eigenen Nichtigkeit auch für Bescheidenheit halten könne.
Schopenhauer,Welt als Wille und Vorstellung, II, 3, Kap. 37, Zur Ästhetik der Dichtkunst

Dass einer freien Stadt ein freier Sinn gezieme und dass man bei einem erneuten Dasein, um die Spuren ungeheurer Übel auszulöschen, sich vor allen Dingen von veralteten Vorurteilen zu befreien habe.
Goethe, Am Rhein, Main und Neckar 1814/15 - Kunst und Altertum - Frankfurt

Dass einer geboren wird, ist der Gang der Natur, Sterben aber ist Übereinstimmung mit dem Grad seiner individuellen Bestimmung.

Dass einer sich aufs Reiten versteht, genügt nicht, er muss auch richtig abzustürzen wissen.
Mexiko

Dass er [der Mensch] sich selbst für das Beste halten darf, was Gott und Natur hervorgebracht haben...
Goethe, Wanderjahre II,1

Dass er des jähen Todes stürbe!

Dass er im Werther nie die Absicht gehabt, den Selbstmord als interessant hinzustellen, dass er ihn vielmehr als ein sittliches Vergehen beurteile.
Goethe, Smirnow, Mai 1821

Dass er mehr davon wisse als Gott selbst, der sich um solchen Dreck nicht bekümmere.
Goethe, Riemer, 13.11.1809

Dass er müsst Gebratenes fressen auf 'nem hölzern Teller.

Dass er nicht rauchte, musst er büßen,
Als er des Glückes Ende sah;
Der Boden raucht ihm untern Füßen,
Drum ging er nach Sankt Helena.
Spruch auf einer Tabakspfeife mit dem Bilde Napoleons I.

Dass erst eine große Fülle von Gegenständen vor uns liegen müsse, ehe man darüber denken könne, dass man erst selbst etwas leisten, ja dass man fehlen müsse, um seine eignen Fähigkeiten und die der anderen kennen zu lernen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,12

Dass erst schulrecht soll man niemand verachten.

Dass es besser schien, stillschweigend das mannigfaltige Gute zu verehren, als die reinen heiligen Empfindungen des Dankes durch Wiederholung zu erschöpfen oder abzustumpfen.
Goethe, Rede bei der Feierlichkeit der Stiftung des weißen Falkenordens

Dass es dagegen dem freien Bürger, der sich nicht leicht von jemand will meistern lassen, gar wohl anstehe, an sich selbst gesellige Tugenden auszubilden...
Goethe, Am Rhein, Main und Neckar 1814/15 - Kunst und Altertum - Frankfurt

Dass es dem Menschen selten gegeben ist, in dem einzelnen Falle das Gesetz zu erkennen. Und doch, wenn er es immer [?] in Tausenden erkennt, muss er es ja wieder in jedem einzelnen finden. Die großen Umwege [?] erspart sich der Geist.
Goethe, Maximen und Reflexionen 1374

Dass es der Weg nicht sei, sich mit den Menschen zu verbinden, wenn wir uns die Eigenschaften exagerieren, durch welche sie von uns allenfalls getrennt erscheinen.
Goethe, Schriften zur Kunst - Der Sammler und die Seinigen - 3. Brief

Dass es die Art aller der Menschen sei, denen an ihrer innern Bildung viel gelegen ist, dass sie die äußeren Verhältnisse ganz und gar vernachlässigen.
Goethe, Lehrjahre VII,8

Dass es die Eigenheit des Menschen sei, von vorn anfangen zu wollen.
Goethe, Wanderjahre I, 11

Dass es doch immer seinesgleichen für Spaß erklären, wenn man ihnen die Wahrheit sagt.
Lessing, Minna von Barnhelm, III, 4 (Werner)

Dass es eigentlich der römischen Kirche am besten gelungen sei, die Religion populär zu machen, indem sie solche nicht sowohl mit den Begriffen der Menge als mit den Gesinnungen der Menge zu vereinigen gewußt hat.
Goethe, Schriften zur Literatur - Über Italien - Volksgesang

Dass es eigentlich geistlose Menschen sind, welche auf die Sprachreinigung mit so großem Eifer dringen: denn da sie den Wert eines Ausdrucks nicht zu schätzen wissen, so finden sie gar leicht ein Surrogat, welches ihnen ebenso bedeutend scheint, und in Absicht auf Urteil haben sie doch etwas zu erwähnen und an den vorzüglichsten Schriftstellern etwas auszusetzen, wie es Halbkenner vor gebildeten Kunstwerken zu tun pflegen, die irgendeine Verzeichnung, einen Fehler der Perspektive mit Recht oder Unrecht rügen, ob sie gleich von den Verdiensten des Werkes nicht das Geringste anzugeben wissen.
Goethe, An Riemer, 30.6.1813

Dass es eigentlich keine ununterbrochene Korrespondenz gibt, wenn man nicht klatscht...
Goethe, An Zelter, 11.3.1816

Dass es eine größere Tugend als die Frömmigkeit für das Menschengeschlecht gebe, wird uns keiner jemals überreden.
Platon, Epinomis

Dass es Männer aus uns ziehe,
Drängt uns das Schicksal.
Freiligrath, Victor Hugo: Aus den Oden und vermischten Gedichten

Dass es nicht darauf ankommt, ob etwas wahr ist, sondern wie es wirkt -: absoluter Mangel an intellektueller Rechtschaffenheit. Alles ist gut, die Lüge, die Verleumdung, die unverschämteste Zurechtmachung, wenn es dient, jenen Wärmegrad zu erhöhen, - bis man 'glaubt'.
Nietzsche, Wille zur Wahrheit

Dass es schwerer sei, gebildeten Menschen bei sittlichen Verworrenheiten zu Hülfe zu kommen, als ungebildeten.
Goethe, Wahlverwandtschaften I,18

Dass es sehr viele Fälle gebe, in welchen die Gesetze schweigen und dem einzelnen nicht zu Hilfe kommen, der dann sehen mag, wie er sich aus der Sache zieht.
Goethe, Dichtung und Wahrheit I,4

Dass es vielen schlecht geht, ist nur für die Dummen ein Trost.
sp] Mal de muchos, consuelo de tontos.

Dass etwas so Sichtbares wie die Eitelkeit der Welt so wenig erkannt wird, dass es sonderbar und überraschend wirken kann, wenn man erkennt, wie töricht es ist, nach Größe zu trachten: das ist wunderbar.
Pascal, Gedanken

Dass euch Pock schent!
i] Poch, Pocken (postulae, variolae).
z] Mit Ehren ich wohl bei euch bleib, seidt selb ein dieb, das euch Pock schent!
i] Die obige Redensart gehört zu den vornehmlich im 16. Jahrhundert üblichen Verwünschungsformeln, die sich auf Krankheiten beziehen. Einen ähnlichen Wunsch sprach im August 1854 auf dem Mühlhauser Markte eine Frau zu einer Verkäuferin, von welcher sie sich überfordert glaubt, aus, indem sie sagte: 'Wenn Ihr nur zwölf Cholera im Lîb hätte!'

Dass Europa kommt, kann als Gewissheit gelten. Unsere Sache ist es, dafür zu sorgen, dass es nicht in totalitärer Form, sondern in humanistischer, demokratischer Gestalt ersteht, und auch dafür zu sorgen, dass es nicht in atheistischerGottferne, sondern würdig der christlichen Kultur des Abendlandes erwächst.
Dr. H. v. Brentano, Vorsitzender der E. P. U.

Dass ewig Freud uns auferwachs
Nach dem Elend, das wünscht Hans Sachs.
H. Sachs

Dass Freiheit und Gleichheit nur in dem Taumel des Wahnsinns genossen werden können...
Goethe, Italienische Reise III, 1788 - Das römische Karneval

Dass Friedrich der Große aber gar nichts von ihnen wissen wollte, das verdroß die Deutschen doch, und sie taten das Möglichste, als Etwas vor ihm zu erscheinen.
Goethe, Maximen und Reflexionen 766

Dass für einen Mann in gewissen Jahren das sicherste kosmetische Mittel sei, sich des schönen Geschlechts zu enthalten und einer löblichen bequemen Freiheit zu genießen.
Goethe, Wanderjahre II,5

Dass Gegenwart eines Baumeisters Baulust errege.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1798

Dass Genie diejenige Kraft des Menschen sei, welche, durch Handeln und Tun, Gesetz und Regel gibt.
Goethe, Dichtung und Wahrheit IV,19

Dass gerade das kühne persönliche Hingeben von jeher den Sieg errang und die Herrschaft behauptete.
Goethe, Kampagne in Frankreich, 28.8.1792

Dass geschrei ist ein falscher Spiegel, der oft ein ding recht, oft gantz falsch zeigt.

Dass Gesind (und Diener) soll man nehren, nicht mesten, sonst verschleicht sich die Narung.

Dass Gewerbstätigkeit mit Liebe zu Wissenschaft und Kunst, wie vor alters so auch in unsern Tagen, recht wohl vereinbar sei...
Goethe, Am Rhein, Main und Neckar - Kunst und Altertum - Frankfurt

Dass gewiss kan man mit ungewissen nit vernichten.

Dass gewisse Leute im Guten nicht so weit gehen, wie sie könnten, liegt an ihrer schlechten Erziehung.
Jean de La Bruyère. Die Charaktere

Dass Glück ihm günstig sei,
Was hilfts dem Stöffel?
Denn regnets Brei,
Fehlt ihm der Löffel.
Goethe, Sprichwörtlich

Dass Gott dem kargen schelmen den ritten gebe.

Dass Gott den Teufel heimsuche, sagte der kranke Bauer, als der Pfaff mit den Worten zu ihm eintrat: Gott sucht den Kranken heim.

Dass Gott erbarm, sieben Suppen - und keine warm.

Dass Gott erbarm.
i] Gotteserbärmlioh, gottesjämmerlich

Dass Gott so selig ist und lebet ohn' Verlangen,
Hat er sowohl von mir, als ich von ihm empfangen.
Angelus Silesius, Der cherubinische Wandersmann

Dass große Leute nur in der Ferne schimmern und dass ein Fürst vor seinem Kammerdiener viel verliert, kommt daher, weil kein Mensch groß ist.
Kant, Bruchstücke aus dem Nachlaß

Dass Güte nicht Schwäche sein könne, behauptet niemand; dass sie es sei, nur ein Tor.
Christian Morgenstern, Stufen: Lebensweisheit-Ethisches

Dass Güte, ja Vermögen selbst, nur Reizungen sind, denen sich ein Frauenzimmer mit Vorbedacht hingibt, die jedoch unwirksam bleiben, sobald Liebe sich mit den Reizen und in Begleitung der Jugend zeigt.
Goethe, Wanderjahre I,5

Dass guter Wille klar und scharf sieht, indem er das, was geleistet worden, willig anerkennt, und es nicht allein für das, was es gelten kann, gelten lässt, sondern ihm noch aus eigener holder Fruchtbarkeit höhere Bedeutung und kräftigere Wirkung verleiht.
Goethe, Schriften zur Literatur - Geneigte Teilnahme an den Wanderjahren

Dass ich auf diesen Vogel so dürste, sagte der Schwab, als er einen Kapaun für einen Spatz gegessen hatte.

Dass ich behauptete, eine abgesonderte Philosophie sei nicht nötig, indem sie schon in der Religion und Poesie vollkommen enthalten sei.
Goethe, Dichtung und Wahrheit II,6

Dass ich bezahle,
Um zu verführen,
Das gilt in Westen,
Das gilt in Osten.
Dass ich bezahle,
Um zu verlieren,
Das sind, ich dächte,
Sehr falsche Kosten.
Goethe, Zahme Xenien VIII

Dass ich bissweilen red Latein, kün machet mich der küle wein; ich hab auch on end Disputier, nachdem ich ausstrinck zweymal vier.
la] Post sumptum vinum loquitur mea lingua latinum, et bibo cum bis ter, sum quaelibet arte magister.

Dass ich den Schlaf nicht forttrage.
Nürtingen
i] Wenn man beim ersten Besuche in einem Hause sich setzt.

Dass ich diesen Winter durch entschiedenste Einsamkeit und durch diäteste Schonung mich besser befunden als seit vielen Jahren...
Goethe, An A. v. Humboldt, 16.5.1821

Dass ich dir's mit einem Worte sage, mich selbst, ganz wie ich da bin, auszubilden, das war dunkel von Jugend auf mein Wunsch und meine Absicht.
Goethe, Lehrjahre V,3

Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält.
Goethe, Faust, I (Faust)

Dass ich etwas Gutes nicht habe, was ich habe besitzen können, schmerzt lange nicht so sehr, als dass ich etwas nicht mehr besitze, was ich gehabt habe.
Kant, Reflexionen zur kritischen Philosophie

Dass ich kein Narr bin!
i] So etwas Nachteiliges einzugehen.

Dass ich Komplimente mache, ist nicht meine Sache.

Dass ich lebe, ist nicht notwendig, wohl aber, dass ich tätig bin.
Friedrich der Große, Briefe

<<< operone >>>

DEUTSCH
0001 0002 0003 0004 0005 0006 0007 0008 0009 0010 0011 0012 0013 0014 0015 0016 0017 0018 0019 0020 0021 0022 0023 0024 0025 0026 0027 0028 0029 0030 0031 0032 0033 0034 0035 0036 0037 0038 0039 0040 0041 0042 0043 0044 0045 0046 0047 0048 0049 0050 0051 0052 0053 0054 0055 0056 0057 0058 0059 0060 0061 0062 0063 0064 0065 0066 0067 0068 0069 0070 0071 0072 0073 0074 0075 0076 0077 0078 0079 0080 0081 0082 0083 0084 0085 0086 0087 0088 0089 0090 0091 0092 0093 0094 0095 0096 0097 0098 0099 0100 0101 0102 0103 0104 0105 0106 0107 0108 0109 0110 0111 0112 0113 0114 0115 0116 0117 0118 0119 0120 0121 0122 0123 0124 0125 0126 0127 0128 0129 0130 0131 0132 0133 0134 0135 0136 0137 0138 0139 0140 0141 0142 0143 0144 0145 0146 0147 0148 0149 0150 0151 0152 0153 0154 0155 0156 0157 0158 0159 0160 0161 0162 0163 0164 0165 0166 0167 0168 0169 0170 0171 0172 0173 0174 0175 0176 0177 0178 0179 0180 0181 0182 0183 0184 0185 0186 0187 0188 0189 0190 0191 0192 0193 0194 0195 0196 0197 0198 0199 0200 0201 0202 0203 0204 0205 0206 0207 0208 0209 0210 0211 0212 0213 0214 0215 0216 0217 0218 0219 0220 0221 0222 0223 0224 0225 0226 0227 0228 0229 0230 0231 0232 0233 0234 0235 0236 0237 0238 0239 0240 0241 0242 0243 0244 0245 0246 0247 0248 0249 0250 0251 0252 0253 0254 0255 0256 0257 0258 0259 0260 0261 0262 0263 0264 0265 0266 0267 0268 0269 0270 0271 0272 0273 0274 0275 0276 0277 0278 0279 0280 0281 0282 0283 0284 0285 0286 0287 0288 0289 0290 0291 0292 0293 0294 0295 0296 0297 0298 0299 0300 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 0308 0309 0310 0311 0312 0313 0314 0315 0316 0317 0318 0319 0320 0321 0322 0323 0324 0325 0326 0327 0328 0329 0330 0331 0332 0333 0334 0335 0336 0337 0338 0339 0340 0341 0342 0343 0344 0345 0346 0347 0348 0349 0350 0351 0352 0353 0354 0355 0356 0357 0358 0359 0360 0361 0362 0363 0364 0365 0366 0367 0368 0369 0370 0371 0372 0373 0374 0375 0376 0377 0378 0379 0380 0381 0382 0383 0384 0385 0386 0387 0388 0389 0390 0391 0392 0393 0394 0395 0396 0397 0398 0399 0400 0401 0402 0403 0404 0405 0406 0407 0408 0409 0410 0411 0412 0413 0414 0415 0416 0417 0418 0419 0420 0421 0422 0423 0424 0425 0426 0427 0428 0429 0430 0431 0432 0433 0434 0435 0436 0437 0438 0439 0440 0441 0442 0443 0444 0445 0446 0447 0448 0449 0450 0451 0452 0453 0454 0455 0456 0457 0458 0459 0460 0461 0462 0463 0464 0465 0466 0467 0468 0469 0470 0471 0472 0473 0474 0475 0476 0477 0478 0479 0480 0481 0482 0483 0484 0485 0486 0487 0488 0489 0490 0491 0492 0493 0494 0495 0496 0497 0498 0499 0500 0501 0502 0503 0504 0505 0506 0507 0508 0509 0510 0511 0512 0513 0514 0515 0516 0517 0518 0519 0520 0521 0522 0523 0524 0525 0526 0527 0528 0529 0530 0531 0532 0533 0534 0535 0536 0537 0538 0539 0540 0541 0542 0543 0544 0545 0546 0547 0548 0549 0550 0551 0552 0553 0554 0555 0556 0557 0558 0559 0560 0561 0562 0563 0564 0565 0566 0567 0568 0569 0570 0571 0572 0573 0574 0575 0576 0577 0578 0579 0580 0581 0582 0583 0584 0585 0586 0587 0588 0589 0590 0591 0592 0593 0594 0595 0596 0597 0598 0599 0600 0601 0602 0603 0604 0605 0606 0607 0608 0609 0610 0611 0612 0613 0614 0615 0616 0617 0618 0619 0620 0621 0622 0623 0624 0625 0626 0627 0628 0629 0630 0631 0632 0633 0634 0635 0636 0637 0638 0639 0640 0641 0642 0643 0644 0645 0646 0647 0648 0649 0650 0651 0652 0653 0654 0655 0656 0657 0658 0659 0660 0661 0662 0663 0664 0665 0666 0667 0668 0669 0670 0671 0672 0673 0674 0675 0676 0677 0678 0679 0680 0681 0682 0683 0684 0685 0686 0687 0688 0689 0690 0691 0692 0693 0694 0695 0696 0697 0698 0699 0700 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0708 0709 0710 0711 0712 0713 0714 0715 0716 0717 0718 0719 0720 0721 0722 0723 0724 0725 0726 0727 0728 0729 0730 0731 0732 0733 0734 0735 0736 0737 0738 0739 0740 0741 0742 0743 0744 0745 0746 0747 0748 0749 0750 0751 0752 0753 0754 0755 0756 0757 0758 0759 0760 0761 0762 0763 0764 0765 0766 0767 0768 0769 0770 0771 0772 0773 0774 0775 0776 0777 0778 0779 0780 0781 0782 0783 0784 0785 0786 0787 0788 0789 0790 0791 0792 0793 0794 0795 0796 0797 0798 0799 0800 0801 0802 0803 0804 0805 0806 0807 0808 0809 0810 0811 0812 0813 0814 0815 0816 0817 0818 0819 0820 0821 0822 0823 0824 0825 0826 0827 0828 0829 0830 0831 0832 0833 0834 0835 0836 0837 0838 0839 0840 0841 0842 0843 0844 0845 0846 0847 0848 0849 0850 0851 0852 0853 0854 0855 0856 0857 0858 0859 0860 0861 0862 0863 0864 0865 0866 0867 0868 0869 0870 0871 0872 0873 0874 0875 0876 0877 0878 0879 0880 0881 0882 0883 0884 0885 0886 0887 0888 0889 0890 0891 0892 0893 0894 0895 0896 0897 0898 0899 0900 0901 0902 0903 0904 0905 0906 0907 0908 0909 0910 0911 0912 0913 0914 0915 0916 0917 0918 0919 0920 0921 0922 0923 0924 0925 0926 0927 0928 0929 0930 0931 0932 0933 0934 0935 0936 0937 0938 0939 0940 0941 0942 0943 0944 0945 0946 0947 0948 0949 0950 0951 0952 0953 0954 0955 0956 0957 0958 0959 0960 0961 0962 0963 0964 0965 0966 0967 0968 0969 0970 0971 0972 0973 0974 0975 0976 0977 0978 0979 0980 0981 0982 0983 0984 0985 0986 0987 0988 0989 0990 0991 0992 0993 0994 0995 0996 0997 0998 0999 1000 1001 1002 1003 1004 1005 1006 1007 1008 1009 1010 1011 1012 1013 1014 1015 1016 1017 1018 1019 1020 1021 1022 1023 1024 1025 1026 1027 1028 1029 1030 1031 1032 1033 1034 1035 1036 1037 1038 1039 1040 1041 1042 1043 1044 1045 1046 1047 1048 1049 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1057 1058 1059 1060 1061 1062 1063 1064 1065 1066 1067 1068 1069 1070 1071 1072 1073 1074 1075 1076 1077 1078 1079 1080 1081 1082 1083 1084 1085 1086 1087 1088 1089 1090 1091 1092 1093 1094 1095 1096 1097 1098 1099 1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1107 1108 1109 1110 1111 1112 1113 1114 1115 1116 1117 1118 1119 1120 1121 1122 1123 1124 1125 1126 1127 1128 1129 1130 1131 1132 1133 1134 1135 1136 1137 1138 1139 1140 1141 1142 1143 1144 1145 1146 1147 1148 1149 1150 1151 1152 1153 1154 1155 1156 1157 1158 1159 1160 1161 1162 1163 1164 1165 1166 1167 1168 1169 1170 1171 1172 1173 1174 1175 1176 1177 1178 1179 1180 1181 1182 1183 1184 1185 1186 1187 1188 1189 1190 1191 1192 1193 1194 1195 1196 1197 1198 1199 1200 1201 1202 1203 1204 1205 1206 1207 1208 1209 1210 1211 1212 1213 1214 1215 1216 1217 1218 1219 1220 1221 1222 1223 1224 1225 1226 1227 1228 1229 1230 1231 1232 1233 1234 1235 1236 1237 1238 1239 1240 1241 1242 1243 1244 1245 1246 1247 1248 1249 1250 1251 1252 1253 1254 1255 1256 1257 1258 1259 1260 1261 1262 1263 1264 1265 1266 1267 1268 1269 1270 1271 1272 1273 1274 1275 1276 1277 1278 1279 1280 1281 1282 1283 1284 1285 1286 1287 1288 1289 1290 1291 1292 1293 1294 1295 1296 1297 1298 1299
ENGLISCH
FRANZÖSISCH
ITALIENISCH
LATEINISCH
PORTUGIESISCH
SPANISCH