Spruchlexikon

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BDrei B muss eine Frau meiden; sonst ist sie von schlimmer Art: Beutel, Brôk (Hose) und Bart.
nl] Bard, broek en beurs, dat zijn drie B's des mans, die de vrouw moet mijden.
BEr ist mit B gezeichnet.
Diese französische Redensart (Il est marqué au B) will sagen, dass jemand von der Natur gleichsam gezeichnet sei, weil die Wörter borgne (einäugig), bossu (buckelig), boiteux (hinkend), bancal (krummbeinig), begue (stammelnd), bigle (schielend) mit einem B anfangen. Daher wird diese Redensart im Französischen gewöhnlich angewandt, um einen boshaften Menschen zu bezeichnen.
fr] Il est marqué au B.
BOhne vier B gibt's im Hause viel Not: ohne Bett, Börse, Butter, Brot.
nl] Een goed huishouder moet zorgen voor vijf B's, brood, boter, bier, brand en beurs.
BVier tapfere B haben Namur den Franzosen genommen.
Im Jahre 1695 wurde Namur den Franzosen wieder entrissen und unter spanische Herrschaft zurückgebracht. Als die vier tapfern B werden Britannus, Bavarus, Brandenburgensis und Batavus genannt. Man hat darüber den Spruch: »Es glaubte Frankreich nicht, dass Namur zu besiegen, wofern es nicht vorher gäb' seinen Willen drein. Doch seht vier tapfere B, die haben es erstiegen und es den Lilien zum Trotz genommen ein.« ein anderer lautet: »Ich heiße sonst Namur, der Niederlande Pracht; ein Prinz aus Niederland zum Totenkopf mich macht. O Franzmann, stehe still bei diesem Kopf und weine; hier liegt ein großer Teil von deinem Fleisch und Beine.« (Olim namur eram, batavus vertet in urnam, in qua tot galli membra sepulta jacent.)
BaEinen Ba machen.
Österreich. Einfach grüßen, besonders von kleinen Kindern. »Mein Ba an Herrn H.«
BaEr hat nicht Ba gesagt.
Nicht das Mindeste. Ähnlich sagten die alten Griechen: Er hat wie Dion nicht Gry gesagt; mit welcher Silbe sie das Kleinste, Geringste, Unbedeutendste einer Sache, z. B. den Schmutz unter den Nägeln, das Grunzen der Schweine, die kleinste Münze, sowie den Ton, den die von sich geben, die nicht antworten mögen, bezeichnen. Wie wir indes unser Ba wenigstens meist von einem Menschen gebrauchen, der aus Dummheit oder einer anderen Ursache nicht zu antworten vermag, so wandten die Griechen ihre Redensart auf solche an, die jemand keiner Antwort wert hielten und sich gegen Schmähungen gar nicht zu verteidigen pflegten, wie dies bei dem Philosophen Dion der Fall war.
la] Dionis gry.
nl] Hij spreekt boe noch ba.
nl] Kunt gij daar niet ba tegen zeggen.
BaEr kann weder Ba noch Bu sagen.
Ist ein einfältiger Mensch.
BaalBaal's Brüder fallen vor Gold wie vorm güldnen Kalbe nieder.
BaalspfaffeEin Baalspfaffe.
nl] Het zijn Baals-priesters.
BaalspfaffeFünfhundert Baalspfaffen kan die Welt ehe ernehren als einen Eliam.
BaasHe sitt Baas an.
Baas = holländisch Meister, Gebieter, demnach soviel als: Er sitzt obenan.
BabalDer Babal z' Scharding.
Oberösterreich. Schärding, eine Stadt am Inn. Die Redensart bezieht sich auf ein Haus daselbst, an dem sich ein gemalter Papagei befindet.
BäbbelDemm geit de Bäbbel we den Änten der Aasch.
Köln. Bäbbel = Maul.
BabbelnEr babbelt wie ein altes Weib.
BabbelnEr ist ein Babb'ler.
BabbelnSie ist eine Babb'lersche.
BabeVon der Babe Lubkes Zeiten.
Jüdisch-deutsch. Brody. Man bezeichnet mit der Redensart eine uralte Zeit.
BabeWas sollen Babe und Heringslake beisammen?
D. h.: Wie passt das zur Sache! Das gehört nicht hierher. Unser: Das passt wie die Faust aufs Auge.
BabelBabel war keine Flasche, und mit Wenn steckt man's in die Tasche.
BabelEin wahres Babel.
So viel Verwirrung herrscht dort.
nl] De spraken zijn verward.
nl] Het is een Babel van verwarring.
BabelJedem ist sein Babel schön.
Jeder hält sein Babel für Jerusalem.
BabeleBabele (= Großmütterchen), Babele na-dir (= da hast du) a beinernen, ün gieb mir an eisernen.
Jüdisch-deutsch, Warschau. Spruch der kleinen Kinder beim Verlust der Milchzähne, indem sie dieselben auf den Ofen werfen.
BabelesbubenEs sind Babelesbuben.
So werden die Einwohner von Rotenacker in Schwaben genannt. (Vgl. darüber Dr. Volkstümliches aus Schwaben, Freiburg in Br., 2 Bde.)
BabenBaben bunt un under Strunt.
Baben = oben.
BabenHe is dar babn up.
BabiEr kann nit meh Babi sagen.
Er ist vollständig betrunken.
BabinEr hat es (das) in Babin gehört.
Polen. Wenn jemand ein Märchen oder sonst eine ungewöhnliche Begebenheit für Wahrheit ausgibt. Babin ist ein Ort unweit Lublin, wo im 16. Jahrhundert unter dem Namen der »Babinschen Republik« eine heitere Gesellschaft bestand, in der Humor, Witz usw. ihre Pflege fanden.
Bablafresser'S sind Bablafresser.
So werden die Einwohner von Neustadt in Oberschlesien genannt. Die Veranlassung zu dieser Bezeichnung ist nach einer Mitteilung in den schlesischen Provinzial-Blättern 1871, folgende. »Seit alten Zeiten geht den Tag vor Mariä Geburt (d. September) eine zahlreiche von einem Geistlichen begleitete Prozession von Neustadt über Dittersdorf, Deutsch-Paulwitz (Österreich), Deutsch-Rasselwitz, Dieschelwitz und Mochau nach Ober- Glogau, das Kraut- oder Nudelgloge genannt wird, und dessen Einwohner den Spitznamen ?Kaffesäufer? haben, wo man Nachmittags seinen Einzug in Stadt und Pfarrkirche hält.« Die Bäcker Ober-Glogaus sind natürlich auf diese Wallfahrt gerüstet. Der ankommende Zug richtet in ihren Läden arge Verwüstungen an, und darin findet der Spitzname für die Neustädter seinen Grund.
BaccalaureusWenn der Baccalaureus mehr kann als der Rector, stolziert er.
BacchantWas ist das für ein alter Bacchant.
Verächtlich von alten Büchern, besonders Postillen u. dgl.
BacchantWenn man den Bacchanten auff den Sack schlegt, so rürt er sich.
Luther. »Wenn man einem dass Hertz trifft, so lest er sich mercken; es rüret sich wie Wachteln im Korn.«
BacchusBacchus der Vater, Venus die Mutter, Ira (Zorn) die Hebamm' erzeugen das Podagram.
Wenn auch nicht jeder der Trunkenheit und Wollust ergebene Mensch, der noch überdies bei jedem Anlass dem Zorn die Zügel schießen lässt, podagrisch wird, so wird doch in der Regel dadurch der Grund zu einem siechen Leben gelegt.
dk] Til Podagra er Bacchus fader venus moder, orede amme eller foster moder.
fr] La goutte vient de la feuillette ou de la fillette.
la] Nascitur ex Venere et Baccho, solventibus artis, filia, quae membra podagra virum.
BacchusBacchus liebt die Freiheit.
la] Apertos Bacchus amat colles. (Virgil)
BacchusBacchus tötet mehr denn Mars.
BacchusBacchus und Mars haben mehr Deutsche erlegt, als Venus Welsche hat ausgefegt. -
nl] De goede Bacchus is een vriend, die droeve geesten wonder dient.
BacchusEr hält's mit dem Bacchus und sponsiert der Venus.
la] Sponsi Penelopae. (Horaz.)
BacchusEs ist ein wahrer Bacchus.
dk] En feed Bacchus.
BacchusWenn Bacchus das Feuer schürt, sitzt 'Venus beim Ofen.
nl] Venus en Bacchus zijn rare guiten, zij maken het hoofd op hol, en plunderen de duiten.
BacchusWenn Bacchus den Kopf nimmt ein, sind auch die Füße nicht dein.
BacchusWenn Bacchus nicht der Kellner, da ist verloren Kunst vnd Lust.
BacchusWenn Bacchus will fröhlich sein, so ladet er die Musen ein.
BacchusWenn man Bacchus aus dem Lande weisen will - er behält die Oberhand, wenn er Venus zu Hilfe nimmt.
BacchusWer mit Bacchus kommt ins Spiel, seh sich vor und trau nicht viel.
»Nimbt er dir den Kopf nur ein, so seind die Füße nimmer dein.«
BacchusWo Bacchus einheizt, sitzt Venus hinterm Ofen.
la] Ubi Bacchus regnat, Venus saltat.
BacchusWo Bacchus nicht schwitzt, Ceres nicht sitzt, Venus nicht hitzt.
BacchusWo Bacchus und Amor regieren, ist nichts von Minerva zu spüren.
it] Ove regna amor è bere, qui star non può 'l sapere.
BacchusWo Bacchus und Ceres beisammen sind, hält Venus Hochzeit geschwind.?
BachAlle kleinen Bäche laufen in die großen.
nl] De kleine beken loopen in de groote.
BachAus einem kleinen Bach wird ein großer Fluss.
nl] De beek is eene rivier geworden.
nl] Wat eerst eene beek was, wordt eindelijk eene rivier.
BachAus kleinen Bächen kann man trinken, ohne Furcht, darin zu ertrinken.
nl] Än kleynebee kjens kan man drinken, en daer en is geen noot von sinken.
BachBäche, die am meisten brausen, trocknen am ersten aus.
Ein Feind, der im ersten Anlauf sehr grimmig ist, gleicht einem Regenbache, der über das Gebirge hereinbraust und alles mit sich fortführt, was er ereilt; aber nur Geduld, über eine kleine Weile wirst du mit trockenem Fuße darübergehen.
BachBäche, die kein Wasser haben, machen keinen Strom.
BachBesser aus dem Bache als aus der Lache.
BachBrausender Bach lässt bald nach.
BachDen Bach misten (o. umdüngen).
Unnütze Arbeit.
BachDer Bach rauscht noch.
Die Sache ist noch nicht zu Ende.
BachDer Bach, der durch meine Wiese geht, sagte der Bauer, ist mir lieber als die Oder bei Brassel.
Die Russen: Unsere Kljosma gilt vor einer Wolga.
BachDie Bâche brennt.
Schlesien.
nl] Daar is brand in den regenbak.
BachDie Bäche sind oft schlimmer als der Strom.
BachEh' ein kleiner Bach ins Meer kommt, ist er längst verschlungen.
BachEin Bach ist leicht zu durchwaten, wenn auch der Steg fehlt.
BachEin Bach ist leichter aufzuhalten als ein Strom.
dk] Det er bedre at stemme becken en etaen.
la] Ampne potest riuus potius fieri domitinus..
se] Bætra aer stæmma boek en aa.
BachEin Bach ist leichter zu leiten als ein Fluss.
dk] Det er bedre at stemme bekken end anen.
BachEin kleiner Bach ist mehr wert, als eine große Wasserkunst.
Stille Tugenden sind weit schätzbarer all glänzende Taten, die aller Augen und Bewunderung auf sich ziehen, sowie die kostbarste Was serkunst nicht des kleinsten Baches, der eine Wiese bewässert, wert ist.
BachEin kleiner Bach macht mehr Geräusch als ein großer Strom.
BachEin reißender Bach, wie mehr er verhalten wird, wie grimmiger er ausbricht.
BachEinen Bach fliehen und in den Rhein fallen.
la] Incidit in Scyllam, qui vult vitare Charybdim.
BachEiner hilfft dem anderen vbern bach.
BachEnnert dem Bach wohnen auch Leute. -
Ennert = jenseit. Die ennertbergischen Landvogteien nannte man ehedem die sieben Landvogteien der schweizerischen Nation, welche jenseit des St.-Gotthard in Italien liegen. Die (Schweiz)er schreiben jetzt noch häufig ennetbürgisch für ultramontan. Man sagt auch: Ender dem Bach; vom End an jenem Ende.
BachEnters Bachs gibts ah Leud.
Bayern. Es gibt überall brave und verständige Menschen.
BachEr ist den Bach hinab.
Rottenburg. D. i. verloren.
BachEr ist noch nicht über den Bach.
Die Sache ist noch nicht zu Ende, wer weiß, was für einen Ausgang sie nimmt.
BachEs geht mit ihm die Bach hinunter.
Eifel. Seine Vermögensverhältnisse gestalten sich ungünstiger.
BachEtwas den Bach hinunter schicken.
Schweiz. Ein Ansinnen ablehnen.
BachIm Bache des Leichtsinns ertrinkt der beste Schwimmer.
BachIm kleinen Bach ersauffen auch Leut.
BachIn diesem Bach wird er keinen Fisch fangen.
»Sie sprach: jo tut vergebens fischen, jo facht kein Fisch in diesem Bach.« (Hans Sachs)
BachIn einem kleinen Bache spiegelt sich der Himmel auch.
BachIn kleinen Bächen fängt man gute Fische.
nl] Men vangt wel in eene kleine beek een' groten visch.
BachJenseit der bach find man auch Leut.
BachJenseit des Baches wohnen auch Leute.
BachKleine Bäche machen das meiste Geräusch.
BachKleine Bäche machen große Flüsse.
fr] Les petits ruisseaux font les grandes rivières.
BachKleine Bäche trocknet die Sonne zuerst (bald) aus.
BachM' het's dür a Bach abg'schickt.
Bern. fr] Prendre le chemin de la rivière.
BachMan braucht den Bach nicht in den Fluss zu leiten.
BachMan muss aus keinem Bache trinken, wenn man aus der Quelle schöpfen kann.
BachMancher flieht einen Bach und fällt in den Rhein.
BachÜbern Bache verstehn sie auch die Sache.
BachViel Bäche machen einen Fluss.
en] Many littles make a mickle.
fr] Les petits ruisseaux font les grandes rivières.
it] Molti pochi fanno un assai.
la] Adde parvum parvo, magnus acervus erit.
la] Ampnem parvorum facit vnda frequens fluviorum..
se] Många bäcker små göra en stor å.
BachViel kleine Bäche machen einen großen Strom.
dk] Mange baekke smaae, giöre en stor Aoe.
BachWenn der Bach danieder, kommt er nicht zurücke wieder.
BachWenn der Bach gefallen ein paar Ellen, so erzählen es meilenweit seine Wellen.
BachWenn ein Bach das Feuer nicht löschen kann, so kann's ein Kübel auch nicht.
BachWer an einem kleinen Bache wohnt, sehnt sich nach keinem Strome.
BachWer durch den Bach muss, darf das Kleid aufheben.
Die Russen: Annika, schürze das Kleid, wenn du durch die Furth watest.
BachWer in einem faulen bach erseufft, der ist ebensowohl ersoffen, als der in der großen See erseufft.
BachWer vber den Bach ist, der biete dem anderen den Stecken.
BachWer wird einen Bach fordern, wenn die Quelle abgegraben ist.
BachWie die Bach, so ist die Brücken.
BachWun de Bâch schtark rouscht gid et Rên.
BachaDer wird ihm den Bacha geben.
Rottenburg. Den Garaus machen.
BacharachZu Bacharach am Rhein, zu Klingenberg am Main, zu Würzburg auf dem Stein wachsen die besten Wein'.
BacheKleine Bache hat auch ihre Rache.
BachenEr bacht mer oas.
Er gibt mir einen Schlag, versetzt mir einen Streich.
BächleinDie kleinen Bächlein laufen in die großen (Flüsse).
it] Dentro i gran fiumi corrono i ruscelli.
BächleinEin Bächlein fliehen und in den Rhein fallen.
BächleinEin Bächlein überwältigt keinen Strom.
la] Aqua exigua majori non unquam supernatat undae.
BächleinIst das Bächlein noch so klein, leit' es in die Wiese 'nein.
BächleinJedes Bächlein will die Wolga spielen.
BächleinKleine Bächlein geben auch Fische.
BächleinViel Bächlein machen einen Fluss (o. Strom).
dk] Mange bekke og smaal, giõre en store aae.
la] Minutula pluvia imbrem parit.
BächleinWenn man die Bächlein ableitet, muss der Fluss vertrocknen.
BächleinWer dem Bächlein nachgeht, der kommt zum Brunnen.
BächleinWo viel Bächlein zusammenlaufen, gibt es großes Wasser (o. da entsteht endlich auch ein großer Strom).
BächleinZum Bächlein gehn anstatt zur Quelle.
la] Omissis fontibus consectari rivulos. (Cicero)
BachstelzeDie Bachstelze wird den Rocken anzünden.
So sagt man in Ostpreußen und Litauen, wenn die Frauen im Frühjahr noch spinnen.
BachurEin Bachur ohne Chess hat ein Ponim au ein Pess.
Jüdisch-deutsch. Ein junger Mensch ohne Bildung sieht aus wie ein Hund, hat keinen Wert. Das Wort Bachur wird vorzugsweise von studierenden jungen Leuten gebraucht. Wird aus dem Worte das ch weggelassen, so bleibt Baur = Unwissender.
BachwasserWenn man kein Bachwasser bekommen kann, zecht man mit den Gänsen aus dem Pfuhl.
BackSe sünd ên Bak.
Von sehr vertrauten freunden.
BackbeerenNimm deine Backbeeren und geh mir aus den Augen.
Gehe mit deinen geringen Habseligkeiten fort
BackbêstEr ist ein Backbêst.
Ein Mensch oder Tier von ungewöhnlicher Größe und Stärke.
BackbirneHe kann sîn Back'nbärn bald wegbring'.
Altmark. Seine Fahrhabe ist nicht groß.
BackbordWat to Backbord inkummt, mutt to Stürbord ut.
Backen (Substantivum)A kan em de Backen balde ufblasen.
Backen (Substantivum)A kan sich die Backen bald bis zun Uhren ufblosen.
Die Römer gebrauchten diese Redensart für Zorn wie für Hochmut.
la] Buccas inflare.
Backen (Substantivum)At iäm gatt de Backen, so mäut iüm ock goan de Hacken.
Iserlohn
Backen (Substantivum)Auf beiden Backen schmatzen wie ein bayerischer Krametsvogel.
Backen (Substantivum)Dem werd ich die Backen streichen.
Troppau. Ich will ihn derb ausschelten.
Backen (Substantivum)Die Backen arger Buben sind an Streiche gewöhnt.
Backen (Substantivum)Die Backen aufgeblasen, der König kommt!
Backen (Substantivum)Die backen külen.
Brav zechen.
Backen (Substantivum)Dürre Backen schaden dem Teufel mehr als fette.
Backen (Substantivum)Er hat Backen wie der Trompeter in der Offenbarung Johannis.
Backen (Substantivum)Er hat Backen wie ein Pfeifer (o. Klarinettenbläser).
Backen (Substantivum)Er hat Backen wie ein Posaunenengel.
Ulm
Backen (Substantivum)Er hat dicke Backen, man kann das Vaterunser durchblasen.
Backen (Substantivum)Er häuwet sich in die Backen.
Hessen
Backen (Substantivum)Er muss uns die Backen waschen.
Er muss Wein zahlen.
Backen (Substantivum)In beide Backen hauen.
Von Falschen, Untreuen.
Backen (Substantivum)Mit leeren Backen kauen.
Das Zusehen haben.
fr] Màcher à vide.
Backen (Substantivum)Mit vollen Backen bläst sich's übel.
Backen (Substantivum)Muor bake' mer.
Backen (Substantivum)Rote Bagge dütet nit immer uff Gesundheit.
Fricktal
Backen (Substantivum)Säu ärre gaet de Backen, su goaet äuk de Hacken.
Arnsberg. Wer rasch isst, arbeitet auch schnell.
Backen (Substantivum)Seine Backen glitzen (glänzen) wie ein Hundssäckel.
Rottenburg
Backen (Substantivum)Seine Backen mit Rossdreck füllen.
»Den Braten sollst mir nimmer schmacken, mit Rossdreck füll du dein Backen.«
Backen (Substantivum)Sich selber in die Backen hauen.
Lügen; auch wohl von denen, die sich selbst Schaden zufügen.
Backen (Substantivum)Spann die Backen und schieß mir die Zung' in Ars.
Backen (Substantivum)Wer auf den rechten Backen schlägt, zielt bald auch auf den linken.
Backen (Substantivum)Wie dir gehn die Backen, so gehn dir auch die Hacken.
Backen (Verbum)A'l Back'n un Bruun geraad nich.
Süderdithmarschen
Backen (Verbum)Backen und Brauen gerät nicht immer.
Bei Geschäften von der Art, wo so viel auf die Zutaten und auf äußere Zufälligkeiten ankommt, die in niemandes Gewalt stehen, ist es nicht zu verwundern, wenn sich die Richtigkeit dieses Sprichworts durch die Erfahrung bestätigt. Beim Brot z. B. Mehl, Wasser, Sauerteig, Gärung, Wärmegrad, Kneten, Hitze des Ofens usw.
Backen (Verbum)Backen wir, oder essen wir das Mehl?
Backen (Verbum)Backen, dass die Taler knacken.
Backen (Verbum)Bakken un bruen misradet wohl ins.
Backen (Verbum)Dem Backen geht das Kneten vor.
Backen (Verbum)Eilig gebacken, roh anfgegessen.
masur] Nagle upiekl, surowo ziadl.
Backen (Verbum)Einem Backen und Mahlen abschlagen.
Backen (Verbum)Er backt mit und hat nicht mit eingeteilt.
Königsberg
Backen (Verbum)Er backt Schnee im Ofen.
Bayern. Er verdirbt, sein Vermögen geht zu Grunde.
Backen (Verbum)Er ist net recht bache (gebacken).
Ulm. Um zu sagen: er ist nicht recht gescheit, ein Narr.
Backen (Verbum)Er ist nur halb gebacken und nicht genug geröstet.
D. h. Er ist sehr einfältig.
Backen (Verbum)Er ist sehr leise gebacken.
Ist fein, vornehm. - »Lasst euch dafür ein kittel machen vnd seind nit also leiß gebachen.«
Backen (Verbum)Hei backt bi Flass, dat hei sin Stroh spart.
Backen (Verbum)Hi as man hualav beegen, an egh naach grastert.
Amrum. Er ist halb gebacken und nicht genug geröstet.
Backen (Verbum)Ik will di wat bakken twischen Hemd un Hakken.
Backen (Verbum)Man muss backen, wenn der Ofen geheizt ist.
nl] Hol gaal met een bakken door, ald de oven aan't heiten is.
Backen (Verbum)Man mutt ni ehr backen, bitt man Mehl hett.
Rendsburg
Backen (Verbum)Was der eine nicht backt, das brauet der andere.
In Bezug auf Parteien.
Backen (Verbum)Wat de Een nig backt, dat broet de andre.
Holstein. Was der eine nicht weiß, das weiß der andere.
Backen (Verbum)Wen (= wer) nît backt on braut, den mesrot ock necks.
Meurs. Mesrot = misrät.
Backen (Verbum)Wer allezeit mit den letzten bäckt, bringt selten gutes Brot nach Hause.
Backen (Verbum)Wer gut backen will, muss den Ofen abwarten.
nl] Om wel te bakken, moet menden tijd waamemen dat de oven wat beslagen is.
Backen (Verbum)Wu mer baken, hu mer wîch Brît; wu mer schlärwe', se' mer schtîndît.
BackenzahnEinen mit den Backenzähnen zerbeißen.
Jemand heimlich schmähen, ihn schlecht machen; weil die Backenzähne die verborgensten sind.
la] Genuino mordere. (Persius)
BackenzahnEs ist etwas zwischen seine Backenzähne gekommen, das nie wieder herauskommen wird.
Von jemandem, der sich vor der lästigen Gesellschaft oder Vertraulichkeit eines anderen nicht retten kann.
BackenzähneEinem zwischen die Backenzähne scheißen.
Köthen
Bäcker'S îs a Bäcker dass God erboarm, sei Ufa wird goar selten woarm, viel Rôch und wing Hitze, und woas a bäckt, das îs nischt nitze; uba versengt und unda verbrennt, und mitta, dass der Têg raushängt.
Schlesische Provinzial-Blätter 1871
BäckerA Bekkar kêft ni an Stuuten (o. Kuchen).
Amrum
BäckerBäcker sind die besten Baumeister, sie bauen aus kleinen Semmeln große Häuser.
BäckerBäcker und Brauer können nicht auf einem Platze sitzen.
nl] Daar de bakker zit, kan de brouwer niet liggen.
BäckerBäcker und Müller sind die letzten, die Hungers sterben.
nl] Die mondbehoeften vaart, mondbehoeften eet.
BäckerBäcker und Müller zanken sich miteinander, wer von ihnen der größte Schelm sei.
Vom Schneegestöber mit Regen vermischt.
BäckerBäcker, backe tüchtig, richtig, gewichtig.
Dieser Spruch ist einer der sechzehn, die an der Decke eines der Sitzungssäle im neuen Berliner Rathause zu lesen sind.
BäckerBäter mit'n Bäcker to ätn as mit'n Aptheker.
Süderdithmarschen. In Würzburg: Besser zum Becka als in die Apotheka. Es ist besser sein Geld für Nahrungsmittel als für Arzeneien auszugeben.
nl] Het is beter te gaan bij den bakker dan bij den apotheker.
BäckerBeck hat weder Mehl noch Säck, hat weder Ross noch Fülli, fahrt mit der Katz i d' Mühle.
Spottreim.
BäckerBeim Bäcka.
Bayern. Ironisch: Bilde dir das nur ein, es wird doch nichts aus der Sache.
BäckerBeter is mit 'n Bäkker as mit 'n Aptheker to eten.
BäckerDat 's as bi 'n Becker de Semmel.
Strelitz
BäckerDat is as Bäcker Müffken.
Sauerland. Feste Preise.
BäckerDat is, as wenn de Becker den Stuten givt.
Holstein. Wenn eine Ware ihren bestimmten Preis hat.
BäckerDe Bäcker heat siyen Wiyw deröer jaget.
Westfalen. Wird gesagt, wenn das Brot sehr großporig ist.
nl] Daar heeft de bakker zijn wijf doorgejaagd.
BäckerDe Bäcker heft söck den Nârsch verbrannt.
Samland. Als Entschuldigung, wenn die Eltern den Kindern kein Weißbrot aus der Stadt mitbringen konnten.
BäckerDe Bekker hett sin Sêl in't Brod backt.
Holstein. Von sehr ausgegohrnem Brote, das auch nebenbei zu leicht am Gewicht ist.
BäckerDem besten Bäcker verdirbt ein Kuchen.
BäckerDen Bäcker hängt man, den Schenker lässt man laufen.
Schenker = Mundschenk. - Ist aus 1 Mos, 21 zu erklären.
nl] De schenker kwam vrij, maar de bakker werd gehangen.
BäckerDen Bäcker muss man nicht fragen, wie Bareschki schmecken, denn er selbst hat noch keine gegessen.
Waldai. Die auf dem Plateau des Waldaigebirgs gelegene Stadt Waldai treibt einen bedeutenden Handel mit einem Brezel- oder vielmehr kringelartigen Gebäck, Bareschki genannt.
BäckerDer Bäcker backt das Brot so klein, der Teufel mag Soldate sein, Geduld! Geduld! Geduld!
Dieser Spruch wird dem Signal der Hornisten auf den preußischen Wachen beim Blasen des Zapfenstreichs untergelegt
BäckerDer Bäcker backt für den Lecker.
Dönhoffstädt
BäckerDer Bäcker mit der Kratz', der Müller mit der Matz', der Schneider mit der Schnippscher', wo kommen die drei Diebe her?
Schles. Provinzialblatt; 1862
BäckerDer Bäcker schiebt das Brot in den Ofen, aber er bleibt haussen.
BäckerDer Bäcker sitzt im Brot.
In der Niederlausitz, wenn das Brot sehr porös ist.
BäckerDer Bäcker von Hauenstein ist feines Kopfes; wenn er kein Mehl hat, backt er nicht.
BäckerDer Beck ist darin geschloffen (geschlüpft).
Von großlöchrigem Brote.
BäckerEines Beckers oder Müllers Schwein vnd ein Mönch die beste Tag auf Erden haben.
BäckerEr hält es mit dem Bäcker und dem Brauer.
nl] Zij houden het met den brouwer en den bakker.
BäckerEr ist Bäcker und Bürgermeister zugleich.
Nach dem Ägyptischen ist Mohteseb ein öffentlicher Beamter. Von denen, die ihr Vorteil verleitet, ihre Pflicht aus den Augen zu setzen.
BäckerEr macht's wie der Bäcker, der schiebt das Brot in den Ofen, bleibt aber selber draußen.
en] Be not a baker, if your head be of butter.
la] Non intrat furnum pistor, fuget hie simul illum.
nl] Hi slacht den backer, die dat broot in den oven stict ende blijft selven daer buten.
BäckerEr sucht den Bäcker, der Lieberküchlein bäckt.
Von jemandem, der immer etwas Besseres, etwas ihm Lieberes haben will.
nl] De bakker, die lieber-koekjes bakt, is dood.
BäckerErst den Bäcker bezahlen und dann das Gesicht bemalen.
D. h. sich schmücken und Luxus treiben.
en] Take all and pay the baker.
BäckerEs ist wie beim Bäcker die Semmel.
Jüdisch-deutsch in Warschau. Es is wie a Beigel (Bräzel) üm a Groschen. Fester Preis.
BäckerEt bald met den Bäcker, bald met den Brauer halden.
Meurs
BäckerJå, bejm Bäcken båchen s' Wecken.
Steiermark. Ja beim Bäcker backen sie Wecken; höhnische Verneinung oder Weigerung, ironische Abweisung.
BäckerLieber dem Bäcker als dem Apotheker.
Jüdisch-deutsch in Warschau. Besser dem Bäcker eider dem Dockter.
pl] Lepiej daz piskarzowi, nic doktorowi.
BäckerLieber dem Bäcker als dem Doktor.
fr] Il vaut mieux aller au moulin qu'au médecin.
fr] Il vaut mieux courir au pain qu'au médecin.
fr] Il vaut mieux user de souliers que de draps.
BäckerMan mut Beckers Kinner keen Stuten geven.
Holstein. Stuten = Weißbrot. - Man muss nicht denen schenken, die ohnehin Überfluss daran haben.
BäckerMit dem Bäcker essen.
Nicht selber backen, sondern das Brot beim Bäcker kaufen.
BäckerWenn man zehn Bäcker, zehn Müller und zehn Schneider in einen Sack tut und schüttelt, so ist ein Dieb oben.
nl] Honderd bakkers, honderd molenaars, honderd kleêrmakers - drie honderd dieven.
BäckerWer beim Bäcker Korn kauft, beim Schmiede Kohlen und beim Schneider Nadeln, wird bei seiner Kaufmannschaft nicht reich.
BäckerWer ein Bäcker werden will, gibt keinen Maler.
BäckerWer mit dem Bäcker isst, der isst mit Schaden.
nl] Die met den bakker eet, weet niet wat het kost.
nl] Een huis, dat bij den bakker leeft, geeft den kost aan bakkers kinderen.
BäckerWo der Bäcker sitzt, kann der Brauer nicht liegen.
nl] Dar de bakker zit, kan de brouwer niet liggen.
BarBar gegen bar setzen.
Es soll darunter bisweilen jus talionis verstanden werden.
BarDas Bare ist das Wahre.
Empfiehlt die Barzahlung bei Käufen ihrer allseitigen Vorzüge wegen und es ist namentlich ein Grundsatz der Bauern, die vom Creditgeben keine Freunde sind. - Im Plattdeutschen: Det bâre is't wâre.
BarIch will's bar sehen.
la] Ex tempore persolve.
BarschaftBarschaft ist besser als Gelahrschaft.
0001 0002 0003 0004 0005 0006 0007 0008 0009 0010
0011 0012 0013 0014 0015 0016 0017 0018 0019 0020
0021 0022 0023 0024 0025 0026 0027 0028 0029 0030
0031 0032 0033 0034 0035 0036 0037 0038 0039 0040
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