Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1877
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Ittlicher Stecken hot zwei Ecken.
Jüdisch-deutsch
i] Jede Sache hat ihre Licht- und Schattenseite. Auch als Entgegnung auf die Androhung von Prügeln. In diesem Sinne liegt der Ton auf zwei.

Itz auf, denn ab, so gehet das Glück.

Itz können viel schleifen, und wenden, und haben das Spiel in beiden Händen.

Itz regnets und schneits und wehet der Wind, doch bald wieder gut Wetter sich find.

Itzehoe is dat hoge Fest, Crempe dat Rottennest, Wilster de Waterpohl und Glückstadt de Horenschol.

Itziger Zeit Gewissen siehet auf genießen.

Itzik un Olg (Olga) er is wie sie, un sie is wie er.

Itzt gehet es also in der Welt, ein jeder red, was jhm gefelt.

Iulenpinksten, wann de Kräjjen op 'me Uisse dasset.
Soest
i] Eulenpfingsten, wenn die Eulen auf dem Eise tanzen

Iwan spielt auf der Flöte, und die Seinen sterben darüber des Hungers.

Iwanicka, am hohen Fenster, wie sieht's in deinem kleinen Hofe aus.
Russland
dk] Førend du betragter andere lande, grandsk først tilstanden i dit eget huus.
nl] Veeg eerst uw eigen huisje schoon.
it] Non criticare altri, e trascurare i propri difetti.

Iwe, wä en Pô, angde wä en Krô.
Siebenbürgen/Sachsen
hdt] Oben wie ein Pfau, unten wie eine Krähe.
i] Wenn unter den prunkenden Oberkleidern schmutzige oder zerrissene Unterkleider getragen werden.

Iwer doat hun (haben) de Hune (Hähne) gekrêt.
Siebenbürg.-sächsisch

J. J. Rousseau, der tiefe Kenner des menschlichen Herzens, der seine Weisheit nicht aus Büchern, sondern aus dem Leben schöpfte, und seine Lehre nicht für das Katheder, sondern für die Menschen bestimmte, er, der Feind der Vorurteile, der Zögling der Natur, welchem allein sie die Gabe verliehen hatte, moralisieren zu können, ohne langweilig zu sein, weil er die Wahrheit traf und das Herz rührte.
Schopenhauer, Grundlage der Moral

Ja an dachin an gid dugh egh, hed as an Skeet.
Amrum
hdt] Ja und doch und gid (gid ist unübersetzbar) taugen nicht; hätte ist ein Schiss.

Ja bei Heiraten muss man net voreilig sein; das Geld was man auf die Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt.
Nestroy, Der Färber und sein Zwillingsbruder

Ja das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.
Goethe, Schriften zur Kunst - Der Sammler und die Seinigen 6. Brief

Ja das Heilige mit dem Weltlichen zu verbinden, das Himmlische in das Säkulum einzuführen und dadurch ebenfalls eine Reformation vorzubereiten. Denn hier liegt doch ganz allein der Schlüssel, der die Gefängnisse des Papsttums öffnen und der freien Welt ihren Gott wiedergeben soll.
Goethe, Italienische Reise II, 26.5.1787

Ja der verdient, betrogen sich zu sehn,
Der Herz gesucht bei dem Gedankenlosen!
Schiller, Wallensteins Tod

Ja die italienischen Schriftsteller sind schwerer zu beurteilen als die andrer Nationen. Ihre Prosaisten werden Poeten, eh man sichs versieht, weil sie dasjenige, was mit dem Dichter geboren wird, in ihren Kinderjahren gleich aus der zweiten Hand empfangen und mit einem bequemen Reichtum nach ihren Fähigkeiten gar leicht gebaren können. Hieraus lässt sich einsehen, warum es bei den Deutschen gerade das Umgekehrte ist und warum wahrhaft poetische Naturen unsrer Nation zuletzt gewöhnlich ein trauriges prosaisches Ende nehmen.
Goethe, Schriften zur Literatur - Don Ciccio

Ja ein bedeutendes Ereignis wird man, in derselben Stadt, abends anders als des Morgens erzählen hören.
Goethe, An Zelter, 13.2.1830

Ja es gibt so grausame Augenblicke, in welchen man die Kürze des Lebens für die höchste Wohltat halten möchte, um eine unerträgliche Qual nicht übermäßig lange zu empfinden.
Goethe, An Ch. D. Rauch, 21.10.1827

Ja es ist eine Wut gegen sein eigen Fleisch, wenn der Unglückliche sich Luft zu machen sucht dadurch, dass er sein Liebstes beleidigt. Und wenns nur noch in Anfällen von Laune wäre und ich mirs bewußt sein könnte, aber so bin ich bei meinen tausend Gedanken wieder zum Kinde herabgesetzt, unbekannt mit dem Augenblick, dunkel über mich selbst, indem ich die Zustände der anderen wie mit einem hellfressenden Feuer verzehre.
Goethe, An Charlotte v. Stein, 10. 10. 1780

Ja es ist jetzto die Zeit der Einseitigkeiten, wohl dem, der es begreift, für sich und andere in diesem Sinne wirkt.
Goethe, Wanderjahre I,4

Ja gesagt zu rechter Zeit, ist gar gescheit.
nl] Het is eene kunst, in tijds ja te seggen.

Ja hinter sich auf Baurmanns Sitt.

Ja ich leugne nicht, dass, weil ich dieses sehr früh gewahr wurde, es mir Spaß von jeher gemacht hat, Versteckens zu spielen.
Goethe, An K. F. v. Reinhard, 22.6.1808

Ja ich wiel Hons hêssen, wenn dos Ding wohr is.
Schlesien
i] Wenn wir sagen wollen, dass wir an etwas nicht gedenken, dass wir es noch viel weniger thun würden. Man stellt die obige Redensart mit den folgenden zusammen, um den Sinn der lateinischen: Terra mihi prius dehiscat, in ihren verschiedenen Anwendungsformen deutsch auszudrücken: Ich wollt ehe das mich die erd verschlund. Ich wollt nit dass mich die sonn anschin, die erd trüg. Ich wolt ehe dass mich ein Ent zertrette, das were doch ein schendlicher tot.
fr] S'il en vient à bout, j'irai le dire à Rome.

Ja in einem gewissen Sinne ist es unwiderleglich wahr, dass wir der mosaischen Religion einen großen Teil der Aufklärung danken, deren wir uns heutigestags erfreuen.
Schiller, Moses

Ja ja, ja ja, segt Thomas, da lêwe noch. Hildesheim

Ja ja, seggt de Bûr, denn wêt he nich mehr.
Ostfriesland

Ja leecher (abgezehrter, magerer) d'r Hund, ja ärger de Fleh.
Oberharz
it] Le maggiori tribulazioni vengono à' più miseri.

Ja oder nein will ich.

Ja oder Nein, sagte der Pfaffe zur Braut, der Bräutigam hat nicht Zeit.
nl] Bij ja en bij neen, zei de factoor, kooplui zweren niet.

Ja sagen und nein meinen.
la] Nolens volens.

Ja sagen verkürzt die Sache.

Ja sagen zu rechter Zeit ist (auch) eine Kunst.

Ja Schmerz! nur du machst Menschen erst zu Menschen ganz.
Alphonse de Lamartine, Harmonien

Ja schon jeder, der aus der Subordination heraustritt - denn die ist das Moralische -ist insofern unmoralisch.
Goethe, Riemer, 3.2.1807

Ja selig ist der fromme Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist.

Ja sogar über unser Dasein hinaus sind wir fähig zu erhalten und zu sichern; wir überliefern Kenntnisse, wir übertragen Gesinnungen so gut als Besitz.
Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre

Ja und Amen dazu sagen.
Luther

Ja und amen zu etwas sagen.
Nach Offbg. Joh. 22, 20

Ja und Nein an einem Spieße braten.
i] Er ist alle Augenblicke anderen Sinnes. Was er heute verspricht, nimmt er morgen zurück, bald will er weiß, bald schwarz.
dk] Som siunger ja og amen til alting.
fr] Il a son dit et son dédit.

Ja und Nein ist ein langer Streit.
i] Besonders zwischen zwei entgegenstehenden Prinzipien und Systemen.
fr] De oui et non vient toute question.
nl] Jae ende neen is een langhe strijt.
la] Est longum bellum non non, est estque duellum.

Ja und Nein ist eins so balt zu sagen als das ander.
z] Aber mit Ja kann man sich bald verschnappen; dass Nein wollen hinauss führen, ist ein gewagtes stücklein.
dk] Ja og ney ere snart sagde men have tit meget at betyde.

Ja und nein macht oft Pein.

Ja und Nein regiert die Welt.
Italien

Ja und Nein scheidet die Leute.
fr] De oui et non vient toute question.

Ja und Nein sind für ehrliche Leute nicht zu klein.
nl] Uw ja zij ja, uw neen zij neen, zoo acht en mint u iedereen.

Ja und Nein sind kleine Wort und treiben große Dinge fort.
z] Den kleinsten Worten ist im Leben die absoluteste Macht gegeben; das Wenn und Aber, das Ja und Nein werden immer Despoten sein.
fr] De oy et non vient toute question.

Ja und Nein sind lang, wenn er sie ausspricht.
z] Diese beiden einsilbigen Wörter werden in seinem Munde zu Perioden.

Ja und nein sind schnell gesagt, erfordern aber langes Nachdenken.
Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit

Ja wenn wir nicht wär'n, sagte die Laterne zum Mond, da ging sie aus.

Ja wer hat, wenn du willst, Götter gebildet, uns zu ihnen erhoben, sie zu uns herniedergebracht, als der Dichter?
Goethe, Lehrjahre II,2

Ja wir sollen das Schöne kennen, wir sollen es mit Entzücken betrachten und uns zu ihm, zu seiner Natur zu erheben suchen, und um das zu vermögen, sollen wir uns uneigennützig erhalten, wir sollen es uns nicht zueignen, wir sollen es lieber mitteilen, es denen aufopfern, die uns lieb und wert sind. Goethe, Briefe aus der Schweiz 1. Abt.

Ja wir tun nicht zu viel, wenn wir sagen: je moralischer, je vernünftiger der Mensch ist, desto lügenhafter wird er, sobald er irrt, desto ungeheurer muss der Irrtum werden, sobald er darin verharrt, und je schwächer die Vernunft, je stumpfer das Gewissen, desto mehr ziemt der Irrtum dem Menschen, weil er nicht gewarnt ist. Das Irren wird nur bedauernswert, ja es kann liebenswürdig erscheinen.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 6. Abt. - Newtons Persönlichkeit

Ja wohl! versetzte der Hauptmann: diese Fälle sind allerdings die bedeutendsten und merkwürdigsten, wo man das Anziehen, das Verwandtsein, dieses Verlassen, dieses Vereinigen gleichsam übers Kreuz, wirklich darstellen kann, wo vier, bisher je zwei zu zwei verbundene, Wesen in Berührung gebracht, ihre bisherige Vereinigung verlassen und sich aufs neue verbinden. In diesem Fahrenlassen und Ergreifen, in diesem Fliehen und Suchen glaubt man wirklich eine höhere Bestimmung zu sehen, man traut solchen Wesen eine Art von Wollen und Wählen zu, und hält das Kunstwort Wahlverwandtschaften für vollkommen gerechtfertigt.
Goethe, Wahlverwandtschaften I,4

Ja wohl, gerennt und geretten na ein Lacken mit vier Bretten, pflegte jener Metzger zu sagen.
z] Wol gerent vnde gereden na einem Laken vnde veer Breden.
z] Zu Rostock ist vor wenig Jaren gewesen ein Fleischer, der auch mit ein Rosseteuscher war, welcher kein Fleis und mühe sparete im Reisen und im Erbeiten, damit er möchte Reich werden. Wie er aber jetzt sterben sollte, sprach er zu denjenigen, welche um ihn waren, kurtz vor seinem letzen, mit diesen Sechsischen worten: Ja, ja, wohl gerent u.s.w.

Ja woll, woll, segt dat Mäke, on spunn doch Flass.

Ja! das Subjekt ist bei allen Erscheinungen wichtiger, als man denkt.
Goethe, Eckermann, 24.9.1827

Ja! diesem Sinne bin ich ganz ergeben,
das ist der Weisheit letzter Schluß:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
der täglich sie erobern muss.
Goethe, Faust II

Ja! eine Sonne ist der Mensch, allsehend, allverklärend, wenn er liebt, und liebt er nicht, so ist er eine dunkle Wohnung, wo ein rauchend Lämpchen brennt.
Hölderlin, Hyperion

Ja! es ist recht leicht, glücklich, ruhig zu sein mit seichtem Herzen und eingeschränktem Geiste.
Hölderlin, Hyperion

Ja! Ich weiß, woher ich stamme!
Ungesättigt gleich der Flamme
Glühe und verzehr' ich mich.
Licht wird Alles, was ich fasse,
Kohle Alles, was ich lasse:
Flamme bin ich sicherlicher.
Friedr. Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft

Ja! indem er das Gespräch zu mir herübertrug, wenn die Schlange ihr nur den Gefallen erzeigte, sich einzuspinnen und ein schöner Sommervogel zu werden, da würde von dem greulichen Wesen gleich nicht weiter die Rede sein. Aber, liebes Kind, wir können nicht alle Sommervögel und nicht alle mit Blüten und Früchten geschmückte Feigenbäume sein. Arme Schlange! Sie vernachlässigen dich! Sie sollten sich deiner besser annehmen! Wie sie mich ansieht! Wie sie den Kopf emporstreckt! Ist es nicht, als ob sie merkte, dass ich Gutes von ihr mit euch spreche!
Goethe, J. D. Falk, (14.6.) 1809

Ja! Lieb' ist höher Leben im gemeinen.
Uhland, Erstorbene Liebe

Ja! Mitunter mach ich Eis:
Nützlich ist Eis zum Verdauen!
Hättet ihr viel zu verdauen,
O wie liebtet ihr mein Eis!
Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft, Scherz, List und Rache

Ja! Schön ist mir die Hoffnung aufgegangen.
Ich nehme sie zum Pfande größern Glücks.
Schiller, Piccolomini 2,3 (Wallenstein)

Ja! wer eure Verehrung nicht kennte:
Euch, nicht ihm, baut ihr Monumente.
Goethe, Sprichwörtlich

Ja!, ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist.
Friedrich Hölderlin, Hyperion

Ja!.. das ist ewige Jugend, dass immer Kräfte genug im Spiele sind und wir uns ganz erhalten in Lust und Arbeit.
Hölderlin, Hyperion

Ja, aber nicht in diesen Hosen.

Ja, aber weisen macht wahr.
i] Ich will's glauben, aber erst dann, wenn ich mich durch meine Sinne davon überzeugt habe.

Ja, achteröver.
i] Es wird nichts draus. Spöttische Verneinungs- und Abweisungsformel

Ja, Alber hat gefiddelt.
Luther

Ja, am Fressfieber, 's fehlt ihm im Schlund.
Rottenburg
i] Wenn von jemandem gesagt wird, er sei krank, der bloß einen ungewöhnlichen Appetit hat

Ja, an der Bärenhaut sind noch Klauen.
i] Die Sache hat noch ihre Schwierigkeiten. Wenn jemandem etwas versprochen wird, was noch zu erringen ist
dk] Der er klo for björne-skindet.

Ja, anpumpt.
Wien
i] Fehlgeschossen

Ja, auf den ersten Sonntag, der mitten in die Woche fällt.
nl] Op den eersten zondag, die midden in de week komt.

Ja, aus den Augen, aus dem Sinn!
Goethe, Faust 1, Garten (Margarete) Vs 3096

Ja, Bauer, das ist ganz was anders!
Karl Wilh. Ramler, Fabellese (1783), Band 1, Nr. 45, Der Junker und der Bauer
i] Von ungerechten Richtern, welche Ihr Urteil nach Ansehen der Person fällen

Ja, Bauer, das ist ganz was anders.
i] Von ungerechten Richtern, welche Ihr Urteil nach Ansehen der Person fällen.

Ja, bei Pohle, hinterm Rosenberge.
Kamnitz
i] Zur Verspottung sich widersprechender Angaben; der Rosenberg liegt nämlich in einer ganz anderen Richtung als die Besitzung des Bauern Pohl.

Jå, bei'n Årsch.
i] Außer dieser Form hat man in Niederösterreich (Wien) noch folgende Redensarten, um eine Forderung gründlich abzuschlagen, eine aufgestellte Behauptung mehr oder weniger energisch zu verneinen: Jå, oder åmol dudeln. - Jå, oder wås beisst mi(ch). - Jå, an' Dreck. - Jå, an' Schass. - Jå, scheissen. - Jå, an' Schmårn. - Jå, gfüllte Schnecken. - Jå, Schnecken håt's g'regn't. Die Redensarten stehen hier in alphabetischer Folge, die ästhetische Stufenleiter würde beim Schmårn beginnen. Es gibt indes eine Volksschicht, die in der Plastik gern ein übriges tut, diese pfiegt die stärkste der obigen Redensarten noch zu steigern und sagt: Jå, an' g'schissenen Scheissdreck)

Jå, bejm Bäcken båchen s' Wecken.
Steiermark
i] Ja beim Bäcker backen sie Wecken, höhnische Verneinung oder Weigerung, ironische Abweisung

Ja, Bewegung ist eine Realität,... denn Bewegung ist nichts anderes als Leben. Realität und Leben sind eins, darum ist die Arbeit ein Hauptelement des Lebens und Tätigkeit das untrüglichste Kennzeichen der Realität.
Tschernyschewski, Was tun?

Ja, blau sind's g'wesen.
Niederösterreich
i] Diese Redensart gebrauchen viele gegen einen streitsüchtigen Menschen, der immer recht haben will, und doch nicht recht hat, um seiner los zu werden, und gleichzeitig auszudrücken, dass sie seine Ansichten nicht teilen

Ja, Böses zu reden, darin seid ihr Meister, aber auch Böses anzutun, darin bin ich es!
i] Plutarch, Königs- und Feldherrnsprüche (Kleomenes von Sparta)

Ja, da hast du recht, hat meiner Mutter ihr Mann gesagt, ist mein Vater gewesen.

Ja, da hilft kein Beten mehr.
en] Nay, that's past praying for.
Shakespeare, König Heinrich IV., Erster Teil, II,4

Ja, da sitzt es und hat Mützchen auf.
i] Nämlich der Zwerglein unsichtbar machendes Nebelkäppchen. Dies Sprichwort wird gebraucht, wenn jemand etwas sucht, das er an einem Orte gesehen zu haben glaubt und es doch nicht finden kann.

Ja, damals, als die Kuh Barthel hieß.
i] Wohl niemals
nl] Hit gebeurde, toen de koe Bartel heette.

Ja, das bloße Lesen ohne Nachdenken hilft nichts.
Abraham a Santa Clara (1644-1709), Der Büchernarr

Ja, das ist das rechte Gleis,
dass man nicht weiß,
Was man denkt,
Wenn man denkt,
Alles ist als wie geschenkt.
Goethe, Zahme Xenien II

Ja, das ist eben das Große bei der Natur, dass sie so einfach ist und dass sie ihre größten Erscheinungen immer im Kleinen wiederholt.
Goethe, Eckermann, 20.12.1826

Ja, das Leben ist allerdings sehr leer, traurig und unbefriedigend, wenn es kein Ziel und keinen Zweck hat.
Weerth, an Betty Tendering, 9. 10. 1855

Ja, dass dich der Bär herze.
i] Um eine Verwunderung auszudrücken
i] Im Jahre 1631 hat eine Jungfer nicht weit von Hundshübel im sächsischen Erzgebirge das Vieh von Waldhäusern auf die Weide getrieben, da sie sich dann hingesetzt und nach erzgebirgischer Art geklöppelt. Ehe sie sich's nun versieht, kommt ein großer Bär hinter sie geschlichen, dass sie ganz ungemein erschrickt und nicht weiß, was sie machen soll. Der Bär tut ihr aber nichts, sondern berührt sie und tatscht sie mit seinen Tatzen ganz sauber an, gleich als wüsste er, was für einen Respekt er dem Frauenzimmer schuldig sei. Da nun der zottige Bär sich ganz höflich gegen sie aufführt und sie herzen zu wollen Anstalt macht, entschließt sich das Mädchen kurz und läuft unter das Vieh. Dieses drängt sich zusammen und geht auf den Bären los, bis das Mädchen schreit und ihre Eltern nebst anderen Waldleuten zu Hilfe ruft. Da nimmt der Bär Reissaus.

Ja, de hadd'n verschlagen Kopp (Kopf), as he de Trapp herunner full.
Ostfriesland

Ja, der Fus (Fuchs) äs e gat Dokter.
Siebenb.-sächs.

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