Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1802
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Ich wollte lieber einen toten denn einen ungezogenen Sohn haben.
Luther. Tischreden

Ich wollte lieber hinter sich gen Rom.

Ich wollte lieber Hunde führen, als dies oder jenes tun.
Frankental
z] So hört man in unserer Gegendsich öfters Leute ausdrücken, wenn sie der Unmut anwandelt oder wenn ihnen sonst etwas Unfreundliches begegnet. Bei den Griechen und Römern herrschte schon die Sitte, das man Elternmörder oder Empörer gegen die Obrigkeit in einen Sack steckte, dazu einen grindigen Hund, einige Katzen und Schlangen tat und so den zugebundenen Sack ins Meer oder von einem Felsen herabwarf. Im 12. Jahrhundert hatte man aber in unserer Gegend ein noch sonderbareres Schauspiel. Der deutsche Kaiser Friedrich der Rotbart unternahm einen Zug nach Italien. Er bestellte unterdessen den Pfalzgrafen Hermann, der im Namen des Kaisers nicht nur die dem Kaiser und Reich gehörigen Burgen und Castelle schützen und verteidigen, sondern auch Recht und Gerechtigkeit handhaben sollte. Das Herrschen und Regieren erschien demselben aber so angenehm, dass er mit dem Plan umging, sich die ihm übertragene Macht so zuzueignen, dass er nicht nötig habe, dem Kaiser zu gehorchen, sondern selbst Meister über den Kaiser zu werden. Der damalige Erzbischof von Mainz, Arnold, erhielt Kenntnis von diesem Plan und teilte ihn sofort dem Kaiser mit. So wurde schon in Italien über den Pfalzgraf Hermann die Reichsacht ausgesprochen, weil er landfriedensbrüchig geworden war und es gewagt hatte Aufruhr, Empörung und Krieg anzuzetteln. Seine Strafe, die er später erleiden musste, war folgende: Er und noch zehn andere Grafen am Rhein, seine Mitgenossen, musste ein jeder einen grindigen Hund bis Speier auf den Markt tragen; die Hunde mussten auf dem ganzen Wege dahin bellen und wurden für diesen Zweck von den sie begleitenden Gerichtsdienern von Zeit zu Zeit gezwickt. Aber nur diesen Edeln war die Strafe, einen Hund zu tragen, auferlegt, den nicht edeln Leuten wurde ein Stuhl an den Hals gehängt als Zeichen der Leibeigenschaft und Untertänigkeit.

Ich wollte lieber in den Händen der Kosacken (o. Juden) sein.

Ich wollte lieber meine Augen entbehren.
i] Von großer Lieb zu jemand

Ich wollte lieber müßig sein bei gutem Essen und bei Wein.

Ich wollte lieber rücklings nach Rom wallen.

Ich wollte lieber seine Bibel sein, als seine Frau, sagte die Maid.

Ich wollte lieber Trenck's Hundejunge sein (als mich hier schuriegeln lassen).

Ich wollte lieber von Haus zu Haus betteln gehen, als dies tun.
nl] Ik wilde liever langs de huizen gaan bidden, dan dat ik dat deed.

Ich wollte lieber, dass mich der Teufel holte.
nl] Ik had liver, dat mij de duivel haalde.

Ich wollte lieber, sie zankten und lärmten, es ist nichts abscheulicher als gleichgültige Mannsleute!
Goethe, Die Fischerin
Dortchen

Ich wollte meinen Kopf darauf verwetten.
fr] J'en mettrais la main au feu.

Ich wollte mich doch lieber aufhängen als ewig negieren, ewig in der Opposition sein, ewig schußfertig auf die Mängel und Gebrechen meiner Mitlebenden, Nächstlebenden lauern.
Goethe, F. v. Müller, 18.6.1826

Ich wollte nicht eine Stecknadel darum geben.
fr] Je n'en donnerois pas une épingle davantage.

Ich wollte nicht einen Schnalling darum geben.
la] Ne crepitu quidem digiti dignum.

Ich wollte nicht, dass mich die erd trüg.

Ich wollte nicht, dass mich die Sonn anschien.

Ich wollte Pfannkuchen backen, sagte die Frau, aber es fehlten mir Mehl und Eier, und die Butter war zu teuer.
nl] De een zei ik zou pannekoeken bakken, maar het meel was te duur, en de ander: ik zou messen slijpen, maar het zand was op.

Ich wollte schon, sagte die Gerte zur Peitsche, aber ich bin zu kurz.

Ich wollte sehen, und ich hab gesehen.
Racine, Athalie, II, 7

Ich wollte singen und fing an zu weinen.
es] Pensé cantar, y lloré.

Ich wollte werweisswas drum geben.

Ich wollte wohl, sagte der alte Mann, ich kann bloß nicht.

Ich wollte, dass der Teufel käm' und brächt' ein' Sack voll Geld und dass er dich (mich) von hinnen nähm', dann wärst du (wär' ich) von der Welt.

Ich wollte, dass die Feiertage aus wären.

Ich wollte, der Zürchersee wäre eine Milch mit lauter Mönch und Pfaffen eingebrockt, und dass es der Teufel ausfressen müsste.

Ich wollte, er lege da, da der Rhein und die Elbe zusammenkommen.
i] Anspielung auf Matth. 18, 6

Ich wollte, es gäbe gar kein Alter zwischen zehn und dreiundzwanzig, oder die jungen Leute verschliefen die ganze Zeit: denn dazwischen ist nichts, als den Dirnen Kinder schaffen, die Alten ärgern, stehlen, balgen.
Shakespeare, Das Wintermärchen

Ich wollte, es würde Nacht, oder die Preußen kämen!
Angeblich von Wellington in der Schlacht bei Waterloo, 18. 6. 1815

Ich wollte, Gott, in deine Augen schaun.
In einen Brunnen tief hab ich gesehn.
Die eignen Augen sah ich dunkel blaun.
Paul Ernst, Gedichte und Sprüche

Ich wollte, ich wäre in einer Bierschenke in London! Ich wollte meinen ganzen Ruhm für einen Krug Bier und Sicherheit geben.
en] Would I were in an alehouse in London! I would give all my fame for a pot of ale, and safety.
Shakespeare, König Heinrich V. III, 2

Ich wollte, wer gern arm wäre, dass er sein Lebtag müsste arm sein.

Ich wollt'n fressen, wenn ich ihn hintragen dürfte, wohin ich wollte.
Schlesien

Ich wollt's ihm nicht schenken und sollt' er auf dem Kopf gehen.

Ich wollts nicht glauben, wenns gleich Cato sagte.

Ich wolt dich schieben vntert Banck und ein Eyer im schmaltz auf dir essen.
i] 'Eier imSchmalz' hieß ehemals inUlm das Morgenessen bei Hochzeiten oder an dem Morgen, an welchem die Hochzeitageschenke genommen wurden. Wahrscheinlich wegen des dabei eingerissenen Aufwandes wurde es in dem Zeitraums von 1545-1705 siebenmal verboten

Ich wolt dir lieber ein gulden borgen, dann einen Pfenning.
i] Hüte dich vor der ersten Auslage, wie klein sie auch immer sei. Ist sie klein, so ist's wenig Ehre, sie einzumahnen, ist sie groß, so macht's desto mehr Mühe und ist mit Gefahr verbunden.
ho] Ik wilde u liever een' gulden borgen dan een' penning.

Ich wolt eh nit Hans heyssen.

Ich wolt ehe, das mich die erd verschlund.

Ich wolt ein Hund fort sorgen lan, der hat vier füss, kein Schu daran.

Ich wolt einem wohl ein liedlein darvon singen.
fr] J'ai aussi passé par là.
fr] J'en ai eu ma part.
fr] J'en puis aussi parler.
fr] J'en sais des nouvelles.

Ich wolt gern viel gewinnen, es felt nur an der hauptsum.

Ich wolt gern wuchern, aber es fählet mir an der hauptsumma.
dk] At aagre er mich forbödet, thi mig mangler poa hoved-summen.
la] Foenerari non concessum inopi. (Nunquam divitias inviso foenore coget, pendendam sortem sors cui nulla dedit.)
la] Omnes cupimus dites cere.

Ich wolt lieber ritterlich sterben, denn in schanden gnad erwerben.

Ich wolt mein augen mit jhm teylen.

Ich wolt nicht ein wurmstichige (löchrige, taube) Nuss drumb geben.
i] Um auszudrücken, dass etwas für uns nicht den geringsten Wert besitze, dass es kein Interesse für uns habe, vielmehr gleichgültig sei.
sinnverwandt, Schweiz] Darum spiwe-n i nit ûs. Darum möcht i nit hinderschi lozu. Darum grîf i nit a ds H. D' Grossmueter ist wäge däm göng no die älteri. Es henkt si kei Bûr drum. G'schäch nüt Bösers. I gäb kei fuli Bire drum. I gäb kei Brîse, kei lêri Nuss drum. I gäb kei Räbeschnitzli drum. I wett der nit drûf gige. I wett der nid gûgge drûf. I kei mi nit drum. I wett nid drum geine. I wett nid d' Kappe lupfe drûf. I wett nid chäse drûf. I wett für das nit der Pumperniggel singe. I pfîf der drî. I pfîf ech i d' Kuchi. I wett wege dem nid ume luege. I ließ kin Schnell defür. I wett nid Für schlo drum. Wäge dem binge-n i keis schwarzes Schnüerli um e Huet.
fr] Je n'en donnerais pas un fétu (niquet, zest).
ho] Ik geef er geene dove neutom.
la] Cassa nuce non emerim. Horaz
la] Vitiosa nuce non emerim. Plautus

Ich wolt nit, dass mich die erd trüg.

Ich wolt, dass dir die Krähen die Augen auspluckten.

Ich wolt, du werst am Galgen.

Ich wolte das du so tieffe vnder der erden werest, als du hohe daroben bist.

Ich wolte, daa du so heilig werest, das man dir ein Creutz fürtrüge.

Ich wolte, er lege da, da der Rhein und die Elbe zusammen kommen.

Ich wor ald fröhg an der Wäer, et wor mêr ganz benaut em Bätt.
Köln
i] Wäer = auf den Beinen, in den Kleidern; benaut = beengt, beklommen.

Ich wulte groade noch'm schicken.
i] Ironisch, wenn jemand kommt, den man nicht gern sieht.

Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Jeder achtet wohl darauf, weshalb um Zeit gebeten wird, aber keiner auf die Zeit selbst; es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten wird, oder als wenn man mit ihr nichts gibt, die doch das Wertvollste von allem ist.
Seneca, Von der Kürze des Lebens

Ich wünsch' dir den Frieden von Sempach.
i] Das ist ein böser Wunsch, denn es wird wohl darunter der sogenannte böse Friede verstanden, den die Reichsstädte vom Jahre 1387-88 vermittelten. Während dieser Zeit war niemand sicher, da die österreichischen Reisigen die Eidgenossen angriffen, wo sie konnten. Man kann auch wohl den ewigen Frieden auf der Walstatt darunter verstehen. Demnach ist die obige Redensart schwerlich ein freundschaftlicher Segensspruch, weil der 'Name Sempach an das lateinische semper erinnere'.

Ich wünsch' dir einen bösen Nachbar und einen Floh ins Ohr.
i] Wem die Spartaner übel wollten, dem wünschten sie Baulust, Hahnreischaft, Putz- und Pferdesucht.

Ich wünsch' dir Glück und groß Jück.

Ich wünsch' dir Gutes und Liebes meh, denn Tropfen hab der Bodensee.

Ich wünsche dir Geld und Gedeihn, an Totengräbern wird sowieso kein Mangel sein.
es] Salud y dineros, que no faltarán morteros.

Ich wünsche ebenfalls, sagte das Mädchen zur Lehrerin, und diese hatte Glück zum Neujahr und mehr Fleiß und Ordnung gewünscht.

Ich wünsche glückliche Rutsche, nur keinen Splitter in'n Arsch.

Ich wünsche jenseits der Hoffnung anständig zu bleiben, gerade nur anständig, ich verlange nicht heroisch zu sein.
Triolet, Das rote Pferd

Ich wünsche mir eine hübsche Frau,
Die nicht alles nähme gar zu genau,
Doch aber zugleich am besten verstände,
Wie ich mich selbst am besten befände.
Goethe, Zahme Xenien IV

Ich wünsche nicht, mein Haus mit Mauern zu umgeben. Aber keine fremde Kultur soll mich von meinem Mutterboden losreißen.
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

Ich wünsche nur, das Essen
Möge mit meinem Willkomm und Freundesgruß sich messen.
en] Pray God, our cheer
May answer my good will, and your good welcome here.
Shakespeare, Die Komödie der Irrungen III, 1

Ich wünsche nur, dass ich Sie wohl und poetisch tätig antreffen möge, denn es ist das nun einmal der beste Zustand, den Gott den Menschen hat gönnen wollen.
Goethe, An Schiller, 23.12.1795

Ich wünsche sehr, der Menge zu behagen,
Besonders weil sie lebt und leben lässt.
Goethe, Faust (Vorspiel auf dem Theater: Direktor)

Ich wünsche Vergnügen oder Erholung im Theater, aber keine Strapaze.
Fontane, Schach von Wuthenow

Ich wünsche zu sterben.
la] Cupio dissolvi.

Ich wünsche, dass es meinem Schwiegersohn ergeht wie dem Bett, das zu nah am Feuer steht.
es] Así medre mi suegro como la cama tras el fuego.

Ich wünsche, dass ich dich niemals sagen höre, du hättest etwas vergessen, oder, wie die meisten Toren tun, dich über ein untreues Gedächtnis beklagen. Merke nicht nur auf das, was die Leute sagen, sondern auch darauf, wie sie es sagen. Wenn du einigen Scharfsinn hast, wirst du mehr Wahrheit durch die Augen entdecken als durch die Ohren. Die Leute können sagen, was sie wollen, können sich aber nicht genau eine Miene nach ihrem Willen geben; und ihre Blicke entdecken oft das, was sie mit ihren Worten verbergen wollen.
Chesterfield, Briefe an seinen Sohn, Dublin, 10. 3. 1746

Ich wünsche, dass ich in das Wort Humanität alles fassen könnte, was ich bisher über des Menschen edle Bildung zur Vernunft und Freiheit, zu feinem Sinnen und Trieben, zur zartesten und stärksten Gesundheit, zur Erfüllung und Beherrschung der Erde gesagt habe; denn der Mensch hat kein edleres Wort für seine Bestimmung, als er selbst ist, indem das Bild des Schöpfers unsrer Erde, wie es hier sichtbar werden konnte, abgedruckt lebt.
Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Ich wünsche, dass Sonntags jeder Bauer sein Huhn im Topf habe.
fr] Je veux que le dimanche chaque paysan ait sa poule au pot.
Heinrich IV. von Frankreich (reg. 1589-1610) zum Herzog von Savoyen

Ich wünschte du wärest ein Kalender, sagte der Doktor, als seine Frau seufzte: Wenn man nur auch ein Buch wäre, da sie ihren Mann immer über den Büchern liegen sah.

Ich wünschte eine Gefahr jedes Augenblicks, in allen Formen und für alle Interessen des Daseins, wie sie im Mittelalter der wesentliche Inhalt des Lebens war. Die Gefahr, wie sie unserer Zivilisation zurecht gemacht und ausgeschmückt hat, verträgt sich recht gut mit ödester Charakterschwäche.
Stendhal, Über die Liebe

Ich wünschte in der Tat, dass andere Künstler ein Gespür und Verlangen nach Einfachheit hätten, wie ich es habe.
Vincent van Gogh, Briefe

Ich wünschte mir immer Glück dazu, wenn ich mich daran erinnere, dass ich einige in meine Netze locke; denn sie fordern durch ihre Anmaßung und Unverschämtheit den Verstand heraus. Man rächt diesen, wenn man einen Dummkopf betrügt, und der Sieg lohnt wohl der Mühe. Ich glaube endlich, einen Dummkopf zu betrügen, ist eine Handlung, die eines Menschen von Geist würdig ist.
Casanova, Memoiren, 6, 2

Ich wünschte mir, ich könnte im Jenseits von diesem Leben denken: Es waren schöne Visionen.
Anton P. Tschechow, Notizbücher

Ich wünschte nur, dass das Theater so schmal wäre als der Draht eines Seiltänzers, damit sich kein Ungeschickter hinauf wagte, anstatt dass jetzo ein jeder sich Fähigkeit genug fühlt, darauf zu paradieren.
Goethe, Lehrjahre IV,2

Ich wünschte recht sehr, dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört.
Lessing

Ich wünschte sehr, der Menge zu behagen,
Besonders weil sie lebt und leben lässt.
Goethe, Faust, I: Vorspiel auf dem Theater (Direktor)

Ich wünschte, dass ich einigermaßen etwas zu der Verbesserung des Geschmacks in meinem Lande, zur Ausbreitung der Wissenschaften beitragen könnte. Denn sie sind's allein, die uns mit anderen Nationen verbinden, sie sind's, die aus den entferntesten Geistern Freunde machen und die angenehmste Vereinigung unter denen selbst erhalten, die leider durch Staatsverhältnisse öfters getrennt werden.
Goethe, Clavigo A II, Haus des Clavigo (Clavigo)

Ich wünschte, die Menschheit könnte sich eine Anarchie leisten. Sie kann es nicht, leider. Vergessen wir aber nie das Ideal: so viel Anarchie wie möglich.
Ludwig Marcuse, Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen

Ich wünschte, du wärest, wo der Pfeffer wächst.
i] Wenn der Holländer ausdrücken will, dass er nicht gern mit jemand zu tun haben möchte, so sagt er: Ik wenschte, dat gij op de heide van Hoboken lagt. In der Zeit entstanden, als die Schiffe vor Antwerpen wegen des Umfangs seines Handels in doppelten Reihen bis auf die Heide von Hoboken zu lagen und lange auf ihre Ladung oder Löschung warten mussten. Denselben Sinn hat die folgende Redensart: Ik wou, dat je op de Mookerheide zat, die ihren Ursprung in der Niederlage haben soll, welche 1574 die beiden Grafen Ludwig und Heinrich von Nassau auf der genannten, in Limburg an der Grenze von Geldern befindlichen Heide erlitten.

Ich wünschte, es gäbe einen Gott. Ich sehne mich, ihn zu loben, ihm zu danken.
Katherine Mansfield, Briefe

Ich wünschte, man durchdränge sich recht von der Wahrheit: dass man keineswegs zur vollständigen Anschauung gelangen kann, wenn man nicht Normales und Abnormes immer zugleich gegeneinander schwankend und wirkend betrachtet.
Goethe, Geschichte meines botanischen Studiums - Nacharbeiten und Sammlungen

Ich wünschte, recht gelehrt zu werden,
Und möchte gern, was auf der Erden
Und in dem Himmel ist, erfassen,
Die Wissenschaft und die Natur.
Goethe, Faust I, Studierzimmer / Schüler Vs 1898f.

Ich wurde als ganz kleines Kind geboren. Meine Mutter schenkte mich meinem Vater, damit er sich freute.
Kurt Schwitters (1887 - 1948)

Ich würde auch so hoch wachsen wie der Roggen, wenn der Bauer doch mit einem dreckigen Wagen über mein Feld ginge, hat der Hafer einst geklagt.

Ich würde das nicht glauben, und wenn ich's mit meinen eigenen Augen sähe.

Ich würde das Volk zwingen, entweder etwas Gutes, Belehrendes, oder gar nichts zu lesen. Ich würde auch eine Zensur einführen; aber nur für geistlose und mittelmäßige Bücher. Welch ein Vorteil für die großen Talente.
Keller, Aus dem Tagebuch, 14. 8. 1843

Ich würde den Sand wie Salz bezahlen, wenn er salzte.
bm] A třeba písek, jen kdyz by solil.

Ich würde der Mann nicht geworden sein, der ich doch bin, wenn mich das Frauenzimmer nicht vollends zugestutzt hätte.
Lessing, Der junge Gelehrte, I, 2 (Chrysander)

Ich würde dich schöne Nachbarin heißen, wenn du nicht eine Eselin wärst.
i] Von denen, die unfähig sind, einen geheimen Wink zu verstehen. Ein Mann wollte gern in Gegenwart seiner Frau der Frau seines Nachbars, deren Liebhaber er war, einen geheimen Wink geben; sie verstand ihn aber nicht. Zornig darüber, brach er in obige Worte aus.

Ich würde die Bildung eines Gemeinsamen Marktes der pazifischen Region begrüßen.
Tschiang Kai-schek, nach Stackelberg: Gegen die Willkür der Mächtigen

Ich würde diese Geschichte nicht glauben und würde sie mir von Cato erzählt.
Rom
i] Damit wollte man sagen, dass es Dinge geben könne von einer innern Unwahrscheinlichkeit, die selbst das Zeugniss des übrigens glaubwürdigsten Gewährsmanns zu entkräften im Stande wären
z] Manche Dinge glaube ich nicht, wenn ich sie nicht sehe, und noch andere würde ich nicht glauben, auch wenn ich sie sähe. Lessing

Ich würde dir die Hälfte meines Reiches geben, damit du mich lehren würdest, die andere Hälfte zu regieren!
Peter der Große, am Grabmal Kardinal Richelieus

Ich würde eher vom höchsten Felsen ins Wasser springen.
i] Die des Elends überdrüssig, drohen, sich lieber in jedes andere Unglück zu stürzen, als es zu ertragen

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