Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1795
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Ich wäre der unglücklichste Mensch der Welt, wenn ich wüsste, dass ich nicht in der Gnade Gottes stünde.
Jeanne d'Arc, Aussage in der 3. öffentlichen Sitzung ihres Prozesses (24. Februar 1431)

Ich wäre gern treu und stet, wenn man mir nur dergleichen tät.
la] Elde parum, sed multa vide nam multa videre saepe juvat: multum fidere, saepe nocer.

Ich warem (werde ihm) a mohl anne obichte Tachtel gan.
ndt] Ik gav em ene düchtige Tachtel.

Ich wârem wul êgen suln de Hände underlän.
Schlesien

Ich warf meine Mütze über die Mühle hinaus, und was daraus geworden ist, weiß ich nicht mehr.
i] Schlussphrase der Märchenerzähler.

Ich warf mich
in den Kommunismus
aus den Himmeln der Dichtung,
weils für mich
ohne ihn
keine Liebe gibt.
Majakowski, Nach Hause

Ich wärme mich mit lieb, und kühle mich mit Wein; geschitt es in gebühr, wer will dawider sein?

Ich warn' euch beizeiten und ohne Hehl,
Dass ihr nicht fallt in deren Fehl,
Die im Hause müßig und verlegen
Einrosten ihrer Frauen wegen.
Hartmann von Aue, Iwein

Ich wâr'n hinschmeißen, doss'n (dass ihm) der Sâk brummt.
Schlesien

Ich wâr'n loben durchs ganze Abc, bem X wâr ich oanfang'n.
Schlesien
z] O fing se on, ich hire wul, ihr wult og garn (gern) gelaubt sên, ich wils tun: aber, bem (bei dem) X war ich anfangen.
i] Spott der Schlesier auf einen, der eben nicht sehr viel Lob verdient, sintemal das X ziemlich am Ende des Alphabets steht.
mhd] Se sint ezu lobin dy er ding vssrichten.

Ich war'n schun wieder begitscheln.
i] Freundlicher, günstiger stimmen

Ich warne jeden feierlich
Vor solchen Heuchlern: schöne Worte werfen sie
Als Köder hin und brüten über Schändlichem.
Euripides, Hippolytos, 4, 3, 955 (Theseus)

Ich wâr'sch em wul nich anôch warfen, dass a su lêft.
Schlesien
hdt] Ich werde es ihm wohl nicht nachwerfen, dass er so läuft.

Ich wart der zeit.

Ich wart des Glücks,
Hilf Gott und schick's.

Ich was leiff (war lieb), dass neinde ich; ich byn vergessen, das befinde ich. Ich gedencke dieß und al des anderen, das ich suss in ellendt moiss wandern. Wisst ich einen so ellendich alss ich byn, zu dem wult ich wegen mynen syn.

Ich wees nich, wumer der Kôp (Kopf) stieht.

Ich weiche dem Größeren.
la] Cedo maiori.
z] Cedere maiori virtutis fama secunda est;
Illa gravis palma est quam minor hostis habet. (Wer dem Gewaltigen weicht, des Mut gilt gleichsam als zweiter;
Das ist der schmerzliche Ruhm für den geringeren Feind. (Martial, de spectaculis 31)

Ich weiche dem Stärkeren.
la] Cedo maiori.

Ich weiche vor keinem.
la] Cedo nulli.

Ich weide meine Schafe, sagte der Teufel, da machte er die Mönche trunken.

Ich weine -
Meine Träume fallen in die Welt.
Else Lasker-Schüler, Doktor Benn

Ich weine meiner Unwürdigkeit, wenn ich mein Leben sehe in den Händen der nichtssagenden Stunden.
Tagore

Ich weinte, als ich geboren ward, und jeder Tag zeigt mir warum.
England
mhd] Des menschin lebîn ist ein strît ûf erden alle vrist.
ho] Ons leven is anders niet dan strijd.
la] Militia est vita hominis super terram.
la] Varia pericula obsident vitam humanam.
sd] Lifwet är en strid från början.

Ich weinte, als ich geboren wurde, und jeder Tag zeigt warum.
England

Ich weis nicht anders denn recht, es muss sich noch leiden, wo es nicht ärger wurde.

Ich weiß am besten, wie mein Kamel einzuschmieren ist.

Ich weiß auch, dass die Lieb eine Nachtigall is, die am liebsten und am reizendsten im dunklen Laub des Verbotes schlagt, selten in den schattenlosen Kommerzialstraßen der Pflicht.
Nestroy, Der alte Mann mit der jungen Frau

Ich weiß auch, dass die Welt mich wie einen Zimmermann ansieht, der ein Kriegsschiff aufs Geratewohl oben im Gebirge gebaut hat, tausend Meilen vom Meere entfernt - aber das Wasser wird schwellen, mein Schiff wird schwimmen und seinen Erbauer im Triumph dahin tragen, wo vorher nie ein menschlicher Genius hingelangte.
Goethe, J.G.Cogswell, 23.1.1804

Ich weiß aus bitterer Erfahrung, wie trügerisch mitunter das Äußere sein kann, dass sich unter Blumen manchmal eine Schlange verbirgt.
Fjodor M. Dostojewski, Roman in neun Briefen

Ich weiß davon so wenig als die Wand da.

Ich weiß doch, was Kresse ist, sagte jener, und aß Niesswurz.

Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.
Martin Luther, Tischreden

Ich weiss ein Lied(chen) davon zu singen
en] I can tell you a thing or two about that
fr] j'en parle à bon escient -je suis (bien) payé pour le savoir -je puis en dire long à ce sujet - je puis en dire des nouvelles
it] ne so qualcosa io - posso raccontare delle belle su...

Ich weiß ein Pferd, das noch schneller trabt.
i] Um zu sagen, dass man noch etwas Besseres oder Weitergehendes als das kennt, wovon die Rede ist.

Ich weiß es aus eigener Erfahrung, was das für eine schwere Sache ist, gegen den Strom zu schwimmen.
Goethe, A. E. Odyniec, 19.8.1829

Ich weiß es genau verhindert, daß die Wespe lernt, wie man Honig macht. Nigeria

Ich weiß es genau verhindert, dass die Wespe lernt, wie man Honig macht.
Nigeria

Ich weiß es sowohl als meinen Namen.
fr] Je sais le fonds et le très-fonds de cette chose.
la] Tanquam meos digitos.
la] Tanquam meum nomen.

Ich weiß es wohl! Hier braucht es keine Worte
Wenn uns ein Himmelswink erscheint.
Goethe, Gedichte, Paralipomena

Ich weiß es, der Mensch soll
Immer streben zum Bessern, und, wie wir sehen, er strebt auch
Immer dem Höheren nach, zum wenigsten sucht er das Neue.
Aber geht nicht zu weit! Denn neben diesen Gefühlen
Gab die Natur uns auch die Lust zu verharren im Alten,
Und sich dessen zu freun, was jeder lange gewohnt ist.
Goethe, Hermann und Dorothea 5. Gesang Vs 6f.

Ich weiß gar wohl, wie sie's treiben in der Welt, man liebt am meisten den mit dem meisten Geld.
England
ho] Had ik maar geld, ik werd voor vroom geteld.
la] Dummodo sit dives, barbarus ille placet.

Ich weiß Gotts Konterfei: er hat sich abgebildt
In seinen Kreaturn, wo dus erkennen willt.
Angelus Silesius, Cherubinischer Wandersmann

Ich weiß jedoch, dass man über seltene und auffallende Dinge weder urteilen noch Neues entdecken kann, wenn man nicht die Ursachen des Gewöhnlichen und die Ursachen dieser Ursachen erforscht und gefunden hat.
Bacon, Neues Organon

Ich weiß jetzt, was im Leben wichtig ist. Wichtig ist, dass man weiß, dass nichts wichtig ist.
Roman Polanski

Ich weiß kein Mittel gegen diese Auszehrung des Geldbeutels;
Borgen zieht es bloß in die Länge, aber die Krankheit ist unheilbar.
William Shakespeare, Heinrich V. (Falstaff)

Ich weiß kein schöneres Gebet als das, womit die altindischen Schauspiele schließen: Mögen alle lebenden Wesen von Schmerzen frei bleiben.
Schopenhauer

Ich weiß keinen Rat mehr.
la] Aqua mihi haeret.

Ich weiß keinen Unterschied zwischen Tränen und Musik zu machen.
Nietzsche, Ecco homo: Warum ich so klug bin

Ich weiß mir kein schöneres Gebet, als das, womit die alt-indischen Schaupsiele schließen. Es lautet: 'Mögen alle lebenden Wesen von Schmerzen frei bleiben.'
Schopenhauer

Ich weiß nicht anders, denn recht; es muss sich noch leiden, wo es nicht ärger würde.

Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht - ich weiß nicht mehr ein und aus
en] I don't know whether I am coming or going
fr] je ne sais plus où donner de la tête (o. à quel Saint me vouer)
it] non so dove sbattere la testa

Ich weiß nicht was ich bin, ich bin nit was ich weiß:
Ein Ding und nicht ein Ding: ein Stüpfchen und ein Kreis.
Angelus Silesius, Cherubinischer Wandersmann

Ich weiß nicht wo aus.
la] Quo me vertam, nescio.
i] Mit der man die Ungewissheit einer Lage bezeichnet
la] In trivio sum.

Ich weiß nicht, bin ich gekocht oder gebraten.
ndt] 'Ch wîss net, bän ich gekôcht awer gebrôden. Siebenbürgen/Sachsen
i] Ich weiß nicht, woran ich bin.

Ich weiß nicht, durch was für Hitze dies Gras zu Heu geworden ist.

Ich weiß nicht, in welchem Zeitalter wir heute leben, aber du weisst so gut wie ich, dass man zu sagen pflegt, zuerst käme das goldene Zeitalter, dann das silberne, dann das kupferne, dann das eherne. In der Ehe ist es umgekehrt: Da kommt zuerst die silberne Hochzeit, dann die goldene Hochzeit.
Søren Kierkegaard, Entweder - Oder

Ich weiß nicht, ist die beste Rede.
i] Nämlich dann, wenn man durch Mitteilungen über eine Sache Nachteile herbeiführen könnte.

Ich weiß nicht, ist es gestochen oder gehauen.
la] Tua quod nihil refers percontari desinas.

Ich weiß nicht, ob die Liebe ein Glück ist. Jedenfalls ist sie das charmanteste Unglück, das uns zustoßen kann.
Goetz, Das Märchen

Ich weiß nicht, ob etwas demütigender für die Menschen sein kann als die Gewissheit, worin wir sind, dass nichts so Unsinniges und Lächerliches erträumt werden kann, das nicht zu irgendeiner Zeit oder auf irgendeinem Teile des Erdenrunds von einer beträchtlichen Anzahl von Menschen für wahr, ernsthaft und ehrwürdig wäre angesehen worden.
Wieland, Goldener Spiegel

Ich weiß nicht, ob ich das Leben liebe oder hasse; doch ich hänge mit meinem ganzen Willen und allen meinen Begierden fest an ihm.
Söderberg, Der Schatten

Ich weiß nicht, ob ich dich ihrzen oder duzen soll.

Ich weiß nicht, ob ich mich irre; mich dünkt aber, wahre Liebe sei das allerkeuscheste Band. Nur sie, nur ihr göttliches Feuer kann unsere natürlichen Neigungen läutern, indem sie sie mit vereinigter Kraft auf einen einzigen Gegenstand wirken lässt.
Jean-Jacques Rousseau, Julie oder Die neue Héloïse (Julie)

Ich weiß nicht, ob ich nicht lieber ein wohlgeformtes Kind aus dem Schoße der Musen als aus dem meiner Frau haben wollte. Es wird wenig poesiebegeisterte Männer geben, die nicht lieber Vater der Äneis als des hübschesten Kindes in ganz Frankreich wären.
Montaigne, Essais

Ich weiß nicht, ob jemand seinen Körper zur Gänze kennt. Und den Zustand seines Geistes soll jeder kennen?
Erasmus von Rotterdam, Handbüchlein eines christlichen Streiters

Ich weiß nicht, ob Judas einen roten Bart gehabt hat, sagte der Kapuziner zu einem Jesuiten, aber das weiß ich, dass er von der Gesellschaft Jesu war.

Ich weiß nicht, ob man die Göttlichkeit der Bibel einem beweisen kann, der sie nicht fühlt, wenigstens halte ich es für unnötig.
Goethe, Brief des Pastors

Ich weiß nicht, ob man von ihnen etwas Ärgeres leiden könne als ihre Eifersucht. Es ist ihre gefährlichste Leidenschaft, so wie der Kopf ihr gefährlichster Körperteil ist.
Montaigne, Essais

Ich weiß nicht, ob Petrus verheiratet gewesen ist, sagte der Mann, als ihn seine Frau fragte, ob er zu den Märtyrern gehöre.

Ich weiß nicht, warum dies Brot geschimmelt ist.

Ich weiß nicht, warum dieser Fisch abgestanden.
i] Warum dies Geschäft zu Grunde gegangen, dieser Plan gescheitert u.s.w. ist

Ich weiß nicht, warum dieser Wein zu Essig geworden ist.

Ich weiß nicht, was das Gebäude umgeworfen hat.

Ich weiß nicht, was er an seinem Feuer kocht.
fr] Je ne sais de quel bois est son feu.

Ich weiß nicht, was ich bin; ich bin nicht, was ich weiß:
Ein Ding und nicht ein Ding; ein Stüpfchen und ein Kreis.
Angelus Silesius, Cherubinischer Wandersmann

Ich weiß nicht, was mir hier gefällt,
In dieser engen, kleinen Welt
Mit holdem Zauberband mich hält?
Vergeß ich doch, vergeß ich gern,
Wie seltsam mich das Schicksal leitet;
Und ach, ich fühle, nah und fern
Ist mir noch manches zubereitet.
O wäre doch das rechte Maß getroffen!
Was bleibt mir nun, als eingehüllt,
Von holder Lebenskraft erfüllt,
In stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen!
Goethe, Einschränkung

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin.
Heine, Loreley

Ich weiß nicht, welcher Wind dies Licht ausgelöscht hat.

Ich weiß nicht, wer den schlechten Geschmack hat: Die Griechen, die sich nicht schämten, die Liebe so zu besingen, wie sie in Wirklichkeit ist, in der schönen Natur, oder die Leser von Gaboriau, Marlitt und Pierre Bobo?
Anton P. Tschechow, Briefe (14. Januar 1887)

Ich weiß nicht, wer die Glocke läutet.

Ich weiß nicht, wie das kommt, aber, wie ein Sattel sich nicht für einen Ochsen schickt, so schicken sich die Wissenschaften nicht für eine Frau.
Erasmus von Rotterdam, Colloquia, Der Abt und die gebildete Frau

Ich weiß nicht, wie es kommt, doch stets ist die Armut die Schwester des Genies.
Petron, Satiricon

Ich weiß nicht, wie es kommt, und doch ereignet es sich oft, dass sich bei solchen Leuten, die ihrer Profession nach mehr Gelehrsamkeit haben sollten als andere, die sich mit gelehrten Arbeiten befassen und mit solchen Geschäften, die mit Büchern zusammenhängen, ebensoviel Eitelkeit und Verstandesschwäche findet, wie bei keiner anderen Art Leute; kommt es daher, dass man von ihnen mehr erwartet und verlangt und dass man bei ihnen die gewöhnlichen Fehler unentschuldbar findet, oder daher, dass ihre Meinung, viel zu wissen, ihnen mehr Kühnheit gibt, öffentlich aufzutreten und sich dadurch mehr Blöße zu geben, wodurch sie sich schaden und verraten?
Montaigne, Essais

Ich weiß nicht, wie ich Philosophie lehren soll, um nicht Störer hergebrachter Religion zu werden.
Spinoza

Ich weiß nicht, wie mir ist; ich bin nicht krank und bin nicht gesund, ich bin blessiert und hab' keine Wund'.

Ich weiß nicht, wo hinaus.
la] Sum in trivio.

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht, sagte der Küster, da sollte er einen Lebenslauf für ein totgeborenes Kind machen.

Ich weiß nicht, wozu unsere Katechismen am ehesten führen, zur Gottlosigkeit oder zum Fanatismus, ich weiß aber wohl, dass sie notwendig das eine oder das andere tun.
Jean-Jacques Rousseau, Emile

Ich weiß nichts, als dass ich weiß, dass ich nichts weiß, so ich Gott nicht weiß.
fr] Rien je ne sçai, si non que je sçai, que rien je ne sçai, si Dieu je ne sçai.
fr] Rien ne scays que ce que rien je ne scays.
it] Niente so, se non ch' io so, che niente so, se Dio non so.
la] Nil scio praeterquam me scire nihil.

Ich weiß nur in der Folge zu schätzen.
Goethe, Zahme Xenien VI

Ich weiß nur, dass das Leben nicht ohne barmherzige Nachsicht begriffen, nicht ohne barmherzige Nachsicht gelebt werden kann.
Oscar Wilde, Der ideale Gatte

Ich weiß recht gut, dass alles in der Welt ankommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss.
Goethe, Wahlverwandtschaften

Ich weiß recht gut, dass bei diesen Versammlungen für die Wissenschaft nicht so viel herauskommt, als man sich denken mag; aber sie sind vortrefflich, dass man sich gegenseitig kennen und möglicherweise lieben lerne, woraus denn folgt, dass man irgendeine neue Lehre eines bedeutenden Menschen wird gelten lassen, und dieser wiederum geneigt sein wird, uns in unseren Richtungen eines anderen Faches anzuerkennen und zu fördern.
Goethe, Eckermann, 27.1.1830

Ich weiß recht gut, ich bin vielen ein Dorn im Auge, sie wären mich alle sehr gerne los, und da man nun an meinem Talent nicht rühren kann, so will man an meinen Charakter. Bald soll ich stolz sein, bald egoistisch, bald voller Neid gegen junge Talente, bald in Sinnenlust versunken, bald ohne Christentum, und nun endlich gar ohne Liebe zu meinem Vaterlande und meinen lieben Deutschen.
Goethe, Eckermann, 14.3.1830

Ich weiß sehr wohl, dass das eine Sorte Menschen ist, die den Großen verhaßt sind, weil sie das Knie vor ihnen nicht beugen; verhaßt den Richtern, den amtsmäßigen Schützern der Vorurteile, die jene bekämpfen; verhaßt den Priestern, die sie selten vor ihren Altären knien sehen; verhaßt den Dichtern, Leuten ohne Grundsätze.
Diderot, Jacques der Fatalist

Ich weiß sehr wohl, dass in unseren Zeiten die Heldenverehrung, das, was ich Heldenverehrung nenne, scheinbar zurückgegangen ist und endlich ganz aufgehört hat. Unser Jahrhundert ist, aus Gründen, denen nachzuforschen einst der Mühe lohnen wird, ein Zeitalter, welches leugnet, dass große Männer wünschenswert sind.
Carlyle, Über Helden, Heldenverehrung

Ich weiß sehr wohl, was ich sage, wenn ich um Brot bitte.
es] Bien sé lo que digo cuando pan pido.

Ich weiß von alters her, dass man entfernten Freunden gar nicht schreibt, wenn man darauf warten will, bis man ihnen etwas zu schreiben hat.
Goethe, An W. v. Humboldt, 27.1.1803

Ich weiß von keinem Unterschied zwischen einem vergrabenen Schatz und zurückgehaltenem Wissen.
Italien

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