Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1781
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Ich habe noch niemand gefressen.
i] Zu einem, der sich vor uns fürchtet.

Ich habe nun der deutschen Malerei über fünfzig Jahre zugesehen, ja nicht bloß zugesehen, sondern auch von meiner Seite einzuwirken gesucht, und kann jetzt so viel sagen, dass, so wie alles jetzt steht, wenig zu erwarten ist. Es muss ein großes Talent kommen, welches sich alles Gute der Zeit sogleich aneignet und dadurch alles übertrifft. Die Mittel sind alle da und die Wege gezeigt und gebahnt.
Goethe, Eckermann, 13.12.1826.

Ich habe nur ein Kind, die anderen sind Mädchen.
i] Scherzhafte Antwort auf die Frage, wie viel Kinder jemand habe.

Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland.
Freiherr vom Stein an den Grafen Münster, 1. 12.1812.

Ich habe nur Zeit für das Vortrefflichste.
Goethe, F. v. Müller, 12.10.1823.

Ich habe nur zwei Götter, dich und den Schlaf. Ihr heilet alles an mir, was zu heilen ist, und seid die wechselsweisen Mittel gegen die bösen Geister.
Goethe, An Charlotte v. Stein, 15.3.1785.

Ich habe nur zwei Hände.
nl] Ik heb immers maar twee handen.

Ich habe nur, was ich gegeben.
i] Auf Sardanapals Grabmal stand die Inschrift: Haec habeo, quae edi
fr] Jay que ce loy donne.
la] Haec habeo, quae dedi.

Ich habe oft ein Gefühl, als ständen wir Menschen (d. h. jeder einzelne) so unendlich einsam im All da, dass wir nicht einmal einer vom anderen das Geringste wüßten und dass all unsre Freundschaft und Liebe dem Aneinanderfliegen vom Wind zerstreuter Sandkörner gliche.
Hebbel, Tagebücher.

Ich habe oft gelesen, dass die Leute, die ihre Hände in Unschuld waschen, dies in blutigen Schüsseln tun. Man sieht es den Händen danach an.
Brecht, Die Gewehre der Frau Carrar.

Ich habe oft Menschen gesehen, die aus lauter Höflichkeit grob waren und aus zu großer Verbindlichkeit lästig.
Montaigne, Essais.

Ich habe oft nachgedacht, welches die vernunftgemäßeste Regierung ist. Mir scheint, am volikommsten ist die, welche ihr Ziel mit dem geringsten Aufwand erreicht.
Montesquieu, Persische Briefe.

Ich habe oftmals gedacht, dass man, wenn man das Glück der Liebe in der Ehe verlängern könnte, das Paradies auf Erden haben würde. Dies ist bisher noch niemals vorgekommen.
Jean-Jacques Rousseau, Emile.

Ich habe Pfeile von demselben Holze.
fr] Fais de tel bois que tu as flèche.

Ich habe Pornographien Toulouse-Lautrecs gesehen - sie waren langweilig. Daneben aber hing der Halbakt einer Frau, vor einer Waschschüssel, und ein Meer von Frau lag darin, Fleisch; Duft, Härchen, Körper und das ganze Mysterium der Liebe.
Kurt Tucholksy, Auf dem Nachttisch.

Ich habe recht diese Zeit her zwei meiner Kapitalfehler, die mich mein ganzes Leben verfolgt und gepeinigt haben, entdecken können. Einer ist, dass ich nie das Handwerk einer Sache, die ich treiben wollte oder sollte, lernen mochte. Daher ist gekommen, dass ich mit so viel natürlicher Anlage so wenig gemacht und getan habe. Entweder es war durch die Kraft des Geistes gezwungen, gelang oder misslang, wie Glück und Zufall es wollten, oder wenn ich eine Sache gut und mit Überlegung machen wollte, war ich furchtsam und konnte nicht fertig werden. Der andere nah verwandte Fehler ist: dass ich nie so viel Zeit auf eine Arbeit oder Geschäft wenden mochte, als dazu erfordert wird.
Goethe, Italienische Reise III, 20.7.1787.

Ich habe satt das ewige Wie und Wenn,
Es fehlt an Geld: nun gut, so schaff es denn!
Goethe, Faust II A I, Saal des Thrones (Kaiser) Vs 4925.

Ich habe schon ein Vögelchen davon singen (pfeifen) hören.

Ich habe schon früher bemerkt, dass es vorzüglich die Geistesbildung ist, was die Menschengesichter voneinander verschieden macht.
A. v. Humboldt, Die amerikanische Reise.

Ich habe schon größere (höhere) Türme fallen sehen.
nl] Ik heb wel hooger toren zien vallen.

Ich habe schon hingeschissen, wo du noch hinriechen sollst.

Ich habe schon manchem den Arsch geleckt und mich später gewundert, warum ich ihn nicht mehr riechen konnte.
[ASpW].

Ich habe schon mehr Blätter rauschen hören.
i] Sprichwort Kaiser Friedrich's II.

Ich habe schon so viel für dich getan,
dass mir zu tun fast nichts mehr übrigbleibt.
Goethe, Faust I, Marthens Garten (Margarete) Vs 3519.

Ich habe sehr missfällig vernehmen müssen, wie besonders junge Offiziere Vorzüge ihres Standes vor dem Zivilstande behaupten wollen.
Friedrich der Große, Sämtliche Werke.

Ich habe sehr viel seltener gefunden, dass man mit Schulfreunden als mit Universitätskameraden verbunden bleibt.
Bismarck, zu Vertretern alter Korpsstudenten in Friedrichsruh am 27. April 1895.

Ich habe sein Schwein auf einen guten Markt gebracht.
en] To bring one's hogs to a fair market.

Ich habe seine Gänse nicht gesehen.

Ich habe seine Wimpel nicht gesehen.
i] Als Antwort auf die Frage, wie alt jemand sei, um zu sagen: Ich weiß es nicht. Von dem jüdischen Gebrauche, jedes Knäblein nach vollendetem ersten Jahre nebst einem für die Umwindung der Gesetzrollen bestimmten langen und schmalen Streifen Linnen, auf welcher Namen und Geburtstag des Kindes, sowie gute Wünsche für dasselbe geschrieben sind, in die Synagoge zu tragen. Die zurückgelassenen Windeln konnten daher zugleich als Kirchenbuch dienen.

Ich habe sie noch anders pfeifen hören.
i] Meine Erfahrungen reichen noch weiter.

Ich habe so oft bemerkt, dass, wenn man wieder nach Hause kommt, die Seele statt sich nach dem Zustand, den man findet, einzuengen, lieber den Zustand zu der Weite, aus der man kommt, ausdehnen möchte, und wenn das nicht geht, so sucht man doch so viel als möglich von neuen Ideen hereinzubringen und zu pfropfen, ohne gleich zu bemerken, ob sie auch hereingehen und passen oder nicht.
Goethe, An Herzog Karl August, 6.12.1784.

Ich habe so viel in diesem Leben gelitten, um nicht auf ein anderes zu hoffen.
Rousseau, Brief an Jacques Vernes, Montmerency, 18. 2. 1758.

Ich habe sorge, das breite Ende sei noch dahinden, sagt jener, stieß man jm eine Schaufel in die Arschkerbe.

Ich habe stets beobachtet, dass man, um Erfolg in der Welt zu haben, närrisch scheinen und weise sein muss.
Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu, Meine Gedanken.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
Aristoteles.

Ich habe umsonst auf dicke Grütze gehofft.
i] Zur Begrüßung eines von schwerer Krankheit, Genesenen.

Ich habe unrecht getan, sagte der Dieb, als er sich hatte fangen lassen.
la] Astu subtili lupus insidiatur ovili.

Ich habe unter meinen Papieren ein Blatt gefunden, wo ich die Baukunst (Architektur) eine erstarrte Musik nenne.
Eckermann, Gespräche mit Goethe, 23. 3.1829.

Ich habe viel in der Welt versucht und immer dasselbe gefunden; in der Gewohnheit ruht das einzige Behagen des Menschen; selbst das Unangenehme, woran wir uns gewöhnten, vermissen wir ungern.
Goethe.

Ich habe viel schlucken (o. einstecken) müssen
en] I had to swallow (o. pocket) a lot
fr] j'ai dû encaisser beaucoup
it] ne ho inghiottito tante.

Ich habe viel vom Sturm ausgestanden auf meinem Wege, doch es freut mich, dass ich gegen alle Unbequemlichkeit völlig gleichgültig bin, so bald es sein muss und das Unternehmen einen Zweck hat, das Zwecklose macht mich rasend und ich hab ihm eine ewige Feindschaft angekündigt.
Goethe, An Charlotte v. Stein, 2.4.1782.

Ich habe vollauf gehabt, sagte der Junge zu seinem Vater, als er mit geschwollenem Gesicht nach Hause kam.
nl] Ik heb volop gehod, zei de jongen tegen zijn vaâr, en hij kwam met twee blaauwe oogen en een dikken neus t' huis.

Ich habe vom Sittlichen den Begriff als von einer Diät, die eben dadurch nur Diät ist, wenn ich sie zur Lebensregel mache, wenn ich sie das ganze Jahr nicht außer Augen lasse.
Goethe, Lehrjahre VII,6.

Ich habe von Jugend auf die Augen meines Geistes mehr nach innen als nach außen gerichtet, und da ist es seht natürlich, dass ich den Menschen bis auf einen gewissen Grad habe kennen lernen, ohne die Menschen im mindesten zu verstehen und zu begreifen.
Goethe, Lehrjahre IV, 16.

Ich habe vor dem kategorischen Imperativ allen Respekt, ich weiß, wie viel Gutes aus ihm hervorgehen kann, allein man muss es damit nicht zu weit treiben, denn sonst führt diese Idee der ideellen Freiheit sicher zu nichts Gutem.
Goethe, Eckermann, 18.1.1827.

Ich habe vor Schreck die Sprache verloren, sagte die Frau zum Richter.

Ich habe wiederholt gesagt, dass das ganze Unglück der Menschen daher kommt, dass sie nicht imstande sind, ruhig in ihrem Zimmer zu bleiben.
Pascal, Pensées.

Ich habe wohl auch schon etwas an Schuhen zerrissen.
i] Bin nicht mehr ganz jung und unerfahren.

Ich habe wohl ergründet und gelehrt, was ein Heiliger sei, aber ich habe nie gesagt, dass ich einer wäre.
Schopenhauer, Brief an Frauenstädt, Frankfurt a. M., 12. 9.1852

Ich habe wohl keine Zähne, sagte die Axt zur Säge, aber ich diene auch zum Bäumefällen.

Ich habe wohl oft gesehn, dass man Rinder und Pferde
Sowie Schafe, genau bei Tausch und Handel betrachtet;
Aber den Menschen, der alles erhält, wenn er tüchtig und gut ist
Und der alles zerstreut und zerstört durch falsches Beginnen,
Diesen nimmt man nur so auf Glück und Zufall ins Haus ein
Und bereuet zu spät ein übereiltes Entschließen.
Goethe, Hermann und Dorothea, VII, 176/81 (Erato)

Ich habe wohl schon en Kind gehabt, aber nur ein ganz kleines, sagte die Magd zum Pfarrer, als er sie fragte, ob sie noch Jungfrau sei.

Ich habe wohl weiße Kleider, kann sie aber wegen der schmutzigen Arbeit nicht tragen.
Surinam
i] Jeder sucht besser zu scheinen als er ist. Von jemandem, der sich herauszureden sucht.

Ich habe zu geben, nicht zu empfangen, sagte der Schuldner stolz, als er im leeren Hause den Gläubiger erwartete.

Ich habe zu teuer dafür bezahlt, dass ich ein Herz habe, es ist besser, wenn man der Menschlichkeit entsagt.
Jean-Jacques Rousseau, Julie oder Die neue Héloïse (Saint-Preux)

Ich habe zwanzig Mönche, sagte der Abt, als man ihn nach der Zahl der Geistlichen im Kloster fragte; wie viel davon Geistliche sind, mag Gott wissen.

Ich habe zwei Blitzableiter auf meinem Hause, sagte der Mann, aber wenn ich Nachts heim komme, gibt's doch ein Donnerwetter.

Ich habe... ein Blatt gefunden, wo ich die Baukunst eine erstarrte Musik nenne.
Eckermann, Gespräche mit Goethe, 23. März 1829

Ich habe... gefunden, dass wir die Massen um so leichter gewinnen, je rückhaltloser wir die Wahrheit sagen und je klarer und schärfer wir unsere Anschauungen darlegen, je unverhüllter wir unsere Ziele hinstellen.
W. Liebknecht, Über den Normalarbeitstag

Ich habe... gesagt, dass tatsächlich der Komfort, wenn er Selbstzweck ist, nicht die Lage des Menschen bessert... Aber wenn der Komfort das Ergebnis einer guten Arbeit, einer besseren Gesundheit ist, dann wird er eine gerechtfertigte Belohnung.
Triolet, Das rote Pferd

Ich hab'n auf d'r Muck.

Ich hab'n gekannt, wie er noch ein Birnbaum war.
i] Und jetzt sollte ich besondere Verehrung für ihn haben? Ein christlicher Gutsbesitzer hatte aus dem Birnbaum, unter den sich seine Tochter während eines Gewitters geflüchtet hatte und in den ein Blitzstrahl, ohne seine Tochter zu töten, gefahren war, ein Heiligenbild machen lassen. Als man einen vorübergehenden Juden fragte, warum er die Mütze nicht davor abnehme, gab er obige witzige Antwort, die als Sprichwort eine vortreffliche Rolle spielt.

Ich hab's auch erfahren.

Ich hab's auch nicht umsonst bekommen.

Ich hab's erfahren, wie grob die Menschen sind, sagte der alte Ochs zum jungen.
fr] Tu le sauras, dit le boeuf au thorel (taureau).

Ich hab's gefunden, wie Archimedes die Magd beim Knechte.

Ich hab's gehabt, ist ein armer Mann.

Ich hab's gehört, sagt Marie Wasch.
i] Von einer Schwätzerin

Ich hab's gehört, sagte der taube Johann, als er den Krug zerschlagen.
nl] Dat hoor ik, zei doove Jan, en hij smeet zijn moeders porselein aan stukken.

Ich hab's gewagt mit Sinnen
Und trag des noch kein Reu.
Mag ich nicht dran gewinnen,
Noch muss man spüren Treu'!
Hutten, Ich hab's gewagt

Ich hab's heraus, 's ist ein Hühnlein (oder: ein Göckelein).
Nürtingen

Ich hab's heraus, sagte der Pfarrer; es waren Wasserpudel, die dem Lazarus die Schwäre geleckt.

Ich hab's ihm auf den Kopf zugesagt.

Ich hab's ihm aufs Herz gebunden.
nl] Iemand iets op het hart binden.

Ich hab's ihm gemacht wie sauerm Bier.

Ich hab's ihm vergolten, sagte die Frau zu ihrem Manne, der sie bei einem Reiter angetroffen, ich hab' ihm jeden Puff doppelt zurückgegeben.

Ich hab's ihm vergolten, sprach jener, der einem Reiter den Mantel in Kot getreten hatte, während derselbe unter dessen Augen seiner Frau verlag.

Ich hab's im sinn, Gott hat den gewalt.

Ich hab's in eigenen Schuhen erfahren.

Ich hab's mit meinen leiblichen augen gesehen.
nl] Ik heb het met mijne eigene oogen gezien.

Ich hab's mit meinen ohren gehört.
i] Zur Bekräftigung der Aussage.
dk] Jeg har hørd det med disse mine ørene, seet det med disse mine øinene.
ho] Ik heb het met mijne ooren gehoord.

Ich hab's nicht böse gemeint, bessert daran, was böse scheint.

Ich hab's nicht dir gesagt.
i] Zur Entschuldigung, wenn jemand etwas auf sich beziehen will. In jüdischen Kreisen Warschaus sagt man als Einschaltung bei Erwähnung einer Krankheit oder irgendeines anderen Übels, von welchem man den Angeredeten ausgenommen wissen möchte: Loj alljchen, d.i. nicht zu Ihnen gesagt; z.B. ich habe Kopfschmerzen, nicht zu Ihnen gesagt. Eine witzige Anwendung von dieser Redensart machte A.J. Landau in Brody, wo ein Mann lebte, den er wegen stolzen aufgeblasenen Wesens nicht leiden konnte. Als Landau, über 80 Jahre alt, totkrank war, besuchte ihn jener und fragte: 'Was fehlt Ihnen, Herr Landau?' - 'Alterschwäche', antwortete dieser, 'nicht Ihnen gesagt.'

Ich hab's satt.

Ich hab's schon einer anderen Sau versprochen, sagte jener, als einer zu ihm sagte: Kannst mich im Arsche lecken.

Ich hab's schon einmal probiert, aber es nützt nichts, sagte die Frau, als sie gefragt wurde, warum sie ihre schmutzigen Kinder nicht wasche.

Ich hab's schwarz auf weiß, sagte der Müller zum Richter, dass mich der Köhler beschissen hat.

Ich hab's verstanden, sagte der Taube, als man von Schuhwichse sprach und er an Goldfüchse dachte.
en] The deaf man forms, of tat which he understands a new sense.

Ich hab's versucht und hab's verflucht,
Pantoffeldienst und Kinderzucht
Und das Gekreisch der Holden.
Chamisso, Es ist nun so der Lauf der Welt

Ich hab's von meinem Vater (geerbt, gehört u.s.w.).

Ich hab's vor sieben Jaren gewusst, das hufnägel eisen sind.

Ich hab's wohlfeil, sagte der Krämer; wo ist der Hund, der's frisst?

Ich hab's zur Not gebraucht.
la] Ad id quod erat opus (insumpsi).
la] Ita ut Pericles perdidi, in quod opportuit.

Ich hâl Gawissensforschung, sagte jener Fischer, als ihn sein Nachbar fragte, warum immer so ein Mordsgeschrei in seinem Hause sei, ehe er zur Beichte gehe.
i] Die Gewissenserforschung, sagte ein Fischer, hält mich zu lange auf, deswegen prügele ich vor der Beichte jedesmal meine Frau, da kommt sie in Zorn und wirft mir alles vor, was ich getan habe. Da merke ich auf und gehe hernach hin und beichte es. So eine Beichte ist immer vollständig.

Ich hale, der Pfaffer beisten.
i] Ich glaube, der Pfeffer beisst ihn.

Ich halt aber in solchem die Natur für Meister und der Menschen Wahn für irreal.
Albrecht Dürer, Schriftlicher Nachlaß

Ich halte dafür, dass Ehre und Geld fast immer sich zusammenfinden, wer die Ehre liebt, verabscheut auch das Geld nicht, wer aber dieses verachtet, macht sich auch wenig aus der Ehre.
Teresa von Ávila, Weg der Vollkommenheit

Ich halte dafür, die echte Politik muss eine historische Grundlage haben, auf Beobachtung der mächtigen und in sich selbst zu namhafter Entwicklung gediehenen Staaten beruhen.
L. v. Ranke, Politisches Gespräch

Ich halte daher, zum Anfang jugendlicher Bildung, prosaische Übersetzungen für vorteilhafter als die poetischen.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,11

Ich halte das Nichthandeln für wahres Glück, also gerade das, was die Welt für die größte Bitternis hält. Darum heißt es: höchstes Glück ist Abwesenheit des Unglücks, höchster Ruhm ist Abwesenheit des Ruhms.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland

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