Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1598
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Gesundheit ohne Geld ist eine groe Krankheit in der Welt.

Gesundheit schaffet Geld, Geld die Gesundheit erhlt.
Rumnien

Gesundheit schtzt man erst, wenn man krank wird.

Gesundheit schtzt man erst, wenn man sie verloren hat.

Gesundheit sind Tauglichkeit fallen zusammen. Wir wnschen einen gesunden Geist in einem gesunden Krper. Und das lange Leben tritt an die Stelle der Unsterblichkeit.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 4. Abt. - Alchimisten

Gesundheit Trnk sind Kurierer zum podagram.
bm] Pozbyl zdrav od castho: za zdrav!
bm] Kdo vsem za zdrav pripj, sam svoje zapj.
dk] Sundheds drikke-gang, doctere og apotheker.
fr] A peine bien et tost.
kroat] Koi za vsh zdravje pije, sum svoje zapije.
kroat] Zdravic vnogh pijenje beteg zrokuje.

Gesundheit und ein heitrer Sinn fhren leicht durchs Leben hin.
es] Salud y alegra belleza cria, atavio y afeite cuesta dinero y miente.
sp] Salud y alegra, hermosura cria.

Gesundheit und ein starker Leib, ein holdes frommes Weib, guter Ruf und bares Geld sind das Beste in der Welt.

Gesundheit und Geld durchstreifen (o. ziehen frisch durch) die Welt.

Gesundheit und Geld gehen ber alles in der Welt.

Gesundheit und Krankheit liegen gegeneinander im Felde.
fr] Sant et maladie sont deux hostes de l'homme.

Gesundheit und Reichtum bringen den Menschen um die Erfahrung des Leids und machen sie hart gegen ihresgleichen.
La Bruyre, Vom Menschen

Gesundheit und Verstand sind die zwei groen Gaben des Lebens.
Menandros, Monostichoi

Gesundheit und Verstand, das sind die beiden Lebensgter.
Menander, Sentenzen in Monostichen

Gesundheit will bei Armen als Reichen lieber stehe.
Wieso? Sie hassen Prassen und stets Miggehn.
Friedrich von Logau, Sinngedichte

Gesundheit wohnt bei(m) Bauern.

Gesundheit, Schnheit, Geld, dann ist man Knig in der Welt.
nl] Vooral gezond van lijf, daarbij van vorme schoon, dan geld tot goed gerijf, so spant men wis de kroon.

Gesundheit, Verstand und Geld ist das Beste in der Welt.

Gesundheitstrnk bekommen den Apothekern und rzten am besten.
] Die Sitte, auf das Wohl anderer zu trinken, ist so alt, dass schon Homer derselben erwhnt und sptere griechische Schriftsteller berichten uns genau die Zeremonien, unter welchen der mit dem Namen der Philotesie bezeichnete Gebrauch bei einem Gastmahle vor sich ging. Hatte nmlich der Herr des Hauses die Trinkschale mit Wein gefllt, so vergoss er zuerst einige Tropfen zu Ehren der Gottheiten, die er anrief, setzte dann die Schale an die Lippen und trank auf die Gesundheit seines Freundes oder Gastes, der neben ihm sa, indem er ihm alles mgliche Glck wnschte, worauf dieser die Schale nahm, trank und sie seinerseits seinem Nachbar gab. In hnlicher Weise trank man einem Freunde oder Gaste zu, sobald er ankam oder Abschied nahm, indem man ihn zu seiner glcklichen Ankunft beglckwnschte oder Glck auf den Weg wnschte. Die Rmer tranken einander mit den Worten zu: Ich wnsche, dass ihr und wir, du und ich, uns Wohlbefinden mgen! und nahmen die Gewohnheit der Griechen an, bei jedem Mahle drei Becher zu Ehren der Gtter und beim Aufstehen vom Tisch einen vierten zu Ehren des guten Geistes zu leeren, den sie den Becher der Gesundheit nannten. Ging einer vom Tische weg, ohne dass man auf seine Gesundheit getrunken hatte, und ohne von einem Freunde zum Trinken gentigt worden zu sein, so betrachtete er dies als eine Beschimpfung und als eine Entwrdigung der Freundschaft. Gleichwohl war es nicht erlaubt, auf das Wohl aller Personen zu trinken, welche bei Tische saen, und bei Frauen z.B. waren nur ihre Verwandten, Freunde und der Wirt dazu berechtigt. Bei den Kelten und Germanen pflegte, wenn am Tisch der Krug die Runde machte, jeder, welcher trank, seinen Nachbar zu gren und ihm dann den Krug zu berreichen, und niemand, dem die Worte zugerufen wurden: 'Ich trink dir zu!' durfte ungeahndet es wagen, nicht Bescheid zu tun. Um Streitigkeiten zu vermeiden, verbot daher Karl der Groe ausdrcklich seinen Kriegern, solange sie bei der Armee wren, sich gegenseitig zuzutrinken, und die Kirche suchte Jahrhunderte hindurch vergeblich die Gewohnheit zu unterdrcken, zum Gedchtnis der Heiligen zu trinken, da ihrer gar zu viele waren. Denn wie die Griechen und Rmer zu Ehren der Gtter und Halbgtter, pflegten die zum Christentum bekehrten Heiden zur Ehre Gottes, des Heilandes, der Heiligen Jungfrau, der Dreifaltigkeit und der Heiligen Becher zu leeren, und trotz aller Verbote gelang es den Bischfen nur, die Zahl der Heiligen zu beschrnken, deren Gedchtnis oder 'Minne' (mini) man trank. So erhielt sich in den Niederlanden noch lange Zeit die Sanct-Gaerte-Minne oder Gertruds-Minne, im Norden die Kanutsund Eriks-Minne, anderwrts die Ulriks-Minne, der Martins-, Stephans-, Michaelis- und Nikolaus-Trunk, und bis auf unsere Tage blieb die 'Johannis- Liebe', welcher die Legende des heiligen Evangelisten als Anhaltpunkt diente, um sich in einen kirchlichen Brauch zu verwandeln. In England ward der angelschsische Trinkspruch: 'Wass hail!' Veranlassung, die Bowle, welche frher bei den Schmausereien der Weihnachtszeit nie fehlen durfte, um aus ihr auf die Gesundheit jedes Anwesenden zu trinken, Wassail-Bowl oder Wassell-Bowl zu nennen, und noch jetzt ist es bei Festmahlen von Corporationen Sitte, nach dem Essen auf das Wohl der Brder aus dem sogenannten loving up, einem groen silbernen Becher mit Henkeln zu trinken, der links herum von einem zum anderen geht. Die alten Toaste 'Wass hail!' und 'Drinc hail' sind durch die jetzt blichen 'Come, here's to you' und 'I'll pledge you!' ersetzt worden, aber die gerstete Brotschnitte (toast), welche ehemals in England von demjenigen, der eine Gesundheit ausbringen wollte, in den vollen Becher geworfen und, sobald der Becher leer war, gegessen wurde, lsst noch heutigen Tags jeden Trinkspruch als Toast bezeichnen. Auch die Gewohnheit, beim Gesundheitausbringen dasselbe Trinkgeschirr herumzugeben, hat schon lngst berall aufgehrt, aber der deutsche Brauch, dafr mit den Glsern anzustoen, ist so allgemein geworden, dass er in Frankreich trinquer (vom deutschen trinken) heit.
bm] Kdo sklenice dopv, veku nedozv.
la] Non est in pota vera salute salus.

Gesungen sind die Worte zrtlicher, gespielt die Lieder hbscher.
Finnland

Gesungenes Rattengift.
Heinrich Heine

Geswind eer de Dvel datwischen kumt.
i] Ehe ein Hindernis eintritt

Getan ist getan.
i] Was man getan hat, braucht mau nicht mehr zu tun, oder lsst sich nicht mehr ungetan machen.
fr] Ce qui est fait, est fait.

Getan Werk ist ein gut Ding.
nl] Het is een fraai ding, gedaan werk.

Getan Werk ist ihm das liebste.
i] Wer nicht gern arbeitet, hat es am liebsten, wenn andere das Werk getan haben; so erspart er sich eigene Anstrengung und Mhe.
ho] Hij ziet zoo gaarne gedaan werk.

Getan Werk, dar is gut rsten up.
la] Jucundi acti labores.

Getan will sein und krftig angewendet,
Was hier erworben ward in manchem Buche.
Drum nutz' die Zeit, mein Freund, und lies und suche
Das Kapital, das Zukunftszinsen spendet.

Victor, Weimarer Erinnerungen

Getane Arbeit ist angenehm.
dk] Fuldkommet arbeyde give lyst.
la] Acti labores iucundi. - Iucundi acti labores. Cicero

Getane Arbeit lacht.

Getane Arbeit will nicht mehr getan werden.
Estland

Getane Arbeiten sind angenehm.
la] Iucundi acti labores.
Cicero, Vom hchsten Gut und bel

Getane Werke sind gut zu feiern.

Getaner Zorn gereuet endlich.
bm] Hnčv zalost za sebou vod.
pl] Gniew zal za sobą prowadzi.

Getanzt ist getanzt.
i] Gehpft ist auch getanzt. Zum bloen Vergngen braucht man nicht kunstgerecht zu tanzen. Wenn man seine Sache nur so gut als mglich macht, so muss es fr manche Zwecke schon gengen.
en] No matter how you dance, you will still find the way to the bottom.

Getaufter Jud' tut selten gut.
Bedburg

Getaufter Jude, beschnittener Christ.
i] Wiewohl die meisten Judenbekehrungen nichts als tuschender Namenwechsel sind, so werden doch die Missionsbestrebungen mit viel Kosten, groem Aufwand von frommen Redensarten und einem von dem obigen Sprichworte angezeigten Erfolge fortgesetzt. Jemand nannte einen getauften Juden ein leeres Blatt zwischen dem Alten und Neuen Testament. Es gibt nur eine erfolgreiche Missionarin, die berzeugende Macht der Wahrheit. Wenn das Christentum diese auf seiner Seite hat, sind alle anderen berflssig; fehlt jene, schdlich. - Ein Mainzer Prlat, ein getaufter Jude, hinterlie vor einigen Jahrhunderten seinen Erben eine goldene Katze mit einer goldenen Maus, mit folgender Aufschrift: 'So wenig diese Katze diese Maus frisst, so wenig wird ein Jud' ein guter Christ.'
bm] Zid křtĕn, vlk rkrocen, to je nepřtel smřen.
pl] Miecz zkowany, wilk chowany, przyjaciel jednany, żyd chrzezony - nie pewny.

Getauscht ist getauscht.
[RSpW]
i] Sagt, dass ein einmal getroffener Tausch nicht wieder aufgehoben werden knne. Wenn etwa einer von den Kontrahenten aus Reue denselben widerrufen wollte.
ndt] Geduscht es geduscht, werergenomme es gestoln.

Geteilt Feuer brennt nicht lange.
i] Es wrde der Landwirtschaft sehr nachteilig sein, wenn die Grundstcke nach dem Tode des Besitzers stets in so viel Teile geteilt werden sollten, als Erben oder Kinder vorhanden sind

Geteilt Gut kommt nicht auf die vierte Brut.

Geteilt Lehn erstirbt dem Reiche.
[RSpW]
mhd] Geteylet lehin daz sal dem riche ensterbin.

Geteilt Lehn fllt zum Reiche.
[RSpW]
mhd] Daz geteilt lehen sal zum riche gevallen.

Geteilte Freud' ist doppelte Freude, geteilter Schmerz ist halber Schmerz.
Tiedge, Urania, 4. Gesang
en] A joy shared is a joy doubled.
fr] Plaisir non partag n'est plaisir qu' demi.

Geteilte Freude ist doppelte Freude.
en] A joy shared is a joy doubled.
fr] Plaisir non partag n'est plaisir qu' demi.

Geteilte Macht hat keinen Bestand.
dk] Strd hob er snart slagen, og skilt magt snart vunden.
ho] Gedeeld vuur brandt kwalijk (duurt niet lange).
la] Ignis divisus citius extinguitur.
la] Vertitur in nihilum ignis, dum spargimus ipsum.
sd] Skingrad macht r snart wunnen.
sd] Strdd hoop r snart wunnen.

Geteilter Schmerz ist halber Schmerz, geteilte Freud' ist doppelt Freud'.
fr] Chagrin partag, chagrin diminu; plaisir partag, plaisir doubl. - Plaisir non partag n'est plaisir qu' demi.
it] In due diviso ogni tormento pi leggiero.
la] Solamen miseris socios habuisse malorum.

Geteiltes Feuer brennt nicht lange.
i] Von Erbteilung, die den Besitz (das Herdfeuer) splittert

Geteiltes Feuer brennt bel.

Geteiltes Leid ist halbe Freud'.

Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freud ist doppelte Freud.
en] A trouble shared is a trouble halved.
it] Mal comune, mezzo gaudio.

Geteiltes Leid ist halbes Leid.
en] A trouble shared is a trouble halved.
it] Mal comune, mezzo gaudio.

Getragenes Wasser bleibt ja nicht im Brunnen.
Estland

Getrumter Speck ist mager.
i] Von leeren, eitlen, nichtigen Hoffnungen.

Getreide in die Ofenecke zum Darren legen, einen Schafshals scheren und einen Kinderarsch wischen sollen die schlimmsten Arbeiten in der Welt sein.

Getreide kommt nicht ohne gearbeitet zu haben, Fisch nicht ohne den Fu na gemacht zu haben.
Estland

Getreide subert man mit dem Winde, die Laster mit dem Henker.

Getreide wchst bei Regen, aber Hafer wchst bei Tau.
Estland

Getreide wchst nicht ohne Regen, das Kind nicht ohne Rute.
Estland

Getreide wchst nicht ohne Regen.
Estland

Getreidesehlinge sind noch nicht im Kornkasten.
Estland

Getrennt marschieren, vereint schlagen.
Moltke, Milit. Werke

Getrennt von der Liebsten - sieben Jahre Trnen, getrennt von der Heimat - ein Leben lang Trnen.
en] He who is separated from his lover cries for seven years, but he who is separated from his home cries till he dies.
t] Sevdiğinden ayrılan yedi yıl ağlarsa, yurgundan ayrılan lme dek ağlar.

Getretener Quark wird breit, nicht stark.

Getretner Quark
Wird breit, nicht stark. -
Schlgst du ihn aber mit Gewalt
In feste Form, er nimmt Gestalt.
Goethe, Divan - Buch der Sprche

Getreue diener findet man nicht aufm Grempel-(Trdel-)markt.

Getreue Dienst werden zweymal belohnt.
it] Non v' maggior incanto, ch'il buon servizio.

Getreue Dienste finden allzeit Belohnung.

Getreue hand gehet durch alle Land.

Getreue Hand muss allzeit offen sein.
[RSpW]
i] Derjenige, dem eine Sache zur Aufbewahrung bergeben, zur 'treuen Hand' anvertraut worden ist, 'Treuhndner' genannt, darf sie nicht weiter an dritte geben, er muss sich vielmehr stets in der Lage erhalten, sie sofort dem rechten Herrn auszuantworten, wenn sie zurckverlangt wird.
mhd] Getruwe hand sal alliczit uffin sten.

Getreue lieb von Herzen kann nicht wohl sein ohn schmerzen.

Getreuen Diener findet man nicht auf dem Trdelmarkt.

Getreuen Dienern oder guten Freunden sollen die Herren nichts abschlagen.

Getreuen dienst belohnet Gott.
nl] Getrouwe dienst loont God.

Getreuen Dienst lohnt Gott.

Getreuen Dienst vergisst man bald.

Getreuer Diener ist ein verborgner Schatz.

Getreuer Herr, getreuer Knecht.
i] Von den gegenseitigen Pflichten zwischen Lehnsherren und Vasallen. Das Sprichwort will ganz besonders darauf aufmerksam machen, dass auch der Lehnsherr Verbindlichkeiten - Verteidigung und Beschtzung - gegen seinen Vasallen zu erfllen habe, und dass gerade von der treuen Erfllung derselben sehr hufig die Treue des Vasallen abhange. Auerdem findet das Sprichwort auf jedes Verhltnis zwischen Befehlenden und Gehorchenden Anwendung.
fr] Fidlit et flonie sont rciproques entre le seigneur et le vassal.

Getroffen beim Bauernschritt.

Getroffen, getroffen, sag de Jung, doa har he sin Mour (Mutter) 't Ouge utsmitten.
i] Wird gesagt, wenn ein Spieler einen guten Zug tut.

Getroffen, sagte der Schulmeister zum Quacksalber, der ihm an den Puls fhlte und dabei fragte: Sie halten mich wohl fr einen Humbugger?

Getroffene Hunde bellen.

Getrone Gras blievt en der Was.
Aachen
hdt] Getretenes Gras bleibt im Wachsen.
z] Der Mensch enn Ld dat selve dt, legt Ld em nier, he rieth (erhebt) sich wier.

Getrost! Das Unvergngliche
Es ist das ewige Gesetz,
Wonach die Ros und Lilie blht.
Goethe, Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten XI

Getrunken Wein mit Mate, deit den Menschen groten Bate.

Gett die Marie trke n (ber das Gebirge), ze gettse nss r; gettse nss n, ze gettse trke r.
i] Vom Wetter bei Mari Heimsuchung.

Geust man ein Glock, so muss man ein Klpffel drein hencken.

Geut man dran, so kmmt man auk davon. Lippe

Gevatter Blanckenheym, fahrt ihr fort!
z] Als einstmals der Rath zu Marpurg vor jhr F.G. Landgraff Philipsen dem Eltern I. was vorzubringen hatte, hat der damahlig Ampts- Brgermeister Ditmar Dietz, der sonst ein beredter Mann, den Vortrag thun sollen, aber nur den Eingang mit dem Titel gemacht, weiter aber nicht fortkommen knnen, sondern zu dem ihm nahstehenden alten Herrn Jakob Blanckenheym gesagt: 'Gevatter Blanckenheym, fahrt jhr fort!' davon hernach ein gemein Sprichwort zu Marpurg gewesen.

Gevatter hin, Gevatter her, bleib' mir von meinem Kirschenbaum.
Hunsrck

Gevatter hin, Gevatter her, der Arsch gehrt in die Hosen.
Neudorf in Bhmen

Gevatter Schneider und Handschuhmacher.
i] Diese Redensart ist aus Wallensteins Lager von Schiller entlehnt. Es treten ein paar Schtzen, verstndige, philisterhafte Gesellen auf, von denen ein Jger sagt: 'Lass sie gehen, sind Tieffenbacher, Gevatter Schneider und Handschuhmacher.'

Gevatter stehen.
i] Im Versatz sein. Die Uhr steht Gevatter, wenn sie sich in der Pfandanstalt befindet

Gevatter ber den Zaun, Gefatter wider her(ber).
i] Dies Sprichwort mit seiner Vertraulichkeit unter Gevattern steht ziemlich einsam, denn im allgemeinen sind die Gevattern im Sprichwort nicht gut angeschrieben, auch die Deutschen halten sich mehr neutral als lobend.

Gevatter, ihr ward't foll'n.
Oberlausitz
i] Zu jemandem in lmmelhafter Stellung

Gevatterbriefe und Blitze ziehen sich gern nach hohen Gegenstnden.

Gevatterchen, Gevatterchen, taufe mein Kind, aber kenne meinen Hof nicht.
Russland

Gevatterchen, hier ist ein Zwirnsfaden, wenn du dich erdrosseln willst.
Russland
fr] Qui veut des services, est oblig d'en faire.

Gevatterehr macht den Beutel leer.

Gevattern aus der Ferne, die Frau aus der Nhe.

Gevatterschaft hindert zwar am ehelichen Leben, gibt aber keine Erbschaft.
[RSpW]
i] Verwandtschaft oder Sibbe war der hervorragendste Hinderungsgrund zur Eingehung einer gltigen Ehe. Taufpaten und Tufling, wie die Kinder beider bildeten die geistliche Sibbe, zwischen denen keine Ehe stattfinden durfte, wiewol sie in keinem Erbschaftsverhltniss standen

Gevatterschaft is e Ehr', macht aber den Beutel leer.
nl] Het gevaderschap is een sleutel tot de deur.

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