Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1556
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Gaben und Geschenke behagen jedermann.

Gaben und Opfer ehren Gott nicht, und Tempelschmuck schmückt ihn nicht. Aber eine göttliche Gesinnung vereiniget uns innig mit ihm; denn gleich und gleich gesellt sich gern.
Claudius, Wandsbecker Bote: Geburt und Wiedergeburt

Gaben verblenden weiser Leute Augen.
i] Von der Biegung des Rechts durch Geschenke an die, welche es pflegen sollen.
ho] Ghiften verblijnden der wyser lude oghen.

Gaben vom Feind sind selten gut gemeint.
fr] Don d'ennemy c'est mal encontre, chastoi d'ami c'est bonne encontre.

Gaben werden gegeben, dem der hat.

Gaben, die ein Armer einem Reichen gibt, ist Bettelei.
z] Dann er wirfft ein Bratwurst nach einer Seiten Speck.

Gaben, die einmahl gegeben, soll man nicht widerumb fordern.

Gäb's kein Gesetz, gäb's keine, die es brechen,
und alle wären tugendhaft.
Oscar Wilde, Die Herzogin von Padua

Gäb's keine Augen und keine Brauen, gäb' es weder Sünde noch Lieb' zu den Frauen.

Gäb's nur keinen Wein
Und keine Weibertränen!
Goethe, Stoßseufzer

Gäb's schwarze Flecken überall, wo der Teufel hat gesessen, es sähen manche Kirchen aus wie Schmiedeessen.

Gäb's so viel Gold als Stein, so würd' es nicht so teuer sein.

Gabst mit die herrliche Natur zum Königreich,
Kraft, sie zu fühlen, zu genießen.
Goethe, Faust, I, 14 (Faust)

Gackere du, die Hühner legen die Eier.
i] Spottweise von einem leeren Schwätzer.

Gackern kann jeder, aber Eier legen nicht.
es] Cacarear, y no poner huevo.

Gackern, die langweilige Vorrede zu den Eiern.
Heinrich Heine

Gackert dö Henn', dou (da) kriegt sö kenn, gackert der Hohn, dou krîgt sö en Mohn.
i] Dies an der böhmisch-sächsischen Grenze übliche Sprichwort sagt, dass ein Mädchen, welches am Weihnachtsabend die schlafenden Hühner stört, dann, wenn der Hahn aufschreie, einen Witwer, wenn aber zuerst eine Henne gackere, einen jungen Burschen heiraten werde.

Gad Bohna (Bohnen) seh.
Appenzell
i] Von sehr kleinen Menschen

Gäf dem Mil (Maul), ed ässt.
Siebenbürgen/Sachsen

Gaffe jemand gegen einen Backofen.
ndt] Gâbi jens töögen en Baakaun. Sylt

Gah fröhlich in, gah fröhlich ut, sei draus und drin in Gottes Hut!

Gah hen, un melck de Höner (de Gös).
i] Derbe Abweisung für jemand, der Unnützes tut

Gah ligge (liegen), gah ligge. De Schwien ön dinem Oeller liggn all lang, on de Hehner sönd ock schon up de Sett. Dönhofstädt
i] Zu einem Kinde, das nicht zu Bett will.

Gah na Blexen un lehr't hexen.
i] Ort in Ostfriesland. Eine Erinnerung an die Hexenzeit, wie sich deren in der Volkssprache noch mehrere finden

Gah na Rominte, Zigga opschwänze (Zäge hede).
i] Gewöhnlich als Abfertigung eines Anmaßenden, Vorlauten u.s.w. Sonst gehört Rominten, Dorf im Goldaper Kreise (Regierungsbezirk Gambinnen) zu den Punkten, wohin man alte Jungfern verweist; namentlich solche, welche ihres hoffärtigen Wesens wegen unverheiratet geblieben sind. Der Volksglaube hat ihnen besondere Aufenthaltsorte angewiesen, wo sie nach ihrem Tode wohnen müssen und nicht selten auch schwierige Aufgaben lösen, widerwärtige Geschäfte besorgen müssen. In Ostpreußen ist ihnen das Dorf Rominten für diesen Zweck bestimmt; ferner die Zählau, ein bei Friedland gelegener großer Bruch, sowie der Speicher im Vorwerk Markhausen zwischen Heilsberg und Landsberg. Denen, die, wenn Überfüllung eingetreten ist, hier nicht Platz finden, ist ein Unterkommen im Speicher zu Kanothen bei Gerdauen oder im Walde Lauenberg, zwischen Hermsdorf und Zinten, gesichert. In diesem Walde müßen sie in Gemeinschaft mit alten Junggesellen Ziegen hüten, während sie in Rominten die Ziegen bloß aufschwänzen dürfen. Das Dorf ist nämlich wegen seiner niedrigen Lage so schmutzig, dass sich die Ziegen sonst den kurzen Schwanz beschmutzen würden.

Gähe reich würt niemand on sünd.

Gahn (geben) ist salger as Nahma, sagte der Bauer, als er dem Schulzen eine Ohrfeige gab.

Gahn (geben) und kê Ende.
Oberlausitz

Gähnen ist eine ansteckende Krankheit.

Gähnen und Unsinn stecken in Gesellschaft an.

Gähzornig leut seind trew leut.

Gaimetzer macht auch seinen Nächsten (o. Nachbar) gaimetzen.
i] Gamatzen = gähnen. Gaumetzen = das Maul aufreißen. - Das böse Beispiel ist ansteckend

Galant wie ein Franzose.

Galante Frauen leiden darunter, dass sie selbst von sich und alle Menschen von ihnen denk sie verfehlen ihr Leben.
Stendhal, Über die Liebe (Fragmente)

Galanterie kostet nichts und bringt alles, und sie ist die Bedingung für allen erotischen Genuss. Galanterie ist die Freimaurerei der Sinnlichkeit und der Wollust zwischen Mann und Wein. Sie ist eine Natursprache wie die Sprache der Liebe überhaupt.
Søren Kierkegaard, Stadien auf dem Lebensweg

Galanterie und Aufmerksamkeiten gelten bei ihnen mehr als Liebe.
Jean-Jacques Rousseau, Julie oder Die neue Héloïse (Saint-Preux)

Galenist und Theophrast sind nicht für des Herzens Prast.
i] Entgegengesetzte Ärzte oder Heilmethoden

Galenus macht die Seinen reich.
i] Nicht alle, es gibt auch viel arme Ärzte

Galgen und Orden werden oft auf demselben Wege erworben.
i] Da die letzteren um die Zeit zu entstehen beginnen, in welche die Abschaffung der erstern fällt, könnte man glauben, sie wären an die Stelle derselben getreten
la] Ille crucem sceleris pretium tulit, hic diadema. Juvenal

Galgen zerstört, Diebstahl gemehrt.
z] In Deutschland hat man den Galgen, soviel bekannt, überall abgeschafft, seit welcher Zeit freilich dies genannte Sprichwort sich als wahr genug erwiesen.

Galgen, behalte dein Recht, sagte jener lose Dieb, da er ins Wasser fiel.
ndt] Galgen, wahr dien Recht, sä de Deef, dor weer he in't Water fullen.

Galgenfrist heißt auch gelebt.
Jüdisch-deutsch] Chaje Schû heißt auch gelebt.

Galgenreu' geht nicht von Herzen.

Galgenreu hat die wehre nit.
i] Ist nicht von Dauer
ho] Galgenberouw is een arm beschut.

Galgenreue in der Marterwochen.
i] Auch Huren-, Mönchs- oder Wolfsreu

Galilei, Galileo] Er führte die Naturlehre wieder in den Menschen zurück und zeigte schon in früher Jugend, dass dem Genie ein Fall für tausend gelte, indem er sich aus schwingenden Kirchenlampen die Lehre des Pendels und des Falles der Körper entwickelte.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 5. Abt. - Galilei

Galle bleibt Galle, wenn man sie auch mit Honig bestreicht.
mhd] Diu galle was ie bitter doch swaz man honiges dar ûf streich.

Galle im Leibe haben.

Galle im Munde, Honig im Herzen.
i] Er meint es besser, als er spricht

Galle kommt der Dreck alle.
Sachsen

Galle machen.
i] Aufwand, Staat

Galles schaff hämm (heim) alles.
i] Es ist jetzt Zeit zur völligen Einbringung der Feldfrüchte

Gallien im weiteren Sinne zerfällt in drei Teile: den einen bewohnen die Belgier, den zweiten die Aquitanier, den dritten die Völkerschaften, welche in ihrer eigenen Sprache Kelten, in der unsrigen Gallier heißen.
la] Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam, qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur.
Caesar, De bello Gallico 1

Gallimathias reden oder schreiben.
i] Verworrenes Zeug. Die Redensart wird von einem französischen Advokaten hergeleitet, der in einem Prozesse, den ein französischer Bauer Namens Matthias wegen eines Hahnes (Gallus) führte, im Eifer der Verteidigung, die in lateinischer Sprache geführt wurde, wiederholentlich den Gallus Matthiae mit Galli Matthias verwechselt haben soll.

Galliwein (16.10.) - Sauerwein, Galliwein - Bauerwein.

Galls [Gall, Franz Joseph] Vortrag durfte man wohl als den Gipfel vergleichender Anatomie anerkennen, denn ob er gleich seine Lehre von dorther nicht ableitete und mehr von außen nach innen verfuhr, auch sich mehr eine Belehrung als eine Ableitung zum Zweck vorzusetzen schien: so stand doch alles mit dem Rückenmark in solchem Bezug, dass dem Geist vollkommene Freiheit blieb, sich nach seiner Art diese Geheimnisse auszulegen.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1805

Galls Vortrag durfte man wohl als den Gipfel vergleichender Anatomie anerkennen, denn ob er gleich seine Lehre von dorther nicht ableitete und mehr von außen nach innen verfuhr, auch sich mehr eine Belehrung als eine Ableitung zum Zweck vorzusetzen schien: so stand doch alles mit dem Rückenmark in solchem Bezug, daß dem Geist vollkommene Freiheit blieb, sich nach seiner Art diese Geheimnisse auszulegen.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1805

Galluskorn und Urbanhafer, was daraus wird, magst später sagen.
Tschechien

Galoppiere nicht den Hügel abwärts!
USA

Gält ein Batzen jeder Streich, wir wären noch einmal so reich.

Gan Luo genoß mit zwölf die Gunst des Staates Qin. Jiang Taigong bezog mit achtzig das Gehalt der Zhou.
i] Gan Luo lebte im 3. Jh. v. Chr., erfüllte bereits als Zwölfjähriger wichtige diplomatische Aufträge des Reiches Qin in anderen Fürstentümern. Jiang Taigong (etwas 11. Jh. v. Chr.) wurde noch im Alter von achtzig Jahren vom König Wen-wang der Zhou-Dynastie zum Minister ernannt

Ga'n mott't (gehen muss es), wenn et nich will, lat ik 'ne Krücke machen, sagte das Mädchen, da hatte es ein Kind mit nur einem Bein bekommen.

Ganckerleganck spielen und durch das hanfene Fenster sehen sollen.

Gand (gehe) in aller Säue Namen, so frisst dich kein Jud'.

Gang (gehe) mir die Gasse hinab.
Nürtingen
i] Lass mich ungeschoren

Gang äckesch un frôg (frag), de wälsche Frau begähnt dêr nit.
Köln

Gang Band haue.
i] Er kann Band hauen gehen, d.i. er ist verarmt und mag sich mit Hauen von Widen und Weiden sein Brot erwerben

Gang du den engen Weg.

Gang lieber zum Doktor als zum Dokterle.

Gang mer net über mein Aeckerle.
Ulm

Gang mir da hinten herum.
Nürtingen

Gang mir vom Stand.
Nürtingen
i] Marktbude, um zu sagen: Scher' dich fort

Gang mitten hindurch, so betrübstu am Ort nichts.

Gang zum Schinder an der Done (Donau).
Ulm

Ganggelöriwasser und Süssholzsaft gibt alten Jungfern neue Kraft.
Gegend am Tunersee

Gangk (geh) on kôp (kaufe) dek Petterzelge (Petersilie), dan kanste din Wâter god mâken, sied de Elberfeller.
Plettenberg in der Grafschaft Mark

Gank (geh), de wälsche Frau begähnt dêr nit.
Köln

Gank, Rôss, oder de hâst Farr sele würden.
Siebenbürgen/Sachsen
hdt] Geh, Ross, oder du hättest Pfarrer sollen werden.

Gannev min Haggannev lacht unser Harjet.
Jüdisch-deutsch
hdt] Wenn ein Dieb vom anderen stiehlt, lacht unser Herrgott.

Gans herüber, Gans hinüber.

Gans richtig, sêd Johann Ernst, un smêt den Prêster in Graben.
Holstein
i] Spott über gewisse Lebensunfälle, hier der Prediger, den sein Bauer in den Graben warf.

Gans übern Rhein, Ganss wieder heim.

Gans, Gänslein und Gänserich sind drei Namen, aber ein Ding.
England

Gänse am Walpern-(Walpurgis-)Tag ausgebrütet, geraten nicht.

Gänse auf der Weide halten.
i] Mit Hoffnungen speisen

Gänse bezahlen mit dem Kopf.
[RSpW]
i] Handelt vom Pfändungsrecht, das die Befugnis enthält, bewegliche Sachen eines anderen teils als Beweismittel für behauptete Rechtsverletzung, teils zur Deckung des etwaigen Schadens wegzunehmen

Gänse bringen den Reif davon, Schwäne den Schnee, Kraniche das schlechte Wetter.

Gänse ducken sich, wann sie unter einem Tor durchgehen, denn sie sorgen, sie möchten mit dem Kopff oben anstoßen.

Gänse haben kein Recht.
[RSpW]
i] Zu den Tieren, gegen die ein sehr strenges Pfändungsrecht bestand, gehören die Gänse, wie davon eine Anzahl Sprichwörter Zeugnis geben.
z] Gänse haben kein Recht, als nur, so weit sie mit ihrem Halse zwischen zwei Planken sich durchzwingen können.
z] Eine Gans hat im Felde nicht länger Recht ihre Nahrung zu suchen, als von der einen Bohne zur anderen (d.h. in der Zeit von der Einerntung der Bohnen bis zur Aussaat derselben), werden sie außerhalb dieses Zeitraums auf dem Felde getroffen, dann soll es dem Eigentümer ein- oder zweimal gesagt werden, werden sie auch dann getroffen, so mag man sie totschlagen.
mhd] Ganse haben goin recht.

Gänse mästet man im finstern Käfig.
z] Die Genss werden in einem finstern Käfig gemästet und wol gespeisset, damit man jn zu S. Martinstag kragab mache.

Gänse und Völker werden gerupft.

Gänse und Weiber hören nicht auf zu schnattern und wenn man sie zu Tode füttert.
nl] Men kan der ganzen en der wijven nooit zoveel geven, dat ze zwijgen.

Gänse wollen immerdar trincken.

Gänse, Enten, Hühner auf jemands Gras haben keinen Frieden.
z] Gehen Gänse ins Korn, so schlägt man sie tot, macht einen Galgen auf das Land und hängt sie daran, darob ergeht kein Gericht. Westfälische Geschichte, Lemgo 1755-1801
mhd] Gans, enden ende hoen deren op iemant gras en hebben genen vrede.

Gänsefedern fürchten ja kein Wasser.

Gänsefüßchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in Gänsefüßchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was für ein originelles, kühnes und neues Wort ich gefunden habe!
Anton P. Tschechow, Briefe, 20. Okt. 1888

Gänsekiele stürzen weder Bänk' noch Stühle.
z] Ein Gänsekiel macht kein Halloh bei uns. Ostdeutschland, Glocke und Kanone, Königsberg 1842

Gänsemist und Ziegenmist lassen den Bauer wie er ist.
i] Sind ihm von keinem Nutzen

Gänsewein trinken.
i] Nämlich Wasser, wofür man im Elsass für Wasser die Namen: Gänswi, Gänswîn, Gansläwi, Gänsschnaps, Gänsebrenz, Wackelsteinreps, Wasslemer Wîn oder blos Wasslemer hat. Auch die Dänen haben die scherzhafte Bezeichnung des Wassers mit 'gaasevin'.
ho] Het is witte wijn uit jufvrouw Eénarm. (Das ist weißer Wein von Jungfrau Einarm (nämlich aus der Pumpe)).

Ganz abgesehen von unsern eignen Produktionen, stehen wir schon durch das Aufnehmen und völlige Aneignen des Fremden auf einer sehr hohen Stufe der Bildung.
Goethe, Fürst Puckler, 15.9.1826

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