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Es ist eine schwere Sache, zum Bauche zu reden, der keine Ohren hat.
Marcus Cato Censor

Es ist eine schwere Sünd', für die man keinen Glauben find.
bm] Nejvĕtsi hříchové jsou ti, o nichz dobří ani vĕřití nechtí.
pl] Grzechy wielkie do wierzenia trudne.

Es ist eine sehr angenehme Empfindung, wenn sich eine neue Leidenschaft in uns zu regen anfängt, ehe die alte noch ganz verklungen ist.
Goethe, Dichtung und Wahrheit III,13

Es ist eine sehr wahrscheinliche Folge, dass der Verstand, welcher die Wissenschaften kennet und liebet, sich ungern mit Erfahrungen in der Küche abgeben werde.
Sprüche der Weisen

Es ist eine seltene Gans, die immer träuft.
nl] Het is eene goede gans, die altijd dropt.

Es ist eine seltene Kuh um ein Amt, die so viel Milch gibt.

Es ist eine seltsame Begierde, nach Macht zu streben und seine Freiheit darüber einzubüßen oder nach Macht über andere zu streben und die Herrschaft über sich selbst zu verlieren.
Francis Bacon (1561-1626), Über die hohe Stellung

Es ist eine so angenehme Empfindung, sich mit etwas zu beschäftigen, was man nur halb kann, dass niemand den Dilettanten schelten sollte, wenn er sich mit einer Kunst abgibt, die er nie lernen wird, noch den Künstler tadeln dürfte, wenn er, über die Grenze seiner Kunst hinaus, in einem benachbarten Felde sich zu ergehen Lust hat.
Goethe, Wahlverwandtschaften

Es ist eine Soldatenflanke.
i] So nennt man in Oberösterreich verächtlich Weibspersonen, die den Soldaten nachziehen. Der 'Flank' ist ein abgetragenes Kleidungsstück, ein alter Fetzen.

Es ist eine spanische Suppe.
z] Welsch Trüncklein

Es ist eine Spätbirne.
i] Von alten Jungfern.

Es ist eine Sprache, man könnte Hunden und Katzen damit vergeben.

Es ist eine Spürnase.
i] Auch Pech-, Rotz-, Hundsnase.

Es ist eine stadt wie Heubach, da fressen die wölfe den schultheiss auf dem markt.

Es ist eine Stadt, in der die Ärzte und Totengräber Hunger leiden.
la] Urbs crotone salubrior.

Es ist eine Stadt, wie sieben Häuser ein Dorf.

Es ist eine Stephansbirne (Brocke).
i] So nennt man einen ziemlich großen Stein nach Art derer, mit denen Stephan zu Tode geworfen worden sein soll.

Es ist eine Stoadttrommel.
i] Von einer geschwätzigen Person, die alles herumträgt und ausschwatzt. Mit Bezug auf öffentliche Bekanntmachung durch Austrommeln.

Es ist eine stumme Wallfahrt.

Es ist eine subtile frag, ob die Hosen an Wammes hencken oder das Wammes an Hosen.

Es ist eine Sünde gegen die Gastlichkeit, die Türen zu öffnen und die Miene zu verschließen.
England

Es ist eine Sünde, über einen Toten zu lügen.
Estland

Es ist eine süße Lebensgemeinschaft, reich an Beständigkeit, Vertrauen, an nützlichen, realen Liebesdiensten und an gegenseitigen Verpflichtungen. Keine Frau, die kennen gelernt hat, wie schön das ist, würde lieber die Geliebte ihres Gatten sein. Wenn sie als Ehefrau in seinem Herzen wohnt, so wohnt sie da viel geehrterer und sicherer.
Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais

Es ist eine Tafelrunde.
i] Eine Gesellschaft, bei der alle Förmlichkeiten und Rangunterschiede entfernt sind.
fr] Manger à table ronde.

Es ist eine tägliche Erscheinung: just bei den schönsten Mädchen fällt es so schwer, dass sie einen Mann bekommen. Dies war schon im Altertum der Fall, und wie bekannt, sind alle drei Grazien sitzen geblieben.
Heine, Gedanken und Einfälle

Es ist eine Tatarennachricht.
i] Die Belagerung der Festung Malakoff im Krimkriege durch die verbündeten Franzosen und Engländer hatte im Jahre 1854 kaum begonnen, als die Zeitungen die sich bald nachher als völlig unbegründet erweisende, angeblich von einen Tataren überbrachte Nachricht verbreiteten, die Festung sei von den Alliierten genommen. Seit jener Zeit nennt man dergleichen unbegründete Mitteilungen Tatarennachrichten.

Es ist eine Taube ohne Galle.
nl] Het is een duifje zonder gal.

Es ist eine teure Ehr', die Haus und Herz macht leer.
dk] Det er dyr ær ehvormed følgers kade.

Es ist eine teure Gesundheit, die man beim Arzte kauft.
dk] Det er dyr sundhed som man henter af apotheket.

Es ist eine thrazische List.
i] Den Charakter der Treulosigkeit tragend. Die Thrazier, von den Böotiern besiegt, gingen mit diesen einen Waffenstillstand auf zwölf Tage ein, überfielen aber die sorglosen Böotier in der Nacht, und erwiderten, zur Rede gestellt, sie hätten den Waffenstillstand nur auf Tage, nicht auf die Nächte verstanden.

Es ist eine Torheit der Eroberer, allen Völkern ihre Gesetze und ihre Sitten aufdrängen zu wollen: das taugt zu nichts, denn bei jeder Art von Regierung ist man fähig, zu gehorchen.
Montesquieu, Betrachtungen über die Ursachen der Größe der Römer und ihren Verfall

Es ist eine Torheit zu glauben, es wäre keine Welt möglich, worin keine Krankheit, kein Schmerz und kein Tod wäre.
Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher

Es ist eine Torheit, aus seiner faust ein hammer (Schlägel) machen.
la] Stultitia facere ex pugno suo malleum.

Es ist eine Torheit, mit seinem Herrn scherzen.
fr] C'est folie de se jouer à son maitre.

Es ist eine Torheit, Rosen eine kurze Zeit und Dörner für die Ewigkeit.

Es ist eine Torte ohne Zucker.
nl] Dat is soo veel als eene taart sonder suiker.

Es ist eine Tragik der Weltlage, an der wir teilhaben, dass wir mit unserem neugeformten Staatswesen in eine Welt hineingestellt wurden, der durch die große Problematik des Ost-West-Verhältnisses ihr Gepräge gegeben wird.
Konrad Adenauer, Grundsatz-Erklärung, Auf der Konferenz in Moskau, 9. 10. 1955

Es ist eine Tranfunzel.
Eine schlecht brennende Lampe.

Es ist eine traurige Sache, dass ein reiner Kultus jeder Art, sobald er an Orte beschränkt und durch die Zeit bedingt ist, eine gewisse Heuchelei niemals ganz ablehnen kann.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1801

Es ist eine Treibhauspflanze.
i] Ein verzärtelter Mensch, dem jeder frische Luftzug schadet, der den Wechselfällen des Lebens nicht gewachsen ist.

Es ist eine Treuflersche.
i] Ein Weib, das die Kunst versteht, kläglich zu tun; von Treufeln = kläglich und unablässig um etwas bitten.

Es ist eine triviale und nur zu häufig bestätigte Wahrheit, dass wir oft törichter sind, als wir glauben: hingegen ist, dass wir oft weiser sind, als wir selbst vermeinen, eine Entdeckung, welche nur die, so in dem Fall gewesen, und selbst dann erst spät, machen.

Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit, Paränesen und Maximen

Es ist eine übel zubereitete Speise um einen Hasen im Busche.
fr] C'est viande mal prête que le lievre en buisson.

Es ist eine übertriebene Zuversicht der Eltern, alles von der guten Erziehung ihrer Kinder zu erhoffen, und ein großer Irrtum, gar nichts davon zu erwarten und sie deshalb zu vernachlässigen.
Jean de La Bruyère, Die Charaktere

Es ist eine üble Adamsrippe.

Es ist eine üble Frau, ohne die man nicht leben will, und mit der man nicht leben kann.
dk] Ond hustru hvilken man kand hverken være hos eller fra.
la] Nec sine te, nec tecum vivere possum.

Es ist eine üble Hochzeit.

Es ist eine üble Jungfer, die gern Scheren macht.

Es ist eine üble Leckerei, wird die Zunge wund dabei.
dk] Ond lyste-mad som giør tungen saar.

Es ist eine üble Prozession, bei der der Teufel die Kerzen hält.
en] It's an ill procession where the devil holds the candle (carries the cross).
fr] Faire un procès sur la pointe d'une éguille.

Es ist eine unaussprechliche Glückseligkeit, wenn Gesinnungen und Empfindungen zwischen zwei Wesen wechseln ohn irgend anzustoßen, zurückgehalten oder geschreckt zu werden.
Goethe, An Charlotte v. Stein, 14. 7. 1782

Es ist eine ungedeckte Scheuer.
i] Ein unmündiges und unversorgtes Kind.
ho] Het zijn ongedekte schuren.

Es ist eine unterwaldner Nacht.
Schweiz
i] Von einer lustigen, bis an den Morgen durchschwärmten Nacht, wie es die Unterwaldner zu tun pflegen.

Es ist eine verdeckte Speise.
i] Etwas Verhohlenes, eine Sache, die nicht klar ist oder nicht zu allgemeiner Kenntnis kommen soll.
fr] Servir un homme à plats couverts.
la] Asianae mensae. - Siculae mensae.

Es ist eine verkehrte Karte.
i] Eine üble Lage.
z] Die strichen lustig zum tanz, mir aber war die Karte ganz verkehrt.

Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: beide fallen vom Himmel.
Schiller an Goethe, 12. 7. 1799

Es ist eine verwegene Krähe, die einem lebendigen Rind ins Leder hackt.

Es ist eine verwirrung wie bei dem Babylonischen Turm; rufft man Stein, so bringt man wasser.
i] Der Ausdruck babylonische Verwirrung stammt aus 1 Mos. 11, 9.
dk] Forvirring som ved babels taarn.
ho] Een Babel van verwarring.
pl] Jela się ciebie babilońska konfuzya.

Es ist eine von den größten Taten, sich im eignen Fett zu braten.

Es ist eine von den sieben Jungfrauen auf der großen Wiese bei Glauchau, welche die Frösche über den Graben heben.
i] In Glauchau und Umgegend sprichwörtlich von einer alten Jungfer. Es geht die Sage, dass auf der großen Wiese in der Niederung an der Mulde zwischen Glauchau und Nieder-Schindmaas vor Zeiten ein Schloss gestanden haben soll, dessen Besitzer eine Anzahl unvermählter Töchter hatte.

Es ist eine vornehme Katze, die sich zu mausen schämt.
z] Und das (wenn) die Katz sich schempt des mausens.

Es ist eine wahre (o. rechte) Katerjagd.
i] Wenn sich ein paar Personen oft und laut zanken.

Es ist eine wahre Augenweide o. ein Anblick für Götter.
en] It's a sight for the gods o. for sore eyes.
fr] C'est un régal pour la vue.
it] È uno spettacolo unico.

Es ist eine wahre Götterspeise.
i] Eine wohlschmeckende, kostbare, wie man einen vorzüglichen Trank einen Göttertrank nennt. Ephippus beim Athenäus nennt eine sehr kostbare Speise: Blume des Nektar, Speisen der Helena, und an einem anderen Orte den Wein: die Milch der Aphrodite (Venus.).
la] Nectaris flos.
la] Deorum cibus.

Es ist eine wahre Heringsseele.
i] Eine dünne schwächliche Person. Sonst auch: Ein knickriger knauseriger Mensch
Jüdisch-deutsch] Das is e Härings-Meschome.

Es ist eine wahre Stadtzeitung.
fr] Elle est un vrai bureau d'adresse.

Es ist eine wahre Teufelsklaue.
i] Eine Satansbrut, ein Belialskind, böse von Mutterleibe an, ein arges Stück Fleisch.
dk] Belials barnet.
dk] En kloe af fanden.
dk] Et ondt stykk kiød.
dk] Han er ei hvid sed beenene.
dk] Ond siden han rand af roden, af barns been.

Es ist eine wahre Wetterhexe.
i] Wetterhexe, Blitzhexe, Zessenmacherin, vom althochdeutschen Zesse, Sturm.

Es ist eine wandelnde Modezeitung.

Es ist eine wandernde Pomadenbüchse.
la] Arabiam totam spirat.

Es ist eine Ware, die wohl abgeht.
fr] C'est une marchandise de bon debit.

Es ist eine wilde Hummel.
i] Von einem sehr lebhaften Mädchen
fr] C'est une chévre échappée.

Es ist eine Wipplingerei.
z] Unser Gemeinderat hat in der letzten Zeit überhaupt Malheur mit seinen Beschlüssen gehabt; es ist schon sprichwörtlich, dass man unpraktisches Vorgehen als Wipplingerei bezeichnet.
i] Das wiener Rathaus steht in der Wipplingerstraße.

Es ist eine Wirtin auf einen Tag.
i] So nennen die Esten eine schlechte, die Wirtschaft zu Grunde richtende Hausfrau.

Es ist eine Wohltat, das nicht zu haben, was man ungern besitzt.
la] Beneficium est eo carere, quod tu invitus possides.

Es ist eine Wolfswahl.
z] Wer vnder wolffen sucht die wal, und zweifelt welcher jm gefal, und sucht vom ersten bis zum letzten, der soll kaum nemen hien den besten.

Es ist eine Wollust, dem Undankbaren die Wohltaten vorzuzählen.
la] Est aliqua ingrato meritum exprobrasse voluptas. Ovid

Es ist eine Wollust, einen großen Mann zu sehen.
Goethe, Götz A I, Herberge im Wald (Martin)

Es ist eine wonnige Freude, eine Frau in den Armen zu halten, die uns viel Böses angetan, die lange Zeit unsere erbitterte Feindin gewesen und imstande ist, es wieder zu werden.
Stendhal, Über die Liebe (Fragmente)

Es ist eine Wunde, dass eine Kuh draus saufen könnte.
fr] Un abreuvoir à mouches.

Es ist eine Wunde, die man lieber nicht anrührte.
la] Vulnera quae melius non tetigisse facit.

Es ist eine wunderliche Speise um ein Amt, das bald fett macht.

Es ist eine wundersame Stellung, wenn man seine Gedanken unmittelbar ins Französische übersetzt sieht und dabei zu fühlen glaubt, dass das dort wohl nicht so recht passen würde.
Goethe, An S. Boisserée, 20.3.1831

Es ist eine Wurstgesellschaft.
i] Eine Gesellschaft, welche geht, um jemanden zu beschmausen.

Es ist eine wüste Fliege.
i] Ein unruhiger Kopf, ein Mensch, der gern herumschwärmt
fr] C'est un cheval échappé.
fr] Un homme sans arrêt.

Es ist eine wüste Sau.
la] Graculo cum fidibus nihil.

Es ist eine Zeit gut zu reden, eine Zeit gut zu schweigen.
z] Es ist ein zeit zu reden gut, auch oft mit schweigen man recht tut.
la] Nunc est dicendum, nunc est ratione silendum.

Es ist eine Zeit zum Lustigsein und eine Zeit zum Trauern.

Es ist eine Zeitungsente.
i] Ente nennt man eine in Zeitungen verbreitete, gleichsam fortschwimmende, aber wiederholt auftauchende Fabel oder Lüge. Früher hieß sie blaue Ente; denn blau ist nebelhaft, nichtig, daher blauen Dunst vormachen, lügen. Damit ist aber die Zeitungsente noch nicht erklärt. In den ersten Zeiten des französischen Kaiserreichs fehlte es nicht an außerordentlichen Sieges berichten. Zur Verspottung der napoleonischen Schlachtberichte habe der brüsseler Egide Norbert Cornelissen dem Ernste den Scherz gegenübergestellt, indem er der lügentrunkenen Zeit einen Spiegel vorhielt und in einer Zeitung folgende Geschichte einrücken ließ. Um die Gefräßigkeit der Enten zu beweisen und zu veranschaulichen, hat man einen interessanten Versuch vorgenommen. Zwanzig derselben seien gemeinschaftlich eingesperrt und eine nach der anderen geschlachtet und zerhackt worden, um den übrigen als Futter zu dienen. Die erste wurde von den anderen neunzehn sehr schnell verschlungen, dann wieder eine von achtzehn, wieder eine von siebzehn u.s.f. bis neunzehn von einer einzigen in verhältnismäßig sehr kurzer Zeit aufgefressen waren. Diese Anekdote ging allmählich durch alle europäischen Zeitungen, und tauchte nach einigen Jahren, hier bereits der Vergessenheit anheimgefallen, in einem amerikanischen Blatte wieder auf, und zwar vermehrt mit einem 'wissenschaftlichen Certificat' über die Untersuchung des zuletzt am Leben gebliebenen Tieres, an dessen Speiseröhre man bedeutende Verletzungen gefunden haben wollte. Diese Geschichte soll nun die Stammmutter aller 'Zeitungsenten' sein. Das im Jahre 1776 in Paris erschienene Industrielle Lexikon gibt über die Entstehung des Wortes Zeitungsente folgende Erklärung: 'Die Landwirtschaftliche Zeitung veröffentlichte ein eigentümliches Verfahren, wilde Enten zu fangen. Man kocht, schrieb sie, eine starke und lange Eichel in einem Absud von Sennesblättern und Jalappe. Die so zubereitete Eichel bindet man an einen dünnen, aber starken Faden in der Mitte fest und wirft sie darauf ins Wasser. Das Ende des Fadens behält man in der Hand und verbirgt sich. Die Ente schwimmt heran und verschluckt die Eichel; diese hat aber in ihrer Zubereitung eine starke purgative Wirkung und kommt sofort wieder zum Vorschein. Darauf kommt eine andere Ente und verschluckt diese wiederum, eine dritte, vierte und so fort. So reihen sich alle an demselben Faden auf. Man berichtet bei dieser Gelegenheit, dass ein Huissier in der Nähe von Guede-Chaussée zwanzig Enten auf diese Weise aufgereiht habe. Darauf flogen die Enten auf und nahmen den Huissier mit; der Strick riss und der unglückliche Jäger brach ein Bein.' Dieses Urbild aller Zeitungslügen erlangte einen Ruf; und schließlich griff man zur Bezeichnung einer derben Ungeheuerlichkeit aus der obigen famosen Entengeschichte nur das eine Wörtchen heraus, um durch dasselbe fortan jede offenbare Erfindung und Erdichtung zu kennzeichnen.

Es ist eine Zollstatt des Todes.
i] So nennen die Schiffer den schwarzen Felsen (Blackrock) bei Liverpool, weil dort sehr viel Schiffe in Gefahr geraten. So heißt aber dann allgemein jeder Platz, wo der Tod viel Opfer fordert.

Es ist eine zweite Sorte, sagte der Bauer, da mengte er Dreck unter den Lehm.

Es ist einem anderen gedacht und mir bescheret.

Es ist einem Christen besser ein handvoll, den einem Gottlosen ein landvoll.

Es ist einem Diebe nirgends besser als am Galgen.

Es ist einem geizigen wie einem Hund, der alles, was man ihm darwirfft, inn einem huy verschlickt und nach einem anderen auffgienet.

Es ist einem jeden vergönnt, seinen eigenen Geschmack zu haben; und es ist rühmlich, sich von seinem eigenen Geschmack Rechenschaft zu geben suchen. Aber den Gründen, durch die man ihn rechtfertigen will, eine Allgemeinheit erteilen, die, wenn es seine Richtigkeit damit hätte, ihn zu dem einzigen wahren Geschmacke machen müßte heißt aus den Grenzen des forschenden Liebhabers herausgehen und sich zu einem eigensinnigen Gesetzgeber aufwerfen.
Lessing, Hamburgische Dramaturgie

Es ist einem jungen Menschen wie einem Affen; was er sihet, das will er auch tun, es sey gut oder böse, es treffe oder falle.

Es ist einem oft beschert, das anderen nicht widerfährt.

Es ist einer aus dem doppelten ff.
i] Er ist ein Turner, von dem Wahlspruch derselben: frisch, frei, fröhlich, fromm

Es ist einer aus der Narren Zunfft.
la] A sexaginta viris venit.

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