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Es ist ein eingefleischter Teufel.
fr] C'est un diable incarné, c'est un diable d'homme.
fr] C'est un méchant diable.

Es ist ein eitel Lören und Dehnen.
i] Die Redensart kommt sehr häufig in den Lutherschen Schriften vor. Das Wort lören, das dem niederdeutschen grölen entspricht und so viel heißt, als ein rauhes, eintöniges Geschrei erheben ist leider aus der hochdeutschen Sprache so gut wie verschwunden. In der Lutherschen Bibelübersetzung findet es sich nur Hos. 7, 14: 'Sie rufen mich nicht an von Herzen, sondern lören auf ihren Lagern.'
z] Wir müssen sehen, dass das Wort Gottes im Schwange geht, und nicht wiederum ein Lören und Dehnen daraus werde, wie bisher gewesen ist. Luther
z] Lören und heulen. Luther
z] Denn der Mönche, Nonnen, Pfaffen Lören ist kein Gebet. Luther
z] In den Metten und Vespern haben sie nicht gebetet, sondern allein gedönet und gelöret. Luther

Es ist ein ekler Gauch, der einer nackten Venus einen Mantel umhängt.
Russland

Es ist ein elend Ding um Fürsten, die ihre Augen nur in anderen Köpfen haben müssen.

Es ist ein Elend in der Welt, dass die Herzen so leicht sich feindlich gegeneinander auslegen, besonders junge und alte Herzen; sollte es doch zwischen ihnen sein wie zwischen altem und jungem Wein, wo der junge durch den alten gereift und gemildert wird, der junge den alten vor dem Flauwerden, dem Absterben schützt.
Gotthelf, Leiden und Freuden eines Schulmeisters

Es ist ein elend Mann, der sein Weib nicht zwingen kann.

Es ist ein elend Pferd, das den Sattel nicht ertragen kann.
dk] En skarns hest som ei kand bære sadelen.

Es ist ein elender Mann, der seines Weibes wegen kurze Hosen tragen muss.

Es ist ein elender Prophet, der geschehene Dinge prophezeit.
fr] Devin de Monmartre, qui devine les fêtes, quand elles sont venues.

Es ist ein elender Stümper.
z] Ein Stümper ist zunächst, wer nichts Ordentliches zu schaffen vermag, dessen Arbeit von Haus aus wie ein Stumpf, ein verstümmeltes Ding, aussieht.
sinnverwandt] Ich schrieb einem Stümper eine Dissertation. - Der Stümper ist ihm (dem geschickten Manne) so grün, wie alle Stümper es waren. - Nicht von mir armen Stümper (sollst du's lernen). - Hat das Pferd den Stümper abgesetzt? - ein Stümper wie einer auf Gottes Boden. - Stümper bezeichnet dann auch jemand, der in mislicher Lage ist, und sich nicht zu helfen weiß, was durch den mitleidigen Zusatz 'arm' ausgedrückt wird, z.B. dass der Stümper doch was Warmes in den Leib bekommt. - Wir armen Stümper. - Das Stümperchen hat Angst genug gehabt. - Die Dichter, die armen Stümper (welche den Wein besingen, aber dursten müssen). - Wie flehentlich bat der Stümper. - Ich armer Stümper habe den Herzbruch.

Es ist ein Ellenritter.
i] Ein Schneider

Es ist ein entschieden anmutiges Gefühl, von dem man wohl tut, sich recht klares Bewußtsein zu geben, wenn sich eine Nation in den Eigentümlichkeiten ihrer Glieder bespiegelt: denn ja nur im Besonderen erkennt man, dass man Verwandte hat, im Allgemeinen fühlt man immer nur die Sippschaft von Adam her.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1817

Es ist ein erbärmlich Ding, wenn das Ei die Henne lehrt.
mhd] It îs ein barmelik dink, als dat ec de henne lêrt.
la] Est perquam miseram doceat si scrofa Minervam.

Es ist ein erfreuliches schönes Schauspiel um die Fahrt auf dem See, wenn der Spiegel desselben mit den anliegenden Gebirgen, vom Abendrot erleuchtet, sich warm und allmählich tiefer und tiefer schattiert, die Sterne sichtbar werden, die Abendbetglocken sich hören lassen, in den Dörfern am Ufer sich Lichter entzünden, im Wasser widerscheinend, dann der Mond aufgeht und seinen Schimmer über die kaum bewegte Fläche streut.
Goethe, Wanderjahre III,13

Es ist ein erstgeborener Narr.
Jüdisch-deutsch] Das is e Bechor-Schorte.

Es ist ein Esel auf dem Dache.
i] Etwas Unerhörtes
la] Asinus in tegulis.

Es ist ein Esel in Löwens Haut.
nl] Het is een ezel in eene leeuwenhuid.
la] Asinus in pelle leonis.

Es ist ein Esel von Rottweil.
i] Die Rottweiler werden, wenn auch nicht wie die Schlesier gerade Eselsfresser, aber, was noch verletzender erscheint, Esel selbst genannt. Sie fanden nämlich einst, wie man erzählt, einen großen Kürbis auf dem Felde, den sie für ein Ei hielten. Da sie nicht wussten, was für ein Vogel es gelegt haben könne, beschlossen sie, dass der Bürgermeister es ausbrüten solle. Zwar machte er die kräftigsten Gegenvorstellungen, aber sie blieben erfolglos, und so saß er denn Tag und Nacht und brütete. Als aber durchaus nichts zum Vorschein kommen wollte, hielt man das Ei für faul und warf es über die Mauer. Sobald jedoch der Kürbis zur Erde fiel und platzte, sprang erschreckt ein Hase, der an der Mauer geschlafen hatte, auf und lief davon. Da die Rottweiler steif und fest glaubten, er sei aus dem Kürbis gekommen, riefen sie aus: 'Schaut, schaut, ein junger Esel ist in dem Ei gewesen!' Seitdem führen sie den Namen Esel von Rottweil. Übrigens steht Deutschland darin nicht allein. Eine Menge Schweizerdörfer, z.B. Bremgarten, führen den Spottnamen Esel. Auch Frankreich hat mehrere Städte, deren Einwohner den Namen Esel führen. Der Spottname 'Esel von Beaune' reicht bis ins 13. Jahrhundert hinauf. In jener Zeit fand sich in der genannten Stadt eine Familie von Kaufleuten, welche Asne hieß und die einen so ausgebreiteten Handel trieb, dass man, sobald von blühenden Geschäften die Rede war, stets die der Asne von Beaune anführte. Als sich später die Bewohner von Dijon und von Beaune gegenseitig zu necken anfingen, waren es jene, welche von Leuten, die keinen Überfluss an Verstand besaßen, zu sagen pflegten, sie wären aus oder gehörten nach Beaune. Auch Piron, der Gegner Voltaires, der sich über die Bewohner von Beaune zu beklagen hatte, trug dazu bei, die Zahl der Geschichten, die man von Beaune erzählt, zu vermehren. So soll einst ein dortiger Bürgermeister die Tore der Stadt haben schließen lassen, weil seiner Tochter ein Kanarienvogel davongeflogen sei. Auch die Einwohner von Flessel werden mit denen von Courgi, Saint-Florentin und Fransart Esel genannt, und zwar wegen folgender Geschichte, die man von ihnen erzählt. Ein Bauer belud seinen Esel mit Latten, dem bedeutendsten Handelsartikel von Flessel, band sie aber nicht der Länge, sondern der Quere nach auf, sodass der Esel in Amiens nicht ins Tor hineinkonnte. Der Bauer kehrte daher um und klagte überall darüber, dass die Tore von Amiens zu eng wären, und es unmöglich sei, in die Stadt zu kommen. - Die Bezeichnung 'Esel von Meung' ist im Jahre 1338 entstanden, wo eine furchtbare Hungersnot in ganz Frankreich herrschte. Die Müller und Bäcker, an denen die Stadt sehr reich war, luden mit menschenfreundlichem Eifer ihre Warenvorräte auf Esel und brachten sie nach Orleans. Als sie die ausgehungerten Einwohner der letztern Stadt kommen sahen, gingen sie ihnen entgegen und riefen: 'Allons chercher du pain, voilà les ânes de Meung qui arrivent.' (Kommt, Brot holen, die Esel von Meung kommen an.) Allmählich ging diese Bezeichnung auf die Besitzer der Esel über und blieb ihnen als Ehrengedächtniss. Die Einwohner der kleinen Stadt Beaugency nennt man Katzen. Als im Jahre 1567 der Prinz von Condé, das Haupt der Protestanten, von Gouverneur die Erlaubnis erbeten und erhalten hatte, durch die Stadt marschieren zu dürfen, ließ der letztere, ein Katholik, als Condé's Heer zur Hälfte in der Stadt war, plötzlich die Zugbrücke aufziehen. Diese Treulosigkeit müssen die daran unschuldigen Bürger der Stadt durch die Bezeichnung 'Katzen von Beaugency' sprichwörtlich büßen.

Es ist ein Esel, der mit einem Esel streitet.

Es ist ein Esel, der Wein trägt und Wasser säuft.
nl] Hij gelijkt Bileams ezel, die wijn draagt, en niet dan water drinkt.

Es ist ein Essen wie beim Reichsprälaten.
i] Die Römer nannten ein kostbares, üppiges Mahl ein salisches, wie es bei den Saliern, dem ältesten Priestergeschlechte der Römer, gebräuchlich war. Die Franzosen haben dafür die Redensart: Une chére de commissaire, womit man ursprünglich ein Mahl bezeichnete, bei dem Fleisch und Fische aufgetragen wurden, ein Kommissaressen, weil die Richter, welche von der Kammer zur Untersuchung einer Angelegenheit beauftragt wurden, aus Katholiken und Calvinisten bestanden und man bei der Bewirtung auf diesen Umstand Rücksicht nahm. Da aber jeder bemüht war, diese Kommissare für sich zu gewinnen, um dadurch für seine Sache beim Gerichtshofe eine günstige Entscheidung zu bewirken, so diente die obige Redensart bald auch zur Bezeichnung eines guten, ausgesuchten Mahls.
la] Pontificum coena. Horaz
la] Saliares dapes. Horaz

Es ist ein Eul unter den krähen.
i] Gegenstand der Neckerei, des Spottes der Gesellschaft
fr] Il était la chouette de la compagnie.
ho] Dat is een uil onder de kraaijen.
la] Asinus inter simias.

Es ist ein eulenspiegelscher Streich.
nl] Hij heeft streken van Lammert.

Es ist ein ewiger Friede von heut bis morgen.
dk] All fred giøres evig, dog den tit varer stakket.

Es ist ein ewiges Leben, Werden und Bewegen in ihr [der Natur], und doch rückt sie nicht weiter. Sie verwandelt sich ewig, und ist kein Moment Stillestehen in ihr. Fürs Bleiben hat sie keinen Begriff, und ihren Fluch hat sie ans Stillestehen gehängt. Sie ist fest. Ihr Tritt ist geniessen, ihre Ausnahmen selten, ihre Gesetze unwandelbar.
Goethe, Schriften zur Natur- und Wissenschaftslehre - Fragment über die Natur

Es ist ein Fabelhans.

Es ist ein falber Hengststreicher.
z] Die Hof- und Schmeichelnarren nennt man auf mancherley weiß: falben hengststreicher, Kautzenstreicher, Kreidenstreicher, Schmeichler, Federleser und Fuchssschwentzer.

Es ist ein falsches Geläute, wenn die Glocke (der Zunge) nicht mit dem Zeiger (des Herzens) übereinkommt.

Es ist ein Fass ohne Boden.
i] Verschwender
ho] Het is een bodemloos vat.
la] Inexplebile dolium.

Es ist ein Fass, das nie voll wird.
i] Von sehr verschwenderischen Menschen, die nie genug bekommen können

Es ist ein faul (o. schlechtes) Schaf, das seine (eigene) Wollen nicht tragen mag.
ndt] Dat is en slecht Schâp, dat sin Wull nig dregen kann.
i] Ich reise des Regens u.s.w. wegen, der kommen kann, nicht ohne Mantel.
z] Ein faul schaaff ist es, mag ich sagen, das sein woll nicht kan ertragen.
dk] Det er et ondt faar der ei gider baaret sit fedt.
it] Trista quella pecora, che non puòl portar la sua lana.
la] Est piger agnellus, quod non gestat bene uellus.
un] Rosz júh, mely maga gyapjat nem birja.

Es ist ein fauler (o. liederlicher) Schlingel.

Es ist ein fauler Hentz.

Es ist ein fauler Schlempel.
z] Dann wie heißt das Land oder Ort, da man nicht faule schlempel findt.
z] Ein treger schelm und fauler Hentz, der sich stets stechen lasst den Glenz.
fr] C'est le plus grand Malitorne.
fr] C'est un mangeur de viandes apprêtées.
fr] Coquefredouille.
la] Arcadicum pecus.

Es ist ein fauler Vogel, der nicht sein eigen Nest bauen mag.
dk] Det er en lad fugl der ei vil bygge sin egen rede.

Es ist ein faules Ei.
nl] Het is een stinkei.

Es ist ein faules Ross, das sein eigen Futter nicht tragen mag.

Es ist ein Faxenmacher.
i] Flausenmacher, Spaßmacher, Possenreißer. Einer, der allerlei Bewegungen mit den Gliedmaßen und dem Gesicht macht, die Lachen erregen

Es ist ein Fehler bei Fußreisen, dass man nicht oft genug rückwärts sieht, wodurch man die schönsten Aussichten verliert.
Goethe, Reise in die Schweiz 1797 - Auf den Gotthard, 5.10.

Es ist ein Fehler von dem Wein, dass er abnimmt (zu Ende geht), sagte Neumann, aber ich trink' ihn doch gern.
en] With all thy faults I love thee still, as the Alderman said to the decayed Chester.

Es ist ein Fehler, den der bloß witzige Schriftsteller mit dem ganz schlechten gemein hat, dass er gemeiniglich seinen Gegenstand eigentlich nicht erleuchtet, sondern ihn nur dazu braucht, sich selbst zu zeigen. Man lernt den Schrifssteller kennen und sonst nichts.
Lichtenberg, Aphorismen

Es ist ein Fehler, in den die meisten Menschen verfallen, dass sie Schwierigkeiten machen, von anderen etwas zu glauben, das sie selber unfähig sind zu machen.
Montaigne, Essais

Es ist ein fehrlich ding um böse rede.

Es ist ein Feierabend ohne Fest.

Es ist ein fein ding um ein mann, der etwas kann.

Es ist ein Feind, vor dem wir alle zittern,
Und eine Freiheit macht uns alle frei.
Friedrich Schiller, Wilhelm Bertha (Bertha)

Es ist ein feiner Faden dazu nötig, um aus Lüge Wahrheit und aus dunkler Nacht hellen Tag zu weben.

Es ist ein feiner Jünger.
i] Ein schlauer Gast, er hat eine feine Nase, man kann ihm nichts weismachen.
fr] Il n'est pas fait d'aujourd'hui.

Es ist ein feiner Käse, wenn nur nicht hundert Maden darin wären.

Es ist ein fett Schwein im Fass.
i] Erbschaft, Vorteil, Gewinn.
la] Tondere suem.

Es ist ein fetter Vogel, der sich selbst beträuft.
nl] Het is een vette vogel, die zich zelven bedruift.

Es ist ein finsterer Kopf, wenn man eine Fackel (brennende Pechpfanne) darein steckte, sie löschte von der grausen Finsterniss aus.

Es ist ein Finsternis vorhanden.
i] Bei widerwärtigen Schicksalen

Es ist ein Fisch, der Salz bedarf.
i] Von allem Faden, Geistlosen

Es ist ein Fischköder.

Es ist ein Flachsbart.
i] Ein unreifer Mensch, ein bartloser Junge
ho]Het is een vlasbaard.

Es ist ein Flachsfink.
i] Scherzhaft von jemandem, der im Felde Flachs gätet
ho] Het is een vlasvink.

Es ist ein flegelhut.
i] Ein grober, plumper, ungeschickter Mensch. Auch: Tappinsmus, Brummbär

Es ist ein Fleischmaul.
i] Eine Person, die gern Fleisch isst
fr] A tel viande tel saveur.

Es ist ein frecher Teufel, der sich am hellen Tage sehen lässt.
dk] Det er en dristig dievel, som lader sig see om høge middag.

Es ist ein fremder Stier in der Weide gewesen.
i] Vom verbotenen Umgange eines fremden Mannes mit einer verheirateten Frau.
ho] Er is een vreemde stier in de wei geweest.

Es ist ein Fressen wie junge Mäuse.

Es ist ein Freund am Wege.
en] A friend in a corner.

Es ist ein Freund mit der Zunge.
i] Wer seine Freundschaft nur mit Worten, aber nicht mit der Tat beweist

Es ist ein Freund mit Jakob's Sprache und Esau's Händen.

Es ist ein Freund wie der Schatten einer Sonnenuhr, er zeigt sich, wenn die Sonne scheint, und verschwindet, wenn sie flieht.
fr] Cadran solaire et faux ami parlent tant que le soleil luit, et se taisent quand il s'en fuit.

Es ist ein Freund, man findet so viel Liebe bei ihm, wie ein Schaf beim Wolf.

Es ist ein fromm Kind, es will seinem Vater sein gut Gerücht nicht nehmen.
i] Ironisches Lob, insofern man durch dasselbe daran erinnert wird, dass sein Vater fleißiger, gebildeter, brauchbarer, rechtschaffener war.
bm] Prazský kvítek (zralá kopa).

Es ist ein frommer Hund, der beym stück Fleisch sitzt und dess nicht geneusst.
i] Beherrschung der Begierden

Es ist ein frommer Mensch mit einem Aber.
la] Fallit enim vitium specie virtutis et umbra.

Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen, so ungefähr, als wenn man zum zweiten Mal lebte und die Erfahrungen des ersten Lebenslaufes nun erst recht nutzen wollte.
Goethe, Dichtung und Wahrheit I,1

Es ist ein frommes Kind, es will seinem Vater seine guten Gerüche nicht benehmen.

Es ist ein fruchtbar Land, in dem die Weiber alle Jahre gebären, wenn auch die Männer nicht zu Hause sind.

Es ist ein fuchs an anderen.

Es ist ein Fuchs im Schafpelz.
Jüdisch-deutsch] Zaddik im Pelz.
fr] C'est un renard qui cache sa queue.

Es ist ein fülbauch, weinschlauch, mosthans. Er geb ein gut bettelsack, mönchskut. Er hat keinn boden.
z] Du bist holde biss vp die zeen.

Es ist ein furchtsamer Hase.
fr] C'est Gille premier.

Es ist ein Galgenbub.
i] Eine von den vielen Bezeichnungen für einen hängenswerten Gesellen, der auch Feldglocke, Galgenschwengel, Galgenstrick, Galgenvogel, Galgenschwenkling, Galgenzenderling heißt

Es ist ein Galgenvogel.
i] Um zu sagen, dass jemand den Galgen verdient habe, dass er reif dafür sei u.s.w. hat man auch die Redensarten: Er wird nach Stricksburg reisen. Er wird mit einer Seilertochter Hochzeit machen. Er wird mit des Seilers Halstuch beschenkt werden. - Man nennt solche Leute auch Galgenkandidaten
la] Corvos in cruce pasces. Horaz

Es ist ein Gansglauben.
la] Fides Hussitia. Bohemi enim anserem Hus vocant.

Es ist ein gansloser Streich.
i] Wie fast jedes Land einen Ort hat, wohin es den Sitz oder die Quelle seines Narrentums verlegt, heiße es nun Abdera, Schilda, Lalenburg oder Wasungen, so ist das in einer Ecke des Filstals liegende Dorf Ganslosen die eigentliche Heimat und der Mittelpunkt der Streiche, die man in Deutschland Schwabenstreiche nennt, wiewohl der Volkswitz auch andere württembergische Ortschaften als Seebrenn, Hirschau, Kiebingen, Ulm, Rottweil, Horenberg, Derendingen, Aalen u.a. ihren gebührenden Anteil gelassen hat. Die Gansloser scheinen indes auf diesem Gebiet das Vorzüglichste geleistet zu haben, da man in Württemberg selbst noch jede Posse und jeden Schwank einen gansloser Streich nennt.
ho] Dat is een geldersche trek.

Es ist ein ganz gescheiter Gedanke, nur dass er dumm aussieht.
z] Wär' der Gedanke nicht so verwünscht gescheit, man wär' versucht, ihn herzlich dumm zu nennen. Schiller, Piccolomini, 2. Act, 7. Scene

Es ist ein ganz niederträchtiges Wort, das wir den Franzosen zu danken haben und das wir sobald wie möglich wieder loszuwerden suchen sollten. Wie kann man sagen, Mozart habe seinen Don Juan komponiert! - Komposition! - Als ob es ein Stück Kuchen oder Biskuit wäre, das man aus Eiern, Mehl und Zucker zusammenrührt! - Eine geistige Schöpfung ist es, das Einzelne wie das Ganze aus einem Geiste und Guß und von dem Hauche eines Lebens durchdrungen, wobei der Produzierende keineswegs versuchte und stückelte und nach Willkür verfuhr, sondern wobei der dämonische Geist seines Genies ihn in der Gewalt hatte, so daß er ausführen mußte, was jener gebot.
Goethe, Eckermann, 20.6.1831

Es ist ein ganzer Kerl.
ndt] Et is en ganssen Kêrl. Hamburg
ndt] 'S is a rechter gantzer Karl.
i] Wenn man Achtung für einen großen Mann ausdrücken will.

Es ist ein ganzes Maulvoll.
nl] Het is een heele bek vol.

Es ist ein gar unschuldig Ding,
Das eben für nichts zur Beichte ging,
Über die hab ich keine Gewalt!
Goethe, Faust I, Straße (Mephisto) Vs 2624

Es ist ein gar zu herziges Ding um die Hoffnung, wiederzusehen. Und wir anderen mit denen verwöhnten Herzchen, wenn uns ein bischen was leid tut, gleich sind wir mit der Arzenei da, und sagen: Liebes Herzchen, sei ruhig, du wirst nicht lange von Ihnen entfernt bleiben, von denen Leuten, die du liebst; sei ruhig, liebes Herzchen!
Goethe, An Friederike Brion, 15.10.1770

Es ist ein Garten ohne Nesseln.
i] Die Sache, der Gegenstand, der Mensch lässt nichts zu wünschen

Es ist ein Garten, in dem keine Nessel wächst.

Es ist ein Gascogner.
i] Zur Bezeichnung eines eiteln Prahlers und Schwätzers. Unter 'Gasconade' begreift man nicht nur jede übertriebene Aufschneiderei, sondern auch leichthin gemachte Versprechen, die man nicht zu halten gedenkt. Es wird dem Gascogner aber auch schuld gegeben, dass er es mit dem Begriff von Eigentum ebenso wenig streng nehmen soll, wie mit einem gegebenen Worte. Daher bedeutet Gascon auch einen Menschen, der gern stiehlt, gasconner = entwenden, unter einem 'Gascognerstückchen' wird ein Diebstahl verstanden und den Strick des Henkers heißt man scherzhaft 'Gascognersalat'.

Es ist ein Gassenhauer.

Es ist ein Gassenhuhn.
i] Ein das Gassenleben liebendes Frauenzimmer

Es ist ein Gastmahl wie bei einem Prälaten.
nl] Een banket van drie hazelnoten.
la] Adoniae convivium. (Von einem ärmlichen Gastmahl von einem Gastmahl mit einem gewissen politischen Charakter (1 Kön. 1, 5, 9 fg.)
la] Coena pontificalis.

Es ist ein Gastmahl, bei dem man Gänsewein trinkt.
la] Prandium cardinum.

Es ist ein Gattungswein.
Rheinpfalz
i] Ein ganz gewöhnlicher Wein. Allgemein: Nichts Besonderes

Es ist ein Gebäck.
i] Um eine verächtliche Vertraulichkeit oder Gesinnungsverwandtschaft zwischen Leuten zu bezeichnen
jüdisch-deutsch] Sen aan Töches un aan Gebackes.

Es ist ein Gebet wie ein Waschfass.
nl] Dat is een gebed zonder einde.

Es ist ein Geck, der den Arzt zum Erben einsetzt.
mhd] It is ein gek de den arsten set vor einen erven.
la] Chirurgum faciens haeredem stultus et excors.

Es ist ein Geck, der den Tod verlangt.
mhd] It is ein gek, de den dôt eischet.
la] Est stultum vocitare ultro venientia fata.

Es ist ein Geck, der eine Tür auftut, die er nicht zutun kann.
mhd] It is ein gek, de eine döre updoet, de he nîcht tôdoen kann.
la] Recludit stultus limen, quod claudere nescit.

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