<<< Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1374 >>>

Es ist der Männer wegen, dass Frauen einander nicht leiden können.
Frankreich

Es ist der Mühe wert, lange zu leben und die mancherlei Pein zu ertragen, die ein unerforschlich waltendes Geschick in unsere Tage mischt, wenn wir zuletzt über uns selbst durch andere aufgeklärt werden, und das Problem unseres Strebens und Irrens sich in der Klarheit der Wirkungen auflöst, die wir hervorgebracht haben.
Goethe, An J. F.Wachler, 24.10.1819

Es ist der Mühe wert.
i] Es verlohnt sich, dass man der Sache wegen eine Mühe nicht scheut, einen Umweg macht.
fr] Le coup vaut la balle, l'argent.
la] Dignum, propter quod vadimonium deseratur. Plinius

Es ist der narren gut entbern, die stets mit steinen werffen gern.

Es ist der nechst weg zur reichtumb, den reichtumb verachten.

Es ist der Nestscheißer.
Rottenburg
i] Das jüngste Kind.

Es ist der Ochs bei der Krippe.
Altgriechisch
i] Entweder von denen, die ausgedient haben, und wegen ihres Alters ein ruhigeres Leben genießen, oder von solchen, die sich dem Müßiggange ergeben haben und bloß leben, um zu genießen.

Es ist der Ochs bei der Salbenbüchse.
i] Er taugt zu dem Geschäft nichts. Die Wettläufer salbten sich, aber ein Ochs ist zum Wettlauf ganz untüchtig.

Es ist der Polling.
i] Das jüngste, letzte Kind. Polling bezeichnet überhaupt das Letzte, so ist z.B. das letzte Stückchen Brot der Polling.

Es ist der Rabe Noahs.
i] Untreuer Diener, Bote u.s.w.
la] Corvus Noe.

Es ist der Rabe, der Feuer in sein Nest gebracht.
i] Um sich zu wärmen und so das Nest anzündete.

Es ist der Rabe, der sich mit fremden Federn schmückt.
nl] Ziedaar de raaf, die zich met anderer vogelen pluimen versiert.

Es ist der Rädlinführer.

Es ist der rechte vater.
i] Von dem, der seinem Vater sehr ähnlich ist 'ynn geberden, gestalt, handel und wandel.'

Es ist der rechten Hand Zier genug, dass sie recht ist, sie bedarf keiner Ringe.

Es ist der reine Kien.
Berlin
i] Diese Redensart hat ihren Ursprung in der Theaterwelt und unter dem Kien wurde anfänglich nicht das fette harzige Kienholz verstanden, sondern der berühmte englische Schauspieler Edmund Kean, der Kien ausgesprochen wird. Ein Darsteller an der Hofbühne zu Berlin, der die Rollen des Othello, Richard, Macbeth und Shylock spielte, ahmte die Art Kean's so nach, dass hinter den Kulissen ein schalkhafter Kollege zum anderen sagte: 'Seht nur, der reine Kean!' Die Rede ging auf Provinztheater und reisende Gesellschaften über, von wo aus sie ins Volk gedrungen ist, und nun Spott auf Versicherungen ausdrückt, die man in Zweifel zieht; in Schlesien verstärkt durch den Zusatz: 'und dazu noch êchener'

Es ist der reine Mondschein mit saurer Milch.
Berlin
i] Von denen, die Unschuld und Tugend affektieren, ohne dass davon viel vorhanden ist.

Es ist der reine Mord.

Es ist der Rummelpuff.
i] So heißt ein Tanz im Altenburgischen.

Es ist der sau leicht gut gnug.

Es ist der Sau niene wöhler als im Dreck.
Bern

Es ist der saw leicht gut gnug.

Es ist der Schellenmoritz.
i] In der Moritzkirche zu Halle steht das Bild des heiligen Mauritius, ihres Schutzherrn, in Stein gehauen. Es ist im Jahre 1411 von Konrad von Eimbeck gearbeitet und nach der Sitte der Zeit, welche allen vornehmen Personen, den Geistlichen, ja selbst Heiligenbildern Schellen anhing, ist das Gewand des Heiligen mit Schellen besetzt. Das Volk nennt ihn darum den Schellenmoritz und knüpft folgende Sage an ihn: Moritz war der Erbauer der Moritzkirche und so jähzornig, dass er einen Arbeiter, den er nicht arbeiten sah, sofort erschlug. Da es ihn aber später gereute, ließ er sich einen Rock mit Schellen machen, damit sie ihn kommen hörten und ihm nicht durch Untätigkeit Veranlassung zum Zorn geben möchten. Andere erzählen, dass Moritz den Schellenrock von seiner Schwester erhalten habe, die dadurch seine Arbeitsleute warnen wollte und zu gleicher Zeit, als er die Kirche baute, die Moritzburg auführte. Da nun diese eher als sein Bau zu Stande kam, erfasste ihn solcher Neid, dass er seine Schwester aus einem Fenster der Burg in den Abgrund stürzte und dass er dem Baumeister den Hals umdrehte. Zum Andenken daran ist der Baumeister am Fußgestell der Bildsäule in Halle, wie das Volk glaubt, eingehauen.

Es ist der schöne Vogel, der in den Käfig kommt.
China

Es ist der schönste Lohn
Für jahrelang durchkämpfte Männerarbeit,
Wenn solche Herzen freudig uns vertraun.
Körner, Zriny, II, 5 (Zriny)

Es ist der schönste Sieg, an dem kein Blut klebt.
en] There is no victory more glorious than tat purchased by virtue.
it] Grande è quella vittoria, che si riporta senza spargimento di sangue.

Es ist der Schritt, der erobert. 'En marche' ist eines der schönsten Worte der Welt.
Christian Morgenstern, Erziehung - Selbsterziehung

Es ist der Schwanz vün'm chelmer Chassems Jendyk.
Warschau
i] Ein Ausbund von Dummheit. An einer anderen Stelle ist gesagt, dass alle Chassunim Narren sind. Die Stadt Chelm hat im Volksmunde ihrer Narren wegen einen Ruf. Der Jendyk ist der Repräsentant eines dummen Tiers, und mit Schwanz wird ein Tölpel bezeichnet, sodass also die obige Redensart sozusagen die Quintessenz aller Dummheit bezeichnet.

Es ist der schwarze Sonntag.
z] Der gemeine Mann nennet den Sonntag Judica den schwartzen Sontag; denn in der Historia von des HERRN Jesu Leiden wird gemeldet, wie die vnbarmHerzigen Juden den HERRN ins schwartze Register und Totenbuch geschrieben haben.

Es ist der Sprung der Menschheit aus dem Reiche der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit.
Engels, Anti-Dühring

Es ist der Sprung eines Deutschen.
i] Der aus dem Bett an den gedeckten Tisch. In Frankreich heißt ein bretagner Sprung (un saut de Breton) soviel als jemand ein Bein stellen.

Es ist der starke Christli, auch Christli Kuhhaut.
i] Eine Tiroler sagenhafte Volksfigur, ein starker Mann, der einst, wie David mit Goliath, mit einem Riesen kämpfte und ihn niederstreckte. Derselbe Christli biegt ein starkes Hufeisen, wie weiches Wachs, trägt einen Bettüberzug voll Korn von ungeheuerem Gewichte sieben Stunden weit ohne zu rasten und zu ermüden.

Es ist der Stein der Weisen.
fr] Pierre philosophale.

Es ist der Stein des Tantalus.
i] Von einer Gefahr, die jeden Augenblick hereinbrechen kann. Von dem Stein, der mythologisch dem Tantalus in der Unterwelt an einem schwachen Faden über dem Kopfe hing.
la] Tantali lapis.

Es ist der Tod von Ypern.
i] Eine sehr abgemagerte, verfallene, wie ein Gerippe aussehende Person, Veranlassung zu der Redensart gab ein zur Erinnerung an die herrschende Pest in Ypern (Belgien) aufgestelltes Totenbild.
ho] Het is de dood van Ypern.

Es ist der Ton, der die Musik macht.
Frankreich
fr] C'est le ton qui fait la musique.

Es ist der Weg der Welt, die Narrheit am Ruder und die Weisheit unter Deck zu halten.
England

Es ist der welt alte art, dass sie die wahrheyt zu ehren an die feiertag spart.

Es ist der Wirt wie der Gast.

Es ist der Witzigen Krone, vorsichtiglich handeln.
Sprüche Salomos, 14, 18

Es ist der Wolf in der Fabel.
nl] Dat was de wolf in de fabel.
la] Lupus in fabula.

Es ist der Zeit unähnlich.
i] So merkwürdig, ungeheuerlich ist es.

Es ist der Zustand meiner Seele, dass, so wie ich etwas haben muss, auf das ich eine Zeitlang das Ideal des Vortrefflichen lege, so auch wieder etwas für das Ideal meines Zorns.
Goethe, Knebel, 11./14.12.1774

Es ist derselbe (ein) Schlag von Menschen.
la] Ejusdem farinae.

Es ist des alten Königs Narr.
Polen
i] Spottrede auf eine der herrlichsten Tugenden die Treue. Der König Sigmund I. von Polen ließ seinen Sohn noch bei Lebzeiten zum König krönen, er selbst zog sich auf sein Schloss in Krakau zurück und hielt sich von allen Regierungsgeschäften fern. Alles bewarb sich jetzt um des jungen Königs Gunst. Zu den wenigen, die ihm bis an seinen Tod mit unwandelbarer Liebe zugetan blieben, gehörte sein Hofnarr Stanozyk, wofür ihn und alle, die ähnlich handelten, der obige Titel ironisch traf.

Es ist des Bürgers gutes Recht, dem Staate seine Mitwirkung zu verweigern, wenn diese Mitwirkung für ihn zur Erniedrigung wird.
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

Es ist des Himmels Fügung,
Dass dem Menschen zum Wohl der Welt nur Arbeit gibt Vergnügung.
Friedr. Rückert, Die Weisheit des Brahmanen (1836-1839)

Es ist des Höchsten nicht so viel über die Erde zerstreut, dass heute ein Volk sagen könnte, wir genügen uns vollständig, oder auch nur: wir bevorzugen das Einheimische.
Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen

Es ist des Holzes nicht, daraus man (solche) Bilder schnitzen kann.
la] Non ex quovis ligno fiat Mercurius.

Es ist des Menschen würdig, was im Laufe der Natur liegt, auch natürlich zu nehmen.
W. von Humboldt, Briefe an eine Freundin, 4. 2. 1834

Es ist des Schicksals, nicht der Räte Schuld, wenn dann und wann
Inmitten auseinanderfällt ein Werk, das man gut ausersann.
Narájana, Hitopadesa

Es ist des Sklaven Sache, zu bleiben oder zu entlaufen.

Es ist des Teufels Brauch, angenehm zu pfeifen und hart zu kratzen.
it] Cantar bene, e ruspar male, è l'arte del diavolo.

Es ist des Teufels Krötenperücke.
z] Wo die Teufel nicht mehr können, geben sie böse Träume ein, hängen dir böse Mäuler an, die dich verlügen u.s.w. sollen. Das merck, dass es alles Heißet des Teuffels Krötenperück. Luther

Es ist des wahren Weisen Art:
In Worten weich, in Taten hart.
Leopold Jacoby, Cunita

Es ist des Zankens und Disputierens bei den Gelehrten kein Ende.

Es ist det alls rüedi.
Aargau
i] Rieden, rüden = brüllen, lärmen von Menschen und Tieren; ruode = Gebrüll. Ferner soviel wie in der Brunst sein, daher der Rüd, Rüdi = Kater, Säurüdi = Wüstling. Endlich als Adverbium in der Redensart: Es ist oder geht rüedi = alles in allem preisgegeben; jedes greift zu, wo es kann oder mag. Etwas in die Rüede geben = in die Rapuse, sodass jeder so viel davon behalten kann, als er erfasst.

Es ist die Abschlachtung unschuldiger Kinder. (Im englischen Parlamente wird damit das Aufgeben der noch nicht durch alle (sieben) Stadien geförderten Gesetzentwürfe bezeichnet)

Es ist die Abschlachtung unschuldiger Kinder.
i] Im englischen Parlamente wird damit das Aufgeben der noch nicht durch alle (sieben) Stadien geförderten Gesetzentwürfe bezeichnet

Es ist die absolute Bestimmung eines jeden Individuums beider Geschlechter, sich zu verehelichen. Der physische Mensch ist nicht Mann oder Weib, sondern er ist beides, ebenso der moralische. Es gibt zwei Seiten des menschlichen Charakters, und gerade die edelsten desselben, die nur in der Ehe ausgebildet werden können: die hingebende Liebe des Weibes; die alles für seine Gesellin aufopfernde Großmut des Mannes;... Die unverheiratete Person ist nur zur Hälfte ein Mensch.
Fichte, System der Sittenlehre

Es ist die Anmaßlichkeit im Baccalaureus im Faust personifiziert, die besonders der Jugend eigen ist .
Goethe, zu Eckermann, 6. Dez. 1829

Es ist die Aufgabe der Kunst, den Stoff mit den Formen zu vereinen, die das Wahrste, Schönste und Reinste in der Natur sind.
Joubert, Über die schönen Künste, Die französischen Moralisten

Es ist die Aufgabe des Eroberers, einen Teil der Leiden, die er verursacht, wieder gutzumachen.
Montesquieu, Geist der Gesetze

Es ist die Aufgabe einer Kultur, dass das Große in einem Volke nicht als Einsiedler erscheint, noch als Verbannter.
Nietzsche, Nachgelassenen Fragmente

Es ist die Bosheit Hamann's.
i] Besonders von Personen, die sehr feindselig gegen die Juden gesinnt sind
jüd-deutsch] Das Risches von Homen

Es ist die Braut im Kleiderschrank.
i] Wenn jemand nicht weiß, wie er sich benehmen soll, weil er sich seinen Putz nicht verderben will. Von einer Braut, die sich bis zum Gange zur Trauung in den Kleiderschrank stellte, um von ihrem Putze nichts in Unordnung zu bringen

Es ist die Butterwoche.
z] Sechs Tage vor der Fastenzeit ist die sogenannte Butterwoche (Masnalize), da jedermann das Herrlichste von Butter gebacken, anstatt des Fleisches aufsetzet, und diese Tage in abscheulichem Schmausen, Huren, Spielen, Morden und Rauben zubringet, dass es mit Recht eine formale comödie des Teufels könnte genannt werden.

Es ist die Eigenschaft der menschlichen Seele, dass sie sich dann am schnellsten erhebt, wenn sie am stärksten niedergedrückt wird.
Goethe, Theatralische Sendung VI,14

Es ist die erste Bedingung der Freundschaft, dass man eines Sinnes ist.
Ägypten

Es ist die erste Freundespflicht, dem Freunde seine Illusionen zu lassen.
A. Schnitzler

Es ist die erste und heiligste Pflicht des Gesanges, mit der möglichsten Treue wahr in der Deklamation zu sein.
C. M. von Weber, Literarische Arbeiten

Es ist die Freude der Großen, Menschen glücklich machen zu können. Es ist der eigentliche Sinn des Reichtums, dass er freigebig gespendet werde.
Pascal, Gedanken

Es ist die Gegenwart, die mich erhöht:
Abwesend schein ich nur, ich bin entzückt.
Goethe, Torquato Tasso, I, 3 (Tasso)

Es ist die Geschichte von Münchhausens Zopf.
i] Der sich an demselben aus dem Sumpfe gezogen
z] Wenn z.B. die Engländer solchen Völkern, die weder unabhängige Richter noch eine freie Presse haben, den Rat geben, eins durch das andere zu erkämpfen.

Es ist die große Torheit, die Natur eines Gegenstandes nur in ihm allein zu erforschen, da diese Natur in dem einen oft verhüllt und verborgen, in anderen offenbar und handgreiflich ist und dort Staunen erregt, während sie hier nicht einmal beachtet wird.
Bacon, Neues Organon

Es ist die größte Dummheit der Maus, dass sie, einmal in der Falle gefangen, nicht wenigstens noch den Speck, der sie hineingelockt hat, verzehrt.
Hebbel, Tagebücher. 15. 12. 1836

Es ist die Gurgelstraße gangen.

Es ist die gute alte Schule des Unglücks, die zuletzt immer auch die des Glücks ist.
Sprüche der Weisen

Es ist die Herrschaft des Mächtigen über den Schwachen.
Ägypten
bm] Čí síla, toho i vůle! Koho zmohu, toho na rohy.

Es ist die höchste Liebe, die das Leben opfert.
fr] C'est trop aimer, quand on en meurt.

Es ist die Klinge, die eine Scheide braucht.

Es ist die Krähe in der Fabel Aesops.
i] Wer sich mit anderer Gütern brüstet, fremdes Eigentum sich aneignet, sich mit fremden Federn schmückt.

Es ist die Kruste, die am Reis hängt, nicht der Reis, der an der Kruste hängt.
i] Die Armen hängen sich an die Reichen, nicht umgekehrt
China

Es ist die Kuh von Nachod.
i] Um eine arge Selbsttäuschung zu bezeichnen. Über die Entstehung dieser Redensart wird Folgendes berichtet: Es war am letzten Juni 1866, als eine hochgestellte Dame, welche am Bodensee Sommerwohnung genommen hatte, eine dort gelegene königliche Meierei besuchte, die sich durch ihr schönes Rindvieh auszeichnet, von dem jedes Stück seinen besondern Namen führt. An jenem Tage war gerade eine prachtvolle Kuh angekauft worden; und man hatte die hochgestellte Dame gebeten, derselben einen Namen zu geben. Gerade in dem Augenblicke trafen dort jene österreichischen und frankfurter Telegramme ein, die einen glänzenden Sieg der Österreicher und die gänzliche Vernichtung der Preußen bei Nachod meldeten. Entzückt darüber, taufte die hohe Dame die Kuh: 'Kuh von Nachod'. Da aber den folgenden Tag der Telegraph das erwähnte Siegestelegramm in eine Niederlage umwandelte, so wurde die schöne Kuh, wenn auch ohne eigenes Verschulden, der Gegenstand der Satire und des Gelächters und sie wurde daher, ein Opfer jener Siegesnachricht, im stillen der Schlachtbank überwiesen. Niederschles. Zeitung, 1868

Es ist die lächerlichste Prätension, allen gefallen zu wollen.
Goethe, Riemer, zeitlich unbestimmt

Es ist die Lämmerhitz', die Vogelruh und die Zeit, da die Mönche schlafen.

Es ist die lautere wahrheit.
la] Non Apollinis magis verum atque hoc responsum. Terenz

Es ist die Leere des Herzens, die es geistig empfänglich macht, es ist die Leere des Tals, das in ihm ein Echo hervorruft.
China

Es ist die Lieb' einer Stiefmutter.
la] Amor novercae.

Es ist die Liebe zum Glück, die die Wißbegierde und die Liebe zum Wunderbaren hervorbringt und bei den verschiedenen Völkern übernatürliche Wesen schuf,... die man überall fast dieselben Wunder vollbringen ließ.
Helvetius, Vom Menschen

Es ist die Medizin für den, der ihrer bedarf, eine heimliche, fast zauberische Kunst. Auf dem Glauben beruht immer ein guter Teil ihrer Kraft.
Chamisso, Reise um die Welt

Es ist die Natur des Reichtums, dass mit seinem Wachsen auch der Durst nach ihm, die Armut, wächst.
Francesco Petrarca, Petrarca über sich selbst

Es ist die Pflicht der Eltern, die Kinder auf den Weg der Tugend und der guten Sitten zu leiten, damit sie als Erwachsene die Stütze ihrer alten Eltern und der Stolz ihrer eigenen Nachkommenschaft werden.
Cervantes, Don Quijote

Es ist die Pflicht der Kommunisten, die Schwächen ihrer Bewegung nicht zu verschweigen, sondern sie offen zu kritisieren, damit sie so schnell und so gründlich wie möglich überwunden werden.
Lenin, Thesen des Zweiten Kongresses der Kommunistiscben Internationale

Es ist die Pflicht eines guten Feldherrn, als Erster aufs Pferd und als Letzter vom Pferd zu steigen.
Niccolò Machiavelli, Das Leben des Castruccio Castracani

Es ist die Ruhe eines Kirchhofs.
Schiller, Don Carlos, 3. 10.

Es ist die ruhige Kuh, die der Fleischer schlachtet.
Jamaika

Es ist die sach oft so beschaffen, das man sie nicht darff reden, sondern ist besser gepfiffen.

Es ist die Sache des freien Mannes, seiner selbst wegen und nicht in Hinsicht auf andere zu leben. Deshalb hielten die Griechen das Handwerk für unanständig.
Nietzsche, Wir Philologen, I, Erste Gedanken

Es ist die schönste Rose ihres Huts.
i] Ihr bestes Kleinod, größter Schatz.

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