<<< Weisheiten 0132 >>>

Aus dem Wolfe wird kein Zugochs.
bm] Nebude ze psa slanina, z vlka beranina.
bm] Z vlka nebude beran ani ze psa ohař. Z vlka nebude oráč.

Aus dem Wort wird die Tat, aus der Tat das Wort.

Aus dem Worte 'Fortschritt' hören die meisten Menschen 'weniger Arbeit' heraus.
Niederreuther

Aus dem Zusammenleben und Zusammenwohnen mit Felsen, Seen, Trümmern, Bäumen, Pflanzen entspringt bald eine Art von Verbindung, die sich auf die Eigentümlichkeit jedes dieser Gegenstände gründet und zu gewissen Stunden ihre Wunder zu vernehmen berechtigt ist. Wie mächtig das dadurch entstehende Band sei, zeigt an natürlichen Menschen jenes herzzerreißende Heimweh.
Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsche Sagen

Aus dem zwickst mit Zang'n nichts aus.
Oberösterreich
i] Sowohl von einem, der nicht gern gibt, als einem, der nicht aus der Schule schwatzt.

Aus dem, was ich lese, greife ich mir einen Spruch heraus.
Seneca, Mächtiger als das Schicksal

Aus demselben Becher trinken.
i] Dieselben Erfahrungen machen, von denselben Schicksalen betroffen werden. - Der Becher kommt in den Sprichwörtern der Alten häufig vor. Von jemand, der plötzlich ein anderer geworden, sagte man, er habe aus dem Becher der Circe getrunken. Circe nahm den Verstand und gab ihn wieder, sie machte Tiere zu Menschen und umgekehrt.
la] Eodem bibere poculo. Plautus

Aus demselben Ei geschlüpft

Aus demselben Eisen schmiedet der Landmann seinen Pflug und der Mörder seinen Dolch.

Aus demselben Holz geschnitten.
i] Ganz von derselben Art.
la] Ovo prognatus eodem. Horaz

Aus demselben Holze zimmert man Sauställe und Kirchstühle.
bm] Z jednoho dřeva socha i lopata.
ho] Van een hout maakt men een kakhuis en eene tafel.

Aus demselben Wasser (und von demselben Stege) waschen.
bm] Vsickni z jedné vody a na jednéch lávkách péřeme.

Aus den Ärzten ist nichts zu bringen. Man weiß niemals, ob sie etwas geheimhalten, oder ob sie selbst nicht wissen, woran sie sind.
Goethe, an Charlotte v. Stein, 19. Nov. 1807

Aus den Augen quellen die Thränen, die der Liebende weint, aus dem Herzen die Thränen, die der Kummervolle vergiesst.

Aus den Augen verlieren.
en] To lose sight of.
fr] Perdre de vue.
it] Perdere di vista.

Aus den Augen, aus dem Sinn (o. Herzen), der Gegenstand der Liebe.
ndt] Aus den Aen, aus dem Hierze. Luxemburg
Aus den Augen, aus dem Sinn. (Goethe, Faust I (1808), Garten (Margarete)
z] Wer auss den augen isst, der isst auch aus dem sind.
bm] Co sejdè s očí, to vyjde ze srdce.
bm] Jak daleko s očí sejdu, tak mdlou lásku v srdci najdu.
bm] Jak dlouho na očích, tak dlouho na mysli.
bm] S očí, z mysli.
dä] Bort er snart glemt.
dä] Langt fra öine, langt fra hiertet.
dä] Langt fra öine, snart af sinde.
en] Far from eye, far from the heart.
en] Long absent, soon forgotten.
en] Out of sight, out of mind.
en] Present to the eye, present to the mind.
en] Salt-water and absence always wash away love.
en] Seldom seen, soon forgotten.
en] The absent get farther off every day.
en-z] Long absent soon forgotten. Ray
en-z] Out of sight, out of mind. Homer, Odyssey
en-z] Far from eye, far from the heart. Unknown, Proverbs of Hendyng
en-z] Seldom seen, soon forgotten. Kelly
en-z] Salt-water and absence always wash away love. Horatio Nelson, Letter 1805
en-z] The absent get farther off every day. (Japanese) Champion
en-z] Present to the eye, present to the mind. (Chinese) Champion
fr] Hors de vue, hors de souvenir.
fr] Loin des yeux, loin du cour.
fr] On oublie aisément les absens.
fr] Qui est loin des yeux, est loin du cour.
ho] Die uten oghen is, is uten herten.
ho] Uit het oog, uit het hart.
it] I santi nuovi mettono da parte i vecchi.
it] Lontano dagli occhi, lontan dal cuore.
la] Absentes habentur pro mortuis.
la] Absentes nec amor, nec habet mors invida amicos.
la] Cum autem sublatus fuerit ab oculis, etiam cito transit e mente. Thomas a Kempis, De imitatione Christi
la] Multorum amicitias silentium diremit.
la] Mutat via longa puellas.
la] Procul ex oculis, procul ex mente.
la] Quam procul ex oculis, tam procul ex animo (mente).
la] Quantum oculis, animo tam procul ibit amor. (Nach Sextus Propertius (um 49-15 v. Chr.), Elegien, B. 3, Nr. 21, V. 10
la] Qui longe est ab oculo, longe est a corde.
la] Qui procul est oculis, procul est a limite (o. lumine) cordis.
pl] Co z oczu, to i z serca.
pt] Longe da vlsta, longe do coraçaõ.
sd] Långt från ogonen, snart ur sinnet.
sp] Abventia enemiga de amor, quan lexos del ojo tan lexos del coracon.
sp] Lejos de la vista lejos de la memoria.
sp] Quan léjos de ojo, tan léjos de corazon.
un] A mit a szem nem lelt, a sziv hamar felejt.
tü] Gözden ırak olan gönülden de ırak olur.
dt] Was fern ist vom Auge, ist fern vom Herzen.
la] Quantum oculis, animo tam procul ibit amor. (Nach Sextus Propertius, Elegien 3, 21, 10) Goethe, Faust I, Garten (Margarete)

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Aus den Augen, aus dem Wind.
[ASpW]

Aus den Bildern erkennt man den Maler.
it] Dal quadro si conosce il pittore.

Aus den Bildern erkennt man den Maler.
it] Dal quadro si conosce il pittore.

Aus den bittern Lindenblüten bereiten die Bienen den süßen Honig.
Russland

Aus den Büchern schöpfen wir Wissen, lernen wir die Erfahrungen anderer Menschen kennen, diese Kenntnisse werden wir uns jedoch bedeutend besser aneignen, wenn wir sie durch unsere eigene Erfahrung überprüfen.
Krupskaja, Die Organisierung der Selbstbildung

Aus den Dornen heraus, habe ich Brot im Haus.
i] Die alten Griechen sagten: Dem Schlechten bin ich entgangen, das Bessere hab' ich empfangen. Bei den Hochzeitsfesten in Athen war es Sitte, einen Knaben mit Dornen und Eichenlaub zu bekränzen und ihm einen Korb voll Brot zu geben, worauf er dann in der Gesellschaft herumging und die obigen Worte sprach, alles zur Erinnerung an jene alte, rohe Zeit, in der die Menschen noch in der Wildheit lebten, die Gaben der Ceres nicht kannten und sich noch von Eicheln nährten.

Aus den Eicheln, welche die Schweine gefressen, werden keine Eichen.

Aus den Eiern könnten schlimme Vögel kommen, sagte das Wiesel, und trank sie aus.

Aus den Federn gehen (o. kommen).
i] Aus dem Bette.

Aus den Fugen kommen.
i] Aus der Ordnung, aus seinem Bestande.

Aus den Füßen.
i] Weg hier, es ist Gefahr da.

Aus den guten Gesetzen gehen noch bessere hervor, aus den schlechten noch schlechtere. Sobald man bei Staatsangelegenheiten die Worte hören kann: 'Was geht das mich an?', kann man darauf rechnen, dass der Staat verloren ist.
Rousseau, Contrat social

Aus den hässlichsten Larven werden die schönsten Weinfalter.

Aus den Hefen schöpfen.
i] Nach Schmutzigem, Gemeinem, ganz Niederm trachten.

Aus den Kinderschuhen hinauswachsen
i] Die Flügel weiter ausbreiten als das Nest. Das von den Vorfahren erhaltene Vermögen vergrößern, was, wenn es auf rechtmäßige Weise geschieht, nur Lob verdient. Von den jungen Vögeln, die bei hervorkommenden Federn das mütterliche Nest nicht mehr fassen kann. Sich über die Gegebenheiten seiner Geburt weit erheben.

Aus den klattrigen Fahlen werden die schönste Hengst.
ndt] De rugste (klattrigen) Fâlen werden (gevt) de beste (glattste) Perde.
Ostfriesland (Junge, offene, muntere Kinder geraten besser als junge, glatte Heuchler)

Aus den Kleidern fallen.
i] Elend werden, am Leibe abnehmen, herunterkommen.

Aus den kleinsten Gläsern trinkt man die größten Räusche.

Aus den Leidenschaften werden Meinungen, die Trägheit des Geistes lässt diese zu Überzeugungen erstarren.
Nietzsche

Aus den lustigen Schriften kluger Köpfe lässt sich sehr oft mehr lernen als aus sehr vielen ernsthaften. Sie tragen manches mit einer lachenden Miene vor, was sie im Ernst meinen.
Lichtenberg

Aus den Nüstern blasen sie Feuer.
la] Vulcanum naribus efflant.

Aus den Raubstaaten sein.
i] Zu den deutschen Raubstaaten gehören: Greiz, Schleiz und Lobenstein.
z] Die historisch oft wiederholte Zusammenstellung einerseits von >Algier, Tunis und Tripolis< und andererseits von >Greiz, Schleiz und Lobenstein< gab dem Humor der Studenten Mitteldeutschlands im vorigen Jahrhundert Veranlassung, den Namen der Raubstaaten von dem afrikanischen Kleeblatt auf das Land der drei reussischen Städte zu übertragen. Auch das Ortskleeblatt Pirk, Pfütz und Lerchenhügel (Reuss-Lobenstein- Ebersdorf) wird im Volksmund scherzhaft so bezeichnet.
i] In Skandinavien gelten die Deutschen als Windbeutel, in den russischen Ostseeprovinzen gar als deutsche Schafdiebe, in Italien als maledetto Tedesco. Unser dänischer Nachbar heisst einfach Han; die Dänen in ihrer Gesamtheit werden von ihren norddeutschen Nachbarn Grützköpfe genannt; während der Freiheitskriege war der Name Schuckelmeyer in Gebrauch. Wie man von blinden Hessen, von Schwabenalter und Schwabenstreichen redet, so sind einige kleine deutsche Länder zu den Namen Raubstaaten gelangt.

Aus den Reben fleußt das Leben.
la] Ex vite vita.

Aus den reden wird der Mensch erkand.
it] La parola è il ritratto della mente.
la] Sermo animi est imago.
la] Sermo animi index.

Aus den Scherben erkennt man den Topf und aus dem Weisch (den Stoppeln) das Getreide.
fr] On voit par les têtes de quoi le pot était composé.
la] Cernitur amicus amore, more, ore, re. - Ex fimbria de texto judico. - Pulchrorum etiam autumnus pulcher. - Roma olim fuerit quanta ruina docet. - Spicam e culmo conjicere.

Aus den Scherben sehen wie der Hafen (die Schüssel) war.
la] E stipula cognoscere. - Nec veteris formae gratia tota perit. - Pulchrorum etiam autumnus pulcher. - Spicam e culmo conjicere.

Aus den Schmarren erkennt man die Wunde.

Aus den schönsten Mädchen werden die schmutzigsten Frauen.
ndt] A fiinst (feinsten) Fannen wurd a slordagst (schmutzigsten) Wäffen (Weiber). Nordfriesland

Aus den Schriften Platons steigt, ich weiß nicht was für ein geistiger Dunst auf.
Joubert, Gedanken und Maximen

Aus den Schuhen in die Pantoffeln fahren (schlüpfen).
ho] De schoenen zijn uitgetrokken, en de sloffen aangedaan.

Aus den Sitten erkennt man das Gemüt.

Aus den Sprüchen des Pfarrers Otto: Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.
Kurt Tucholsky, Schnipsel

Aus den stärksten Giften wird die beste Arznei.
dä] Udaf den værste forgift, præpareres den beste Teriac.

Aus den Strängen schlagen.
i] Ungehorsam sein, die Erwartungen täuschen, Ordnung und Zucht verlassen.

Aus den Träumen von gestern werden manchmal die Alpträume von morgen.

Aus den wenigsten Rosen wird Öl gepresst.
i] Das echte orientalische Rosenöl (Attar, Uttur, fälschlich auch Otto genannt), wie es in Indien und Persien erzeugt wird, spielt unter den Wohlgerüchen und Toilettenbedürfnissen dieselbe Rolle wie der Diamant unter den Edelsteinen. Es ist der Inbegriff alles Feinen, Auserlesenen, Kostbaren und Kostspieligen. Ein billigeres Ersatzmittel bildet das erfrischende, im Orient allgemein verbreitete, dem Hindu und Perser fast zu den unentbehrlichsten Lebensbedürfnissen gehörende Rosenwasser. In der Nähe von Ghazeepore in Bengalen sieht man eine Bodenfläche von 150 Ackern in kleine Felder abgeteilt, die sämtlich mit Rosen bepflanzt sind. Jeder dieser kleinen Gärten enthält gegen 1000 Rosensträucher und ist gegen drei Pfund Sterling jährlich verpachtet. Das Produkt von 1000 Rosenstöcken ergibt erst ein Tolah = 180 Gran Rosenöl. Das in Kaschmir bereitete Attar gilt für das vorzüglichste des ganzen Orients. Die Rosen von Kaschmir sollen, wie die Reisenden versichern, einen Duft haben, wie sonst auf keinem Punkte der Erde.

Aus den Werken kann man den Willen merken.
la] Affectus mentis operam patet experimentis.

Aus den Wirren der Welt tritt ein Held ins Licht.

Aus den Wolken muss es fallen,
Aus der Götter Schoß das Glück,
Und der mächtigste von allen
Herrschern ist der Augenblick.
Schiller, Die Gunst des Augenblicks

Aus den Worten erkennt man den Gecken.
mhd] Ût den wôrden kent men den gek.
la] Ex verbis fatuum, ex sonitu cognoscimus ollas.

Aus den Wünschen erkennt man den Mann.

Aus den Zitzen mehr melken wollen, als im Euter ist.

Aus der (o. in die) Kümmeltürkei.
i] So heisst in der Studentensprache die Umgegend von Heidelberg.

Aus der Akademie kommen.
Altgriechisch
i] Von Platos Schule entlehnt. Von einem, der mit ernster Miene und gelehrtem Ansehen einhergeht oder in schön gewählten Worten spricht.

Aus der Angst (kommt) das Wissenwollen, das Bedürfnis der Fixierung des Unfixierbaren durch Zahl und Gesetz, Formel, kausale und finale Festlegung.
Oswald Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass

Aus der Art schlagen. (Ausarten, gewöhnlich: schlecht werden)
ho] Hij is buiten den aard geslagen.
la] Haud canit paternas cantiones.

Aus der Art, wie das Kind spielt, kann man erahnen, wie es als Erwachsener seine Lebensaufgabe ergreifen wird.
Rudolf Steiner

Aus der Art, wie jemand das Brot abschneidet, kann man auf seine Eigenschaften u. Handlungen schließen und seine Zukunft erkennen.
Aberglaube

Aus der Beichte schwatzen ist verboten.
ho] Men en sal gheen biecht melden.
la] Semper celanda confessio neo reservanda.

Aus der besten Baumwolle wird, das glaube mir, ohne Spinnmaschine kein Kasimir.
i] Eine gute Verfassungsurkunde ohne die erforderlichen organischen Gesetze und Behörden, welche sie ausführen, ist das hilfloseste Ding auf Erden.

Aus der Bibliothek
i] Etikett mit dem Namen des Eigentümers
la] ex libris

Aus der Bid (Bitte) än Trôch, aus dem Trôch än 't Schof, aus dem Schof än de Schöchtert.

Aus der Birn'n wird no koh Pappe.
Oberlausitz
i] Um eitle Hoffnungen oder Drohungen zu bezeichnen.

Aus der Blume, aus der die Biene Honig saugt, saugt die Spinne Gift.
ho] De bloem daar de bij honig uit zuigt, zuigt de spin venijn uit.

Aus der Charybdis in die Scylla fallen.

Aus der Deichsel bekommt man ja keine Führerrute mehr.

Aus der Erfahrung ist gut schwatzen.

Aus der Erfahrung weiß man, dass die Güte der Truppen einzig und allein in dem Werte ihrer Offiziere besteht.
Friedrich der Große, Sämtliche Werke

Aus der Erkenntnis der Ursachen ergeben sich die Heilmittel von selbst.
August Bebel (1840-1913), Charles Fourier

Aus der ersten Hand beziehen.

Aus der Fassung geraten
v] die Fassung verlieren
en] to lose o's composure
fr] perdre contenance
it] perdere le staffe (o. la bussola)

Aus der Fäulnis der Ignoranz ist noch niemals eine dauerhafte Blüte entstanden.
Becher, Wachstum und Reife

Aus der Faust einen Hammer machen.
fr] De grand folie s'entremet qui de son poing fait un maillet.

Aus der Faust essen.
z] Er frist aus der Faust. Dies sprichwort gehört kargen geitzhälss an, die nur jr maul gern sehen essen, vnd alle ding allein wolln fressen.

Aus der Faust ins Maul leben.

Aus der Ferne ist gut lügen (o. lügt man gern).
fr] A beau mentir qui vient de loin.
fr] De longues terres longues nouvelles.
it] Da lunghe vie lunghe bugie.
sp] Quien de lejos tierras viene, miente como quiere.

Aus der Ferne ist schwer raten!
Goethe, An J. Ch. Kestner, 28.9.1777

Aus der Ferne lügt man viel.

Aus der Ferne und aus der Nähe.
i] Wahlspruch Ludwigs XII. von Frankreich
la] Eminus et cominus.

Aus der Ferne will er das Haff aussaufen, und wenn er hinkommt, bezwingt er nicht einmal das Ufer.

Aus der Fliege einen Elefanten machen.
i] Kleinigkeiten ungebührlich vergrößern.
dä] At giøre en elefant af en flue.
ho] Hij maakt van eene vlieg (mug, muis) een' olifant.

Aus der Frau Mitgift (wird kein) Reichtum und aus Hundedreck (kein) Dünger.
Estland

Aus der Fülle des Herzens redet der Mund.
fr] De l'abondance du cour la bouche parle.

Aus der Fülle des Herzens redet der Mund.
fr] De l'abondance du c?ur la bouche parle.

Aus der furche fahren.

Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.
Baltasar Graciàn y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit

Aus der Geschichte kann man alles beweisen.
z] Die Geschichte ist der unversiegbare Dorfbrunnen, aus dem jeder das Wasser des Beispiels schöpft, um seinen Unflat abzuwaschen.
z] Aus der Geschichte läst sich alles beweisen, nur das nicht, dass die Menschen irgendwo jemals vernünftig und gerecht waren.

Aus der Geschichtsschreibung erfährt man mehr über die Historiker als über die Geschichte.

Aus der Gesellschaft (o. Gespielschaft) erkennt man der Leute Eigenschaft.

Aus der Gläubigen Haus schaut der Segen aus.
ho] In het huis van den geloovige woont rijke zegen.

Aus der gleichen Schule hervorgegangen
la] eodem in ludo docti

Aus der Gottskammer speisen.
Hirschberg

Aus der Hand in den Mund gibt schlechte Nahrung (Haushaltung) kund.

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