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LYRIK Friedrich Rückert - Poetische Werke 1226

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes (

Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus

Rückert, Friedrich

Friedrich Rückert (1788-1866)

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Poetische Werke 1226

Dich irrt der ew'ge Krieg in Wasser, Luft und Erden,
Das Fressen der Geschöpf' und ihr Gefressenwerden.

Du fragst, ob keine Welt geschaffen konnte seyn,
Ganz Leben, ohne Tod? mein Sohn, ich denke, nein!

Ich frage: Fühlest du dich selbst nicht wohlgemacht?
Denk alles andre denn für dich hervorgebracht,

Um dich und alle, die du liebest, zu ernähren.
Nun aber: kann der Tod das Leben wol gebären?

Drum lebt und nähret sich, was dir soll Nahrung geben;
Du freue dich, wieviel' um deinetwillen leben!

Und was nicht deinem Leib, gibt Nahrung deinem Geist;
Du freu der Tafel dich, der reichen, die dich speist!

Die Weisheit des Brahmanen. Bd. 4. X. 137

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