Lyrik


Nikolaus Lenau

eigentlich Nikolaus Franz Niembsch (seit 1820) Edler von Strehlenau,
(* 13. August 1802 in Csatád, Königreich Ungarn; † 22. August 1850 in Oberdöbling)
Österreichischer spätromantischer Schriftsteller.

Gedichte

[Gedichtanfänge (ABC)]
[Titel (ABC)]

Erstes Buch

Sehnsucht

  1. An meine Rose (Frohlocke, schöne junge Rose)
  2. Reise-Empfindung (Ich sah in bleicher Silbertracht)
  3. Nach Süden (Dort nach Süden zieht der Regen)
  4. Frage (Mir hat noch deine Stimme nicht geklungen)
  5. Dein Bild (Die Sonne sinkt, die Berge glühn)
  6. Ghasel (Du, schöne Stunde, warst mir hold, so hold, wie keine noch)
  7. Das Mondlicht (Dein gedenkend irr ich einsam)
  8. Nächtliche Wanderung (Die Nacht ist finster, schwül und bang)
  9. Das Posthorn (Still ist schon das ganze Dorf)
  10. Bitte (Weil auf mir, du dunkles Auge)
  11. An die Ersehnte (Umsonst! du bist auf immer mir verloren!)
  12. Meine Braut (An der duftverlornen Grenze)
  13. In der Wüste (Ists nicht eitel und vergebens)
  14. Schilflieder (Drüben geht die Sonne scheiden)
  15. Winternacht (Vor Kälte ist die Luft erstarrt)
  16. Stumme Liebe (Ließe doch ein hold Geschick)
  17. Wandel der Sehnsucht (Wie doch dünkte mir die Fahrt so lang)

Erinnerung

  1. Leichte Trübung (Woher dies plötzliche Verstummen?)
  2. Das tote Glück (Leis umrauscht von Himmelsquellen)
  3. Der trübe Wandrer (Am Strand des Lebens irr ich, starre düster)
  4. Unmut (Die Hoffnung, eine arge Dirne)
  5. Zu spät! (Schon hat der Lenz verblüht und ausgesungen)
  6. Vergangenheit (Hesperus, der blasse Funken)
  7. An Fr. Kleyle (Vergib, vergib, Geliebter, dem Gesange)
  8. Einst und jetzt (Möchte wieder in die Gegend)
  9. Die Jugendträume (Der Jüngling weilt in einem Blütengarten)
  10. Die Felsenplatte (Dort am steilen Klippenhange)
  11. Nebel (Du, trüber Nebel, hüllest mir)
  12. An meine Gitarre (Gitarre, wie du hängst so traurig!)
  13. An einen Jugendfreund (Des Lebens holder Zauber ging vorüber)

Frühling

  1. Der Lenz (Da kommt der Lenz, der schöne Junge)
  2. Liebesfeier (An ihren bunten Liedern klettert)
  3. Der Gefangene (Der Frühling ist zu Berg und Tal gekommen)
  4. Asyl (Hohe Klippen, ringsgeschlossen)
  5. Trauer (Blumen, Vögel, duftend, singend)
  6. Frühlingsblick (Durch den Wald, den dunkeln)
  7. Frühlingsgedränge (Frühlingskinder im bunten Gedränge)
  8. Liebe und Vermählung (Sieh dort den Berg mit seinem Wiesenhange)
  9. Der Baum der Erinnerung (Ja, du bist es, blütenreicher)
  10. Frühlings Tod (Warum, o Lüfte, flüstert ihr so bang?)

Herbst

  1. Herbstgefühl (Mürrisch braust der Eichenwald)
  2. Herbstklage (Holder Lenz, du bist dahin!)
  3. Scheiden (Dahin sind Blüten jetzt und Nachtigallen)
  4. Die Wurmlinger Kapelle (Luftig, wie ein leichter Kahn)
  5. Sommerfäden (Mädchen, sieh, am Wiesenhange)
  6. Herbst (Nun ist es Herbst, die Blätter fallen)
  7. Herbstentschluß (Trübe Wolken, Herbstesluft)

Phantasien

  1. Die Zweifler (Zwei Freunde traten schweigend ein)
  2. Glauben. Wissen. Handeln (Schon ist der Berge Purpurglut verglommen)

Heidebilder

  1. Himmelstrauer (Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke)
  2. Robert und der Invalide (Siehst unser Hüttlein du im Abend schimmern?)
  3. An die Wolke (Zieh nicht so schnell vorüber)
  4. Die Heideschenke (Ich zog durchs weite Ungarland)
  5. Ahasver, der ewige Jude (Ein Wäldchen rauscht auf weiter grüner Heide)

Polenlieder

  1. In der Schenke (Unsre Gläser klingen hell)
  2. Der Maskenball (Wirres Durcheinanderwallen)
  3. Der Polenflüchtling (Im quellenarmen Wüstenland)

Oden

  1. Abendbilder (Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde)
  2. Zuruf an meinen Geist (Auf schwingt der Aar sich über dem Schlachtgefild)
  3. Sehnsucht nach Vergessen (Lethe! brich die Fesseln des Ufers, gieße)
  4. Am Bette eines Kindes (Wiege sie sanft, o Schlaf, die holde Kleine)
  5. An der Bahre der Geliebten (Blaß und auf immer stumm, auf immer! liegst du)
  6. Am Grabe Höltys (Hölty! dein Freund, der Frühling, ist gekommen!)
  7. Primula veris (Liebliche Blume)

Reiseblätter

  1. Wanderung im Gebirge (Du warst mir ein gar trauter, lieber)
  2. Die Heidelberger Ruine (Freundlich grünen diese Hügel)
  3. Die schöne Sennin (Du Alpenkind, wie mild und klar)
  4. Auf ein Faß zu Öhringen (Ich stand, der höchste, grünste Baum)
  5. Der Postillion (Lieblich war die Maiennacht)
  6. Die Rose der Erinnerung (Als treulos ich das teure Land verließ)
  7. Der Indianerzug (Wehklage hallt am Susquehannaufer)
  8. Die drei Indianer (Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter)

Vermischte Gedichte

  1. Die Tränen (Tränen, euch, ihr trauten, lieben)
  2. In der Krankheit (Nacht umschweigt mein Krankenlager)
  3. An die Melancholie (Du geleitest mich durchs Leben)
  4. Einem Freunde ins Stammbuch (Rüstig wandelst du fort die Alpenpfade der Edlen)
  5. Vergänglichkeit (Vom Berge schaut hinaus ins tiefe Schweigen)
  6. Zögerung (Beschritten schon von seinem Reiter)
  7. An eine Dame in Trauer (Vom Grabe deines treuen Mannes)
  8. Einem Knaben (Was trauerst du, mein schöner Junge?)
  9. Abschied (Sei mir zum letztenmal gegrüßt)
  10. Am Grabe eines Ministers (Du fuhrst im goldnen Glückeswagen)
  11. Der Indifferentist (Ob du, ein Sokrates, den Schierlingsbecher)
  12. In das Stammbuch einer Künstlerin (Nach langem Wege durch die Sommerschwüle)
  13. Unmögliches (Bevor mein Blick den Zauber noch getrunken)
  14. Einem Ehrsüchtigen (Laß das Ringen nach der Ehre)
  15. Frage (O Menschenherz, was ist dein Glück?)
  16. Mein Stern (Um meine wunde Brust geschlagen)
  17. Der Selbstmord (Scheitert unsre Brust an Klippen)
  18. Reiterlied (Wir streifen durchs Leben im schnellen Zug)
  19. An J. Klemm (O säume nicht, mit Wein, Gesang und Kosen)
  20. Zuflucht (Tut man Kindern was zuleide)
  21. Der Greis (Durch Blüten winket der Abendstern)
  22. Der Unbeständige (Daß ich dies und das beginne)
  23. Abendheimkehr (Sein Bündel Holz am Rücken bringt)
  24. Vanitas (Eitles Trachten, eitles Ringen)
  25. Der Jüngling (Der Jüngling stoßt vom Strand im leichten Kahne)
  26. Theismus und Offenbarung (Vom Saatenfeld die Lerche zieht)
  27. Abmahnung (Laßt ab, laßt ab, bauwütig rauhe Leute)
  28. Warnung und Wunsch (Lebe nicht so schnell und stürmisch)
  29. Waldestrost (Im Walde schleicht ein alter Mann)
  30. Der Unentbehrliche (Könnt ich tausendfach mich teilen)
  31. An Fräulein Charlotte von Bauer (Laß dich von dem bunten Häuflein)
  32. Schwärmer (Diese Blumen ohne Duft und Farben)
  33. An einen Langweiligen (Unnahbar sind die Mächte, unbezwingbar)
  34. Stille Sicherheit (Horch, wie still es wird im dunkeln Hain)
  35. Waldgang (Ich ging an deiner Seite)
  36. Scheideblick (Als ein unergründlich Wonnemeer)
  37. Bestattung (Schöner Jüngling, bist als Held gefallen)
  38. Lebewohl an Eugenie (Lebewohl! ach, jene Abendstunde)
  39. Aus! (Ob jeder Freude seh ich schweben)

Atlantica

  1. Die Seejungfrauen (Freundlich wehn die Abendwinde)
  2. Meeresstille (Stille! — Jedes Lüftchen schweiget)
  3. Seemorgen (Der Morgen frisch, die Winde gut)
  4. An mein Vaterland (Wie fern, wie fern, o Vaterland)
  5. Der Schiffsjunge (Das wilde, schäumende Roß)

Zweites Buch

Leben und Traum

  1. Die Werbung (Rings im Kreise lauscht die Menge)
  2. Der Schifferknecht (Am Boden auf dem Rohrgeflecht)
  3. Marie und Wilhelm (Im Abendschein am Fenster saß)
  4. Begräbnis einer alten Bettlerin (Vier Männer dort, in schwarzem Kleid)
  5. Die Waldkapelle (Der dunkle Wald umrauscht den Wiesengrund)
  6. Der Raubschütz (Der alte Müller Jakob sitzt)
  7. Warnung im Traume (In üppig lauter Residenz)

Klara Hebert

  1. Cisteron (Welche Freude fühlt der Wandrer)
  2. Der nächtliche Gang (Tiefe Nacht; – der stille Vollmond)
  3. Der selige Abend (Schnell versammelt um die Felsen)
  4. Blumengruß (Jener Abend war entschwunden)
  5. Die Gewitternacht (Mit dem Grafen Konopacki)
  6. Der alte Marko (Klara, lebst du? ruft Johannes)
  7. Die Botschaft (Nach Saint-Germain zum Verkaufe)
  8. Die Heimkehr (Zu Paris am Königsschlosse)
  9. Die Sehnsucht (Haben wir auch schön geträumet)
  10. Der Ring (Jubelnd ist der Tag erschienen)
  1. Die Marionetten (Grau düstre Felsen sah ich trotzig ragen)

Vermischte Gedichte

  1. Lass mich ziehn! (Ich bin kein Freund von Sterbensehen)
  2. Zweifel und Ruhe (Der Mensch auf halbem Weg entschlief)
  3. Mein Herz (Schlaflose Nacht, der Regen rauscht)
  4. Lenz (Die Bäume blühn)
  5. Das Kreuz (Ich seh ein Kreuz dort ohne Heiland ragen)
  6. Nüchterner Blick (Im Grund begraben wird hier, dort gefunden)
  7. Einem Autographensammler (Fährtenkundig, kennt der schlaue)
  8. Der Räuber im Bakony (Der Eichenwald im Winde rauscht)
  9. Das Dilemma (Er streckt dir sein Dilemma stracks entgegen)
  10. Einem Freunde (Spät hab ich dich gefunden)
  11. Auf eine holländische Landschaft (Müde schleichen hier die Bäche)
  12. Die Korybanten (Betäubendes Erzgerassel)

Drittes Buch

Gestalten

  1. Der ewige Jude (Ich irrt allein in einem öden Tale)
  2. Heloise (Im Klostergarten steht ein steinern Bild)
  3. Der Schmetterling (Es irrt durch schwanke Wasserhügel)
  4. Auf meinen ausgebälgten Geier (Du stehst so still und ernst, mein ausgebälgter Geier)
  5. Der gute Gesell (Des Menschengeschlechts uralter Gefährte)
  6. Zwei Polen (Schon sieben Jahre treibst du)
  7. Der traurige Mönch (In Schweden steht ein grauer Turm)
  8. Weib und Kind (Ein schwüler Sommerabend wars, ein trüber)
  9. Der Steirertanz (Laß, Freund, uns übernachten)
  10. Die drei Zigeuner (Drei Zigeuner fand ich einmal)
  11. Die nächtliche Fahrt (Zu öd und traurig selbst den Heidewinden)
  12. Vision (Vom Himmel strahlt der Mond so klar)

Viertes Buch

Reiseblätter

  1. Der Urwald (Es ist ein Land voll träumerischem Trug)
  2. An einem Baum (Du Baum, so morsch und lebensarm)
  3. Verschiedene Deutung (Sieh, wie des Niagara Wellen)
  4. Niagara (Klar und wie die Jugend heiter)
  5. Das Blockhaus (Müdgeritten auf langer Tagesreise)
  6. Meeresstille (Sturm mit seinen Donnerschlägen)
  7. Sturmesmythe (Stumm und regungslos in sich verschlossen)
  8. Wandrer und Wind (Herbstwind, o sei willkommen!)
  9. Das Wiedersehen (Du heimatliches Tal)
  10. Die Sennin (Schöne Sennin, noch einmal)
  11. See und Wasserfall (Die Felsen schroff und wild)
  12. Herbstgefühl (Der Buchenwald ist herbstlich schon gerötet)
  13. Ein Herbstabend (Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste)

Liebesklänge

  1. Am Rhein (Wir reisten zusammen mit andern)
  2. An * (Ach wärst du mein, es war ein schönes Leben!)
  3. Der schwere Abend (Die dunklen Wolken hingen)
  4. Traurige Wege (Bin mit dir im Wald gegangen)
  5. Einsamkeit (Wild verwachsne dunkle Fichten)
  6. Wunsch (Urwald, in deinem Brausen)
  7. Neid der Sehnsucht (Die Bäche rauschen)
  8. Meine Furcht (O stürzt, ihr Wolkenbrüche)
  9. Wunsch (Fort möcht ich reisen)
  10. An den Wind (Ich wandre fort ins ferne Land)
  11. An die Entfernte (Diese Rose pflück ich hier)
  12. Meine Rose (Dem holden Lenzgeschmeide)
  13. An * (O wag es nicht, mit mir zu scherzen)
  14. Kommen und Scheiden (So oft sie kam, erschien mir die Gestalt)
  15. Liebesfrühling (Ich sah den Lenz einmal)
  16. Frage nicht? (Wie sehr ich dein, soll ich dir sagen)

Sonette

  1. Frage (Bist du noch nie beim Morgenschein erwacht)
  2. Jugend und Liebe (Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden)
  3. Der Salzburger Kirchhof (O schöner Ort, den Toten auserkoren)
  4. Nachhall (Ein Wandrer läßt sein helles Lied erklingen)
  5. Die Asketen (O spottet nicht der traurigen Asketen)
  6. Der Seelenkranke (Ich trag im Herzen eine tiefe Wunde)
  7. Stimme des Windes (In Schlummer ist der dunkle Wald gesunken)
  8. Stimme des Regens (Die Lüfte rasten auf der weiten Heide)
  9. Stimme der Glocken (Den glatten See kein Windeshauch verknittert)
  10. Stimme des Kindes (Ein schlafend Kind! o still! in diesen Zügen)
  11. Doppelheimweh (Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen)
  12. Einsamkeit (Hast du schon je dich ganz allein gefunden)
  13. Palliativ (Ist Gras gewachsen über die Geschichte)

Vermischte Gedichte

  1. Zueignung (Von allen, die den Sänger lieben)
  2. Traumgewalten (Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig)
  3. Einem Greis (Das Haar schneeweiß)
  4. An die Biologen (Die Wahrheit hat die Kunde)
  5. Kruzifix (Hält der Mensch die Blicke himmelwärts)
  6. Scheu (Unglück hat sein Herz gespalten)
  7. Heimatklang (Als sie vom Paradiese ward gezwungen)
  8. Zuflucht (Armes Wild im Waldesgrunde)
  9. Zeiger (Meiner Schwester liebe Sprossen)
  10. Frühlingsgrüße (Nach langem Frost, wie weht die Luft so lind!)
  11. An Luise (Ich höre nicht den Sarg verhämmern)
  12. Täuschung (Das Käuzlein traurig ruft in öder Felsenritze)
  13. Tod und Trennung (Gottes Milde mocht es fügen)
  14. An die Verstockten (Torenangst und Narrenzittern)
  15. Herbstlied (Rings trauern die Entlaubten)
  16. Schlaflose Nacht (Schlaflose Nacht, du bist allein die Zeit)
  17. An eine Witwe (Nach einem heftigen Gewitter)
  18. Auf eine goldene Hochzeit (Kennt ihr sie nicht, des Nordens alte Sage)
  19. An den Tod (Wenns mir einst im Herzen modert)
  20. Herbstlied (Ja, ja, ihr lauten Raben)
  21. Vorwurf (Du klagst, daß bange Wehmut dich beschleicht)
  22. Der Jäger (Es zwittert schon im Tale)
  23. Lied eines Schmiedes (Fein Rößlein, ich)
  24. Ohne Wunsch (Ja, mich rührt dein Angesicht)
  25. Mein Türkenkopf (Mein Pfeifchen traut, mir ist dein Rauch)
  26. Der Hagestolz (Ich hab kein Weib, ich hab kein Kind)
  27. Der Schmerz (Sie ließ sich überraschen)
  28. An den Frühling 1838 (Lieber Frühling, sage mir)
  29. Das Lied vom armen Finken (Der Finkler ist ein Schlauer)
  30. Hypochonders Mondlied (Singt ihr in eurem Freudenliede)
  31. Der offene Schrank (Mein liebes Mütterlein war verreist)
  32. Prolog (Der Winter stand ein eiserner Tyrann)
  33. An eine Freundin (Dichterherzen können segnen)
  34. Tränenpflege (Ach, Freundin, ich habe dich gestört)
  35. An den Frühling (Noch immer, Frühling, bist du nicht)
  36. An ein schönes Mädchen (Wie die Ros in deinem Haare)
  37. Der schwarze See (Die Tannenberge rings den tiefen See umklammen)
  38. Das Ross und der Reiter (Die frische Quelle rinnt herab am Steingesenke)
  39. Die Blumenmalerin (Brach ein Leben bei den heitern Griechen)
  40. Husarenlieder (Der Husar)
  41. An den Ischler Himmel im Sommer 1838 (Himmel! seit vierzehn Tagen unablässig)
  42. Der Kranich (Stoppelfeld, die Wälder leer)
  43. Das dürre Blatt (Durchs Fenster kommt ein dürres Blatt)
  44. Erinnerung (Einst gingen wir auf einer Bergeswiese)
  45. Gutenberg (Schon weht es kühler auf Erden)
  46. An Agnes (Wo kein Strahl des Lichtes blinket)
  47. Im Vorfrühling (Ringsum sind die Berge noch verschneit)
  48. Bei Übersendung eines Straußes (In den trüben, in den kalten)
  49. Der einsame Trinker (Ach, wer möchte einsam trinken)
  50. Frühling (Die warme Luft, der Sonnenstrahl)
  51. An die Alpen (Alpen! Alpen! unvergeßlich seid)
  52. Die Poesie und ihre Störer (Im tiefen Walde ging die Poesie)
  53. Der Rationalist und der Poet (Freund, du sitzest hier auf weichem Moose)
  54. Passiver und aktiver Beifall (Der scharfe Geist hat euch geschwind durchdrungen)
  55. Form (Ist die Form auch festgeschlossen)
  56. Irrtum (Was Ihr Bild nennt unverständig)
  57. An einen Dichter (Nur wer sich mit eignen Kräften)
  58. Zweierlei Vögel (Strichvogel Reflexion)
  59. Anna (Anna steht in sich versunken)

Fünftes Buch

Mischka

  1. Mischka an der Theiss (In dem Lande der Magyaren)
  2. Mischka an der Marosch (Von der Theiß, der klaren, fischereichen)

Vermischte Gedichte

  1. Einem Gemütskranken (Seitdem du mit den höchsten Mächten)
  2. An einem Grabe (Kühl herbstlicher Abend, es weht der Wind)
  3. Veränderte Welt (Die Menschheit ist dahinter kommen)
  4. Naturbehagen (Der Seerab hat ein gutes Leben!)
  5. Trinksprüche (Ihr stoßet an, die Gläser klingen)
  6. Studentenreise (Wir hatten im Sacke nur wenig Geld)
  7. Der arme Jude (Armer Jude, der du wandeln)
  8. Der kriegslustige Waffenschmied (Spritze Funken, Säbelklinge)
  9. Der Pechvogel (Ein Stück des Lebens ward verträumt)
  10. Der Kranke im Garten (Noch eine Nachtigall, so spät?)
  11. Beethovens Büste (Traurig kehrt ich eines Abends)
  12. Am Sarge eines Schwermütigen (Er ist von uns gewichen)
  13. Die Drei (Drei Reiter nach verlorner Schlacht)
  14. Welke Rose (In einem Buche blätternd, fand)
  15. Der fromme Pilger (Selig wandelt dort ein Ritter)
  16. Inneres Gericht (Als ein strenger Richter und Hinrichter)
  17. Die Nonne und die Rose (Dunkle Wolken niederdrohten)
  18. Das Kind geboren, die Mutter tot (Die schöne Mutterliebe hat dem Leben)
  19. Die Albigenser (Das Aug der Liebe weiß im Freudensaale)
  20. Zweifelnder Wunsch (Wenn Worte dir vom Rosenmunde wehen)
  21. Die Bauern am Tissastrande (Törichte Freunde des toten Alten)
  22. Johannes Ziska (Ruhig ist der Wald bei Trocznow)
  23. Waldlieder (Am Kirchhof dort bin ich gestanden)

Sechstes Buch

Erste Gedichte

  1. Glückwunsch (Itzt näherte sich uns das neue Jahr)
  2. In einer Sommernacht gesungen! (Sei mir gegrüßet, o Nacht, du Freundin stiller Betrachtung)
  3. An Mathilde (Schon verrauscht der Tag, und des Abends sanftere Seele)
  4. Rezept (Gleichwie des Frühlings Sonnenblick)
  5. Erinnerung (Selige Stunde! Da mir meine Bertha)
  6. Das Rosenmädchen (Ein Mädchen zart und engelrein)
  7. Trias Harmonica (Drei Seelen hab ich offenbar)
  8. Abendbild (Schon zerfließt das ferne Gebirg mit Wolken)
  9. Das Ideal (Tief in des Waldes heiligen Schatten saß)
  10. An einen Tyrannen (Tyrann! des Blutes, welches in Schlachten du)
  11. König und Dichter (Stolz flammt ein König dort auf erhabnem Thron)
  12. An Seneca (Durchs enge Tal nachts irret ein Wanderer)
  13. Bettlers Klage (Bin einsam, schwach und alt)
  14. In der Nacht (Alles schläft, und übers Gefild der Ruhe)
  15. Bruchstück einer Ode (Der Stadt Getös ward banges Gemurmel, und)
  16. Der geldgierige Pfaffe (Der Pfaffe weiß mit Dampf, Gesang und Glocken)
  17. Das Veilchen und der Schmetterling (Ein Veilchen stand)
  18. Die Mutter am Grabe ihres Kindes (Husch! husch! wie braust der kalte Wind)
  19. Dahin! (Einst, o nächtlicher Himmel! blickt ich)
  20. Erinnerung (Erinnrungsvoller Baum, du stehst in Trauer)
  21. An die Hoffnung (Hoffnung! laß allein mich wallen)
  22. Unterhaltung in Bordacs (Was rauscht durch diese Pappeln?)
  23. Die bezaubernde Stelle (Liebende, die weinend mußten scheiden)
  24. Abschied von Galizien (Lebt wohl, lebt wohl, ihr trauten Lindenbäume)
  25. Auf dem Hochberg (Die Gletscher glühen in dem goldnen Lichte)

Ausfahrt

  1. Frau von Reinbeck (Ich hab es lange schon gewußt)
  2. Mit Orangen (Hier bring ich süße Früchte)
  3. Mit unaufgeblühten Blumen (Der Frühling ist gekommen)
  4. Charade (Die ersten Silben nennen dir den Fluß)
  5. Nie zurück! (Als der Cherub aus dem Paradies)
  6. Ein Heimatbruder! (Der Wandrer, irrend in der Ferne)
  7. Protest (Wenn ich verachte heimliches Verschwören)
  8. Frl. von Hünersdorff ins Album (Gleichwie Nachtlüfte wehn in Blütenhagen)
  9. An Wilhelm Kirchhoff (In einen Band seiner Gedichte)
  10. An Fräulein Julie (Als du gingst auf eine Reise)
  11. Der Laudachsee (Laß meiner Einsamkeit das Angedenken)

Wien

  1. Impromptu (O Einsamkeit! wie trink ich gerne)
  2. Traum (Nächtlich hatt ich einen Traum)
  3. An die medisierenden Damen (Sproßt ihr wie des Frühlings junge Triebe)
  4. Mit einem Edelmardermuff (Schöne Frau! die ich verehre)
  5. Der Fingerhut (Hast du noch immer nicht gefunden den teuren, teuren Fingerhut)
  6. Albumblatt (Bedenk, wenn Undank herb dich kränket)
  7. Poetisches Votum (Es füllt die Speisekammer)
  8. Scherz (Ahimaaz, der Sohn des Zadok, sprach)
  9. Lebe hoch! Sofie! Die edle Frau! (Laßt uns für Sofiens teures Leben)

Literarisches

  1. Dichters Klagelied über das junge Deutschland (Da droben auf jenem Berge)
  2. An Karl Mayer (Tust du nur einen Saitengriff)
  3. Die Frivolen (Die Zeit ist hin, wo vor den Banngewittern)
  4. An einen Tadler (Wenn gegen falschen Schmerz du dich ereiferst)
  5. Musa teleologica (Wie das Ding die Flügel tummelt)
  6. Kompetenz (Männer, welche eine Höh erklommen)
  7. Einem Forcierten (Zu besiegen deine schwere)
  8. Einem kritischen Nachtarbeiter (Weil ein Wort der Diätetik)
  9. Einem unberufenen Lober (Ich trink ihn schon, den Becher der Begeistrung)
  10. Guter Rat (Willst du richten)
  11. Der Reiter von W. (Auf dem krit'schen Schusterbänklein)
  12. An einen Dichter (Dir gab ein Gott die Dichtergabe)
  13. Einem Theaterdichter (In der Niedrung schmilzt der Schnee)
  14. Unberufen (Nicht ein jeder wagt zu richten)
  15. Ein offner Wald (Ein offner Wald am Straßensaume)
  16. Ein Rezensent (Ich las in seinem Buche viel Frivoles)
  17. Gebildete Sprache (Weil ein Vers dir gelingt in einer gebildeten Sprache)
  18. Ein Epigramm (Das Schwert zu führen, die verschanzten Sitze)
  19. Schade! (Schade, daß des Kreuzes Zeichen)
  20. Guter Rat (Willst du auf die Ferne wirken)
  21. Trutz euch! (Ihr kriegt mich nicht nieder)
  22. Komm an! (Willst du an meine Kraft heran dich wagen)
  23. Der Unhold (Lächelnd lehnt er am Weidenstumpen)

Aus der Albigenserzeit

  1. Der Kürass (Wollt Ihr nicht einen Küraß kaufen)
  2. Der Stille See (Die Felsen rings bewahren den stillen dunkeln See)
  3. Reiseunbehagen (Teufel hinein! daß gerade)
  4. In der Neujahrsnacht 1839/1840 (Fahr wohl, fahr hin, o Jahr!)
  5. In Emma Niendorfs Merrbüchlein (Justinus Kerner)
  6. Zuruf (Die Keuschen, Sittigstrengen, Tugendfrommen)
  7. In einer Schlucht! (Gewaltig tobt der Wind und beugt)
  8. Die Albigenser von Nicolaus Lenau (Wieder ist es, ach! kein Ganzes)
  9. Einem Dichter (In diesen Herzen wogt die Liebe)
  10. Die Rache (Der dunklen Wolken letzte schwand)
  11. Des Teufels Lied vom Aristokraten (Ich lobe den Aristokraten)
  12. Das Gespenst (Dies war einmal ein Edelhaus)
  13. Einem Wanderer (Durch einen schmalen Felsenritz)
  14. In das Album einer Dame (Auf solchem Gang durch einen reichen Keller)
  15. Auf einen Bergquell (Nicht der Quell allein, der klare)
  16. An Wilhelmine Dilg (Meine Lieder kommen alle)

Letzte Gedichte

  1. Prolog (Schnell ist die Tat dem Aug des Tags entschwunden)
  2. Der Vogel auf dem Kreuz (Dort auf dem Kirchhofkreuze sang)
  3. Gewitter (Der Seele klarer Himmel hängt)
  4. Der Rekrut (Wehe, wehe dem Rekruten!)
  5. Verlornes Glück (Die Bäume rauschen hier noch immer)
  6. Mit meinen Gedichten (Mich ließ die Gunst des Augenblickes)
  7. Als Hiller mir spielte (Wenn seine Sonne hat das Licht)
  8. Eitel nichts! ('s ist eitel nichts, wohin mein Aug ich hefte!)
  9. Blick in den Strom (Sahst du ein Glück vorübergehn)

Sonstiges

  1. An die Ultraliberalen in Deutschland (Die Deutsche Muse glüht im Freiheitseifer)
  2. Der feile Dichter (Die Muse muß zur Metze sich erniedern)
  3. ohne Titel (Dein ist mein Herz)
  4. ohne Titel (O wärst du mein, es wär' ein schönres Leben)

[Gedichtanfänge (ABC)]
[Titel (ABC)]