L Y R I K
Nikolaus Lenau (1802-1850)

Nikolaus Lenau (1802-1850)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Erstes Buch

Sehnsucht

  • Frohlocke, schöne junge Rose (An meine Rose)
  • Ich sah in bleicher Silbertracht (Reise-Empfindung)
  • Dort nach Süden zieht der Regen (Nach Süden)
  • Mir hat noch deine Stimme nicht geklungen (Frage)
  • Die Sonne sinkt, die Berge glühn (Dein Bild)
  • Du, schöne Stunde, warst mir hold, so hold, wie keine noch (Ghasel)
  • Dein gedenkend irr ich einsam (Das Mondlicht)
  • Die Nacht ist finster, schwül und bang (Nächtliche Wanderung)
  • Still ist schon das ganze Dorf (Das Posthorn)
  • Weil auf mir, du dunkles Auge (Bitte)
  • Umsonst! du bist auf immer mir verloren! (An die Ersehnte)
  • An der duftverlornen Grenze (Meine Braut)
  • Ists nicht eitel und vergebens (In der Wüste)
  • Drüben geht die Sonne scheiden (Schilflieder)
  • Vor Kälte ist die Luft erstarrt (Winternacht)
  • Ließe doch ein hold Geschick (Stumme Liebe)
  • Wie doch dünkte mir die Fahrt so lang (Wandel der Sehnsucht)
  • Erinnerung

  • Woher dies plötzliche Verstummen? (Leichte Trübung)
  • Leis umrauscht von Himmelsquellen (Das tote Glück)
  • Am Strand des Lebens irr ich, starre düster (Der trübe Wandrer)
  • Die Hoffnung, eine arge Dirne (Unmut)
  • Schon hat der Lenz verblüht und ausgesungen (Zu spät!)
  • Hesperus, der blasse Funken (Vergangenheit)
  • Vergib, vergib, Geliebter, dem Gesange (An Fr. Kleyle)
  • Möchte wieder in die Gegend (Einst und jetzt)
  • Der Jüngling weilt in einem Blütengarten (Die Jugendträume)
  • Dort am steilen Klippenhange (Die Felsenplatte)
  • Du, trüber Nebel, hüllest mir (Nebel)
  • Gitarre, wie du hängst so traurig! (An meine Gitarre)
  • Des Lebens holder Zauber ging vorüber (An einen Jugendfreund)
  • Frühling

  • Da kommt der Lenz, der schöne Junge (Der Lenz)
  • An ihren bunten Liedern klettert (Liebesfeier)
  • Was trug er auch sein Haupt so frei, so stolz! (Der Gefangene)
  • Hohe Klippen, ringsgeschlossen (Asyl)
  • Blumen, Vögel, duftend, singend (Trauer)
  • Durch den Wald, den dunkeln (Frühlinsblick)
  • Frühlingskinder im bunten Gedränge (Frühlingsgedränge)
  • Sieh dort den Berg mit seinem Wiesenhange (Liebe und Vermählung)
  • Ja, du bist es, blütenreicher (Der Baum der Erinnerung)
  • Warum, o Lüfte, flüstert ihr so bang? (Frühlings Tod)
  • Herbst

  • Mürrisch braust der Eichenwald (Herbstgefühl)
  • Holder Lenz, du bist dahin! (Herbstklage)
  • Dahin sind Blüten jetzt und Nachtigallen (Scheiden)
  • Luftig, wie ein leichter Kahn (Die Wurmlinger Kapelle)
  • Mädchen, sieh, am Wiesenhange (Sommerfäden)
  • Nun ist es Herbst, die Blätter fallen (Herbst)
  • Trübe Wolken, Herbstesluft (Herbstentschluß)
  • Phantasien

  • Zwei Freunde traten schweigend ein (Die Zweifler)
  • Schon ist der Berge Purpurglut verglommen (Glauben. Wissen. Handeln)
  • Heidebilder

  • Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke (Himmelstrauer)
  • Siehst unser Hüttlein du im Abend schimmern? (Robert und der Invalide)
  • Zieh nicht so schnell vorüber (An die Wolke)
  • Ich zog durchs weite Ungarland (Die Heideschenke)
  • Ein Wäldchen rauscht auf weiter grüner Heide (Ahasver, der ewige Jude)
  • Polenlieder

  • Unsre Gläser klingen hell (In der Schenke)
  • Wirres Durcheinanderwallen (Der Maskenball)
  • Im quellenarmen Wüstenland (Der Polenflüchtling)
  • Oden

  • Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde (Abendbilder)
  • Auf schwingt der Aar sich über dem Schlachtgefild (Zuruf an meinen Geist)
  • Lethe! brich die Fesseln des Ufers, gieße (Sehnsucht nach Vergessen)
  • Wiege sie sanft, o Schlaf, die holde Kleine (Am Bette eines Kindes)
  • Blaß und auf immer stumm, auf immer! liegst du (An der Bahre der Geliebten)
  • Hölty! dein Freund, der Frühling, ist gekommen! (Am Grabe Höltys)
  • Liebliche Blume (Primula veris)
  • Reiseblätter

  • Du warst mir ein gar trauter, lieber (Wanderung im Gebirge)
  • Freundlich grünen diese Hügel (Die Heidelberger Ruine)
  • Du Alpenkind, wie mild und klar (Die schöne Sennin)
  • Ich stand, der höchste, grünste Baum (Auf ein Faß zu Öhringen)
  • Lieblich war die Maiennacht (Der Postillion)
  • Als treulos ich das teure Land verließ (Die Rose der Erinnerung)
  • Wehklage hallt am Susquehannaufer (Der Indianerzug)
  • Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter (Die drei Indianer)
  • Vermischte Gedichte

  • Tränen, euch, ihr trauten, lieben (Die Tränen)
  • Nacht umschweigt mein Krankenlager (In der Krankheit)
  • Du geleitest mich durchs Leben (An die Melancholie)
  • Rüstig wandelst du fort die Alpenpfade der Edlen (Einem Freunde ins Stammbuch)
  • Vom Berge schaut hinaus ins tiefe Schweigen (Vergänglichkeit)
  • Beschritten schon von seinem Reiter (Zögerung)
  • Vom Grabe deines treuen Mannes (An eine Dame in Trauer)
  • Was trauerst du, mein schöner Junge? (Einem Knaben)
  • Sei mir zum letztenmal gegrüßt (Abschied)
  • Du fuhrst im goldnen Glückeswagen (Am Grabe eines Ministers)
  • Ob du, ein Sokrates, den Schierlingsbecher (Der Indifferentist)
  • Nach langem Wege durch die Sommerschwüle (In das Stammbuch einer Künstlerin)
  • Bevor mein Blick den Zauber noch getrunken (Unmögliches)
  • Laß das Ringen nach der Ehre (Einem Ehrsüchtigen)
  • O Menschenherz, was ist dein Glück? (Frage)
  • Um meine wunde Brust geschlagen (Mein Stern)
  • Scheitert unsre Brust an Klippen (Der Selbstmord)
  • Wir streifen durchs Leben im schnellen Zug (Reiterlied)
  • O säume nicht, mit Wein, Gesang und Kosen (An J. Klemm)
  • Tut man Kindern was zuleide (Zuflucht)
  • Durch Blüten winket der Abendstern (Der Greis)
  • Daß ich dies und das beginne (Der Unbeständige)
  • Sein Bündel Holz am Rücken bringt (Abendheimkehr)
  • Eitles Trachten, eitles Ringen (Vanitas)
  • Der Jüngling stoßt vom Strand im leichten Kahne (Der Jüngling)
  • Vom Saatenfeld die Lerche zieht (Theismus und Offenbarung)
  • Laßt ab, laßt ab, bauwütig rauhe Leute (Abmahnung)
  • Lebe nicht so schnell und stürmisch (Warnung und Wunsch)
  • Im Walde schleicht ein alter Mann (Waldestrost)
  • Könnt ich tausendfach mich teilen (Der Unentbehrliche)
  • Laß dich von dem bunten Häuflein (An Fräulein Charlotte von Bauer)
  • Diese Blumen ohne Duft und Farben (Schwärmer)
  • Unnahbar sind die Mächte, unbezwingbar (An einen Langweiligen)
  • Horch, wie still es wird im dunkeln Hain (Stille Sicherheit)
  • Ich ging an deiner Seite (Waldgang)
  • Als ein unergründlich Wonnemeer (Scheideblick)
  • Schöner Jüngling, bist als Held gefallen (Bestattung)
  • Lebewohl! ach, jene Abendstunde (Lebewohl an Eugenie)
  • Ob jeder Freude seh ich schweben (Aus!)
  • Atlantica

  • Freundlich wehn die Abendwinde (Die Seejungfrauen)
  • Stille! ─ Jedes Lüftchen schweiget (Meeresstille)
  • Der Morgen frisch, die Winde gut (Seemorgen)
  • Wie fern, wie fern, o Vaterland (An mein Vaterland)
  • Das wilde, schäumende Roß (Der Schiffsjunge)
  • Zweites Buch

    Leben und Traum

  • Rings im Kreise lauscht die Menge (Die Werbung)
  • Am Boden auf dem Rohrgeflecht (Der Schifferknecht)
  • Im Abendschein am Fenster saß (Marie und Wilhelm)
  • Vier Männer dort, in schwarzem Kleid (Begräbnis einer alten Bettlerin)
  • Der dunkle Wald umrauscht den Wiesengrund (Die Waldkapelle)
  • Der alte Müller Jakob sitzt (Der Raubschütz)
  • In üppig lauter Residenz (Warnung im Traume)
  • Klara Hebert

  • Welche Freude fühlt der Wandrer (Cisteron)
  • Tiefe Nacht; – der stille Vollmond (Der nächtliche Gang)
  • Schnell versammelt um die Felsen (Der selige Abend)
  • Jener Abend war entschwunden (Blumengruß)
  • Mit dem Grafen Konopacki (Die Gewitternacht)
  • Klara, lebst du? ruft Johannes (Der alte Marko)
  • Nach Saint-Germain zum Verkaufe (Die Botschaft)
  • Zu Paris am Königsschlosse (Die Heimkehr)
  • Haben wir auch schön geträumet (Die Sehnsucht)
  • Jubelnd ist der Tag erschienen (Der Ring)

  • Grau düstre Felsen sah ich trotzig ragen (Die Marionetten)
  • Vermischte Gedichte

  • Ich bin kein Freund von Sterbensehen (Lass mich ziehn!)
  • Der Mensch auf halbem Weg entschlief (Zweifel und Ruhe)
  • Schlaflose Nacht, der Regen rauscht (Mein Herz)
  • Die Bäume blühn (Lenz)
  • Ich seh ein Kreuz dort ohne Heiland ragen (Das Kreuz)
  • Im Grund begraben wird hier, dort gefunden (Nüchterner Blick)
  • Fährtenkundig, kennt der schlaue (Einem Autographensammler)
  • Der Eichenwald im Winde rauscht (Der Räuber im Bakony)
  • Er streckt dir sein Dilemma stracks entgegen (Das Dilemma)
  • Spät hab ich dich gefunden (Einem Freunde)
  • Müde schleichen hier die Bäche (Auf eine holländische Landschaft)
  • Betäubendes Erzgerassel (Die Korybanten)
  • Drittes Buch

    Gestalten

  • Ich irrt allein in einem öden Tale (Der ewige Jude)
  • Im Klostergarten steht ein steinern Bild (Heloise)
  • Es irrt durch schwanke Wasserhügel (Der Schmetterling)
  • Du stehst so still und ernst, mein ausgebälgter Geier (Auf meinen ausgebälgten Geier)
  • Des Menschengeschlechts uralter Gefährte (Der gute Gesell)
  • Schon sieben Jahre treibst du (Zwei Polen)
  • In Schweden steht ein grauer Turm (Der traurige Mönch)
  • Ein schwüler Sommerabend wars, ein trüber (Weib und Kind)
  • Laß, Freund, uns übernachten (Der Steirertanz)
  • Drei Zigeuner fand ich einmal (Die drei Zigeuner)
  • Zu öd und traurig selbst den Heidewinden (Die nächtliche Fahrt)
  • Vom Himmel strahlt der Mond so klar (Vision)
  • Viertes Buch

    Reiseblätter

  • Es ist ein Land voll träumerischem Trug (Der Urwald)
  • Du Baum, so morsch und lebensarm (An einem Baum)
  • Sieh, wie des Niagara Wellen (Verschiedene Deutung)
  • Klar und wie die Jugend heiter (Niagara)
  • Müdgeritten auf langer Tagesreise (Das Blockhaus)
  • Sturm mit seinen Donnerschlägen (Meeresstille)
  • Stumm und regungslos in sich verschlossen (Sturmesmythe)
  • Herbstwind, o sei willkommen! (Wandrer und Wind)
  • Du heimatliches Tal (Das Wiedersehen)
  • Schöne Sennin, noch einmal (Die Sennin)
  • Die Felsen schroff und wild (See und Wasserfall)
  • Der Buchenwald ist herbstlich schon gerötet (Herbstgefühl)
  • Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste (Ein Herbstabend)
  • Liebesklänge

  • Wir reisten zusammen mit andern (Am Rhein)
  • Ach wärst du mein, es war ein schönes Leben! (An *)
  • Die dunklen Wolken hingen (Der schwere Abend)
  • Bin mit dir im Wald gegangen (Traurige Wege)
  • Wild verwachsne dunkle Fichten (Einsamkeit)
  • Urwald, in deinem Brausen (Wunsch)
  • Die Bäche rauschen (Neid der Sehnsucht)
  • O stürzt, ihr Wolkenbrüche (Meine Furcht)
  • Fort möcht ich reisen (Wunsch)
  • Ich wandre fort ins ferne Land (An den Wind)
  • Diese Rose pflück ich hier (An die Entfernte)
  • Dem holden Lenzgeschmeide (Meine Rose)
  • O wag es nicht, mit mir zu scherzen (An *)
  • So oft sie kam, erschien mir die Gestalt (Kommen und Scheiden)
  • Ich sah den Lenz einmal (Liebesfrühling)
  • Wie sehr ich dein, soll ich dir sagen (Frage nicht?)
  • Sonette

  • Bist du noch nie beim Morgenschein erwacht (Frage)
  • Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden (Jugend und Liebe)
  • O schöner Ort, den Toten auserkoren (Der Salzburger Kirchhof)
  • Ein Wandrer läßt sein helles Lied erklingen (Nachhall)
  • O spottet nicht der traurigen Asketen (Die Asketen)
  • Ich trag im Herzen eine tiefe Wunde (Der Seelenkranke)
  • In Schlummer ist der dunkle Wald gesunken (Stimme des Windes)
  • Die Lüfte rasten auf der weiten Heide (Stimme des Regens)
  • Den glatten See kein Windeshauch verknittert (Stimme der Glocken)
  • Ein schlafend Kind! o still! in diesen Zügen (Stimme des Kindes)
  • Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen (Doppelheimweh)
  • Hast du schon je dich ganz allein gefunden (Einsamkeit)
  • Ist Gras gewachsen über die Geschichte (Palliativ)
  • Vermischte Gedichte

  • Von allen, die den Sänger lieben (Zueignung)
  • Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig (Traumgewalten)
  • Das Haar schneeweiß (Einem Greis)
  • Die Wahrheit hat die Kunde (An die Biologen)
  • Hält der Mensch die Blicke himmelwärts (Kruzifix)
  • Unglück hat sein Herz gespalten (Scheu)
  • Als sie vom Paradiese ward gezwungen (Heimatklang)
  • Armes Wild im Waldesgrunde (Zuflucht)
  • Meiner Schwester liebe Sprossen (Zeiger)
  • Nach langem Frost, wie weht die Luft so lind! (Frühlingsgrüße)
  • Ich höre nicht den Sarg verhämmern (An Luise)
  • Das Käuzlein traurig ruft in öder Felsenritze (Täuschung)
  • Gottes Milde mocht es fügen (Tod und Trennung)
  • Torenangst und Narrenzittern (An die Verstockten)
  • Rings trauern die Entlaubten (Herbstlied)
  • Schlaflose Nacht, du bist allein die Zeit (Schlaflose Nacht)
  • Nach einem heftigen Gewitter (An eine Witwe)
  • Kennt ihr sie nicht, des Nordens alte Sage (Auf eine goldene Hochzeit)
  • Wenns mir einst im Herzen modert (An den Tod)
  • Ja, ja, ihr lauten Raben (Herbstlied)
  • Du klagst, daß bange Wehmut dich beschleicht (Vorwurf)
  • Es zwittert schon im Tale (Der Jäger)
  • Fein Rößlein, ich (Lied eines Schmiedes)
  • Ja, mich rührt dein Angesicht (Ohne Wunsch)
  • Mein Pfeifchen traut, mir ist dein Rauch (Mein Türkenkopf)
  • Ich hab kein Weib, ich hab kein Kind (Der Hagestolz)
  • Sie ließ sich überraschen (Der Schmerz)
  • Lieber Frühling, sage mir (An den Frühling 1838)
  • Der Finkler ist ein Schlauer (Das Lied vom armen Finken)
  • Singt ihr in eurem Freudenliede (Hypochonders Mondlied)
  • Mein liebes Mütterlein war verreist (Der offene Schrank)
  • Der Winter stand ein eiserner Tyrann (Prolog)
  • Dichterherzen können segnen (An eine Freundin)
  • Ach, Freundin, ich habe dich gestört (Tränenpflege)
  • Noch immer, Frühling, bist du nicht (An den Frühling)
  • Wie die Ros in deinem Haare (An ein schönes Mädchen)
  • Die Tannenberge rings den tiefen See umklammen (Der schwarze See)
  • Die frische Quelle rinnt herab am Steingesenke (Das Ross und der Reiter)
  • Brach ein Leben bei den heitern Griechen (Die Blumenmalerin)
  • Der Husar (Husarenlieder)
  • Himmel! seit vierzehn Tagen unablässig (An den Ischler Himmel im Sommer 1838)
  • Stoppelfeld, die Wälder leer (Der Kranich)
  • Durchs Fenster kommt ein dürres Blatt (Das dürre Blatt)
  • Einst gingen wir auf einer Bergeswiese (Erinnerung)
  • Schon weht es kühler auf Erden (Gutenberg)
  • Wo kein Strahl des Lichtes blinket (An Agnes)
  • Ringsum sind die Berge noch verschneit (Im Vorfrühling)
  • In den trüben, in den kalten (Bei Übersendung eines Straußes)
  • Ach, wer möchte einsam trinken (Der einsame Trinker)
  • Die warme Luft, der Sonnenstrahl (Frühling)
  • Alpen! Alpen! unvergeßlich seid (An die Alpen)
  • Im tiefen Walde ging die Poesie (Die Poesie und ihre Störer)
  • Freund, du sitzest hier auf weichem Moose (Der Rationalist und der Poet)
  • Der scharfe Geist hat euch geschwind durchdrungen (Passiver und aktiver Beifall)
  • Ist die Form auch festgeschlossen (Form)
  • Was Ihr Bild nennt unverständig (Irrtum)
  • Nur wer sich mit eignen Kräften (An einen Dichter)
  • Strichvogel Reflexion (Zweierlei Vögel)
  • Anna steht in sich versunken (Anna)
  • Fünftes Buch

    Mischka

  • In dem Lande der Magyaren (Mischka an der Theiss)
  • Von der Theiß, der klaren, fischereichen (Mischka an der Marosch)
  • Vermischte Gedichte

  • Seitdem du mit den höchsten Mächten (Einem Gemütskranken)
  • Kühl herbstlicher Abend, es weht der Wind (An einem Grabe)
  • Die Menschheit ist dahinter kommen (Veränderte Welt)
  • Der Seerab hat ein gutes Leben! (Naturbehagen)
  • Ihr stoßet an, die Gläser klingen (Trinksprüche)
  • Wir hatten im Sacke nur wenig Geld (Studentenreise)
  • Armer Jude, der du wandeln (Der arme Jude)
  • Spritze Funken, Säbelklinge (Der kriegslustige Waffenschmied)
  • Ein Stück des Lebens ward verträumt (Der Pechvogel)
  • Noch eine Nachtigall, so spät? (Der Kranke im Garten)
  • Traurig kehrt ich eines Abends (Beethovens Büste)
  • Er ist von uns gewichen (Am Sarge eines Schwermütigen)
  • Drei Reiter nach verlorner Schlacht (Die Drei)
  • In einem Buche blätternd, fand (Welke Rose)
  • Selig wandelt dort ein Ritter (Der fromme Pilger)
  • Als ein strenger Richter und Hinrichter (Inneres Gericht)
  • Dunkle Wolken niederdrohten (Die Nonne und die Rose)
  • Die schöne Mutterliebe hat dem Leben (Das Kind geboren, die Mutter tot)
  • Das Aug der Liebe weiß im Freudensaale (Die Albigenser)
  • Wenn Worte dir vom Rosenmunde wehen (Zweifelnder Wunsch)
  • Törichte Freunde des toten Alten (Die Bauern am Tissastrande)
  • Ruhig ist der Wald bei Trocznow (Johannes Ziska)
  • Am Kirchhof dort bin ich gestanden (Waldlieder)
  • Sechstes Buch

    Erste Gedichte

  • Itzt näherte sich uns das neue Jahr (Glückwunsch)
  • Sei mir gegrüßet, o Nacht, du Freundin stiller Betrachtung (In einer Sommernacht gesungen!)
  • Schon verrauscht der Tag, und des Abends sanftere Seele (An Mathilde)
  • Gleichwie des Frühlings Sonnenblick (Rezept)
  • Selige Stunde! Da mir meine Bertha (Erinnerung)
  • Ein Mädchen zart und engelrein (Das Rosenmädchen)
  • Drei Seelen hab ich offenbar (Trias Harmonica)
  • Schon zerfließt das ferne Gebirg mit Wolken (Abendbild)
  • Tief in des Waldes heiligen Schatten saß (Das Ideal)
  • Tyrann! des Blutes, welches in Schlachten du (An einen Tyrannen)
  • Stolz flammt ein König dort auf erhabnem Thron (König und Dichter)
  • Durchs enge Tal nachts irret ein Wanderer (An Seneca)
  • Bin einsam, schwach und alt (Bettlers Klage)
  • Alles schläft, und übers Gefild der Ruhe (In der Nacht)
  • Der Stadt Getös ward banges Gemurmel, und (Bruchstück einer Ode)
  • Der Pfaffe weiß mit Dampf, Gesang und Glocken (Der geldgierige Pfaffe)
  • Ein Veilchen stand (Das Veilchen und der Schmetterling)
  • Husch! husch! wie braust der kalte Wind (Die Mutter am Grabe ihres Kindes)
  • Einst, o nächtlicher Himmel! blickt ich (Dahin!)
  • Erinnrungsvoller Baum, du stehst in Trauer (Erinnerung)
  • Hoffnung! laß allein mich wallen (An die Hoffnung)
  • Was rauscht durch diese Pappeln? (Unterhaltung in Bordacs)
  • Liebende, die weinend mußten scheiden (Die bezaubernde Stelle)
  • Lebt wohl, lebt wohl, ihr trauten Lindenbäume (Abschied von Galizien)
  • Die Gletscher glühen in dem goldnen Lichte (Auf dem Hochberg)
  • Ausfahrt

  • Ich hab es lange schon gewußt (Frau von Reinbeck)
  • Hier bring ich süße Früchte (Mit Orangen)
  • Der Frühling ist gekommen (Mit unaufgeblühten Blumen)
  • Die ersten Silben nennen dir den Fluß (Charade)
  • Als der Cherub aus dem Paradies (Nie zurück!)
  • Der Wandrer, irrend in der Ferne (Ein Heimatbruder!)
  • Wenn ich verachte heimliches Verschwören (Protest)
  • Gleichwie Nachtlüfte wehn in Blütenhagen (Frl. von Hünersdorff ins Album)
  • In einen Band seiner Gedichte (An Wilhelm Kirchhoff)
  • Als du gingst auf eine Reise (An Fräulein Julie)
  • Laß meiner Einsamkeit das Angedenken (Der Laudachsee)
  • Wien

  • O Einsamkeit! wie trink ich gerne (Impromptu)
  • Nächtlich hatt ich einen Traum (Traum)
  • Sproßt ihr wie des Frühlings junge Triebe (An die medisierenden Damen)
  • Schöne Frau! die ich verehre (Mit einem Edelmardermuff)
  • Hast du noch immer nicht gefunden den teuren, teuren Fingerhut (Der Fingerhut)
  • Bedenk, wenn Undank herb dich kränket (Albumblatt)
  • Es füllt die Speisekammer (Poetisches Votum)
  • Ahimaaz, der Sohn des Zadok, sprach (Scherz)
  • Laßt uns für Sofiens teures Leben (Lebe hoch! Sofie! Die edle Frau!)
  • Literarisches

  • Da droben auf jenem Berge (Dichters Klagelied über das junge Deutschland)
  • Tust du nur einen Saitengriff (An Karl Mayer)
  • Die Zeit ist hin, wo vor den Banngewittern (Die Frivolen)
  • Wenn gegen falschen Schmerz du dich ereiferst (An einen Tadler)
  • Wie das Ding die Flügel tummelt (Musa teleologica)
  • Männer, welche eine Höh erklommen (Kompetenz)
  • Zu besiegen deine schwere (Einem Forcierten)
  • Weil ein Wort der Diätetik (Einem kritischen Nachtarbeiter)
  • Ich trink ihn schon, den Becher der Begeistrung (Einem unberufenen Lober)
  • Willst du richten (Guter Rat)
  • Auf dem krit'schen Schusterbänklein (Der Reiter von W.)
  • Dir gab ein Gott die Dichtergabe (An einen Dichter)
  • In der Niedrung schmilzt der Schnee (Einem Theaterdichter)
  • Nicht ein jeder wagt zu richten (Unberufen)
  • Ein offner Wald am Straßensaume (Ein offner Wald)
  • Ich las in seinem Buche viel Frivoles (Ein Rezensent)
  • Weil ein Vers dir gelingt in einer gebildeten Sprache (Gebildete Sprache)
  • Das Schwert zu führen, die verschanzten Sitze (Ein Epigramm)
  • Schade, daß des Kreuzes Zeichen (Schade!)
  • Willst du auf die Ferne wirken (Guter Rat)
  • Ihr kriegt mich nicht nieder (Trutz euch!)
  • Willst du an meine Kraft heran dich wagen (Komm an!)
  • Lächelnd lehnt er am Weidenstumpen (Der Unhold)
  • Aus der Albigenserzeit

  • Wollt Ihr nicht einen Küraß kaufen (Der Kürass)
  • Die Felsen rings bewahren den stillen dunkeln See (Der Stille See)
  • Teufel hinein! daß gerade (Reiseunbehagen)
  • Fahr wohl, fahr hin, o Jahr! (In der Neujahrsnacht 1839/1840)
  • Justinus Kerner (In Emma Niendorfs Merrbüchlein)
  • Die Keuschen, Sittigstrengen, Tugendfrommen (Zuruf)
  • Gewaltig tobt der Wind und beugt (In einer Schlucht!)
  • Wieder ist es, ach! kein Ganzes (Die Albigenser von Nicolaus Lenau)
  • In diesen Herzen wogt die Liebe (Einem Dichter)
  • Der dunklen Wolken letzte schwand (Die Rache)
  • Ich lobe den Aristokraten (Des Teufels Lied vom Aristokraten)
  • Dies war einmal ein Edelhaus (Das Gespenst)
  • Durch einen schmalen Felsenritz (Einem Wanderer)
  • Auf solchem Gang durch einen reichen Keller (In das Album einer Dame)
  • Nicht der Quell allein, der klare (Auf einen Bergquell)
  • Meine Lieder kommen alle (An Wilhelmine Dilg)
  • Letzte Gedichte

  • Schnell ist die Tat dem Aug des Tags entschwunden (Prolog)
  • Dort auf dem Kirchhofkreuze sang (Der Vogel auf dem Kreuz)
  • Der Seele klarer Himmel hängt (Gewitter)
  • Wehe, wehe dem Rekruten! (Der Rekrut)
  • Die Bäume rauschen hier noch immer (Verlornes Glück)
  • Mich ließ die Gunst des Augenblickes (Mit meinen Gedichten)
  • Wenn seine Sonne hat das Licht (Als Hiller mir spielte)
  • 's ist eitel nichts, wohin mein Aug ich hefte! (Eitel nichts!)
  • Sahst du ein Glück vorübergehn (Blick in den Strom)
  • Sonstiges

  • Die Deutsche Muse glüht im Freiheitseifer (An die Ultraliberalen in Deutschland)
  • Die Muse muß zur Metze sich erniedern (Der feile Dichter)
  • Dein ist mein Herz (ohne Titel)
  • O wärst du mein, es wär' ein schönres Leben (ohne Titel)
  • OPERONE