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Nikolaus Lenau (1802-1850) - Gedichtanfänge

Nikolaus Lenau (1802-1850)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtanfänge

  1. 's ist eitel nichts, wohin mein Aug ich hefte!
  2. Hippolyt
  3. Ach wärst du mein, es war ein schönes Leben!
  4. Ach, Freundin, ich habe dich gestört
  5. Ahimaaz, der Sohn des Zadok, sprach,
  6. Alles schläft, und übers Gefild der Ruhe
  7. Alpen! Alpen! unvergeßlich seid
  8. Als der Cherub aus dem Paradies
  9. Als du gingst auf eine Reise,
  10. Als ein strenger Richter und Hinrichter,
  11. Als ein unergründlich Wonnemeer
  12. Als sie vom Paradiese ward gezwungen,
  13. Als treulos ich das teure Land verließ,
  14. Am Boden auf dem Rohrgeflecht,
  15. Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
  16. Am Kirchhof dort bin ich gestanden,
  17. Am Strand des Lebens irr ich, starre düster
  18. An der duftverlornen Grenze
  19. An ihren bunten Liedern klettert
  20. Anna steht in sich versunken,
  21. Armer Jude, der du wandeln
  22. Armes Wild im Waldesgrunde,
  23. Auf dem krit'schen Schusterbänklein
  24. Auf schwingt der Aar sich über dem Schlachtgefild,
  25. Auf solchem Gang durch einen reichen Keller,
  26. Bedenk, wenn Undank herb dich kränket,
  27. Beschritten schon von seinem Reiter,
  28. Betäubendes Erzgerassel,
  29. Bevor mein Blick den Zauber noch getrunken,
  30. Bin einsam, schwach und alt,
  31. Bin mit dir im Wald gegangen;
  32. Bist du noch nie beim Morgenschein erwacht
  33. Blaß und auf immer stumm, auf immer! liegst du
  34. Blumen, Vögel, duftend, singend,
  35. Brach ein Leben bei den heitern Griechen,
  36. Da droben auf jenem Berge,
  37. Da kommt der Lenz, der schöne Junge,
  38. Dahin sind Blüten jetzt und Nachtigallen,
  39. Das Aug der Liebe weiß im Freudensaale
  40. Das Haar schneeweiß,
  41. Daß ich dies und das beginne,
  42. Das Käuzlein traurig ruft in öder Felsenritze
  43. Das Schwert zu führen, die verschanzten Sitze
  44. Das wilde, schäumende Roß,
  45. Dein gedenkend irr ich einsam
  46. Dein ist mein Herz,
  47. Dem holden Lenzgeschmeide,
  48. Den glatten See kein Windeshauch verknittert,
  49. Der alte Müller Jakob sitzt
  50. Der Buchenwald ist herbstlich schon gerötet,
  51. Der dunkle Wald umrauscht den Wiesengrund,
  52. Der dunklen Wolken letzte schwand
  53. Der Eichenwald im Winde rauscht,
  54. Der Finkler ist ein Schlauer;
  55. Der Frühling ist gekommen,
  56. Der Husar,
  57. Der Jüngling stoßt vom Strand im leichten Kahne,
  58. Der Jüngling weilt in einem Blütengarten
  59. Der Mensch auf halbem Weg entschlief
  60. Der Morgen frisch, die Winde gut,
  61. Der Pfaffe weiß mit Dampf, Gesang und Glocken,
  62. Der scharfe Geist hat euch geschwind durchdrungen,
  63. Der Seele klarer Himmel hängt
  64. Der Seerab hat ein gutes Leben!
  65. Der Stadt Getös ward banges Gemurmel, und
  66. Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig
  67. Der Wandrer, irrend in der Ferne,
  68. Der Winter stand ein eiserner Tyrann,
  69. Des Lebens holder Zauber ging vorüber.
  70. Des Menschengeschlechts uralter Gefährte,
  71. Dichterherzen können segnen,
  72. Die Bäche rauschen
  73. Die Bäume blühn,
  74. Die Bäume rauschen hier noch immer,
  75. Die Deutsche Muse glüht im Freiheitseifer;
  76. Die dunklen Wolken hingen
  77. Die ersten Silben nennen dir den Fluß,
  78. Die Felsen rings bewahren den stillen dunkeln See,
  79. Die Felsen schroff und wild,
  80. Die frische Quelle rinnt herab am Steingesenke,
  81. Die Gletscher glühen in dem goldnen Lichte
  82. Die Hoffnung, eine arge Dirne,
  83. Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden;
  84. Die Keuschen, Sittigstrengen, Tugendfrommen
  85. Die Lüfte rasten auf der weiten Heide,
  86. Die Menschheit ist dahinter kommen,
  87. Die Muse muß zur Metze sich erniedern,
  88. Die Nacht ist finster, schwül und bang,
  89. Die schöne Mutterliebe hat dem Leben
  90. Die Sonne sinkt, die Berge glühn,
  91. Die Tannenberge rings den tiefen See umklammen
  92. Die Wahrheit hat die Kunde
  93. Die warme Luft, der Sonnenstrahl
  94. Die Zeit ist hin, wo vor den Banngewittern
  95. Dies war einmal ein Edelhaus,
  96. Diese Blumen ohne Duft und Farben
  97. Diese Rose pflück ich hier,
  98. Dir gab ein Gott die Dichtergabe,
  99. Dort am steilen Klippenhange,
  100. Dort auf dem Kirchhofkreuze sang
  101. Dort nach Süden zieht der Regen,
  102. Drei Reiter nach verlorner Schlacht,
  103. Drei Seelen hab ich offenbar,
  104. Drei Zigeuner fand ich einmal
  105. Drüben geht die Sonne scheiden,
  106. Du Alpenkind, wie mild und klar
  107. Du Baum, so morsch und lebensarm,
  108. Du fuhrst im goldnen Glückeswagen
  109. Du geleitest mich durchs Leben,
  110. Du heimatliches Tal,
  111. Du klagst, daß bange Wehmut dich beschleicht,
  112. Du stehst so still und ernst, mein ausgebälgter Geier,
  113. Du warst mir ein gar trauter, lieber
  114. Du, schöne Stunde, warst mir hold, so hold, wie keine noch,
  115. Du, trüber Nebel, hüllest mir
  116. Dunkle Wolken niederdrohten,
  117. Durch Blüten winket der Abendstern,
  118. Durch den Wald, den dunkeln, geht
  119. Durch einen schmalen Felsenritz
  120. Durchs enge Tal nachts irret ein Wanderer;
  121. Durchs Fenster kommt ein dürres Blatt,
  122. Ein Mädchen zart und engelrein
  123. Ein offner Wald am Straßensaume
  124. Ein schlafend Kind! o still! in diesen Zügen
  125. Ein schwüler Sommerabend wars, ein trüber,
  126. Ein Stück des Lebens ward verträumt,
  127. Ein Veilchen stand
  128. Ein Wäldchen rauscht auf weiter grüner Heide,
  129. Ein Wandrer läßt sein helles Lied erklingen:
  130. Einst gingen wir auf einer Bergeswiese;
  131. Einst, o nächtlicher Himmel! blickt ich
  132. Eitles Trachten, eitles Ringen
  133. Er ist von uns gewichen,
  134. Er streckt dir sein Dilemma stracks entgegen;
  135. Erinnrungsvoller Baum, du stehst in Trauer;
  136. Es füllt die Speisekammer
  137. Es irrt durch schwanke Wasserhügel
  138. Es ist ein Land voll träumerischem Trug,
  139. Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste,
  140. Es zwittert schon im Tale
  141. Fahr wohl, fahr hin, o Jahr! nimm fort mit dir im Scheiden
  142. Fährtenkundig, kennt der schlaue
  143. Fein Rößlein, ich
  144. Fort möcht ich reisen
  145. Freundlich grünen diese Hügel,
  146. Freundlich wehn die Abendwinde,
  147. Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde;
  148. Frohlocke, schöne junge Rose,
  149. Frühlingskinder im bunten Gedränge,
  150. Gewaltig tobt der Wind und beugt
  151. Gitarre, wie du hängst so traurig!
  152. Gleichwie des Frühlings Sonnenblick
  153. Gleichwie Nachtlüfte wehn in Blütenhagen,
  154. Gottes Milde mocht es fügen,
  155. Grau düstre Felsen sah ich trotzig ragen
  156. Haben wir auch schön geträumet
  157. Hält der Mensch die Blicke himmelwärts
  158. Hast du noch immer nicht gefunden den teuren, teuren Fingerhut,
  159. Hast du schon je dich ganz allein gefunden,
  160. Herbstwind, o sei willkommen!
  161. Hesperus, der blasse Funken,
  162. Hier bring ich süße Früchte,
  163. Himmel! seit vierzehn Tagen unablässig
  164. Hoffnung! laß allein mich wallen,
  165. Hohe Klippen, ringsgeschlossen,
  166. Holder Lenz, du bist dahin!
  167. Hölty! dein Freund, der Frühling, ist gekommen!
  168. Horch, wie still es wird im dunkeln Hain,
  169. Husch! husch! wie braust der kalte Wind
  170. Ich bin kein Freund von Sterbensehen;
  171. Ich ging an deiner Seite
  172. Ich hab es lange schon gewußt:
  173. Ich hab kein Weib, ich hab kein Kind
  174. Ich höre nicht den Sarg verhämmern,
  175. Ich irrt allein in einem öden Tale,
  176. Ich las in seinem Buche viel Frivoles,
  177. Ich lobe den Aristokraten;
  178. Ich sah den Lenz einmal
  179. Ich sah in bleicher Silbertracht
  180. Ich seh ein Kreuz dort ohne Heiland ragen,
  181. Ich stand, der höchste, grünste Baum,
  182. Ich trag im Herzen eine tiefe Wunde
  183. Ich trink ihn schon, den Becher der Begeistrung,
  184. Ich wandre fort ins ferne Land;
  185. Ich zog durchs weite Ungarland;
  186. Ihr kriegt mich nicht nieder,
  187. Ihr stoßet an, die Gläser klingen,
  188. Im Abendschein am Fenster saß
  189. Im Grund begraben wird hier, dort gefunden
  190. Im Klostergarten steht ein steinern Bild,
  191. Im quellenarmen Wüstenland
  192. Im tiefen Walde ging die Poesie
  193. Im Walde schleicht ein alter Mann,
  194. In dem Lande der Magyaren,
  195. In den trüben, in den kalten
  196. In der Niedrung schmilzt der Schnee,
  197. In diesen Herzen wogt die Liebe,
  198. In einem Buche blätternd, fand
  199. In Schlummer ist der dunkle Wald gesunken,
  200. In Schweden steht ein grauer Turm,
  201. In üppig lauter Residenz
  202. Ist die Form auch festgeschlossen,
  203. Ist Gras gewachsen über die Geschichte,
  204. Ists nicht eitel und vergebens,
  205. Itzt näherte sich uns das neue Jahr,
  206. Ja, du bist es, blütenreicher
  207. Ja, ja, ihr lauten Raben
  208. Ja, mich rührt dein Angesicht
  209. Jener Abend war entschwunden;
  210. Jubelnd ist der Tag erschienen,
  211. Justinus Kerner
  212. Kennt ihr sie nicht, des Nordens alte Sage:
  213. Kirchhoff! wandelt auch von dannen mein Gebein,
  214. Klar und wie die Jugend heiter,
  215. Könnt ich tausendfach mich teilen,
  216. Kühl herbstlicher Abend, es weht der Wind,
  217. Lächelnd lehnt er am Weidenstumpen,
  218. Laß das Ringen nach der Ehre;
  219. Laß dich von dem bunten Häuflein
  220. Laß meiner Einsamkeit das Angedenken
  221. Laß, Freund, uns übernachten
  222. Laßt ab, laßt ab, bauwütig rauhe Leute,
  223. Laßt uns für Sofiens teures Leben
  224. Lebe nicht so schnell und stürmisch;
  225. Lebewohl! ach, jene Abendstunde
  226. Lebt wohl, lebt wohl, ihr trauten Lindenbäume,
  227. Leis umrauscht von Himmelsquellen,
  228. Lethe! brich die Fesseln des Ufers, gieße
  229. Liebende, die weinend mußten scheiden, ─;
  230. Lieber Frühling, sage mir,
  231. Lieblich war die Maiennacht,
  232. Liebliche Blume,
  233. Ließe doch ein hold Geschick
  234. Luftig, wie ein leichter Kahn,
  235. Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter,
  236. Mädchen, sieh, am Wiesenhange,
  237. Männer, welche eine Höh erklommen,
  238. Mein liebes Mütterlein war verreist,
  239. Mein Pfeifchen traut, mir ist dein Rauch,
  240. Meine Lieder kommen alle,
  241. Meiner Schwester liebe Sprossen,
  242. Mich ließ die Gunst des Augenblickes,
  243. Mir hat noch deine Stimme nicht geklungen,
  244. Mit dem Grafen Konopacki,
  245. Müde schleichen hier die Bäche,
  246. Müdgeritten auf langer Tagesreise
  247. Mürrisch braust der Eichenwald,
  248. Nach einem heftigen Gewitter
  249. Nach langem Frost, wie weht die Luft so lind!
  250. Nach langem Wege durch die Sommerschwüle
  251. Nach Saint-Germain zum Verkaufe
  252. Nacht umschweigt mein Krankenlager;
  253. Nächtlich hatt ich einen Traum,
  254. Nicht der Quell allein, der klare,
  255. Nicht ein jeder wagt zu richten
  256. Noch eine Nachtigall, so spät?
  257. Noch immer, Frühling, bist du nicht
  258. Nun ist es Herbst, die Blätter fallen,
  259. Nur wer sich mit eignen Kräften
  260. O Einsamkeit! wie trink ich gerne
  261. O Menschenherz, was ist dein Glück?
  262. O säume nicht, mit Wein, Gesang und Kosen
  263. O schöner Ort, den Toten auserkoren
  264. O spottet nicht der traurigen Asketen,
  265. O stürzt, ihr Wolkenbrüche,
  266. O wag es nicht, mit mir zu scherzen,
  267. O wärst du mein, es wär' ein schönres Leben;
  268. Ob du, ein Sokrates, den Schierlingsbecher
  269. Ob jeder Freude seh ich schweben
  270. Rings im Kreise lauscht die Menge
  271. Rings trauern die Entlaubten,
  272. Ringsum sind die Berge noch verschneit,
  273. Ruhig ist der Wald bei Trocznow
  274. Rüstig wandelst du fort die Alpenpfade der Edlen,
  275. Sahst du ein Glück vorübergehn,
  276. Schade, daß des Kreuzes Zeichen,
  277. Scheitert unsre Brust an Klippen,
  278. Schlaflose Nacht, der Regen rauscht,
  279. Schlaflose Nacht, du bist allein die Zeit
  280. Schnell ist die Tat dem Aug des Tags entschwunden,
  281. Schnell versammelt um die Felsen
  282. Schon hat der Lenz verblüht und ausgesungen;
  283. Schon ist der Berge Purpurglut verglommen,
  284. Schon verrauscht der Tag, und des Abends sanftere Seele
  285. Schon zerfließt das ferne Gebirg mit Wolken
  286. Schöne Frau! die ich verehre,
  287. Schöne Sennin, noch einmal
  288. Schöner Jüngling, bist als Held gefallen;
  289. Sei mir gegrüßet, o Nacht, du Freundin stiller Betrachtung!
  290. Sei mir zum letztenmal gegrüßt,
  291. Sein Bündel Holz am Rücken bringt
  292. Seitdem du mit den höchsten Mächten
  293. Selig wandelt dort ein Ritter
  294. Selige Stunde! Da mir meine Bertha
  295. Sie ließ sich überraschen
  296. Sieh dort den Berg mit seinem Wiesenhange,
  297. Sieh, wie des Niagara Wellen
  298. Siehst unser Hüttlein du im Abend schimmern? ─;
  299. Singt ihr in eurem Freudenliede:
  300. So oft sie kam, erschien mir die Gestalt
  301. Spät hab ich dich gefunden
  302. Spritze Funken, Säbelklinge,
  303. Sproßt ihr wie des Frühlings junge Triebe,
  304. Still ist schon das ganze Dorf,
  305. Stille! ─; Jedes Lüftchen schweiget,
  306. Stolz flammt ein König dort auf erhabnem Thron,
  307. Stoppelfeld, die Wälder leer,
  308. Strichvogel Reflexion,
  309. Stumm und regungslos in sich verschlossen
  310. Sturm mit seinen Donnerschlägen
  311. Teufel hinein! daß gerade
  312. Tief in des Waldes heiligen Schatten saß
  313. Tiefe Nacht; ─; der stille Vollmond
  314. Torenangst und Narrenzittern,
  315. Törichte Freunde des toten Alten,
  316. Tränen, euch, ihr trauten, lieben,
  317. Traurig kehrt ich eines Abends
  318. Trübe Wolken, Herbstesluft,
  319. Tust du nur einen Saitengriff,
  320. Tut man Kindern was zuleide,
  321. Tyrann! des Blutes, welches in Schlachten du
  322. Um meine wunde Brust geschlagen
  323. Umsonst! du bist auf immer mir verloren!
  324. Unglück hat sein Herz gespalten,
  325. Unnahbar sind die Mächte, unbezwingbar,
  326. Unsre Gläser klingen hell,
  327. Urwald, in deinem Brausen
  328. Vergib, vergib, Geliebter, dem Gesange,
  329. Vier Männer dort, in schwarzem Kleid,
  330. Vom Berge schaut hinaus ins tiefe Schweigen
  331. Vom Grabe deines treuen Mannes
  332. Vom Himmel strahlt der Mond so klar,
  333. Vom Saatenfeld die Lerche zieht
  334. Von allen, die den Sänger lieben,
  335. Von der Theiß, der klaren, fischereichen,
  336. Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
  337. Warum, o Lüfte, flüstert ihr so bang?
  338. Was Ihr Bild nennt unverständig,
  339. Was rauscht durch diese Pappeln? ─; horchet, Brüder!
  340. Was trauerst du, mein schöner Junge?
  341. Was trug er auch sein Haupt so frei, so stolz!
  342. Wehe, wehe dem Rekruten!
  343. Wehklage hallt am Susquehannaufer,
  344. Weil auf mir, du dunkles Auge,
  345. Weil ein Wort der Diätetik
  346. Welche Freude fühlt der Wandrer,
  347. Wenn gegen falschen Schmerz du dich ereiferst
  348. Wenn ich verachte heimliches Verschwören,
  349. Wenn seine Sonne hat das Licht,
  350. Wenn Worte dir vom Rosenmunde wehen,
  351. Wenns mir einst im Herzen modert,
  352. Wie das Ding die Flügel tummelt
  353. Wie das Schlachtroß proprio Marte
  354. Wie die Ros in deinem Haare,
  355. Wie doch dünkte mir die Fahrt so lang,
  356. Wie fern, wie fern, o Vaterland,
  357. Wie sehr ich dein, soll ich dir sagen?
  358. Wieder ist es, ach! kein Ganzes,
  359. Wiege sie sanft, o Schlaf, die holde Kleine.
  360. Wild verwachsne dunkle Fichten,
  361. Willst du an meine Kraft heran dich wagen,
  362. Willst du auf die Ferne wirken,
  363. Willst du richten
  364. Wir hatten im Sacke nur wenig Geld,
  365. Wir reisten zusammen mit andern
  366. Wir streifen durchs Leben im schnellen Zug,
  367. Wirres Durcheinanderwallen
  368. Wo kein Strahl des Lichtes blinket,
  369. Woher dies plötzliche Verstummen?
  370. Zieh nicht so schnell vorüber
  371. Zu besiegen deine schwere
  372. Zu öd und traurig selbst den Heidewinden
  373. Zu Paris am Königsschlosse,
  374. Zwei Freunde traten schweigend ein
  375. Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen,
  376. »Ach, wer möchte einsam trinken,
  377. »Freund, du sitzest hier auf weichem Moose,
  378. »Klara, lebst du?« ruft Johannes
  379. »Möchte wieder in die Gegend,
  380. »Wollt Ihr nicht einen Küraß kaufen,
  381. ›Schon weht es kühler auf Erden;
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