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Arno Holz (1863-1929) - Gedichtanfänge

Arno Holz (1863-1929)

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Gedichtanfänge

  1. Ach, lieber Emil, hab Erbarmen,
  2. All dein Glantz der jungen Jahre /
  3. Alle tausend Jahre
  4. Allerschönste Creatur /
  5. Alte Burschenherrlichkeit,
  6. Am andern Morgen ist der Biela krank.
  7. Amor / du verflixter Bube /
  8. An schon getretnen Hännen
  9. An seiner Kettenkugel schleppe,
  10. Andre mögen Bachum ehren
  11. Apage, blonder Satan, lass mich los!
  12. Armer Freund!
  13. Arsinoe / du schöner Dokk
  14. Auf das braune, vertrocknete Laub um die Tiergartenseee
  15. Auf diesem schönsten der Planeten
  16. Auf einem Berg aus Zuckerkant,
  17. Auf einem Schreibtisch,
  18. Auf einem Stern mit silbernen Zacken
  19. Auf einem vergoldeten Blumenschiff
  20. Auf meinen Probiertisch,
  21. Auf seiner lustigen Hallelujawiese
  22. Augen / ihr verbuhlte Sonnen /
  23. Augen / schwartze Feuer-Ballen /
  24. Aus einem Kornfeld,
  25. Aus grauem Himmel
  26. Aus Sandstein ist das gelbliche Portal,
  27. Aus schwerem Schlaf
  28. Aus weissen Wolken
  29. Beim Dulderherzen des Don Quixote,
  30. Beim Leibe des Brots und beim Blute des Weins!
  31. Belustigt euch nur in grandiosen Metaphern
  32. Blondes Bier und blondes Brod
  33. Brüder / sizzt euch ümb den Disch!
  34. Brüder / ümb vergnügt zu seyn /
  35. Cupido / süsses Söhngen /
  36. Da meinen Einige vermessen,
  37. Da so in Hinterindien rum
  38. Däglich grimmer bläst der Ost /
  39. Dann losch das Licht,
  40. Das alte Nest! Die alten Dächer!
  41. Das beste Wappen auf der Welt,
  42. Das Einmaleins und das Abc
  43. Das Eyß hat auß gekracht /
  44. Das Feld steht Kräutter-leer /
  45. Das grösste Maul und das kleinste Hirn
  46. Das Herz entflammt, das rothe Banner schwingend,
  47. Das ist der Fluch, der diese Zeit durchzittert,
  48. Das ist so heute der Herren Manier:
  49. Das kleine Jöhr in mir,
  50. Das Leben ist eine Komödie
  51. Das Licht wird leuchten, weil es leuchten muss,
  52. Das Nichts, das nie und nirgendwo,
  53. Das Scheiden, ach das Scheiden,
  54. Das urigste Poetastergenie,
  55. Dass sich die Gegensätze stets berühren,
  56. Dein Heil, versuch es anderwärts,
  57. Dein Hypothesenungeheuer
  58. Dein Lied ist ein schreiendes Transparent,
  59. Den Jungfern fehlt es nie an Knaben,
  60. Den Menschen fernab
  61. Der alte Flötenspieler Pan,
  62. Der eine irrt mit Pinsel und Pallette
  63. Der flekkichte Oktober
  64. Der grosse Kanzler Otto spricht,
  65. Der Himmel lacht lasuren
  66. Der Horizont ein Flammenring,
  67. Der mehr alß Winter wich /
  68. Der Mey ist do! Der Mey!
  69. Der Mond
  70. Der Mond blitzt durch die Fensterscherben
  71. Der Ofen singt / es schneyt.
  72. Der Peter spricht zum Bruder Paul:
  73. Der Regen dropfft auffs Dach /
  74. Der Ruhm?
  75. Der Schöpfung nie begriffne Herrlichkeit
  76. Der Sonne letzter Schein
  77. Der Tag lihgt lengst zur Ruh /
  78. Der trühbe Morgen dunckelt /
  79. Der vor bereiffte Wald
  80. Der Winter stirbt im Wald /
  81. Der Zeitgeist brennt wie trocknes Stroh
  82. Dicke, gelbe Butterblumen!
  83. Die alte Welt ist ein altes Haus
  84. Die deutsche Dichtkunst schrieb notorisch
  85. Die deutsche Muse – hört's, ihr Patrioten! –
  86. Die deutsche Sprache war einst in alter Zeit
  87. Die Diele knackt!
  88. Die kleine Kloris wollte
  89. Die Lampe brennt.
  90. Die Leute nennen ihn den Teufelsteich.
  91. Die Menschheit flucht in ihr ewiges Licht,
  92. Die Nacht liegt in den letzten Zügen,
  93. Die Nacht verrinnt, der Morgen dämmert,
  94. Die Philologen, die sich stritten,
  95. Die sieben Farben und die sieben Töne,
  96. Die sieben Weisen waren eure Väter,
  97. Die Simpeldichter hör ich ewig flennen,
  98. Die Sonne sank.
  99. Die Veilgens schlagen auß.
  100. Die Völker sind wie grosse Kinder
  101. Die Weisheit lieh dir ihre Huld,
  102. Die Welt ist heute verteufelt praktisch,
  103. Die Zeit der Juden, Römer und der Kelten
  104. Die Zeit ist die Madonna der Poeten,
  105. Dies schrieb ein Antihofpoet,
  106. Dieses lachende Präludium,
  107. Dihß ich die schönste Zeit:
  108. Dir ward das Köstlichste verliehen
  109. Dir, den ich freudig meinen Bruder nenne,
  110. Dorilis räucht aller Orten
  111. Dorillgen / kleines Ringel-Schwein
  112. Dorillgen / wie das pfeifft!
  113. Draussen die Düne.
  114. Drei Dinge haben hier im Leben Macht:
  115. Drei kleine Strassen
  116. Drei Tage lang
  117. Dreyssig Jahre / Krieg / dein Grauß –
  118. Du bist das wahre Urgenie
  119. Du bist ein Held, wie der König Saul,
  120. Du bist, ein Jeder nimmt drauf Gift,
  121. Du gingst.
  122. Du liest, dass der Herzog von Devonshire jährlich 100,000 Pfund verbraucht,
  123. Du schwankst als Urbild hin und her
  124. Du überschwemmst das ganze Land
  125. Du warst im Leben Unterthan und Christ,
  126. Durch die Friedrichstrasse
  127. Durch eine unverdiente Gnade
  128. Durch einen schwarzen, schwehlenden Schneckengang
  129. Ein Dichter darf mit seinen Sachen,
  130. Ein garstig Lied, pfui ein politisch Lied!
  131. Ein kleines Haus mit grüner Thür
  132. Ein Königreich für eine Leier!
  133. Ein mal noch,
  134. Ein Quentchen Herz, ein Quentchen Hirn,
  135. Ein Stück von meinem Selbst ist dieses Buch
  136. Eine schluchzende Sehnsucht mein Frühling,
  137. Einmal schon verhalf ich euch zum Siege,
  138. Eins ist Noth, ach Herr, dies Eine
  139. Empfangt mich, heilige Schatten, ihr Wohnungen süsser Entzückung,
  140. Endlich durchfährt nun mit Sang und Klang
  141. Er kann kein Vogelgezwitscher vertragen.
  142. Er küsste den Laternenpfahl
  143. Es bleibt sich gleich!
  144. Es war ein Narr! sprach mitleidslos die Welt,
  145. Famos steht dir dein bunter Kittel,
  146. Fern auf der Insel Nurapu
  147. Fern liegt ein Land!
  148. Ferndrüben hinter den Bäumen
  149. Frühling / dein Gold-Gezelt
  150. Fünf wurmzernagte Stiegen geht's hinauf
  151. Ganz recht! Ganz recht! Kein Mensch muss müssen!
  152. Ganz recht! Zum Beispiel die Kultur!
  153. Gesucht wird für sofort ein tüchtger Mäher.
  154. Glänzt die goldne Zeit im goldnen Licht!
  155. Gott Eol lihß sein Blahsen /
  156. Gott weiss, du bist ein braver Junge,
  157. Gottseidank!
  158. Grisillgen / weistu waß?
  159. Grossmutter im Lehnstuhl ist eingeschlafen.
  160. Gründunkel wehn die Pinien,
  161. He / Dorinde / auff die Thür!
  162. Heimlich durchwandert die Nacht den Tann,
  163. Herr, mein Herr, Du bist sehr herrlich!
  164. Heut misst man die Bücher mit Ellen
  165. Hier Genie und dort Talent!
  166. Hier ruht der Hofpoet Hans Hänschen,
  167. Himmel, das halte ein Andrer aus!
  168. Hinter blühenden Apfelbaumzweigen
  169. Hinter den Brettern, die die Welt vernageln,
  170. Hinter hohen Mauern
  171. Hinterm Ofen hängt verstummt
  172. Horche nicht hinter die Dinge. Zergrüble dich nicht. Suche nicht nach dir selbst.
  173. Ich bin der reichste Mann der Welt!
  174. Ich bin ein Dichter und kein Papagei
  175. Ich bin ein Stern. Ich glänze.
  176. Ich bin mein eigner Kritikus,
  177. Ich hatte mich verwichen
  178. Ich liege auf dem alten Kräuterboden und „simmiliere“.
  179. Ich liege noch im Bett und habe eben Kaffee getrunken.
  180. Ich liege zwischen dunklen Spiegelwänden.
  181. Ich möchte alle Geheimnisse wissen!
  182. Ich öffne ein kleines Gitter.
  183. Ich rauchte nicht und trank kein Bier,
  184. Ich sah ihn Tag für Tag,
  185. Ich schwamm auf purpurner Galeere
  186. Ich stand als Kaisers Ehrenhold
  187. Ich trat in mein Zimmer.
  188. Ich war / itzt ligt das weit /
  189. Ich weiss, ich bin euch zu polemisch;
  190. Ich weiss, ihr wünscht mir die Pest an den Hals,
  191. Ich weiss.
  192. Ich zeige dir den Mond durch einen Frühlingsbaum.
  193. Ihr armen Dichter, die ihr »Philomele«
  194. Ihr Dach stiess fast bis an die Sterne,
  195. Ihr habt genug mein armes Hirn gebüttelt,
  196. Ihr Priester, die ihr einst vor Zeiten
  197. Ihr schwatzt befrackt hoch vom Katheder
  198. Ihr wisst, ich bin kein »von« Verehrer,
  199. Im Hause, wo die bunten Ampeln brennen,
  200. Im Thiergarten, auf einer Bank, sitz ich und rauche;
  201. Immer auß der sälben Kanne
  202. Immer noch halten die uralten Fragen
  203. Immer noch laufen sie uns in die Quer,
  204. In den Grunewald,
  205. In der Sonnengasse zu St. Goar,
  206. In einem alten Park ein Schlösschen.
  207. In einem Garten
  208. In einen brennenden Abendhimmel,
  209. In graues Grün
  210. In himmelblauer Ferne,
  211. In meine Dachkammer,
  212. In meinem glühendsten Tulpenbaum
  213. In meinem schwarzen Taxuswald
  214. In meinen grünen Steinwald
  215. In München schneit's, und das Volk schreit nach Brod.
  216. In rote Fixsternwälder, die verbluten,
  217. In unsrer alten Apotheke
  218. Ins Meer versank des Abends letzte Röthe,
  219. Itzo / da der Winter meist
  220. Itzt / bitte / basst mahl Acht.
  221. Itzt / da alle Rohsen blühn /
  222. Itzt in Teutschland reymen leider
  223. Ja / ja / er wakkelt mit dem Schwantze /
  224. Ja, diese Welt starrt voller Klippen,
  225. Ja, ich geb's zu, und Du hast Recht, mein Freund:
  226. Ja, unsre Zeit ist eine Dirne,
  227. Jawohl, das Ding ist ärgerlich!
  228. Jüngst sah ich den Wind,
  229. Kein Buch vermag so weise zu sein,
  230. Kein Laut!
  231. Kein rückwärts schauender Prophet,
  232. Kennt ihr das Lied, das alte Lied
  233. Kleine Bluhmen wie auß Glaß
  234. Kleine, sonnenüberströmte Gärten
  235. Komm, Freund, dass ich die Hand dir fasse,
  236. Lachend in die Siegesallee
  237. Längst fiel von den Bäumen
  238. Lass die Rosen ihren Duft
  239. Lasst euch begraben, ihr Philologen,
  240. Lasst uns auch so ein Schauspiel geben!
  241. Liebstes Seelchen!
  242. Liegt ein Dörflein mitten im Walde,
  243. Lisch aus, du Gluth auf meinem Herd!
  244. Lustig-seyn und nicht studiren/
  245. Lyrisch hat er geasathort
  246. Mein Bauch ist nicht vor Völlerey.
  247. Mein Fenster schaut auf einen düstern Hof,
  248. Mein Gott, wozu die Grillenplage?
  249. Mein Herz schlägt laut, mein Gewissen schreit.
  250. Mein Herz war froh, mein Leben Poesie,
  251. Melinde / süsses Weib /
  252. Mich sah so Leipzig / Wien / wie Prag /
  253. Mich schuf Korinth, ich sah das Meer.
  254. Mille de Fleurs und Bonbonnièren,
  255. Mit achtzehn Jahren schrieb er Verse
  256. Mit den Wolken, mit den Winden,
  257. Mitten auf dem Platz,
  258. Mitten zwischen Nil und Indus
  259. Mitternacht war's.
  260. Mondschein, Zuckerwasser und Flieder
  261. Musik.
  262. Nacht.
  263. Nacht.
  264. Nachts um meinen Tempelhain
  265. Nein / nein / ich lasse Dich nicht lohß!
  266. Nein, nein! Im Ernst, mein Herz! Dein Marquis Posa
  267. Neptun / den grünen Greiß /
  268. Nicht jeder, der hinkt,
  269. Nicht wahr, du bist ein grosses Thier?
  270. Ninon heisst sie. Ihre Mutter
  271. Noch ehe die Zukunft euch richtet,
  272. Noch gestern / wenn ich es bedäncke /
  273. Noch immer baumelt der alte Zopf,
  274. Noch immer währt die Aventiurenplage –
  275. Noch immer,
  276. Noch immer, ihr Freunde, florirt der Leim,
  277. Noch niemals hab ich mich geduckt,
  278. Noch stellt der Wald sich taub und todt,
  279. Nun bün und fast schon siebtzig Jahr /
  280. Nun ein blendend blauer Himmel
  281. Nun hat der Morgen seine Thore
  282. Nun muss sich wieder alles wenden,
  283. Nun pfeift der Herbstwind ums Gemäuer,
  284. Nun stimmt sie wieder mir den Psalter
  285. Nur selten hab ich mich ereifert,
  286. Nur Wenigen bin ich sympathisch,
  287. O du lieber, linder Sommerabend,
  288. O Glaube, Liebe, Hoffnung, heilige Dreiheit,
  289. O göldner Vorjahrs-Schein /
  290. O Gott, wie ledern respective blechern
  291. O Herr, aus tiefer Noth
  292. O hiess es endlich doch: All right!
  293. O Land der blauäugigen Menschen!
  294. O Mainacht, Mond und Mandoline!
  295. O Tag, an dem in leuchtender Wehr
  296. O, lasst mir meine Himmelsleiter!
  297. O, wie so oft hab ich gesessen
  298. O, wie weit, wie weit,
  299. Ob eine Wurst, die nachts im Rauchfang hängt
  300. Oben, im siebenten Sommerhimmel, angenehm nackt,
  301. Oft frag ich lachend mich, weswegen
  302. Oft habe ich über den Blättern hier
  303. Ohnvergleichliche Salene /
  304. Pärle aller Sauff-Studenten /
  305. Pärlen-Glantz und Ambra-Zihr
  306. Petrarcha schlich zu Lauren /
  307. Printz Hesper kam gegangen /
  308. Pst! Pst! sonst wackeln die Kronen,
  309. Puh, dies Erdlein stinkt nach Mist,
  310. Purpurne Citronenwälder
  311. Purpurne Fische
  312. Rote Dächer!
  313. Rote Rosen
  314. Schenk ein, liebe Sonne, dein Licht, dein Licht,
  315. Schlag zu, mein Herz, die Flocken treiben
  316. Schon gut! Du weisst schon, wie ich's meine.
  317. Schon Heine meinte: die Menge thut's,
  318. Schon immer hat uns der Magen gebellt,
  319. Schon Joseph Viktor von Scheffel sagt: Lass
  320. Schon rasen ümb die Erde
  321. Schönes, grünes, weiches Gras.
  322. See, See, sonnigste See, soweit du siehst!
  323. Sei doch kein Tropf, mein süsses Söhnchen!
  324. Sei ein Philister, der sich stillvergnügt
  325. Sein Freund, der Thürmer, war noch wach,
  326. Seit ich Ihm verträue /
  327. Sie sassen in Walhall und tranken,
  328. Sieben Billionen Jahre vor meiner Geburt
  329. Sieben Septillionen Jahre
  330. So eine kleine Fin-de-Siècle-Krabbe, die Lawn tennis schlägt!
  331. So schön war noch kein Tag:
  332. Sonnengluthen, Abendschatten
  333. Sternklar über seinem Filz
  334. Still, still, Kind, still! es war ein Traum.
  335. Tagtäglich wispert die Kritik:
  336. Tausendschöne Margaris /
  337. Titan schloß sein Wogen-Hauß /
  338. Titan sich mit Tellus druckt /
  339. Tulpen blühen und Narzissen /
  340. Ueber den Gipfel des Fuyi-no-yama,
  341. Ueber die Welt hin ziehen die Wolken.
  342. Ueber Tannen und blassen Birken ballt der Abend rote Wolken.
  343. Ueberlege ich den Bau
  344. Ueberm Bett, eingerahmt, hängt der Myrthenkranz.
  345. Um eine rote, glühende Eisensäule bis in den Himmel,
  346. Um Euern Garten,
  347. Um mein erleuchtetes Schloss wehn Cypressen.
  348. Und als der Morgen um die Dächer
  349. Und als sich der Pfaff einen Juden briet,
  350. Und immer weiter
  351. Und wieder hat das Rad der Stunde
  352. Und wieder hieb,
  353. Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
  354. Und wieder rollt nun sterbend ein Jahrhundert
  355. Uns lehrt das Christenthum en gros:
  356. Unten im Dorf
  357. Unter Blühten tieff im Graß
  358. Unter dunklen, treibenden Novemberwolken
  359. Unter weissen Sommerwolken —
  360. Urewig ist des grossen Welterhalters Güte,
  361. Verblüht
  362. Verfluchtes Epigonenthum,
  363. Vergänglichkeit! In deinen irren Garten
  364. Vergeben? Ich? Dir?
  365. Verhasst sind mir bis in den Tod
  366. Verschlossen schweigt die Dhür /
  367. Viele Wörter sind auf is
  368. Vita nostra brevis est;
  369. Vom Thurm her klangen die Osterglocken
  370. Von Kritikern ein ganzes Rudel
  371. Vor meinem Fenster
  372. Vorüber ist die schwartze Nacht /
  373. Wars Melindgen?
  374. Was der bunte Vogel pfiff,
  375. Was Hermelin und Diademe!
  376. Was heulst du wie die römische Sibylle
  377. Was ist das beste Futter, sprich,
  378. Was mir im Hirn als Wissen glüht,
  379. Was soll uns heut lyrisches Mondscheingewimmer?
  380. Weh, dass ich nie vergessen kann
  381. Weh, ein Morast ist unsre Zeit!
  382. Weh, unser Zeitgeist liegt noch in den Windeln:
  383. Weil die schönen Sommer-Wochen
  384. Weisse Venus / nakkt und blohß /
  385. Wenn die Kritiksucht unsre Kunst,
  386. Wie das hagelt / wie das schneyt!
  387. Wie lang ist's her? Erst sieben Jahre!
  388. Wie so lihb ists auff der Welt
  389. Wihder ob der Flüssgens Rükken
  390. Willst du denn immer noch nicht ruhn?
  391. Willst du wohl fort mit deinen Pfötchen
  392. Willstu mir hadern /
  393. Wohl jauchz ich, wenn der Tag sein Werk bestellt,
  394. Wohl machst du mir für mein Talent
  395. Wohl reiht ihr Reim an Reime
  396. Worzu melancholiren?
  397. Wozu dies Fältchen heut, mein Süsschen,
  398. Wozu sich an den Galgen baumeln,
  399. Zwar deine Reime sind nur selten weibliche,
  400. Zwischen Bergen im Sonnenschein
  401. Zwischen Gräben und grauen Hecken,
  402. Zwölf!
  403. »Ahoi! Klaas Nielsen und Peter Jehann!
OPERONE