Lyrik

Gedichtzeilen Abc 3

Als schändliche Verwüster. (Angelus Silesius)

Als Schatten sich im Hades. (Lenau)

Als schlankste der Cypressen. (Rückert)

Als Schleyen/ die im Koth der schnöden Erb-Schuld stecken/ (Aßmann von Abschatz)

Als schmelzenden Sapphir, doch immer trinkst du ihn. (Rückert)

Als Schmuck sie zu bewahren (Rückert)

als schmutzige Karten in des Spielers Hand, (Hartleben)

Als schnelle Diener hübsch und fein (Arndt)

Als schon der folgende für euch die Tafel schmückt. (Rückert)

Als schöne Braut im Schleier, (Lenau)

Als schöne Kön'gin zwar; (Rückert)

Als schöne Menschheit war des Menschen höchstes Streben. (Rückert)

Als schönste aller Fraun. (Rückert)

Als schönste Losung klinget (Arndt)

Als Schöpfer fühlt es sich und hebet hoch die Scheitel. (Rückert)

Als Schöpfer- aber und Naturkraft wirkt zugleich (Rückert)

Als Schöpfertrieb, der sich erschöpfend übertreibt. (Rückert)

als schrecktest du aus einer tiefen Angst empor. (Hartleben)

Als schrieben, zweifelt' ich an unsrer Liebe Mächten. (Rückert)

Als schwartze Geister und Gespenster? (Aßmann von Abschatz)

Als Schwert, als Schild, als Speer, (Arndt)

Als Schwertesschein, (Arndt)

Als Sehnsucht in mir schwoll, (Hart)

Als sei die Herrin Zucht daraus (Rückert)

Als sei ich in der Gluth verglommen. (Rückert)

Als sei in der Natur nur Frost und Hagelschlag, (Rückert)

Als sei kein Zauber auch Buchstab' und Schreibestift! (Rückert)

Als sei von Gottes Welt nur dieses vorzuzeigen, (Rückert)

Als sei's gerührt vom Odem meiner Lieder. (Rückert)

Als seien beide gleich, und stets zugleich gewesen. (Rückert)

Als sein benezter Geist kaum fassen kan. (Aßmann von Abschatz)

Als sein selbst-eigen Herr und seines Willens leben/ (Aßmann von Abschatz)

Als sein totes Weib dem Ritter (Lenau)

Als sein verfluchter Leib den Vogeln ward zur Speise/ (Aßmann von Abschatz)

Als sein Vermögen reicht, und man die Wirkung spürt. (Rückert)

Als seine Lieb und Lust/ das Vaterland/ begeben. (Aßmann von Abschatz)

Als seinen Hirtenstab in freyen Händen führen/ (Aßmann von Abschatz)

Als seines Auges klarer Himmelsstrahl, (Ahlefeld)

Als selbst mir mein Gemüte. (Angelus Silesius)

Als seyen beide so getrennt wie Mann und Weib. (Rückert)

Als sich blühend in der Hand (Lenau)

Als sich entfaltete darob die Blum' in Wonne, (Rückert)

Als sich unser Vaterland (Aßmann von Abschatz)

Als sich unter Seid und Sammt/ unter fremdem Schmucke finden. (Aßmann von Abschatz)

Als sich von Kindheit an nichts Böses sein bewußt. (Angelus Silesius)

Als sicherste Rüstung ihn zieret, (Arndt)

Als sie am lauten Erlenbach (Lenau)

Als sie auf eigne mehr dan Gottes Kraft vertrauten; (Rückert)

Als sie auf Erden gangen, (Angelus Silesius)

Als sie aufblickt von der Erde, (Lenau)

Als sie bei Jena fochten, (Rückert)

Als sie bei Roßbach und bei Lissa lagen! (Rückert)

Als sie dem Zopf gefrohnet? (Rückert)

Als sie den Tod erlitten; (Rückert)

Als sie den Tod gefunden; (Rückert)

Als sie die Federkraft, die schwindende, der Glieder (Rückert)

Als sie die Stadt besessen, (Rückert)

Als sie dir Arm und Bein an Pfahl gespannet haben/ (Aßmann von Abschatz)

Als sie geführt den vollen Freudenchor, (Lenau)

Als sie ihn zur Morgenstunde (Rückert)

Als sie im Kindesmund den Glanz der Welten sah. (Rückert)

Als sie im trauten Hüttlein noch (Lenau)

Als sie kommen auf die Heide, (Lenau)

Als sie können hier empfahn; (Rückert)

Als sie meine Tempel schloß: (Rückert)

Als sie mich sah und ich die Hand ihr bot; (Lenau)

Als sie mit Bildnertrieb und schöpferischem Witze (Rückert)

Als sie mit dem ersten Griffe (Rückert)

Als sie nun manchen Tag und Nacht (Angelus Silesius)

Als sie nun zu Bette war gegangen ─; (Rückert)

Als sie schuf Poesie zu Götterzeitvertreib: (Rückert)

Als sie selbst von Ischl eingetroffen! (Lenau)

Als sie sich den Kranz erstritten, (Lenau)

Als sie so fromm zur Kirche ging (Lenau)

Als sie speisten ihre Nächte, (Lenau)

Als sie statt auszuziehn die Thierheit nur verhüllt. (Rückert)

Als sie treten in das düstre (Lenau)

Als sie und alle Schar der Heiligen geklommen.17 (Angelus Silesius)

Als sie vom Paradiese ward gezwungen, (Lenau)

Als sie weiter traben beide, (Lenau)

Als sie wird dem Helden kund, (Lenau)

Als sie zum Morgen noch unangeleget war. (Aßmann von Abschatz)

Als Sie zur Blüthe sich entschloß, besonnte (Rückert)

Als Sieger aus Frankreich (Rückert)

Als Sieger end' ich die Schlacht. (Arent)

Als Sieger heim und bringt Weltschätze mit genug. (Rückert)

Als Sieger in Frankreich (Rückert)

Als Sieger in Frankreich (Rückert)

Als Sieger kehr' ich zu dir mein Kind, (Arent)

Als Sieger zusammen traten, (Rückert)

Als siegreich dir ein Heer von Gründen zu vernichten. (Rückert)

Als Sinnbild muß man es für etwas Größres fassen; (Rückert)

Als so gesegnet seyn, daß es dich nicht erquicke. (Rückert)

Als solchs die Psyche nur erblickt, (Angelus Silesius)

Als sollt ihn einmal noch der Lenz begrüßen, (Lenau)

Als sollt', ein Wundermann, der Meister sie beleben. (Rückert)

Als sollte dir entgehn das Schönste von dem Schönen. (Rückert)

Als Sonn' an deinem Tag, als Stern in deiner Nacht. (Rückert)

Als Sonn', um die sich ein Planetenwirbel dreht. (Rückert)

Als Sonnenblumen blüh'n die Lieder Freimunds, (Rückert)

Als Spracherfinder sei geehrt der Schrifterfinder. (Rückert)

Als St. Bartholomä zur Leidenszeit getan? (Angelus Silesius)

Als stehe Gottes Huld dir, als dem Sünder, näher! (Rückert)

Als steigest du hinab, kommt dirs zuweilen vor. (Rückert)

Als sterben in der Welt, die gar so dumm ist nun. (Rückert)

Als Stern der Ahndung dort in fremder Luft? (Ahlefeld)

Als Steuer ist ins Meer ein andres Glied getaucht, (Rückert)

Als stille Knospe stand! (Rückert)

als stünd ich fremd in einem reichen Hause . . . (Hartleben)

Als sucht' er dort sich Trost. (Lenau)

Als sündiges Gepläcke. (Angelus Silesius)

Als süß kann Erde selbst und Himmel gelten, (Rückert)

Als tausend Lilien vor einer Tulpe sein. (Angelus Silesius)

Als tausend Tulpen in dem Maien (Angelus Silesius)

Als Tempeldiener gehn hindurch die Jahreszeiten, (Rückert)

Als Tilly dem wilden Feuer (Arndt)

Als Tod fürs Vaterland, (Arndt)

als töne, die lange verloren, (Hartleben)

Als träumte wieder einmal die Natur (Lenau)

Als trennten uns weite Welten, (Lenau)

Als treue Magd ins Haus des Menschen kam, (Lenau)

Als Treue, die im Dienst der Menschheit strebt – (Heinrich Hart)

Als treulos ich das teure Land verließ, (Lenau)

Als Tyrols Commandant. (Rückert)

Als Tyrols Commandanten, (Rückert)

als über die Tannen sie beide hinaus, (Hartleben)

Als überwunden grüßen sie (Hartleben)

Als um gar viel Blätter (Rückert)

Als um meines Vaterlandes (Rückert)

Als um zu tanzen mit mir? (Rückert)

Als Unerfahrenheit des Kinds in einem Spiegel. (Rückert)

Als unerreichbar doch das, was dir fehlt, betrachten. (Rückert)

Als Unheil euch gebracht? (Rückert)

Als uns gebührt, und gnug, zufrieden auch zu seyn. (Rückert)

Als unser Nautil, der sich selber Alles ist. (Rückert)

Als unsere zu Staub zerstreuten Todtenbeine. (Rückert)

Als unsern Edelstein, (Rückert)

Als unsers Lebens Melodei (Angelus Silesius)

Als unsre Schuld verdient: Gott strafft/ drum liebet er. (Aßmann von Abschatz)

Als unterm Rasen leis' ein Ameislöwchen sprach: (Rückert)

Als unveräußerlich allein der eigne Ruhm. (Rückert)

Als unversucht zur Erde liegen. (Aßmann von Abschatz)

Als Varus unser Land zu Diensten wolte zwingen/ (Aßmann von Abschatz)

Als Vater angenommen (Angelus Silesius)

Als Vater preis' ich ihn der Söhne schön und gut. (Rückert)

Als viele wie Memmen erblichen (Arndt)

Als Vogel schwinge sich dein Geist, vom Leib geschieden, (Rückert)

Als vom Verrätherstreiche (Rückert)

Als von dem Sohn und aus dem Sohn. (Arndt)

Als von der nüchternsten Betrachtung bis zum Schwung (Rückert)

Als von dir, mein Manna, wissen. (Angelus Silesius)

Als von Frankreich Blücher der Held (Rückert)

Als von innrem Wesen. (Rückert)

Als von nichts als dir mein Ach (Rückert)

als vor seinen Sünden weiter leben! (Hartleben)

Als Vorhang einer andern Bühne (Rückert)

Als Wächter in mein Schlafgemach, (Arndt)

Als wahr, weil du ihn nur nach dem Geschöpf erwogen. (Angelus Silesius)

Als wahre Gegenwart die Zeit durchwährende. (Rückert)

Als wann sie in Streich und Hiebe (Rückert)

Als wär er gastlich nach mir ausgezogen, (Lenau)

Als wär es ein prophetisch trüber Klang, (Lenau)

Als wär es erst geschehen; (Angelus Silesius)

Als wär ihr letzter Laut im finstern See ertrunken. (Lenau)

Als wär' er zum Himmel schon hoch erhoben (Arndt)

Als wär' es ihnen angethan. (Rückert)

Als wär' es schon Himmel, erfreut' die Leute. (Arndt)

Als wär's Frau Mär oder Jungfer Fabel. (Arndt)

Als wär's um Welt und dich geschehn, (Arndt)

Als wäre die Erde ein weites Grab (Lenau)

Als wäre die Natur gejagt von einem Fluche, (Lenau)

Als wäre dran aus heller Nacht (Lenau)

Als wäre hier sein Opfer ihm gewiß. (Lenau)

Als wäre jeder Punkt ein Himmelreich. (Lenau)

Als wären gestorben wir beide, (Lenau)

Als wären sie von mir mit Thränen auffgeschwellt. (Aßmann von Abschatz)

Als wärs gerührt von seinem Weh, (Lenau)

Als was der Sünder bet und singt die ganze Nacht. (Angelus Silesius)

Als was ein freyer Mutt (Aßmann von Abschatz)

Als was ein Wort, ein Werk von dir in Herzen schreibt. (Rückert)

Als was er ungern hat, den Leib der Sterblichkeit. (Angelus Silesius)

Als was hier zu schau'n. (Rückert)

Als was man muß erlangen (Aßmann von Abschatz)

Als was mein Jesulein, der Ärmste, hat begossen (Angelus Silesius)

Als was von dort war und nach dort gestrebt in dir. (Rückert)

Als was von Lazari, des armen, wird gelesen. (Angelus Silesius)

Als Weidman heute meinen Speer erhöhte, (Rückert)

Als weine stumm aus ihm die Welt, (Lenau)

Als weinte der Himmel mit aufs Grab, (Lenau)

Als weit von Hof und Stadt in stiller Ruhe sitzen/ (Aßmann von Abschatz)

Als welchs, mit Gott vereint, für einen Wurm sich hält. (Angelus Silesius)

Als Wendepunkte stehn dazu die Himmelsterne, (Rückert)

Als wenn auff den Abend wir müsten Gutt und Blutt begeben. (Aßmann von Abschatz)

Als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein. (Angelus Silesius)

Als wenn die eitle Welt betrüglich dich erhebt. (Angelus Silesius)

Als wenn die Sündflut um mich schwölle, (Arndt)

Als wenn die Tochter hilft das Töchterchen erziehn. (Rückert)

Als wenn du Gutes stets ihm vorthust, nachzuahmen. (Rückert)

Als wenn du nach ihm laufst, daß Leib und Seele schwitzt. (Angelus Silesius)

Als wenn ein fremdes Volk, an Glauben fremd' und Sitt', (Rückert)

Als wenn ein Lorber-Zweig ihr Haar umschränckt. (Aßmann von Abschatz)

Als wenn entgegen stets ein Schritt dem andern hackt. (Rückert)

Als wenn er einen noch Betrübteren erblickt. (Rückert)

Als wenn er Nachts wo ritt; (Rückert)

Als wenn es auf die stille Heide regnet, (Lenau)

Als wenn ihr Rubars Zier und Spanjens Gelsamiuen/ (Aßmann von Abschatz)

Als wenn man bald auff einmahl darben muß. (Aßmann von Abschatz)

Als wenn's vergangen wär. Und dies ist wahr, mein Christ, (Angelus Silesius)

Als wie die Nacht vor dem Blitz plötzlich das Dunkel mir wich, (Arndt)

Als wie die Nadel ihrem Norden. (Rückert)

Als wie die Sonne rings mit tausend Stralen sieht, (Rückert)

Als wie e fränkischer Bauer; (Rückert)

Als wie ein Kind im Schlaf empor sein Auge schlägt, (Rückert)

Als wie ein kleines Kind (Linke)

Als wie ein Scheidegruß erscheint mir diese Stille, (Lenau)

Als wie ein schwarzer Aar, des Flügel Feuer fingen, (Lenau)

Als wie ich meinen Gott aufs innigste soll lieben. (Angelus Silesius)

Als wie sein Herz und Leben, (Angelus Silesius)

Als wie zu meinen Zeiten. (Lenau)

Als Winzer ziehn für mich, (Rückert)

Als winzgen Zettel (Lenau)

Als wir den Zwingherrn fallen sahn, (Rückert)

Als wir die beiden gegenseits vertauschet. (Rückert)

Als wir dort vorbeigewallt? (Lenau)

Als wir einst am Kirchhof gingen; (Lenau)

Als wir entronnen endlich jenen Schluchten, (Lenau)

als wir es selbst gedacht, (Hartleben)

Als wir noch also fröhlich stehn, (Arndt)

Als wir noch dahinten waren, (Rückert)

Als wir vergehen müssen. (Angelus Silesius)

Als wirkliches Gesicht betrachtet, wär' es gräßlich. (Rückert)

Als wo Galle steckt im Hertzen/ eitel Honig lassen spüren. (Aßmann von Abschatz)

Als wo kein Leben ist beim letzten Hauch zu sehen, (Lenau)

Als wohl zum Ritterspiel ein Esel wird gewandt. (Aßmann von Abschatz)

Als wohnt' in ihm das Glück, das uns entschwand, (Lenau)

Als wollt am Felsgestein (Lenau)

Als wollt er diebisch unsrer Hütte nahn (Lenau)

Als wollt er sich umzirken (Lenau)

Als wollt er trösten, ihr gelind (Lenau)

Als wollt es trösten ihn. (Lenau)

Als wollt' er sie kosend umschmeicheln. (Linke)

Als wollt's nochmal in Kampf. (Rückert)

Als wollte sie zur Beut' ihm alles Leben machen. (Rückert)

Als wollten kühn den Himmel sie verjagen, (Lenau)

als wollten sie dem Leben sich entwinden (Hartleben)

Als wollten sie dem Wind ein Wild entraffen, (Lenau)

Als wollten sie künden (Arent)

Als wollten sie sein Lied zurückbeschwören, (Lenau)

Als wollten sie sich rennen heiß: (Lenau)

Als wollten sie sich sagen: (Lenau)

Als wollten sie sich weisen. (Angelus Silesius)

Als wollten zu Grabe sie tragen (Lenau)

Als würde Gott um das, was ihm gebührt, betrogen, (Rückert)

Als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenduft vergeht. (Rückert)

Als Zaubersegen, dich mit Wunderkraft beschützen. (Rückert)

Als zeichnetest du selbst ihm seine Tänze vor. (Rückert)

Als Zeugen/ meine Schmertzen schauen. (Aßmann von Abschatz)

Als zu lassen dir zum Kranz (Rückert)

Als zur Stadt ich rückwärts blickte, (Rückert)

Als zwei Systeme, die als solche sich bekämpfen. (Rückert)

Als, der Seele Jubel und die Klagen, (Rückert)

Als, gibt ein Spiegel ihm verzerrt sich selbst zu sehn. (Rückert)

Als, in meinem Lied, o wie (Rückert)

Als, mich zu belohnen (Rückert)

Als, mit uns Friede machend, (Rückert)

Als, Welt und ich, wir sind, doch schöner uns zu fügen. (Rückert)

Als: in dem ich spielend mich bewege? (Rückert)

Alsbald kommt auf den Fuß die Flut ihm nachgeflossen, (Rückert)

Alsbald siehst du die Flut zurück zum Quelle weichen. (Rückert)

Alsdann empfängst du Gott, wenn seines Geistes Güte (Angelus Silesius)

Alsdann versank so vieles, was sie sonst besaß, (Hartleben)

Alsdann werd ich hoch erfreulich (Angelus Silesius)

Alsdann will ich, mein Leben, (Angelus Silesius)

Also ächzet für und für, (Angelus Silesius)

Also auch Gotte nicht, wenn du in Abgrund fährst. (Angelus Silesius)

Also behagt' es dem Tyrannen nicht, (Lenau)

Also denkt in stillem Sinnen (Lenau)

Also der Jüngling fleht und flucht, (Lenau)

Also die Bilder der Menschenbrust; (Arndt)

Also findet der Geist Boten der Liebe dem Geist; (Arndt)

Also flüsternd sprach der Bote, (Lenau)

Also führt ich mit mir ein wirres Plaudern; (Lenau)

Also gerollt bis hieher, rollt ja den Größten auch so. (Arndt)

Also glühen die Gedanken (Lenau)

Also haben meine Jungen (Rückert)

Also hat in scheuer Demut (Lenau)

Also hebe (Arndt)

Also in den Winterharm, (Lenau)

Also ist es, soll es sein! (Arndt)

Also klagte seine Schmertzen (Aßmann von Abschatz)

Also klinget dein Gebot. (Arndt)

Also könn' es meines nicht? (Rückert)

Also könnten wohnen, (Rückert)

Also mein Pfeifchen duftend glüht (Lenau)

Also müssen deine Streiter, (Arndt)

Also pflegt es uns zu gehn/ (Aßmann von Abschatz)

Also sanft die Wellen gleiten, (Lenau)

Also schreiet auch mit Schmerzen (Angelus Silesius)

Also sehnt ich in der Ferne (Lenau)

Also seiner Rede Ton: (Rückert)

Also sprach der Alte, und sie schneiden (Lenau)

Also sprach der Strom mit Tücke; (Rückert)

Also sprach er, wieder sinkt er (Lenau)

Also spricht der Mischka heiter (Lenau)

Also spricht der Rationaliste, (Lenau)

Also stehn und schauen wir (Arndt)

Also steht er unentschlossen, (Lenau)

Also strebe (Arndt)

Also stürzt des Lebens Welle, (Arndt)

Also tanzen sie Stund auf Stunde (Lenau)

Also thöricht ging ich jüngst von dir. (Rückert)

Also trägst du meine Schmerzen (Arndt)

Also trägt das deutsche Wort, (Lenau)

Also träumt er, also kämpft er, (Lenau)

Also urgewaltig, schnell ergreifend (Lenau)

Also von der Ungarn Wange (Lenau)

Also waltet in dem Gasthof (Lenau)

Also wandeln sie noch lange (Lenau)

Also wandelt die Seele dereinst von Blume zu Blume, (Lenau)

Also wandelt sie einst von Welten weiter zu Welten, (Lenau)

Also werd ich dort und hier (Angelus Silesius)

Also werd ich in der Zeit (Angelus Silesius)

Also werd ich mich entbinden (Angelus Silesius)

Also werd ich noch auf Erden (Angelus Silesius)

Also will es der Gott, der Erstes und Letztes verbindet, (Arndt)

Also wird auch verkehrt vom Bösen Gottes Schrift. (Angelus Silesius)

Also wird der Bräutigam dich küssen (Angelus Silesius)

Also wird der König dich begehren (Angelus Silesius)

Also wird es wohl geschehn, (Angelus Silesius)

Also wird sein Glanz und Schein (Angelus Silesius)

Also zerknirscht und milde sein, (Angelus Silesius)

Also zuckt nach starkem Weinen (Lenau)

Also zur Insel der Heimat zuerst – du liebliches Rügen, (Arndt)

also, daß er hinsank und verdorrte, (Hartleben)

also, daß sie glaubten, es zerbräche. (Hartleben)

Also, ihr Mägdlein jung und alt, (Angelus Silesius)

Also/ was kan ohn Ergötzen (Aßmann von Abschatz)

Alsob am Himmel nicht auch Nebelsterne wären; (Rückert)

Alsob auf heute sei die Ankunft angesagt. (Rückert)

Alsob das meine fragte, (Rückert)

Alsob der Erde Weg er woll' am Himmel lernen. (Rückert)

Alsob der Schöpfung Sie den Nachtgruß böte. (Rückert)

Alsob die Glieder schon verborgen fertig lauern, (Rückert)

Alsob dis Flammenspiel des Herbstes, beiderlei, (Rückert)

Alsob du ihm gedroht: Wenn du es wagest (Rückert)

Alsob ein alter Dorn mit rauhbemoos'tem Nacken (Rückert)

Alsob ein nächt'ger Blitz ich, ein Verderber, (Rückert)

Alsob eine Neigung, die wir hegen, (Rückert)

Alsob er nie mehr Lust zu kehren habe! (Rückert)

Alsob erträglicher dadurch die Langeweile (Rückert)

Alsob es gelte durch Anstreben, Kämpfen, Ringen, (Rückert)

Alsob es gelte hier was eignes zu erlangen, (Rückert)

Alsob es sich nie geküßt. (Rückert)

Alsob gefallen drein ein böser Mehlthau sei. (Rückert)

Alsob ich älter sei als Wald und Berg und Thal. (Rückert)

Alsob Ihr dort sich wöb' aus Sternenzonen (Rückert)

Alsob im Dampf er vor sich hab' (Rückert)

Alsob könnt' Endliches vom Ew'gen ferne seyn! (Rückert)

Alsob nicht neben ihm bestehn mehr andre müsten. (Rückert)

Alsob nicht überall ein Gott der Götter sei. (Rückert)

Alsob nichts fest mehr steh' und alles ruhlos walle. (Rückert)

Alsob nichts geschehen sei. (Rückert)

Alsob nichts Großes sei, das nicht auf Thronen säße, (Rückert)

Alsob nur Leben sei, wo Athem ist und Hauch! (Rückert)

Alsob sie all das wüßt' in ihrem Busen, (Rückert)

Alsob sie seines Nahns Eilboten schon empfangen, (Rückert)

Alsob sie selbst mir wäre des Lebens Unterpfand. (Rückert)

Alsob Stein, Pflanz' und Thier todt oder taub und blind, (Rückert)

Alsob unmittelbar er ihn vom ersten hätte. (Rückert)

Alsob was neu's die seien; (Rückert)

Alsob zum Ewigen könnt' Endliches gelangen! (Rückert)

Alsobald die wundertön'ge (Rückert)

Alswie am Töchterchen ein strenger Vater schalt (Rückert)

Alswie auf Flügeln schwebt Gemäuer hoch und luftig. (Rückert)

Alswie aus einem Traum erwachtest du, geboren, (Rückert)

Alswie aus tiefem Traume, (Rückert)

Alswie das Käferchen im Schooß der Rose, (Rückert)

Alswie das Mückchen in der Zuckerdose, (Rückert)

Alswie dem ersten, und der dritte siehts mit an. (Rückert)

Alswie der Baur im Schweiß, im Überfluß der Prasser. (Rückert)

Alswie der Frühling, seit er erst der Welt entflohn, (Rückert)

Alswie der Heilung Weh, alswie der Wahrheit Wahn. (Rückert)

Alswie der Leib; gesund ist über krank zu achten. (Rückert)

Alswie der Mann das Kind, liebt auch das Kind den Mann; (Rückert)

Alswie der Mensch, der sich so hoch fühlt auserkoren. (Rückert)

Alswie der Mensch, so ist sein Gott, so ist sein Glaube, (Rückert)

Alswie der Schwan, der rein auf reinen Fluten schwimmt, (Rückert)

Alswie der Sonne Bild im unbewegten Bach; (Rückert)

Alswie der Vogel schwebt, alswie des Vogels Schatten, (Rückert)

Alswie die Biene selbst am Ende geht ins Grab, (Rückert)

Alswie die Ros' am Strauche; (Rückert)

Alswie die Sprache, die auf einmal sie ersann, (Rückert)

Alswie die Wasser, die aus ihnen sich ergießen. (Rückert)

Alswie ein Bildner wol in jedes seiner Werke, (Rückert)

Alswie ein Brudervolk sich in zwei Völker spaltet, (Rückert)

Alswie ein Dichter rückt vom Verse fort zum Verse. (Rückert)

Alswie ein Erdgeschmack der Reben edlem Blut. (Rückert)

Alswie ein feines Ohr verletzt von falschen Tönen. (Rückert)

Alswie ein Hirt sein Lamm auf überblümten Heiden. (Rückert)

Alswie ein Kind am blumigen Alpenhang (Linke)

Alswie ein Kindlein tritt in diese Welt mit Klagen, (Rückert)

Alswie ein Liebender erklärt für eine Lüge (Rückert)

Alswie ein Schiffer, eh er auf die bittern Bronnen (Rückert)

Alswie ein Thor, der wohnt im Haus mit einem Weisen, (Rückert)

Alswie ein Vater gibt die Freiheit seinem Sohne, (Rückert)

Alswie ein Vogel fliegt, indes ein andrer flattert; (Rückert)

Alswie ein Vogel singt, indes ein andrer schnattert. (Rückert)

Alswie ein Wachender ganz aus dem Sinn nicht schlagen (Rückert)

Alswie einander warm zwei kalte Hände reiben. (Rückert)

Alswie gefangen ist die Rose von dem Strauch, (Rückert)

Alswie Geometrie in ihren Liniennetzen (Rückert)

Alswie im dichten Wald von tausend Saamenkörnern (Rückert)

Alswie Odysseus weiland, (Rückert)

Alswie vom Angesicht des Liebchens hinterm Flor. (Rückert)

Alswie vom Himmel wird die blühnde Welt umspannt. (Rückert)

Alswie von hier und dort ein Meerschiff und ein Kahn. (Rückert)

Alswie vor Rauchtabak nicht halten Stand die Wanzen. (Rückert)

Alswie zwei Völker lang' in sich gesondert leben, (Rückert)

Alt steht, (Rückert)

Alt und jung und Mittel-Mann (Aßmann von Abschatz)

Alt und jung Verlangen. (Arndt)

Altäre festlich aufgebaut, (Lenau)

Alte Gräber dunkeln, morsche Steine – (Hartleben)

Alte kommen nachgeschlichen; (Lenau)

Alte Lieder, tönt ihr wieder? (Arndt)

Alte spricht, und weint verstohlen: (Lenau)

Alte Unschuld, altes Glück! (Arndt)

Alte wirft das dritte, vierte, (Lenau)

Alte Zeiten sah der Erde Antlitz. (Hartleben)

Altengelland mit Namen; (Arndt)

Alter Adler, wieder wohnen? (Rückert)

Alter Adler, wieder wohnen? (Rückert)

Alter Blücher! Alter Blücher! (Arndt)

Alter Blücher! Alter Blücher! (Arndt)

Alter lieber deutscher Gott, (Arndt)

Alter Rathen (Aßmann von Abschatz)

Alter Schlachtgesang! (Rückert)

Alter Sitz der ist der beste. (Aßmann von Abschatz)

Alter Tage zu gedenken. (Lenau)

Alter, du doch schäme dich, (Arndt)

Alters Lust und Zier! (Arndt)

Altes, wieder grün und kraus, (Arndt)

Altklug sollst du zwar nicht thun, (Rückert)

Altvertraut sind, dünkt ihm alt (Lenau)

Am Abend aus, das ist der Weg um auszuruhn. (Rückert)

Am Abend flüstern ihm Betrübtes Lüfte vor; (Rückert)

Am Abend meint er zwar, daß wohlgemacht es sei, (Rückert)

Am Abend siehst du dann sie scheinbar untergehn, (Rückert)

Am Abend und Morgen Beschwerde (Arndt)

Am Abend wählt er sich zur Rast den höchsten Baum. (Rückert)

Am Abend wird sie roth vor Scham daß sie erlag, (Rückert)

Am Abendhimmel zogen (Lenau)

Am Adel und Gemüte. (Angelus Silesius)

Am allerbesten bei Gedankenlosigkeit. (Rückert)

Am allerjüngsten hat der Meister Wohlgefallen, (Rückert)

Am allerliebsten ist/ (Aßmann von Abschatz)

Am allerwenigsten doch der Vergangenheit. (Rückert)

Am allerwenigsten ein Wirthshausleber seyn; (Rückert)

Am allerwenigsten zum Gottunangenehmen. (Rückert)

am Altar des großen Baal geopfert: (Hartleben)

am Altar des großen Baal zu beten. (Hartleben)

Am andern Ufer des Rheins, (Lenau)

Am andren Amber spüren, (Angelus Silesius)

Am Anfang find' ich dich, und finde dich am Ende. (Rückert)

Am Anhalt, den wir euch bringen! (Rückert)

Am Arm das Körbchen mit den weißen Glöckchen, (Holz)

Am Aste traut gesellt. (Lenau)

Am Bau, dem fertigen, ist freilich nichts zu rücken, (Rückert)

Am Baum den untern Ast, weil er die Frücht' uns gab. (Rückert)

Am Baum und späht. (Lenau)

Am Baume seinen Schild, (Rückert)

Am Becher wilder Lust, am bunten Kranze (Arndt)

Am Berg dort herab; (Rückert)

Am Berge war es, unter altem Mauerwerk, (Hartleben)

Am besten aber, was gleich frisch ist, zu verbrauchen; (Rückert)

Am besten bleibt man zwar nicht an doch bey der Erden. (Aßmann von Abschatz)

Am besten geht es oft, wenn du es lässest gehn, (Rückert)

Am besten ist die Seel in Gott, im Feur die Flamm. (Angelus Silesius)

Am besten machst du gleich dein Ding im Anfang recht; (Rückert)

Am besten thust du, still Lehrmeinungen zu hören, (Rückert)

Am besten vor Fürsten, gezeuget (Rückert)

Am besten wenigstens gäbst du, statt neuen Lenz, (Rückert)

Am besten würdest du in einen Koffer packen (Rückert)

Am besten, wenn du es dem, der es braucht, gegeben. (Rückert)

Am blauen Himmelsbogen, (Lenau)

Am blauen Himmelszelt; (Arndt)

Am blinden Fenster, das im Winde klappert, (Hartleben)

Am Bober ist der Ruhm der deutschen Reim' entsprungen/ (Aßmann von Abschatz)

Am Boden auf dem Rohrgeflecht, (Lenau)

Am Boden blieb nach schnellverdampften Worten (Lenau)

Am Boden kriecht sie jetzt; wann wird sie Flügel kriegen? (Rückert)

Am Boden liegen welk die Rosenblätter heut: (Rückert)

Am Bogen eurer Schande, (Rückert)

am Brunnen. Still, geheimnisvoll die Luft, (Hartleben)

Am Busen war mir's warm, (Rückert)

Am Busen, um den Hals. (Rückert)

Am Creutz hat hinterlassen. (Aßmann von Abschatz)

Am Denkmal eurer Schuld! (Rückert)

Am Ding, von welchem du verschiedne Kund' einziehst, (Rückert)

Am Dinge zweifeln kannst du, was und ob es sei; (Rückert)

Am dunklen Himmel der Seele. (Rückert)

am dunklen, bergquellrauschenden Tannenwald. (Hartleben)

Am Edelstein ist doch ein Fehl in einem Fall: (Rückert)

Am Eichstamm hielt ich mich mit beiden Händen, (Rückert)

Am Ende deiner Bahn ist gut Zufriedenheit; (Rückert)

Am Ende der Erden (Angelus Silesius)

Am Ende fällt es doch mit allen seinen Krücken, (Rückert)

Am Ende Freuden selbst, warum nicht auch Beschwerden? (Rückert)

Am Ende fühlest du ein Glück das so entspringt, (Rückert)

Am Ende lernest du die ganze selbst verdienen. (Rückert)

Am Ende saurer Wochen (Rückert)

Am Ende siehts ein Thor, ein klügrer in der Mitte, (Rückert)

Am Ende trifft es ein, was noch nicht eingetroffen. (Rückert)

Am Ende wird es dir zu einem Wagenstrange. (Rückert)

Am Ende wirft den Wirth zum Haus hinaus der Gast. (Rückert)

Am Ende, wann du nun dich an der Welt genung (Rückert)

Am erntevollen Wagen. (Lenau)

Am ersten Sonnenstrahl; (Rückert)

Am Fels hier oben stehn, (Lenau)

Am Fenster täglich siehst du an dein Blumenstöckchen, (Rückert)

Am fernen Kloster zähl ich alle Scheiben, (Lenau)

Am Festtag droben schallt der Lebenden Gebet, (Rückert)

Am Flüßchen, heißt Neuwied. (Arndt)

Am Freytag deinen Bräutigam (Aßmann von Abschatz)

Am friedlichsten Flüßchen, im traulichsten Gründchen (Rückert)

Am frischen Neckarfluß? (Lenau)

Am frühen Morgen aufgewacht, (Rückert)

Am furchtbar steilen Hange! (Lenau)

Am Fußgesträuch des Baumes blieb er hangen, (Lenau)

Am ganzen Netze willst du keine Masche missen; (Rückert)

Am Ganzen wol das Glied, doch auch am Glied das Ganze. (Rückert)

Am Gaumen kleben bleiben, (Angelus Silesius)

Am Gaumen kleben bliebe. (Angelus Silesius)

Am Gaumen klebt die dürre Zunge/ (Aßmann von Abschatz)

Am gelben Gurt den schwarzeen Opernkucker (Holz)

Am gerührten Herzen Euch getragen, (Ahlefeld)

Am Gestade der Durance (Lenau)

Am Gewand dir säuseln, (Rückert)

Am Giebel tanzte wie berauscht (Lenau)

Am glatten Kinn, am feineren Ton? (Rückert)

Am Goldfischteich das erste Rendezvous. (Holz)

Am Grabe der Mutter weint das Kind, (Lenau)

Am Grabe eines milden Königs jammern. (Lenau)

Am grossen Tage wird des Feuers Beute werden. (Aßmann von Abschatz)

Am größten ist alsdann des Fleißigen Behagen, (Rückert)

Am grünumschilften Weiher (Rückert)

am Hange des Berges (Hartleben)

am harten Fels. Zu meinen Füßen rauschte (Hartleben)

Am Haus ein schöner Gruß, (Rückert)

Am hellen Mond und jetzt unsichtbar schon entweichen; (Lenau)

Am hellsten soll's geklungen sein! (Arndt)

Am herbstlichen Himmel (Ahlefeld)

Am Herde kreuzweis nach gelerntem Brauche; (Rückert)

Am Herde ruhend, wie der Hausfrau stilles Glück. (Rückert)

Am Himmel eilt mit dumpfem Klange (Lenau)

Am Himmel geht ein Weg durch Morgenabendroth. (Rückert)

Am Himmel ist ein Flammenroth, (Rückert)

Am Himmel ist kein Stern, (Rückert)

Am Himmel nur war Leben; (Lenau)

am Himmel Roms in der Johannisnacht (Hartleben)

am Himmel Roms in der Johannisnacht. (Hartleben)

Am Himmel sinnt das große Licht (Rückert)

Am Himmel Sonn' und Thau, nicht Wolk' und Ungewitter, (Rückert)

Am Himmel weichet mir der Leda weicher Schwan. (Aßmann von Abschatz)

Am Himmel würd' es dort ihm keinen Eintrag thun, (Rückert)

Am Himmel zieht der bleiche Mond verdrossen (Lenau)

Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke, (Lenau)

Am höchsten Himmelsthron, (Arndt)

Am hohen Sterngewölbe (Arndt)

Am Hügel saß ich Nachts, und war dem Thal entronnen, (Rückert)

Am Hügel strahlt der Mond, die grauen Wolken jagen (Lenau)

Am Inhalt liegt mir viel, und wenig am Gefäße; (Rückert)

Am innersten Mark mir (Arent)

Am Irdischen, und nicht an Überird'sches glaubt. (Rückert)

Am Jubeln seines Munds vorbei (Lenau)

Am Jüngsten Tag, als trauernd und zerrissen? (Arndt)

Am kahlen Sünderkopf müßt ihr ein Löckchen lassen, (Rückert)

Am Kamin, die scharfe Zigarr im Munde, (Lenau)

Am Karren selbst drei Rosse (Rückert)

Am Kirchenthurm; (Rückert)

Am Kirchhof dort bin ich gestanden, (Lenau)

Am kleinsten Strahl von deinem Licht! (Arndt)

Am Klippenrand der karge Strauch (Lenau)

Am Kreuz für mich durchgraben (Angelus Silesius)

Am Kreuz, wenn sie um des Geliebten willn gebunden. (Angelus Silesius)

Am Kreuze wie ein Schelm für mich hat hingegeben. (Angelus Silesius)

Am Kreuzesstamm gestorben (Angelus Silesius)

Am Landweg kam in Wind der Staub gerollt, (Hart)

Am längsten bleibt der Mensch dem Menschen fremde nur. (Rückert)

Am lebensfrohen Stöckchen, (Rückert)

Am letzten Tag des Jahrs blick' ich zurück aufs ganze, (Rückert)

Am letzten Weh, in Schlüft' und Höhlen sich verkriechen. (Rückert)

Am Licht des Tages wird zur Blüte sich entfalten (Rückert)

Am Lichte süß mich blenden! (Rückert)

Am liebsten aber steigt auf seinem Lotosglanz (Rückert)

Am liebsten auf dem Dorf in stiller Hütten Rauch; (Rückert)

Am liebsten hilft er dir, wo du der größte bist. (Angelus Silesius)

Am liebsten in demselben stehn. (Angelus Silesius)

Am liebsten, wenn die Welt dergleichen mir versagt. (Rückert)

Am Mahle der Lebenden, (Heinrich Hart)

Am Meere, der Palast, (Linke)

Am meisten schmerzt dich, was du noch verlieren kannst. (Rückert)

Am meisten war ergeben, (Angelus Silesius)

Am Monde tröste dich bei Glückes Unbestand, (Rückert)

Am Morgen gegen West, und gegen Ost am Abend; (Rückert)

Am Morgen zum Geschäft, zur Ruh am Abend wieder. (Rückert)

Am müden Abend aufgelöst entweichen, (Ahlefeld)

Am mustergültigen Verfahren sinn'ger Bienen. (Rückert)

Am nächsten nach dem Gottessohn (Angelus Silesius)

Am Neujahrsmorgen merkt man wol auf Schicksalszeichen; (Rückert)

Am offnen Fenster lauschte der Sommerwind, (Hartleben)

Am Ort, wo du einmal entgiengst des Tigers Krallen, (Rückert)

Am Orte wo sie blühn, da könnten wachsen Ähren. (Rückert)

Am Ostermontag früh – es war bald Drei – (Hartleben)

am Ostersonntag . . werd ich eingesegnet . . (Hartleben)

Am Pachthof vorbei; (Rückert)

Am Prunkpalast das Proletarierkind. (Holz)

Am Rand des Stromes sitzt ein Angler um zu angeln, (Rückert)

Am Rande leckend löscht er seiner Zunge Glut. (Rückert)

Am raschen Wanderstabe (Lenau)

Am Rechsten so viel Gutts/ als an mir selbst/ verübte. (Aßmann von Abschatz)

Am Rhein und am Main und am Neckar ist's schön, (Rückert)

Am Rosenmontag liegen zwei, (Hartleben)

Am sanften Borde kaum. (Rückert)

Am Schlitten, trüb, wie schnellvergeßne Träume, (Lenau)

Am Schönen eben noch als es verblühen sollte. (Rückert)

Am Schönen fehlt es nicht, fürs Schöne nicht am Sinn (Rückert)

Am schönen Tage nimmst du dir die Reise vor; (Rückert)

Am Schönen uns zu freun, zu laben uns am Süßen; (Rückert)

Am schönsten aber soll die dritte sich entfalten: (Rückert)

Am schönsten beides allzugleich. (Rückert)

Am schönsten beides mit einander zu verrichten. (Rückert)

Am schönsten ist sie nackt, doch nur im Unschuldstande. (Rückert)

Am schrecklichsten wird nagen. (Angelus Silesius)

Am schweigenden Altare (Lenau)

Am schwersten aber wird der von uns selbst empfangen. (Rückert)

Am schwersten alles ist der dunklen Erd' am nächsten; (Rückert)

Am schwersten immer wird sich in der Irre fassen, (Rückert)

Am segenüberhäuften Donaustrande. (Lenau)

Am Seile selbstgewebt, sieh, wie's hernieder schwebt, (Rückert)

Am selben Abende, mir ungeahnet, fern, (Rückert)

Am sichern Fels, im Sonnenschein, (Lenau)

Am Sommer doch noch welken müßt gleich Heue. (Rückert)

Am Sommerabend, im trocknenden Heu, (Hartleben)

Am Spiegel wische nicht, an dir wisch' ab die Flecken! (Rückert)

Am Stamm, danach muß sie verschiedne Künste üben. (Rückert)

Am steilen Helikon? (Rückert)

Am Sterbebett: Was war das Leben, rede! (Bohne)

Am Strand den Jäger lauernd schreiten, (Lenau)

Am Strand des Hades wird dein Schatten schweben, (Linke)

Am Strand des Lebens irr ich, starre düster (Lenau)

Am Strande neben dir ist noch für viele Stand. (Rückert)

Am Strande stehn die andern harrend, (Lenau)

Am Strauch der Lust die Knospe der Erwartung bebt, (Rückert)

Am Strauche, den die Sonne ewig flieht, (Lenau)

Am Strauße, den die Jugend dir gewunden, (Lenau)

Am Strome liegt es, daß die beiden sich bewegen; (Rückert)

Am Stromesufer steht erschwungen eine Palme (Rückert)

Am Tag des Glückes wird ein kühner Sprung dir glücken, (Rückert)

Am Tag des Unglücks stürzt ein Fehltritt von der Brücken. (Rückert)

Am Tag ein schöner Glanz, Nachts eine Wunderschau. (Rückert)

Am Tage gestern war mein Herz im bessern Stand, (Rückert)

Am Tage kann ich wenden meine Blicke, (Rückert)

Am Tage kann ich zügeln meine Schritte, (Rückert)

Am Tage nur die Sonn', und Nachts der Sterne Schein. (Rückert)

Am Tage schreitet er mit Lust im grünen Raum, (Rückert)

Am Tage vor der Schlacht. (Rückert)

Am Thürchen oft und oft am Fensterlädchen. (Rückert)

am Tische ruhte, setzte sich Maria still (Hartleben)

Am Tschako jetzt trag ich (Lenau)

Am Ufer, und im Feld die Wachtel und das Huhn; (Rückert)

am Ufer. Den weckt es, der springt in die Flut (Hartleben)

Am Ufer? nein! es ist von deinem Bronnen (Lenau)

Am Unglückstage wirst du desto sichrer wallen, (Rückert)

Am Unzugänglichen, und macht es nie zugänglich. (Rückert)

Am Verdeck frisch auf und nieder geht (Lenau)

Am Walde hätte nicht die Axt so leichtes Spiel, (Rückert)

Am warmen Herzen gehen. (Lenau)

Am Wasser der Katzbach er's auch hat bewährt, (Arndt)

Am Weg der Kirsche Wangen roth sich malen, (Rückert)

Am Weg vorüber eilt, als wären's deine Träume, (Rückert)

Am Wege dort ein Kruzifix, (Lenau)

am Wege. Ihre bleichen Häupter krönt (Hartleben)

Am Weibe wird geschmäht, was an dem Mann geachtet; (Rückert)

Am weichen Meeresbusen (Rückert)

Am Weihnachtabend sind die Kinder zu beneiden, (Rückert)

Am Wesen eines und an Pracht, (Angelus Silesius)

Am Wintermorgen steht sie spät auf, und verdrossen (Rückert)

Am wunden Bruder, ohn' es gierig selbst zu lecken. (Rückert)

Am würdigsten gesucht das Antlitz Gottes werde. (Rückert)

Am Zaume hält sie doch und unterm goldnen Joch (Rückert)

Amara, bittre, was du thust ist bitter, (Rückert)

Amaranthen zu gefallen? (Aßmann von Abschatz)

Amaranthens braune Wangen (Aßmann von Abschatz)

Amaryllis sagt mir vor, (Rückert)

Ambio filiolas & matrem negligo lingvas (Aßmann von Abschatz)

Ameisen hält zusamm nur der gemeine Sinn. (Rückert)

Ameisenreich besteht, unsterblich ist sein Sinn. (Rückert)

Ameisenrepublik und Bienenmonarchie. (Rückert)

Amene kundbar macht/ (Aßmann von Abschatz)

Amenens Zier hält viel gefangen/ (Aßmann von Abschatz)

Amor auch und Psyche kommen (Rückert)

Amor hat ihn hingestellet, (Rückert)

Amor kehret bey dir ein/ (Aßmann von Abschatz)

Amor selbst brach diese Blumen/ wo Aurora sammlet ein (Aßmann von Abschatz)

Amor selbst hat/ sie zu pflegen/ (Aßmann von Abschatz)

Amor war bereit zur Frohne/ (Aßmann von Abschatz)

Amor! ich erlahme, (Rückert)

Amor! vor den Steinen (Rückert)

Amor, das werte Jesulein, (Angelus Silesius)

Amor, der gegen ihn umsonst sich mühte (Rückert)

Amorn schütteln ihre Gluthen, (Rückert)

Amors Mutter herrschte nie, (Rückert)

Amors zarten Lilienflor. (Rückert)

Amphion Theben baute. (Rückert)

Amselruf und Finkenschlag (Lenau)

An Allahs Paradies wollt' ich bei Gott nicht denken. (Rückert)

An alle Welt verschwenden, (Rückert)

An allen beiden hast du nicht zuviel verloren; (Rückert)

An allen lenzlichen Dingen? (Rückert)

An allen Ort und Ecken; (Rückert)

An aller Welt Enden (Angelus Silesius)

An alt baufälligem Gebäude hilft kein Flicken, (Rückert)

An alter Poesie verblühten Blumenbeeten (Rückert)

An Alter und Verstand/ o Gott/ verliehest du: (Aßmann von Abschatz)

An Ästen Birn' und Pflaum', und Trauben an den Reben; (Rückert)

An Baches Rand, (Lenau)

An Baldachin und Purpurbett und Lüster, (Jerschke)

An Bäumen mancherlei und Hecken (Arndt)

An Bäumen wächst ein seidner Moos (Angelus Silesius)

An Brienne, Laon, La Fère? (Arndt)

An das du eben heut willst setzen Zeit und Kräfte. (Rückert)

An das Grün von Myrtenkränzen. (Lenau)

An das Kreuz und an die Not (Angelus Silesius)

An das nicht, was nur trennt, und ewige Trennung stiftet, (Rückert)

An das öde Schilfgestade, (Lenau)

An das was gilt wie galt, vermittelt erst die Welt. (Rückert)

An dein entsetztes Ohr, (Lenau)

An dein offne Brust ansetze (Angelus Silesius)

An deine Ferse, deinen Wink geflochten, (Lenau)

An deinem Busen fühlst von einer Knosp' umfangen; (Rückert)

An deinem Busen hangen! (Rückert)

An deinem Busen lag, (Rückert)

An deinem Ich fällt dir gewis kein Zweifel bei. (Rückert)

An deinem Sarge steht mein Geist. (Lenau)

An deinem Stral vielmehr mußt du zu Gott aufsteigen, (Rückert)

An deinen Busen nimm mein Haupt! (Hart)

An deinen holdgerührten Zügen (Lenau)

An deinen Hügel, moosig und vergessen. (Lenau)

An deinen Ort, (Angelus Silesius)

an deinen Schlaf: daß du die Hände regen, (Hartleben)

An deinen zerrissenen Zügen. (Bohne)

An deiner Blicke Sprühn. (Rückert)

An Deiner Brust die weite Welt durchziehn. (Ahlefeld)

An deiner Brust stirbt der Dämon Schmerz ... (Arent)

An deiner Brust, du höchstes Gut! (Angelus Silesius)

An Deiner Brust, in der es längst gewohnt, (Ahlefeld)

An deiner feindlichen Nachbarin Schwelle. (Rückert)

An deiner Hand die zehn Gebote herzuzählen. (Rückert)

An deiner Seite schweigend und ernst nur ich, (Hartleben)

An deiner Stirne steht's, dort wird er es entdecken; (Rückert)

An deiner weißen Kleider rothen Tropfen. (Rückert)

An Deines Glückes kurzen Augenblick. (Ahlefeld)

An deines Lieblings ödes Haus (Lenau)

An deines Meisters süßer Brust, (Angelus Silesius)

An dem Baum der Lieder. (Rückert)

An dem blauen Himmel gläntzen/ (Aßmann von Abschatz)

An dem Creutz mit auffgericht. (Aßmann von Abschatz)

An dem Creutz wird meine Liebe/ (Aßmann von Abschatz)

An dem Creutze starb das Leben/ (Aßmann von Abschatz)

An dem die Gluten zehren! (Lenau)

An dem die Ordnungen des Himmels sichtbar werden. (Rückert)

An dem du blühen siehst der Zukunft goldnen Traum, (Rückert)

An dem Einen, der die Seinen (Arndt)

An dem ewigen Felsen, dem Menschenrecht, (Bohne)

An dem furchtbar gediegnen Unglück messen. (Lenau)

An dem Geisterzug erschrocken? (Lenau)

An dem gelinden Oder-Strande (Aßmann von Abschatz)

An dem heiligsten Gefühl, (Rückert)

An dem letzten Ende. (Angelus Silesius)

An dem man wenig Licht und Sonne sehen mag. (Aßmann von Abschatz)

An dem mein Aug' und gantzes Hertze klebt/ (Aßmann von Abschatz)

An dem mit Trost umsonst sich mühte Freundeschaar, (Rückert)

An dem Pochen (Rückert)

An dem samtnen Oberkleide (Lenau)

An dem Strahle gern (Rückert)

An dem Strand mit leisem Weinen; (Lenau)

An dem Tag der Sonnenwende, (Rückert)

An dem Trug der Feigen, Matten – (Arndt)

An dem Turm der selbstgebornen Tugend (Arndt)

An dem verloren scheint der Menschheit ew'ges Recht; (Rückert)

An dem vor Jahren mir das Unglück eingebrochen. (Rückert)

An dem weißen Kleide (Bohne)

An dem welschen Bubentand? (Arndt)

An dem, Hebräer, wirst du nichts gewinnen! (Lenau)

An dem, was klein und groß den Menschen ist gemein, (Rückert)

An den Abend, wo, zu süßen Tagwerks (Rückert)

An den Bahren könnten wir (Lenau)

An den Bäumen, welk und matt, (Lenau)

An den beraubten Brettern (Lenau)

An den bewegten, ihr allein geweihten (Lenau)

an den du glaubtest. (Hartleben)

An den ersten besten Galgenbaum: (Arndt)

An den Falten lieb und traut (Rückert)

An den Felsen scheint der Tod hier (Lenau)

an den hohen Himmel mir (Hartleben)

An den im Garten bunt gewordenen Aurickeln (Rückert)

An den Katzen ohne Tatzen, (Arndt)

An den Kleidern trugen die drei (Lenau)

An den König der Franzosen, (Lenau)

An den Kreuzen, an den Steinen (Lenau)

An den mondbeglänzten Riffen, (Lenau)

An den Ort, den ich besinge, (Lenau)

An den Quell der Liebe sinken, (Lenau)

An den schönen Hals geweinet? (Lenau)

An den Schultern narbenvolle Viere (Lenau)

An den sie Herz und all ihr Glück verloren. (Lenau)

An den steifen Hals ich hing, (Rückert)

An den Stellen lieb und traut, (Rückert)

An den stillen Mienen, (Rückert)

An den Strand hinaus mit Macht, (Lenau)

An den Traum umschwebt sie leise. (Lenau)

An den Türmen, steil und plötzlich, (Lenau)

An den vergeßnen Gräbern fliegt (Lenau)

An den vollen Blütenzweigen (Lenau)

An den Wappen sich den Schnabel wetzend. (Lenau)

An den Wurzeln des Gartens wühlt; (Rückert)

An den Wurzeln tief verletzt, (Rückert)

An denen gerne wir vorüberdenken, (Lenau)

An der auch nie im Lauf sich laufen ab die Räder, (Rückert)

An der Blum' ein Schmetterling, (Rückert)

An der Blüte Augenblicken (Lenau)

An der Brust den Wundenriß. (Lenau)

An der dich durch die Welt Gott zieht, das ist genug. (Rückert)

An der duftverlornen Grenze (Lenau)

An der Ecken, an dem Platz, (Rückert)

An der er hier gelegen, (Angelus Silesius)

An der Erhörung Paradiesesküste? (Lenau)

An der erlangten Macht? Er sagte: Zweierlei: (Rückert)

An der ersten Stelle seyn! (Aßmann von Abschatz)

An der Fäden leichtem Flug, (Lenau)

An der Felseninsel Capri (Rückert)

An der Frauen weißem Busen, (Hart)

An der Gluth, die mich zerstört, (Ahlefeld)

an der Glutqual denkender Menschen letzte, (Hartleben)

An der heut auf und ab geklettert unsre Knaben, (Rückert)

An der ihm nichts gelegen/ (Aßmann von Abschatz)

An der Katzbach auch hatt' es gar heißen Strauß, (Arndt)

An der Katzbach nasse Tiefen (Arndt)

An der Katzbach! An der Katzbach! (Rückert)

An der Kirche dunklem Thor. (Hart)

An der Liebe (Rückert)

An der Liebe flüch'gem Strahl (Rückert)

An der Liebe Stelle. (Rückert)

An der man selbst nur dürren Schatten sieht. (Aßmann von Abschatz)

An der mit Flötenton beim Stundenschlag hervor (Rückert)

An der morschen Diele nur (Lenau)

An der Pharobank? (Rückert)

An der Säule, und es gleiten (Bohne)

An der Seite lustiger Gespielen (Ahlefeld)

An der seligen Kindheit Pforte meines (Lenau)

An der Sonne neu erwacht; (Rückert)

An der Sonne sich erquickt, (Rückert)

An der Sonne/ deren Schein (Aßmann von Abschatz)

An der Stirne kleben die feuchten Locken (Hartleben)

An der Sünderin vorbei. (Lenau)

An der Trabanten statt pflegt um thn her zu lauffen (Aßmann von Abschatz)

An der Tür, erstaunt, ein leises Hämmern. (Lenau)

An der Uneigenheit ist Freiheit zu erkennen; (Rückert)

An der ungeheuren Kluft. (Rückert)

An der Verbannung Strand; (Rückert)

An der Verheißung ewig leuchtend Licht! (Linke)

An der Wand allein. (Lenau)

An der Wand vor meinem nassen (Rückert)

An der Wandrer Sohlen reißen! (Arndt)

An der Wange meiner Liebsten (Rückert)

An der, o Vaterland, du krankest lang genug, (Rückert)

An deren blütenreichem Strand (Lenau)

An deren Nachklang Hörer sich berauschen. (Rückert)

An des Abendsternes Brennen (Rückert)

An des Altares heil'gem Schrein, (Arndt)

an des Berges duftigem Wiesenhang (Hartleben)

An des Binnenmeeres Rande, (Rückert)

An des Dörfchens stillem Saume (Lenau)

An des Gewohnten auch bedeutunglosen Stücken, (Rückert)

An des Haders Stell (Rückert)

An des Höchsten Angesicht/ (Aßmann von Abschatz)

An des Klebern Buben Stelle/ (Aßmann von Abschatz)

An des Krieges Gluth (Rückert)

An des Mädchens Einsamkeit. (Lenau)

An des Mondes stillem Leuchten (Rückert)

An des Morgens Luft. (Rückert)

An des Neuen Schwelle (Rückert)

An des Ruhmes letztem Rande (Rückert)

an des Studenten Tür. Herein! Und zagend, (Hartleben)

An des Tages blasser Tugend, (Arndt)

An des Trostes reinste Quelle, (Lenau)

An des Urwalds grünem Saum; (Lenau)

An des Walds geheimste Quelle, (Lenau)

An dessen Anblick sich erquicken Göttersöhne. (Rückert)

An dessen Hand der Mensch am liebsten geht durchs Leben. (Rückert)

An dessen statt pflegt Müh und Kranckheit einzuziehn/ (Aßmann von Abschatz)

An dessen Ufern sprießet (Arndt)

An dich die Forderung zu kämpfen als ein Mann, (Rückert)

An dich genommen mannigfalt. (Angelus Silesius)

An dich, Geliebte, von des Freundes Wangen. (Lenau)

An dich, und deinen Sinn aufs Ewige zu lenken. (Rückert)

An die Bahn des Heils. (Lenau)

An die Brust ihr meinen Schmerz, (Rückert)

An die du vergeudest (Lenau)

An die heimatlichste Stelle, (Lenau)

An die ich lange nicht gedacht und nicht geschrieben. (Rückert)

An die jungen Ungarreiter; (Lenau)

An die klopfende Brust. (Lenau)

An die Liebe, die ihm hoch (Rückert)

An die rauhen Felsenwände. (Lenau)

An die Sternenlichter? (Lenau)

An die Stirne, morgen pflückend, (Lenau)

An die teure Liebespflicht, (Angelus Silesius)

An die treue Brust dir legen, (Lenau)

An die vorige, der sie einst gehörten. (Rückert)

An diesem halt es fest, du darfst dich drauf verlassen; (Rückert)

an diesem nachtbelasteten Horizont? (Hartleben)

An diesem Pfingstmontag. (Rückert)

An diesem Strale hängt das Ding mit Gott zusammen, (Rückert)

An diesem wilden Ort/ auff dieser rauhen Spitze/ (Aßmann von Abschatz)

An diesen Lichtern kanst du nie das Ding erkennen, (Rückert)

an diesen Pfosten sich vorbei, das Haus zerfiel, (Hartleben)

An dieser Krippen statt verehre deinen Thron/ (Aßmann von Abschatz)

An dieser stillen Heide, (Lenau)

An dieser Welt, und nicht nach einer andern fragt. (Rückert)

An dir als Hohn und Spott! (Angelus Silesius)

An dir eß ich mich nimmer satt. (Angelus Silesius)

An dir hab' ich das Herz geliebt; (Rückert)

An dir ist auch zur Winterszeit (Angelus Silesius)

an dir und andern sühnet er – (Hartleben)

An dir vorbei, darf nie verweilen, (Lenau)

An dir vorüber immer, (Lenau)

An dir vorüberglitt, (Lenau)

An dir, daraus ich sog Genusses Wogen, (Rückert)

An dir, du Herrliche, vorbei. (Lenau)

An dir, und einer der's von dir erlitten hat. (Rückert)

An dir, und was du falsch gemacht, hast recht gemacht. (Rückert)

An dir; das ist der Dienst, den dir ein Spiegel reicht. (Rückert)

An drei verschlafnen Hunden. (Lenau)

An Ehren mißgeboren, (Arndt)

An Ehren und an Siegen reich? (Arndt)

An eig'nem Tranke reich und eig'ner Kost! (Rückert)

An ein alt und morsch Gestein (Rückert)

An ein banges Herzensklopfen (Lenau)

An ein vielleicht noch schöneres Kind, (Lenau)

An eine Fahrt auf mondbestrahlten Bahnen; (Lenau)

An eine Spritztour denkt manch armer Schlucker, (Holz)

An einem Bache steht ein junger Rosenstrauch, (Rückert)

An einem Blatt im Buch, der Raupe gleich, zu kleben, (Rückert)

An einem Busen stürbt ihr unbetrauert. (Rückert)

An einem Fädlein wir von deinem Rocken. (Rückert)

An einem Haare zieht die Welt mich, die ich ziehe; (Rückert)

An einem kann man Benzoin, (Angelus Silesius)

An einem Menschenhaupt, (Rückert)

An einem Pfuhle sah ich sprudeln eine Quelle, (Rückert)

An einem reinen Ort sollst du den Sitz aufschlagen, (Rückert)

An einem theuern Haupt zu Schaden kam, nur eines. (Rückert)

An einem unverdienten Erdenglück; (Lenau)

An einem Wespenschwarm, (Rückert)

An einen Abgrund kommen, (Lenau)

An einen grünen Fleck, da stand ein schöner Baum. (Rückert)

An einen lieben alten Mann; (Lenau)

An einen milden Redner, dem zu Hause, (Rückert)

An einen Ort zusammen fügen? (Aßmann von Abschatz)

An einen Zweig, und wird nicht lang unschlüssig schweben. (Rückert)

An einer Perle kan man nicht zwei Löcher bohren. (Rückert)

An eines harten Kreuzes Stamm! (Angelus Silesius)

An eines Ofens Wärm' anstatt der Sonne (Rückert)

An Etwas messen nur, das unbeweglich steht. (Rückert)

An eurer abgetragnen Bildung Fetzen; (Rückert)

An Farben dieser Welt und ihrem schnöden Leben. (Angelus Silesius)

An Form, wie weit im Stoff sie auseinander weichen; (Rückert)

An fremde Treu, das wird die Ruh' ihr ewig rauben. (Rückert)

An fremdem Orte schließ ich dieses alte Jahr/ (Aßmann von Abschatz)

An Ganga's heil'gem Strand. (Rückert)

An Geist sei Gottes Kind. (Rückert)

An gleicher Ehre Schmaus. (Rückert)

An Gottes Vater-Aug' und hellen Sonnen-Blicken. (Aßmann von Abschatz)

An Gottes Wohlgefalln die ganze Seligkeit. (Angelus Silesius)

An Haaren eines Bartes; (Rückert)

An Haaren mich zu schleifen. (Rückert)

An Händ und Füssen/ (Aßmann von Abschatz)

An Haus und Wand und an des Weg's Geleis' (Hart)

An heil'ger Berge Fuß zu wohnen mag erheben, (Rückert)

An heiße Tage, schwere Wunden, (Arndt)

An hellen Frühlingsflüssen, (Rückert)

An himmlischen Gebäuen, (Angelus Silesius)

An Höfen treibt/ wird man bey uns nicht innen. (Aßmann von Abschatz)

An Hoffnungen und an Freuden reich, (Arndt)

An Hunden ärgerts mich, an Menschen thut mirs wehe. (Rückert)

An ihm vorüber rauscht der grause Alte, (Lenau)

An ihm vorübergleiten, (Lenau)

An ihn zu denken nur, verstört dich im Genuß, (Rückert)

An ihnen da gerochen, (Angelus Silesius)

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LYRIK operone