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Friedrich von Bodenstedt (1819-1892) - Gedichte

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Friedrich von Bodenstedt (1819-1892)

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Die Lieder des Mirza-Schaffy

Entstanden nach 1845. Aus »Tausend und ein Tag im Orient«, Erstdruck Berlin (Decker) 1850. Erstdruck der Gedichte als eigenständige Sammlung: Berlin (Decker) 1851

Derweil in Wehn die Erde kreist
(Prolog)

Zuléikha

Nicht mit Engeln im blauen Himmelszelt

Sing' ich ein Lied, hüpft freudereich

Mein Herz schmückt sich mit dir, wie sich

Was ist der Wuchs der Pinie

Der Dorn ist Zeichen der Verneinung
(Minnewerben)

Seh' ich deine zarten Füßchen an

Hochauf fliegt mein Herz, seit es sein Glück aus deines

Wenn dermaleinst des Paradieses Pforten

Kind, was tust du so erschrocken

Es hat die Rose sich beklagt

Wohl weiß ich einen Kranz zu winden

Die helle Sonne leuchte

Ich fühle deinen Odem

Wenn der Frühling auf die Berge steigt

Ich Glücklichster der Glücklichen! Derweil die

Lieder der Klage

Im Garten klagt die Nachtigall

Wieder ist der Frühling ins Land gekommen

Es ist ein Wahn zu glauben, daß

Wie auf dem Feld nur die Frucht gedeiht

Wohl mag es im Leben

Nicht immer am besten erfahren ist

Mirza Schaffy! Du müßtest blind sein

Ein schlimm'res Unglück als der Tod

Es hat einmal ein Tor gesagt

Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden

Der Quell, der hoch vom Berge springt

Es weht der Gottesodem

Mirza-Schaffy! Nun werde vernünftig

Lieder zum Lobe des Weines und irdischer Glückseligkeit

Aus dem Feuerquell des Weines

Mein Lehrer ist Hafis, mein Bethaus ist die Schenke

Die Weise guter Zecher ist

Mullah, rein ist der Wein

Jenem Tage zum Gedächtnis

Wie die Nachtigallen an den Rosen nippen

Wo man fröhlich in traulicher Runde ist

Woran erkennest du die schönsten Blumen? An ihrer Blüte!

Im Winter trink ich und singe Lieder

Verbittre dir das junge Leben nicht

O selig, wem von Urbeginn

Euch mißfällt mein Dichten, weil ich

Trinkt Wein! Das ist mein alter Spruch

Wir saßen noch spät beisammen

Wähne niemand sich den Weisen

Trink nie gedankenlos

Wenn Mirza-Schaffy den Becher erhebt

Lieder und Sprüche der Weisheit

Komm, Jünger, her! Ich will dich Weisheit lehren,

Es sucht der echte Weise

Höre, was der Volksmund spricht

Mag bei dem Reden der Wahrheit auch große Gefahr sein

Soll ich lachen, soll ich klagen

Ein Schriftgelehrter kam zu mir und sprach

Die Distel sprach zur Rose

Ich liebe, die mich lieben

Mirza-Schaffy! Wo muß ich dich finden!

Der Fromme liebt das Schaurige

Ein jegliches hat seine Zeit

Ein graues Auge

Sollst dich in Andacht beugen

Ich hasse das süßliche Reimgebimmel

Wenn die Lieder gar zu moscheenduftig

Wo sich der Dichter versteigt ins Unendliche

Der kluge Mann schweift nicht nach dem Fernen

Sänger gibt es, die ewig flennen

Meide das süßliche Reimgeklingel

Wer in Bildern und Worten, in Liebestönen

Willst du den Geist im Gesang erspüren

Wer nicht vermag seine Lieder zu schöpfen

Gute Witze wollen erdacht sein

Such' keine Weisheit und Erfahrung

Vergebens wird die rohe Hand

Worin besteht, Mirza-Schaffy

Es ist leicht, eine kluge Grimasse zu schneiden

Wer seine Augen stets am rechten Orte hat

Der Rose süßer Duft genügt

Als ich der Weisheit nachgestrebt

Zu des Verstandes und Witzes Umgehung

Wer alles aufs Spiel gesetzt

Des Zornes Ende

Tiflis

Wodurch ist Schiras wohl, die Stadt
(Verschiedenes)

Die schönen Mädchen von Tiflis

Mirza-Schaffy, leichtsinnig Flatterherz!

Sie hielt mich auf der Straße an

Schlag die Tschadra zurück! Was verhüllst du dich?

Gelb rollt mir zu Füßen der brausende Kur

Es hat der Schach mit eigner Hand

Daß du am Abend zu mir kommst

Dies soll euch jetzt als neuestes Gebot

O Mädchen, dein beseligend Angesicht
(An Fatima)

Tu nicht so spröde, schönes Kind

Ein liebeleeres Menschenleben

Sprich nicht von Zeit, sprich nicht von Raum

Es drehn die Welten sich im Kreise

Ist ein Witz zur rechten Stunde gekommen

Nach einem hohen Ziele streben wir

So singt Mirza-Schaffy: Wir wollen sorglos

Endlich wird es mir zuwider

Gott hieß die Sonne glühen

Und was die Sonne glüht

Es schaute aus üppigem Frauengemach
(Die Geschichte von der schönen Chanin Fatme)

Zum Diwan der Wesire mußt' ich kommen

Mirza-Schaffy, liebliche Biene

Mirza-Jussuf

Es hat Mirza-Jussuf ein Lied geschrieben
(Eine alte Geschichte in neue Reime gebracht)

Gemütlich nennt ihr diesen Dichter?

Seht Mirza-Jussuf an, wie er gespreizt einhergeht

Was Mirza-Jussuf doch

Laß, Mirza-Jussuf, dein Schmollen jetzt!

Was ist doch Mirza-Jussuf ein vielbeles'ner Mann!

Lieber Sterne ohne Strahlen

Hafisa

Oh, wie mir schweren Dranges

Ich sang auf den Basar
(Das Lied von der Schönheit)

Wenn zum Tanz die jungen Schönen

Neig, schöne Knospe, dich zu mir!

Ei, du närrisches Herz

Ein Blick des Augs hat mich erfreut –

Es ragt der alte Elborus

Auf dem Dache stand sie, als ich schied

Sie sprach: O welch geteiltes Glück

Die alten Saklis von Tiflis

Es kommen die Missionäre

Sie meinten ob meiner Trunkenheit

Soll mich bekehren, weil ich nicht

Von Jussuf im Ägypterland
(Jussuf und Hafisa)

Glaube und Leben

Ich glaub', was der Prophet verhieß,

So sprach ich, als die Heuchler zu mir kamen

Sie glauben mit frommem Hadern

Wer glücklich ist, der ist auch gut

Wer glücklich ist, der bringt das Glück

Was Gott uns gab hienieden

Nachts kam im Traum zu mir ein Engel

Wenn alle Gläubigen die rechten Pfade gehn

Worin besteht der ganze Unterschied

Ich sah ihn neulich spät nach Hause kommen

Laß den Muckern ihre Tugend

Vermischte Gedichte und Sprüche

Du hast so oft uns schon gesungen
(Frage und Antwort)

Ich stand einst hoch in Gnade bei dem Schach

Blick' nicht so stolz, o Großwesir!
(An den Großwesir)

Mirza-Schaffy kam einst auf einer Reise
(Freundschaft)

Das Leben ist ein Darlehn, keine Gabe

Wo sich Kraft will offenbaren

Zu ungleich ist's in dieser Welt
(Weltverbesserung)

Ich kam in eine große Stadt

Ich habe eine Nachbarin
(Rosen und Dornen)

Niemand hört dir gläubig zu

Nie kampflos wird dir ganz

Zweierlei laß dir gesagt sein

Wer nie verließ der Vorsicht enge Kreise

Am leicht'sten schartig werden scharfe Messer

Geht mir mit eurem kalten Lieben

Ein Mann, der liebt, darf nicht zu blöde sein,

Wer ins Herz dir zielt, dich zu verletzen

Nun laß deine Klagen, du finstrer Gesell!

Fürcht nicht, daß ich in das Gemeine

Als ich sang: Seid fröhlich mit den Frohen

Als ich Schönheit, Lieb' und Wein besungen

Sollen gut meine Lieder der Liebe gesungen werden

Die lieblich tun mit allen will

Willst Welt und Menschen recht verstehn

Geh so stille du magst deine Wege

In jedes Menschen Gesichte

Wir Menschen alle sind schuldbeladen
(Unterschied)

Der Glocke Schall
(Ursache und Wirkung)

Der Weise kann des Mächtigen Gunst entbehren

Wohl besser ist's, ohn' Anerkennung leben

Hin zum Lichte drängt das Licht

Sammle dich zu jeglichem Geschäfte

Der kluge Mann hält sich zurück

Das Paradies der Erde
(Arabisches Sprichwort)

So sang Mirza-Schaffy den Freunden zu,
(Neujahrsbetrachtung)

Daß Weisheit nach der Anmut strebt

Zwei Arten höh'rer Geister schuf Natur

Die reine Frau ist wie ein frischer Quell

Nicht alle Frauen sind Engel

Frauensinn ist wohl zu beugen

Als ich noch jung war, glaubt' ich, alles daure

Wie das Gewand um deine Glieder

Schön bist du, fruchtreiche Kyrosstadt!
(Abschied von Tiflis)

Ein Gärtner schreit' ich durchs Land
(Epilog)


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