L Y R I K
Aloys Blumauer (1755-1798) - Gedichtzeilen

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Aloys Blumauer (1755-1798)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen

  1. 'S ist eitel Colophonium,
  2. (Denn ach! sein Bauch war eitel)
  3. (Denn kein Zug von diesem Bild ist dein)
  4. (In allen Züchten zwar) für ihn dich zu verwenden.
  5. (Mag er auch noch so rasen)
  6. (So wie nach Mekka die bedrängten Türken)
  7. (Und wie's im heissen Lande
  8. (Weil's Hemdewechseln Mode ist)
  9. (Wovon zwar das Letzte zu dieser Frist
  10. (Zum Dank für die gehabte Mühe)
  11. Electum Vas gekommen,
  12. En Galla nur gebraten und gesotten,
  13. Et ne quo fraudes, domini pia cautica laudes.
  14. Ex voto ihr zum Opfer bringen,
  15. Ex voto malt.
  16. Helas! und Ah! nur höret.
  17. Hic locus est flendi, locus est peccata luendi,
  18. Hic memor hujus eris, ne orando mente vageris
  19. Hic sta, nec cesses, venient post tempora messes
  20. In utroque Foro bescheiden lassen.
  21. Injuria, und er wird sich damit
  22. Post fletum risus, mora gaudia, plus paradisus
  23. Psale Deo soli, sed voci parcere noli.
  24. Psale, sed attento resonet nisi corde, memento
  25. Quod, licet os oret, frustra tua lingua laboret.
  26. A goldnes Ding gar wunderschö
  27. A jed's hat an Zedl g'hat,
  28. A jeder hat was anders g'macht.
  29. A Kastel in am Winkel war,
  30. A weiß Mandl, das war b'soffen,
  31. A Zauberei am Stangel hing,
  32. A! den habens recht zug'richt,
  33. Aber 's hat an Küttl an.
  34. Aber ach! sie mühten sich vergebens,
  35. Aber ach! wir fanden Dunst,
  36. Aber alli saan so frum,
  37. Aber bald sind beide
  38. Aber besser wohlzuthun.
  39. Aber das, was Josephs großen Tempel
  40. Aber deinen Standort zu erringen
  41. Aber die Koketterien
  42. Aber die Laus Deo Flecken,
  43. Aber es war a geiziger Mann,
  44. Aber es würde mich schmerzen,
  45. Aber Freund, wie kömmt's denn, daß gerade
  46. Aber ihre Kunst war Ueberlisten
  47. Aber immer ist man nicht am Ziel.
  48. Aber immer werd' ich jenen lieben,
  49. Aber ist – so manches wissen:
  50. Aber nicht auf allen diesen Wegen,
  51. Aber noch weit süsser, wenn
  52. Aber s' gfallt mir gar nit recht,
  53. Aber seines Kutschers Sprache
  54. Aber sich in seiner Hände Werke
  55. Aber still heraufgegangen
  56. Aber was bei seinem Sterben
  57. Aber was sein Weibchen treibet,
  58. Aber wenn wir nur auf deiner Güte
  59. Aber wird dein Herz sich auch entschliessen
  60. Aber wird er dich erreichen können,
  61. Aber wißt, der edle Weise
  62. Aber, bin ihm glei ausg'wichen:
  63. Aber, Herr, wenn unser Bund den Stempel
  64. Aber, Lieber, glaube mir,
  65. Aber, Mädchen, glaube,
  66. Aber, wenn wir ganz allein
  67. Aberglaube, Dummheit, List und Neid
  68. Abkonterfeien,
  69. Ach auf dich herniedersehen,
  70. Ach! ich muß, ich muß im Sturm versinken!
  71. Ach! Mancher, der sein Plätzchen hier
  72. Ach! und leider viel zu spät für mich.
  73. Ach! und sind – für diese Welt zu klein;
  74. Ach! vergebens brennet meine Flamme,
  75. Ach, erhöret unsern Jammer,
  76. Ach, ich kannte,
  77. Ach, ich rannte
  78. Ach, längst entfloh'n aus Berg und Thal;
  79. Ach, liebste Ursel! – sagen.
  80. Ach, nicht abgeküßt von ihr?
  81. Ach, sonst fließt ihr einst, noch minder
  82. Ach, und aus der Schüssel schwinden
  83. Ach, und kennen sich, und übersehen
  84. Ach, und wenn du maltest, könnte
  85. Ach, wie wohl that's, wenn dein heilig Schweigen
  86. Acht dicke Bände Reisen:
  87. Addirt zu dieser grossen Zahl
  88. Adeln und beleben;
  89. Aechte Weisheit nur und Güte
  90. Aelter wirst du müssen
  91. Aelter, zierst du dich.
  92. All' der Reiz und Zauber residirt,
  93. All' die grossen Hoffnungen erfüllen,
  94. All' die Wunderkraft in sich verschließt,
  95. All' erheitert,
  96. All' mein Sehnen,
  97. All' mein Thränen
  98. All' meine Liebenswürdigkeit
  99. All' sein Sinnen, all' sein Wahrheitjagen
  100. All' uns're Reinlichkeit.
  101. Allbefruchtend eine Welt umfängt:
  102. Allbefruchtend Millionen Leben
  103. Alle andern überstrahlt;
  104. Alle diese Wunder wirken kann?
  105. Alle Grübelei macht freudenleer,
  106. Alle Leiden
  107. Alle Menschen zu befriedigen,
  108. Alle seine Gärten und Gebäude,
  109. Alle Welt kennt jetzt die Schwäger
  110. Alle Zügel schiessen!
  111. Allein am allerärgsten haust
  112. Allein aus diesem Trinkgeschirr,
  113. Allein bei all' dem prätendirt
  114. Allein bei mir trägt's ihm nichts ein;
  115. Allein das Brod heißt in der Stadt
  116. Allein das Einmaleins ist lang,
  117. Allein das Haus war schon an allen Ecken
  118. Allein das schreckt den Maurer nicht:
  119. Allein davon ein andermal –
  120. Allein dem Eigennutz, der stinkt, zur Strafe,
  121. Allein den königlichen Sinn
  122. Allein der allerschönste Schmuck,
  123. Allein der Bauer
  124. Allein der Deutsche blieb bei dem Gewande,
  125. Allein der Geizhals sprach, indem er untersank:
  126. Allein der Mann der anderen
  127. Allein der Protomedicus
  128. Allein die grossen Herr'n der Schöpfung schämen
  129. Allein die Kette, die ihn band,
  130. Allein die Musen gaben mir,
  131. Allein die Rose sträubte sich,
  132. Allein die Schwester selt'ner Art,
  133. Allein du fährst doch stets in uns're Weiber,
  134. Allein ein Maurer, Schwesterchen,
  135. Allein ein Sonntagskind;
  136. Allein erlaube mir nur wenig Fragen,
  137. Allein es giebt
  138. Allein für deine Ehre sich.
  139. Allein ganz glücklich machen kann:
  140. Allein guckt man in's Faß hinein,
  141. Allein heut trauern muß.
  142. Allein ich fühl' es, daß es kraftlos bliebe,
  143. Allein ich kenn' ein Buch, von dir geschrieben,
  144. Allein ich mag mir keinen Scheiterhaufen
  145. Allein ich seh's, daß dieser Bau der weiten
  146. Allein ich weiß auch, daß du mir hienieden
  147. Allein ich weiß – die Welt hat es erfahren –
  148. Allein ich weiß, daß du für diese Lehren
  149. Allein ich weiß, daß du im Ozeane
  150. Allein ich weiß, daß er von den Geschäften
  151. Allein ich weiß, daß meine beiden Augen,
  152. Allein ich weiß, daß meine Bosheit alle
  153. Allein ich weiß, daß nur die Welt dein Tempel,
  154. Allein ich weiß, daß Tugend und Verbrechen
  155. Allein ich weiß, daß um des Menschen Bitte
  156. Allein ich weiß, der Kinder Leiden werden
  157. Allein ich weiß, du hörest den Braminen
  158. Allein ich weiß, er hat kein Recht zum Lohne,
  159. Allein ihr Jammer hatte bald ein Ende:
  160. Allein ihr kalter, trotz'ger Mann
  161. Allein ist glauben sicherer als wissen?
  162. Allein kaum war die Farbe d'ran,
  163. Allein man gähnet bei Raketten,
  164. Allein man scheute seine Wuth,
  165. Allein mein Herz hört aus dem Mund des Armen
  166. Allein mit gifterfülltem Zahn
  167. Allein nicht die, die Geßner uns beschreibt.
  168. Allein noch schlimmer ist's, wenn ihr
  169. Allein nur und dem Schmerz.
  170. Allein sag an, was wärst du ohne mich?
  171. Allein sie fand es noch gefährlich,
  172. Allein um desto weniger
  173. Allein verdenkt uns dieses nicht;
  174. Allein vergißt er die zu Haus,
  175. Allein Verschwender ohne Zahl verschreiben
  176. Allein wir kehren seinem Grimm
  177. Allein zum Glücke nicht für diese Gegenden;
  178. Allein, da sing ich armer Narr
  179. Allein, des Papstes Ankunft Troja's Pferd zu nennen,
  180. Allein, ihr wißt, wie man den Kindern Arzneyen gibt,
  181. Allein, man weiß ja wohl, es sind
  182. Allein, statt Gold hineinzulegen,
  183. Allein, umsonst: schon harrt mit off'ner Klaue
  184. Allen Leuten kommt a Graus,
  185. Allerfreuenden Natur,
  186. Allerhand so g'spassigs G'sindel,
  187. Alles dies in sich vereint.
  188. Alles ging so wunderli,
  189. Alles zwingt, ist doch der Freiheit Kind.
  190. Alles, was bei'm Höllenfeuer
  191. Allgemeinen Wohlthuns je verliert,
  192. Allgetreue Führerin zur Wahrheit,
  193. Allianzen oder Liguen
  194. Allmächtig, wie des weisen Schöpfers Werde!
  195. Als ach! der Menschenpfuhl, worin ich dich erblicke,
  196. Als Amor jüngst kam aus Paris,
  197. Als bät' er mich um was.
  198. Als besäß' ich deine Schöpfungskraft,
  199. Als bloß für unsern Magen.
  200. Als Bruder stets um Schwestern sein,
  201. Als den Canonisirten.
  202. Als den Poeten: d'rum besang von ihnen
  203. Als der zu einem Hasen nur gerochen.
  204. Als des hohen Schöpfers Stellvertreter,
  205. Als die gesammte Bürgerschaft
  206. Als die Mähre
  207. Als dort ein – wär's auch maurerisches – Mahl
  208. Als du es trägst an der Hand.
  209. Als du von Wonneweben
  210. Als du, das mit mir spricht durch die Natur?
  211. Als du, mein zweitest Ich! –
  212. Als ein berühmter Kritikus, o je,
  213. Als ein Ereigniß, das ihn sehr beängstigt hätte.
  214. Als ein Marienbildchen küßt:
  215. Als ein Weib im Ritterschmuck verehrt,
  216. Als eine gute Gattin wäre.
  217. Als eine Raupe ist, zum schönsten Schmetterling
  218. Als eine runzlichte Matrone,
  219. Als eine wahre Bestialität.
  220. Als einen Griff nach einer gold'nen wagte.
  221. Als einen Kopf doch grösser sei als er.
  222. Als einen Mädchenheiland an,
  223. Als einer Bahn zum Paradiese, gleicht;
  224. Als eines Kleinod's sich bemächtigte,
  225. Als er braucht zur Gunst, nach der er strebt,
  226. Als er einst Junons Möpschen stieß,
  227. Als eurem handfesten Lobredner zu.
  228. Als Fürst bewundern, und als Fürst und Christ,
  229. Als Gast ihn ehrte. Sonst war Heiligkeit
  230. Als Heil'ge figuriren;
  231. Als Herkules einst machte.
  232. Als hier bei meiner Tante.
  233. Als hier; es sterben hier in diesem Grab
  234. Als ich jüngst den Kapaun aus meiner Freundin Hand;
  235. Als ihren Feinden gegenüber
  236. Als in der grossen Stadt, daß ich
  237. Als in sechs tausend Jahren der Verstand.
  238. Als je ein Panegyriker
  239. Als jüngst der junge Pfarrer Kant
  240. Als Kompliment
  241. Als Läufer und Lakei.
  242. Als Lehrer seiner Jünger und als Herr
  243. Als Mädchenfinger sind.
  244. Als man hierland's Begier und Muth zu streiten
  245. Als mancher Lehrling, der auch noch so sehr
  246. Als mancher Maurer sich dem seinen – nahte;
  247. Als Mauern, steh'n;
  248. Als Maurer reisen, lehrt ihn geh'n
  249. Als meiner Frau Gevatterin –
  250. Als Meister um die Welt gereist,
  251. Als noch einen Grämler um mich her. –
  252. Als nun der Maler wieder kam,
  253. Als Pest und and're Seuchen.
  254. Als Pfefferdüten, als Zuckerpapier
  255. Als Raupe Morgens aus dem Bette,
  256. Als Schnee hier auf den höchsten Felsenwänden;
  257. Als schwebten sie in Luft, und mitten
  258. Als sein Welttheil dem Columbus, war.
  259. Als seine Stirne schien – der Heerde Führer ward:
  260. Als sie sich vereinigten, zur Welt.
  261. Als so ein Meer
  262. Als so ein rüstiger Federheld?
  263. Als stecken sie an Spiessen.
  264. Als überird'scher Kronen – drei? –
  265. Als um die hohlen Köpfchen ist;)
  266. Als unnütz dimittiren,
  267. Als uns're Väter waren;
  268. Als wär's gemalt mit Kreide,
  269. Als wären sie
  270. Als was der gute, brave Mann
  271. Als was im Schweiß des Angesichts
  272. Als Weib zu ihnen hin;
  273. Als Weibern steckt, zu bannen,
  274. Als wenn den ganzen Tag man sich, o je,
  275. Als wenn die Welt, dies Narrenhaus,
  276. Als wenn er sich inner den heiligen Dämmen
  277. Als wenn ihr hundertmal mir den Pantoffel küßt!
  278. Als wie bei dir, hofirt?
  279. Als wie mit Höckerweibern spricht?
  280. Als wie mit Salamandern:
  281. Als wie mit seines Gleichen maß,
  282. Als wie nach einem Wunderthier,
  283. Als wie, wenn ihn der Hunger drückt,
  284. Als willig, mir allein zu leben,
  285. Als Windeln – und Charpien.
  286. Als wir auf Reisen gehen,
  287. Als zum Trottiren.
  288. Als – Gold zu zupfen sei.
  289. Als, rings umpflanzt mit wolkenhohen Thürmen,
  290. Also hab' ich durch mein Sein
  291. Also mag mein Sohn allein dich lieben,
  292. Also, Mädchen, höre mich,
  293. Alt und neu, nun, was gefällt?
  294. Altäre haben,
  295. Am Bravoschrey'n
  296. Am Dienstag lädt mich's deutsche Schauspiel ein,
  297. Am Ende schon noch weisen.
  298. Am Ende ward dem Volk das Lärmen doch zuwider,
  299. Am ersten Ratzerstorfer trank,
  300. Am Fenster blühte, sah es, wie,
  301. Am Freitag kann ich früh die Ochsentheilung sehen:
  302. Am Fuß des Betts der böse Satan sein.
  303. Am Golde hangen.
  304. Am Himmel wenig Ehre.
  305. Am Hof des Vaters Jupiter
  306. Am Kerkerthor
  307. Am Kopfe einen lichten Schein,
  308. Am Martinstag zur Martyrin geschossen
  309. Am Mieder etwas vor.
  310. Am Mittwoch trage ich ihm nur mein Ohr hinein.
  311. Am Montag muß mich Kasperle ergötzen.
  312. Am Pflug des Staates zieht.
  313. Am schönsten Mädchenbusen nun,
  314. Am Ulmenstabe, hingst.
  315. Amor gebe Flügel seinen Trieben,
  316. Amors Spiele kennen;
  317. An abscheilichs Prozmaul machen,
  318. An allen diesen Sünden,
  319. An alter Mann beim Kasten soß
  320. An Ausseh'n und an Mienen glich,
  321. An das Ziel.
  322. An deiner Lebenstage jeden
  323. An deines Busens Fülle sich,
  324. An deines Reichs Gewalt;
  325. An dem Flusse,
  326. An dem liebend mein Herz hängt.
  327. An dem Vater erst die Probe machen;
  328. An den Augenwimpern mir?
  329. An den Bäumen find' ich Spuren
  330. An den Toiletten, auf dem Ball,
  331. An der Zukunft heiter'm Osten auf.
  332. An deren Blüth'
  333. An des Himmels saphyrblauem Bogen,
  334. An dessen Hand wir manches Abentheu'r
  335. An eine lange Kette.
  336. An einem kleinen Fleckchen d'rin.
  337. An einem Strickchen führen.
  338. An Einem, der liebend und weise
  339. An einer runden Tafel saß,
  340. An eines Königs Kopf.
  341. An eu're Schwester Helena,
  342. An euch sich weisen.
  343. An Faulheit krank,
  344. An Feuer soll's nicht fehlen.
  345. An hundert offnen Mäulern seh'n.
  346. An ihm ein überirdisch Wesen sah'n,
  347. An ihrem Ehewagen zieh'n,
  348. An ihren Leisten sassen,
  349. An jedem Sinn
  350. An meinem Grab,
  351. An meiner Hand die Nasen.
  352. An meiner Stelle selbst – ich wette –
  353. An mir und ihr erblicken wird.
  354. An mir verloren sein.
  355. An Nicolai's Stirne.
  356. An seine Schäflein schreiben?
  357. An seinem Fenster pinselte
  358. An seinen Waffen, die er führt,
  359. An sie sich an.
  360. An Sitten und Manier ist er
  361. An Sulamith –
  362. An unserem Osten erscheint!
  363. An unserem Osten erscheint:
  364. An unserer Kette dem Blick;
  365. An unsichtbaren Fesseln mit sich reißt,
  366. An Wachstum, Grösse und an Kraft
  367. An'r hat zant, der andre g'lacht,
  368. An's Putztischlein gebunden,
  369. Anatomiren,
  370. And're suchten dich im Land der Sterne,
  371. And're suchten dich in heissen Wüsten,
  372. Aner hat a Butten g'habt,
  373. Angeborgter Schimmer täuschen kann.
  374. Angesichts verschwunden:
  375. Angethan mit ihren eig'nen Schwächen,
  376. Anjetzo meinen Bitten:
  377. Ans Neugier laufet
  378. Anvertraut,
  379. Apoll zu karessiren,
  380. Apollo hat es mehr Gewinn,
  381. Apostelbriefen bleiben,
  382. Arbeit sein in dessen Händen,
  383. Arbeitlieb' und flinke Hand
  384. Arbeitlieb' und flinke Hand
  385. Arbeitsamkeit ist immer zu bedauern,
  386. Arme Kinder leiden Noth.
  387. Armen Kindern gab in Noth
  388. Artikeln mehr sub rosa zu vertrau'n;
  389. Assembleen, Promenaden,
  390. Au weh, au weh, au weh!
  391. Au weh, au weh, au weh!
  392. Au weh, au weh, au weh!
  393. Au weh, au weh, au weh!
  394. Au weh, au weh, au weh!
  395. Au weh, au weh, au weh!
  396. Au weh, au weh, au weh!
  397. Au weh, au weh, au weh!
  398. Au weh, au weh, au weh!
  399. Au weh, au weh, au weh!
  400. Au weh, au weh, au weh!
  401. Au weh, au weh, au weh!
  402. Au weh, au weh, au weh!
  403. Au weh, au weh, au weh!
  404. Au weh, au weh, au weh!
  405. Au weh, au weh, au weh!
  406. Auch bei den alten Deutschen war't
  407. Auch dein, o Trägheit, lach' ich dann;
  408. Auch denken bereits an euern Lohn
  409. Auch die zweite, dritte, vierte Hüll';
  410. Auch dieses Jahr sich wieder
  411. Auch dir die Kinder meiner Phantasie,
  412. Auch einen eig'nen Küchenrath
  413. Auch einen Esel in dem Stall:
  414. Auch einen Procurator hält
  415. Auch galoppirt bereits in vollem Lauf
  416. Auch Gold wird sie nimmer erweichen;
  417. Auch grösser unser Brod.«
  418. Auch hatt' ich all die Plagen nicht,
  419. Auch hegt sie keinen Stolz, und freit
  420. Auch hier, und halten
  421. Auch ich will dir dies Lied nicht dediciren,
  422. Auch inneren Gehalt.
  423. Auch ist kein König, den ihr nicht
  424. Auch ist kein Thier an Freunden und Bekannten
  425. Auch ist kein Vorhang da, ihn vorzuziehen;
  426. Auch ist sie gar zu sehr erpicht,
  427. Auch jeden Augenblick geniessen,
  428. Auch Josephs Geist und Josephs Liebe mit,
  429. Auch kann er die helleuchtenden
  430. Auch kann man nach Jahrtausenden
  431. Auch keiner dich bisher.
  432. Auch keiner ihrer Freier spröde.
  433. Auch lag bei hoher Obrigkeit
  434. Auch legt' ich manchen Pfirsichkern;
  435. Auch liegt auf ihren schönen Händen,
  436. Auch lud er mich gefällig ein,
  437. Auch Maurer sammeln so wie die,
  438. Auch Maurer schwören einen Eid,
  439. Auch Maurerritter plaudern nicht,
  440. Auch noch so heilig, ist,
  441. Auch noch so klein – so würdest du
  442. Auch nur eine Menschenthräne fällt;
  443. Auch ohne Urlaub wieder.
  444. Auch pflegte sich das Glück der Eh'
  445. Auch schiele nicht nach seinem Sack,
  446. Auch schmeckt trefflich jeder Kuß,
  447. Auch schon in festen Windeln liegt,
  448. Auch Segen in sein Haus gekommen.
  449. Auch seine Mitleids Thräne weint! –
  450. Auch sieht dich nie ein Mädchen gern,
  451. Auch so nach Rom zurück und lehrte
  452. Auch uns're Dichterwenigkeit
  453. Auch weile nicht dein Auge nur
  454. Auch wir versteh'n mit dem Gewehr
  455. Auch wir verstehen diese Kunst:
  456. Auch wollen ihn, er geiler Bock,
  457. Auch, wenn Niemand auf uns blickt,
  458. Auf Auen und auf Seen
  459. Auf Bergespitzen Schlösser hin?
  460. Auf Bildern und Altären schon
  461. Auf Brüder, und reicht euch die Hände!
  462. Auf das Papier.
  463. Auf das zertret'ne Thierchen hin,
  464. Auf das, was Joseph für die Menschheit that,
  465. Auf deinem Altar nur
  466. Auf dem der Prahler reitet,
  467. Auf dem du nicht schon mit verweg'nem Tritte
  468. Auf dem Meer der Zweifel treibet
  469. Auf dem offnen Pfade der Natur.
  470. Auf dem Postwagen nicht sehr wohl
  471. Auf dem Rücken
  472. Auf dem Schaffot
  473. Auf der Lieb' und Treu' geheiligtem Altar;
  474. Auf der Maurerreise bücken
  475. Auf der Redoute thun.
  476. Auf der Wage der Philosophie
  477. Auf dessen Haut wir geh'n,
  478. Auf dessen ödem, kahlen Rücken
  479. Auf die allein mein Geist sein Wissen baut,
  480. Auf die Erde kommen ließ?
  481. Auf die Folter spannet,
  482. Auf die Seiten
  483. Auf die Wege
  484. Auf die weisesten Gesetze baut,
  485. Auf die zurücke,
  486. Auf diesem Erbrevier;
  487. Auf diesem Fleckchen stünde dann
  488. Auf dir sitzt man sich leicht.
  489. Auf dürftigen, sandigen Beeten
  490. Auf eb'nem Boden ganz bequem vollbracht,
  491. Auf einem breiten Felsen hebt
  492. Auf einem Fels, zu dem man ohne Schauern
  493. Auf einem Hügelchen,
  494. Auf einem Ritt
  495. Auf einen armen Fischer bauen wollte,
  496. Auf einer Eselin, die er sich miethen,
  497. Auf Erden conjugiren.
  498. Auf Erden sieht, zu heilen:
  499. Auf Erden zu vergleichen:
  500. Auf eurer Wohl jetzt feuern.
  501. Auf faule Zeitungslügen bau'n,
  502. Auf Feld und Anger gehen!
  503. Auf Flügeln, wie der Bogen
  504. Auf Foltern heulet,
  505. Auf fünfzig Schritte schon.
  506. Auf harten Stein einst für die Menschen schriebst;
  507. Auf hohe Zinsen nieder;
  508. Auf ihrem Thron,
  509. Auf ihren alten Grobian
  510. Auf ihren genüglichen Tisch gesandt.
  511. Auf in Harmonien sich:
  512. Auf in unsere Gesichter zieh'n? –
  513. Auf in's neue Leben weckt;
  514. Auf jeder Mode Fratzenspiel!
  515. Auf laßt uns ein Liedchen beginnen;
  516. Auf Lebelang beschwören.
  517. Auf Lebelang entsagen.
  518. Auf Lebelang zu lästern:
  519. Auf meine Kunst dir einen Tempel bauen.
  520. Auf meinen Wangen Rosen steh'n
  521. Auf meiner Stirne Lilien,
  522. Auf Mückchen lau'rte, wenn ein's kam,
  523. Auf off'ner Strasse gehen,
  524. Auf Putz und Tand als unsere erpicht,
  525. Auf rebenreichen Hügeln lacht!
  526. Auf Rock und Weste und Frisur,
  527. Auf Sara's Runzeln, Abram's Bart,
  528. Auf schönen Mädchenlippen an.
  529. Auf seiner Elle
  530. Auf seiner grünen Wiese.
  531. Auf seiner stillen, schönen Bahn.
  532. Auf seines Vaters Schande.
  533. Auf sie, und weiß, dann meisterlich,
  534. Auf so ein Grüßchen
  535. Auf so was schränkt ein Pius sich nicht ein:
  536. Auf Steckenpferden hin,
  537. Auf tausendfache Weise
  538. Auf uns herangerannt – nicht schreckt; denn er,
  539. Auf unseres Wirthes Gedeih'n.
  540. Auf unsern Kanzeln bis zum Geifern
  541. Auf Wegen, gleich dem Glase:
  542. Auf weichen Pflaumen liegen.
  543. Auf zu dir um Selbsterkenntniß fleh'n,
  544. Auf zu frohen, schönen Trieben
  545. Auf zwei und siebzig volle Grade
  546. Auf's genau'ste abzuwägen wissen,
  547. Auf, Brüder, geniesset des Lebens!
  548. Auf, Brüder, laßt uns jetzt den theuern
  549. Auf, Brüder, laßt uns nun durch Wein
  550. Auf, und sieh, auch dies ist offen,
  551. Aufgelöst in Lieb'sgenuß
  552. Aufrichtig Liebenden sich blöde,
  553. Aufrichtiger, als du bist, kann
  554. Aufschwillt, dort ein Höcker sich verliert,
  555. Aus allen Landen her zu diesem Mann,
  556. Aus Dankbarkeit.
  557. Aus deinem Feuerauge fährt
  558. Aus dem Kopf mir jagen, da fällst du mir ein:
  559. Aus dem sanften Zauberauge blinke
  560. Aus dem Schoos der Erde drückt;
  561. Aus dem Wollustbecher in
  562. Aus Demuth – nicht blos aus Ceremonie –
  563. Aus den beiden Augenmösern mir:
  564. Aus den Kanonen, welche hier
  565. Aus den Trümmern einer halben Welt;
  566. Aus denen sonst die Panegyriker blasen,
  567. Aus der Brusi.
  568. Aus der Kette, die wir knüpfen,
  569. Aus deutschem Getränke ward deutsches Blut.
  570. Aus einem Tummler, Mörsergroß,
  571. Aus eu'rem Schwesterorden.
  572. Aus eu'rer Welt;
  573. Aus freiem Munde tönet.
  574. Aus fremden Säckel, und dem Mann
  575. Aus Fürwitz sich verleiten ließ,
  576. Aus Gewohnheit sich der Magen regt,
  577. Aus ihrem Becher tranken wir,
  578. Aus ihrem Gleichgewichte weicht;
  579. Aus ihrem Munde Feuer sprüht,
  580. Aus Inbrunst sich verschnappen.
  581. Aus jedem Schornstein dir.
  582. Aus langer Weile keifen,
  583. Aus Männerhanden in ihren Schoos sich ergießt,
  584. Aus männlichen und weiblichen
  585. Aus nahen Grüften
  586. Aus seiner Hand sich über uns ergießt,
  587. Aus Spiegeln guckt die Schönen zu bestrafen,
  588. Aus Ungestüm sich Arm und Beine brach –
  589. Aus uns die Wahrheit, die allein der Weise liebt,
  590. Aus unser'm Schwestern-gremio
  591. Aus unseren Kanonen.
  592. Aus unserm Gold und Silber macht,
  593. Aus unsern Mörsern gelten.
  594. Aus Vater Noah's vollem Faß
  595. Aus vollem Hals,
  596. Aus vollen Backen preise.
  597. Aus vollen Pfeifen aus.
  598. Aus Ziegen, Ochsen, Schafe ward
  599. Ausleert, und nicht stets dabei
  600. Bald als Bändchen oder Knopf,
  601. Bald bergauf
  602. Bald bergunter
  603. Bald berührt' ich armer Schlucker,
  604. Bald den Wuchs der plump'sten Dindonnete
  605. Bald einem Becken vom Barbier,
  606. Bald engumgränzt ein ländlich Bild,
  607. Bald erhöht' ich dann als Musche
  608. Bald fiel's ihm ein, die Dichterschaar
  609. Bald Freundschaft, und bald Lieb' und bald die Ehe
  610. Bald Galle, bald Wasser, bald Wein.
  611. Bald hatt' er mit den Spangen
  612. Bald heizt man hier im Julius noch ein.
  613. Bald hüpft er auf dem Teiche,
  614. Bald in dem höchsten Putze, und bald nur
  615. Bald ist sie auch ein Schild, worunter Zwergen,
  616. Bald ist sie ein Memorial um eine Pfründe,
  617. Bald macht ein Bischen Sonnenschein
  618. Bald meiner Launen Geisel ist.
  619. Bald rütteln, schütteln lassen soll.
  620. Bald sang er mir in's Ohr,
  621. Bald schön bekränzt mit Rosen malt,
  622. Bald schuf er kleine Sträuche
  623. Bald sinkt in Eb'nen Berg und Baum,
  624. Bald sollst du's bitter fühlen;
  625. Bald that er sie umadrahen,
  626. Bald tippt' er mir die Wangen,
  627. Bald tropfenweis vom Nagel schlürft,
  628. Bald umziehen Runzeln
  629. Bald vor mir hin ein reiches Feld,
  630. Bald wandelte die Lust ihn an,
  631. Bald wie die kleine Lauscherin
  632. Bald wie sie sich zum Zeitvertreib
  633. Band deine Triebe.
  634. Bändiger der häßlichen Natur!
  635. Bänglich ward's den lieben Seelen,
  636. Bänglich wird mir, und der Minne
  637. Baß gedieh einst deutsches Blut
  638. Bäumend trutzt,
  639. Baut Menschenwohl hienieden,
  640. Baut nicht am röm'schen Vatican,
  641. Bedenke nur,
  642. Bedenke, Freund! welch' eine Einsamkeit!
  643. Bedenkt die ganze Litaney,
  644. Begann er so: »Des höchsten Berges Spitze,
  645. Begeht sie nicht, so spät als früh,
  646. Behängt euch nicht
  647. Beherzigte, die ach! lebendig todt,
  648. Behext ihr nun uns selber.
  649. Behextet Küh' und Kälber.
  650. Behutsam klopfen an der Thür,
  651. Bei all' dem Hauskreuz sucht er doch
  652. Bei alle dem ist dir kein Thier auf Erden
  653. Bei allen Eßgelagen;
  654. Bei Armuth wohnet:
  655. Bei deinen Kämpfen setzt es Blut,
  656. Bei der Gemeinde nicht verfiele,
  657. Bei deren Lob ich jetzt schon gähne,
  658. Bei dieser grossen Fei'rlichkeit
  659. Bei dir den treuen Mentor machte,
  660. Bei dunkler Nacht so lang das Licht,
  661. Bei einem Bruder Menschenfresser.
  662. Bei euch gewöhnet ohne Müh'
  663. Bei Glas und Glockenklang:
  664. Bei Gott! – ich tränk' ihn aus!
  665. Bei grossen Dichtern
  666. Bei hellen Thränengüssen,
  667. Bei Hymens festlichem Altar.
  668. Bei immer festverschloß'ner Thür
  669. Bei jedem Substantivo wird
  670. Bei Jedermann beliebt,
  671. Bei leisem Stöhnen
  672. Bei Mädchen eine Seuche ist:
  673. Bei Mädchen Wache hält,
  674. Bei Mädchen was zu gelten.
  675. Bei meinem Eid! mir schmecket nichts,
  676. Bei meinen höchstens Bisse.
  677. Bei Meister Jubal's Dudelsack
  678. Bei Menschen noch zu retten wäre,
  679. Bei Schönen, die sich putzen,
  680. Bei seinem Liebesbunde:
  681. Bei seiner heil'gen Messe fand,
  682. Bei seiner Liebe sie.
  683. Bei Serenaden – überall
  684. Bei solchem Schritt
  685. Bei Spiel und Assembleen,
  686. Bei Spielwerk oft, das höchstens Kinder freut,
  687. Bei Spröden seufzt, bei Sanften girrt,
  688. Bei Tag und Nacht so viele hundert Häscher
  689. Bei Tische lärmt und schreit und singt
  690. Bei Tische wegmoralisiren.
  691. Bei Trägen singt er Mährchen.
  692. Bei Trauerspielen, Operetten,
  693. Bei türkischen Schalmey'n,
  694. Bei uns armen Wissenschaftlern Spleen,
  695. Bei uns ist dieses Aemtchen schwer,
  696. Bei uns nicht mehr im Gange, dafür
  697. Bei unserm Fräuleinvolk sich aller Orten
  698. Bei welchem sich Geliebte, Frau und Freund
  699. Bei Zeiten ein,
  700. Bei'm Layenvolk für Lügenschmiede galten,
  701. Bei'm Sündenwägen
  702. Bei'm Wasserfall sich stets bewegt,
  703. Beide tragen ihre Kette,
  704. Beide würden wir dann deinen Küssen
  705. Beide zu vereinen in dem schönsten Glanz.
  706. Beim Sange die Zeit und der Wein.
  707. Beim schlecht'sten Futter zu:
  708. Bekam das grosse Schneckenhaus
  709. Bekam nicht durch ein schöpferisches Werde
  710. Bekam von ihm solch einen Biß,
  711. Bekäm' Herr Mond sein Augenlicht,
  712. Bekanntlich nichts geruhet zu goutiren,
  713. Belauschte dich mein Ohr:
  714. Belehren, was du bist.
  715. Belehrt vom Werth des Glücks hienieden
  716. Belehrt) an manchem Wintertage
  717. Beliebt, und überall – der Hahn im Korbe war,
  718. Bemühen sich,
  719. Bemühen sich, das Opfer dir zu würzen,
  720. Beneiden um ihr Heldenthum,
  721. Bepackt mit Gifte Zentnerschwer,
  722. Berg und Thal;
  723. Berliner Bibliothek.
  724. Beruhigt sie für diesen Fall,
  725. Berühmt ist, nicht für rein,
  726. Besah er sie, und lobte dann
  727. Beschützest du allein mit diesen Waffen
  728. Beschwerlichste aus allen:
  729. Besieht und fühlt und riecht.
  730. Besieht und kaufet
  731. Besorgt für ihren Unterhalt
  732. Bespiegelt und begäffelt sie
  733. Besser war einst Mädchengruß
  734. Bestand aus Steinen, groß und ächt,
  735. Beständig an den Schürzen.
  736. Beständig in den dunklen Regionen
  737. Beständig kanoniren läßt,
  738. Besteige sie! sie geht den besten Trab:
  739. Bestimmet er zu besser'm Brauch.
  740. Bestimmt und mißt
  741. Bestimmten meines Gatten Hand
  742. Bestürmt' ich Paphos, Heiligthum,
  743. Besucht in Jena Groß und Klein,
  744. Betheuern zuversichtlich mir,
  745. Betrachten im Verdau'n.
  746. Betrog'ne Mädchen aus dem Kerker riß,
  747. Beweist nicht die Vernunft mit ihren Gründen
  748. Beweist zu meiner Leier Glücke
  749. Beweist, daß Utz ein Dichter sey,
  750. Bezwingen, und die Schöne, die zum Raub
  751. Bibel und Gesangbuch las
  752. Bild't si a an Baz'n ein
  753. Bis an die Sterne,
  754. Bis an sein Ende blieb; der darum auch sein Reich
  755. Bis auf den heut'gen Tag fortan
  756. Bis auf ein kleines Doppelband,
  757. Bis dato nicht gekommen.
  758. Bis dato sprechen, noch auch schreiben.
  759. Bis dein Gedicht
  760. Biß den Muretus – doch wohin? –
  761. Bis die Mitternacht anbricht;
  762. Bis du nichts mehr hast.
  763. Biß einst Herr Momus den Thersit,
  764. Bis endlich ihr in unserm Vaterlande
  765. Bis er den Armen das Genick
  766. Bis es die Sünd'
  767. Bis hin gegen Westen an's Grab.
  768. Bis hin zum Maurenschwarme:
  769. Bis hin zur Schädelstatt des Ruhms getragen,
  770. Bis hin, wo ihr Ernährer lag,
  771. Bis mir vor Trinkbegier die Lippen glühen;
  772. Bis mit den Sternen sie nicht satt
  773. Bis oft die guten Lappen
  774. Bis sie den Schlei'r zerrissen.
  775. Bis sie sich wegbegeben.
  776. Biß unter'n Göttern wild um sich
  777. Bischöfe, so wie die Apostel geh'n;
  778. Bist du einst ein Weibchen,
  779. Bist du's, auf dem ein Theilchen uns'rer Brüder
  780. Bleibe dann, wie eine Büste,
  781. Bleibt ein Gefühl, das auch den Irrthum liebet,
  782. Bleibt immer stumm!
  783. Blickt auf, wohin das Auge fällt,
  784. Blieb mir, wie vor,
  785. Blind für das, was ihnen in der Nähe
  786. Bloß bereuen, zürnen, strafen, rächen,
  787. Bloß der Liebe Glück uns weih'n
  788. Bloß zur ew'gen Qual in's Daseyn rufst;
  789. Blühe, wachse, und gedeih' und werde,
  790. Blümchen prangen auf der Flur,
  791. Blutgieriger Tyrann!
  792. Böse Sage, Spott und Schmach
  793. Brächt' er wohl stündlich ihm freundlichen Gruß.
  794. Bracht' er zum Morgengruß,
  795. Bracht' er's zur Speis' ihr dar.
  796. Brächte mein liebendes, sehnendes Ach
  797. Brav Staub uns in die Augen.
  798. Breite gleicht dem Himmelsfirmament;
  799. Bricht der Wahrheit eb'ne Bahn,
  800. Bringen sie in seinen Händen
  801. Bringst geschwinder,
  802. Bringt er darin, wie Dichter pflegen,
  803. Brücken baut.
  804. Brüder, eu'res Daseins freu'n,
  805. Brüder, freuet euch zur Wette,
  806. Brüder, heut' uns huldigen:
  807. Brüder, machte sie uns leicht:
  808. Brüder, seht, so freu'n auch wir anheut'
  809. Brüder, seht, so seh'n auch wir anheut'
  810. Brüder, sonnet euer Augesicht.
  811. Brüder, und veredelt sie.
  812. Brüder, wärmet euch an diesem Strahl,
  813. Celarent foltert;
  814. Courage, rief er, liebes Kind,
  815. Cupido saß' im Auge hier,
  816. D' andern, die beim Hof'n sassen,
  817. D' Buebma muestens freili g'spüren,
  818. D' Weiber thaten fast verzagen,
  819. D'r andre hat in Prigel bissen.
  820. D'r ane hat das Maul aufg'rissen,
  821. D'Rauchfäng g'langen bis an Himmel
  822. D'rauf hollte sie sich jeden Tag
  823. D'rauf setz' er sich zum Milchtopf hin,
  824. D'rauf setzt er ohne allen Lohn, o je,
  825. D'rein giesset das Schicksal dem Zecher
  826. D'rin wohnet Trauer.
  827. D'rob sann er oft wohl hin und her,
  828. D'rum auf, ihr Brüder! segnet dankbarlich
  829. D'rum auf, ihr Brüder, seid bereit!
  830. D'rum braucht man auf dem Weg des Ruhms vor allen
  831. D'rum denket, hört er dich den Tag verkünden,
  832. D'rum drehen sie ihre Püppchen geschwinder, dann
  833. D'rum fand der Magistrat füt gut,
  834. D'rum freue deines Namens dich!
  835. D'rum füllt euch das Schicksal, ihr Zecher,
  836. D'rum haben auch die guten Götter immer
  837. D'rum haben auch die Menschen ihn
  838. D'rum hat er jeden,
  839. D'rum hat Madam wohl hundertmal
  840. D'rum hat'r Papirl gessen;
  841. D'rum Heil dem zu jeder Frist,
  842. D'rum hör', o Wien, mit beiden Ohren,
  843. D'rum höre sie: Trotz ihrem Glanz,
  844. D'rum hört noch an,
  845. D'rum hüllte sich die Weisheit aller Zeiten
  846. D'rum hüte dich vor dieser Pest,
  847. D'rum ist auch eine Dedication
  848. D'rum ist der Mann stets der Vokal,
  849. D'rum komm', und stille mein Verlangen,
  850. D'rum konkurriren liessen.
  851. D'rum laß die Stangen
  852. D'rum laß in dieser Specie
  853. D'rum laßt die Arbeit uns, und seyd
  854. D'rum laßt uns bald mit Sack und Pack
  855. D'rum lauren auch stets auf dich losen Näscher,
  856. D'rum lernet, was ein Hemmschuh sei, o je!
  857. D'rum liebt sie die Könige nicht.
  858. D'rum meinen Viele, die's bequemer finden,
  859. D'rum müh'n sie sich,
  860. D'rum nimm, o edler, theurer Mann!
  861. D'rum nimm, o edler, theurer Mann,
  862. D'rum Punktum! und kein Wörtchen mehr:
  863. D'rum reist er in sein Vaterland.
  864. D'rum schlägt es auch dem reichen Mann
  865. D'rum schmiß man auch den groben Schuft
  866. D'rum sehet in die Zukunft heut',
  867. D'rum sehet in die Zukunft heut',
  868. D'rum sehet in die Zukunft heut',
  869. D'rum sieht auch manches Weibchen, dessen Gatte
  870. D'rum stellt das Leyern
  871. D'rum trägt er auch vor aller Welt
  872. D'rum trat an ihre Stelle
  873. D'rum war er bei den Mädchen auch
  874. D'rum winkt uns die Freiheit vergebens;
  875. D'rum wisse: Wer vergißt, daß er einst klein
  876. D'rum wohl mir deutscher Vaterstrom,
  877. D'rum wollte man sie ändern.
  878. D'rum wozu soll sich der Mensch entschliessen?
  879. D'rum wünscht euch uns're Arbeit nie,
  880. D'rum zählt sie auch ein Heer von Freuden,
  881. D'rum zog man mir vor kurzer Frist,
  882. D'rum, Brüder, seht zurück und freut
  883. D'rum, Brüder, seht zurück und freut
  884. D'rum, Brüder, seht zurück und freut
  885. D'rum, daß du mich dereinst nicht auch als Richter
  886. D'rum, daß wir nicht wie Ignaz thun,
  887. D'rum, Freund, wär' es ja wohl der Mühe werth,
  888. D'rum, Herr Spavento! hör' er mich:
  889. D'rum, ihr Brüder, lasset uns im Stillen
  890. D'rum, nimmt es, Lieber, mich nicht Wunder,
  891. D'rum, o Gott, bewahre vor dem Wahne
  892. D'rum, Schwestern, denkt mit uns euch fein
  893. Da ärntet, wo wir säen.
  894. Da baut sie nun ihr Nestchen in der Stille,
  895. Da braucht es wohl kein Wiegenlied,
  896. Da brummt und keift und zwickt und quält
  897. Da dachte sich der Schadenfroh:
  898. Da deck' er deine Tiefen auf,
  899. Da der Apostel einst auch ohne Ablaß heilte,
  900. Da eine Grotte, dort bequeme Ruhestellen,
  901. Da fing er an zu lästern;
  902. Da flieht von dir, wie ein geschreckter Hase,
  903. Da ging bei frohem, deutschen Mahl
  904. Da gingen seine Waffenbrüder all'
  905. Da guckt, wenn man im Bett noch liegt,
  906. Da habi d' Ohren glei zug'stopft,
  907. Da hat er d'rauf her umer tappt,
  908. Da huldigt Strauch und Pflanze.
  909. Da ich kaum den meinen in die Sphäre
  910. Da ich von dir als ein Geschenk es habe.
  911. Da ist kein Pudendum, noch Scandalum,
  912. Da ist kein Strauch, wo du dich nicht verstecktest
  913. Da ist, fühlen wir oft kaum.
  914. Da kleideten der Weisheit schönste Kinder
  915. Da kommt Lakey, Friseur, Barbier
  916. Da kriegt er a Bierst'n in d'Händ,
  917. Da läßt der Mann sich hören:
  918. Da läßt sie meiner Wangen Roth,
  919. Da lebt' ein edler Ritter, groß an Geist,
  920. Da mag Herr Bachus immerhin
  921. Da muß der Mann
  922. Da nahm er eine Spinne tief
  923. Da nimmt er beide Backen voll,
  924. Da nistet' ich, zufried'ner Mann,
  925. Da pflegt er, wie ein kleines Kind,
  926. Da reißt er dir ringend den Gürtel entzwei,
  927. Da scheint dem Blicke
  928. Da schneiden sie vor Liebesgram
  929. Da schwand des Armen Noth, da wandelte
  930. Da schwimmt nun ihre Majestät
  931. Da schwindet Arg und Hehl und List,
  932. Da schwur im Angesichte
  933. Da soll kein Thier mehr schlafen:
  934. Da sollst du einen Platz, von Säulen bloß
  935. Da staunte man ob seiner Wuth,
  936. Da thun sie so erbärmlich klein
  937. Da trat er mit dem Spritzkrug hin,
  938. Da war kein Ziegel, den das Heer
  939. Da ward er Mann, sie Frau;
  940. Da werd' ich kurios, beseh'
  941. Da winkten Ehre mir und Ruhm.
  942. Da wird das Ehestandsjoch nicht hart.
  943. Da zerrinnen
  944. Da, Göttin, will ich mit Vertrauen
  945. Dabei bist du galant und sag'st
  946. Dabei der Grossen Gunst:
  947. Dabei ist dieses Gift sehr fein,
  948. Dabei ist er nach altem Brauch
  949. Dabei nur ein:
  950. Dabei sein eig'ner Schneider.
  951. Dacht nur, wann i draussen war:
  952. Dafür gelang's dem Semei,
  953. Dafür ist er auch ganz gemacht,
  954. Dafür mästen ihre Petzchen
  955. Dafür nobilitirt.
  956. Dafür zusammenholte.
  957. Dagegen protestiren.
  958. Dagegen weiß gar wundersüß
  959. Damit bringts keiner hoch,
  960. Damit dein Schlund sich füllt.
  961. Damit die Abgeschiedenen
  962. Damit du so, wie sie, dich auf der Bühne
  963. Damit er nicht ein Thier sich glaubt,
  964. Damit er schreiben könnt';
  965. Damit ich nicht verhungerte,
  966. Damit kein Sprößchen,
  967. Damit nun fernerhin von ihm gesprochen wurde,
  968. Damit wir nicht dem Strome gleich, –
  969. Damit's an Wechsel nicht gebricht,
  970. Damit, wenn Rangsucht euch entzweit,
  971. Daneben der Dorfjugend Schaukelspiel.
  972. Dank dir, daß du meinen Liebesträumen
  973. Danken würdet ihr uns müssen,
  974. Dann auch die deinigen hinzu,
  975. Dann der Imperativ formirt,
  976. Dann laß Phantasie und Herz,
  977. Dann laß uns beim ersten Kuß,
  978. Dann macht der liebe Gott
  979. Dann mehr im Bette bleiben:
  980. Dann nehm' ich halb von meinem Glücke,
  981. Dann Nilis werth zu leben hält,
  982. Dann nur schätzet es der Weise,
  983. Dann reich' ihm unverweilt die Hand:
  984. Dann schleichend Gift und trieb nicht mehr
  985. Dann siehst du, wie sie deine Kraft
  986. Dann soll der Verläumder mir eingesteh'n:
  987. Dann soll, Jedem unsichtbar,
  988. Dann spitzen sie das Züngelchen,
  989. Dann verstoßen raube.
  990. Dann wird in uns'rer freien Hand
  991. Dann wollen wir ohn' Unterlaß
  992. Dann, Freund, magst du vor ihm dich hüten.
  993. Daran die Gaumen letzen.
  994. Daran wirst du mit kluger Hand
  995. Darf alles, was er will und kann!
  996. Darf für sein Geld ein Freigeist sein.
  997. Darf ungestört ein Tagdieb sein.
  998. Darf, ohne Scham,
  999. Darin fängt er euch alle.
  1000. Darin sich baden,

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Gedichte:

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Zeilen

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Wortschatz

OPERONE