L Y R I K
Aloys Blumauer (1755-1798) - Gedichte

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

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Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

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Bohne, Johannes

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Hart, Julius

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Rückert, Friedrich


Aloys Blumauer (1755-1798)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Sämmtliche Gedichte

Lyrische Gedichte

Menschengrössen gibt es zwei hienieden
(Die beiden Menschengrössen)

O glücklich Land! auf das, wie's heißt, hernieder
(O-Tahiti)

Zwei Kräfte sind es, die den Menschen lenken
(Glaubensbekenntniß eines nach Wahrheit Ringenden)

O wohl mir, daß ich, deutscher Strom
(An die Donau)

Der stolze Mensch, an seines Lebens Ziele
(Die Buchdruckerkunst)

Bei meinem Eid! mir schmecket nichts
(Lied eines Landmannes, über den Fluch: Im Schweiß seines Angesicht's sein Brod zu essen)

Wer unter eines Mädchens Hand
(Lied der Freiheit)

Liebe, unser lang gepries'nes Leben
(Eile des Lebens an Minna)

Sie naht, sie naht die süsse Stunde
(Der Mann, am letzten Tage seiner Wünsche)

Holde Himmelstochter, deren Klarheit
(An die Weisheit)

Keine bange Sorge, liebes Mädchen
(Aufmunterung zur Lieb' und Lebensfreude)

Die Erde ist so groß und hehr
(Meine Wünsche)

Immerdar mit leisem Weben
(Sehnsucht eines Liebenden)

Die Tyrannin, die so viele Sklaven
(Widersprüche der Liebe)

Auf, Brüder, geniesset des Lebens!
(Tischlied)

Bänglich wird mir, und der Minne
(Die Sehnsuchtsthräne)

Sag' an, mein Lied! wo fern und nah'
(Die Donaufahrt)

In meines Lebens Flitterjahren
(Mein System)

Liebe Linde, du vor allen Bäumen
(An eine Linde zu P***)

Wer, Muse, dein göttliches Angesicht sieht
(An die Muse)

Auf laßt uns ein Liedchen beginnen
(Lied, gesungen auf der Landpfarre zu B***)

Hört Brüder, die Zeit ist ein Becher
(Trinklied)

O Mädchen, mehr als Götterglück
(An Lesbien)

Teuthold, mein Trauter, ist gangen von hier
(Lied, in Abwesenheit des Geliebten zu singen)

Zwei Augen sind's, aus deren Blicken
(Mina's Augen)

Wie die Sonne das, was Mutter Erde
(Der Blick der Liebe)

O, wie süsse
(Freude des Wiedersehens)

Wir sah'n den Kaiser wieder
(Das Lied von Belgrad)

Epigramme

Ein Geizhals fiel in einen Fluß, der tief
(Der Geizhals)

Der Mensch gleicht einer Münze, Freund!
(In das Stammbuch eines Reisenden)

Hier schloß mein Vetter Raps die Augen zu
(Grabschrift eines Spaniers für seinen gehenkten Vetter)

Man rühmt hienieden, wie ich sehe
(Das wahre Glück)

Als jüngst der junge Pfarrer Kant
(Die neue Pfründe)

Nackt ward ich zur Welt geboren
(Die letzten Worte eines Sterbenden)

Ich hab', o Herr, von ihrem Werth
(Wunsch eines Mahlers, dessen Kunst nach Brod geht)

Jüngst bat ich dich, mir einen Kuß zu geben
(An Lydien)

Thrax tapeziret alle seine Wände
(Der Büchersammler)

Es wundert dich, daß ein so garstig Ding
(Die Verwandlung)

Wenn man der guten Sara Lehren
(An Mlle. Jaquet, als Sara im Holländer)

Ein strenger Vater schrieb an seinen Sohn
(Brief eines strengen Vaters an seinen Sohn)

Die Schätze, die bisher nur allzutheuer
(An Born)

Liebe traf mich, meine Augen weinen
(Wunder der Liebe)

Ein Mann, dem eine Maus des Nachts den Schuh zerbiß
(Der Aberglaube)

Satyrische, scherzhafte und erotische Gedichte

In einer Stadt, es ist ein närrisch Ding
(Lob- und Ehrengedicht für die sämmtlichen neuen schreibseligen Wiener Autoren)

Warum, o neues Jahr! soll ich
(An das neue Jahr)

Des Sonntags weid' ich mich an unsern schönen Hetzen
(Unterhaltungskalender eines jungen Wiener Herrchens)

Ihr wollt, daß ich die Heiligen euch preise
(Eingang des ersten Gesang's des Mädchens von Orleans)

Dreimal beglückt ist der, der eine Jungfrau findet
(Eingang des zweiten Gesang's des Mädchens von Orleans)

O Freunde! fangen wir ein christlich Leben an!
(Eingang des fünften Gesang's des Mädchens von Orleans)

Schöpfer aller reizenden Gewänder
(Loblied auf den Hauptpatron der männlichen und weiblichen Schönheit)

Ha, wie rudert meine ganze Seele
(Liebeserklärung eines Kraftgenie's)

Hinweg von mir, ihr Furien
(Der Freier aus Religionsgründen)

Zu einem Bock, der, weil er schwarz von Haar
(Der Bock und die Ziege)

Star weiß alle Neuigkeiten
(Der politische Kannengießer)

Wer immer hier auf dieser Welt
(Der reiche Mann)

Der bösen Kritik Ursprung fällt
(Prolog zu Herrn Nicolai's neuester Reisebeschreibung von Obermayer)

O geniesset!
(Illussion und Grübelei)

Ich kenn' ein Künstchen
(Die Autorpolitik)

Vater hört's nur Wunder an!
(Der evangelische Bauernjunge, in der katholischen Kirche)

Um volle Rosenbeetchen
(Der Zephir und die Rose)

Herr Nicolai macht den Schluß, o je
(Nicolai's Reise, ein Lied)

Deutsche Mädchen höret mich!
(An die deutschen Mädchen)

O Mädchen, schaue nicht zu viel
(Lehren an ein Mädchen)

Frau Sonne, diesmal trifft sie's nicht
(An die Sonne)

Herr Mond, von mir erwart' er nicht
(An den Mond)

Er, pleno Titulo, Regent
(An den Wind)

Großmächtigster der irdischen Despoten
(An den Magen)

Unsterbliche, geliebte Schöne
(An die Langeweile)

Man will dir, Armer, jetzt den Abschied geben
(An den Teufel)

Du kleiner Nero, Compagnon der Läuse
(Lob des Floh's)

Du gutes Thier, auf dessen Haut wir schreiben
(Lob des Esels)

Du edles Thier, von dessen Fleisch wir essen
(Lob des Ochsen)

Du nützlich Thier, das man mit Eckel nennet
(Lob des Schwein's)

Verleihe mir nun auch, du aller Hühner
(Lob des Hahn's)

Großmächtige, zu Wasser und zu Lande
(Lob der Gans)

Du kleiner Sitz, von dessen eig'nem Namen
(Ode an den Leibstuhl)

Dem edlen Schmaucherorden
(Schmauchlied)

O Spiegel, wie lebendig scheint
(Das Mädchen an ihren Spiegel)

Herr Bachus ist ein schlechter Mann
(Gegenstück zu Bürger's Lied: Herr Bachus ist ein braver Mann, u.s.w.)

Dich führet Mars in's blut'ge Feld
(Ich und Du)

Hell über's Sterngewimmel
(Nach Horaz)

Mädchen, will man recht sich freu'n
(Die Kunst zu lieben)

Du lieber Gott, bald dankt' ich dir
(Wunderseltsame Klage eines Landmädchens in der Stadt)

Närrchen, sey nicht spröde
(Stutzerlied)

Ein Vogel kam geflogen
(Das Mädchen und der Vogel)

Sieh, wie der Mond, die Sterne prangen
(An Minna)

Traut, Mädchen, Amor'n nicht, er zieht
(Amor's Waffen)

Als Amor jüngst kam aus Paris
(Amor, als französischer Sprachmeister)

Der Tausendkünstler Amor ließ
(Der Rechenmeister Amor)

Wiesen, Auen grünen wieder
(Dem Fränlein L***)

Zauberin voll Liebreiz! ach vergebens
(Der Vater als Nebenbuhler seines Sohnes)

Dürft' ich Huldin, dich umfangen
(Lied an der Toilette der Geliebten zu singen)

Gelegenheits-Gedichte

Dies Leben, das uns geist- und weltliche Chikane
(Mein Dank an Stoll)

Kein Garten hat mich je vergnügt
(Empfindungen in dem neu angelegten Lustgarten Sr. Excellenz des Grafen von Kobenzl)

Joseph baut, und seinen Tempel gründet
(Joseph der Zweite)

Freund! hieß ich Adam, so wie du
(An meinen Freund Adam Bartsch)

Ein Plätzchen, wo auf nackten Felsenstücken
(Auf das Lustgärtchen der Frau Gräfin von Egger)

Deine frühesten Gefühle
(In das Stammbuch des Fräuleins Gabriele von Baumberg)

Wir alle freuten uns des Tag's
(Am Geburtsfeste der Gräfin E.v.T*.)

Weiß ist die Farbe der Freude
(An ***)

Hier schick' ich dir den selt'nen Freund zurücke
(An Alexinger)

Dem Liebenswürdigsten der Mädchen
(An Fräulein Nannette v. Spielmann)

Warum sonst Kaiser zu den Päpsten kamen
(Prolog an das Publikum)

So sah'n wir denn – was wir wohl nimmer sehen werden
(Epilog auf die Abreise Pius VI. von Wien)

So nah' ich denn zu diesem Feste
(Dem Fräulein von L*** zum Namensfeste)

Wie aus Florens Blüthenkranze
(Dem Fräulein von L*** bei Ueberreichung einer Rose)

Du liebe Zeit!
(Beitrag zu den Leichengedichten auf den Tod Marien Theresiens)

Einst stritten Cybele und Zeus sich in die Wette
(Die Wahl)

Briefe, Fabeln und Erzählungen

Es gibt, o Freund, der Dedicationen
(An Herrn Joseph Edlen v. Retzer)

Ein deutscher Druck der Hand, Freund! sey mein Dank
(An Herrn Blumauer)

O Freund, dem ich dies Blatt aus einer Gegend schicke
(Epistel an meinen Freund Pezzl, von Gastein im Salzburgischen)

Der Freundin, die mir jüngst durch einen köstlichen
(Dem Fräulein M*** von B*)

Ein Autor, Theure, der mit Ehren
(An Fräulein M. von B*)

Sey mir willkommen, theuerster
(Bittschrift der verwittweten Erzherzogin Austria an ihren neuen Gebieter Leopold II.)

So weih' ich denn mit Lust und Freude
(Dem Fräulein von L***)

Wie das neue Jahr kömmt angezogen
(Dem Fräulein von L***)

Als, rings umpflanzt mit wolkenhohen Thürmen
(An Herrn Blumauer, von J.F. Ratschky)

Fünf Monden lang
(An Herren J.F. Ratschky)

Wie bei Kindern um die Mittagsstunde
(An meinen lieben P*)

An seinem Fenster pinselte
(Die geschminkte Rose)

Ein schönbelaubter Weißdorn trotzte
(Der Feigenbaum und der Weißdorn)

Die Schwalbe, die beinah' in allen mildern Zonen
(Der Hausherr und die Schwalbe)

Ein edler Mann aus Frankenland
(Graf Lauzun)

Ein reicher Küster hatt' einmal
(Der Küster und sein Esel)

Freimaurer-Gedichte

O du, dessen Weisheit diesen weiten
(Gebet eines Freimaurers)

Seht, in Joseph's grossen, weiten Staaten
(Joseph der Zweite, Beschützer des Freimaurerordens)

Wie heißt die Schöne, die man bald
(Maurertugend)

Wie bau'st du mir, frug einst von ihren Zinnen
(Auf die Einweihung des neuen Tempels der Loge zur wahren Eintracht)

In jener alten, gold'nen Ritterzeit
(Auf den Hochw. Großm. von B*n)

Wollt ihr, Brüder, einen ächten Maurer kennen
(Empfindungen als Br. J. von S***s der Loge einverleibt ward)

Gute Menschen, die sich innig lieben
(An die Rosennätherin Schwester M.v.B.)

Lieder

Wir feiern den Festtag, ihr Brüder
(Cantate)

Freut euch heute, liebe Brüder!
(Cantate dem Hochwürdigen von B*n, gesungen bei einer Tafelloge zur w.E.)

Wie Pflüger mit Säen und Jäten
(Zum Schlusse der Lehrlingsloge)

Hier auf modernden Gebeinen
(Bei Eröffnung der Meisterloge)

Frohlocket, ihr würdigen Brüder!
(Zum Schlusse der Meisterloge)

Brüder, freuet euch zur Wette
(Tafellied)

Wollt ihr euch nach Maurerweise
(Tafellied gesungen bei einer Tafelloge z.w.E.)

Freude schweb' auf uns hernieder
(Tafellied dem Hochw. Großmeister von B*n)

Die Freude, Brüder, die wir heut'
(Zum Schlusse der Tafelloge)

Wir singen und schlingen zur Wette
(Kettenlied gesungen am St. Johannisfeste)

Wir folgen dem schönsten der Triebe
(Kettenlied)

Auf Brüder, und reicht euch die Hände!
(Kettenlied gesungen am Geburtstage des Hochwürdigen Großmeisters v. B*n)

Laßt uns den Fasching loben
(Kettenlied für den Fasching gesungen bei einer Tafelloge zur w.E.)

Gesundheiten

Er ist's, dem, mit Weisheit vermählet, schon frühe
(Gesundheit auf den Kaiser)

Den Edlen, die in einen Bund
(Gesundheit auf die Obern des Ordens)

Wohl und Weh lag in der Stunde
(Gesundheit auf den Hochwürdigen Großmeister v. B*n, ausgebracht bei einer Tafelloge z.w.E.)

Zwei Zonen sind es, die wir preisen
(Gesundheit auf die beiden Lichter in Osten)

Unter unsers Bundes Schwestern lebe
(Gesundheit auf die sehr ehrw. Schwesterlogen zur gekrönten Hoffnung, zum heiligen Joseph, zu den drei Adlern, zur Beständigkeit und zur Wohlthätigkeit)

Auf, Brüder, laßt uns jetzt den theuern
(Gesundheit auf die sehr ehrw. Brüder Stifter der Loge zu w.E.)

Dem Edlen hier in unserm Kreise
(Gesundheit auf Bruder F**r., ausgebracht bei einer Tafelloge)

Der Eintracht und der Schwestern Preis
(Schwestergesundheit, ausgebracht am Johannisfeste)

Das erste, Schwestern, was ich heut'
(Schwesterngesundheit, ausgebracht am St. Johannisfest)

Hört, edle Schwestern! eh' wir, voll
(Schwesterngesundheit ausgebracht bei einer Schwesterntafel)

Freund Amor, Schwestern, der, wie euch
(Schwesterngesundheit, ausgebracht am Constitutionsfeste)

Man spricht, ihr Schwestern, und mit Recht
(Schwesterngesundheit, ausgebracht bei der Geburtsfeier des hochwürdigen Großmeisters v. B*n)

Aus unser'm Schwestern-gremio
(Schwesterngesundheit, am Namensfeste der Schwester Theresia von S***s)

Die Zeit, wo Schwestern, uns und euch
(Schwesterngesundheit, ausgebracht bei einer Tafelloge z.w.E.)

Höret, Schwestern unser Flehen
(Schwesterngesundheit, ausgebracht bei einer Tafelloge z.w.E.)

Schwestern, laßt euch's nicht verdriessen
(An die Schwestern)

Wenn unser Meister Ignaz heißt
(Schwesterngesundheit am Namenstage des Hochw. Großm. von B*n)

Wir sitzen gleich den Mönchen hier
(Schwesterngesundheit, ausgebracht bei einer Tafelloge z.w.E.)

Euch, Schwestern, die ich allzulang
(Versöhnungslied an die Schwestern)


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Wortschatz

OPERONE