L Y R I K
Sigmund von Birken (1626-1681) - Gedichtzeilen

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Sigmund von Birken (1626-1681)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen

  1. (Bässern Dank ich dorten gib)
  2. (Wie dein Wort dich gibt zu lesen)
  3. Abba!
  4. Aber ach! der Rost der Sünden
  5. Aber Bösen böse seyn:
  6. Aber, ist er schon verblichen,
  7. Abwend auch allen Schaden.
  8. Ach beschneid auch unsre Zeiten,
  9. Ach da, da werd ich dich nit finden.
  10. Ach dein andres Wiederkommen
  11. Ach dein Geist dich in mich präge,
  12. Ach deine Schulter büst vor mich,
  13. Ach der Heyland klaget!
  14. Ach der hohen Gnaden-Sach,
  15. Ach der Tod das Garn bald zücket,
  16. Ach die Ursach war auch ich,
  17. Ach dieser Glaub mich allzeit tröst:
  18. Ach du hast aus Lieb dein Leben
  19. Ach du kanst und wilst erquicken,
  20. Ach er versucht mich durch die Welt,
  21. Ach erkenn uns für und für,
  22. Ach gewähr mich diß allein:
  23. Ach Herr! ich bin dein Geschöpfe,
  24. Ach Herr, mich such,
  25. Ach hilf ihn überwinden mir,
  26. Ach ich armes Schäflein schreye
  27. Ach ja! du und ein Sünder sind
  28. Ach ja,
  29. Ach lange machet bang dem Herzen.
  30. Ach laß an meinem Ende
  31. Ach laß mich gehn auf diesem Steg,
  32. Ach laß mir heut
  33. Ach mach mein Herze dir bequem
  34. Ach meine Schuld jagt dich von mir.
  35. Ach meine Sünden drücken dich,
  36. Ach mich stechen im Gewissen
  37. Ach mich tröst' in allem Leid
  38. Ach möchte, was ich seufftzend gib
  39. Ach nimm in Hut
  40. Ach nit eine würd ich haben.
  41. Ach pflanze du Zufriedenheit in mich,
  42. Ach reiss mir diese Augen aus:
  43. Ach ruffe mir,
  44. Ach sein Schweiß ist rothes Blut!
  45. Ach sie ist freylich nicht der Ort,
  46. Ach so komm, hol uns zu dir.
  47. Ach so laß mich deiner hier
  48. Ach so will ich nur alleine
  49. Ach solt ich aufgeben
  50. Ach wie nichtig
  51. Ach wo ist Raht?
  52. Ach! daß dann das
  53. Ach! dein Heil ist Sein Verlangen
  54. Ach! dein Jesus dis Sein Grab,
  55. Ach! denk, wir sind ja Jesu Brüder,
  56. Ach! der Fürst der Höllenhütten
  57. Ach! diese Ehr
  58. Ach! diese überwand der Held,
  59. Ach! diesen man begrub mit dir:
  60. Ach! dieses macht mich kühner,
  61. Ach! du kanst mich schmeissen nieder
  62. Ach! du möchtst erbitten dir
  63. Ach! du must mit Hand anlegen:
  64. Ach! durch die Sünd
  65. Ach! er wünscht nur meinen Schaden:
  66. Ach! hätt ich dann ein ganzes Meer,
  67. Ach! ich bin böß, wo ich am frömmsten bin:
  68. Ach! laß nit seyn verdorben,
  69. Ach! meine Seel nach Haus begehrt!
  70. Ach! mit was für Schmerzen! –
  71. Ach! raum dem Feind zu viel nicht ein,
  72. Ach! schenkst du uns doch unbegehrt,
  73. Ach! sey unser unvergessen
  74. Ach! wann soll von der Erden
  75. Ach! wer gibt nun auch Threnen mir,
  76. Ach, ach, ach, der Engel zier,
  77. Ach, ach, aller Hirten Zier,
  78. Ach, ach, der Geschöpfe zier,
  79. Ach, ach, unsre Demutzier,
  80. Ach, ach, unsre Freundeszier,
  81. Ach, ach, unsre Freundeszier,
  82. Ach, ach, unsre Lebenszier,
  83. Ach, ach, unsre Liebeszier,
  84. Ach, ach, unsre Seelenzier,
  85. Ach, ach, unsrer Erden Zier,
  86. Ach, bittrer Scheidegruß!
  87. Ach, das ist meine Freud'!
  88. Ach, deß Himmelskron und Zier,
  89. Ach, mir wird weh' geschehen.
  90. Adams alten Balg ablegen
  91. All' Augenblick und Stunden.
  92. Alldort vor deines Reiches Thron,
  93. Alle färtig, ihm zudienen.
  94. Alle Glücks- und Unglücks-Fälle.
  95. Alle Haab hab ich in dir.
  96. Alle Jahr' üm diese Zeit
  97. Alle Müh ist ganz ümsunst.
  98. Alle Schulde.
  99. Alle Wochen zehle:
  100. Allein von Dir
  101. Aller Unmut sich begräbt,
  102. Aller Zorn der Höllen-Scharen
  103. Alles hat zu machen Macht,
  104. Alles kommt von oben ab.
  105. Alles lebt von deiner Gnad.
  106. Alles Weinen geht zu Grab;
  107. Alles, eh' es ward und wird;
  108. Alles, was erschaffen, weine,
  109. Allweiß du bist:
  110. Als andre sehn,
  111. Als Arbeit und Mühe.
  112. Als Blut von dir abrinnen.
  113. Als Deiner Gab
  114. Als der Feind bezwungen weichet.
  115. Als des Höllen-Wolfes Rachen
  116. Als dich so quälte Durstbegier
  117. Als du aufgiengst, ihre Sonne,
  118. Als eine Schuld vor mein Unschuldig-seyn.
  119. Als er itzt gab gute Nacht.
  120. Als mein Hertz verlangen kan.
  121. Als ob dein Raht an meinem Willen hienge.
  122. Als sie wieder sahen dich;
  123. Als was dem Verstand gefiel,
  124. Als zu Grabe:
  125. Alsdann so komm ich bald zu dir.
  126. Alsdann so such ich dich mit Schmerzen,
  127. Alsdann, wann meine Sünd in mir
  128. Also lern ich und verstehe,
  129. Also lern ich und verstehe,
  130. Also werd ich wunder schauen.
  131. Also zum Hause werd erkohren.
  132. Am Creutz' auß deinem Hertzen trieb',
  133. Am Creutzesholtze klebet?
  134. Am ersten du nach Gottes Reiche tracht,
  135. Amarante, Liebesblüthe!
  136. Amen, ja, ich bin erhört.
  137. An deiner Gnade kleben.
  138. An dem Fluch-Holz kleben.
  139. An dem Freytag woltst du heut
  140. An diesem Tag hab deine Lust am Herrn:
  141. An diesem Tag mit Bitten Gnade kauf;
  142. An dir wieder stehen auff.
  143. An ihm ich bleibe grün
  144. An Ihm ich kleb im Glauben.
  145. An ihn kan ich mich preisen.
  146. An meinem Gott ich hange,
  147. Andre groß, dich aber klein,
  148. Andren, die auch hungrig sind;
  149. Angst ihn überfället;
  150. Ärgern, stossen und zerschöllen:
  151. Armuth hier macht dorten reich.
  152. Auch angefast
  153. Auch dar anbegunnen.
  154. Auch dein Tod hat ihn geweiht,
  155. Auch der Arme ist dein Kind.
  156. Auch die harte Felsen-Erd
  157. Auch ein Hündlein geilt solange
  158. Auch Glück auf meinen Stegen.
  159. Auch mich aus diesem Leben.
  160. Auch mich soll nichts beschämen nicht,
  161. Auch wohl in deinen schallen!
  162. Auch, die Er vor dich empfangen,
  163. Auf Bös' und Gute sehen scheinen.
  164. Auf daß es mich, ists böse, nicht gefähr.
  165. Auf daß ich süß erwarme.
  166. Auf daß mein Jesus lache.
  167. Auf dein Wort in deinem Nahmen
  168. Auf deine Schauspiel-Bühn,
  169. Auf dem Lockheerd dieser Welt.
  170. Auf dem Lockheerd mög erhaschen.
  171. Auf die Deinen:
  172. Auf die der Feind so tobet.
  173. Auf einem Pfad,
  174. Auf einen Wandrer lauren.
  175. Auf Erd begehr' ich nichtes sonst,
  176. Auf Erd herab geronnen;
  177. Auf Erden hier wohnt lauter Unverstand,
  178. Auf Gott Vater, Sohn und Geist.
  179. Auf ihn bläst.
  180. Auf kurze Zeit folgt lange Ewigkeit.
  181. Auf meiner Zung erklinge,
  182. Auf treuer Hand enttragen:
  183. Auf, auf, mein Herz! leg alles irdisch' ab.
  184. Auf, auf, mein Herz, und du, mein ganzer Sinn!
  185. Auff der Bahn, die er uns brach,
  186. Auff Dir sie, Jesu, regten sich,
  187. Auff Wunden kan man Wunden sehn,
  188. Augenblick
  189. Aus deiner Gnadenschoß.
  190. Aus deiner Seiten-Wunde
  191. Aus deines Leibes Marter-höl!
  192. Aus dem Leid zum Land der Wonne.
  193. Auß dem Regen Sonne machen.
  194. Aus dem todten Leben eilt,
  195. Aus der Nacht zum Haus der Sonne,
  196. Aus diesem Jammerthal
  197. Aus diesem Kerker trachten.
  198. Aus Gütigkeit
  199. Aus tausendfachen Stricken?
  200. Aus welchen kommt Witz und Verstand gerunnen.
  201. Ausgeführt mein Leben,
  202. Bäch und Brunnen, Wald und Klufft!
  203. Bahnt den Weg zu Freuden.
  204. Bald aber auch dein Zorn ergreift
  205. Bald bild' ich mir Verdienst und Frömmkeit ein
  206. Bald diß Leid von ihnen wich,
  207. Bald er versuchet mich in mir,
  208. Bald er wider leben wird;
  209. Bald so geht die Nacht vorüber
  210. Bässer hier als ewig dort.
  211. Bässer taugen,
  212. Bässern dein Geschöpfe mich:
  213. Bäumt wider uns die Wellen;
  214. Befihle Gott heut deine Weg' und Sachen
  215. Begehr' ein Mensch, dann sonst wär er verdorben.
  216. Begehret meinen bittren Schaden.
  217. Beglückt ihn sein Vermählen,
  218. Bei Gott man bleibet unverführt.
  219. Beist er itzt schon als Laugen.
  220. Bekehr zu dir,
  221. Beug' ferner allem Unfall für,
  222. Bey den Gefärten, bey der Welt
  223. Bey den Gefreundten: ach da ruht
  224. Bey dir die Sonn einkehret heut,
  225. Bey dir ich ewig bleibe.
  226. Bey dir, mich zuerhalten.
  227. Bey ihr und mir!
  228. Beyde bey mir ziehen ein.
  229. Bezahle durch Loblieder.
  230. Bild dir Gottes Ordnung ein,
  231. Bild Ihn dir
  232. Bin blind, mein Heil zu sehen.
  233. Bin dürr und todt ohn' ihn.
  234. Bin ich bös: du hast gebüst,
  235. Bin ich der Welt zuschlecht,
  236. Bin ich doch getaufet worden
  237. Bin ich erlöst,
  238. Bin ich frey von groben Sünden,
  239. Bin nicht zufrieden mit dem Meinen;
  240. Bin von der Nacht ümfangen.
  241. Biß daß das Böse von mir läst.
  242. Bis daß du erhörest mich.
  243. Biß daß man mich
  244. Bis das Reiseziel den Rücken
  245. Bis der Tod all-solcher Noht
  246. Biß du auß der Eitelkeit
  247. Bis er hat das Ziel erreichet.
  248. Bis es eine Gab empfange:
  249. Bis ich
  250. Biß ich seelig komm zu dir.
  251. Bis ich zu dir komme dort.
  252. Biß sie bey dir mög leben:
  253. Bist Du bey mir,
  254. Bist du bey mir, so werd ich nicht
  255. Bist du es nicht, du Schöpfer aller Dinge,
  256. Bist du mein, was mangelt mir?
  257. Bitten dich üm diese Gab:
  258. Bitten, was mir schaden solte,
  259. Bleib auch zu Haus,
  260. Blind sind wir uns vorzusehen,
  261. Blind wie eine Fledermaus:
  262. Blinde Unvernunft, schweig stille!
  263. Blinket, flinket ihr dort oben:
  264. Blumen liebe ich und biete
  265. Blutes Purpur auf sie spritzt.
  266. Blutschweiß auf die Erden,
  267. Bös bin ich ohn deine Güt:
  268. Böser Leute,
  269. Böses hast Du abgewandt.
  270. Böses ist von uns geschieden,
  271. Brauner Abend, sey willkommen!
  272. Brennt und glüt
  273. Brich bald an, du Sonntags-Liecht!
  274. Bring mich wieder zu der Heerd;
  275. Brod wir heischen, deine Kinder.
  276. Brod, O reicher Gott, uns gibe,
  277. Buß und Heyl zu binden.
  278. Büst mein Schlämm- und Schlecken.
  279. Christen wie der Phönix sterben,
  280. Da aus offner Himmelspforten
  281. Da diesem Rund das Liecht ist aufgegangen.
  282. Da du selbst Mithelfer bist?
  283. Da du so gütig bist?
  284. Da ich dich lassen muß,
  285. Da ich dir meinen Danck für voll
  286. Da ich Himmel-ein geführt
  287. Da ich sanft geschlaffen,
  288. Da ich verlohrn,
  289. Da keine Plag,
  290. Da keine Zung dich loben wird.
  291. Da man aus den Wegen fällt.
  292. Da man dich findet, ist dein Wort:
  293. Da man hat ewig-süsse Ruh:
  294. Da meine Bosheit beisset mich.
  295. Da mich umfing des Todes Bild,
  296. Da werd ich seelig werden.
  297. Da will ich dich ewig loben.
  298. Da will ich mich nach dir ümsehen,
  299. Da will ich suchen spat und früh
  300. Da wir werden wieder sehen
  301. Da wirst du den Weitzen sichten,
  302. Daher mein Werk,
  303. Dahin will ich mich jetzt im Geiste schwingen,
  304. Dahin, O HERR, dein Göttlichs Wort
  305. Dank sey dir, Gott,
  306. Dank' ab, O Jesu, deinen Knecht:
  307. Danken Gott vor Seine Hut:
  308. Dann ich weiß, du wirst einbrechen
  309. Dann leb ich, wann ich dich habe.
  310. Dann reis ich ab
  311. Dann was seyn sol,
  312. Dann, Vater, Du
  313. Daran, O Du mein Seelenbrod,
  314. Darein ich mich vergangen.
  315. Darf ich nicht als Kind und dein,
  316. Darff den die schnöde Creatur
  317. Darinn tritt ab und auf
  318. Darüm ach verhüt in Gnaden,
  319. Das auf mein Verderb gestellt.
  320. Das bäste Teihl, O Gott, erwähl ich mir,
  321. Daß bezahlet mögen seyn
  322. Das böse Teihl dort ewig muß behalten.
  323. Das Creutz, die Angst und Plagen.
  324. Daß das Neue Jahr gut sey.
  325. Das dein Stab und Stimme führt.
  326. Daß dein Tag mich nicht im Naschen
  327. Daß der Feind mich nicht verführe
  328. Daß der Geist des Himmels hier
  329. Daß der Richter selber spricht:
  330. Daß der Trübsal schwarze Nacht
  331. Daß der Wille nichts mehr will,
  332. Daß die Axt in deiner Hand
  333. Daß diß Haus mög schön und rein
  334. Das dort in Purpur eingehüllt
  335. Daß drey Eines könne seyn.
  336. Daß drey Eines könne seyn.
  337. Daß du mich auch gestellt
  338. Daß du mich stäts reine finden
  339. Daß du mir Seel- und Menschgestalt gegeben,
  340. Das du mir untergeben.
  341. Daß du zuspott
  342. Das Dunkel bricht,
  343. Das End soll sie ergetzen,
  344. Daß er in dir mög seine Ruhe finden.
  345. Daß er solt Gottes Meister seyn.
  346. Daß er uns nicht zu streng befecht
  347. Daß er uns viel Früchte zeig'!
  348. Daß es etwan heischt von dir.
  349. Daß es wär mein Verderben.
  350. Daß es zur Noht
  351. Das gib ich dir zu Dienste wieder.
  352. Das glaub ich fest:
  353. Daß Gott sie woll mit Segen überschütten.
  354. Das Grasmahl machte süß,
  355. Daß ich deine Münz auf Erden
  356. Daß ich deinen Willen weiß.
  357. Daß ich Demut von dir lern
  358. Daß ich dir geb Lieb üm Lieb.
  359. Daß ich dir mög leben.
  360. Daß ich ein Kind deß Lebens bin,
  361. Daß ich ein Mensche bin.
  362. Daß ich frölich steh vor Dir,
  363. Daß ich frömmer mög aufstehen,
  364. Daß ich lebe für und für.
  365. Daß ich mich nit ferner kränke.
  366. Daß ich mich vergangen hab.
  367. Daß ich morgen mög die Bahn
  368. Das ich nicht will, das Böse, ich erfüll
  369. Daß ich nit blind und unvorsichtig lauffe
  370. Daß ich seelig walle.
  371. Daß ich seh und preise
  372. Daß ich stäts, ich böser Sünder,
  373. Daß ich vergesse meine Pflicht
  374. Daß ich verzweifflen soll an dir,
  375. Daß ich vor dir aus Trotze murrend werde,
  376. Daß ich vor dir so fliehe
  377. Daß ich werd ein Schäflein funden,
  378. Daß ich, was Gott-gefällig heist,
  379. Das ihn Himmel-ab getrieben;
  380. Daß in Ohnmacht wirfft die Sünde.
  381. Das ist dein' Action,
  382. Daß kein Gestürm
  383. Daß kein Irrliecht mich verführe.
  384. Daß kein Unfall mich gefället,
  385. Das Leben wollen schencken.
  386. Das leichte Luftgeflügel.
  387. Das Leid der Nacht ist überhin.
  388. Das Liecht erwacht,
  389. Daß Lob mög finden sich
  390. Das macht mich wohlgemuth.
  391. Daß mein Gebet zu dir hin mag,
  392. Daß mein Herz nit sey beladen
  393. Daß mein Herz, mit Reu erfüllt,
  394. Das mein soll seyn und bleiben für und für:
  395. Daß mein Thun sey wolgethan.
  396. Daß mein Verstand nit mög deß Guten fehlen,
  397. Das meine mich erwürgen will.
  398. Daß mich Gott nicht ließ ewiglich,
  399. Das mir dann ist desto lieber,
  400. Das mir hat Freud' erworben.
  401. Daß Mose Fluch
  402. Das muß geschehn,
  403. Daß nicht in der Hölle mir
  404. Daß nicht nach dem Sterben
  405. Das nicht reiß' in Ewigkeit!
  406. Das nimmst Du an:
  407. Das schafft Deine Gütigkeit.
  408. Das schickt sich wol:
  409. Das Schwerd zuführen werden schwach,
  410. Daß sie auf Jesum zielen.
  411. Daß sie dich hab zum Freunde.
  412. Daß sie fäster fassen kan,
  413. Daß sie sich mög mit Himmelspeise laben.
  414. Daß sie unser Leben labe.
  415. Das steht bey deiner Güte,
  416. Daß Straff un Pein
  417. Das tuht Gott, der Alles kan.
  418. Daß vor deinen Thron zutreten
  419. Daß vor dir ich fein erscheine
  420. Daß will unter diesem Dach
  421. Das wir auch so oft verzehrt.
  422. Daß wir Gottes Kinder werden,
  423. Daß wir so vertragen werden.
  424. Das wirst Du auch thun Morgen.
  425. Das Wunder-Oel
  426. Das zerbrechen wil vor Schmertze.
  427. Das zurück
  428. Das, das war dein Verlangen.
  429. Dein allweises Wissen.
  430. Dein Amt und dein Beruff,
  431. Dein Aug siht ins Gemüte,
  432. Dein Bild in der Sonn ich sehe,
  433. Dein bin ich in Ewigkeit
  434. Dein Blut mich im Tod begleit
  435. Dein Creutz sey meines Creutzes Trost,
  436. Dein Dürsten meiner Seelen Kost,
  437. Dein Engel ists und nicht der Tod,
  438. Dein Engel Schutz
  439. Dein Engel sey mein Geselle,
  440. Dein Engelheer
  441. Dein Geist beglanze meinen Geist,
  442. Dein Geist in mir. Laß mich nur ihm zuhören
  443. Dein Geist mir helf empfehlen wol
  444. Dein Geist mir schreyen helf im Tod:
  445. Dein Gemüte
  446. Dein Gepräg hat er geblendet.
  447. Dein Geschenk mit Dank verzehren.
  448. Dein Geschicke
  449. Dein Geschöpfe, unser Leib.
  450. Dein Gesetze laß mich kehren,
  451. Dein Gesicht
  452. Dein getreuer JESUS wancken.
  453. Dein Gnaden-Raht sey meiner Wünsche Füll.
  454. Dein Gnaden-Strahl
  455. Dein Gnadenaug' bleib' offen;
  456. Dein Gott, von dem Du kamest.
  457. Dein Heer mir zu Hütern machen.
  458. Dein HimmelZelt
  459. Dein ist alles hier auf Erden:
  460. Dein Jesus, unser Fleisch und Bein:
  461. Dein Kind bin ich:
  462. Dein Leid nenn' ich meine Freud:
  463. Dein lieber Sohn, jens Leben mir erworben.
  464. Dein Liecht schon tritt herzu.
  465. Dein Pilger-Hut.
  466. Dein Reden und Geleite.
  467. Dein Schutz wollt' mich beglücken.
  468. Dein sind, O Gott, die Gaben:
  469. Dein Sohn die Schläge für uns hielt,
  470. Dein Sohn unser Bruder ist.
  471. Dein Tod in harter Creutzesnoht
  472. Dein Tod noch beweinet werden,
  473. Dein Tohn bin Ich
  474. Dein Verspeyen muste mir
  475. Dein Wanderstab sey Christi Blut,
  476. Dein weiser Raht schon in Gedanken führt,
  477. Dein Will, O GOTT, sey meines Willens-Will!
  478. Dein Will, ô GOTT, soll auch mein Wille seyn,
  479. Dein Wort verspricht:
  480. Dein Wort, dein heiligs Wort allein
  481. Dein' Allmacht sey bey mir!
  482. Dein' Ordnung hier
  483. Dein, O Gott, und auch darneben
  484. Deine Allmacht-Hände.
  485. Deine Angst und Bande,
  486. Deine Augen
  487. Deine Creutzes-Schande,
  488. Deine Geisel, Dornen Kron,
  489. Deine Gnad hat mich geschützet,
  490. Deine Gnad mich fähig nenne
  491. Deine Gnade, die da nit
  492. Deine Hand hat mich gestützet.
  493. Deine Hand mir nützer gibt,
  494. Deine Kräffte
  495. Deine Liebe diesen Tag
  496. Deine Macht sie stärker mache.
  497. Deine Marter sehen:
  498. Deine Münz, die vor dir gilt.
  499. Deine Noht auf Erden kennen
  500. Deine Pein;
  501. Deine Speichel, Schläg uff Schmach,
  502. Deine Wahl dir selber kan
  503. Deine Weißheit weiter siht.
  504. Deinem Kind gib nicht das Messer,
  505. Deinem Kind vergeben seyn.
  506. Deinem weisen Raht gemässe.
  507. Deinen Freytag halten:
  508. Deinen König nun nicht mehr,
  509. Deinen Schöpfer leiden sehn,
  510. Deinen Schöpfer sterben:
  511. Deinen Tod, O Gottes Sohn,
  512. Deinen Trost herwieder hallen.
  513. Deinen Willen
  514. Deiner hier vonnöten hat.
  515. Deiner Jünger treues Herz,
  516. Deiner Weißheit will ich trauen
  517. Deines Reiches Freud zumehren.
  518. Dem Crocodil, in Rachen
  519. Dem die Himmel Jubelschreyen
  520. Dem Er Sich für dich hingab.
  521. Dem folgt manches tausend Bienen,
  522. Dem Fus, Roß oder Wagen.
  523. Dem Geber aller Gaben.
  524. Dem Geschäffte
  525. Dem ihr stundet zu geboth.
  526. Dem sie auch sind wohlbekandt.
  527. Dem starcken Feind zu widerstehn.
  528. Demut muß aufwarten hier
  529. Den auch Dein Sohn versühnet.
  530. Den bittern Scheidegruß,
  531. Den deinen hier
  532. Den du führest bald zur Ruh',
  533. Den du mir zuerkandt.
  534. Den Feinden gib zufühlen,
  535. Den Geist, wann er nun reisen sol,
  536. Den grossen Herren schenkt man hier.
  537. Den Himmel und das Leben
  538. Den kein Nordensturm umwehet.
  539. Den laß mich auch erlangen.
  540. Den Leib ins Grab zufassen.
  541. Den Leib send' ich zu Grabe,
  542. Den Mörder, der dir hieng zur Seit,
  543. Den Saal geziert mit Sternen,
  544. Den Schmertz, der mich erquicket.
  545. Den schwachen Docht befeuchte.
  546. Den sihest du mit Langmut-Augen an,
  547. Den Threnenstrom von Augen,
  548. Den treuen Hülffentblösten
  549. Den Verstand must Weißheit füllen,
  550. Den Weg mich mache sehen.
  551. Den Wunsch zu meinen Lieben:
  552. Den, der beharrlich Sünden häuft.
  553. Den, der mich so hoch verpflicht,
  554. Denk hinterwärts,
  555. Denk', daß nur Belohnung hab',
  556. Denke, daß es Gott getahn.
  557. Der alle Haar auf meinem Haubt gezählt,
  558. Der alles Liechtes Quelle.
  559. Der alles weiß und kan:
  560. Der Artzt ist kranck und stirbet schier:
  561. Der Bach, von meinen Zähren
  562. Der beglückter ist als ich,
  563. Der behält in Leid und Freuden
  564. Der da kann
  565. Der da reicher und geehrter,
  566. Der deine Güt,
  567. Der deinem Raht
  568. Der dem Adam Odem gab.
  569. Der Demut-Weg –
  570. Der den Bau des Glaubens stützet.
  571. Der des Tages Liecht gemacht
  572. Der dieses Rund in seinen Armen hält,
  573. Der dort mich solt hönen.
  574. Der du allen theilest aus.
  575. Der du des Liechtes Vatter bist,
  576. Der du dort im Himmel bist,
  577. Der du kommst zu unsrem Frommen.
  578. Der du nicht schläfest in der Nacht,
  579. Der du uns dem Tod genommen.
  580. Der du, Jesu Abgesandter,
  581. Der dürre, blasse Neid,
  582. Der Engel Freud zumehren.
  583. Der ergrimmten Wölffe Sinn.
  584. Der erste soll heut vor die andren bitten,
  585. Der erste wird die andren sechse zieren,
  586. Der Feinde böse Tücke
  587. Der Feinde mich betroffen.
  588. Der Geber hört sich schmähen,
  589. Der gesehen und versehn
  590. Der Gnaden Mäng
  591. Der Helffer muß verschmachten.
  592. Der Herr und Meister der Natur,
  593. Der Himmel ist behangen.
  594. Der Himmel ist der Weißheit Vatterland:
  595. Der Himmel mich.
  596. Der Himmel wird mich laben
  597. Der Himmelsteg!
  598. Der Hoffart Sinn
  599. Der Hölle noch entlauffet.
  600. Der ich mit Sünd
  601. Der keinem Menschen sihet gleich?
  602. Der König aller Ehren,
  603. Der Lebensherr verstirbet.
  604. Der Leib ist lauter Schrunden,
  605. Der Liebe Läng,
  606. Der liebe Todt macht alles gut.
  607. Der macht unsern Tritt gewiß
  608. Der Menschen Lebenslauff.
  609. Der mich auch hol, den Boten zu?
  610. Der mich hinführt aus aller Noht,
  611. Der mich mag machen groß un auch geringe?
  612. Der mich ohn mich aus nichts gemacht,
  613. Der Michal dort, mit Weinen.
  614. Der mir deß Menschen Namen sag?
  615. Der mir gibt das Leben.
  616. Der Mitler gibet gute Nacht,
  617. Der Mose naht
  618. Der müden Händ
  619. Der nicht gut tuht;
  620. Der nur allein mich geistig machen kan:
  621. Der Ries lief nach der Made.
  622. Der Ruhe zu pflegen?
  623. Der Satan bald in Onmacht fällt,
  624. Der Satan hat versuchet dich:
  625. Der Satan uns zur Hölle führt,
  626. Der Satan, dein und unser Feind.
  627. Der Schad ist ihr: dir aber wirds gedeyen,
  628. Der Schmertz die Trehnen stämmet.
  629. Der Schöpfer aller Sachen.
  630. Der sich dem Tod will geben.
  631. Der siebende der Seele eigen bleib!
  632. Der Sonne Liecht
  633. Der steht zwischen Himmel, Erden.
  634. Der Stolz ist unsrer Herzen Uberwinder.
  635. Der Stolz macht mich vergessen dein- und meiner.
  636. Der Sünder Mensch gebohren.
  637. Der sündig lebte biß auff heut,
  638. Der Tag sei ein Versöhnungs-Tag,
  639. Der Tag verjagt die Nacht.
  640. Der Tag, der aller Tage Liecht,
  641. Der Tod dich lebend wiedergab,
  642. Der Tod mich trennt von dir!
  643. Der Tod mir ruffe als dein Bot
  644. Der Tod wird gehn zu Grab.
  645. Der uns alles Leid benommen
  646. Der verführisch-bösen Welt,
  647. Der Verstand nit kan verstehen,
  648. Der von Gott zur Hölle führt.
  649. Der Wander-bündel dieser Erd
  650. Der will ewig bleiben dein.
  651. Der, gantz zerquäthscht, gekrümmt und bleich,
  652. Deß Augen allzeit offen.
  653. Des Beruffes Arbeit-Hamen:
  654. Des Geistes Schwerd, dz ihn bestreit.
  655. Des guten Gottes Güte.
  656. Des Himmels Will mir nur gefällt.
  657. Des Sieges zu Lohne?
  658. Des Tranks zwey volle Krüglein seyn,
  659. Dessen bester Freund bist du.
  660. Dessen Braut ich heise.
  661. Dich ich als im Spiegel sehe
  662. Dich ins Mittel stelle.
  663. Dich jetzt preisen,
  664. Dich mir zeigen bald, O Sonne!
  665. Dich mit Huld und Haß bestrahlt:
  666. Dich nicht lassen aus dem Sinn.
  667. Dich nit kennet, doch bekennt
  668. Dich schutzt der Engel wacht.
  669. Dich und das ganze Himmels-Heer
  670. Dich und deine Passion
  671. Dich verdammet man zum Tod,
  672. Dich vor ihren Ruhstein hält,
  673. Dich zu preisen.
  674. Dich zuümarmen fästiglich.
  675. Dich, du zerquälter Jammerman.
  676. Dich, Jesu! mag erfrischen
  677. Dich, Jesu! weinend machen.
  678. Dich, Jesu! zu erfreuen
  679. Dich, Jesu! zu sehen?
  680. Dich, mich must nichtes können
  681. Dich, O Jesu, gleich wie hier.
  682. Dich-suchend irre-dencken.
  683. Die alles, alles kan.
  684. Die Allmacht schwebt ohnmächtig hier,
  685. Die Andacht kalt,
  686. Die Arme sinken lassen,
  687. Die Augen brechen sehen;
  688. Die Augen dir abwischen.
  689. Die aus Seiner Seit gesuncken
  690. Die Bosheit heischt von dir auch bösen Lohn.
  691. Die Braut den Hochzeit-Saal,
  692. Die Buß mich weinen mache,
  693. Die deinen Namen kennet,
  694. Die dich zu laben taugen.
  695. Die Du von vnsern namest:
  696. Die ein prächtig Elend ziert:
  697. Die er trug vor unsre Schulden:
  698. Die er vorgebildet recht.
  699. Die er zu Slaven machen will,
  700. Die ewige Freuden.
  701. Die Feinde zu dämpfen.
  702. Die Feinde zu erhaschen.
  703. Die für und für
  704. Die Gaben, sie sind dein,
  705. Die gantz verwildte Menschenrott,
  706. Die ganz wie Salem ist verblendet.
  707. Die Geburt habt ihr besungen,
  708. Die Gedanken:
  709. Die Glieder ermüden
  710. Die Gott auff deine Schultern stieß,
  711. Die Gott seinem lieben Kind
  712. Die gute Gab
  713. Die Handschrifft ist zerstücket.
  714. Die hat Strahlen, Hitz und Schein:
  715. Die heut gethan die Sabbath-Reis,
  716. Die Hoffnung grünt und siegt.
  717. Die Höll sucht ich,
  718. Die Hölle schnappt nach ihnen,
  719. Die ich Dir befahl, erwarmen.
  720. Die ich euch gebauet hab'.
  721. Die ich selbst hab verdienet:
  722. Die ihn haben ümgebracht,
  723. Die ihr sie oft getragen
  724. Die in Seinem Blute schwam,
  725. Die jhren Gott vernichtet,
  726. Die Kirche ist ja dein,
  727. Die kränket mich und dich:
  728. Die laß einst seelig führen fort
  729. Die Last meiner Straffen.
  730. Die liebe rufft:
  731. Die liebe Sonne weicht von hier,
  732. Die Lockvögel aus der Höllen
  733. Die meine Schulden träget.
  734. Die meinen außgesünet.
  735. Die Menschen-Welt
  736. Die mich behütt,
  737. Die mir weist den Weg zum Himmel.
  738. Die Notturft hier auf deiner Erd,
  739. Die Reise beschließen?
  740. Die rohte Flut,
  741. Die Rott, so deine Macht verspott,
  742. Die Schönheit selbst ist sonder zier,
  743. Die Seel dein Engel zu dir hol,
  744. Die Seel' in seine Hut.
  745. Die Seel, den Leib und alle Haab,
  746. Die Sonn gesund dich wecken soll,
  747. Die Sonn ist aufgegangen.
  748. Die Sonn, deß Himmels Aug und Liecht,
  749. Die Sonne mir entgegen lach!
  750. Die Sonne sich nicht zeigen.
  751. Die stets mit Eiter übergehn
  752. Die Striemen voller Striemen stehn,
  753. Die SündenLast,
  754. Die Sündensönung ist vollbracht,
  755. Die SündenWolke schaff beiseit:
  756. Die tolle Freud
  757. Die Tugend, nicht das Gold bereichre mich;
  758. Die Ungedult, so mich besessen,
  759. Die uns hier mit Freiheit krönen,
  760. Die uns hoch beglücken kann.
  761. Die uns nütz und nöhtig hier.
  762. Die uns wünschen macht den Tod.
  763. Die vor dem Liecht ins Finstre fliehet.
  764. Die Wellen hier wallen,
  765. Die Welt im dunckeln stehen.
  766. Die Welt mit wilden Wogen
  767. Die Welt – sie mag ihr Teihl auf Erd verwalten –
  768. Die wider dich sich setzet ohne Scheu
  769. Die wohl zusammen schicken sich.
  770. Die Wort, so dir der Schmertz vnd Lieb
  771. Die Zorneskelter tritst du heut,
  772. Die zu Hof in Purpur prahlen,
  773. Die zum gelobten HimmelsLand
  774. Die zur Beut uns wolten machen.
  775. Die zur Beute
  776. Dies Erklingen,
  777. Dies hier ist der wahre Tod.
  778. Dies sei es, was mich labe,
  779. Diese Gaben bring mit dir
  780. Diese Hand allein es thut,
  781. Diese Hand, ach diese schwache,
  782. Diese hat gemartert dich,
  783. Diesen langen Tag erwiesen.
  784. Diesen neuen Friedenszweig,
  785. Dieses Blut mich wäschet weiß,
  786. Dieses heilsam-heilge Blut
  787. Dieses Jahr und allezeit.
  788. Dir auch mein Taufbund mich verband,
  789. Dir das Creutz nachtrage,
  790. Dir diese Freud zu machen.
  791. Dir geb ich Ehr
  792. Dir Gnaden denket abzupressen,
  793. Dir Gott den Lohn zusend.
  794. Dir hab ich mich ergeben;
  795. Dir ich meine Sachen
  796. Dir leben, wie ich sol,
  797. Dir und ihnen sich zu trauen.
  798. Dir zu dienen komm auch ich:
  799. Dir, dir, dir hier, o Gott, stimmt an,
  800. Diß dein geistlichs Leiden:
  801. Diß dein schönes Ebenbild.
  802. Diß heilig' Heut heist dich auch heilig seyn.
  803. Diß im Himmel wird erhebt
  804. Diß laß dich heut die Wochen-Wege lehren.
  805. Diß mein sehnlichs Flehen.
  806. Diß mit Buß und Reue;
  807. Diß nur forder' ich dir an:
  808. Diß schlag ich aus und jens erwähl ich mir.
  809. Diß sei der FeuerSeule Brand,
  810. Diß sey ein Tag,
  811. Diß sind die bästen Mauren.
  812. Diß sterben auf Erden,
  813. Diß war einer von den Frommen.
  814. Diß waren deine Sitten.
  815. Doch Du wirst viel Fehler finden;
  816. Doch gehet Gnad vor Recht.
  817. Doch hat so deiner Wunden Qual
  818. Doch laß uns nur nicht werden Sünder.
  819. Doch mich nit, laß auskehren.
  820. Doch nein, es lebt und bebet.
  821. Doch so laß mich nicht allein
  822. Doch soll üm dich so mancher Thran
  823. Doch wird die Sünd auch täglich neu,
  824. Doch, solt es nit stracks gedeyen:
  825. Dornen krönen Ihn mit Spott,
  826. Dornen, und ich soll ein Bissen
  827. Dort der Höllen-Wölfe seyn.
  828. Dort in den Tempel will ich gehn
  829. Dort in der Höllenflammen.
  830. Dort lebend zu werden!
  831. Dort lebt man in Freuden.
  832. Dort quellen auf die rechten Musenbrunnen,
  833. Dort seelig schon schwebe.
  834. Dort seh ich was geschrieben.
  835. Dort sprechen wir uns wieder,
  836. Dort theil deine Freud mit mir.
  837. Dort um meine Grabesthür.
  838. Dort wir beredter werden.
  839. Dort wirst du dich zeigen mir:
  840. Dorten an dem Creutzes-Stamm.
  841. Dorten erst hebt an das Schauen.
  842. Dorten ewig auch bey dir.
  843. Dorthin söhn' ich mich zu dir:
  844. Drüm sah man dein Angesicht
  845. Drüm sey gerne, was der Schöpfer
  846. Drüm sie senden dich voran.
  847. Drüm solst du mein Edelstein,
  848. Drüm werd ich Gnade finden.
  849. Drum will ich fort,
  850. Drum, Nacht, brich du herein!
  851. Du auch, O Schöpfer, sei gegrüst,
  852. Du bist gut und wirst mir geben,
  853. Du bist gut, sind wir schon Sünder,
  854. Du bist Sonne,
  855. Du bist und bleibst doch unser Freund,
  856. Du bist Vatter: sey uns Sündern,
  857. Du bist Wonne,
  858. Du bist zum Heil
  859. Du Bräutigam! dein Weib;
  860. Du dein Bild uns wieder günnst.
  861. Du den Blumhold ehre wieder,
  862. Du durchstrahlst der Erden Zelt!
  863. Du Fels! dein Kirchgebäude;
  864. Du folgtest mir, wie Paltiel
  865. Du folgtest mir.
  866. Du gibst alle gute Gaben,
  867. Du Gröster! er ist viel zu klein,
  868. Du hast doch Huld,
  869. Du hast heut üm mich gefreyt,
  870. Du hast Jesum zum Gesellen,
  871. Du hast mich aus Erd gedreht
  872. Du hast schon deiner Menschheit Kleid
  873. Du hast sie dir verlobet,
  874. Du hast uns zur Münz geschlagen
  875. Du Haupt der Christgemein!
  876. Du Haupt! schütz deinen Leib;
  877. Du Held und Hüter unsrer Wacht,
  878. Du himmlischer Gemahl!
  879. Du Hirte! deine Weide.
  880. Du im Himmel, ich auf Erd.
  881. Du kamst in diß Elendleben,
  882. Du kanst auch alles geben;
  883. Du kanst doch dem nichts abgewinnen:
  884. Du kanst und wirst mich wol berahten.
  885. Du klagtest, daß Dich Gott verließ,
  886. Du kommst freundlich und sanftmütig:
  887. Du kommst ohne Stachel, gütig,
  888. Du kömmst, du schwarzes Leid!
  889. Du lässest manchen täglich los
  890. Du legest mir oft Tod und Leben für:
  891. Du littst manche Angst und Plag
  892. Du Lucerne,
  893. Du machst unsre Zeiten lachen,
  894. Du meine Begier?
  895. Du meinst es gut; bös ist oft, was ich meyn,
  896. Du Menschenfreund, was war doch dir,
  897. Du reißest dich von mir,
  898. Du schenkest, wem du wilt.
  899. Du selbst bist Liecht.
  900. Du sihest heimlich dort auf mich,
  901. Du sitzest hoch und sihest tieff hernider.
  902. Du solst ihnen Wohnung machen,
  903. Du stiegest hoch und fielest tieff hernieder:
  904. Du stirbst. Dein Sterben machet mich,
  905. Du thust noch mehr,
  906. Du treues Vatter-Hertz!
  907. Du trittst zwischen Gott und mich,
  908. Du verlangtes Heil der Frommen,
  909. Du weinst mir freylich hinten nach,
  910. Du weist, was gut, und gibst es gerne mir,
  911. Du weist, was mir
  912. Du weist, was noht und seelig ist
  913. Du werdst mich nicht ernehren.
  914. Du willst dich endlich lassen sehen.
  915. Du wilst, weil du so gütig bist,
  916. Du wirst ihr wischen ab
  917. Du wirst segnen, du wirst geben,
  918. Du wirst, wann mir es nütze
  919. Du wirst, wie Du
  920. Du wollest mich begnaden.
  921. Du wollest nur dich mir entdecken.
  922. Du wolst ihm seine Fäuste binden,
  923. Du woltest ein Nohthelffer seyn
  924. Du zahltest meine Schulden.
  925. Du, der du meine Seel erlöst,
  926. Du, der du wohnst im Liechte.
  927. Du, du wirst's wol machen.
  928. Du, mein' Aurora, tritt herfür
  929. Du, weiser Gott! du weist, was mir gebricht,
  930. Dunkel folget nach dem Liecht.
  931. Durch Bestand die Tugend wird
  932. Durch das Messer wahrer Reu
  933. Durch das wüste Weltgetümmel;
  934. Durch deines Geistes Raht
  935. Durch dich allein kan ich dich finden.
  936. Durch die Stimm der Cherubim,
  937. Durch die Tauf, so neu gebahre,
  938. Durch finstre Thal
  939. Durch Ihn bey dir Erbarmung gilt.
  940. Durch sein Blut von Rost befreyet
  941. Durch seines Blutes Morgenröth
  942. Eh dein Hirt
  943. Eh die Höh
  944. Eh ich noch worden war.
  945. Ehr' und Hoheit Stolz gebürt,
  946. Ehre vor den andern dir.
  947. Ehren dich mit Lobespsalmen.
  948. Ein Anstoß seyn
  949. Ein Arzt geht gern dem Kranken nach,
  950. Ein Außspruch zu dem Leben!
  951. Ein Bild mir so die Augen füllt –
  952. Ein Brand zu seyn dort auf dem Höllen Heerde?
  953. Ein Christ bin ich nach dir genennet.
  954. Ein Eva-Sohn, der sich gar nit kan kleiner
  955. Ein Freud-Gesang
  956. Ein Gesicht!
  957. Ein Gnaden-gab'
  958. Ein grosses Werkzeug deiner Ehren werden.
  959. Ein Kehricht ist,
  960. Ein Kind vor andren liebt,
  961. Ein Liecht und kamst
  962. Ein Loblied deiner Güte.
  963. Ein neues Leben finden!
  964. Ein Schau- und Spielgezelt.
  965. Ein solcher Mensch ist worden;
  966. Ein stilles Leid mein Hertz anficht,
  967. Ein Stücklein Brot
  968. Ein Sturmwind aus der Höllen
  969. Ein Sünder pocht je nichts dem Richter ab:
  970. Ein Tüchlein, mir die Zähren
  971. Ein Türk noch Jüd
  972. Ein Vater oft auf Erden
  973. Ein verworffner armer Tropf,
  974. Ein Wurm ist er zunennen,
  975. Ein Wurm mir hänget im Gesicht,
  976. Ein Wurm nagt mich im Hertzen,
  977. Eine Beut aus mir wolt machen.
  978. Eine Bitt nur mir erfülle,
  979. Eine Freud ob mir erschalle,
  980. Eine Seule bist du mir,
  981. Eine Wolfahrt mich betroffen.
  982. Einen festen Muth zu brechen.
  983. Einen Markstein nenn ich dich,
  984. Einen reichen guten Zug.
  985. Einen Waisel nenn ich dich,
  986. Eines Dornes Stachel ritzt:
  987. Eingepflanzt in das Gemüthe,
  988. Eins in Dreyen, sey gepreist!
  989. Eins laß mir allzeit werden:
  990. Eins nur, so werd ich seyn gestillt,
  991. Eins von diesen beyden geben.
  992. Einst seeliglich
  993. Einst wird gereinigt werden.
  994. Ende, wende
  995. Enden alle Nächte sich.
  996. Endlich
  997. Endlich doch behält Bestand
  998. Endlich mach mich froh und frey.
  999. Engel-schön mich mahlet.
  1000. Er dir seyn?

▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE