L Y R I K
Otto Julius Bierbaum (1865-1910) - Gedichtzeilen

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Otto Julius Bierbaum (1865-1910)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen

  1. (Daher der Name Tütrüo!)
  2. (Das dünkt mich weiter nicht so wunderbar,
  3. (Das gleiche tat Madam Chodscheste)
  4. (Denn in der Hadernburg geschah
  5. (Der Dschogi nämlich, daß ihrs wißt,
  6. (Der grün und gelbe Glanz ist wunderbar)
  7. (Der Pöbel, entre nous, fühlt schließlich überall
  8. (Dieweil ein Frommer sonst nichts kann)
  9. (Doch immer nahe im Gefühl), und stets
  10. (Doch nie soviel etwa wie Artillrie);
  11. (Du weißt, worin du ehemals gern verloren gingst:
  12. (Ein Mädchen wars in einer Hosenrolle).
  13. (Er strich dem Jüngferchen das Kinn)
  14. (Es geht in einem) mit der Religion
  15. (Es schmeckt ein bißchen fade),
  16. (Frech und bieder), über dir.
  17. (Für welchen Witz der Humorist,
  18. (Glas oder Wachs geht ebenso ins Blut),
  19. (Grad nur, zu zeigen, daß es da ist), und
  20. (Groß ist gewiß die Trauerweide schon,
  21. (Hab keine Angst: das Leiden gibt sich schon),
  22. (Halb Gassenbub, halb Schmetterling),
  23. (Halt dich nicht auf! stirnrunzelte Chodscheste.)
  24. (Hauptsächlich von wegen der Mandschurei),
  25. (Hier lächelte vergnügt Chodscheste.)
  26. (Hier schüttelte das schöne Haupt Chodscheste,
  27. (Hier sprang er wiederum, gleich einer Ballerine,
  28. (Hier wurde nicht ganz wohl Chodschesten.)
  29. (Ich denke du findest das Bildchen zierlich!)
  30. (Ich fühlt es nun) in diesen Zauber rief.
  31. (Ich meine: an einem anderen Ort.)
  32. (Makkabä-, Mannichä-, Sadduzäer),
  33. (Nur ein braunes Fleckchen drauf)
  34. (Ob auch ein wenig mit Staub gepudert) –, ach und sieh:
  35. (Sechs! träumte vor sich hin Chodscheste.)
  36. (Sie liebt die langen, graden, schmalen):
  37. (Sie sind sehr selten unter Menschgebornen),
  38. (Sind alle so? frug bang Chodscheste an.)
  39. (Türkisch gemustert, riesigsten Formats)
  40. (Über ein Porträt Gottes)
  41. (Und mit seinem Pferdchen Palle,
  42. (Und wenn es weint, erst recht); wenn sichs die Haare macht;
  43. (Und wird dort ewig, ewig bleiben),
  44. (Unter eine Statue der Melancholie)
  45. (Vielleicht in seiner Eigenschaft als Hut),
  46. (Vor allen Leuten? Pfui! Wie kann man nur!
  47. (Was ihm besonders peinlich war)
  48. (Was mit vielem Lärm geschieht,
  49. (Weh, wie wimmerts und pfeifts in den Lagern!)
  50. (Weil, ach, so selten heute Adel ist), –
  51. (Weshalb Marzocco nicht mehr ganz komplett ist),
  52. (Wie ich), auf herzliches Gebet
  53. (Wie selig, weiß ich, der es nun erfuhr),
  54. (Wobei man, wie ein jeder Fechter weiß,
  55. (Woraus ein jeder ersehen mag:
  56. (Zu glauben brauchst du schließlich nicht daran;
  57. (»Rübchen« heißt er eigentlich.)
  58. ... Der Herbst hats gethan,
  59. ... Du, du, oh du!
  60. ... Hol ihn der Teufel!
  61. ... Ins Nichts verschwebten; verrannen; vergingen;
  62. : Gingst du zu den Grundsatzlosen?
  63. : Rosen statt der Ideale??!
  64. ... Im Lorbeerbaum hat die Amsel ihr Nest,
  65. Ich weiß ein Herz, das mich nie verläßt ...
  66. In der Messerkreutzer Orden.
  67. Kreutz und Messer Aines worden
  68. – Singe, Verliebte, singe –
  69. (Für Eduard und Hedwig Thuille.)
  70. Abscheulich, meinst du? Laß das Zanken!
  71. Beschere Gott jedem solche Fortsetzung!
  72. Der Käse ist schon wieder glockenbar!
  73. Die wilde Jagd vergeß ich nie!«
  74. Eine Lücke wird immer verziehen sein.
  75. Es ist leer, dein Herz ist viel, viel reicher.
  76. Eurer Zeiten: hier
  77. Ich bin unauferstehlich tot!«
  78. Ich kann es nicht! Bei Gott, ich kann es nicht
  79. Lebendigster Töne-Meister:
  80. Lebt noch die Herrscherin Kunst, die alles
  81. Loyalität war schuld, daß ich das Glas zerstieß:
  82. Und das Haar war rot.
  83. Mondmüde
  84. A la bonne heure! Strategischen Blick
  85. Aber ach, aus Amors Gnaden bin ich
  86. Aber alle sind sie abscheulich.
  87. Aber als ich erwachte
  88. Aber als sie starb, da gingen ihre
  89. Aber am Geburtstag der lieben Frau
  90. Aber Augen gar milde;
  91. Aber besonders in der Näh
  92. Aber da!? ...
  93. Aber das allertiefste Leben
  94. Aber das Ding in mir,
  95. Aber das Glück,
  96. Aber das Glück,
  97. Aber das Haar er fraß.
  98. Aber das Wetter bleibt doch, wies ist.
  99. Aber Débauchen beging er nie.
  100. Aber Dein Ernst, er war
  101. Aber deine Augen, Kind,
  102. Aber denen, denen zuerst,
  103. Aber der Erste, der euer Land besessen,
  104. Aber der schlaue John Sanftland ein Füchslein brav.
  105. Aber die Feder, die Feder soll tanzen,
  106. Aber die Hosen, der Drill, die Verordnungen und die Gebete,
  107. Aber die meisten Märzlieder soll der Kuckuck holen.
  108. Aber die Nacht kam auf Katzenpfoten,
  109. Aber die Reiche von Koos,
  110. Aber die süßen Beeren, die sah er nicht.
  111. Aber die Wahrheit zu pflücken genügt
  112. Aber du sagst: Ich lebe.
  113. Aber Du warst auch nie
  114. Aber Dunkel webt, wohin die Arme schreitet
  115. Aber ein jeder mußte sich sagen:
  116. Aber ein leises Lächeln liegt,
  117. Aber eine warme Flamme leuchtet in mir
  118. Aber es ist die edelste Freiheit.
  119. Aber es lächelt auch
  120. Aber es sind Raben, drum sagen sie krah!
  121. Aber fallende Raschelblätter,
  122. Aber Flüstern ringsum
  123. Aber ganz ists nicht versunken,
  124. Aber glaub ich diesem Traume?
  125. Aber haltet meinen Takt
  126. Aber hell geht durch das Grüne
  127. Aber ich wüßte nun wenigstens gerne: was,
  128. Aber ihre Schönheit nicht.
  129. Aber ihre Wangen trugen Schminke,
  130. Aber im übrigen ganz himmlicher Liebesbrunst voll.
  131. Aber in der Mitte saß auf aller Sonnen Sonne der große Pan gemächlich. Auf seinen kreuzweis untergeschlagenen, haarigen, sehr haarigen Bocksbeinen saß er und summte im Hotteltitteltakte ein Lied:
  132. Aber in ihr ahne ich alles.
  133. Aber jedes Frühjahr rauschen
  134. Aber kein Reitroß steht mir im Stalle,
  135. Aber keine Ruhe mehr auf dieser Erde,
  136. Aber Kleider keine.
  137. Aber leben soll es, leben:
  138. Aber Lust wird in der Ruhe sein,
  139. Aber manches wird Gedicht.
  140. Aber mein Herz muß an verklungene
  141. Aber mit prüfendem Ohre schiebt er
  142. Aber mit rauhem Griffe zerriß
  143. Aber natürlich werd ich aufstehn!
  144. Aber nicht in Höllenbreiten,
  145. Aber nicht träge Trauer.
  146. Aber niederträchtig und gemeiner Seelen
  147. Aber no:
  148. Aber nun, o Plinius,
  149. Aber nun: Oh teure Heimat!
  150. Aber nur eins, mein Mauserl, bitte,
  151. Aber rote Rosen, ganz dunkelrote Rosen
  152. Aber sein Haß
  153. Aber selig war ich dennoch
  154. Aber so:
  155. Aber trotz dieser höchst kostspieligen
  156. Aber über sie her
  157. Aber um die schlanken Glieder
  158. Aber Undank üben, macht pöbelgemein.
  159. Aber üppig von Gemüte.
  160. Aber verdüstert ihn, bitte, nicht gleich mit euch.
  161. Aber viele, viele weiße Rosen drein,
  162. Aber voll Trauern.
  163. Aber wart noch ein Weilchen.
  164. Aber weit, weit drüber hinweg,
  165. Aber wellig, hintenüber fallen
  166. Aber wenn im Wind die Rosen schweben
  167. Aber wie waren sie warm und freundlich,
  168. Aber Winter war es um die Blumen.
  169. Aber wir ... nein! –: Laßt uns sagen,
  170. Aber wir leben ja! Leben
  171. Aber wo ist denn meine Sonne?
  172. Aber zu schön zum sagen.
  173. Aber, als ich wach ward, sah ich leuchten
  174. Aber, auf daß nicht bloß die Seele vom Guten erfüllt sei,
  175. Aber, grau vielleicht und rissig,
  176. Aber, und dies Aber sei gepriesen,
  177. Aber:
  178. Aber:
  179. Abflog der Engel Gabriel
  180. Abgemessenen Oberlicht.
  181. Abgerißne Arm und Beine
  182. Abgezirkelt, abgemessen,
  183. Abgründen vorüber,
  184. Absurditäten dauern nie.
  185. Accademia? Uffizien?
  186. Ach Gott, ich habe Geld genung,
  187. Ach Gott, ich käme gerne,
  188. Ach Gott, so klug! – Der Gute tat mir leid.
  189. Ach Gott, wie ist mir bang.
  190. Ach Gott, wie war sie niedlich,
  191. Ach Gott, wo ist der Schimmel? Ja, Schimmel?
  192. Ach ihr Kinder! Ach ihr lieben Kinder!
  193. Ach Jesus! Oh Gott!
  194. Ach könnte man küssen im Coupé!
  195. Ach mein Gott: ich liebe Sie!
  196. Ach nein, die Welt, mein Junge, ist das nicht.
  197. Ach schlüge doch mein Herz so schnell!!
  198. Ach sieht nur noch wie bittres Frieren aus.
  199. Ach so sehr!
  200. Ach stelle mich nicht auf die Probe.
  201. Ach wie schön sie ist, meine Nachbarin!
  202. Ach!
  203. Ach!
  204. Ach!«
  205. Ach, ach, ach –:
  206. Ach, dann, wenn er da ist, dann, ach, dann,
  207. Ach, daß du mir ferne bist.
  208. Ach, daß ich noch die schönen Kränze trüge!
  209. Ach, daß mein Herz noch einmal beben könnte
  210. Ach, die Deutschen wurden grau,
  211. Ach, die Weisen mit den blinden Augen!
  212. Ach, die Weisen mit den Tranlaternchen!
  213. Ach, die Welt ist hundetölig!
  214. Ach, du lachendes, lustiges Ding,
  215. Ach, du mein holdes Kind,
  216. Ach, es macht mich ganz verdreht.
  217. Ach, Glück ist selten und Liebe ist Glück,
  218. Ach, hätt ich Geld! ich schwömme frei
  219. Ach, ich armer Narre!
  220. Ach, ich armer Narre!
  221. Ach, ich armer Narre!
  222. Ach, ich fühls, noch immer ist es wund,
  223. Ach, ich weiß nicht, wie mir wird:
  224. Ach, kein gütig gewährendes Weib,
  225. Ach, kochte man bald mich zu Zucker doch ein!
  226. Ach, kranke Welt, wie bist du weit,
  227. Ach, liebes, gutes Papchen, sprich!
  228. Ach, mein Herz ist bange,
  229. Ach, mein Herz kennt es nicht mehr;
  230. Ach, mein Himmel ist nicht so klar,
  231. Ach, mein Schatz ist durchgegangen,
  232. Ach, nun sing ich all das Holde,
  233. Ach, schweifende Sehnsucht ohne Ziel!
  234. Ach, sie ist ganz tonbethört,
  235. Ach, sieh nur: Wie voll ist diese Traube!
  236. Ach, so was im Arm zu haben!
  237. Ach, so was im Arm zu haben,
  238. Ach, und was für eine Sorte
  239. Ach, und welch Entzücken darf ich fühlen,
  240. Ach, und wies redet und gestikuliert,
  241. Ach, vergessen, ach, vergossen!
  242. Ach, vergessen, ach, vergossen!
  243. Ach, vergossen, ach, vergessen!
  244. Ach, vergossen, ach, vergessen!
  245. Ach, vielleicht auch keine Lust. Er bleibe,
  246. Ach, wann machst du frei,
  247. Ach, was bist du wunderhold,
  248. Ach, was für ein schöner Hut
  249. Ach, was sah ich im Traum:
  250. Ach, was sah ich im Traum:
  251. Ach, wenn man doch balde mich grübe!
  252. Ach, wie ist das helle,
  253. Ach, wie ist mein Herz
  254. Ach, wie leicht ich damals bunte Verse fing!
  255. Ach, wie oft schon sagt ichs, Kind:
  256. Ach, wie schlägt das Herz mir schnelle,
  257. Ach, wie schön sie vor mir stand
  258. Ach, wie sie doch im Winter so weich
  259. Ach, wie so sanft war der Sang unsrer Liebe,
  260. Ach, wie wird mir wohl und weh,
  261. Ach, wohin treibt mich mein Herz?
  262. Ach, wohin treibt mich mein Herz?
  263. Ach, wollen sie sterben im Frühlingsglanz?
  264. Ach: du liebe Zeit,
  265. Achtzig stieg von einunddreißig
  266. Ackermühe, Ackerglück,
  267. Ackerpracht und Ackermühe,
  268. Adam hin, den nackten braunen Knaben.
  269. Adam im Paradiese,
  270. Adams und Evas Liebeslied, begann:
  271. Ade mein Schatz, trara, ade,
  272. Ade mein Schatz, trara, ade,
  273. Ade!
  274. Aecker zerwühl ich wie Haufen Sands,
  275. Aengstlich vor dem Reichtum steht der Knabe,
  276. Aengstlichen Zügen murmeln Gebete.
  277. Aetzend sich in mein Herz.
  278. Ah, daß ich frei bin! Wintersonne, sieh,
  279. Ah, die Gräfin Montignoso!
  280. Ah, wie glänzt das neue Thor!
  281. Ahnst du nicht den Weltenbrand?!
  282. Ahnung senkte ihm ins Herz der Vater.
  283. Aktenregale, vom Holz der Urwaldbäume gezimmert,
  284. Alessandro Botticelli?
  285. All die plumpen Siebensachen,
  286. All die schönen Vögel, stillen Tiere,
  287. All die weiten saftiggrünen Wiesen,
  288. All dieser Schmerz, all diese Lust ist nur
  289. All drei sind früher Heiden gewesen.
  290. All in die Knie nieder sanken sie, wie wenn
  291. All mein Sehnen und mein Leid.
  292. All meine Schuld und Sünde; – gottlob, ich weiß es nicht mehr.
  293. All meine Schuld versinkt ins Meer der Ruhe.
  294. All meine Vers-Dämonen blasen Tusch,
  295. All-alles ist stille.
  296. Allah illallilah!
  297. Allah illallilah!
  298. Allah illallilah!
  299. Allah illallilah!
  300. Allah illallilah,
  301. Allah illallilah,
  302. Allah illallilah,
  303. Allah ist groß! Allah vermag
  304. Allah, nicht wahr, du wirst geruhn
  305. Allahs Augapfel sahen sie: das Weib,
  306. Allahs geworden, schritt das Publikum,
  307. Alle Berge sind versteckt,
  308. Alle Blumen müssen blühen,
  309. Alle die Welt
  310. Alle diese Gefreiten und Sergeanten
  311. Alle eins geworden, alle Düfte
  312. Alle Farben sangen;
  313. Alle Farben sind voll Feuer,
  314. Alle Frucht ist aufgewacht.
  315. Alle Herzen werden weit.
  316. Alle Hoffnung wehte der Sturm hinweg,
  317. Alle in sich birgt. Willst du sie nehmen?
  318. Alle Lust ist Last geworden,
  319. Alle Lust ist Last geworden,
  320. Alle Lust verweht,
  321. Alle Mädchen müssen lieben,
  322. Alle meine Schmerzen
  323. Alle Menschen schon schlafen.
  324. Alle Not verendet,
  325. Alle Schiffe schlafen,
  326. Alle schmecken dort nach Blech.
  327. Alle Thore zugeschlossen!
  328. Alle Vögel müssen singen,
  329. Alle Weiten eingegangen.
  330. Alle Weltenräume.
  331. Alle Wett ist eine Scheuer,
  332. Allein mit seinem Flügelpaar
  333. Allein will ich nicht reiten,
  334. Allein zu stehn, gemeiner Art entrückt.
  335. Alleine hinausgegangen.
  336. Alleine wir beiden, es singt der Wind
  337. Allem Erzwungenen feind,
  338. Allen denen, die im Hochflug
  339. Allen Menschen im drückenden Joch,
  340. Allen Menschen mit krampfendem Herzen,
  341. Allen Seins. Zum guten Schluß
  342. Aller Künstlergaben die schönste:
  343. Aller Schmerzen, aller Qualen
  344. Allerältster Senior;
  345. Allerdings, nicht immer blühen Rosen,
  346. Allerfeinsten Knöcheln zu,
  347. Allerlebendigster Kunst: hier ist
  348. Allerliebster Jäger!
  349. Allerschönstes Abbild sind.
  350. Alles das ist nur ein Träumen,
  351. Alles dies in einem Haus;
  352. Alles erhellt!
  353. Alles ganz gut und schön, gewiß – na ja:
  354. Alles Gemeine gerne und leicht vergessend,
  355. Alles gilt: Im Strome bleiben.
  356. Alles hat hier seine Bahn,
  357. Alles hinein übern Haufen wie toll.
  358. Alles Indiehöheschweifen
  359. Alles könnt ihr, was ihr wollt,
  360. Alles Leid versinkt,
  361. Alles liegt in frischer, keuscher Reine
  362. Alles Schlafende erwacht,
  363. Alles Sein in Haft,
  364. Alles still. Kein Wind. Kein Atemwehen.
  365. Alles tot. Die Sterne blicken kalt.
  366. Alles Trübe, Giftige, Kummerträchtige,
  367. Alles umarmt sich hier: Rose den Lorbeerbaum,
  368. Alles wankt, doch das steht fest:
  369. Alles Warten ist verwunden,
  370. Alles was ist, ist schön und recht.
  371. Alles was uns traurig macht.
  372. Alles wird dann ruhig sein,
  373. Alles wird dann ruhig sein.
  374. Alles wird im Lichte helle,
  375. Alles, das war,
  376. Alles, was das reiche Leben
  377. Allhin dehnt sich Stoppelleere.
  378. Allstündlich vor sich gehen sieht,
  379. Allüberall ist Gott, und Gott ist Lust.
  380. Allüberallhin sät er seine Saat,
  381. Allzu heftigen Applausverlangens,
  382. Allzufrüh,
  383. Allzulange sich nackt frei wie die Teufel gefühlt.
  384. Allzurasch gelernt, schon zieht dein
  385. Allzuschnell zufrieden;
  386. Allzuschnell,
  387. Als alle Schönheit.
  388. Als aller dieser Dinge da,
  389. Als aller Liebe, aller Schönheit Herd –
  390. Als Alleswisser interessant zu sein,
  391. Als auch nein.
  392. Als auf dem Säulenknauf zu stehn,
  393. Als Bruder im Sankt Apollo-Orden!
  394. Als Buntes, das um Buntes fleucht.
  395. Als das aus ihrem Munde klingt,
  396. Als das aus ihren Augen braun,
  397. Als daß es stets im Glanz Mariens sei.
  398. Als daß ihr bebebanger Schlag
  399. Als das Kreuz sich steil erhob,
  400. Als der Kunst geschliffenen Lacks,
  401. Als der Russe schleudert; ja
  402. Als der Tag mit Amselschlag begunnte
  403. Als der Tag mit Amselschlag begunnte,
  404. Als der um ihren Kleidsaum weht,
  405. Als dich im Grünen auszuruhn.
  406. Als die verfluchteste von allen Erdengaben:
  407. Als diesen Traum, und, daß er jäh verging,
  408. Als du im grünen Kleid,
  409. Als Edle kämpfen und dem Troß voran
  410. Als ein bischen Dank aus euren Herzen.
  411. Als ein ganzer Tulpenstrauß.
  412. Als ein sonderbares Tier.
  413. Als eine bunte Blase,
  414. Als eine Tafel und Kreide weiß,
  415. Als einen Lotoskelch. Es war ein Traum,
  416. Als einer Krankheit letzter Ueberfall.
  417. Als er an eine Quelle kam,
  418. Als er noch ein Reich von freien,
  419. Als es den steilen Aufstieg sah:
  420. Als es Ehrerbietung heischt.
  421. Als es Winter war, hatt ich nur einen
  422. Als Fahnenschmuck am Galgenstamm zu dienen.
  423. Als fragte sie: Was willtu hier,
  424. Als ging die ganze Welt vorbei;
  425. Als ging ein Leichenzug vorbei;
  426. Als Gott der Liebe, der es selbst erfuhr,
  427. Als Grazie mit der Schwere sich vertrug
  428. Als Greis, ist mehr als Mann. Ich sah auf Götzenbildern,
  429. Als grimmiger Humor.
  430. Als hätt ich einst auf seinen Knien
  431. Als Heidengott. Den Nikolaus,
  432. Als heimte drin ein Mädel fein,
  433. Als heut ich durch die Dresdner Haide fuhr,
  434. Als höchstens seine schwache Lunge auf.
  435. Als ich an dich, an dich gedacht,
  436. Als ich der Mutter Wort zum ersten Mal
  437. Als ich ein Wunder sah.
  438. Als ich ging an diesem ††† Baume vorbei,
  439. Als ich heut nacht beim schönsten Sonnenschein
  440. Als ich heute früh im schönen Parke,
  441. Als ich im kurzen Röckchen ging,
  442. Als ich in den Arm sie nahm,
  443. Als ich jung war, wenn ich durch Wiesen ging:
  444. Als ich Jüngling worden war,
  445. Als ich mein Leben auf zwei Augen setzte,
  446. Als ich Verstand wie einen Strohwisch schätzte,
  447. Als ich von dir bloß Freundliches erfuhr:
  448. Als in den Tennen der klugen Leute.
  449. Als käm er vom Reiche der Träume.
  450. Als kam von Zukunftschören dieses Lied:
  451. Als Kanzler des Deutschen Reiches für richtig finden wird?
  452. Als kehrt ich heim von einem heißen Ritt
  453. Als lägs in einer Sänfte, still davongetragen.
  454. Als Landesvater schuldigt.
  455. Als mein einzig Erbe
  456. Als mein Predigen und Dichten,
  457. Als Meyer, Lehmann oder so,
  458. Als nach vorn die Rückenbeuge!
  459. Als Nacht und Tag
  460. Als nachts ich überm Gebirge ritt,
  461. Als ob die Schwebende ein zaubrischer Magnet,
  462. Als ob ein Sarg er wäre, in den Kahn.
  463. Als ob er den Nebel hübe;
  464. Als ob nicht Allah das Gebet gebührte.
  465. Als ob sich alles hübe.
  466. Als ob sie aus grellen Hellen kämen.
  467. Als ob sie in Bochum geboren sei.
  468. Als ödes, widerliches Selbstverfluchen.
  469. Als Perücke
  470. Als Rätsel gerne denen auf,
  471. Als Ritter bin ich gleichfalls groß;
  472. Als säh ich meine Dame jetzt in dir,
  473. Als sähen sie nichts um sich her.
  474. Als sähen weiter sie und mehr –:
  475. Als schäbiger Schächer schlich sich feig
  476. Als sei es eine ungeheure Frucht:
  477. Als seine Dame mit einem Herren konversierte,
  478. Als seinem Hinterteile dienlich war.
  479. Als Selbstgefühl im Kampf. Friedlos ist nur,
  480. Als sich zum fünften Male im Westen
  481. Als sie sein heißes Herz versehrt.
  482. Als so im Friedevollen
  483. Als Sohn der Sonne diese Welt regiert,
  484. Als Sterne standen sie und leuchteten.
  485. Als stolz der Weiße widersprach.
  486. Als Student hat man es leichte,
  487. Als sucht ich in der Menge, was verflog.
  488. Als thronte Jugend dort. Jedoch: es war ein Greis.
  489. Als tiefe Ahnung eines längst Verlornen;
  490. Als tiefste Selbstversunkenheit,
  491. Als Tor vergnügt zu sein auf einem Fest von Toren.
  492. Als Trauzeugen assistieren
  493. Als über alle Strahlen der Ewigkeit.
  494. Als unsere Vier vor ihm erschienen,
  495. Als Verwandlungskünstlerin
  496. Als vier Weinbeerln vor ihm lagen.
  497. Als Waffe und als Namen hat.
  498. Als wär er stumm. – Mir wurde bang.
  499. Als wär ich reicher, wie zuvor.
  500. Als wär sie hingerissen.
  501. Als wär von Lichte draußen groß ein Meer.
  502. Als wärs lebendig eine Braut.
  503. Als was er gegen Sie in Wirrheit hat gefehlt.
  504. Als wenn die Erde weiß mit Schnee bedeckt sich hätte.
  505. Als wenn sie des Teufels Lunge wär,
  506. Als wenn sie heut zu Ehren
  507. Als wie das Militär,
  508. Als wie der dritte ist geheißen,
  509. Als wie die Meine giebt.
  510. Als wie ein Feld,
  511. Als wie ein Hauch.
  512. Als wie ein Taubenfederlein,
  513. Als wie im Bann
  514. Als wie sie da hold beisammenstehn,
  515. Als wie von Seide waren sie starr und kalt;
  516. Als wie von Windesstimmen säuselnd an,
  517. Als wir entgötterten und müden Europäer,
  518. Als Wissende: Es ist die Kraft in uns,
  519. Als wollte schlafen sie, jetzt, hier, inmitten
  520. Als zum erstenmal ich sie entfaltet
  521. Als, da ich sie heut am grünen Tische
  522. Also erkannten wir uns wie im Traum
  523. Also geschah, was der Geist der Kultur wünscht, daß es geschehe,
  524. Also gut! dacht ich mir:
  525. Also kam das neue Jahr
  526. Also komm und laß nicht warten!
  527. Also komm und laß nicht warten!
  528. Also sprach der Mond. Da krachte,
  529. Also sprach ich und sank in die Knie,
  530. Also trink ich mit strahlenden Augen den Gnadenstrom
  531. Also, Herze, sei zufrieden,
  532. Also: An dem Throne stand
  533. Alt wohl noch nicht, doch auch nicht mehr ganz jung,
  534. Alte Lieder hört ich heute!
  535. Alte Paladine,
  536. Alte, von den Meistern angelegte,
  537. Alter Wein und junges Blut
  538. Altersfaltenweich,
  539. Altherrgottsruh heißt dieser Turm,
  540. Am alten Marmortische sitz ich hin
  541. Am alten Schnitzwerk, deinem heitern Schmuck,
  542. Am Arm ein Mädchen, und an meiner Brust
  543. Am Arme gepackt.
  544. Am Backherd stehn und Gallpasteten machen:
  545. Am Ende einmal alt,
  546. Am Euphrat, am Tigris, am Ganges, am Nile,
  547. Am Fenster Licht. Dann Nacht und Ruh.
  548. Am Fensterbret ein Epheu steht,
  549. Am Hals mir ihn gleich einer Hundemarke!
  550. Am Himmel auf und glühen
  551. Am Himmel.
  552. Am hohen Himmel stand. – Dann wird vielleicht
  553. Am Kamin sitz ich und stütze
  554. Am Kreuz.
  555. Am Münster
  556. Am Münster
  557. Am Querholz war ein Einschnitt da,
  558. Am roten Liebesbande.
  559. Am schwarzen Himmel steht,
  560. Am Wege als willkommnen Dritten
  561. Amen, mein Herz, Amen,
  562. Amor auf dem Throne.
  563. Amor aus der Wolke kam.
  564. Amor hinten auf.
  565. Amor wars; er zauste sie
  566. An einem Tage zwei zerschlagen!
  567. An braunen Stämmen hämmern, wo das Moos
  568. An deinem Sterbezucken mich erfreun,
  569. An deinen Bronzewerken delektieren
  570. An deinen Hals sich glücklich hängt,
  571. An deiner Brust aufprange sie hell,
  572. An Deiner Hand
  573. An dem Saume deines Mantels
  574. An dem sie mich hält.
  575. An den bekannten Tunneleingang, der,
  576. An den leeren Stunden klebte sie
  577. An den schwarzen See in der schaurigen Nacht?
  578. An den Wänden: Thoma, Klinger,
  579. An denen ich nächten ruhte.
  580. An der Decke oben
  581. An der dein junges Herz schon satt;
  582. An des Ewigen Stufen.
  583. An des Rätsels Heiligkeit denken sie nicht.
  584. An des Segens goldnem Rand,
  585. An die breite Brust eines langen
  586. An die grauen Tage,
  587. An die vollen Brüste hält,
  588. An die vollen Brüste hält.
  589. An diesem Hange hütete die Ziegen
  590. An dieser wunderweißen, wunderschlanken Hand?
  591. An einem Menschen soviel Schmeer.
  592. An einem rosa Fädchen
  593. An einem roten Bande;
  594. An einem See wars vor dem großen Gebirge,
  595. An Fabian und Sebastian
  596. An Fuß und Hand Goldreife schenken
  597. An glühende Oefen an
  598. An Herrgottsruh und den Rentier
  599. An heutigen Karminibus
  600. An höchstseine Hände frieren;
  601. An ihnen dir ein Beispiel zu nehmen,
  602. An ihren Raaen waren
  603. An ihren Spitzen saßen,
  604. An ihren unschuldigen Händen,
  605. An ihrer Schulter zitterzart
  606. An innerem Wert dem Bettelorden,
  607. An jedem Zucker muß sie lecken,
  608. An jene goldnen Vier in Kirchendämmerung.
  609. An jene Jahre wüst und leer und blind.
  610. An jenes Schmarotzen im Märchengelände. –
  611. An Kümmernissen mag bringen:
  612. An Kümmernissen mag bringen:
  613. An Lackschatullen denke und Räuchergefäße
  614. An lauschender Ferne ruhendem Rund
  615. An manchem Bette sitzt die Liebe jetzt
  616. An Mariä Geburt
  617. An Schnörkeln reich und Schilderein
  618. An Schönheit des Propheten wert.
  619. An sie zu glauben, ja, ein großes Trauern war
  620. An Stelle der Gußstahlindustrie
  621. An welcher Andachtsstätte
  622. Andachtdurchseligt seine schönen Hände
  623. Andächtig an einand und brachte sie
  624. Andächtig zu der klaren Kraft,
  625. Andächtig, aller Weltgedanken bar,
  626. Anderen Sternen nachgereist.
  627. Andern heiße ich nur Schein des Lebens,
  628. Anders lächeln. Junge Mütter wissen
  629. Andeutungen geheimnisvoller Art;
  630. Andre Mädel giebts, die lachen.
  631. Angebaut auf meinem eignen Lande,
  632. Angeleuchtet vom jungen Tage,
  633. Angelika, die röselrote, hängt
  634. Angenehm im Birnbaumzweigicht.
  635. Angerührt vom Genius des Augenblickes:
  636. Anmutig scheinst du mir zwar nicht sehr,
  637. Ans Sterben.
  638. Ans Thor zu dem Mädel,
  639. Anschaute wie jetzt ich, denn, sieh, mir ist,
  640. Ansichtskarten-Schönheitstypus;
  641. Anständiger, als wir, doch muß man das nicht sagen;
  642. Antwort eine nur. – Es regt
  643. Apfelsinen ißt man ditto
  644. Aphrodite, Schenkerin,
  645. Arbeitstag,
  646. Arm in Arm spazieren,
  647. Arm in Arm und wie in Träumen
  648. Arm, doch liebend, mir. Und nun tickt sie: du,
  649. Arme, siehe Nacht, ich weine,
  650. Armselig weise, krüppelgescheidt,
  651. Art und Kunst.
  652. Aschblond ist ihr Haar, wie überstäubt von Flocken
  653. Aschblondes Haar zur Schulter weich.
  654. Atmet aus und atmet ein.
  655. Atmet leise, voll. – Da schwebt
  656. Atmosphäre,
  657. Au point d'amour was fühlen kann.
  658. Auch bei Athleten soviel wie Liebe heißt.
  659. Auch bin ich müde und kein Tänzer mehr,
  660. Auch bist du reicher jetzt, und wenn du dich verlierst
  661. Auch contre cour. Und ich betrug mich wirklich schlecht.
  662. Auch das Brautkleid sollte mir einerlei sein.
  663. Auch das Gewitter, das aus schwarzer Wolke
  664. Auch das war dem Wohlsein kaum gegenteilig;
  665. Auch diese Mode wird versinken,
  666. Auch Doktor Richard Strauß.
  667. Auch fragt ich mich: Wie?
  668. Auch geht Eurer Lippen Schwung die Quere –
  669. Auch hab ich noch große Lust, hier zu bleiben
  670. Auch hatte das Städtchen keine fahrende Post.
  671. Auch hatte er, das muß der Neid ihm lassen,
  672. Auch heißt es, man sei dort oben näher
  673. Auch heuer die seligsten Stunden bedeuten.
  674. Auch ich begrüße die himmlische Königin
  675. Auch in den Tiefen der Innigkeit,
  676. Auch in diesen Glutenkelchen,
  677. Auch in Hinsicht der vielen Cousängeln
  678. Auch ist ein ziemlich sichrer Tod
  679. Auch ist vollkommen klein schon gespalten,
  680. Auch konnte, wie ich um mich that,
  681. Auch muß ich gestehen: Wie der Nachtwächter,
  682. Auch sei nicht Treue hier geschworen, und
  683. Auch sie raubt viel, doch ohne Zärtlichkeit.
  684. Auch Stine und Stockbrücks Oline,
  685. Auch Vasen viel und bunte Gläser.
  686. Auch war ich ein Träumer und Wolkenbeschauer;
  687. Auch war ich wirklich überflüssig;
  688. Auch warf man ihm schon Klumpen nach.
  689. Auch zum Tanz tritt er an,
  690. Auch zwei Stämmchen Aprikosen.
  691. Auf ä Schlickchen Bier;
  692. Auf allen Gipfeln – Dunkelheit.
  693. Auf altem Schöpfpapier!
  694. Auf besiegten Nacken,
  695. Auf braunem Rosse ein schwarzer Ritter;
  696. Auf daß uns selbst die wunderliche Erde
  697. Auf deinem Antlitz lag sein Schein
  698. Auf dem der Arbeit Segen lag.
  699. Auf dem großen Gerümpelhaufen:
  700. Auf dem Grunde des Grundbuchs steht: Recht ist Glück.
  701. Auf dem Himalaya, der Jungfrau, selbst auf dem Popo-
  702. Auf dem kahlen Pappelbaum
  703. Auf dem Moose mein Kopf,
  704. Auf dem Mutterboden meines Lebens;
  705. Auf dem Pflichtparkette drehn.
  706. Auf dem schönsten Frühlingsbaume
  707. Auf dem Tisch steht schon ein Strauß,
  708. Auf dem, im Sande nicht prestissimo,
  709. Auf den Schooß die Dame,
  710. Auf den Schoß dem Plinio.
  711. Auf der fernen See ein Segel steht,
  712. Auf der Flöte!‹
  713. Auf der Kommode die gezackte
  714. Auf der Kommode oder sonstwo nieder,
  715. Auf der Maienwiese die Spur des flüchtigen Tages.
  716. Auf der salzgen Flut umher.
  717. Auf der schwarzblaue Edelsteine blitzen.
  718. Auf der Tenne.
  719. Auf des weißen Kirchleins Hügel,
  720. Auf die der Friede seine Hände hält.
  721. Auf die ein Reim schwer wird gefunden.
  722. Auf die Schultern legte sie mir
  723. Auf die Seele fällt mirs schwer.
  724. Auf die Waldwiese!‹
  725. Auf diese Art allein bringt man euch – Wahrheit bei.
  726. Auf diesem Bettelsacke sitzt sie, ha!
  727. Auf diesen weißgeborenen Sohn,
  728. Auf dieses bunte Zeug von meinem
  729. Auf dunklem Efeu ruhend über die Terrasse
  730. Auf einem Baume, träumt ich, saßen drei
  731. Auf einem feurig roten Wolkenballen
  732. Auf einem Hügel einen Lorbeerbaum,
  733. Auf einem jungen Rosenblatt
  734. Auf einem Schimmel blührieselweiß
  735. Auf einem Schimmel reiten.
  736. Auf einem Tanze war ich diese Nacht;
  737. Auf einem weißen Roß.
  738. Auf einer bunten Wiese.
  739. Auf einer buschigen Linde srei
  740. Auf glattem Asphalte schreiten wir
  741. Auf Himmel und Erden viel Applaus,
  742. Auf ihre Art die Leier schlagen,
  743. Auf ihrem Decke gingen
  744. Auf in eine blutige Sonne –
  745. Auf Jahr mit Lust und Schmerzen!
  746. Auf jedem Tisch ein Frühlingsstrauß
  747. Auf keinem schwanken Blütenaste schaukelt sich
  748. Auf Kindes Füßen klein?
  749. Auf leicht bewegten Wipfeln
  750. Auf lenzeliche Art.
  751. Auf Lotte ist Verlaß.
  752. Auf meinem Schimmel schacken.
  753. Auf meinen bebenden Lippen ...
  754. Auf meinen Weg gefallen,
  755. Auf meiner Brust hab ich fünf Blätter ruhn,
  756. Auf meines Goldes reinen Glanz gelegt.
  757. Auf nasser Bank verschlungen saßen
  758. Auf neue Beutezüge auszuziehn,
  759. Auf Nimmerwiederkehren! –
  760. Auf Rokokotischen galanter Marquisen;
  761. Auf Schild und Brünne Schwerter klirren hört.
  762. Auf Schildereien jedermann
  763. Auf schmalen Wegen über Wurzeln weg
  764. Auf schwarzen Schwingen
  765. Auf seine Schulter legt sie
  766. Auf seinem Spiegel, drauf der Abendschein
  767. Auf seinen Knochenbeinen, zierlich, ganz Musik.
  768. Auf seiner Kanzel lügt (und wie!) der Theolog;
  769. Auf seiner Lippe der erste Flaum,
  770. Auf seines Hafens goldne Kiesel knirscht,
  771. Auf soviel schwere Fragen:
  772. Auf steiler Höhe stand ich schauend.
  773. Auf Stürmen geritten kommen.
  774. Auf thut sich schwarz und weit
  775. Auf vertrautestem Fuße; allen Teufeln
  776. Auf Walzerbahnen
  777. Auf weichen Socken schleicht in dir der Tod;
  778. Auf weitem Markt, und Dampf und Rauch
  779. Auf! Bindet sie – und sie! Bei meinem Gram!
  780. Auf, auf! Es gilt à tout.
  781. Auf, und greife in die Harfe!
  782. Auf, wagt es, zu springen!
  783. Aufblicken mit hellen Augen
  784. Aufdämmerte ein fahler
  785. Aufdringlich und fürwitzig, daß ich ihm
  786. Aufgelauert habe, kommt die
  787. Aufgestachelt und niedergedrückt,
  788. Aufpraßles in der Lohe
  789. Aufrecht im Glauben suchen: niemals ganz
  790. Aufruhr? Was ist denn los? Warum denn? Wieso denn? Weshalb denn?
  791. Aufs Haupt mir. Hei, ein Strahlenzucken fährt
  792. Aufs neu ins Göttliche. – Ach, laßt die Angst!
  793. Aufschluchzend Lied im Allerinnersten.
  794. Aufschwung ganz, Anrufung des Göttlichen:
  795. Aufwachten und rasten vor Liebe schier.
  796. Aufwärts immer höher stiege?
  797. Aufwärts in elegantem Schwunge
  798. Augen auf. Bon jour Madam'!
  799. Augen der lieblosen alten Frau,
  800. Augen durchs Geäst der Himmel ...
  801. Augen Leben sind und Licht;
  802. Augen zu. Ich höre den Schnitt,
  803. Augenblicklich in Ostasien ziemlich stille.
  804. Augenblicks zur Frau,
  805. Augenleere Leiche im Grabe.
  806. Aus allem helf ich ihr, was sie beengt.
  807. Aus allen Himmeln hallen
  808. Aus allen Lebens Gründen;
  809. Aus allen Truppen treffen sich hier
  810. Aus alter Zeit ich leise Chöre,
  811. Aus armierten Russenschiffen
  812. Aus bleichem Mondenstrahlenglanze,
  813. Aus Blut und Rauch und leerem Lärm
  814. Aus Borgo San Lorenzo, haben gestern nacht
  815. Aus dämmerigem Dunkel leuchtend dieser Satz:
  816. Aus deiner Seele den Geist der Schwere!
  817. Aus dem das Wellenversinken der Welten widerhallt.
  818. Aus dem eignen Herzen geschrieben und lieb,
  819. Aus dem es feierlich ticktackte.
  820. Aus dem Fasse Mut.
  821. Aus dem grünen Gras zum blauen Himmel blicken.
  822. Aus dem ich geschieden.
  823. Aus dem Paradies getrieben
  824. Aus dem Rosenstocke
  825. Aus dem tiefsten Herzen tauchen
  826. Aus dem Vogel Tütrüo,
  827. Aus dem, o wie so süß, ein Zwiegesang,
  828. Aus den alten Bildern sacht
  829. Aus den Händen ließ er
  830. Aus den klingenden, kleinen Wellen tönte silbern die Frage:
  831. Aus den Seelen der lauernden Nörgler hat er
  832. Aus denen geheimnisdämmerweich
  833. Aus der Ampel quillt in hellen
  834. Aus der Falle, – hätt ich Geld,
  835. Aus der himmlischen Herrgottsperspektive.
  836. Aus der Tiefe der kleinen Stadt
  837. Aus diesem Grunde (meint Doktor Kortum)
  838. Aus diesem Grunde scheint es angebracht, Betrachtungen
  839. Aus diesem rundgeöffneten Maule
  840. Aus diesem weiten Meere tröstlich klingt,
  841. Aus dieser lauten, leeren Welt.
  842. Aus dieser sondren Kunst, zu lieben,
  843. Aus dieser Welt der Wutgrimassen,
  844. Aus dieser Wüstenei,
  845. Aus dir nicht und auch nicht aus dem, das um dich ist.
  846. Aus edlem Samen
  847. Aus einem kleinen Walde von links kommen acht Knaben
  848. Aus einer jungen Linde hab
  849. Aus eines Augenblicks Vergessenheit, –
  850. Aus Feldblumsträußen, längst verdorrten;
  851. Aus Fesseln und Banden –
  852. Aus fremden Augen – oh schnelles Glück,
  853. Aus frohem Herzen ist ein Korn, ein goldenes, für der Zukunft Saat.
  854. Aus Glückseligkeit
  855. Aus Gottes Paradiesen.
  856. Aus graden Linien wäre;
  857. Aus grünem Grase, nicht aus Haar,
  858. Aus grünen Aeckern steigt das freie Lied;
  859. Aus Hügel und Berg,
  860. Aus ihm gehen: tiefsten Lebens Zeugnis. –
  861. Aus ihnen, daß es wie vom Menschen klang.
  862. Aus Indiens buddhabunter Seide,
  863. Aus jedem Leide soll sie auferstehn
  864. Aus keiner Mode kam sie her,
  865. Aus Ketten haben sie mich frei gemacht,
  866. Aus Korallen,
  867. Aus lauter Lapislazuli, aber Silber in den Klüften,
  868. Aus Liebe hat die Welt gemacht
  869. Aus Liebe stumm mir dankten.
  870. Aus meinem Bette in den Pavillon,
  871. Aus meinem Hause;
  872. Aus meinem Leben, du ledernes Scheuel?
  873. Aus meiner Seele klingt.
  874. Aus mir ringt sich kein Schrei.
  875. Aus Nacht zu machen hellen Tag;
  876. Aus rauhem chinesischen Brokat, vom Kaiser Kanghi
  877. Aus Reu und Mißgunst, keuchend im Gespann
  878. Aus Riesenbottichen trieft rote Maische,
  879. Aus Rosenzweigen gemacht mit Spitzen,
  880. Aus schattigem Dunkel schüchtern heraus,
  881. Aus scheuen Dämmerungen
  882. Aus schwarzem Holz ist grün ein Blatt
  883. Aus schwarzem Laube.
  884. Aus schwarzer Seide, so soll es sein,
  885. Aus Seide rote Schlipse haben
  886. Aus seidenen Rispen, und mit blinden Augen,
  887. Aus seinem Brustkorb, klopfte leise auf
  888. Aus seinem dunklen Aug das Weib gestreift,
  889. Aus seinen Falten schüttelt er den Schlaf,
  890. Aus Steine,
  891. Aus streckt er die blasse, die blaue Hand,
  892. Aus trockenen Blumen und blassen Schleifen
  893. Aus Überfülle unfruchtbar: Genuß
  894. Aus ungezählten Sternen angezündet.
  895. Aus unsichtbarem Munde
  896. Aus Vogelbeeren eine rote Kette,
  897. Aus Wald und Welt,
  898. Aus Weiten, wo das Glück mir wohnt, –
  899. Aus zwei braunen Mädchenaugen,
  900. Ausdünstet und den guten Namen mir
  901. Außer dem scharfen Schinden verstand.
  902. Außerdem ist ein Wolf vorhanden.
  903. Außerdem: »Frühlings Erwachen«
  904. Ausgedröselt die Sackleinfetzen.
  905. Ausgelaßner Lustbarkeiten,
  906. Ausgeloschen war das Licht,
  907. Ausgeprägt und bis ins Letzte
  908. Auslösch ich die Lichter, anfach ich die Flammen,
  909. Aussegeln wie Frühlingsfregatten wir Zwei.
  910. Ausstattung und trotz meines schäbigen
  911. Ausweg – jenun: so gönn ihn ihr.
  912. Auszugraben den Stamm, der so gar viele beschützt!
  913. Auszutönen, was Du empfandest. Er gab Dir auch
  914. Ave rosa sine spiris, –
  915. Babbelt ein Bettler seinen leeren Spruch
  916. Backenroten Kindes.
  917. Bade tief im Waldsee mein Zottelfell schwer
  918. Bakterien, unters Mikroskop gelesen;
  919. Bald auf, bald ab, bald quer, bald krumm,
  920. Bald Contredanse, bald Brunstturnier,
  921. Bald entzupf ich dem lockeren Erdreich
  922. Bald guckt sie mich gar glühend an,
  923. Bald ist die Zeit der Kraft vorbei,
  924. Bald ist im grauen Orden
  925. Bald ist mir lustig, bald ist mir bang.
  926. Bald lagst in Schlaf und Träumen du,
  927. Bald mein Herz entladen sein,
  928. Bald mit Stößen, die waren,
  929. Bald sachte drängend wie aus dunklen Tiefen,
  930. Bald schnarch ich wie ein alter Dudelsack
  931. Bald schwebt eine Rose hier im Winde.
  932. Bald war im ganzen Land herum
  933. Bald war sie dort, bald war sie da
  934. Bald werden auch die Höhen
  935. Bald werden auch die muntren Stare lärmen,
  936. Bald winkte er den Geigern. Hob und senkte sich
  937. Bald wird die Erde bräutlich heiter sein.
  938. Bald wird es Nacht und Alles Schweigen sein.
  939. Bald wird getrunken!
  940. Balde, balde hast ihn nicht mehr.
  941. Ball,
  942. Bammel,
  943. Bammel,
  944. Bang überselig strömen in den Tod, –
  945. Bange nach meiner Geliebten.
  946. Banger Wehen schwer.
  947. Banner des Todes nun,
  948. Banquier ist, Rechtsanwalt, Professor, Arzt,
  949. Barg dies barocke Kraftlatein,
  950. Barg sich ein Finkenpaar im kleinen Nest,
  951. Baronin Suttner täglich ihn
  952. Baßtief brüllen die Kanonen,
  953. Bauch dich tiefer auf die Erde,
  954. Bauernmädel gesundes,
  955. Bauernmädel rundes,
  956. Bauernmädel schenkelstramm,
  957. Baumeister sei, wer du auch bist;
  958. Baut meine Stirne hoch und klar,
  959. Beben wie erschrockene Seelen,
  960. Bebend griff ich nach dem goldnen Kästchen,
  961. Bebend lauschen jedem Weheschrei.
  962. Bebts im Herzen mir wie Traum:
  963. Bedacht er kunstreich mit Geschmeiden.
  964. Bedächtig, schrittbemessen vor mich bin.
  965. Bedenke der Freiheit Vergänglichkeit,
  966. Bedenke, Mann, Herr sollst du sein!
  967. Bedenkt den Spruch: Hic Rhodus est, hic salta!
  968. Bedeppt, beklommen, ein ertappter Dieb,
  969. Bedrückte wieder die Luft Chodschesten,
  970. Beflissen eingedenk.
  971. Befriedigt trollten die Schwarzen weg
  972. Begann im Kreise weit herum
  973. Begannen in der Tat, ein wenig Lust zu spüren,
  974. Begeistert laut: Ah, huldreiche Natur,
  975. Beginnt er sein lockendes Singen.
  976. Beglückter Kraft, wie einen goldgefaßten
  977. Begraben den grimmigen Grimm!
  978. Begrüßten mich zwei Lippen rot.
  979. Behalten immer ihren tiefen Glanz?
  980. Behauptet mit Keulen euch in euerm Rechte
  981. Beherzten Sprungs und festen Zügelgriffs!
  982. Behördlich ihn ergründen!
  983. Bei Allah, ja! Es war kein Gehn: ein Wallen;
  984. Bei allem Drücken und aller Qual
  985. Bei dem Gewimmer wird mir schwach;
  986. Bei den Vögeln im grünen Licht.
  987. Bei der sehr angenehmen Rechnung, daß
  988. Bei diesen Worten des alten Kadi
  989. Bei dir zu sein, ist ganze Seligkeit.
  990. Bei einem beinah alten Mann
  991. Bei euch. Ihr sprecht von diesen großen Dingen,
  992. Bei ihrem Lever; dann komm ich zu dir ans Bett
  993. Bei Mädchen, die einen schlechten Lebenswandel führen
  994. Bei Mädchen, die, wenn es dämmert, spazieren,
  995. Bei Mädchen, sag ich, solcher Sorte,
  996. Bei Mond und Sonne immer gedenken, daß
  997. Bei so viel Tugend und Talent
  998. Bei solchen Mädchen, kurz und gut,
  999. Bei solcherlei Gelegenheit
  1000. Bei Tage, da bin ich der braune Bär

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Gedichte:

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OPERONE