L Y R I K
Otto Julius Bierbaum (1865-1910) - Gedichtanfänge

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Otto Julius Bierbaum (1865-1910)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtanfänge

  1. (Für Eduard und Hedwig Thuille.)
  2. A la bonne heure! Strategischen Blick
  3. Ach Gott, ich habe Geld genung,
  4. Ach wie schön sie ist, meine Nachbarin!
  5. Ach, daß mein Herz noch einmal beben könnte
  6. Ach, die Welt ist hundetölig!
  7. Ach, mein Herz ist bange,
  8. Ach, mein Schatz ist durchgegangen,
  9. Ach, was sah ich im Traum:
  10. Ach, was sah ich im Traum:
  11. Ach, wie wird mir wohl und weh,
  12. Ah, wie glänzt das neue Thor!
  13. Alle meine Schmerzen
  14. Alles das ist nur ein Träumen,
  15. Als es Winter war, hatt ich nur einen
  16. Als heut ich durch die Dresdner Haide fuhr,
  17. Als ich heut nacht beim schönsten Sonnenschein
  18. Als ich heute früh im schönen Parke,
  19. Als ich im kurzen Röckchen ging,
  20. Als ich jung war, wenn ich durch Wiesen ging:
  21. Als nachts ich überm Gebirge ritt,
  22. Als sich zum fünften Male im Westen
  23. Alte Lieder hört ich heute!
  24. Alter Wein und junges Blut
  25. An Fabian und Sebastian
  26. Angelika, die röselrote, hängt
  27. Arbeitstag,
  28. Auf dem Moose mein Kopf,
  29. Auf der fernen See ein Segel steht,
  30. Auf einem Baume, träumt ich, saßen drei
  31. Auf einem jungen Rosenblatt
  32. Auf einem Tanze war ich diese Nacht;
  33. Auf steiler Höhe stand ich schauend.
  34. Aus dem Rosenstocke
  35. Aus einer jungen Linde hab
  36. Baßtief brüllen die Kanonen,
  37. Bauernmädel rundes,
  38. Bei einem beinah alten Mann
  39. Bei Mädchen, die einen schlechten Lebenswandel führen
  40. Berge und Wälder und Wiesen und See:
  41. Bescheidenes Veilchen!
  42. Bin ein alter Faun mit langem, weißem Bocksbart,
  43. Birke, wie warst du schön,
  44. Bist du lange blind gewesen,
  45. Blauer Himmel und weiße Blüten,
  46. Blütenblätter jagt der Wind
  47. Brandrot das Haar, ein violetter Hut
  48. Breit hängt vom Himmel die Fahne der Freude,
  49. Bunt wie mein Mantel und Kleid
  50. Bunte Dörfer, bunte Kühe,
  51. Buntes Gewühl, es wirbeln und flirren
  52. Charlotte, lotte, lotte,
  53. Christoph Patzeber ein Bauer war,
  54. Da es nun wieder Frühling geworden ist,
  55. Da noch Blut in meinen Adern ist
  56. Da nun die Blätter fallen,
  57. Da zieht der Fluß und trägt das Abendgold,
  58. Dämmerung mit den milden, grauen Augen
  59. Das beste Werk auf Erden ist:
  60. Daß deine Hand auf meiner Stirne liegt,
  61. Daß doch dein Stolz nicht eingestehen will:
  62. Das Geschäft in Bomben und Torpedos geht
  63. Das Glück weht zwei zusammen,
  64. Das hat Gott Vater gut gemacht,
  65. Das ist des Lebens innigster Verstand:
  66. Das ist des Weges Wende!
  67. Das ist die Sünde, die du fliehen sollst:
  68. Das ist mein schlankes, blankes,
  69. Das junge Feld vor mir. Es wächst in ihm,
  70. Das Leben ist ein Glück.
  71. Das Leben ist voll Gier und Streit,
  72. Das unfruchtbare Eis, kalt, panzerglatt,
  73. Das war wundervoll: Ich träumte:
  74. Das will ich dir, mein Herz, gestehn,
  75. Deine lachenden Augen ruhen auf mir
  76. Den Maien führ ich an meiner Hand,
  77. Der alte Säemann geht übers Land;
  78. Der Christ, der Muselman, der Jude und der Heide:
  79. Der Erzbischof von Salzburg,
  80. Der Frühling kam, die Knospen sprangen,
  81. Der Frühling naht dem Sommer zu,
  82. Der Haushahn, Herr von Stakelsteif,
  83. Der Herr vom Kiebitzhof ist ein bescheidener Grande;
  84. Der Himmel ist blau, das Wetter ist schön,
  85. Der klare Blick gradaus, weit in Welt,
  86. Der Mai ist voller Nücken
  87. Der Mond wirft seinen Silberspeer
  88. Der Mond, die große grelle Diebslaterne,
  89. Der Ölbaum: ein zarter Strauß, ...
  90. Der Schmerz ist ein Schmied.
  91. Der Teufel näht in den Sack der Nacht,
  92. Des Zweifels müde und von Mißtraun matt
  93. Dich zu lieben, das wird Ruhe sein,
  94. Die Eheringe glänzen
  95. Die Erde, der runde,
  96. Die Eulen schrein. Es schmerzt wie Geierbiß
  97. Die Feinde haben mich weise gemacht,
  98. Die goldene Wärme schwand in die Nacht,
  99. Die grauen Geierfittiche der Nacht
  100. Die heilige Cäcilie versteht sich, wie man weiß,
  101. Die junge Frühlingssonne
  102. Die Löwenmaske aus schwarzem Granit,
  103. Die Luft ist wie voll Geigen,
  104. Die Mauer entlang,
  105. Die Mücken spielen und die Bienen schwärmen,
  106. Die Nacht ist nieder gangen,
  107. Die Prinzessen fährt zum Hochzeitsfest
  108. Die roten Tulpenflammen sind verglüht;
  109. Die Sittlinge müssen sich immer genieren,
  110. Die Sonne ging unter, der Mond steigt auf,
  111. Die Sonne ist gegangen.
  112. Die Sonne liegt auf goldenem Kies:
  113. Die Sonne schickt den goldenen Scheidegruß,
  114. Die Träumer und Propheten,
  115. Die Welt ist reich, wie das Auge eines schönen Mädchens.
  116. Diese Nacht mit dir,
  117. Dieses Lebens Jammerthal
  118. Dort lag der See gewellt, ein blauer Schimmerplan,
  119. Draußen bläst der Wind und fegt
  120. Draußen, draußen,
  121. Du bist mein Glück: die nackte Bäuerin,
  122. Du hast gekauft und du erworben,
  123. Du kaltes Haus voll müder Dunkelheit ...
  124. Du klagst, mein Freund, und jammerst sehr,
  125. Du mit deinem goldenen Haare
  126. Du sagst, du liebst mich. Oh, ich danke dir!
  127. Du trittst mich, singt der Schnee,
  128. Du und ich, wir zwei Beiden,
  129. Düfteschwüle, feuchteschwere,
  130. Durch den breiten Fensterbogen
  131. Durch dicken Nebel, der vom Berge fiel,
  132. Durch Li-yo-ing, wo aus morastiger Erde
  133. Ein banger Träumer such ich das Glück.
  134. Ein Bett, ein Stuhl, ein Tisch, ein Schrank,
  135. Ein dickes Maulwurfsehepaar,
  136. Ein Geschpusi muß ich haben!
  137. Ein Held und Herr hatte Stiefel not,
  138. Ein jeder Mann hat seine Rüpeljahr.
  139. Ein lichter, grüner Schleier über mir,
  140. Ein Mädchen besaß ich, fein wie ein Figürchen
  141. Ein Ritter ritt durch reifes Korn,
  142. Ein Vogel singt gottlobesam,
  143. Ein Walzer hebt sich säuselnd an
  144. Ein wohlbestelltes Mieder,
  145. Ein Wunder sich begeben hat:
  146. Eine Hand,
  147. Eine Schneefläche unabsehbar weit;
  148. Eine schöne Dame ging,
  149. Einer roten Straußenfeder
  150. Einsam bist du? Sieh, die vielen Sterne
  151. Einst in meinen Jugendjahren
  152. Eng ihr an die Brust gepreßt,
  153. Es fährt ein Postillion durchs Land, –
  154. Es geht ein Wind durch's weite Land,
  155. Es ist ein bißchen Sonnenschein
  156. Es ist ein Glück zu wissen, daß du bist,
  157. Es ist ein Reihen geschlungen,
  158. Es ist kein Wind von holdrer Art,
  159. Es kreiste die Sense mit scharfem Schwung,
  160. Es lag ein Kind unter einem Baum
  161. Es liegt in mir wie eine Wolke
  162. Es rauscht der Wind.
  163. Es stand ein Stern ob einem Dach,
  164. Es steht kein Wort in unserm Ring;
  165. Es war einmal ein Mann;
  166. Es war im März der erste Tag,
  167. Fahl zieht der Strom in letzter Abendhelle,
  168. Fenster auf! Es hat der Frühling
  169. Fische, Fische feine
  170. Folg dir in dich!
  171. Fortuna heißt mein Schiff, die goldene Galeere;
  172. Frau Roma hat uns das Bett gemacht,
  173. Fräulein Gigerlette
  174. Frühling wars; ich war auf einem Kirchhof.
  175. Frühling, oh du süßer Junge!
  176. Führt der gütestille Herr der Welten,
  177. Gebt mir ein Blatt Papier.
  178. Geflüster aus Mädchenmunde
  179. Geh zum Tisch des Lebens: nimm!
  180. Gelbleuchtend steht (wie Kapuzinerkresse)
  181. Gell ja, also morgen?..
  182. Gern wohl möchte mich die Braune.
  183. Gestern die Welt in Grau,
  184. Gib mir deine Hand: ich küsse sie.
  185. Gieb dir weiter keine Mühe, mein Sohn, ohé,
  186. Gieb, schönes Kind, mir deine Hand
  187. Gingen zwei in einen Beerenwald;
  188. Glauben ist Kleben,
  189. Gott, deine Himmel sind mir aufgethan,
  190. Grün deine Federn am Hut, mein Kind,
  191. Grün umbuscht und bunt umblüht,
  192. Hans und Grethe, Grethe und Hans;
  193. Hätt ich Geld, ich wüßte wohl,
  194. Heimlich, auf Diebes-Sohlen,
  195. Hell liegt der Mondenschein vor meinem Bette,
  196. Hellster, grellster Sommertag,
  197. Herr Gott im Himmel, hör mich an!
  198. Herr Lehmann wollt sich malen lan,
  199. Heut in der Nacht riß der Sturm ein Loch, ein großes zackenzinkiges Loch in den Himmel.
  200. Heut Nacht war ich ein Reiter
  201. Heut sagte ich die ganze Nacht
  202. Heut sieht die Welt mir lustig aus,
  203. Heut, mein Fräulein, in der Morgenstunde,
  204. Heute nacht erschien ich mir
  205. Heute sah ich, heute, o
  206. Hier fiel ich, steh, Wandrer, und bet ein Gebet,
  207. Hier ist das edelste Werk getan
  208. Hier mein Herz, Welt, hier mein ganzes Leben!
  209. Hier ritten einst die tapfern Troubadours
  210. Hier, werte Fraun und Mädchen,
  211. Himmel und Hölle! Was muß ich da sehen!
  212. Hinter dem Vorhang am Spiegel vorm Bett
  213. Hinter Wipfelgrün am See
  214. Hoffnungswimpel im Lenze,
  215. Hört, schöne Herrn und Frauen,
  216. Ich bin der Hahn,
  217. Ich bin Sankt Jörg,
  218. Ich bin so voll von Liebe,
  219. Ich blase meine Flöte
  220. Ich fühle keinen Schmerz und bin doch krank;
  221. Ich fuhr ins fremde, weite Land; es war
  222. Ich glaube an den großen Pan,
  223. Ich hab ein schönes Mädchen
  224. Ich heiß: Das Glück. Soll es dir glücken,
  225. Ich hört ein himmlisch Lachen
  226. Ich kenn drei gute, deutsche Geselln
  227. Ich lag an einem Birkenstamm
  228. Ich lag in Trübsinns Klammer
  229. Ich lese Lieder aus fremden Seelen, aber alle Lieder künden mir nur dich und deine Seele.
  230. Ich nehme dich und küsse dich
  231. Ich sah das Kreuz, daran der Heiland hing;
  232. Ich sah im Traume eine Abendröte,
  233. Ich sah zwei Schiffe fahren
  234. Ich schließ die Thüre hinter mir,
  235. Ich seh die Welt
  236. Ich sitz in einem grünen Busch
  237. Ich strecke meine Hände aus nach dir,
  238. Ich träumte mich in einen tiefen Wald ...
  239. Ich und du und du und du,
  240. Ich weiß nicht aus noch ein.
  241. Ich will nun willig warten,
  242. Ick heeße Ede Petermann!
  243. Ihr armen Schächer, wie thut ihr mir leid
  244. Ihr Kleidchen ist von Tarlatan,
  245. Ihr Mund ist schön. Nicht vieles auf der Welt
  246. Im finstern Walde springt ein Reh
  247. Im Heidenlärm der Tanzmusik,
  248. Im hellen Herbstwald auf buntem Laub
  249. Im Thale unten die blaue Tiefe,
  250. In der Nacht, in der Nacht, heidideldumdei!
  251. In diese rätselhafte Welt
  252. In einem Haus, versteckt in Linden,
  253. In einer Kirche sah ich goldne Statuen
  254. In einer Klosterbücherei,
  255. In einer Nacht, schwülheiß, da ich schlief,
  256. In ekle Mißgestalt verstellt,
  257. In Liebesdingen raten,
  258. In meinem heimlichen Schlosse gehn
  259. In Monte Cassino sagte mir einmal
  260. Ja ... ja ... so ...! Ja ... ja ... so ...!
  261. Jesus, Licht der schwarzen Nächte,
  262. Jüngst trieb michs auf eine Kirchturmplatte,
  263. Jüngst war ich auf einem Trödelmarkt
  264. Kehraus. Vorbei der tolle Schwarm.
  265. Kind, das Bette ist bereit,
  266. Kind, ich schenke dir den Reif der Reine,
  267. Klar, kräftig, edler Wonnen voll ist dieser Herbst:
  268. Kleine Hände, kleiner Mund,
  269. Komm, Liebe, Glück; ich warte: Komm, o Ruhe!
  270. Kommt her und seht, was in der Nacht ich sah,
  271. Kühle Winde, blasse Sterne.
  272. Lachender Himmel. Es ziehen gemächlich
  273. Land des Friedens mit den roten Herzflammfahnen der Liebe,
  274. Lange lag ich krank im Haus
  275. Lange schlug das Herz mir dumpf
  276. Laß es gehn, Herz, laß dich treiben,
  277. Laß mich noch einmal dir ins schwarze Auge sehn,
  278. Laß mir mein Glück,
  279. Laß! Liege so, die Arme unterm Kopf,
  280. Laßt uns nicht schelten und schmä..hä..hen,
  281. Laßt uns, Freunde, ins neue Jahr
  282. Laue Sommernacht; am Himmel
  283. Leises Blätterrauschen rings,
  284. Leute giebt's, mit langen grauen Bärten,
  285. Licht, lösch aus!
  286. Liebe Nacht! Auf Berg und Wiese
  287. Listig liebe blaue Kinderaugen,
  288. Lorbeer ist ein gutes Kraut
  289. Mach dich von Sehnsucht frei und leb im Licht!
  290. Madam! Ich hoffe sehr, daß Sie mich überleben
  291. Maikater singt die ganze Nacht:
  292. Man hatte sich mit allen guten Dingen
  293. Manchen Wein hab ich getrunken,
  294. Maria lag in großer Not,
  295. Mattheller Wintertag. Wie goldene Bronce
  296. Meer und Sterne, Palmen und das Leuchten
  297. Mein Acker wogt, mein Weizen blüht ...
  298. Mein Birkenhain stand weiß und kahl,
  299. Mein Mädel hälts Bändel,
  300. Meine armen Veilchen sind erfroren,
  301. Meine Augen waren nächten aufgethan,
  302. Meine liebe Laura
  303. Meine Schwestern, meine Brüder, wollt ihr
  304. Meine Seele ist krank, ich weiß nicht, nach wem,
  305. Meine Seele, eine Taube,
  306. Meines Vaters Uhr
  307. Mir fuhr vorbei ein schönes Kind
  308. Mir haben auch die Sinne wohlgethan,
  309. Mir träumte, daß ich Adam wär,
  310. Mir war die Liebe lange nur ein Spiel;
  311. Mir wird es schwer, soll ich sie fliegen lassen?
  312. Mit dankbarem Gemüte
  313. Mit dem Fächer spielen,
  314. Mit meinen Speeren
  315. Mit Singen und mit Beten
  316. Mit wartendem, klopfendem Herzen steht
  317. Mitternacht. In weißen Kutten graben
  318. Moosgrün aus Samt ein Band im blonden Haar,
  319. Morgenjunge Herrlichkeit,
  320. Nach langen Nebelwochen voll kaltem Schattengrau
  321. Nacht neigt sich auf die Gassen;
  322. Nackt mit offenen Armen stand
  323. Natur, mein Freund, ist immer sittlich.
  324. Nein, mein Herz, so sollst du dich nicht plagen,
  325. Nestwarmweiche Lagerstätte,
  326. Nicht im Schlafe hab ich das geträumt,
  327. Nicht Mond noch Stern, die Nacht steht stumm
  328. Nierenkrank; nervös; herzleidend;
  329. Noch hat der Mond sein silbernes Szepter nicht
  330. Noch immer sprichts in mir: Es kann nicht sein,
  331. Nun aber hebt zu singen an
  332. Nun darf ichs sagen, daß ich viele Jahre
  333. Nun hängt nur noch am Kirchturmknopf
  334. Nun ist die Blütenzeit vorbei,
  335. Nun ist viel tot in mir. Ich weiß nun, jene Qual
  336. Nun klärt sich im Fasse der neue Wein,
  337. Nun laßt uns fahren über Land!
  338. Nun schließ ich dich, mein liebes Hausthor, zu,
  339. Nun sich die Knospen aus den Zweigen drängen,
  340. Nun sieh wohl zu, mein Herz! Ein jeder Tag ist nun
  341. Nun will es Abend werden;
  342. O du mein Stern und süßer Trost,
  343. O schöne Dame, deren Asche nun
  344. Oft in der stillen Nacht,
  345. Oft weiß ich ganz genau: Ich ... war ... einmal;
  346. Oh du Nachtigall mit süßem Sang,
  347. Oh holde Rosalinde,
  348. Oh ja, die Liebe und ein treues Herz,
  349. Oh Mond der Ernte des goldenen Korns!
  350. Oihoh du! Ahei! Die Geige fängt an!
  351. Ostara, die gute Göttin,
  352. Perlen gleiten durch meine Hand –:
  353. Plinius der Jüngere spricht:
  354. Quasimodogeniti:
  355. Rauch über Acker und Moor;
  356. Regenöde, regenöde
  357. Ringelringelrosenkranz,
  358. Ringsum dunkle Nacht.
  359. Rittersporn und Akeley,
  360. Roseninsel, schwanumschwommen,
  361. Rosmarin,
  362. Rumpeldipum,
  363. Rüste dich, mein Herz, und bebe
  364. Sahst du, o Freund, die holden Knaben,
  365. Schon hatten die Lemuren
  366. Schön sind Sie, mein Fräulein, und ich könnte
  367. Schöne du, Erbarmerin,
  368. Schönes Kind, ich denk an dich,
  369. Schreiben muß ich im Tanztakt, Lieber,
  370. Schwand der Frühlingstag, der frische Tummel-Junge,
  371. Schwarz ist die Nacht; es kracht das Eis;
  372. Schwarze Blumen blühten mir im Traume,
  373. Schwül war der Tag ...
  374. Schwül war die Frühlingsnacht, es sang
  375. Sei du nur still in dir
  376. Sei mir gegrüßt, o Japan, sei willkommen
  377. Sie machen die Luft dir dumpf und schwer,
  378. Sie tragen eine Leiche
  379. Sieh da: Die Weide schon im Silberpelz,
  380. Singe, meine liebe Seele,
  381. Singe, solange du Atem hast!
  382. Sitz im Sattel, reite,
  383. So bebebange ...
  384. So geh ich nun, Cylinder in der Stirn,
  385. Soll ich wieder schwärmen, ich,
  386. Sommermondnacht. Wie mit drängenden Brüsten
  387. Sommernacht, Traumsommernacht ...
  388. Sonnengießen durch den Tag,
  389. Sonntagsfriede liegt
  390. Stell die Uhr ab, Freund Hein,
  391. Stille geh ich meinen Gang
  392. Stille, träumende Frühlingsnacht ...
  393. Stiller Heiterkeit ein Glanz,
  394. Straßen hin und Straßen her
  395. Sturm ist dem Frühling gefolgt
  396. Täglich fahr ich mit Pietro,
  397. Tonnen stehen im dunklen Keller,
  398. Tragt Stein auf Stein zum Bau der Zeit:
  399. Trauerweide, erster Baum,
  400. Traurig war ich, ach so sehr,
  401. Über die Ferne hin,
  402. Über die Zypressenwipfel wandert der Mond.
  403. Über Hügel, sanft gebogen,
  404. Ueber die Wiesen septembert der Wind,
  405. Ueber einem Häusel, ganz weiß beschneet,
  406. Ueber Wiesen und Felder ein Knabe ging;
  407. Ulanen, das ist leichte Waar,
  408. Um einen großen Tisch
  409. Und immer mehr erkenn ich dies: das Leben
  410. Und Tag um Tag geht still dahin,
  411. Verehrter Mitmensch, höre und vernimm
  412. Vier adlige Freundinnen nenne ich mein,
  413. Vierundzwanzig Tage
  414. Vor meinem Fenster drauß,
  415. Vor meinem Fenster weht
  416. Warum bin ich von den grünen Wiesen gegangen
  417. Was das doch war? In einem alten
  418. Was du gefühlt hast, stammelnd, ungefüge,
  419. Was eigentlich die Kleine will,
  420. Was hat mir Frieden gebracht,
  421. Was ist mein Schatz? – Eine Plättmamsell.
  422. Was machst du für ein schief Gesicht?
  423. Was war das für ein wunderreicher Traum!
  424. Was wär ich, hätt ich nicht die hohe Kunst
  425. Was will ich mehr? Auf meinem Tische stehn
  426. Was willst du alles wissen?
  427. Weg und Wiese zugedeckt,
  428. Weil Ochsen ihm sein Rosenbeet zertraten,
  429. Weis deine Wunden!
  430. Weise bin ich worden,
  431. Weißt du noch: das kleine Haus
  432. Weite Wiesen im Dämmergrau;
  433. Welch ein Lärmen! Welch ein Schrein! –:
  434. Welch ein Ziehen! Welch ein Gleiten!
  435. Welch Gegacker! Welch Gemecker!
  436. Welch Geglöckel, welch Gebimmel
  437. Wenn das Gras der grünen Wiesen
  438. Wenn der Frühling kam, kam dich die Sehnsucht an;
  439. Wenn dieser Körper einst zerfallen ist,
  440. Wenn ich Braut bin, wenn ich Braut bin,
  441. Wenn im braunen Hafen
  442. Wenn im Sommer der rote Mohn
  443. Wenn mein Herz auch müde ist,
  444. Wenn sie lacht, wenn sie lacht,
  445. Wenn wir alt sein werden,
  446. Wenn, stolzes Mädchen, du mich fragen würdest,
  447. Wer diese Verse liest, die nur von Liebe singen,
  448. Wie Blitzschlag kam das Schlimmste über mich:
  449. Wie der Verfasser der Jobsiade
  450. Wie eine Blüte im Mai
  451. Wie eine leise Glocke klingt
  452. Wie es dir schlecht ging, ließen sie dich gelten,
  453. Wie ging ich durch mein Leben hin?
  454. Wie ist mein Herz mir schwer, welch eine Missethat
  455. Wie Kinder sich fassen
  456. Wie lieblich hat sichs eingemait!
  457. Wild stieß der Sturm durch die Nacht.
  458. Will mein Junge Aepfel haben,
  459. Winterkrank war meine Seele,
  460. Wir gingen durch die dunkle, milde Nacht,
  461. Wir sind, wer weiß es von wem, auf die Welt,
  462. Wo sah ich das doch schon einmal?
  463. Wo wächst die Wahrheit?
  464. Wohin denn, wohin denn so schnelle,
  465. Wohin käm ich,
  466. Wohl in der hellen Sonnen
  467. Worte werfen die Wahrheit nicht um, doch wackelt sie manchmal,
  468. Wüst ist die Welt; es rasselt rings von der Maschinen Stampf und Stoß,
  469. Zwei dicke Isabellen,
  470. Zwei Menschen fanden sich
  471. Zwischen Dornen ging der Weg,
  472. Zwischen Hetzen und Hasten,
  473. Zwischen Rosenranken steht der kleine Gott,
  474. Zwischen Tulpenflammen und Narzissen
  475. Zwölf Uhr: heilige Nacht. Wie ein Gesumme
  476. Zypressenholz und Lorbeerzweige
  477. »Frauenhaar« trag ich am Hute,
  478. »Freund, ob künde dein Verlangen!«
  479. »Sieh den kunstergebenen Herrn,
  480. »Wir auch wollen«, so sprach der pudelbegleitete Kanzler,
  481. –: Die ersten Trauben und Nüsse dabei –;
  482. –: »Ich hab dich lieb« ...
  483. ›Der Mond trinkt an der Erde,
  484. ›Wer‹ ... »Still, ich; geh nicht vorbei« ...


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE