Lyrik


Gedichtanfang Z

Zäh war ich, weich hat mich der Liebe Hauch gemacht,Rückert
Zieh deine Selbheit aus, und an die Göttlichkeit!Rückert
Zieh nicht so schnell vorüberLenau
Zu besiegen deine schwereLenau
Zu den Makrobiern ein Abgesandter kam,Rückert
Zu denken ist wol schön, noch schöner ist zu dichten,Rückert
Zu eurer Finstrelei bekehret ihr mich nicht;Rückert
Zu fassen den Entschluß, muß Gottes Geist dich rühren;Rückert
Zu geben Gröstes gern mag Großmuth sich bequemen,Rückert
Zu Gott gelangst du nicht im Wachen noch im Traum;Rückert
Zu Gottes Angesicht wie steigt sichs schwer empor!Rückert
Zu guter Nachbarschaft gehört nicht das allein,Rückert
Zu Hause bin ich nicht, wo meine Heimat ist;Rückert
Zu jeder Stund’ ist dir, was du bedarfst gereicht;Rückert
Zu kommen zwingst du dich? Komm, oder nicht! du bistRückert
Zu lehren glaubt’ ich oft, was ich an mir erfuhr,Rückert
Zu lernen halte nur dich nie zu alt, und lerneRückert
Zu lesen lieb’ ich nicht, was aneinander hängtRückert
Zu Naciketas einst, dem Weisen, kam der Tod,Rückert
Zu öd und traurig selbst den HeidewindenLenau
Zu Paris am Königsschlosse,Lenau
Zu schreiben leserlich ist durchaus zu empfehlen;Rückert
Zu seinem Ebenbild seit Gott den Menschen schuf,Rückert
Zu seinen Söhnen sprach ein König: Seid beflissenRückert
Zu welchem willst du dich von beiden Chören wenden?Rückert
Zu werden das was du nicht bist, das was du werdenRückert
Zuerst erschaffen sind die Zwerg' im öden GrauenRückert
Zufrieden mit mir selbst, mit Gott und mit der Welt,Rückert
Zum Festtisch soll man Aufgewärmtes nicht auftischen,Rückert
Zum Flaschenkürbisse sprach stolz ein Küchentopf:Rückert
Zum Himmel blick’ empor, er ist voll heller Kerzen;Rückert
Zum König sendet ein Erobrer die Gesandten,Rückert
Zum Milden sprach ein Freund: Du mußt die Mild’ ablegen,Rückert
Zum Tod bereite sich, wer nicht mehr kann genesen;Rückert
Zum Unbedingten, das nicht hier ist bei den Dingen,Rückert
Zunft und Vernunft, mein Sohn, sind leider zweierlei,Rückert
Zur Arbeit ist der Mensch so von Natur bestimmt,Rückert
Zur Freundschaft ists genug, des Freundes Freund zu seyn;Rückert
Zur Gotterkentnis sind die Thiere nicht erschaffen,Rückert
Zur Hülle diene dir das Kleid, wol auch zum Schmucke,Rückert
Zur Unvergänglichkeit fühlt sich der Mensch berufen,Rückert
Zur Weggenossenschaft gehören beide Gaben,Rückert
Zusammen ist das Glas mit einem Stein getroffen,Rückert
Zusammen traten einst Gewalt und Macht und Stärke,Rückert
Zwar geben kann nur, wer empfangen hat die Gaben,Rückert
Zwar ist Vollkommenheit ein Ziel das stets entweicht,Rückert
Zween Brüder waren einst, der groß und jener klein,Rückert
Zwei Augen, die getrennt im eignen Kreise stehn,Rückert
Zwei Bäume sah ich heut, Sinnbilder von Verjüngung,Rückert
Zwei Bettler liefen rechts und links am Reisewagen,Rückert
Zwei Einverstandene haben sich nichts zu sagen;Rückert
Zwei Freunde traten schweigend einLenau
Zwei Gleiche können nicht im gleichen Felde gelten;Rückert
Zwei Kampfparteien stehn im Feld der Gegenwart,Rückert
Zwei Löwen einen Hirsch — die Theilung wird mißrathen;Rückert
Zwei Pfähle sah ich stehn, der eine weiß und blau,Rückert
Zwei Schlechte geben oft ein Gutes im Verein,Rückert
Zwei Sonnenstrale, von der Sonne ausgegangen,Rückert
Zwei Spiegel sind, worin sich selber schaut mit WonneRückert
Zwei, die sich lieben, sind einander so unähnlich,Rückert
Zweideutig ist, o Mensch, vernimm auch diese Lehre,Rückert
Zweifl' und verzweifle nicht an deines Gottes Huld;Rückert
Zwerghaft, bucklig, uralt, in Lumpen.Lenau
Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen,Lenau
Zwölf Jahre war ich alt, da hatt' ich ohne FleißRückert