Lyrik


Gedichtanfang U

Über das Ziel ein Schritt, zuviel ist stets vom Übel,Rückert
Um eine Blum’ im Korn, von Knabenaug’ erblickt,Rückert
Um Eines ist das Thier vom Menschen zu beneiden,Rückert
Um meine wunde Brust geschlagenLenau
Um Misverständnisse, ihr Freunde, zu vermeiden,Rückert
Um Mittag, wenn mit Duft der Himmel sich umsäumt,Rückert
Um Neujahr hattest du, wie mir dein Büchlein sagt,Rückert
Umsonst ereiferst du dich gegen etwas heftig,Rückert
Umsonst ist jedes Werk, das du hervorgebracht,Rückert
Umsonst! du bist auf immer mir verloren!Lenau
Unbillig klagest du, zu wenig sei dir kundRückert
Und locket wieder dich das Gaukelspiel der Welt,Rückert
Und meinest du daß dich die meisten hören werden,Rückert
Und nur durch Eines hast du dich als Kind verrathen,Rückert
Und sähest du auch Tod und Weh im Leben nie,Rückert
Und wenn ihr fragt, warum wir euch kein Ganzes geben?Rückert
Und wenn sie wie das Korn dich in den Boden traten,Rückert
Unendlich fühlest du dich in dir selbst, doch endlichRückert
Unendlich ist zugleich und endlich jedes Ding;Rückert
Ungleich gestellt sind Glück und Unglück in dem einen,Rückert
Unglück hat sein Herz gespalten,Lenau
Unglücklich bist du nicht, wie unbeglückt du seist;Rückert
Unglücklich ist nicht, wer der Erde Glück verlor,Rückert
Unglücklich kan ein Mensch vor lauter Glück sich fühlen;Rückert
Unköniglicher doch ist keine EigenschaftRückert
Unleidlicher ist nichts, geeigneter zu Krämpfen,Rückert
Unnahbar sind die Mächte, unbezwingbar,Lenau
Unruhig ist die Welt, unruhig ist das Herz,Rückert
Unseliger ist nichts, als wenn dirs immer ist,Rückert
Unser Gedächtniß ist wie eines Wirthes Zimmer,Rückert
Unsre Gläser klingen hell,Lenau
Unsterblichkeit ist nicht der Zukunft aufgespart,Rückert
Urwald, in deinem BrausenLenau