Lyrik


Gedichtanfang M

Mach' immer nur Entwürf'! ob du sie nicht ausführest,Rückert
Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter,Lenau
Mädchen, sieh, am Wiesenhange,Lenau
Mag doch aus Neubegier und Lust am Wechsel reisenRückert
Mag meine Seele, die im Wachen aufwerts steigtRückert
Man kann nicht immer was man will; der ist mein Mann,Rückert
Man pflanzet einen Baum, damit er Früchte trage,Rückert
Man reist, damit es uns zuhaus erst recht gefalle;Rückert
Man sagt wol, ein Ersatz, ein zeit’ger Lückenbüßer,Rückert
Man sagt, die Trägheit ward vom Unverstand gefreit,Rückert
Man sagt, geboren hat die Viper nicht die Jungen,Rückert
Man sagt: der beste Freund des Diebes, der zum SchafRückert
Man sagt: der Donner rollt, wann auf unreine GeisterRückert
Man sagt: ein säugend Kind, wonach zuerst es strecktRückert
Man sagt: Im Großen sei, gewollt zu haben, gnug.Rückert
Man schlägt die Kinder nicht mit schon gebrauchten Besen,Rückert
Manch falsches Wissen auch sollt ihr bei mir nicht missen;Rückert
Männer, welche eine Höh erklommen,Lenau
Mannhafte Poesie ist was ich hier, o Sohn,Rückert
Mehr als ein Paradies ein nie verlorenesRückert
Mein Europäer, wenn du einen Weg dir bahnenRückert
Mein Freund im fernen Gau! wie oft noch denk’ ich nachRückert
Mein Goldschmidt, in Geduld mußt du die Zeit erwarten;Rückert
Mein Herz ist lauter Dank, indem ich rückwerts blicke,Rückert
Mein Herz, sieh an den Baum in seiner Blütenpracht;Rückert
Mein Kind, du bist schon lang der Mutter aus der Wiegen,Rückert
Mein Kind, o könnt’ ich dich, da du nun auf die SchwellenRückert
Mein Licht! du bist nicht warm, die Sonne steht zu schief;Rückert
Mein liebes Mütterlein war verreist,Lenau
Mein Lieblingsaufenthalt, noch einmal recht zum SchlußRückert
Mein Meister (in der Brust genannt mit Andacht sei er)Rückert
Mein Pfeifchen traut, mir ist dein Rauch,Lenau
Mein Prinz! die Schmeichler sind gefährlicher als Raben,Rückert
Mein Reisethier ist müd' und weiter kann ich nicht.Rückert
Mein Sehnen strebet vor, und strebet nicht zurück;Rückert
Mein Sohn! die Wahrheit ist in Wahrheit ganz nur Eine,Rückert
Mein Sohn, das Ehrgefühl ist eine UmgestaltungRückert
Mein Sohn, der innre Werth macht nicht die Dinge gelten;Rückert
Mein Sohn, du sollst dich nur auf Straßen und auf Gassen,Rückert
Mein Sohn, erwarte nicht, daß dich die Leute warnenRückert
Mein Sohn, gesteh ichs dir, daß ich vergessen habeRückert
Mein Sohn, sieh an den Hirsch! wie edel, schön und groß,Rückert
Mein Sohn, wenn du dich hast vergangen, büß’ es gleich;Rückert
Mein Sohn, wenn du gelangst zum Umgang schöner Frauen,Rückert
Mein wandelbares Ich, das ist und wird und war,Rückert
Meine Lieder kommen alle,Lenau
Meiner Schwester liebe Sprossen,Lenau
Mensch, rühme dich nicht stolz, daß du ein Gut gewannst,Rückert
Mich freuts am Abend nicht, daß mir manch Lied entsprungen;Rückert
Mich ließ die Gunst des Augenblickes,Lenau
Mich riß die Lieb’ einmal zum Haß des Hasses hin,Rückert
Mir hat noch deine Stimme nicht geklungen,Lenau
Mir ist im Müßiggang ein Monat hingegangen,Rückert
Mir kam ein Freund, den ich nicht sah in langen Jahren,Rückert
Mit Andacht hab’ ich in den Regen aufgeblickt,Rückert
Mit Andacht lis, und dich wird jedes Buch erbauen;Rückert
Mit dem Grafen Konopacki,Lenau
Mit einem Neidischen ist Freundesumgang peinlich,Rückert
Mit Einzelliebe wer beginnet zu verschwendenRückert
Mit Freuden greifest du nach allen neuen BildernRückert
Mit jeder Sprache mehr, die du erlernst, befreistRückert
Mit Kindern brauchst du nicht dich kindisch zu geberden;Rückert
Mit meinem Meister gieng ich pilgern über Land,Rückert
Mit Staunen seh' ich, daß ihr zwei Gesichter macht,Rückert
Mit Stolz genießen wir, was wir mit Kampf erwarben;Rückert
Müde schleichen hier die Bäche,Lenau
Müdgeritten auf langer TagesreiseLenau
Mürrisch braust der Eichenwald,Lenau
Muth ist die beste Kraft, zu allem Guten nöthig,Rückert