Lyrik


Gedichtanfang H

Haben wir auch schön geträumetLenau
Hält der Mensch die Blicke himmelwärtsLenau
Halt ein Paar Freund' im Haus, das Wissen und den Glauben,Rückert
Hart wird zuletzt die Haut, die viele Streich' empfangen,Rückert
Hast du den Wunsch erreicht, daß er nicht mehr entweicht,Rückert
Hast du noch immer nicht gefunden den teuren, teuren Fingerhut,Lenau
Hast du schon je dich ganz allein gefunden,Lenau
Hat die Unendlichkeit nicht Räume ungeheuer?Rückert
Hat doch des Kindes Fuß das Gehn gelernt durch Fallen,Rückert
Hat doch jede Geburt des Lebens ihre Wehn!Rückert
Hat er des Adels rechte Völle,Lenau
Heil, wenn das Gute du aus freiem Triebe thust,Rückert
Herbstwind, o sei willkommen!Lenau
Herr Hunger legt das Fett auf einen magern Bissen,Rückert
Hesperus, der blasse Funken,Lenau
Hier auf der Tafel, Sohn, liegt manche Pomeranze,Rückert
Hier bring ich süße Früchte,Lenau
Hier geb' ich dir, mein Sohn, Glück möge sie dir schlagen,Rückert
Hier schwanken siehest du im Bach der Sonne Bild,Rückert
Hier steht das Schlößlein noch, von dessen HochaltanRückert
Himmel! seit vierzehn Tagen unablässigLenau
Hinaus aus dieser Schluft, aus dieser Kluft hinaus!Rückert
Hoch im Gebirge lag ein stiller See, und gabRückert
Hoch im Gebirge quillt aus einem FelsenspaltRückert
Hoffnung! laß allein mich wallen,Lenau
Hohe Klippen, ringsgeschlossen,Lenau
Hold ist nur die Natur, wo sie die Huld bezwang,Rückert
Holder Lenz, du bist dahin!Lenau
Hölty! dein Freund, der Frühling, ist gekommen!Lenau
Horch, das Gewitter braust, des Donners Scheltwort rolltRückert
Horch, wie still es wird im dunkeln Hain,Lenau
Husch! husch! wie braust der kalte WindLenau