Lyrik


Gedichtanfang A

Abhängig von der Welt mußt du dich nicht betrachten,Rückert
Abschließen mußt du für dich selbst einmal die Welt,Rückert
Ach wärst du mein, es war ein schönes Leben!Lenau
Ach, Freundin, ich habe dich gestörtLenau
Ahimaaz, der Sohn des Zadok, sprach,Lenau
Allein ist besser als mit Schlechten im Verein,Rückert
Alles schläft, und übers Gefild der RuheLenau
Alpen! Alpen! unvergeßlich seidLenau
Als Blütenalter ist die Jugend wol bekannt,Rückert
Als das Kamel von Gott sich Hörner wollt' erbitten,Rückert
Als der Cherub aus dem ParadiesLenau
Als die Erscheinungen dir allererst erschienen,Rückert
Als du gingst auf eine Reise,Lenau
Als du mich kamst zu sehn, war ich zu Hause nicht,Rückert
Als ein strenger Richter und Hinrichter,Lenau
Als ein unergründlich WonnemeerLenau
Als Knabe hab’ ich einst die Frucht am Baum gesehn,Rückert
Als Ros' ist nie so schön geworden, wie zu werdenRückert
Als sie vom Paradiese ward gezwungen,Lenau
Als treulos ich das teure Land verließ,Lenau
Als wie ein Kind im Schlaf empor sein Auge schlägt,Rückert
Alswie der Frühling, seit er erst der Welt entflohn,Rückert
Alswie der Mensch, so ist sein Gott, so ist sein Glaube,Rückert
Alswie der Schwan, der rein auf reinen Fluten schwimmt,Rückert
Alswie ein Thor, der wohnt im Haus mit einem Weisen,Rückert
Alswie ein Vater gibt die Freiheit seinem Sohne,Rückert
Am besten geht es oft, wenn du es lässest gehn,Rückert
Am besten machst du gleich dein Ding im Anfang recht;Rückert
Am besten thust du, still Lehrmeinungen zu hören,Rückert
Am besten würdest du in einen Koffer packenRückert
Am Boden auf dem Rohrgeflecht,Lenau
Am Dinge zweifeln kannst du, was und ob es sei;Rückert
Am Ende deiner Bahn ist gut Zufriedenheit;Rückert
Am Ende siehts ein Thor, ein klügrer in der Mitte,Rückert
Am Ende, wann du nun dich an der Welt genungRückert
Am Fenster täglich siehst du an dein Blumenstöckchen,Rückert
Am größten ist alsdann des Fleißigen Behagen,Rückert
Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,Lenau
Am Hügel saß ich Nachts, und war dem Thal entronnen,Rückert
Am Inhalt liegt mir viel, und wenig am Gefäße;Rückert
Am Kirchhof dort bin ich gestanden,Lenau
Am Ort, wo du einmal entgiengst des Tigers Krallen,Rückert
Am Rand des Stromes sitzt ein Angler um zu angeln,Rückert
Am Schönen fehlt es nicht, fürs Schöne nicht am SinnRückert
Am schönen Tage nimmst du dir die Reise vor;Rückert
Am Strand des Lebens irr ich, starre düsterLenau
Am Stromesufer steht erschwungen eine PalmeRückert
Am Tag des Glückes wird ein kühner Sprung dir glücken,Rückert
Am Walde hätte nicht die Axt so leichtes Spiel,Rückert
Am Weihnachtabend sind die Kinder zu beneiden,Rückert
An alter Poesie verblühten BlumenbeetenRückert
An den im Garten bunt gewordenen AurickelnRückert
An der duftverlornen GrenzeLenau
An einem Bache steht ein junger Rosenstrauch,Rückert
An einem Pfuhle sah ich sprudeln eine Quelle,Rückert
An heil'ger Berge Fuß zu wohnen mag erheben,Rückert
An ihren bunten Liedern klettertLenau
An jedem Morgen hält der sel'gen Götter ChorRückert
An Kindern hab' ich oft bewundert, wie in BildernRückert
An Schönes, Wahres hat uns oft ein Traum gemahnt,Rückert
An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen,Rückert
An Winterabenden (mir ward der Schwank erzähltRückert
Anfang und Ende sind wol unter sich verwandt,Rückert
Anna steht in sich versunken,Lenau
Anschauung, wo sie fehlt, mag etwa Geist ersetzen;Rückert
Arabisch heißet Dien Religion von Dienen,Rückert
Arbeite, wenn dichs treibt; und geht es nicht, so ruh;Rückert
Arbeiter dingt der Herr für seinen Arbeitstag,Rückert
Arbeitsam willst du seyn, doch nicht Erholung missen,Rückert
Armer Jude, der du wandelnLenau
Armes Wild im Waldesgrunde,Lenau
Auch dieses biet’ ich dir, o Herr, zum Opfer an,Rückert
Auch dis muß seyn erlebt, auch dis muß seyn ergangen,Rückert
Auch in der bösen Zeit ist Gutes nicht verschwunden,Rückert
Auch mir will oft das Haupt der Greisenwahn umdüstern,Rückert
Auf dem krit’schen SchusterbänkleinLenau
Auf einen müden Tag wie labt die stille Nacht,Rückert
Auf Erden gehest du, und bist der Erde Geist;Rückert
Auf jener Wiese, wo statt Blumen Sterne stehn,Rückert
Auf Künft?ges rechne nicht, und zähl nicht auf Versprochnes;Rückert
Auf Reisen willst du gehn? was willst du sehn auf Reisen?Rückert
Auf schwingt der Aar sich über dem Schlachtgefild,Lenau
Auf solchem Gang durch einen reichen Keller,Lenau
Auf! hinter’m Berge hast du lang genug gehalten,Rückert
Aufmerksamkeit, mein Sohn, ist was ich dir empfehle:Rückert
Aufs Unglück sei gefaßt, denn morgen kann es kommen,Rückert
Aus Äußerm fühlst du dich und Innerem zusammenRückert
Aus bittern Meeren zieht die Sonne süßes Wasser,Rückert
Aus der Vollkommenheit der Welt willst du beweisenRückert
Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der Meisten,Rückert
Aus einem Feinde wird niemals ein Freund ein treuer;Rückert
Aus einem Kreise kanst du nie ein Viereck machen,Rückert
Aus Einer Wurzel sprießt, aus Einer Quelle fließt,Rückert
Aus Felsen springt der Quell, und Freiheit will ihm ahnen,Rückert
Aus Finsternis zum Licht steigt eine Stufenleiter,Rückert
Aus Freundschaft hat der Freund den Freundschaftsdienst erwiesen;Rückert
Aus Gelb und Blau entspringt nach unten Grün durch Mischen;Rückert
Aus Hitopadesa.Rückert
Aus jungen Augen sieh die Welt stets neu entfaltet;Rückert
Aus Mitleid hab? ich heut? ein schlechtes Buch gelesen,Rückert
Aus vier Grundstoffen ist gemischt die Körperwelt,Rückert
Aus zwei Verneinungen wird eine Wortbejahung,Rückert
Auswendig lernen sei, mein Sohn, dir eine Pflicht;Rückert