L Y R I K
Gedichtanfang D 1

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gedichtanfänge D 1

  1. Da droben auf einsamer Höhe (Aston)
  2. Da droben auf jenem Berge, (Lenau)
  3. Da droben auf jenem Berge, (Arnim)
  4. Da droben aufm Hügel, (Arnim)
  5. Da drunten auf der Wiesen (Arnim)
  6. Da du selber Vater bist, (Rückert)
  7. Da ergrimmte Jona tief im Herzen (Hartleben)
  8. Da es nun wieder Frühling geworden ist, (BIERBAUM)
  9. Da Gott auf Erden ging, ward er fast nicht geacht; (Angelus Silesius)
  10. Da Gott das erstemal hat seinen Sohn geborn, (Angelus Silesius)
  11. Da Gott die Welt erschuf, was schrieb man für ein Jahr, (Angelus Silesius)
  12. Da ich der Ostwind bin, (Rückert)
  13. Da ich des Lebens Lust und Leid erfuhr, (Rückert)
  14. Da ich dich einmal gefunden, (Rückert)
  15. Da ich dich wiedersah, (Hartleben)
  16. Da ich volle vierzehn Tage (Rückert)
  17. Da kommt der Lenz, der schöne Junge, (Lenau)
  18. Da meinen Einige vermessen, (Holz)
  19. Da mir einst die Zukunft fehlte, (Rückert)
  20. Da noch Blut in meinen Adern ist (BIERBAUM)
  21. Da noch der Ur (Rückert)
  22. Da nun Abends in dem Garten, (Arnim)
  23. Da nun die Blätter fallen, (BIERBAUM)
  24. Da nun die Nächte kamen, (Conradi)
  25. Da nun du schlummerst, tasten Traumgestalten (Hartleben)
  26. Da oben auf dem Berge, (Arnim)
  27. Da oben im Gärtchen, (Brentano)
  28. Da rüstete die Kerze sich mit wackern (Rückert)
  29. Da singt die junge Pilgerin, (Arnim)
  30. Da sitz ich nun so manchen Tag (Arnim)
  31. Da so in Hinterindien rum (Holz)
  32. Da stehen sie im schmutzigen, zerrißnen Rock. (Hartleben)
  33. Da steht sie nun, o daß ihr stehn sie sähet, (Rückert)
  34. Da wo das Hochgebirg Tibet und Kaschmir theilt, (Rückert)
  35. Da zieht der Fluß und trägt das Abendgold, (BIERBAUM)
  36. Da zur Ruhe Himmel, Erd' und Fluthen gingen, (Rückert)
  37. Dafern der Teufel könnt aus seiner Seinheit gehn, (Angelus Silesius)
  38. Dafern mein Will ist tot, so muß Gott, was ich will; (Angelus Silesius)
  39. Däglich grimmer bläst der Ost / (Holz)
  40. Daheim im stillen Haus die Seele war befangen, (Rückert)
  41. Daheim in Gessas Zelte sitzt (Rückert)
  42. Daheim, o Wandrer, magst du allen Liebe tragen, (Rückert)
  43. Dahin sind Blüten jetzt und Nachtigallen, (Lenau)
  44. Damit der starcke Feind aus seinem Vortheil weiche/ (Abschatz)
  45. Dämmerung mit den milden, grauen Augen (BIERBAUM)
  46. Danke, danke, süße Feder! (Brentano)
  47. Dann ist, o Dichter, dir wahrhaft die Form gelungen, (Rückert)
  48. Dann kamen Meister des Wissens, es schwebten fünf andere Jahre (Arndt)
  49. Dann lebt die Seele recht, wenn Gott, ihr Geist und Leben, (Angelus Silesius)
  50. Dann losch das Licht, (Holz)
  51. Dann wird das Blei zu Gold, dann fällt der Zufall hin, (Angelus Silesius)
  52. Dann wird das Tier ein Mensch, der Mensch ein englisch Wesen (Angelus Silesius)
  53. Darauf die feurige Zeit, wo heiß zwischen Schmerzen und Freuden (Arndt)
  54. Darauf drückt' ich ein Weib mir lieb an den liebenden Busen, (Arndt)
  55. Darf ich meinen Blicken traun? (Rückert)
  56. Darf ich vom Fest der Stadt mir nur erzählen lassen, (Rückert)
  57. Darf verliebt der eigne Vater (Rückert)
  58. Das Abendmahl ist groß/ und diß nicht zu versäumen/ (Abschatz)
  59. Das Abendroth ist schöner als das Morgenroth; (Rückert)
  60. Das allergrößte Werk, das du für Gott kannst tun, (Angelus Silesius)
  61. Das Allertröstlichste, das ich an Jesu find, (Angelus Silesius)
  62. Das Allgemeine schwebt dem Geist beständig vor, (Rückert)
  63. Das Allgemeine zum Besondern zu gestalten, (Rückert)
  64. Das alte Jahr ist um/ die neue Zeit tritt ein/ (Abschatz)
  65. Das alte Nest! Die alten Dächer! (Holz)
  66. Das alte Sprichwort sagt: Nichts unterm Sonnenstral (Rückert)
  67. Das Alter ist der Jugend vorzuziehn, (Rückert)
  68. Das Alterthum beschrieb mit lebensvollen Bildern (Rückert)
  69. Das Angenehme thut, wenns keine Frucht auch trug, (Rückert)
  70. Das Antlitz Gottes sehn, ist alle Seligkeit; (Angelus Silesius)
  71. Das Antlitz Gottes zieht an sich wie Eisenstein, (Angelus Silesius)
  72. Das Antlitz Gotts macht voll. Sähst du einmal sein Licht, (Angelus Silesius)
  73. Das Ärgste drohet nicht der Welt von Geld und Gut, (Rückert)
  74. Das arme Küchelein kluckst und pickt für und für; (Angelus Silesius)
  75. Das Aug der Liebe weiß im Freudensaale (Lenau)
  76. Das Aug' ist überm Ohr in allen Stücken, traun, (Rückert)
  77. Das Auge sah der Locken holde Wirrung (Rückert)
  78. Das Auseinander hier im Raum, dort in der Zeit (Rückert)
  79. Das Bächlein läuft den Blumen nach, (Rückert)
  80. Das Bächlein zieht von dannen, (Rückert)
  81. Das Band ich riß, die Kett ich brach, (Rückert)
  82. Das Bäumlein stand im Wald, (Rückert)
  83. Das beste Lebensgut ist leichter froher Sinn, (Rückert)
  84. Das beste Wappen auf der Welt, (Holz)
  85. Das beste Werk auf Erden ist: (BIERBAUM)
  86. Das Bestehende ist die Natur, (Rückert)
  87. Das Bethaus ist in Schutt gefallen, aber hoch (Rückert)
  88. Das Bethaus steht noch nicht gebaut mit seinen Pfosten, (Rückert)
  89. Das Bild der Ewigkeit, die Schlange die im Reif (Rückert)
  90. Das Bildnis Gottes ist der Seelen eingeprägt, (Angelus Silesius)
  91. Das Bischen Dichterruhm, die späte Spätherbstaster, (Rückert)
  92. Das Blut, das unserm Herrn aus seiner Wunde fleußt, (Angelus Silesius)
  93. Das Böse hat nicht Macht, die Welt zu Grund zu richten, (Rückert)
  94. Das Böse ist nicht aus der Welt hinauszulügen, (Rückert)
  95. Das Brot ernährt dich nicht: was dich im Brote speist, (Angelus Silesius)
  96. Das Brot, der Herr in uns, wirkt wie der Weisen Stein. (Angelus Silesius)
  97. Daß Christus lang zuvor, eh daß er war, gewesen, (Angelus Silesius)
  98. Das Creutze führt zu Gott/ drum will ichs willig küssen/ (Abschatz)
  99. Daß deine Brüste hocherbaulich sind, (Hartleben)
  100. Daß deine Hand auf meiner Stirne liegt, (BIERBAUM)
  101. Das Denken, das sich treibt in ungemessnem Gleise, (Rückert)
  102. Daß der gerechte Mensch wächst wie ein Palmenbaum, (Angelus Silesius)
  103. Daß die Leute mein vergessen könnten, (Rückert)
  104. Daß die Lichter düster brennen, (Rückert)
  105. Das Ding ist außer dir, weil du von dir es trennst, (Rückert)
  106. Daß dir im Sonnesehn vergehet das Gesicht, (Angelus Silesius)
  107. Daß doch dein Stolz nicht eingestehen will: (BIERBAUM)
  108. Daß du am Abend zu mir kommst, (Bodenstedt)
  109. Das du mich geboren hast, (Rückert)
  110. Daß du nicht Menschen liebst, das tust du recht und wohl, (Angelus Silesius)
  111. Daß du ruhig wärest, wie mein Vater! (Rückert)
  112. Das Echo, das du weckst, reizt dich, o Nachtigall, (Rückert)
  113. Das edelste Gebet ist, wenn der Beter sich (Angelus Silesius)
  114. Das Ei ist in der Henn, die Henn ist in dem Ei; (Angelus Silesius)
  115. Das Eine, das du liebst, wird dir vom Tod entzogen, (Rückert)
  116. Das Einmaleins und das Abc (Holz)
  117. Das Eisen sinkt im Meer, (Arndt)
  118. Das Eisen, wenn sich ihm des Feuers Kraft vereint, (Rückert)
  119. Das Elend soll ich einsam bauen, (Brentano)
  120. Das Ende krönt das Werk, das Leben ziert der Tod. (Angelus Silesius)
  121. Das Entzücken, der Freude Schauer, (Rückert)
  122. Daß er dich rührt, gedeiht ─ es ist nur eine Probe (Rückert)
  123. Das erste, Schwestern, was ich heut' (BLUMAUER)
  124. Daß etwas gründlich du verstehst, ist nicht genug; (Rückert)
  125. Das Ewige, das ganz genoßen Göttersöhne, (Rückert)
  126. Das Eyß hat auß gekracht / (Holz)
  127. Das Faß ist nun gebunden; (Arnim)
  128. Das feinest auf der Welt ist reine Jungfernerde; (Angelus Silesius)
  129. Das Feld steht Kräutter-leer / (Holz)
  130. Das Feuer heißt ein blindes Element, (Rückert)
  131. Das Feuer kam, um all' das Böse abzubüßen, (Rückert)
  132. Das Feuer preisen wir, das unsern Herd bewacht, (Rückert)
  133. Das Feuer schmelzt und eint: sinkst du in Ursprung ein, (Angelus Silesius)
  134. Das Feuer war in Furcht, daß es das Wasser hasche, (Rückert)
  135. Das Feur rügt alle Ding und wird doch nicht bewegt; (Angelus Silesius)
  136. Das Fleckchen an der Wang' ist eine Zier, das schwarze; (Rückert)
  137. Das Freundlichste nach Gott ist die verliebte Seele; (Angelus Silesius)
  138. Das Gähnen, das, mein Sohn, beim Lernen dich beschleicht, (Rückert)
  139. Das Gähnen, lieber Sohn, es ist zwar unwillkürlich, (Rückert)
  140. Daß gar kein Wissbares, daß nichts unwissbar sei, (Rückert)
  141. Das Geschäft in Bomben und Torpedos geht (BIERBAUM)
  142. Das Glück des Mannes kann nicht Etwas seyn, o Sohn, (Rückert)
  143. Das Glück im Kriege steht auff ungewissem Grunde/ (Abschatz)
  144. Das Glück und das Verdienst sind von ungleicher Macht: (Rückert)
  145. Das Glück weht zwei zusammen, (BIERBAUM)
  146. Das Glücke wendet sich/ der Ehre Rauch verschwindet/ (Abschatz)
  147. Das Gold der Menschheit wird beständig umgeprägt, (Rückert)
  148. Das Gold der Sonne ward in Fluß gebracht, (Rückert)
  149. Das Gold, sobald es hat erkannt den Edelstein, (Rückert)
  150. Daß Gott allmächtig sei, das glaubet jener nicht, (Angelus Silesius)
  151. Daß Gott dreieinig ist, zeigt dir ein jedes Kraut, (Angelus Silesius)
  152. Daß Gott ein Lämmlein ist, das hilft dir nicht, mein Christ, (Angelus Silesius)
  153. Daß Gott gekreuzigt wird, daß man ihn kann verwunden, (Angelus Silesius)
  154. Daß Gott kein Ende hat, gesteh ich dir nicht zu, (Angelus Silesius)
  155. Daß Gott so selig ist und lebet ohn Verlangen, (Angelus Silesius)
  156. Das Göttliche (das ist, was alle Menschen spüren) (Rückert)
  157. Das grösste Maul und das kleinste Hirn (Holz)
  158. Das Gröste gehet ein ins Kleinste, und das Ganze (Rückert)
  159. Das gröste Hinderniß ist oft dem Muthe keines, (Rückert)
  160. Das größte Wunderding ist doch der Mensch allein: (Angelus Silesius)
  161. Das größte, das ein Mensch bedarf zur Seligkeit, (Angelus Silesius)
  162. Das Grün des Frühlings mühte (Rückert)
  163. Das grüne Gold der Blätter, das die Sonne malt – (Hartleben)
  164. Das Gute kommt aus Gott, drum ists auch sein allein; (Angelus Silesius)
  165. Das Gute kommt von dir, das Böse von der Welt (Rückert)
  166. Das Gute lieb ich hoch, dem Bösen bin ich feind, (Angelus Silesius)
  167. Das Gute liebt die Still', es liebt nicht das Getöse; (Rückert)
  168. Das Gute mußt du hin, wo's angewandt ist, wenden; (Rückert)
  169. Das Gute thun ist leicht, selbst Schwachen eine Lust, (Rückert)
  170. Das Gute thust du nicht, um zu empfinden Lust; (Rückert)
  171. Das Gute wissen, weit ist noch das thun davon; (Rückert)
  172. Das Haar schneeweiß, (Lenau)
  173. Das hat Gott Vater gut gemacht, (BIERBAUM)
  174. Das Haus ist weit genug, die Wohnenden zu fassen, (Rückert)
  175. Das Hehlen ist so schlimm und schlimmer als das Stehlen; (Rückert)
  176. Das heil'ge Feuer schür', ein ewiges Symbol (Rückert)
  177. Daß heilige der Zweck die Mittel, wird bestritten, (Rückert)
  178. Das heilige Sanskrit, das vorlängst sich verloren (Rückert)
  179. Das Herrlichste, was uns der Himmel spendet, (Ahlefeld)
  180. Daß Herrngunst ewiglich und nicht nur kurz bestehe, (Angelus Silesius)
  181. Das Herz entflammt, das rothe Banner schwingend, (Holz)
  182. Das Herz ist unser Rohr, die Liebe Kraut und Lot, (Angelus Silesius)
  183. Das Herz ist wie das Aug; ein einzigs Gränelein, (Angelus Silesius)
  184. Das Himmelreich wird leicht erobert und sein Leben: (Angelus Silesius)
  185. Das höchste ist die Gunst, womit der Himmel schaltet, (Rückert)
  186. Das höchste Liebeswerk, das Menschen ist verliehn (Rückert)
  187. Das Höchste, was der Mensch erstreben soll und kann, (Rückert)
  188. Das Hochzeitskleid ist Gott und seines Geistes Liebe; (Angelus Silesius)
  189. Daß ich den höchsten Gott zum Bräutgam angenommen, (Angelus Silesius)
  190. Daß ich dies und das beginne, (Lenau)
  191. Daß ich Gott fürchten soll und über alles lieben, (Angelus Silesius)
  192. Daß ich nicht an Gesellschaft Mangel litte (Rückert)
  193. Daß ich nicht wüßte, (Brentano)
  194. Daß ich nur verzweifeln könnte, (Rückert)
  195. Daß ich solch ein Häuschen hätte, (Rückert)
  196. Daß ihr klettert, liebe Buben, (Rückert)
  197. Daß in denselben Fluß du kannst nicht zweimal steigen, (Rückert)
  198. Daß in der Einsamkeit dir nicht der Reiz gebräche (Rückert)
  199. Daß in der Mitte sei die Wahrheit, ist wol wahr, (Rückert)
  200. Daß in diesem jungfräulichen (Rückert)
  201. Das irdische an dir, Geschöpf, sind deine Glieder, (Rückert)
  202. Das irdsche Gut ist Mist, die Armen sind der Acker, (Angelus Silesius)
  203. Das ist das Wetter nicht, das, als sie mich gebar, (Rückert)
  204. Das ist der deutsche Stein, (Rückert)
  205. Das ist der Fluch, der diese Zeit durchzittert, (Holz)
  206. Das ist der Tag, der leuchtend aufgegangen! (Aston)
  207. Das ist des Habichts Amt, und der Beruf der Eule, (Rückert)
  208. Das ist des Lebens innigster Verstand: (BIERBAUM)
  209. Das ist des Weges Wende! (BIERBAUM)
  210. Das ist die Sünde, die du fliehen sollst: (BIERBAUM)
  211. Das ist die zauberhaft geheimnißreiche Kraft (Rückert)
  212. Das ist ein Unfall zwar, doch der mir muß gefallen: (Rückert)
  213. Das ist gewis! die Magd, wo sie wird Frau im Haus, (Rückert)
  214. Das ist kein ägyptischer (Rückert)
  215. Das ist kein Glück, was ich mit Herzblut muß erkaufen; (Rückert)
  216. Das ist mein schlankes, blankes, (BIERBAUM)
  217. Das ist mein Wunsch, daß gut und glücklich mögen werden, (Rückert)
  218. Das ist nicht Weisheit, die nur sich für Weisheit hält, (Rückert)
  219. Das ist so heute der Herren Manier: (Holz)
  220. Das Jagdhorn schallt, es blinkt der Wald von Rossen, (Arnim)
  221. Das Jenseits kannst du in beliebigen Farben malen, (Rückert)
  222. Das junge Feld vor mir. Es wächst in ihm, (BIERBAUM)
  223. Das junge Grün unschuldig (Rückert)
  224. Das junge Jahr bekrönt unlängst ein Blumen-Strauß/ (Abschatz)
  225. Das Kätzchen buckelt sich, und will Kamelchen seyn; (Rückert)
  226. Das Käuzlein traurig ruft in öder Felsenritze (Lenau)
  227. Das Kind weiß nicht, warum man etwas ihm verbeut. (Rückert)
  228. Das kleine Jöhr in mir, (Holz)
  229. Das kleine Pfefferkorn sieh für gering nicht an, (Rückert)
  230. Das Klosterleben ist eine harte Pein, (Arnim)
  231. Das kränkt dich nicht sosehr, was Leides dir geschehn, (Rückert)
  232. Das Kreuz zu Golgatha kann dich nicht von dem Bösen, (Angelus Silesius)
  233. Das Kreuze bringet Pein, das Kreuze bringet Freud, (Angelus Silesius)
  234. Daß künftig kein Schlüssel verloren ginge, (Rückert)
  235. Das Lamm, das hat sein Mahl zur Abendzeit bestimmt; (Angelus Silesius)
  236. Das Land der Kindheit ließ ich hinterm Rücken liegen, (Rückert)
  237. Das Leben ist ein Darlehn, keine Gabe – (Bodenstedt)
  238. Das Leben ist ein Feur, die Luft muß es erquicken; (Rückert)
  239. Das Leben ist ein Glück. (BIERBAUM)
  240. Das Leben ist ein Raub, das Leben eine Beute; (Rückert)
  241. Das Leben ist ein solch unschätzbar Gut, mein Kind, (Rückert)
  242. Das Leben ist eine Komödie (Holz)
  243. Das Leben ist schön, ein Scherzen, ein Singen, (Bohne)
  244. Das Leben ist voll Gier und Streit, (BIERBAUM)
  245. Das Leben ist zu kurz, um alles zu erlernen, (Rückert)
  246. Das Leben magst du wohl vergleichen einem Feste, (Rückert)
  247. Das Leben verschwindt (Abschatz)
  248. Das lebendige Buch des Lebens uns zu lesen, (Angelus Silesius)
  249. Das Leiden Christi ist am Kreuz nicht gar vollbracht, (Angelus Silesius)
  250. Das Licht der Ewigkeit, das leucht auch in der Nacht. (Angelus Silesius)
  251. Das Licht der Herrlichkeit laß ich die Sonne sein, (Angelus Silesius)
  252. Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht. (Angelus Silesius)
  253. Das Licht gibt allem Kraft: Gott selber lebt im Lichte, (Angelus Silesius)
  254. Das Licht ist leicht, es ist die umgekehrte Schwere; (Rückert)
  255. Das Licht wird leuchten, weil es leuchten muss, (Holz)
  256. Das liebste Werk, das Gott so inniglich liegt an, (Angelus Silesius)
  257. Das Lob, das Gott dem Herrn ein Ungerechter gibt, (Angelus Silesius)
  258. Das Losungswort ist Lieb; hast dus nicht eingenommen, (Angelus Silesius)
  259. Das Mägdlein gieng zur Linde (Brentano)
  260. Das Mägdlein will ein Freier habn, (Arnim)
  261. Daß man nie zurück soll nehmen, (Rückert)
  262. Daß man vor dem Feinde mög unbewehret sicher bleiben/ (Abschatz)
  263. Das Männlein ging spazieren einmal (Rückert)
  264. Das Märchen von dem Schatz, den dort der Mann verhieß (Rückert)
  265. Das Maß der Seligkeit mißt ihr die Liebe ein; (Angelus Silesius)
  266. Das Meer der Ewigkeit, je mehrs der Geist beschifft, (Angelus Silesius)
  267. Das Mehl zu sichten, braucht man Siebe, groß und kleiner; (Rückert)
  268. Daß Menschen trauern, klagen, statt zu singen! (Rückert)
  269. Das Menschlichste an uns, das Sprechen und das Denken, (Rückert)
  270. Das menschlichste Geschäft ist Menschen zu erziehn; (Rückert)
  271. Das Messer, wenn es auch ist oben noch so scharf, (Rückert)
  272. Daß mit Unthätigkeit ist Überdruß verbunden, (Rückert)
  273. Das Mundloch gibt nicht Feur, im Fall du je willst schießen, (Angelus Silesius)
  274. Daß nach der Himmelstür so wenig Menschen greifen! (Angelus Silesius)
  275. Das Neu-Jerusalem bist du für Gott, mein Christ, (Angelus Silesius)
  276. Das neugeborne Kindelein, (Angelus Silesius)
  277. Daß nicht ein Mensch die Sprach' erfunden, glaubt ihr lang, (Rückert)
  278. Daß nichts Ewigs hier zu hoffen/ lehret uns das schnelle Jahr/ (Abschatz)
  279. Das Nichts, das nie und nirgendwo, (Holz)
  280. Das Nichts, die Kreatur, wenn sichs Gott vorgesetzt, (Angelus Silesius)
  281. Das Opferfeuer brennt, das nie erlöschen darf, (Rückert)
  282. Das Paradies der Erde (Bodenstedt)
  283. Das Recht steht hüben und das Unrecht stehet drüben, (Rückert)
  284. Das Rechte hast du wol, das fühlest du, gethan, (Rückert)
  285. Das rechte Maß, wie man den Lehrling vorwerts treibt, (Rückert)
  286. Das Reich Gotts ist in uns. Hast du schon hier auf Erden (Angelus Silesius)
  287. Das reine Element des Wassers sei erhoben, (Rückert)
  288. Das Rephun ißt ein Korn, dazu ein Körnlein Sand, (Rückert)
  289. Das Restchen Leben ist wie das Zigarrenendchen, (Rückert)
  290. Das Richtscheit des Gemüts ist die Bescheidenheit; (Angelus Silesius)
  291. Das Rohr im Winde seufzt aus Sehnsucht nach dem Schönen, (Rückert)
  292. Das rufet in die Weite, (Rückert)
  293. Das sagt dir dein Gefühl, daß du kannst sündigen; (Rückert)
  294. Das Schaf ist gänzlich hin, das nie wird wieder funden; (Angelus Silesius)
  295. Das Schauspiel ist zu Ende – (Aston)
  296. Das Scheiden, ach das Scheiden, (Holz)
  297. Das Schlechte läßt sich nie dem Guten ähnlich drechseln, (Rückert)
  298. Das Schlimme läßt nicht gut sich machen, aber immer (Rückert)
  299. Das Schmählichst ist die Sünd. Denk, Sünder, was für Schmach, (Angelus Silesius)
  300. Das Schneiderlein sah am Wege stehn (Arnim)
  301. Das schnöde Geld vertreibt und bringt viel Harm/ (Abschatz)
  302. Das schöne Kleeblat der Göttinnen (Abschatz)
  303. Das Schöne stammet her vom Schonen, es ist zart, (Rückert)
  304. Das Schöpfrad hört' ich ächzen über'n Fluß, (Rückert)
  305. Das Schöpfrad schöpft sich matt, und Athem schöpft es kaum; (Rückert)
  306. Das Schwert ist gefeget, (Arndt)
  307. Das Schwert zu führen, die verschanzten Sitze (Lenau)
  308. Das Seelchen auf der Heide (Brentano)
  309. Das Seelchen kam so früh vom Himmel schon hinaus, (Rückert)
  310. Das Sehn hat man umsonst, wenn nicht das Sprichwort lügt; (Rückert)
  311. Daß sich die Liebste keifen muß und necken (Rückert)
  312. Das sind die Wogen der Sehnsucht, (Conradi)
  313. Das Sperlingsweibchen trägt zu Nest, das arme Schelmchen! (Rückert)
  314. Das Sprichwort auch ist wahr: wer sitzet in dem Röhricht (Rückert)
  315. Das Sprichwort sagt, daß Art von Art nicht lass'; ich glaube, (Rückert)
  316. Das Sprichwort sagt: Wenn sich der Fuchs in seinem Bau (Rückert)
  317. Das Sprichwort will nichts gutes sagen, (Rückert)
  318. Das Sprichwort, lieber Sohn, daß Kleider Leute machen, (Rückert)
  319. Das starck getriebne Werck/ die Arbeit vieler Hände/ (Abschatz)
  320. Das stille Volk, das sonst im Früh- und Abendstral (Rückert)
  321. Das stoltze Rom ist hin/ der Tyber Pracht verflossen/ (Abschatz)
  322. Das Tier wird durch die Art, der Mensch durch den Verstand, (Angelus Silesius)
  323. Das Tonspiel kennen muß, wer's brauchen will zum Spiele; (Rückert)
  324. Das Trappeliren ist der Welt gemeines Spiel/ (Abschatz)
  325. Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen; (Angelus Silesius)
  326. Das Übel ist bestrebt sich selbst zu überwinden, (Rückert)
  327. Das überlichte Licht schaut man in diesem Leben (Angelus Silesius)
  328. Das Unaussprechliche, das man pflegt Gott zu nennen, (Angelus Silesius)
  329. Daß unerreichbar hoch das Vorbild alles Guten (Rückert)
  330. Das unerschaffne Licht wird ein erschaffnes Wesen, (Angelus Silesius)
  331. Das unfruchtbare Eis, kalt, panzerglatt, (BIERBAUM)
  332. Das Unglück in der Welt such', als du kanst, zu lindern, (Rückert)
  333. Das Unkraut, ausgerauft, wächst eben immer wieder, (Rückert)
  334. Daß uns der Winter nicht steht will seyn, (Arnim)
  335. Das urigste Poetastergenie, (Holz)
  336. Das Veilchen füllt die Luft mit Wohlgeruch von Amber; (Rückert)
  337. Das Verlangen saß in seiner (Rückert)
  338. Das Vöglein zwitschert: Als ich wandern ging, (Rückert)
  339. Das Volk ist glücklich, des Mannsalter ist durchdrungen (Rückert)
  340. Das Wahre mische mit dem Falschen, wer den Schwachen (Rückert)
  341. Das war der Duft, der deinem Haar entströmt, (Hartleben)
  342. Das war der erste Lenztag dieses Jahrs! (Hartleben)
  343. Das war der Samorin, der Fürst von Kalikut, (Rückert)
  344. Das war die Schlacht von Waterloo, (Rückert)
  345. Das war ein lust'ges Feiern – (Conradi)
  346. Das war Leben, das zweite, das rechte Leben im Aufgang, (Arndt)
  347. Das war wundervoll: Ich träumte: (BIERBAUM)
  348. Das Wasser in dem Brunn, die Ros auf ihrem Stamm, (Angelus Silesius)
  349. Das Wasser lockt aus dem tiefen Meer (Arndt)
  350. Das Wasser strebt hinab, das Feuer strebt hinauf, (Rückert)
  351. Das Wasser trägt den Mann, wenn er zu schwimmen weiß; (Rückert)
  352. Das Weib umgibt den Mann, der Jungfrau wird vertraut (Angelus Silesius)
  353. Das weiße Grabtuch, das der Schnee auf's Grün gedeckt, (Rückert)
  354. Das weiße Licht ist leicht, das dunkle Schwarz ist schwer; (Rückert)
  355. Daß Weisheit nach der Anmut strebt, (Bodenstedt)
  356. Das Wesen Gottes macht sich keinem Ding gemein (Angelus Silesius)
  357. Das Wetter wechselt, und es wechseln Menschenkaunen, (Rückert)
  358. Das widerspenstige Kamel wird doch beladen, (Rückert)
  359. Daß wilde Völker Pfeil im Krieg vergiften, (Rückert)
  360. Das wilde, schäumende Roß, (Lenau)
  361. Das will ich dir, mein Herz, gestehn, (BIERBAUM)
  362. Das Wissen ist ein Quell, der unversieglich quillt, (Rückert)
  363. Das Wissen, wenn es nun will auch den Glauben wissen, (Rückert)
  364. Das Wort des Mannes ist von seiner Seel' ein Theil; (Rückert)
  365. Das Wort schallt mehr in dir als in des andern Munde; (Angelus Silesius)
  366. Das Wort, das alles trägt, auch selbsten Gott, den Alten, (Angelus Silesius)
  367. Das Wort, das dich und mich und alle Dinge trägt, (Angelus Silesius)
  368. Das Wort, das Gott von dir am allerliebsten hört, (Angelus Silesius)
  369. Das Wortspiel schelten sie, doch scheint es angemessen (Rückert)
  370. Das Wortspiel will ich auch wol deiner Sprach' erlauben, (Rückert)
  371. Das Wunderlichst an Gott ist die Vorsichtigkeit, (Angelus Silesius)
  372. Das wunderreichste Bild, das ich von Buddha sah, (Rückert)
  373. Das Wünschen thut es nicht, Anstrengung muß es machen; (Rückert)
  374. Das zu entwickeln, was Gott in den Keim gelegt, (Rückert)
  375. Daß, der im Weg uns stand, zur Seite sei geschoben (Rückert)
  376. Das, meine Herren Brüder, ist (Boie)
  377. Dass sich die Gegensätze stets berühren, (Holz)
  378. Dat geit hir gegen den Sommer, gegen de leve Sommertidt, (Arnim)
  379. Dein Amt, Gebildeter, und deine Aufgab' ist, (Rückert)
  380. Dein Arm will meinen Leib/ dein Mund mein Hertz umschlüssen/ (Abschatz)
  381. Dein Auge kann die Welt trüb' oder hell dir machen; (Rückert)
  382. Dein Bild, Geliebter, möcht' ich haben, (Rückert)
  383. Dein Blick ist matt, wie wenn mit blöden Augen (Rückert)
  384. Dein Donner rollt, und spricht, wenn ichs vergessen habe, (Rückert)
  385. Dein eigne Liebe zwinget mich, (Angelus Silesius)
  386. Dein eignes Leben selbst ist länger nicht dein eigen, (Rückert)
  387. Dein erbe Herr, liegt vor dir hier, (Arnold)
  388. Dein Feind ist zweierlei, ein Feind der Böses tat (Rückert)
  389. Dein Feldherr geht voran, er streit für dich, mein Christ: (Angelus Silesius)
  390. Dein Feur ─ ist jemand schon geworden warm davon? (Rückert)
  391. Dein freier Will', o Mensch, soll dein nicht seyn und eigen; (Rückert)
  392. Dein gedenkend irr ich einsam (Lenau)
  393. Dein Gegner hat gemach ein schönes Ziel erreicht, (Rückert)
  394. Dein Geist kann nicht umhin, aus allem was gelungen (Rückert)
  395. Dein Geist sei aufgespannt, dein Herze leer und rein, (Angelus Silesius)
  396. Dein grosses Geld und Gutt halff dir Filinden freyen/ (Abschatz)
  397. Dein Haupt leg nach Morgen, (Arnim)
  398. Dein Heil, versuch es anderwärts, (Holz)
  399. Dein Herz empfähet Gott mit alle seinem Gut, (Angelus Silesius)
  400. Dein höchstes Leben sei zu leben gottbewußt; (Rückert)
  401. Dein Hypothesenungeheuer (Holz)
  402. Dein ist mein Herz, (Lenau)
  403. Dein ist nicht, was du hast; das was du thuest, ist (Rückert)
  404. Dein Leben war mir schmucklos vorgekommen, (Rückert)
  405. Dein Liebesevangelium (Rückert)
  406. Dein Lied erklang, ich habe es gehöret, (Brentano)
  407. Dein Lied ist ein schreiendes Transparent, (Holz)
  408. Dein Lied ist Morgenthau der über Rosen fließt. (Boie)
  409. Dein Schaaff verirret sich/ Herr/ hol es wieder ein/ (Abschatz)
  410. Dein Stein, Chymist, ist nichts; der Eckstein, den ich mein, (Angelus Silesius)
  411. Dein Streben sei, o Sohn, ein innres Gutes frei (Rückert)
  412. Dein Thomas sieht und gläubt: Hilff/ daß ich ohne Sehen (Abschatz)
  413. Dein wahrer Freund ist nicht, wer dir den Spiegel hält (Rückert)
  414. Dein Will, O GOTT, sey meines Willens-Will! (BIRKEN)
  415. Dein Wirken wirst du nach verschiednen Stund- und Tagen (Rückert)
  416. Dein Wissen ist ein blöder/ so viel als Unverstand/ (Abschatz)
  417. Dein Zinß-Mann bin ich/ Herr! laß mich ein Christlich Leben/ (Abschatz)
  418. Deine Augen, deine lieben blauen Augen, (Hartleben)
  419. Deine frühesten Gefühle (BLUMAUER)
  420. Deine Kinder hier verloren, (Rückert)
  421. Deine lachenden Augen ruhen auf mir (BIERBAUM)
  422. Deine Liebe hat mich beschlichen (Rückert)
  423. Deine Tag' und Stunden flossen, (Rückert)
  424. Deinen Geburtstag feirt als Gast der beschüßelten Tafel (Boie)
  425. Deinen Namen hab' ich, wie in meine Brust, (Rückert)
  426. Deinen Sonnenwagen, ich will ihn lenken! (Bleibtreu)
  427. Deiner Bedürfnisse Befriedigung gereicht (Rückert)
  428. Deiner Liebe reichsten Lohn, (Rückert)
  429. Deines Gartens armer Spatz (Hartleben)
  430. Deines Haines Finsternisse, (Boie)
  431. Dem Almamun ward gesagt: (Rückert)
  432. Dem Alten das Grab/ dem Jungen das Weib; (Abschatz)
  433. Dem armen Herzen bringt das kleinste Glück Beklemmung, (Rückert)
  434. Dem beschwingten Brüdertruppe (Rückert)
  435. Dem Chalifen Mamun (man erzählt's) erschien (Rückert)
  436. Dem der für Unglück hält, was ihn als solches grüßt, (Rückert)
  437. Dem Dichter ist das Weib die liebste Richterin, (Rückert)
  438. Dem du Glauben nicht geschenkt, (Rückert)
  439. Dem Edlen hier in unserm Kreise, (BLUMAUER)
  440. Dem edlen Schmaucherorden (BLUMAUER)
  441. Dem edleren Metall ist vom unedlern immer (Rückert)
  442. Dem einen geht es hin, den andern gibt man frei; (Rückert)
  443. Dem Ganzen offenbar gereicht es nicht zum Heil, (Rückert)
  444. Dem Goldfink gleich, der so farbenreich (Bleibtreu)
  445. Dem Gottsbegierigen wird dieser Punkt der Zeit (Angelus Silesius)
  446. Dem Heilgen geht nichts ab, er hat schon in der Zeit (Angelus Silesius)
  447. Dem holden Lenzgeschmeide, (Lenau)
  448. Dem Hungerleider gib ein Feld, daß er sich nähre; (Rückert)
  449. Dem jungen Wolfe will der Hirt die Wolfsart nehmen, (Rückert)
  450. Dem Käfer gönn' ich gern ein Blatt, (Rückert)
  451. Dem Kinde magst du schwer den Mond am Himmel zeigen, (Rückert)
  452. Dem Lichte, daß es brenn', ist nöthig Fett und Docht; (Rückert)
  453. Dem Liebenswürdigsten der Mädchen (BLUMAUER)
  454. Dem Löwen wollte Gott nicht den Geruch verleihn; (Rückert)
  455. Dem Manne steht es an, zu thun soviel er kann; (Rückert)
  456. Dem Manne steht, o Sohn, Mannhaftigkeit wohl an, (Rückert)
  457. Dem Mathematiker ist darum nur gelungen (Rückert)
  458. Dem Menschen ist ein Recht gegeben auf die Sachen, (Rückert)
  459. Dem Menschen kann nicht leicht ein größrer Spott geschehn, (Rückert)
  460. Dem Menschenwitze wars vonje die schwerste Plage, (Rückert)
  461. Dem müden Wandersmann ist doch die Nacht willkommen, (Rückert)
  462. Dem Müßiggänger fehlt es stets an Zeit zum Thun, (Rückert)
  463. Dem Ostermann, der, Böhmens Thor (Rückert)
  464. Dem Schwane, der, sein eigner Leichenfänger, (Rückert)
  465. Dem sind am wenigsten die Mängel zu verzeihn, (Rückert)
  466. Dem Sperling beut des Strohdachs morsche Schaube (Rückert)
  467. Dem stärkern Feind entgeht der schwache mit der Hilfe (Rückert)
  468. Dem Storch ward lang das Bein, um durch den Sumpf zu waten; (Rückert)
  469. Dem Süß entgegen sind gestellt Herb, Bitter, Sauer, (Rückert)
  470. Dem unbeschriebnen Blatt des Geistes in dem Kinde (Rückert)
  471. Dem Wandersmann gehört die Welt (Rückert)
  472. Dem Weisheitdurstenden hat nie so recht von Grund (Rückert)
  473. Dem Winter hab' ich oft gegrollt, (Rückert)
  474. Dem Wuchrer fall ich bei, der sich so viel erlaufen, (Angelus Silesius)
  475. Dem Zeitenwechsel' hab' ich stets gedacht, (Rückert)
  476. Dem, was ich fürchte, wag' ich Namen nicht zu geben, (Rückert)
  477. Demütigung ist auch von Demut eine Art; (Rückert)
  478. Den Abend pflegt die Welt zum Loßen anzuwenden: (Abschatz)
  479. Den Aberglauben auch, den ich durchaus nicht preise, (Rückert)
  480. Den alten Malerspruch erkoren hab' auch ich (Rückert)
  481. Den Armen bin ich huld, doch lieb ich mehr die Reichen, (Angelus Silesius)
  482. Den Armen plündert man, nur um die Lust zu stillen, (Rückert)
  483. Den Auserkorenen hat eine Feder (Bleibtreu)
  484. Den Ausspruch hat zuerst ein starr Gesetz gethan: (Rückert)
  485. Den Bräutgam deiner Seel verlanget einzuziehen, (Angelus Silesius)
  486. Den Büßer sah ich stehn, nach rechter Büßersitte, (Rückert)
  487. Den Christenbüchern ist ein großer Vorzug eigen, (Rückert)
  488. Den Degen soll ein Mann nicht ohne Ursach ziehn, (Rückert)
  489. Den durst'gen Gaumen labt ein Trunk, und nicht den satten; (Rückert)
  490. Den Edlen, die in einen Bund (BLUMAUER)
  491. Den einen ehr' ich, der nach Idealem ringt; (Rückert)
  492. Den einen siehst du nie, doch steht er dir zur Seiten, (Rückert)
  493. Den Einzelheiten mußt du nie soviel erlauben, (Rückert)
  494. Den Engeln geht es wohl, noch besser uns auf Erden; (Angelus Silesius)
  495. Den ersten Adam, den hat Gott allein gemacht, (Angelus Silesius)
  496. Den ersten Tropfen dieser Leidensflut, (Brentano)
  497. Den Esel hungern ließ der Treiber, wo's war eben; (Rückert)
  498. Den ew'gen Faden zieht die Spinn' aus ihrem Leibe; (Rückert)
  499. Den Fluß nach Regenguß trüb gehn sehn, ist natürlich; (Rückert)
  500. Den Forscher freuts daß er den Vorrath nie verliert, (Rückert)
  501. Den Fremden hütte dich was Leydes zuzufügen/ (Abschatz)
  502. Den frommen Büßer sah ich sitzen an der Erden (Rückert)
  503. Den Frühling lass' ich gern geschehn, (Rückert)
  504. Den Fürsten, die sich gern den Unterthanen weisen (Rückert)
  505. Den ganzen Abend hat es schon gegrollt (Julius Hart)
  506. Den Gegner setze nicht herab, dem vorgezogen (Rückert)
  507. Den Geist an seinen Leib knüpft ein natürlich Band, (Rückert)
  508. Den glatten See kein Windeshauch verknittert, (Lenau)
  509. Den Glauben mag das Geld dir geben oder rauben; (Rückert)
  510. Den Goldstein suchet man und läßt den Eckestein, (Angelus Silesius)
  511. Den Grund, auf welchem ruht dein Daseyn, umzuwühlen, (Rückert)
  512. Den halt ich im Tingiern für Meister und bewährt, (Angelus Silesius)
  513. Den Hauptmann sah ich jüngst ein buntes Kriegsheer mustern, (Rückert)
  514. Den Hausrock trug ich, den langen, (Rückert)
  515. Den heil'gen Weda wenn du liesest in der Nacht (Rückert)
  516. Den heil'gen Weda willst du lesen mit Ersprießen? (Rückert)
  517. Den Himmel wünsch ich mir, lieb aber auch die Erden; (Angelus Silesius)
  518. Den höchsten Menschensinn, das Augenlicht zu missen, (Rückert)
  519. Den Inbegriff der Schönheit hab' ich (Rückert)
  520. Den innern Widerspruch im Menschen zu erklären, (Rückert)
  521. Den Jungfern fehlt es nie an Knaben, (Holz)
  522. Den Kapuzinern war ich zugesprochen (Rückert)
  523. Den Knechten ist Gott Herr, dir Vater, wo du Kind; (Angelus Silesius)
  524. Den Kopf voll Poesie aus fremden Landen, (Rückert)
  525. Den Körper mit dem Stein, das Leben mit der Pflanze, (Rückert)
  526. Den körperlosen Geist mit schönem Körperschein (Rückert)
  527. Den Krüppel schilt man nicht, daß er nicht wandeln kann; (Rückert)
  528. Den Lastern die man nicht entdeckt (Abschatz)
  529. Den Leib, hätt' ich den Leib geliebt, mich macht' es grauen, (Rückert)
  530. Den Maien führ ich an meiner Hand, (BIERBAUM)
  531. Den Männern gibet Gott zu trinken starken Wein; (Angelus Silesius)
  532. Den Maulwurf nennst du blind, weil er, wenn du ans Licht (Rückert)
  533. Den Meister sah ich Nachts, von einer Kerze Schimmer (Rückert)
  534. Den Menschen fernab (Holz)
  535. Den Menschen gnüget nie, was Menschen wissen können, (Rückert)
  536. Den Menschen sollst du dich insoweit anbequemen, (Rückert)
  537. Den Menschen wenn der Mensch im Menschen stets erkennte, (Rückert)
  538. Den Nachbar halte werth, den Nachbar halt in Ehren! (Rückert)
  539. Den Räuber schilt der Dieb, weil weg am Tage nahm (Rückert)
  540. Den Rosenzweig benagt ein Lämmchen auf der Weide, (Rückert)
  541. Den Schmelz der Wiesen tränkt das Wasserrad nicht nur, (Rückert)
  542. Den Spruch: Erkenne dich! sollst du nicht übertreiben; (Rückert)
  543. Den Stein zum Anstoß leg' auf keines Bruders Wegen, (Rückert)
  544. Den Sterbekittel sah ich eines Muselmanen, (Rückert)
  545. Den Sünder, welcher sich nicht ewig wendt von Gott, (Angelus Silesius)
  546. Den Tadler ehr' ich, der die Richtigkeit des Zieles (Rückert)
  547. Den tiefen Ernst des Lebens zu verkünden (Arndt)
  548. Den Toren ists umsonst von einem Schaden heilen, (Rückert)
  549. Den Tröster wilt du uns an deine Stelle senden/ (Abschatz)
  550. Den Wald erfüllte laut der Löwe mit Gebrülle, (Rückert)
  551. Den Weg am Berg empor beschließt ein Gitterthor, (Rückert)
  552. Den Weisen kannst du an der Wahl der Zweck' entdecken, (Rückert)
  553. Den Winter hör' ich schelten, (Rückert)
  554. Denk an den Tod, mein Christ, was denkst du anders viel? (Angelus Silesius)
  555. Denk an! das Büblein ist einmal (Rückert)
  556. Denk nicht, daß Gott die Welt ließ eine Zeitlang laufen, (Rückert)
  557. Denk' ich nun alles zurück, so kann ich nicht traurig, nicht froh sein: (Arndt)
  558. Denke Gott und aller Welt (Arndt)
  559. Denkst du daran, wie du zum erstenmal (Hartleben)
  560. Denkst du den Namen Gotts zu sprechen in der Zeit, (Angelus Silesius)
  561. Denkst du nicht, Maria, mehr an die ausgestandnen Schmerzen, (Arnim)
  562. Denkt doch, ihr Hirten, was für Gunst (Angelus Silesius)
  563. Denkt doch, was Demut ist! seht doch, was Einfalt kann! (Angelus Silesius)
  564. Denkt, Mosis Antlitz ward so glänzend als die Sonne, (Angelus Silesius)
  565. Denkt, überall ist Gott, der große Jehova, (Angelus Silesius)
  566. Denn die Räder der Seele, sie rollen in herrlichen Kreisen, (Arndt)
  567. Denn nach traurigem Schlaf, der trübliche Jahre verdämmert, (Arndt)
  568. Denn was uns trennen sollte, (Hartleben)
  569. Denn zwei Stunden wohl war ich gelaufen von einem zum andern, (Arndt)
  570. Der Aberglaube sagt, o Sohn, wo Indra's Pfeil (Rückert)
  571. Der Aberglaube sagt: Wirst du beim Wandern spüren, (Rückert)
  572. Der Abgrund meines Geists ruft immer mit Geschrei (Angelus Silesius)
  573. Der Abu Dolaf war ein Mann (Rückert)
  574. Der Ackersmann streut auch die goldnen Saamen (Rückert)
  575. Der Adler fliegt allein, der Rabe schaarenweise; (Rückert)
  576. Der Adler sieht getrost grad in die Sonn hinein (Angelus Silesius)
  577. Der Affe hat gehört, daß süß der Nußkern schmecke, (Rückert)
  578. Der Ähnlichkeiten Spur zu folgen hast du Freiheit, (Rückert)
  579. Der Alleredelste, den man ersinnen kann, (Angelus Silesius)
  580. Der allerliebste Mensch, den Gott hat in der Zeit, (Angelus Silesius)
  581. Der allernächste Weg zur wahren Heiligkeit (Angelus Silesius)
  582. Der alte Barbarossa, (Rückert)
  583. Der alte Flötenspieler Pan, (Holz)
  584. Der alte Fritz saß drunten in den Nächten, (Rückert)
  585. Der alte Hauswirth, in der Wirthschaft wohl erfahren, (Rückert)
  586. Der alte König ruht in seinem Schlafgemache, (Rückert)
  587. Der alte Meister sprach: (bedankt sei der Erzähler!) (Rückert)
  588. Der alte Meister sprach: Laß kürzlich dir entfalten, (Rückert)
  589. Der alte Meister spricht: Die Schwäch' ist zu bedauern (Rückert)
  590. Der alte Müller Jakob sitzt (Lenau)
  591. Der alte Säemann geht übers Land; (BIERBAUM)
  592. Der alte Teutsche trug die Kinder an den Rhein/ (Abschatz)
  593. Der alte Wolf vermag den Regen schon zu leiden, (Rückert)
  594. Der Alte, der die Sterne hält (Arndt)
  595. Der alten Hunde Bellen (Abschatz)
  596. Der Anblick einer Seele, die in Frieden (Rückert)
  597. Der Andacht Thräne soll man nicht vom Auge wischen, (Rückert)
  598. Der Angler sitzt am Strom und angelt ohne Zahl (Rückert)
  599. Der Anker hält den Kahn, und läßt ihn nicht versinken, (Rückert)
  600. Der Apfel fällt, gereift, in seines Gärtners Hand; (Rückert)
  601. Der April geht her vor'm Maien, (Rückert)
  602. Der April zum Maien sprach: (Rückert)
  603. Der Arbeit Bürd' ist leicht, und schwer des Dankes Last; (Rückert)
  604. Der arme Christ ist Gott; doch sieht des Reichen Haus (Angelus Silesius)
  605. Der arme Ritter saß im Walde unter'm Baum, (Rückert)
  606. Der Arme, gibst du ihm, macht dich dem Reichen gleich. (Angelus Silesius)
  607. Der Armen Anblick ist ein stummer Vorwurf dir, (Rückert)
  608. Der Armut Eigentum ist Freiheit allermeist, (Angelus Silesius)
  609. Der Astrolog, mein Sohn, in seinem müß'gen Hirne (Rückert)
  610. Der Bach zum Strome sprach: Du schlingst mich ein so jach; (Rückert)
  611. Der Bär mit der Hyäne (Rückert)
  612. Der Bauer hat die Noth, der Ochse hat die Plage; (Rückert)
  613. Der Bauer hat ein Hun und eine Kuh dazu; (Rückert)
  614. Der Bauern Sprichwort sagt, mein Sohn: wenn auf dem Sand (Rückert)
  615. Der Baum legt niemals selbst die Axt an seinen Fuß; (Rückert)
  616. Der Baum merkt nicht die Last, hält drauf ein Vogel Rast; (Rückert)
  617. Der Baum, der Früchte trägt, trägt eine schöne Last; (Rückert)
  618. Der Beeren hangen viel an einem Traubenstiele; (Rückert)
  619. Der beglänzte Mond erbleichet (Abschatz)
  620. Der Beifall rauscht durch das volle Haus, (Bohne)
  621. Der Berg, der sich im Licht ewig zu sonnen glaubt, (Rückert)
  622. Der Berg, von vorne steil, wird hinten leicht erklommen; (Rückert)
  623. Der Bergesgürtel, der sich über Dekan zieht, (Rückert)
  624. Der beste Edelstein ist der selbst alle schneidet (Rückert)
  625. Der beste Sammler, das ist Gott, (Arnim)
  626. Der Bettler hat zu Nacht im Haus kein beßres Licht (Rückert)
  627. Der Blitz des Sohnes Gotts durchleucht in einem Nun (Angelus Silesius)
  628. Der Blücher hat die Macht, (Rückert)
  629. Der Blumen Sprache möchtest Du ergründen, (Ahlefeld)
  630. Der blutdurchwirkte Vorhang ist gehoben, (Rückert)
  631. Der Bodem/ dem gutt Korn und Weitzen anvertraut/ (Abschatz)
  632. Der bösen Kritik Ursprung fällt (BLUMAUER)
  633. Der Bräutgam kommt, der Bräutgam kommt, (Angelus Silesius)
  634. Der Buchenwald ist herbstlich schon gerötet, (Lenau)
  635. Der Bücher sind zu viel, um noch so viel zu gelten; (Rückert)
  636. Der Buchfink auf der Buche (Rückert)
  637. Der Büßer, ohne auf Gebirg Gebirg zu thürmen, (Rückert)
  638. Der Chosro Parwis sprach zu Schirin, seiner Liebe: (Rückert)
  639. Der Christ, der Muselman, der Jude und der Heide: (BIERBAUM)
  640. Der Commandant zu Groswardeyn, (Arnim)
  641. Der Davoust sprach: Das mich verdrießt, (Rückert)
  642. Der Dichter Dschami kam auf seinen weiten Reisen (Rückert)
  643. Der Dichter sprach: In Alles tausendfach, (Rückert)
  644. Der Dichter wär' ein Gott, und zu beglückt sein Loß, (Rückert)
  645. Der Dichter, der nur ist ein Dichter, ist ein Kind (Rückert)
  646. Der dir um diese Zeit das Heyl vom Himmel bracht/ (Abschatz)
  647. Der Dorfkrautschneider Graumann (Rückert)
  648. Der Dorn ist Zeichen der Verneinung, (Bodenstedt)
  649. Der Drossel Schlag (Rückert)
  650. Der du dem hingesunknen Volke, (Boie)
  651. Der du erschufst die Welt, ohn' ihrer zu bedürfen, (Rückert)
  652. Der du im Lichte bist, und bist in mir das Licht, (Rückert)
  653. Der du immerdar die Fläche (Boie)
  654. Der Du nicht Stein bist, doch des Steines Kraft, (Heinrich Hart)
  655. Der du noch jüngst durch deines Ruhms Posaunen (Rückert)
  656. Der du rastlosen Fußes der Erde Weiten durchzogen, (Rückert)
  657. Der Du von dem Himmel bist, (Brentano)
  658. Der Duft der Gräser zieht zur Stadt hinein, (Hartleben)
  659. Der dunkle Wald umrauscht den Wiesengrund, (Lenau)
  660. Der dunklen Wolken letzte schwand (Lenau)
  661. Der Durst ist nicht ein Ding und doch kann er dich plagen; (Angelus Silesius)
  662. Der düstre Hauch, der deine Stirn umweht, (Hartleben)
  663. Der edel Herzog Heinrich zu Pferd (Arnim)
  664. Der edle König kam an seinem Siegestag (Rückert)
  665. Der Edle saß geehrt vor Königs Angesicht, (Rückert)
  666. Der edle Schäfer, Gottes Sohn, (Angelus Silesius)
  667. Der edle Wein (Arnim)
  668. Der Ehre kannst du wol von andern leicht entbehren, (Rückert)
  669. Der Ehrgeiz gibt nicht Ruh noch Rast dem, der ihn hegt; (Rückert)
  670. Der Ehrgeiz ist gekränkt vom kleinsten, das mislingt, (Rückert)
  671. Der Ehrgeiz, lieber Sohn, wiegt selbst den Geiz darnieder; (Rückert)
  672. Der Eichbaum hält seine Blätter fest (Rückert)
  673. Der Eichenwald im Winde rauscht, (Lenau)
  674. Der Eifer ist ein Feur; brennt er ums Nächsten Heil, (Angelus Silesius)
  675. Der eine irrt mit Pinsel und Pallette (Holz)
  676. Der Einfalt Eigenschaft ist: nichts von Schalkheit wissen, (Angelus Silesius)
  677. Der Einsicht schadet nur Gelehrsamkeit zu große, (Rückert)
  678. Der Eintracht und der Schwestern Preis, (BLUMAUER)
  679. Der Einzelne, mein Sohn, ist sichrer als ein Heer (Rückert)
  680. Der Engel schauet Gott mit heitern Augen an, (Angelus Silesius)
  681. Der erblaßte Monden ziehet (Abschatz)
  682. Der Erde dankt man nicht den Schatz, den man gegraben, (Rückert)
  683. Der Erde kann der Mensch, an der er hangt, entbehren (Rückert)
  684. Der Erde kleb ich an/ von der ich kommen bin/ (Abschatz)
  685. Der Erde Könige waren (Arnim)
  686. Der erst und letzte Mensch ist Christus selbst allein, (Angelus Silesius)
  687. Der erste König ist es durch Gewalt geworden, (Rückert)
  688. Der erste Stein bildet einen Florentinischen von Natur mosirten Stein/ mit den Worten: (Abschatz)
  689. Der erste Urwohnsitz der Menschen mit vier Flüssen, (Rückert)
  690. Der Erzbischof von Salzburg, (BIERBAUM)
  691. Der Esel isset wie der Distelfinke Distel, (Rückert)
  692. Der Esel ist bekannt, der hungernd stehen bliebe, (Rückert)
  693. Der Esel stolpert gleich, wenn er geht unbeladen; (Rückert)
  694. Der Esel, den mit Salz sie überladen hatten, (Rückert)
  695. Der ew'ge Dreiklang, der das irdische Getöse (Rückert)
  696. Der ewge Gottes Sohn wird heut erst Kind genannt, (Angelus Silesius)
  697. Der ewge Gottessohn kommt her in diese Wüsten (Angelus Silesius)
  698. Der Exhibitionist stellt sich gespreizt am Vorhang auf (BALL)
  699. Der Farbenbogen der Empfindungen erscheint, (Rückert)
  700. Der faule Schlaff ist nicht den wachen Musen hold/ (Abschatz)
  701. Der Feige, der gezeigt den Rücken in der Schlacht, (Rückert)
  702. Der Feldherr triumphiert, er hat die Ehr allein; (Angelus Silesius)
  703. Der ferne, der mich grüßt, ist nah im Herzen mir; (Rückert)
  704. Der Finke, der am Weg ein trocknes Körnlein hascht, (Rückert)
  705. Der Finkler ist ein Schlauer; (Lenau)
  706. Der Fischer hat am Meer gefangen einen Fisch, (Rückert)
  707. Der flekkichte Oktober (Holz)
  708. Der Fluß bleibt trüb, der nicht durch einen See gegangen, (Rückert)
  709. Der Franz läßt dich grüßen (Arnim)
  710. Der Freund hat einen Strick gelegt um mein Genick, (Rückert)
  711. Der Freund ist immerfort vor meiner Seele Augen, (Rückert)
  712. Der Freund ist Katholik geboren, (Rückert)
  713. Der Freund ist näher dir als du dir selber bist; (Rückert)
  714. Der Freund, der lang' uns ließ auf seine Ankunft hoffen, (Rückert)
  715. Der Freund, der mir die Liebste malen sollte, (Rückert)
  716. Der Freundin Bild ist in mein Herz geflossen; (Rückert)
  717. Der Freundin, die mir jüngst durch einen köstlichen (BLUMAUER)
  718. Der Fried' ist sprachverwandt wol mit der Freiheit auch; (Rückert)
  719. Der Friede sprach: Warum willst du mich höhnen? (Rückert)
  720. Der frischgedüngte Acker stinkt herüber; (Conradi)
  721. Der Fromme liebt das Schaurige, (Bodenstedt)
  722. Der Frosch im Laub versteht vom Wetter mehr als du, (Rückert)
  723. Der frühe Morgen zeiget sich/ (Abschatz)
  724. Der Frühling fährt hernieder (Rückert)
  725. Der Frühling grüßt die Erd' und macht die Hoffnung grün, (Rückert)
  726. Der Frühling in einer warmen Nacht (Rückert)
  727. Der Frühling ist gekommen, (Rückert)
  728. Der Frühling ist gekommen, (Lenau)
  729. Der Frühling kam wohl über Nacht, (Arent)
  730. Der Frühling kam, die Knospen sprangen, (BIERBAUM)
  731. Der Frühling kocht sich aus des Winters Reifen (Rückert)
  732. Der Frühling kommt heran, (Angelus Silesius)
  733. Der Frühling lacht von grünen Höhn, (Rückert)
  734. Der Frühling naht dem Sommer zu, (BIERBAUM)
  735. Der Frühling sprach zu mir: (Rückert)
  736. Der Frühling sprach: Ich habe (Rückert)
  737. Der Frühling und die Liebste wollten ringen, (Rückert)
  738. Der Frühling war im Hauch der Lüfte, (Rückert)
  739. Der Frühling, eh' er sonst ist eingetroffen, (Rückert)
  740. Der Frühlingshimmel soll in Wolkendünsten brüten, (Rückert)
  741. Der Fürst ging in den Garten (Arnim)
  742. Der Fürst ritt auf die Jagd, und ward durch ein Gewitter (Rückert)
  743. Der Fürst von Schirwan liebt so sehr (Rückert)
  744. Der Fürsten Unglück ist, daß jeder thun und sagen (Rückert)
  745. Der ganze Vogel ist oft keinen Heller werth, (Rückert)
  746. Der Gärtner liefert mir zum Schmuck in meinem Zimmer (Rückert)
  747. Der Gärtner muß die Pflanze begießen, (Rückert)
  748. Der Gärtnerbursche will zu seines Herrn Ergetzen (Rückert)
  749. Der Gattin sei ihr Gott der Gatte nicht allein, (Rückert)
  750. Der Gaukler, wie geschickt er seine Glieder braucht, (Rückert)
  751. Der Geist braust ja wie Most, die Jünger allesamt (Angelus Silesius)
  752. Der Geist des Herrn erfüllt den ganzen Erdenkreis; (Angelus Silesius)
  753. Der Geist des Menschen denkt nur durch den Gegensatz; (Rückert)
  754. Der Geist des Menschen fühlt sich völlig zweierlei, (Rückert)
  755. Der Geist ist als gesund und krank auch zu betrachten (Rückert)
  756. Der Geist lebt in sich selbst, gebricht ihm gleich das Licht, (Angelus Silesius)
  757. Der Geist, den Gott mir hat im Schöpfen eingehaucht, (Angelus Silesius)
  758. Der Geist, der allezeit in Gott steht aufgericht, (Angelus Silesius)
  759. Der Geist, der nunmehr ist mit Gott ein einges Ein, (Angelus Silesius)
  760. Der Geist, der voller Freud in Leiden wird gefunden (Angelus Silesius)
  761. Der Geist, der weiß daß er aus eigner Kraft bestreiten (Rückert)
  762. Der Geist, wenn er im Mai vom Winterfroste (Rückert)
  763. Der Geizhals ist ein Narr, er sammlet was vergeht; (Angelus Silesius)
  764. Der Geizhals muß davon, läßt anderen sein Geld; (Angelus Silesius)
  765. Der Geizhals scharrt und kratzt um zeitlichen Gewinn; (Angelus Silesius)
  766. Der gelbe Wein ist Gold, der rothe Wein ist Blut; (Rückert)
  767. Der Gipfel von dem Helikon ist hoch (Rückert)
  768. Der Glaub allein ist tot, er kann nicht eher leben, (Angelus Silesius)
  769. Der Glaub ohne Lieb allein (wie ich mich wohl besinne), (Angelus Silesius)
  770. Der Glaube greift nach Gott, die Hoffnung nimmt ihn wahr, (Angelus Silesius)
  771. Der Glaube, Senfkorn groß, versetzt den Berg ins Meer: (Angelus Silesius)
  772. Der Glaubenseifer ruft: Gib die Vernunft gefangen! (Rückert)
  773. Der Glocke Schall (Bodenstedt)
  774. Der Goldberg Meru steht in Jambudwipa's Mitte, (Rückert)
  775. Der Goldlack blüht immer höher hinan, (Rückert)
  776. Der goldne Tag ist heimgegangen; (Brentano)
  777. Der Goldstein machet Gold, das mit der Welt vergeht, (Angelus Silesius)
  778. Der Gott des Lichts, der seinen Lauf (Boie)
  779. Der Gott, der Eisen wachsen ließ, (Arndt)
  780. Der Gottheit hoher Tempel ist zerstöret (Brentano)
  781. Der gottverliebte Mensch hat sonsten keine Pein, (Angelus Silesius)
  782. Der Groll, den alle Leute hassen, (Rückert)
  783. Der Groschen, Sohn unds Schaf bin ich mit Geist, Leib, Seele; (Angelus Silesius)
  784. Der große Astronom sprach: Alle Himmelsflur (Rückert)
  785. Der Große LEOPOLD sezt PERLEN in die Crone: (Abschatz)
  786. Der größre Bruder soll die kleinern überwachen, (Rückert)
  787. Der grosse Kanzler Otto spricht, (Holz)
  788. Der größte Heilige wird sich so hoch erfreun (Angelus Silesius)
  789. Der gröste Kummer ist im kummervollen Leben, (Rückert)
  790. Der größte Reichtum ist nach keinem Reichtum streben, (Angelus Silesius)
  791. Der größte Schatz nach Gott ist guter Will auf Erden; (Angelus Silesius)
  792. Der größte Trost nach Gott dünkt mich im Himmel sein, (Angelus Silesius)
  793. Der grüne Baum und der Vogel drauf, (Rückert)
  794. Der Guguck ist ein braver Mann, (Arnim)
  795. Der guldene Begriff, durch den man alles kann, (Angelus Silesius)
  796. Der gute Mann, den wir zu Grabe tragen, (BALL)
  797. Der Hahn führt seine Hennen (Rückert)
  798. Der Haushahn, Herr von Stakelsteif, (BIERBAUM)
  799. Der Hauswirth hat dem Gast Gastberge zugesagt, (Rückert)
  800. Der Heidenkönig sprach zur Königin: (Rückert)
  801. Der Heil'ge Christ ist kommen, (Arndt)
  802. Der heil'ge Weda wird verglichen mit dem Euter (Rückert)
  803. Der heilge Geist der schmelzt, der Vater der verzehrt, (Angelus Silesius)
  804. Der Heilge nimmt es gleich, läßt ihn Gott liegen krank, (Angelus Silesius)
  805. Der Heilge steiget auf und wird ein Gott in Gott, (Angelus Silesius)
  806. Der Heilge, was er tut, tut nichts nach dem Gebot, (Angelus Silesius)
  807. Der Heilgen größtes Werk und Arbeit auf der Erden (Angelus Silesius)
  808. Der Heilige kann nie im Geist betrübet sein. (Angelus Silesius)
  809. Der heilige Kebir sah eine Mühle drehn, (Rückert)
  810. Der Heiligkeit Natur ist lauter Lieb, o Christ; (Angelus Silesius)
  811. Der Herr da wird verkommen, (Arnim)
  812. Der Herr der stellt ein Gastmahl an, (Arnim)
  813. Der Herr ist meiner Augen Trost, (Angelus Silesius)
  814. Der Herr ritt nach Jerusalem (Brentano)
  815. Der Herr spricht: eins ist not und, was die Martha tut, (Angelus Silesius)
  816. Der Herr vergleicht sein Reich mit einem fein Perlein, (Angelus Silesius)
  817. Der Herr vom Kiebitzhof ist ein bescheidener Grande; (BIERBAUM)
  818. Der Herzen gibts nicht mehr in unsern Tagen, (Boie)
  819. Der Herzog Wilhelm von Braunschweig, (Rückert)
  820. Der Himmel auf der Welt, das allersüßste Leben (Angelus Silesius)
  821. Der Himmel hat eine Thräne geweint, (Rückert)
  822. Der Himmel ist blau, das Wetter ist schön, (BIERBAUM)
  823. Der Himmel ist in dir und auch der Höllen Qual: (Angelus Silesius)
  824. Der Himmel ist mein Hut, (Arnim)
  825. Der Himmel ist oft hell, kann dann bald weinen, (Arnim)
  826. Der Himmel ist so helle (Rückert)
  827. Der Himmel ist so voll von Sternen nah und fern, (Rückert)
  828. Der Himmel ist voll Ruhm, voll Ehr und Herrlichkeit, (Angelus Silesius)
  829. Der Himmel kann ersetzen, (Rückert)
  830. Der Himmel lacht lasuren (Holz)
  831. Der Himmel schätzt sich nicht, ob er gleich alls ernährt; (Angelus Silesius)
  832. Der Himmel schlägt die Feinde selbst mit Blindheit, (Rückert)
  833. Der Himmel senket sich, er kommt und wird zur Erden. (Angelus Silesius)
  834. Der Himmel sprach: »der Armuth wegen (Rückert)
  835. Der Himmel tut sich auf, der Bräutgam kommt gegangen, (Angelus Silesius)
  836. Der Himmel, wenn er lang nicht hat geregnet mehr, (Rückert)
  837. Der Hirsch, der lauft und sucht ein kühles Brünnelein, (Angelus Silesius)
  838. Der Hirt ist Gottes Sohn, die Gottheit ist die Wüste, (Angelus Silesius)
  839. Der höchste Friede, den die Seele kann genießen, (Angelus Silesius)
  840. Der höchste Gottesdienst ist Gotte gleiche werden, (Angelus Silesius)
  841. Der höchsten Liebe Bild, die Henne sieh, die brütet, (Rückert)
  842. Der hohe Dom zu Köln! (Rückert)
  843. Der hohe Thurm erscheint am Fuß der Berge klein; (Rückert)
  844. Der Horizont ein Flammenring, (Holz)
  845. Der Hunger guckt dem Fleiß zuweilen wol ins Haus, (Rückert)
  846. Der Hunger kan das Lamm so sehr ans Gras verbinden/ (Arnold)
  847. Der Hunger schläft im Zahn, bis ihn die Speise weckt; (Rückert)
  848. Der Husar, (Lenau)
  849. Der Ichheit ist Gott feind, Verleugnung ist er hold, (Angelus Silesius)
  850. Der Imam Dschafer Ben Mohammed (Rückert)
  851. Der Irrthum ist nicht das, Einbildungen zu haben (Rückert)
  852. Der ist der schlechteste des menschlichen Geschlechtes, (Rückert)
  853. Der ist der weise Mann, der sich und Gott wohl kennt; (Angelus Silesius)
  854. Der ist ein schlechter Herr, wie glänzend auch er thront, (Rückert)
  855. Der Jogi ist zu Haus ein armer Bettler nur, (Rückert)
  856. Der Juden Osterlamm war Fleisch und Blut von Tieren (Angelus Silesius)
  857. Der junge Vogel wo lernt er den frohen Sinn, (Rückert)
  858. Der Jungen Noth (Abschatz)
  859. Der Jungfrau-Nahme will den Jungen nur gebühren/ (Abschatz)
  860. Der jungfräuliche Leib, der unser Himmelsbrot (Angelus Silesius)
  861. Der Jüngling stoßt vom Strand im leichten Kahne, (Lenau)
  862. Der Jüngling weilt in einem Blütengarten (Lenau)
  863. Der Juwelier, wenn er den Edelstein will fassen, (Rückert)
  864. Der Kaiser flieht vertrieben, (Arnim)
  865. Der Kaiser Sina's ließ von seinem Berge kommen (Rückert)
  866. Der Kaiser, der in Pracht auf seinem Throne sitzt, (Rückert)
  867. Der Kämpe wappne sich, eh er zum Kampfe geht; (Rückert)
  868. Der kann wol leiden, daß man seine Fehler rügt, (Rückert)
  869. Der Kapuziner Haspinger (Rückert)
  870. Der Kieß der Reue wird ein Edelstein genannt, (Rückert)
  871. Der klare Blick gradaus, weit in Welt, (BIERBAUM)
  872. Der kluge Jäger sprach zu seinem treuen Hunde: (Rückert)
  873. Der kluge Mann hält sich zurück (Bodenstedt)
  874. Der kluge Mann schweift nicht nach dem Fernen, (Bodenstedt)
  875. Der klugen Aerzte Kunst weiß allem Ubel Rath/ (Abschatz)
  876. Der Knabe Robert fest und wert (Arndt)
  877. Der Knabe sitzt am See, und taucht die Ruthe drein; (Rückert)
  878. Der Knabe steht am Berg und lauscht in stiller Wonne, (Rückert)
  879. Der Knabe trieb sein Spiel mit dem Vergrößrungsglas, (Rückert)
  880. Der König Aar fliegt hoch, Zaunkönig höher noch, (Rückert)
  881. Der König Adler hat das weitste Königreich, (Rückert)
  882. Der König auf der Pirsch' hat einen Hirsch erjagt; (Rückert)
  883. Der König führt die Braut in Keller selbst hinein, (Angelus Silesius)
  884. Der König ging vertrieben (Arnim)
  885. Der König in dem Lande Babylon, (Rückert)
  886. Der König lag in seinem Bett, (Arnim)
  887. Der König läßt zu sich zwei Zauberkund'ge laden, (Rückert)
  888. Der König Löwe hält im Walde Mittagsruh, (Rückert)
  889. Der König Persiens, Nuschirwan, der Gerechte (Rückert)
  890. Der König Roman, Wundhir's Sohn, (Rückert)
  891. Der König über Tische saß, (Arnim)
  892. Der König von Lahor', in seines Reiches Mitte, (Rückert)
  893. Der König von Preußen zieht reisig aus (Arndt)
  894. Der König zählt sein Heer, ihm geht ein Mann vorbei, (Rückert)
  895. Der Kräfte Triebrad muß, das blinde, sich bequemen, (Rückert)
  896. Der Krämer, der nichts hat zu thun im Kramgemach, (Rückert)
  897. Der Kranke, wenn er klagt um bittern Schmack im Munde, (Rückert)
  898. Der Krieg gewinnt dir Fried, mit Streit erlangst du Freud, (Angelus Silesius)
  899. Der Krieg zog aus, zu kaufen (Brentano)
  900. Der Krieger baut sich seinen Thron (Arnim)
  901. Der Krüger selber trinkt aus einem alten Krug; (Rückert)
  902. Der Kukuk auf dem Birnbaum saß, (Arnim)
  903. Der Kukuk auf dem Zaune saß, (Arnim)
  904. Der Künstler, wenn ein Werk er hat gemacht für alle, (Rückert)
  905. Der kürtzste Tag ist hier: Erinnre dich dabey (Abschatz)
  906. Der Kuß des Bräutgams Gotts ist die Empfindlichkeit (Angelus Silesius)
  907. Der leere Eimer fällt von selbst im Bronnen nieder, (Rückert)
  908. Der Leib muß sich in Geist, der Geist in Gott erheben, (Angelus Silesius)
  909. Der Leib von Erden her wird wiederum zu Erden. (Angelus Silesius)
  910. Der Leib/ der Seele Stock/ muß im Gefängnis stehen/ (Abschatz)
  911. Der Leibarzt, der da will des hohen Leibes Leiden (Rückert)
  912. Der Lenz ist meiner Liebsten blum'ges Kleid; (Rückert)
  913. Der Lenz ist ohne Blumen, wo du flohst, (Rückert)
  914. Der Lenz verblüht, der Sommer glüht, (Rückert)
  915. Der letzte Strahl von Gold um Berges Haupt zerrann, (Rückert)
  916. Der Lieb' ohn' Eigennutz freu dich, die du gewannst, (Rückert)
  917. Der Liebe Blick ist gut, bös ist der Blick des Neides, (Rückert)
  918. Der liebe Freund willkommen sei, (Rückert)
  919. Der Liebe Furcht ist Fackel meiner Liebe (Arnim)
  920. Der Liebe Gegenwurf ists höchste Gut allein, (Angelus Silesius)
  921. Der Liebe Leben ist schnell vollbracht. (Rückert)
  922. Der Liebe Lust in Liedern auszuklagen (Hartleben)
  923. Der Liebe Mittelpunkt ist Gott und auch ihr Kreis, (Angelus Silesius)
  924. Der Liebe Rausch verstehn nur trunkne Sinne; (Rückert)
  925. Der Liebste hat mir Leben einqehaucht, (Rückert)
  926. Der Liebsten Herz ist aufgewacht (Rückert)
  927. Der Liebsten Vater gab mir seinen Segen, (Rückert)
  928. Der Löwe schläft – Ihr, die ihr wachen sollt, (Arndt)
  929. Der Löwe zieht für sich allein nicht aus zum Mahle, (Rückert)
  930. Der Mai ist voller Nücken (BIERBAUM)
  931. Der Mai will sich mit Gunsten, (Arnim)
  932. Der Maler in der Nacht sehnt sich dem Tage zu, (Rückert)
  933. Der Mangel mag dem Fleiß einmal ins Fenster schaun, (Rückert)
  934. Der Mann ist wacker, der, sein Pfund benutzend, (Rückert)
  935. Der Mann, der erst ein Schelm geworden, wird nie bieder; (Rückert)
  936. Der Mantel ist ein lustig Haus, (Arnim)
  937. Der Markt ist voll, die Welt will mit sich selbst verkehren; (Rückert)
  938. Der Markwart Persiens, als er zum Omar kam, (Rückert)
  939. Der Märtrer Lebenslauf ist wenig aufgeschrieben. (Angelus Silesius)
  940. Der Masken Fest verstummt im Büchersaale, (Arnim)
  941. Der Maulwurf ist nicht blind, gegeben hat ihm nur (Rückert)
  942. Der Mehl-Thau fremder Schuld klebt allen Früchten an/ (Abschatz)
  943. Der mehr alß Winter wich / (Holz)
  944. Der Meilenzeiger kann dir zeigen wol die Meilen; (Rückert)
  945. Der Meister hat gesagt: Es ständen unsre Sachen (Rückert)
  946. Der Meister, als er war gestorben, ist erschienen (Rückert)
  947. Der Mensch auf halbem Weg entschlief (Lenau)
  948. Der Mensch dem Leibe nach wohnt in verschiednen Zonen, (Rückert)
  949. Der Mensch gleicht einer Münze, Freund! (BLUMAUER)
  950. Der Mensch hat eher nicht vollkommne Seligkeit, (Angelus Silesius)
  951. Der Mensch im Weltverkehr lebt nur für sich allein, (Rückert)
  952. Der Mensch ist alle Ding; ists, daß ihm eins gebricht, (Angelus Silesius)
  953. Der Mensch ist eine kleine Welt/ (Abschatz)
  954. Der Mensch ist nicht gemacht, zum Himmel aufzufliegen; (Rückert)
  955. Der Mensch ist nicht so schlimm als seine Thaten zeigen, (Rückert)
  956. Der Mensch ist, wie er sagt, ein Bürger zweier Welten, (Rückert)
  957. Der Mensch kann nie so ganz ins Sinnliche versinken, (Rückert)
  958. Der Mensch kann was er will, wenn er will was er kann; (Rückert)
  959. Der Mensch macht alles sich dienstbar auf seine Weise; (Rückert)
  960. Der Mensch muß doch was sein; Gott nimmt sein Wesen an, (Angelus Silesius)
  961. Der Mensch soll alles, nur sich selber nicht, aufgeben; (Rückert)
  962. Der Mensch weiß mehr, als er von selber wissen könnte; (Rückert)
  963. Der Mensch, dem Engel halb und halb dem Thier zu eigen, (Rückert)
  964. Der Mensch, der seinen Geist nicht über sich erhebt, (Angelus Silesius)
  965. Der Mensch, der sinkt zum Thier, wird unters Thier versinken; (Rückert)
  966. Der Mensch, wenn er hat Gott in Lieb' und Demuth nur, (Rückert)
  967. Der Mensch/ ein Erdenkloß/ soll billig Erde pflügen; (Abschatz)
  968. Der Menschen meister Theil will lieber Geist und Leben/ (Abschatz)
  969. Der Menschenrede werth ist nicht was Menschen thaten; (Rückert)
  970. Der Menschheit Geister sind zum Höchsten gleich berufen, (Rückert)
  971. Der Menschheit Größtes möcht' ich euch im Spiegel zeigen, (Rückert)
  972. Der Mey ist do! Der Mey! (Holz)
  973. Der milde Mann, wie Gott, zu spenden seine Gaben (Rückert)
  974. Der Millionen, die nun auf der Erde wohnen, (Rückert)
  975. Der Mohrenkönig saß und zechte, (Rückert)
  976. Der Molla von Eiub sprach: Um vergnügt zu leben, (Rückert)
  977. Der Mond (Holz)
  978. Der Mond am Himmel ist der Sonne beigegeben, (Rückert)
  979. Der Mond am Himmel ist nicht schön im leeren Raum, (Rückert)
  980. Der Mond blitzt durch die Fensterscherben (Holz)
  981. Der Mond kehrt unverwandt ein gleiches Angesicht (Rückert)
  982. Der Mond rollt um die Erd', und um die Sonne sie, (Rückert)
  983. Der Mond wirft seinen Silberspeer (BIERBAUM)
  984. Der Mond, der keusche Mond, hat achtundzwanzig Frauen, (Rückert)
  985. Der Mond, der scheint, (Arnim)
  986. Der Mond, der steht am höchsten, (Arnim)
  987. Der Mond, die große grelle Diebslaterne, (BIERBAUM)
  988. Der Mondschein, der ist schon verblichen, (Arnim)
  989. Der Morgen frisch, die Winde gut, (Lenau)
  990. Der Morgenthau verstreut im Thale (Rückert)
  991. Der Müller auf seim Rößlein saß, (Arnim)
  992. Der Müller thut mahlen, (Arnim)
  993. Der muntre Tag ist wieder still, (Arndt)
  994. Der muste wohl ein Hertz aus Stal und Eisen tragen/ (Abschatz)
  995. Der Nachruhm kluger Schrifft ist zwar der Tugend Lohn/ (Abschatz)
  996. Der nächste Weg zu Gott ist durch der Liebe Tür; (Angelus Silesius)
  997. Der Nachtwind heult dir den Totensang – (Conradi)
  998. Der Name Jesus ist ein ausgegossnes Öle, (Angelus Silesius)
  999. Der Narr hält sich für reich bei einem Sack voll Geld; (Angelus Silesius)
  1000. Der Nashornkäfer steht dem Nashorn nach an Größe, (Rückert)
  1001. ▶▶▶

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