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LYRIK Gottfried Arnold (1666-1714) - Poetische Werke 5

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gottfried Arnold (1666-1714)

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Poetische Werke 5

31.

Vorstellung und Verlangen des Göttlichen Willens.

Du unumschränckter Geist/ du freyes Wesen/
Darnach sich alle Welt bequemen muß.
Ich hab von deinem Rath genug gelesen/
Und bin in Demuth an der Weißheit Schluß.
Ach daß ich ihm möcht gantz gleichförmig werden/
Wie solt ich nicht dir selbst so ähnlich seyn!
Der Himmel wär in mir schon auff der Erden/
Mein Wille wäre mehr als Englisch rein.
O Wille/ der du nur mein Wohl verlangest/
Laß diesen Schluß alsbald gehn in die That.
Ich weiß/ wie du mit einer Seelen prangest/
Die sich nur überläst dem treuen Rath.
Laß meinen Vorsatz nicht so flüchtig bleiben/
Bereite/ stärck/ erhalt/ was du gethan:
Du wollst mich lieber in die Enge treiben/
Wenn ich außtreten wollt von deiner Bahn.
Dein Wille sey mein Weg/ die Regel/ und das Ziel/
Kurtz: Alles sey er mir! Ich will ja nicht zu viel.

Göttliche Liebesfunken, Erster Teil 5

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