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LYRIK Gottfried Arnold (1666-1714) - Poetische Werke 3

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gottfried Arnold (1666-1714)

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Poetische Werke 3

13.

Ein Christ/ ein Wunder. Viel Christen/ viel Wunder.

Ich lebe noch in dieser Welt/
Ich bin doch schon zum Himmel auffgehoben.
Ich trag ein Joch/ das mir gefällt:
Ich bin ein Engel/ und kan GOTT doch loben.
Ich heiß ein mangelhafftes Kind/
Und bin doch werth/ denselben zu umfangen/
An dem man nichts als heiligs find:
Ich hab ihn schon/ und muß ihn doch verlangen.
Sein Creutz wird leicht/ und doch auch schwer/
Nachdem ich so genau mit ihm vereinet:
Mein Hertz ist voll/ und dennoch leer:
Voll Liebe/ leer von dem/ was ich beweinet:
Ich bin ein Wunder-Mensch vor anderer Menschen Augen/
Und weiß nicht/ ob ich noch werd unter Menschen taugen.
Des Creutzes Krafft hat mich zum Thoren längst gemacht;
Mich wundert/ daß man mich nicht ins Gesicht verlacht.

Göttliche Liebesfunken, Erster Teil 3

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