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LYRIK Gottfried Arnold (1666-1714) - Poetische Werke 28

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gottfried Arnold (1666-1714)

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Poetische Werke 28

Die ewige Ehe.

Wie angenehm ist doch
Ein freudiges Andencken/
Wenn sich die unverrückte Lieb
Mit ihrem zärtlich sanfften reinen Trieb
Auff lauter Ewigkeit kan lencken/
Daß sie nicht unterworffen bleibt der Zeiten Joch.

Gemeiner Ehe Band
Kan nicht viel Jahre stehen.
Sie ist auff sterblich Fleisch gegründt/
Das wol ein Paar auff kurtze Zeit verbindt/
Doch mit dem Tode muß zergehen.
Geschweige/ was sich sonst vor Trennung offen fandt.

Alein des Geistes Ehe
Ist glücklich zu benennen.
Sie geht weit über allen Tod/
Wird immer fester in so mancher Noth/
Kan ewig keine Scheidung kennen.
Sie weiß/ daß auch im Tod ihr erst recht wol geschehe.

Wie solt ich nun mein Glück
Nicht schätzen und erheben/
Da meinem sonst entzognen Sinn
Ein süsses Band zieht immer nach sich hin/
In Göttlich reiner Eh zu leben.
Diß macht mich gantz von andrer Lieb und Ehe ruhn.

Göttliche Liebesfunken, Anderer Teil 2

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