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LYRIK Gottfried Arnold (1666-1714) - Poetische Werke 1

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gottfried Arnold (1666-1714)

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Poetische Werke 1

2.

I. Aus Matth. V.v.z.

Bildet ab einen Menschen/ der allen Reichthum und Vorrath von sich geworffen/ bloß vor Gott daliegt/ aber durch einen Engel überkleidet wird.

Ich bin ein armes Kind/ aus dieser Welt gerissen/
Und von mir selbst entblöst/ von allen abgethan/
Ich hab und liebe nichts/ ich kan und will nichts wissen/
Bekenne/ daß ich mir im Grund nichts helffen kan.
So arm und bloß bin ich. Wo aber soll ich finden/
Was mich in Armuth reich/ im Elend herrlich macht.
Ich wehle was ich will/ so muß mirs bald verschwinden/
Die gantze Creatur hat mir nichts zugebracht.
Die Welt die gibt mir nichts/ sie hat mich abgetrennet/
Die Frommen sind selbst arm/ sie haben nichts vor sich/
Ein jeder bettelt selbst/ was er sein eigen nennet.
So gar stehts ausser Gott umb uns sehr jämmerlich/
Hier steh ich/ Herr/ vor dir; Entblöß und füll zugleich/
Mein außgeleertes Hertz mit deinem Himmel-Reich.

Göttliche Liebesfunken, Erster Teil 1

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