L Y R I K
Achim von Arnim (1781-1831) - Gedichtzeilen

Achim von Arnim (1781-1831)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen

  1. 's ander hast in Mist vergraben,
  2. 's dritt' in einen holen Baum,
  3. 's erst hast ins Wasser geschmissen,
  4. 'S hätt sich mol ener zu mer welle küpple,
  5. 's hilft nichts, er muß davon!«
  6. 's Igele schlägt die Trommel,
  7. 's is glatt e hölzerne Noth.
  8. 'S ist mir auch kein Nacht so finster,
  9. 's ist mir auch kein Weg so weit;
  10. 's ist mir leid, wenn du auf mich gewartet hast.«
  11. 's ist recht mein Schimmel! sezt nieder, steh!
  12. 's ist, daß mich die Leute kennen,
  13. 's könnt feiner nit seyn,
  14. 's Kranzerle weg,
  15. 'S Land aufe, 's Land abe,
  16. 'S mein seyn und 's dein seyn,
  17. 's muß aber nit seyn.
  18. 's Schmalz ist ihm aus dem Häfele 'raus g'spritzt.
  19. 's sind unser acht, 's sind unser neun,
  20. 's sind unser drey, 's sind unser vier,
  21. 's sind unser eilf, 's sind unser zwölf,
  22. 's sind unser eins, 's sind unser zwey,
  23. 's sind unser fünf, 's sind unser sechs,
  24. 's sind unser neun, 's sind unser zehn,
  25. 's sind unser sechs, 's sind unser sieben,
  26. 's sind unser sieben, 's sind unser acht,
  27. 's sind unser vier, 's sind unser fünf,
  28. 's sind unser zehn, 's sind unser eilf,
  29. 's sind unser zwey, 's sind unser drey,
  30. 's sitzt ein Männel unter dem Dach,
  31. 's wär e Schand un e Gespott.
  32. (Wenn ja solchs hülfe nicht,)
  33. A b c
  34. A Häusla will ich mir baua,
  35. A Herr verscho o o ne mich,
  36. A, b, ab,
  37. A.
  38. Aaronis Leibrock klingen
  39. Ab zog er den Mantel sein,
  40. Ab'r sie wurden ihm wieder abgejagt,
  41. Ab, ab, hui Buben, alsgemach, schlagt ab!
  42. Ab, denn fühllos ich sie meine
  43. Abend glänzt, die Bäum am Fenster
  44. Abend mit kaltem Flügel
  45. Abend und Morgen sind himmlische Brüder.
  46. Abends durch des Stiftes Garten,
  47. Abends siehst du im Staub, scharf scharrend, den lieblichen Funken,
  48. Abends und Morgens auf Ferne hinlegen,
  49. Abends wenn ich schlafen geh,
  50. Aber da zündet sich helle die Flamme der anderen Seite,
  51. Aber der edle Mensch ist hier Fremdling,
  52. Aber der Müller wird ihn bald prellen,
  53. Aber der sei hochbelohnet
  54. Aber dich und deinen ehrlichen Namen wollen wir hier behalten,
  55. Aber die Einsamkeit drängt ihn sehr,
  56. Aber die frommen Raben beid,
  57. Aber die Liebe ward nicht mir.
  58. Aber die Schnitter die machen mich arm,
  59. Aber die Thränen trüben ihn nicht und nimmer ihn kälten,
  60. Aber diese Freude nicht.
  61. Aber er mit wilden Tritten
  62. Aber er vernimmt sie nicht,
  63. Aber Ferdinand Silbernagel ist wohl ein feiner Name,
  64. Aber gebunden, das geh ich nicht ein.
  65. Aber Hünchen war erstickt,
  66. Aber ich kam viel zu spät,
  67. Aber ich mocht nicht wühlen im Boden voll zierlicher Kräuter,
  68. Aber ich verschweig dies Liedchen,
  69. Aber ihr habt nichts zu schaffen
  70. Aber immer muß er wandern,
  71. Aber Kukuk singst gut Choral,
  72. Aber Markgraf, wie gefiel es dir?
  73. Aber mein Liebchen ist mir entsprungen.
  74. Aber mir bleibt ungenossen
  75. Aber nicht der harte Zorn,
  76. Aber nicht wie Opferthiere fallen
  77. Aber nun hatt' ich vergessen die Wege zum Altar der Wallfahrt,
  78. Aber nun in Zions Freuden
  79. Aber nur die feine,
  80. Aber nur die kleine.
  81. Aber reich ist es nit;
  82. Aber Schauder füllt die Brust!«
  83. Aber sie kennen mich bald, bald erkenne ich sie.
  84. Aber überwunden der Zink,
  85. Aber zu der Liebe nicht.
  86. Aber's Heirathen ist nie mein Sinn.
  87. Aber's Heirathen, 's Heirathen,
  88. Aber's Nehmen steht mir nicht an.
  89. Aber's Nehmen, 's Nehmen,
  90. Abgebrannt sind beide Lichter,
  91. Abtreiben mit Bestand.
  92. Abzuwarten ist jetzt Mode,
  93. Ach Ade du Gnadenort!
  94. Ach Ade viel tausendmal!«
  95. Ach Ade viel tausendmal.«
  96. Ach ade! muß fließen hin.
  97. Ach Adler es wird dieses Jahr,
  98. Ach all die Seligkeit,
  99. Ach all, was birgt dein Auge,
  100. Ach alle Welt hat mich vergessen,
  101. Ach allerliebster Gemal und Herr!
  102. Ach allerliebster Goldschmidt mein,
  103. Ach alles ist in ihr,
  104. Ach alles ist verloren,
  105. Ach alles ist vorüber!
  106. Ach Alter nimm mich mit zu Haus,
  107. Ach Annelein kehr dich umher!
  108. Ach bald ist's die letzte Liebe
  109. Ach Bestlin, wie bist du ein Mann,
  110. Ach bis ich komme ins kühle Grab!
  111. Ach bist du ermüdet, wie rauh sind die Wege,
  112. Ach brennen heiß und licht,
  113. Ach Bruder ich kann dich nicht tragen,
  114. Ach Bruder jetzt bin ich geschossen,
  115. Ach Brüder! ihr geht ja vorüber,
  116. Ach Bruder, herzliebster Bruder mein,
  117. Ach Bruder, herzliebster Bruder mein,
  118. Ach Buberle, was haben wir gethan?
  119. Ach Cupido kleiner Schelm,
  120. Ach Cupidon kleiner Schelm,
  121. Ach da fühlt mein Herz nur Pein:
  122. Ach da möchte ich mitziehen,
  123. Ach da werd ich leicht verführt;
  124. Ach dacht ich oft bey mir so sehr,
  125. Ach dann fraget wohl die Welt,
  126. Ach dann scheint der Seufzer lieber,
  127. Ach dann schwebt es auf der Zunge,
  128. Ach dann werdet ihr sie sehen,
  129. Ach daß Gott uns wieder helfe!
  130. Ach das Grab war schon gebaut,
  131. Ach daß ich je ward geboren!
  132. Ach daß ich je zu Ruhm gekommen,
  133. Ach das ist das größte Leid.
  134. Ach das kann ich nicht verstehen,
  135. Ach das klingt doch gar zu schön,
  136. Ach daß niemand helfend lief.
  137. Ach daß sie wie wir dir auch nach dem Tod getreu.
  138. Ach das will sein Herz ihm brechen,
  139. Ach denk der ganze Kaiserstamm
  140. Ach denke an Pabst Hildebrandt,
  141. Ach der arme Knabe klaget:
  142. Ach der Todte war uns lieb,
  143. Ach der Todte, der uns fehlt,
  144. Ach des vielen wild Geschreies.
  145. Ach dort wird er nie erwarmen!
  146. Ach du Ärmste der Prinzessen,
  147. Ach dürft ich seine Schwester sein,
  148. Ach Edelmann gieb meinen Schatz heraus,
  149. Ach Edelmann gieb meinen Sohn heraus,
  150. Ach Edelmann laß dein Hütlein stahn,
  151. Ach Edelmann, gieb meinen Sohn heraus,
  152. Ach edle Frau er lieget vor Sempach blutig roth!«
  153. Ach edle Frucht du weiblich Zucht, hin auf die Flucht
  154. Ach edler Jäger, eins hab ich vergessen:
  155. Ach edler Schatz verzeih es mir,
  156. Ach edler, fester, theurer Wein,
  157. Ach er hat mein Lieb mir
  158. Ach er ist nicht ganz verschwunden!
  159. Ach eröffnen sie mir die Thür,
  160. Ach es ist genug geweinet.
  161. Ach es ist so liebreich Wetter,
  162. Ach es muß geschieden seyn,
  163. Ach es sind zu alte Sünder,
  164. Ach feins mein Lieb, laß mich der Treu genießen,
  165. Ach feins mein Lieb, nun spitz die Füß,
  166. Ach feins mein Lieb, so sey mir hold,
  167. Ach feins mein Lieb, so spar mich nit,
  168. Ach Fräulein, gebt mir Boten-Lohn,
  169. Ach Freunde wir irrten,
  170. Ach führ mich heim,
  171. Ach für Trauren muß ich schweigen,
  172. Ach gebt mir einen Rath,
  173. Ach Gespielin liebe meine,
  174. Ach glaube mir, du findst sie nicht;
  175. Ach gnäd'ge Fürstin, zu viel Ehre! –
  176. Ach gnäd'ger Herr, wie ist's gekommen,
  177. Ach Goldschmidt, liebster Goldschmidt mein!
  178. Ach Gott hilf ihm aus dieser Pein.
  179. Ach Gott kehr um die Karten,
  180. Ach Gott mich thut verlangen,
  181. Ach Gott mich wollst ergötzen,
  182. Ach Gott sind das die Brombeerlein,
  183. Ach Gott thu für mich streiten.
  184. Ach Gott wann nimmt mein Trauren ein End.
  185. Ach Gott wenn das mein Vater wußt!
  186. Ach Gott wie mancher Vogel Strauß ist aus und eingekrochen,
  187. Ach Gott! was hast gedacht
  188. Ach Gott! was hat mein Vater und Mutter gethan,
  189. Ach Gott, daß ich vor dir wär todt,
  190. Ach Gott, du bist, wie mans begehrt,
  191. Ach Gott, hab nur mit mir Geduld.
  192. Ach Gott, heut schließ' mich ein
  193. Ach Gott, sie fischten mich im Strome auf,
  194. Ach Gott, so muß ich hin
  195. Ach Gott, thu es mir kund,
  196. Ach Gott, was schöne Aepfel,
  197. Ach Gott, was wollen wir aber heben an,
  198. Ach Gott, wem thu' ich's kund!
  199. Ach Gott, wer soll unser Geleitsmann seyn?
  200. Ach Gott, wie solls ihr gehn,
  201. Ach Gott, wie thät mir gut
  202. Ach Gott, wie thät mir gut
  203. Ach Gott, wie weh thut Scheiden,
  204. Ach Hammen Gott geb dir ein guten Tag,
  205. Ach hartes Herz, laß dich doch eins erweichen,
  206. Ach hätt ich armer Schneider
  207. Ach hätt' ich nie daran gedacht!
  208. Ach hätt' sie mich getödtet
  209. Ach hätte ich nur eine Stunde,
  210. Ach hatten wir noch nicht genug verloren;
  211. Ach Herr wach auf,
  212. Ach Herre, ich setze meine Seel in deine Hand,
  213. Ach Herre, lieber Herre mein!
  214. Ach herzlieber Schatz, ich bitte dich noch eins,
  215. Ach Hildebrand der feyert nicht,
  216. Ach Himmel, was hab ich gethan?
  217. Ach Himmel, was hab ich gethan?
  218. Ach Himmel, was hab ich gethan?
  219. Ach hör das süsse Lallen,
  220. Ach hörte Sie uns noch,
  221. Ach ich hab meine Treu verloren,
  222. Ach ich jezund muß tragen,
  223. Ach ich seh im öden Meere Land.
  224. Ach ich wette, ach ich wette,
  225. Ach ihr Berg und tiefe, tiefe Thal,
  226. Ach ihr Berge und tiefe tiefe Thal,
  227. Ach ihr ernsten, kühlen Winde,
  228. Ach ihr Schäflein, wer wird hüten,
  229. Ach ihr seht mein Lieb noch tausendmal,
  230. Ach in Trauern muß ich leben,
  231. Ach in Trauren muß ich früh aufstehn,
  232. Ach in Trauren muß ich früh aufstehn,
  233. Ach in Trauren muß ich schlafen gehn,
  234. Ach in Trauren muß ich schlafen gehn,
  235. Ach in welchen öden Mauern
  236. Ach ja du schönes Mädelein, wie bin ich dir so hold.
  237. Ach Jesu! wurdest du verhöhnt.
  238. Ach Jungfer liebste Jungfrau mein,
  239. Ach Jungfrau klug von Sinnen,
  240. Ach Jungfrau, was hast du im Sinn?
  241. Ach Jüngling! liebster Jüngling,
  242. Ach Jüngling, liebster Jüngling mein!
  243. Ach Karle großmächtiger Mann,
  244. Ach Karle sieh dich besser vor,
  245. Ach Kinder was wird noch draus entstehn.
  246. Ach komm, du hurtig Mädel,
  247. Ach komm, erbarme dich über mich,
  248. Ach könnt ich bei meinem lieb Schätzelein seyn.
  249. Ach könnt ich meine Stimm dem Donner gleich erheben,
  250. Ach könnte ich doch bey ihr seyn,
  251. Ach laß doch das Stehlen sein.
  252. Ach Liebchen köntest du schwimmen,
  253. Ach liebe Frau, ach sagt geschwind.«
  254. Ach lieber Herr verleih mir Stärk und Kraft,
  255. Ach Lieber mach doch der Dinge noch mehr.
  256. Ach lieber Mann, mir wird so bang,
  257. Ach Mädchen behalt deine Ehre fest,
  258. Ach Mädchen behalt deine Ehre fest,
  259. Ach Mägdlein laß dein Weinen seyn,
  260. Ach Maidelein laß dein Sorgen
  261. Ach Maidelein voll der Wonne,
  262. Ach Mann ich kann nicht schlafen!
  263. Ach Mann, was hast du dann gethan. Hum usw.
  264. Ach mein, klag dich nicht so sehr,
  265. Ach meine Braut was weinst du dann?
  266. Ach muß ich denn immer klagen.
  267. Ach Mutter du bist am letzten End!
  268. Ach Mutter herzliebste Mutter,
  269. Ach Mutter herzliebste Mutter,
  270. Ach Mutter herzliebste Mutter,
  271. Ach Mutter leb jetzt noch eine Stund!
  272. Ach Mutter was ist der Schlaf so süß.
  273. Ach Mutter, herzliebste Mutter,
  274. Ach Mutter, liebe Mutter mein,
  275. Ach Mutter, liebe Mutter,
  276. Ach Mutter, liebste Mutter mein!
  277. Ach Mutter, liebste Mutter!
  278. Ach Mutter, mir gefallts.
  279. Ach Nachbar, ich muß klagen. Hum usw.
  280. Ach neen du myn Dochter, alleen schalst du nich gahn,
  281. Ach neen! min Tochter nichten dat, du schalt, du schalt schlaapen gahn.
  282. Ach nein ich ließ mich nicht abweisen.
  283. Ach nein, ach nein, liebs Annelin,
  284. Ach nein, will sie nit binden,
  285. Ach noch denkt sie an den Einen,
  286. Ach Peter giff dy gefangen.
  287. Ach reicher Brunn, laß mich nicht gar verbrinnen;
  288. Ach Reuter, laß die drey Lilien stahn,
  289. Ach Schatz nimm dieses Liedlein an,
  290. Ach Schatz willst du schlafen gehn,
  291. Ach Schatz, wenn ich nur bey dir wär,
  292. Ach Schätzel bin ich bey dir g'west,
  293. Ach Schätzel was hab ich erfahren,
  294. Ach Scheiden über Scheiden,
  295. Ach Scheiden über Scheiden,
  296. Ach Scheiden, ach Scheiden, du schneidendes Schwerdt,
  297. Ach Scheiden, ach, ach!
  298. Ach schlaf, ach thu die Aügelein zu,
  299. Ach schon schweigt der hohe Chor;
  300. Ach schon trommelt nah der Feind.
  301. Ach schone meines Lebens!
  302. Ach schönste Phillis hör
  303. Ach sein Sonnenschirm mich decket,
  304. Ach sie flüstert: »Bleib' ich so alleine,
  305. Ach sie grämte sich zu todt,
  306. Ach sieh doch wie die Katzen jammern,
  307. Ach sieh mein Herze an!
  308. Ach so denke nicht, wie lange
  309. Ach so mach uns rein.
  310. Ach so such' ich Hoffnung bang.
  311. Ach so süsse kann wohl kaum
  312. Ach so verlöscht sie nicht.
  313. Ach Sohne, lieber Sohne mein,
  314. Ach starker Fels, laß dich doch eins bewegen,
  315. Ach süßer Gott vor deinem Thron,
  316. Ach süßes Aug, so fromm und rein,
  317. Ach tausendmal ihr tiefe tiefe Thal,
  318. Ach thu uns nicht zuwider seyn!
  319. Ach Tochter herzliebste Tochter,
  320. Ach Tochter! liebe Tochter!
  321. Ach Tochter! liebe Tochter!
  322. Ach Tochter, du willst freyen,
  323. Ach Tochter, herzliebste Tochter,
  324. Ach traure Laub und grünes Gras,
  325. Ach triumphir nicht vor dem Siege,
  326. Ach über mich!
  327. Ach umschlungen
  328. Ach und ich fühl' es nun bewährt,
  329. Ach und ich weiß es nun auf's Haar,
  330. Ach und kann doch nimmer fassen,
  331. Ach Vater ich nehm noch keinen Mann,
  332. Ach Vater lieber Vater mein,
  333. Ach Vater mein, Gott mit uns hält,
  334. Ach Vater, hast du uns so ganz verlassen!
  335. Ach Vater, was hab' ich gethan,
  336. Ach veste Burg, laß dich doch eins gewinnen,
  337. Ach Wächter gut, ein argen Muth
  338. Ach wär ich zu Hause geblieben,
  339. Ach wär mein Kind, mein liebes einz'ges Kind
  340. Ach wär mein Kind, mein liebes einz'ges Kind
  341. Ach wär' ich heut nur klug gewesen,
  342. Ach wären wir verwahret blieben,
  343. Ach warum ließest du mich nicht herein,
  344. Ach was findet sie für alte
  345. Ach was hat man vom Spazieren,
  346. Ach was hilft ein Röslein roth,
  347. Ach was hilft ein Röslein roth,
  348. Ach was hör' ich für ein Singen,
  349. Ach was ist das Lieben,
  350. Ach was ist süßer, als das Leben,
  351. Ach was treibt der Erde Söhne
  352. Ach was weinet die schöne Braut so sehr!
  353. Ach was weinet die schone Braut so sehr!
  354. Ach waß weinet die schöne Braut so sehr!
  355. Ach was weinet die schöne Braut so sehr.
  356. Ach weh der Frist, zu lang sie ist,
  357. Ach weh mir armen Maid, vor Leid muß ich verschmachten.
  358. Ach weh mir armen Maid, was soll ich dann anrichten.
  359. Ach weh mir armen Maid, was soll mir dann das Leben.
  360. Ach weh mir armen Maid, wie muß mir dann geschehen.
  361. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  362. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  363. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  364. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  365. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  366. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  367. Ach weh! Frau Mutter, wie weh!
  368. Ach weine nicht, du Liebste mein,
  369. Ach welch Unglück ist regieren,
  370. Ach wenn doch das mein Schatzliebchen erführ,
  371. Ach wenn ich bei mein Schätzgen wär!
  372. Ach wenn ich bei meinem Herzliebsten doch wär!
  373. Ach wenn ich dich doch allein in meinen Armen hätt.
  374. Ach wenn ich doch könnt wissen,
  375. Ach wenn ich ein Engel wäre,
  376. Ach wenn ich in mein Schnürleib sehe,
  377. Ach wenn ich nur ein Stündelein bei meinem Schätzgen wär;
  378. Ach wenn ich nur ein Täublein wär!
  379. Ach wenn ich nur kein Fräulein wär.
  380. Ach wenn sie das Rössel doch langsam gehn liessen!
  381. Ach wenn sollte das mißlingen,
  382. Ach wer aber dort im Garten
  383. Ach wer kann den Alten mahlen,
  384. Ach wer nur dort erst wär',
  385. Ach wer schützt dich liebe Kleine,
  386. Ach wer trug da nicht Beschwerden,
  387. Ach wie ein Lieblichkeit
  388. Ach wie groß ist meine Noth.
  389. Ach wie hatt ich im Traum ein Klag;
  390. Ach wie kann das möglich seyn!
  391. Ach wie krank, wie die verändert,
  392. Ach wie lang hab ich schon begehrt,
  393. Ach wie oft sie da erbaut,
  394. Ach wie oft sind wir beysamm gesessen
  395. Ach wie sagt ich dir was lieben?
  396. Ach wie schön, so schön zu sein.
  397. Ach wie sehr mich dürstet nun!
  398. Ach wie so schön, wie hübsch und fein
  399. Ach wie spät bin ich vertaget.
  400. Ach wie viele müß'ge Stunden
  401. Ach wir liebten, die verstorben,
  402. Ach wo bleibt die Eine und ich warte,
  403. Ach wo ist nun alles Schöne,
  404. Ach wo ist sie doch geblieben,
  405. Ach wo wird der Blick mich finden,
  406. Ach wo! ach wo! in welchen Sand
  407. Ach wohl, wer die Zukunft ersinnen will,
  408. Ach woran wird nun erkennet
  409. Ach zart liebes Jungfräulein!
  410. Ach zu arm ist diese Erde,
  411. Ach! Anni – magsts ritten erlide? –
  412. Ach! sollt ich nicht weinen du gütiger Gott!
  413. Ach! wie hab ichs denn verschuldt?
  414. Ach! wie manches Herzeleid,
  415. Ach! wie sanft ruh ich hie
  416. Ach! wolt Ihr mein gedenken
  417. Ach, ach du Schelm, ach, ach du Dieb!
  418. Ach, ach, ich armes Mädelein,
  419. Ach, ach, ich hab es lang bedacht.«
  420. Ach, blieben sie nur heut!
  421. Ach, daß sie bald man eigen möcht werden.
  422. Ach, denk ich, bist du hier so schön,
  423. Ach, die Straßen sind so still,
  424. Ach, dies wünschet der Verückte;
  425. Ach, es ist so liebreich Wetter.
  426. Ach, laßt mich eine Weile
  427. Ach, mach dein Hülf auch hier bekannt,
  428. Ach, macht bald auf die Himmelsthür.
  429. Ach, meine Rose blüht!
  430. Ach, so bist Du doch nicht mein!
  431. Ach, und ach, bin gar zerschlagen,
  432. Ach, und ach, nun muß ich klagen,
  433. Ach, von Winden schweiget still:
  434. Ach, wäre ich nur wieder weg,
  435. Ach, warum läst dir nicht der Weile?
  436. Ach, wie gefällt sie mir!
  437. Ach, wie ist der Himmel nah,
  438. Ach, wie sie schreit;
  439. Ach, wie weh war mir zu Muth,
  440. Ach, wie ziehn sie heut an mir vorüber,
  441. Ach, wohin bist Du entrücket,
  442. Ach, wohin ich oft geschrieen
  443. Ach, womit ich nicht kann treiben
  444. Acht gegeben, was gesprochen;
  445. Acht Jüngling noch gar freie.
  446. Acht krumme Dusecken nach Art der Poläken,
  447. Acht nicht der Beut,
  448. Acht nicht der falschen Zungen.
  449. Acht nicht so gar geringe
  450. Acht' kein Geschmuck noch Kleiderpracht,
  451. Achten nicht des Todes Wunde,
  452. Achten nicht des Todes Wunde,
  453. Achtet höher nicht die Zeichen
  454. Achtet keiner Blümlein nicht.
  455. Achtet solcher Kinderspiel:
  456. Achts sicher klein,
  457. Adam hackt und Eva spann,
  458. Adam sey nur zufrieden,
  459. Adam und Eva habens Lieben erdacht,
  460. Adam wo bist hingangen?
  461. Adam wo bist hingangen?
  462. Adam wo bist hinkrochen?
  463. Adam wo bist hinkrochen?
  464. Adam! den ersten Mann.
  465. Adam, der thut erwachen,
  466. Ade du schönes Liebelein,
  467. Ade ich fahr mein Straßen.«
  468. Ade mein Kind und Land und Leut,
  469. Ade nun mit der Mutter dein,
  470. Ade zu guter Nacht.
  471. Ade zu guter Nacht.
  472. Ade zur guten Nacht.
  473. Ade!
  474. Ade!
  475. Ade!
  476. Ade!
  477. Ade!
  478. Ade!
  479. Ade! Ade! Ade!
  480. Ade! Ade! Ade!
  481. Ade! Ade! Ade!
  482. Ade, Ade, mein Falke.
  483. Ade, Ade, mein Rößlein!
  484. Ade, in tausend Gottes Namen.
  485. Ade, zu tausend guter Nacht.
  486. Adelich ist sein Natur,
  487. Adi, Adi mein Engelsschätzchen,
  488. Adie mein Vater und Mutter,
  489. Adie meine schöne Maid.
  490. Adje man führt mich hin
  491. Adje mein Schatz, adje von dir.
  492. Adlich, jung, schön und tugendreich,
  493. Aelteres Glück, –
  494. Aeltlich? Aber doch galant?
  495. Aemter und Litaneien viel,
  496. Aendert sich das Spiel noch nicht,
  497. Aennele wehr, Aennele wehr,
  498. Aepfel und Birnen soll Vater mitbringen,
  499. Aer die Luft, so hieß die dritt,
  500. Aerger könnt mans nicht machen,
  501. Aest und Zweige thut nicht wanken,
  502. Ahndend daß es sei ihr Knabe;
  503. Ahndend ferne Siegeswonne,
  504. Ahndend Schicksal zu künden!
  505. Ahndend seines Siegs bewußt.
  506. Ahndet in den dunklen Stunden,
  507. Ahndete ich damals nicht,
  508. Ahndung damals schon enthüllte,
  509. Ahndung glänzt in nassen Blicken,
  510. Ahne, Krahne, wickele, wahne,
  511. Ahnen dies Glück:
  512. Ahnendem Entzücken.
  513. Ähnlich klangen ihre Töne
  514. Albert Graf von Nürnberg spricht:
  515. Albert spricht zur Herzogin:
  516. Albertus ist mein Namen.
  517. Albertus lehrt sie in der Beicht,
  518. Albertus macht sie da wohl zahm,
  519. Albertus Magnus heiße ich,
  520. Alda der Jokel stille stand,
  521. Alexandrum Magnum den Held,
  522. Alexandrum,
  523. Algerius sagt Wunderding:
  524. Algerius sagt:
  525. All andre thun mir Gutes viel verjehen,
  526. All auf den Pabst vertrauen.
  527. All aus einer Erde stammen,
  528. All das dem Thedel zum Geschenk,
  529. All den Kräutlein mancher Art,
  530. All die da wollen hinein.
  531. All die gen Frankfurt fahrn,
  532. All die gestorben lange Zeit,
  533. All die ich fast thu lieben,
  534. All die zur Jungfrau wallen.
  535. All drei sie sprachen wonnsamlich:
  536. All Dunkelheit ist ihm ganz hell, doch sieht er nichts bei Tag,
  537. All Ebenmaaß in ihrer Brust,
  538. All falschen Betrug im Gesang der Sirenen,
  539. All Freud und Kurzweil war zerstört,
  540. All ganzer Welt Sandkörnlein ein:
  541. All gute Freund vom Vaterlande,
  542. All ihr Gewehr' zerbrochen,
  543. All ihr Gut verkaufen: Romod. usw.
  544. All ihr Wandrer, bleibt zu Hause,
  545. All in einem Kasten.
  546. All jeden, der schaffet das Rechte
  547. All Jüngling still von Sitten,
  548. All Lager, ruckt im Rauch davon,
  549. All mein Geblüt erneuen,
  550. All mein Hoffen war vermessen.
  551. All mein Hofgesind muß schier entrinnen,
  552. All mein Leben wär' verkürzet,
  553. All mein Vaters Gut,
  554. All meine Freund mir weichen weit,
  555. All meine Hoffnung auf ihr steht,
  556. All meine Macht und Herrlichkeit
  557. All Morgen vor mir pflanzieret;
  558. All Nacht und Tag,
  559. All neun an ihrem Schwabenspieß
  560. All neun ganz einig schiere,
  561. All ohne Fehler und Gebrechen,
  562. All sein Gelegenheit weiß ich wohl,
  563. All seine Wunder beichtet gern,
  564. All silberweiße Töchterlein
  565. All Stunden verbey laufen,
  566. All Tag er Katharinen bitt,
  567. All thun sich seiner schämen, weil er ein Gimpel ist,
  568. All Tritt und Schritt geschehen ihm zu Ehren,
  569. All voll und selten leer.
  570. All Weg ohn Weg sie finden,
  571. All wollen tändeln.
  572. All Wollust ihr vergangen war,
  573. All zu derselben Stunde,
  574. All' in einer Lieb' vereint,
  575. All' meine Güter schenk ich dir,
  576. All' Morgen sie belauern
  577. All' sünd'gende Kräfte,
  578. All's wibbelt, kribbelt, sich beweget.
  579. Allamodisch, Heroisch, Sklavonisch, Saphoiisch,
  580. Allda der junge Hildebrandt,
  581. Allda die Feind
  582. Allda es kürzlich zu blühen erhub.
  583. Allda ich fröhlich lag,
  584. Allda sich in ein Klösterlein,
  585. Allda stetig Anschauen,
  586. Allda zur Hand, ihr Händ sie wand, mehr Leids ich fand,
  587. Alldort in jenem Land,
  588. Alle Abend will ich sprechen,
  589. Alle beklommen;
  590. Alle Berg und Hügel müssen sich niederlahn,
  591. Alle Berge und Thäler zusammenfallen,
  592. Alle betroffen!
  593. Alle Blumen schwesterlich
  594. Alle Blumen, die Sie wecken,
  595. Alle Brüder freuen sich,
  596. Alle Bürger stehn verdrossen,
  597. Alle die andern treibe zu mir, mit sicheren Schritten
  598. Alle die Bäche reißt an sich der Fluß,
  599. Alle die Thier, die Wedele haben,
  600. Alle die Wolken sie tränken dich froh mit schimmernden Säften,
  601. Alle dies Glück!
  602. Alle Edlen sind in Sorgen,
  603. Alle Erbländer nehmen ein,
  604. Alle Erinnrung im Schilfe da rauschet,
  605. Alle Farben da sich drängen:
  606. Alle Finsterniß zerrinn!
  607. Alle Fische springen fort,
  608. Alle fluchten, wie die Landsknecht',
  609. Alle Flüß haben ihren Lauf,
  610. Alle Geistliche des Landes,
  611. Alle gute G'sellen eins.
  612. Alle hat die Noth belehret,
  613. Alle in erhabnen Schwung.
  614. Alle jetzunder so fremd, fremd wird der kühlende Wein;
  615. Alle Landeskirchen beten
  616. Alle Lieb' ist ihr vergangen
  617. Alle liebe Engelein mit ihm sind;
  618. Alle liebe Tag
  619. Alle Lumperey
  620. Alle Männer sehn hinein,
  621. Alle meine Hoffnung mußt mir werden ganze,
  622. Alle möchte ich ergreifen,
  623. Alle Morgen will ich sagen:
  624. Alle Nachbarn fast erschrecket.
  625. Alle Nächte denkt sie seiner,
  626. Alle Noth ist überstanden,
  627. Alle Noth mit ihm getheilt,
  628. Alle Preußen leben hoch!
  629. Alle sagen an die Glaubensworte,
  630. Alle Schäfersleut
  631. Alle Scherze sind verklungen
  632. Alle schweben im Verlangen
  633. Alle Seinen sind ihm treu gefallen,
  634. Alle sich erzürnet haben,
  635. Alle sind des Himmels Gäste.
  636. Alle sind wir fortgelaufen,
  637. Alle Stäubchen lusterbeben,
  638. Alle Stern' des heiligen Gewandes
  639. Alle Sterne vor dem Glanze
  640. Alle Stimmen sinken, wenn sie lange,
  641. Alle Straßen stehen voller Leute,
  642. Alle Telegraphen spielen,
  643. Alle um den Heerd rum stehn,
  644. Alle Waffen sanken nieder
  645. Alle waren ihm entgegen,
  646. Alle Welt ist voller Kraft.
  647. Alle Welt schien mir dann eitel,
  648. Alle Welt sich freut in Wonnen,
  649. Alle Wesen froh sie trinken,
  650. Alle Wiederholungsstunden.
  651. Alle wilde Pulverflammen
  652. Alle Wochen siebenmal.
  653. Alle würden mich beneiden,
  654. Alle ziehn in Einsamkeit. –
  655. Alle Zünfte graben heute,
  656. Alle, alle kenn' ich wieder,
  657. Alle, die hier prangen.
  658. Alle, wo sie ja noch weinen,
  659. Allein daß er zu leicht geglaubt,
  660. Allein dein Balg
  661. Allein der, den ich lieb, mag mich nicht sehen,
  662. Allein der, den ich lieb, thut mich vernichten,
  663. Allein der, den ich lieb, will mein nicht achten,
  664. Allein der, den ich lieb, will sich nicht geben,
  665. Allein die beiden edlen Fraun
  666. Allein du trägst entschlossen
  667. Allein durch lieblich Singen
  668. Allein er kommt ja viel zu spat,
  669. Allein im Federbett,
  670. Allein kanns nicht seyn,
  671. Allein leg du dich nieder,
  672. Allein schöns Lieb um dich,
  673. Allein schwitzt über dir umsonst,
  674. Allein sie wollt nicht folgen ihm,
  675. Allein sie zu umgeben!
  676. Allein solst du da nit gehn,
  677. Allein von ihretwegen;
  678. Allein von Zweiglein Rosen schafft.
  679. Allein zu bleiben mich verdroß,
  680. Allein zusammenhält,
  681. Allein, allein, allein,
  682. Alleine sollst du da nit gehn,
  683. Allem ergeben,
  684. Allem Geschrei,
  685. Allem Pomp und Pracht
  686. Allen Deutschen hat es Schill beschworen,
  687. Allen Knaben zum Gespötte
  688. Allen Lüften möcht' ich meinen Jammer sagen,
  689. Allen möchte sie sich zeigen,
  690. Allen wilden Kriegesmärschen
  691. Allen zurück.
  692. Allen Zutritt hat verschlossen;
  693. Allen, die sich Christen nennen,
  694. Allen? Ey das wär nicht gut!
  695. Aller Ehren bin ich voll.
  696. Aller Fürsten Wohlgefallen;
  697. Aller holden Dichter Gaben
  698. Aller Kinder in dem Reiche.
  699. Aller Liebe die verflossen,
  700. Aller meiner Noth konnt ich nicht bedenken.
  701. Aller Muth will von dir weichen,
  702. Aller Sinn mir fast vergeht,
  703. Aller Sinn mir fast vergeht,
  704. Aller Wegen, Steg und Pfäden,
  705. Aller Zeiten Frühlingsschöne,
  706. Allererst da wurden sie's wohl innen,
  707. Allerlei Leder sind mir da bekannt,
  708. Allerliebst ist dieser Sang,
  709. Alles ab in Rusch und Busch,
  710. Alles an dieser Städt.
  711. Alles aus einem Gemüthe,
  712. Alles aus einer Brust,
  713. Alles beyneben,
  714. Alles blieb mir in den Sinnen,
  715. Alles darf man borgen,
  716. Alles das ganz heimlich hielt,
  717. Alles das sah sie sogleich an den Augen des Herrn,
  718. Alles dir entgegenschallt.
  719. Alles dir im Geist erhöhst.
  720. Alles dränget sich zum Gruß,
  721. Alles drängt sich noch zusammen,
  722. Alles dreies macht der Knabe,
  723. Alles Eisen legt sich an,
  724. Alles erneut.
  725. Alles Ersinnen im Athem sich tauschet.
  726. Alles erst umkleiden,
  727. Alles flüchtet, was beschwerte,
  728. Alles glaubt er schon erlebet,
  729. Alles Glück hält seine Wunden,
  730. Alles Guts und noch vielmehr,
  731. Alles hab' ich dir gegeben
  732. Alles hat sie ihm bekannt,
  733. Alles hatte ewgen Lauf
  734. Alles ist Maschine und Befehlen,
  735. Alles ist nahe, was zu erstreben,
  736. Alles ist verfänglich,
  737. Alles ist von Stein und Holz,
  738. Alles kann man haben gnug,
  739. Alles Laub und Gras, das schwitzet Blut,
  740. Alles leere Treiben schwindet,
  741. Alles liegt zu ihren Füssen,
  742. Alles Runde sich verwandelt
  743. Alles schreibt und keiner will mehr sprechen,
  744. Alles schweige,
  745. Alles seinen Unterthanen
  746. Alles sich spiegelt in dir,
  747. Alles sie zum Himmel führt.
  748. Alles sinket drin in Schimmer,
  749. Alles Trauren, Leid und Klage
  750. Alles überzogen worden
  751. Alles um's zu adeln,
  752. Alles Verderben mir schwand, ich sahe das Böse versöhnet,
  753. Alles war sehr guter Ding.
  754. Alles ward Schattenbild mir, alles geheiligt, nichts Sie,
  755. Alles was abgeleget,
  756. Alles was du begehrst, das soll seyn.
  757. Alles was Himmel und Erde schränkt ein,
  758. Alles was in mir empfunden,
  759. Alles was lebet,
  760. Alles was schwebet,
  761. Alles was sie ihm verborgen,
  762. Alles weiß ich, was geschieht,
  763. Alles will ich dir vertrauen,
  764. Alles wird herbeigeschaffet,
  765. Alles wußt' er zu errathen,
  766. Alles, alles ist umsonst,
  767. Alles, alles kehret wieder,
  768. Alles, ja alles, was immer ich bin,
  769. Alles, was birgt dein Herz;
  770. Alles, was hier dauret, ist vergangen,
  771. Alles, was ich verberg'.
  772. Alles, was uns hier entzückt,
  773. Allesammt im Chor,
  774. Alleweg mögen wir nit hie bleiben,
  775. Allhie zu dieser Stund.«
  776. Allhier in Arbeit stehn.
  777. Allhier in dieser wüsten Haid
  778. Allhier noch anzuschauen,
  779. Allmächtig ist Gewöhnen
  780. Allmälig wird die Welt sich stärken
  781. Alls kann ich überspringen,
  782. Alls Uebel sich von dir verirret!«
  783. Alls wünschet dir zu dienen,
  784. Allsamt über die Zinnen,
  785. Allweg hat man mit mir groß Freud,
  786. Allwo die schönen Trompeten blasen;
  787. Allwo ein Palmenbaum zwey Anker hebt.
  788. Allzeit beständig, niemals abwendig,
  789. Allzeit sie das unrecht verstund.
  790. Allzeiten über ihn erbarmen.
  791. Als ab der Schlacht er kam, wo Gott der Herr gerichtet.
  792. Als aber die Schlacht währet lang
  793. Als all dein Hab und Gut.«
  794. Als all mein Hab und Gut,
  795. Als alle Freunde mein,
  796. Als alles im Hause schlief;
  797. Als am ersten Krönungstage
  798. Als armes Kindlein angethan,
  799. Als auf dem Hauptschif hoch der Held voll Treu und Sorgen
  800. Als Bad den wilden Fluß, ganz zaglos zu gebrauchen,
  801. Als bald er sich zur Ruh begab,
  802. Als Barnim de fast lütke Mann,
  803. Als Conradin gefangen war,
  804. Als Conradin zu Jahren kam,
  805. Als da die Hochzeit war,
  806. Als da hin und wieder fliegen,
  807. Als da ich fern dem Ziele
  808. Als da ich fern dem Ziele
  809. Als das der Bauer doch hat gehört,
  810. Als das die Franzosen wußten,
  811. Als daß ich soll stehn vor dem jüngsten Gericht,
  812. Als das kleine Jesulein in dir ein Gestalt gewann?
  813. Als das Kränzelein mit den schönen Blumen,
  814. Als das Licht von Nacht geschieden,
  815. Als daß sie einen nähm' zum Mann.
  816. Als das Wappen eingebrennet
  817. Als daß wir alles richten zu gutem End und Ziel,
  818. Als das zierliche Werk, dessen Rädchen das Herz.«
  819. Als David aus der Schlinge
  820. Als dein Herz da tief gerührt.
  821. Als den Geist, der ist das Wesen,
  822. Als den jungen Fürst'n geschah Gewalt,
  823. Als den Mantel mein,
  824. Als den Mantel mein,
  825. Als der die Sach erkannte,
  826. Als der Engel sich dir hat verkündet,
  827. Als der erblickt den todten Dieb,
  828. Als der es aufgefangen,
  829. Als der Herzog dies gelesen,
  830. Als der Herzog dies vernommen,
  831. Als der Kurfürst eben nit war zu Haus,
  832. Als der Mephistophiles geschwind,
  833. Als der Nachbarn Lustverkehr,
  834. Als der Räuber sie gehört,
  835. Als der Schönheit Eigenthum,
  836. Als des Herzens Riß verwunden,
  837. Als des Herzogs Dintenfinger,
  838. Als dich die Übermacht umlagert.
  839. Als die alleine selig macht;
  840. Als die Antwort ich bekam,
  841. Als die Feinde kamen dräuend,
  842. Als die Flammen aufwärts steigen,
  843. Als die Glock hat ausgebraußt,
  844. Als die Glückwünschung empfangen,
  845. Als die Heiden mußten bitten
  846. Als die Juden den Herrn gefangen nahmen,
  847. Als die keiner nie erhörte,
  848. Als die Preussen marschirten vor Prag,
  849. Als die Schwester in den Jahren,
  850. Als die Truppen schon voll Schande
  851. Als die Unterthanen kehren
  852. Als die Weihung ist vollendet,
  853. Als dies alles angeordnet
  854. Als dies liebe weiße Kind,
  855. Als dieser Schluß ward offenbar,
  856. Als dir als seiner erwählten Braut,
  857. Als dir bricht der Faden ab.
  858. Als dort Elisa weissagen sollt,
  859. Als du ihr strafend riefest in's Gewissen.
  860. Als du ißt im ganzen Jahre;
  861. Als du magst gewesen sein.
  862. Als du mich heim ausführest
  863. Als ein berühmter Musikus,
  864. Als ein End hätt' das Mahle,
  865. Als ein General und Feldmarschall;
  866. Als ein höchst erwünschtes Zeichen,
  867. Als ein Karfunkel oder Diamant,
  868. Als ein Lohn den Knechten.
  869. Als ein prächtiger Dragoner
  870. Als ein Studente das hat erhört,
  871. Als ein Trunk und gute Lieder.
  872. Als ein Wunder Preußen ziert!
  873. Als eine Frau sich stellet dar:
  874. Als eine wahre Einigkeit.
  875. Als einz'ge Wach' im Sturm,
  876. Als Eisserer Henzen Sohn.
  877. Als er alt war sechzehen Jahr,
  878. Als er an dem Felsen hing
  879. Als er auf Stauffenberg nun kam,
  880. Als er das Kind zur Thür nein bracht:
  881. Als er den Mord gesehen,
  882. Als er die arme Neugier grüßt;
  883. Als er die arme Neugier grüßt;
  884. Als er die Braut gefraget nun,
  885. Als er die Morgensuppe aß
  886. Als er die Red vernahm,
  887. Als er die Schwester erschossen sah,
  888. Als er die Worte kaum noch sprach,
  889. Als er die zurück bekommen,
  890. Als er einsmals kam in's Haus,
  891. Als er erwachte, glaubt ers kaum,
  892. Als er euch in schönem Dunkel
  893. Als er flieht mit schwerem Jammer,
  894. Als er ihn steckt an ihre Hand,
  895. Als er ihren Blick vernahm,
  896. Als er leiden müssen.
  897. Als er mit seinem hellen Hauf
  898. Als er nach Hause kehrt zurück,
  899. Als er nun ins Grüne kam,
  900. Als er nun schier wollt ziehen ab,
  901. Als er saß hinterm Ofen,
  902. Als er seinen Finger schaut,
  903. Als er vom Knecht die Klag vernimmt,
  904. Als er vor die Gemeinde trat:
  905. Als er zu Germansbergen
  906. Als es des Schäfers sein Mutter erfuhr,
  907. Als eure frommen Alten,
  908. Als eures Vaters Grim.
  909. Als fielen sie, der Erde Saum
  910. Als finge an ein neues Jahr.
  911. Als gab mir Gott der Herr
  912. Als Geburtsstuhl ihn zu richten;
  913. Als ging der Butzemann im Reich herum,
  914. Als ging' der Tod vorüber!«
  915. Als Gott bin ich bestellt.
  916. Als Gott der Herr geboren war,
  917. Als Gott die Welt erschaffen
  918. Als Gott ihnen ihr Gewächs nun hat verhänget,
  919. Als Gott sein Engel rief, rief, rief.
  920. Als hätt' ich es zum Thron gehabt,
  921. Als hätten sies zu rechten,
  922. Als heimliche Liebe, die Niemand nicht weiß.
  923. Als Henneke nach Bremen kam,
  924. Als Herrscherin funkelnd in Stahl.
  925. Als heut dein Mund so freudig zu mir sprach,
  926. Als hier im Schatten bei kühlen Früchten
  927. Als hier rothe Aepfel hingen.
  928. Als hohe Schönheit uns noch froh beherrschte: –
  929. Als ich bei dunkler Nacht
  930. Als ich des Nachts Sterne am Himmel erblick.
  931. Als ich die Warnung kaum vernehm',
  932. Als ich dir zeigen kann.
  933. Als ich ein armes Weib war,
  934. Als ich ein armes Weib war,
  935. Als ich ein armes Weib war,
  936. Als ich ein Kaufherr wäre,
  937. Als ich ein sinniger Knecht des Herrn die Welt mir erschauet,
  938. Als ich einmahl spazieren ging,
  939. Als ich euch will bescheiden.
  940. Als ich Euch will verkünden.
  941. Als ich gen Antiocha kam,
  942. Als ich gesehen han.
  943. Als ich Geselle noch war und webte geschäftig beim Meister,
  944. Als ich hab in meinem Sinne,
  945. Als ich herummer sah,
  946. Als ich hier vor diesem war,
  947. Als ich im Gärtlein war,
  948. Als ich kam zu den Platten,
  949. Als ich kam zur Stube rein,
  950. Als ich mein Blut vergossen.
  951. Als ich meinem stillen Glücke
  952. Als ich mit meim Schatz in die Kirch wollte gehn,
  953. Als ich nach dem Kindlein sah,
  954. Als ich nach Herzens Wonne
  955. Als ich noch hoffte, seid Ihr erklungen,
  956. Als ich nun da im Saale stund,
  957. Als ich nur, David war dir fein,
  958. Als ich oft nachzudenken pfleg.
  959. Als ich sie schlafend fand,
  960. Als ich so flieg und rennt:
  961. Als ich u.s.w.
  962. Als ich u.s.w.
  963. Als ich u.s.w.
  964. Als ich u.s.w.
  965. Als ich u.s.w.
  966. Als ich um Scheidung bat;
  967. Als ich verwichen lag in sanfter Ruh,
  968. Als ich vor mir ein Mädchen schaute.
  969. Als ich vorbey wollt gehn;
  970. Als ich wohl seh, vom Zaune
  971. Als ich zu der Linden kam,
  972. Als ich zum eigenen Heerd mir holte mein liebliches Bräutlein,
  973. Als ich, in der Hitz verbrennen, ach Cupidon. usw.
  974. Als ihn die Ältern lange rufen
  975. Als ihre Stelle fahren.
  976. Als ihre Zunft den Jahrstag hat,
  977. Als ihrene Bettli wär bereit.
  978. Als ihrer Verse Fall;
  979. Als immer her kann fließen;
  980. Als in Blut die Sonn' gesunken
  981. Als in den thauenden Wolken verschwinden,
  982. Als in der süßen Einsamkeit?
  983. Als in jenem Schreckenskriege
  984. Als in Liebe trunken,
  985. Als jedes Aug' gethränt,
  986. Als jener Bergstrom wild
  987. Als Julia das schöne Kind,
  988. Als Jungfrau dir zum Weibe,
  989. Als Jungfrau mir zum Weibe.
  990. Als Jüngling ging er zu ihr ein,
  991. Als Jupiter gedacht,
  992. Als kaum der Morgen hat gegraut,
  993. Als Kind ging ich mit buntem Fähnlein Ihr entgegen,
  994. Als Konrad noch kein Antwort gab,
  995. Als Krone, ringsum schweben,
  996. Als lang ihr bleiben wollt.«
  997. Als Lieb und heimlich Pein.
  998. Als Lilien und Rosen,
  999. Als Magnet den Eisenkern,
  1000. Als man bei etlich Wochen Zeit,

▶▶▶

OPERONE