L Y R I K
Achim von Arnim (1781-1831) - Gedichte

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

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Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

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Achim von Arnim (1781-1831)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Des Knaben Wunderhorn

Alte deutsche Lieder

Band 1

Sr. Excellenz des HerrnGeheimerath von Göthe

»Auf dem Reichstage zu Augsburg geschah ein guter Schwank von Grünenwald, Singer an des Herzogs Wilhelmen von München Hof. Er war ein guter Musikus und Zechbruder, nahm nicht für gut was ihm an seines gnädigen Fürsten und Herren Tisch aufgetragen ward, sunder sucht sich anderswo gute Gesellschaft, so seines Gefallens und Kopfs wäre, mit ihm tapfer dämpften und zechten, kam so weit hinein, daß alle Geschenke in der Schenken für nasse Waar und gute Bislein dahin gingen; nach mußt die Maus bas getauft werden, er macht dem Wirth bey acht Gulden an die Wand. Als der Wirth erfuhr, daß der Herzog von München sammt andern Fürsten und Herren aufbrechen wollte, so kam er zu dem guten Grünenwald, fodret seine angeschriebene Schuld. Lieber Wirth, sagt Grünenwald, ich bitt euch von wegen guter und freundlicher Gesellschaft, so wir nun lang zusammen gehabt, lassend die Sach also auf diesmal beruhen, bis ich gen München komm, denn ich bin jetzt zumal nicht verfaßt, wir haben doch nicht so gar weit zusammen, ich kanns euch alle Tag schicken, denn ich hab noch Kleinod und Geld zu München, das mir die Schuld für bezahlen möcht. Das gunn dir Gott, sagt der Wirth, mir ist aber damit nicht geholfen, so wölln sich meine Gläubiger nicht bezahlen lassen mit Worten, nemlich die, von denen ich Brod, Wein, Fleisch, Salz, Schmalz, und andere Speisen kaufe; komm ich auf den Fischmarkt, sehen die Fischer bald, ob ich um baar Geld oder auf Borg kaufen wöll; nimm ichs auf Borg, muß ichs doppelt bezahlen. Ihr Gesellen aber setzt euch zum Tisch, der Wirth kann euch nicht genug auftragen, wenn ihr gleichwohl nicht ein Pfenning in der Taschen habt. Drum merk mich eben, was ich auf diesmal gesinnet bin. Willt du mich zahlen, mit Heil, wo nicht, will ich mich dem nächsten zu meins gnädigen Fürsten und Herrn von München Secretarien verfügen, derselbig wird mir wohl Weg und Steg anzeigen, damit ich zahlt werd. Dem guten Grünenwald war der Spieß an Bauch gesetzt, wußt nicht wo aus oder wo an, dann der Wirth so auch mit dem Teufel zur Schulen gangen, war ihm zu scharf. Er fing an die allersüßesten und glattesten Wort zu geben, so er sein Tag je studieren und erdenken mocht, aber alles umsonst war. Der Wirth wollt aber keineswegs schweigen, und sagt: ich mach nicht viel Umständ, glattgeschliffen ist bald gewetzt, du hast Tag und Nacht wollen voll sein, den besten Wein, so ich in meinem Keller gehabt, hab ich dir müssen auftragen, drum such nur nicht viel Mäus, hast du nicht Geld, so gib mir deinen Mantel, dann so will ich dir wohl eine Zeitlang borgen. Wo du aber in bestimmter Zeit nicht kommst, werd ich deinen Mantel auf der Gant verkaufen lassen, dieß ist der Bescheid mit einander. Wohlan sagte Grünenwald, ich will der Sache bald Rath finden. Er saß nieder, nahm sein Schreibzeug, Papier, Feder und Dinten, und dichtet nachfolgends Liedlein: »Ich stund auf an eim Morgen,Und wollt gen München gehn,Und war in großen Sorgen,Ach Gott wär ich davon,Meim Wirth, dem war ich schuldig viel,Ich wollt ihn gern bezahlen,Doch auf ein ander Ziel.Herr Gast ich hab vernommen,Du wöllest von hinnen schier,Ich laß dich nicht weg kommen,Die Zehrung zahl vor mir,Oder setz mir den Mantel ein,Demnach will ich gern warten,Auf die Bezahlung dein.Die Red ging mir zu Herzen,Betrübt ward mir mein Muth,Ich dacht, da hilft kein Scherzen,Sollt ich mein Mantel gutZu Augsburg lassen auf der GantUnd blos von hinnen ziehen,Ist allen Singern ein Schand.Ach Wirth nun hab GedulteMit mir ein kleine Zeit,Es ist nicht gros die Schulde,Vielleicht sich bald begeit,Daß ich dich zahl mit baarem Geld,Drum lasse mich von hinnen,Ich zieh nicht aus der Welt.O Gast! das geschieht mit nichten,Daß ich dir borg dießmal,Dich hilft kein Ausred-Dichten,Tag Nacht wollst du seyn voll,Ich trug dir auf den besten Wein,Drum mach dich nur nicht müßig,Ich will bezahlet seyn.Der Wirth, der sah ganz krumme,Was ich sang oder sagt,So gab er nichts darumme,Erst macht er mich verzagt,Kein Geld wußt ich in solcher Noth,Wo nicht der fromm Herr FukerMir hilft mit seinem Rath.Herr Fuker laßt Euch erbarmenMein Klag und große PeinUnd kommt zu Hülf mir Armen,Es will bezahlet seynMein Wirth von mir auf diesen Tag,Mein Mantel thut ihm gefallen,Mich hilft kein Bitt noch Klag.Den Wirth thät bald bezahlenDer edel Fuker gut,Mein Schuld ganz über alle,Das macht mir leichten Muth,Ich schwang mich zu dem Thor hinaus,Adie du kreidiger Wirthe,Ich komm dir nimmer ins Haus.«Dies Liedlein faßt Grünenwald bald in seinen Kopf, ging an des Fukers Hof, ließ sich dem Herrn ansagen; als er nun für ihn kam, thät er seine gebührliche Reverenz, demnach sagt er: Gnädiger Herr, ich hab vernommen, daß mein gnädiger Fürst und Herr allhie aufbrechen und auf München zu ziehen will. Nun hab ich je nicht von hinnen können scheiden, ich hab mich dann mit Euer Gnaden abgeletzet. Habe Deren zu lieb ein neues Liedlein gedicht, so Euer Gnad das begehrt zu hören, wollt ichs Deren zu letze singen. Der gute Herr, so dann von Art ein demüthiger Herr war, sagt: Mein Grünenwald ich wills gern hören, wo sind deine Mitsinger, so dir behülflich seyn werden, laß sie kommen. Mein Gnädiger Herr, sagt er, ich muß allein singen, dann mir kann hierin weder Baß noch Diskant helfen. So sing her, sagt der Fuker. Der gute Grünenwald hub an und sang sein Lied mit ganz fröhlicher Stimm heraus. Der gut Herr verstund sein Krankheit bald, meinet aber nit, daß der Sach so gar wär, wie er in seinem Singen zu verstehn geben hat, darum schickt er eilend nach dem Wirth; als er nun die Wahrheit erfuhr, bezahlt er dem Wirth die Schuld, errettet dem Grünenwald seinen Mantel, und schenkt ihm eine gute Zehrung dazu. Die nahm er mit Dank an, zoge demnach seine Straße, da erhob sich ein Wind, der selbigen Mantel recht lustig vor dem Hause des armseligen Wirthes aufblies, war aber dem Wirthe entgegen, warf ihm auch die Fenster zusammen: darum Kunst nimmer zu verachten ist.«»(Aus dem Rollwagenbüchlein.)«Wir sprechen aus der Seele des armen Grünenwald, das öffentliche Urtheil ist wohl ein kümmerlicher Wirth, dem unsre Namen als Mantel dieser übelangeschriebenen Lieder die Schuld nicht decken möchten. Das Glück des armen Singers, der Wille des reichen Fuker geben uns Hoffnung, in Eurer Exzellenz Beifall ausgelöst zu werden.L.A. von Arnim.C. Brentano.

Ein Knab auf schnellem Roß
(Das Wunderhorn)

Der Sultan hatt' ein Töchterlein
(Des Sultans Töchterlein und der Meister der Blumen)

Zu Ury bey den Linden
(Tell und sein Kind)

Maria, wo bist du zur Stube gewesen?
(Großmutter Schlangenköchin)

Jesaia dem Propheten dies geschah
(Jesaias Gesicht)

Zigeuner sieben von Reitern gebracht
(Das Feuerbesprechen)

Ich kam vor einer Frau Wirthin Haus
(Der arme Schwartenhals)

Es ging ein Mägdlein zarte
(Der Tod und das Mädchen im Blumengarten)

Hier sind wir arme Narrn
(Nachtmusikanten)

Ich eß' nicht gerne Gerste
(Die widerspenstige Braut)

Gott geb ihm ein verdorben Jahr
(Klosterscheu)

Es waren drey Gesellen
(Der vorlaute Ritter)

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn
(Die schwarzbraune Hexe)

Es ritt ein Türk aus Türkenland
(Der Dollinger)

Es ritt ein Ritter wohl durch das Ried
(Liebe ohne Stand)

Der Winter ist ein scharfer Gast
(Gastlichkeit des Winters)

Es fuhr ein Mägdlein übern See
(Liebe spinnt keine Seide)

Ein Magd ist weiß und schone
(Die hohe Magd)

Es ist nichts lustger auf der Welt
(Husarenglaube)

Wer ist der bunte Mann im Bilde
(Der Rattenfänger von Hameln)

Nun schürz dich Gretlein schürz dich
(Schürz dich Gretlein)

Es waren drey Soldaten
(Das Lied vom Ringe)

Es spielt ein Ritter mit seiner Magd
(Der Ritter und die Magd)

Es ging ein Schreiber spatzieren aus
(Heinriche Konrade der Schreiber im Korb)

Es ist ein Schnitter, der heißt Tod
(Katholisches Kirchenlied)

Ich empfinde fast ein Grauen
(Ueberdruß der Gelahrtheit)

Die Zeitung flog von Land zu Land
(Schlacht bey Murten)

Es sah eine Linde ins tiefe Thal
(Liebesprobe)

Wär ich ein wilder Falke
(Der Falke)

Der Commandant zu Groswardeyn
(Die Eile der Zeit in Gott)

Gar hoch auf jenem Berg allein
(Das Rautensträuchelein)

Stund ich auf hohen Bergen
(Die Nonne)

Des Morgens zwischen dreyn und vieren
(Rewelge)

Die Fastnacht bringt uns Freuden zwar
(Fastnacht)

Maria in den Garten trat
(Die Diebsstellung)

Zu Koblenz auf der Brücken
(Wassersnoth)

Ich armer Tambursgesell
(Tambursgesell)

Ich war der Kleinste meiner Brüder
(David)

Ich soll und muß ein Buhlen haben
(Sollen und Müssen)

Es war ein Markgraf über dem Rhein
(Liebesdienst)

Wenn ich geh vor mir auf Weg und Straßen
(Geht dir's wohl, so denk an mich)

Nun will ich aber heben an
(Der Tannhäuser)

Die Wasserrüben und der Kohl
(Misheirath)

Buko von Halberstadt
(Wiegenlied)

Nachtigal ich hör dich singen
(Frau Nachtigal)

Mit Gott der allen Dingen
(Die Juden in Passau)

Hüt dich Baur ich komm
(Kriegslied gegen Karl V.)

Ich war noch so jung, und war doch schon arm
(Der Bettelvogt)

Wachet auf, ruft uns die Stimme
(Von den klugen Jungfrauen)

Da droben auf jenem Berge
(Müllers Abschied)

Ich will mich aber freuen gegen diesen Mayen
(Abt Neithards und seiner Münche Chor)

Mein Mutter zeihet mich
(Von zwölf Knaben)

So wünsch ich ihr ein gute Nacht
(Kurze Weile)

Ein feste Burg ist unser Gott
(Kriegslied des Glaubens)

Wach auf! Wach auf, der Steuermann kömmt
(Tabakslied)

O weh der Zeit, die ich verzehrt
(Das fahrende Fräulein)

Es ist kommen, es ist kommen
(Betteley der Vögel)

In Frauenstadt ein harter Mann
(Die Greuelhochzeit)

Wenn der Schäfer scheeren will
(Der vortreffliche Stallbruder)

Ist irgend zu erfragen
(Unerhörte Liebe)

Ein Bäumlein zart
(Das Bäumlein)

Es ist nicht lange daß es geschah
(Lindenschmidt)

Ich will zu Land ausreiten
(Lied vom alten Hildebrandt)

Angenehme Taube
(Friedenslied)

Süße, liebe Friedenstaube
(Friedenslied)

Es wollt ein Jäger jagen
(Drey Schwestern, Glaube, Liebe, Hoffnung)

Es wollt gut Jäger jagen
(Der englische Grus)

Es ist kein Jäger, er hat ein Schuß
(Vertraue)

Christus, der Herr im Garten ging
(Das Leiden des Herren)

Zu Straßburg auf der Schanz
(Der Schweizer)

Als ich gen Antiocha kam
(Pura)

Ich schlaf allhie
(Die kluge Schäferin)

In einem See sehr groß und tief
(Ritter St. Georg)

Ein Mägdlein zu dem Brunnen ging
(Die Pantoffeln)

Als nach Japon weit entlegen Xaver)

Hört wie die Wachtel im Grünen schön schlagt
(Wachtelwacht)

So treiben wir den Winter aus
(Das Todaustreiben)

Steh dir bey der himmlische Degen
(Zauberlied gegen das Quartanfieber)

Holunke, wehre dich!
(Zauberformel zum Festmachen der Soldaten)

Ich schwing mein Horn ins Jammerthal
(Aufgegebne Jagd)

Zum Sterben bin ich
(Wers Lieben erdacht)

Ich weiß mir einen schönen Weingarten
(Ein Rundgesang von des Herrn Weingarten)

Da nun Abends in dem Garten
(Cedron's Klage)

Der trübe Winter ist vorbey
(Frühlingsbeklemmung)

Ach wie lang hab ich schon begehrt
(Lobgesang auf Maria)

Ihrer Hochzeit hohes Fest
(Abschied von Maria)

Lasset uns scherzen
(Ehestand der Freude)

Des Nachts da bin ich gekommen
(Amor)

Auf! richtet Augen, Herz und Sinn
(Romanze vom großen Bergbau der Welt)

Wir Preussisch Husaren, wann kriegen wir Geld?
(Husarenbraut)

Es trug das schwarzbraun Mädelein
(Das Straßburger Mädchen)

Geh ich zum Brünnelein
(Zwey Röselein)

Es wollt ein Mädchen Rosen brechen gehn
(Das Mädchen und die Hasel)

Vionetus in Engelland
(Die Königstochter aus Engelland)

Komm Trost der Nacht, o Nachtigall
(Schall der Nacht)

Der Mai will sich mit Gunsten
(Große Wäsche)

Annchen von Tharau ist, die mir gefällt
(Der Palmbaum)

Es thät ein Fuhrmann ausfahren
(Der Fuhrmann)

Leucht't heller denn die Sonne Pfauenart)

Ich kann und mag nicht fröhlich seyn
(Der Schildwache Nachtlied)

Ach Gott, wie weh thut Scheiden
(Der traurige Garten)

Ich weiß mir'n Mädchen hübsch und fein
(Hüt du dich)

Von Jesse kommt ein Wurzel zart
(Die mystische Wurzel)

Es ist die wunderschönste Brück
(Räthsel)

Wie kommts, daß du so traurig bist
(Wie kommt es, daß du traurig bist?)

Wie kommt's, daß du so traurig bist
(Unkraut)

Bey meines Buhlen Kopfen
(Der Wirthin Töchterlein)

Dort oben in dem hohen Haus
(Wer hat dies Liedlein erdacht)

Hört ihr Christen mit Verlangen
(Doktor Faust)

Es ging ein Müller wohl übers Feld
(Müllertücke)

Es liegt ein Schloß in Oesterreich
(Der unschuldige Tod des jungen Knaben)

Vor Tags ich hört, in Liebes Port, wohl diese Wort
(Ringlein und Fähnlein)

Sieh, sieh du böses Kind
(Die Hand)

Nach Gras wir wollen gehn
(Martinsgans)

Sie ist mir lieb, die werthe Magd
(Die Mutter muß gar seyn allein)

Und als der Schäfer über die Brücke trieb
(Der stolze Schäfersmann)

Wenn ich ein Vöglein wär
(Wenn ich ein Vöglein wär)

Wenn du zu meim Schätzel kommst
(An einen Boten)

Weine, weine, weine nur nicht
(Weine nur nicht)

Ich armes Keuzlein kleine
(Keuzlein)

Weinschrödter, schlag die Trommel
(Weinschrödter-Lied)

Maykäfer flieg
(Maykäfer-Lied)

Marienwürmchen setze dich
(Marienwürmchen)

Es wirbt ein schöner Knabe
(Der verlorne Schwimmer)

Als die Preussen marschirten vor Prag
(Die Prager Schlacht)

Herzlich thut mich erfreuen
(Frühlingsblumen)

Der Kukuk auf dem Birnbaum saß
(Der Kukuk)

Was wolln wir aber singen
(Die Frau von Weissenburg)

Viel Krieg hat sich in dieser Welt
(Frommer Soldaten seligster Tod)

Die Rose blüht, ich bin die fromme Biene
(Die Rose)

Es war eine schöne Jüdin
(Die Judentochter)

Es ritten drei Reiter zum Thor hinaus
(Drei Reiter am Thor)

Frisch auf, ihr tapfere Soldaten!
(Schlachtlied)

Es reit der Herr von Falkenstein
(Herr von Falkenstein)

Stand ich auf einem hohen Berg
(Das römische Glas)

Es wollt die Jungfrau früh aufstehn
(Rosmarien)

Es wohnt' ein Pfalzgraf an dem Rhein
(Der Pfalzgraf am Rhein)

Phönix, der edle Vogel werth
(Vogel Phönix)

Ein Pilger wollt ausspüren
(Der unterirdische Pilger)

Herr Olof reitet spät und weit
(Herr Olof)

O Ewigkeit, o Ewigkeit!
(Ewigkeit)

O daß ich könnt' von Herzen
(Der Graf und die Königstochter)

Mir kam ein schwerer Unmuth an
(Moriz von Sachsen)

Es ritt einst Ulrich spazieren aus
(Ulrich und Aennchen)

Was wollen wir aber heben an
(Vom vornehmen Räuber)

Groß Lieb thut mich bezwingen
(Der geistliche Kämpfer)

Es hätte ein Bauer ein Töchterli
(Dusle und Babeli)

Es stehen drey Stern' am Himmel
(Der eifersüchtige Knabe)

Mond des Himmels treib zur Weide
(Der Herr am Oelberg und der Himmelsschäfer)

O Bremen, ich muß dich nun lassen
(Abschied von Bremen)

Wer sich auf Ruhm begiebet
(Aurora)

Klein und arm an Herz und Munde
(Werd ein Kind)

Es wolltt ein Jäger jagen
(Der ernsthafte Jäger)

Es reit ein Herr und auch sein Knecht
(Der Mordknecht)

Wir wolln ein Liedel heben an
(Der Prinzenraub)

Nächten, da ich bei ihr was
(Nächte)

Kommt laßt uns aus spazieren
(Der Spaziergang)

Ob ich gleich kein Schatz nicht hab
(Das Weltende)

Der Franz läßt dich grüßen
(Bayrisches Alpenlied)

Es jagt ein Jäger wohlgemuth
(Jäger Wohlgemuth)

Wir genießen die himmlischen Freuden
(Der Himmel hängt voll Geigen)

Eine fromme Magd von gutem Stand
(Die fromme Magd)

Es ritt ein Jäger wohlgemuth
(Jagdglück)

O verfluchte Unglücks-Karten
(Kartenspiel)

Das Mägdlein will ein Freier habn
(Für funfzehn Pfennige)

Ich hör' eine wunderliche Stimm
(Der angeschossene Kukuk)

Der Kukuk auf dem Zaune saß
(Warnung)

Ich hört ein Fräulein klagen
(Das große Kind)

Auf, auf! ihr Brüder und seyd stark
(Das heiße Afrika)

Es war einmal ein junger Knab
(Das Wiedersehen am Brunnen)

Des reichen Schlossers Knab
(Das Hasselocher Thal)

Nun laßt uns singen das Abendlied
(Abendlied)

Des Jerman Weizers Fraue ward
(Der Scheintod)

Es sind einmal drey Schneider gewesen
(Romanze von den Schneidern)

Mit Lust thät ich ausreiten
(Nächtliche Jagd)

Guten Morgen Spielmann
(Hier liegt ein Spielmann begraben)

Blühe liebes Veilchen
(Knabe und Veilchen)

Ich verkünd euch neue Mehre
(Der Graf im Pfluge)

Es ritt ein Herr mit seinem Knecht
(Drey Winterrosen)

Andreas lieber Schutzpatron
(Der beständige Freyer)

Ich sprech, wenn ich nicht lüge
(Von Hofleuten)

Es hätt ein Biedermann ein Weib
(Lied beym Heuen)

Antonius zur Predig
(Des Antonius von Padua Fischpredigt)

Die Biene kam geflogen, macht in der Lind ihr Nest
(Die Schlacht bey Sempach)

Algerius sagt Wunderding
(Algerius)

Nicht lang es ist
(Doppelte Liebe)

Es stand ein Baum im Schweizerland
(Die gefährliche Manschettenblume)

Marschiert ihr Regiment
(Der Fähndrich)

Wohlauf ich hör ein neu Getön
(Schmählied gegen die Schweizer)

Es kam ein Herr zum Schlößly
(Um die Kinder still und artig zu machen)

Wohlauf ihr Narren, zieht all mit mir
(Gesellschaftslied)

Es wohnt ein schönes Jungfräulein
(Das Gnadenbild Mariä-Hülf bey Passau)

Wohlan die Zeit ist kommen
(Geh du nur hin, ich hab mein Theil)

Büble, wir wollen ausse gehe
(Verlorene Mühe)

Hast gesagt du willst mich nehmen
(Starke Einbildungskraft)

Jetzunder geht mir mein Trauern an
(Die schlechte Liebste)

Ey wie so einsam, wie so geschwind?
(Maria auf der Reise)

Mancher jetzund nach Adel strebt
(Adelnssucht)

Wie schön blüht uns der Mayen Abschiedszeichen)

Der König über Tische saß
(Die Ausgleichung)

Der Herr der stellt ein Gastmahl an
(Petrus)

Gott grüß euch Alter, schmeckt das Pfeifchen?
(Gott grüß euch Alter)

Von hoher Art ein Fräulein zart
(Jungfrau und Wächter)

Die Sonn die ist verblichen
(Der lustige Geselle)

Aus hartem Weh, klagt sich ein Held
(Variazion)

Es wollt das Mädchen früh aufstehn
(Beschluß)

Es reist ein Pilgersmann nach Morgenland hinaus
(Der Pilger und die fromme Dame)

Spring, spring mein liebstes Hirschelein
(Hochzeitlied auf Kaiser Leopoldus und Claudia Felix)

Zwey Nachtigallen in einem Thal
(Antwort Mariä auf den Gruß der Engel)

Vorüber zieht manch edler Aar
Ritter Peter von Stauffenberg und die Meerfeye. 1. Romanze

Als er auf Stauffenberg nun kam
2. Romanze

Ihr wisset nun zu dieser Frist
(3. Romanze)

Der Zierlichste meinte ein jeder zu seyn
(4. Romanze)

Der König lag in seinem Bett
(5. Romanze)

Auf Stauffenberg zur ersten Nacht
(6. Romanze)

Kein Hochzeit je mit solcher Pracht
(7. Romanze)

Und als ich saß in meiner Zell und schreib
(Des Schneiders Feyerabend und Meistergesang)

Band 2

Lasset uns Mayen und Kränze bereiten
(Zueignung)

Wie steht ihr allhie und wartet mein
(Abendreihen)

Der Vater vom Himmelreich spricht
(Zweifel an menschlicher Klugheit)

Vier Jungfräulein von hohem Stamm
(Die Wahrheit)

Papiers Natur ist Rauschen
(Würde der Schreiber)

O süße Hand Gottes
(Letzter Zweck aller Krüppeley)

Mutter, ach Mutter! es hungert mich
(Verspätung)

O Röschen roth
(Urlicht)

Mitten im Garten ist
(Sub Rosa)

Komm heraus, komm heraus du schöne, schöne Braut
(Die traurig prächtige Braut)

An allem Ort und Ende
(Familiengemälde)

Stürmt, reißt und rast ihr Unglückswinde
(Das Wappenschild)

Bald gras ich am Neckar
(Rheinischer Bundesring)

Nichts schöneres kann mich erfreuen
(Schwimm hin, schwimm her du Ringlein)

Es stehn die Stern am Himmel
(Lenore)

Auf einem schönen grünen Rasen
(Der Churmainzer Kriegslied)

In den Garten wollen wir gehen
(Der Ueberläufer)

Jackele guck zum Fenster n'aus
(Einquartierung)

Frisch auf ins weite Feld
(Soldatenglück)

Hör Bauer, was ich sage
(Das Lustlager)

Nach Reitersbrauch ich reite
(Reiterlied)

Es hat sich ein Mädchen in'n Fähndrich verliebt
(Die Marketenderin)

Es wollt ein Mädel grasen
(Wär ich ein Knab geboren)

Heute marschieren wir
(Abschied für immer)

Sollt ich ein Feldherr seyn und Kriegesheere führen
(Großer Kriegshymnus in der Gelehrten-Republik)

Einsmals in einem tiefen Thal
(Wettstreit des Kukuks mit der Nachtigal)

Nun wollt ihr hören neue Mähr
(Vom Buchsbaum und vom Felbinger)

Ich weiß mir ein Liedlein, hübsch und fein
(Vom Wasser und vom Wein)

Ich bin der Gott Bachus genannt
(Klagred des Gott Bachus, daß der Wein edel worden ist)

O du verdammtes Adelleben
(Hoffahrt will Zwang haben)

Nichts kann auf Erden
(Zierlichkeit des Schäferlebens)

Ach! wie sanft ruh ich hie
(Des Schäfers Tageszeiten)

Ich hört ein Sichlein rauschen
(Laß rauschen Lieb, laß rauschen)

O Luft, du edles Element
(Luftelement)

Du kannst mir glauben liebes Herz
(Feuerelement)

Ich habe mein Herz in deines hinein geschlossen
(1. Epistel)

Einen freundlichen Gruß
(2. Epistel)

Schwarzbrauns Babeli
(Babeli sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht)

Mein Freund! Ein guter Freund
(Aus der Zeit,wo die Schäfereyen überhand nahmen)

Wie die goldnen Bienlein schweben
(Naturtrieb)

Ich weiß nicht, wie mirs ist
(Selbstgefühl)

Es wird am Sankt Mattheus Tag
(Alte Prophezeihung eines nahen Krieges,der aber mit dem Frühling endet)

Schlagt ihr muntern Nachtigallen
(Frühlingserwartung)

Grüß dich Gott mein Schmidt!
(Der Schmiedegesellen Gruß)

Wenn jetzt die Schmieder zusammen geloffen
(Die Schmiede)

Hört zu, ein neuer Pantalon ist auf dem Markt ankommen,
(Taille Douceeines süßen Herrn in bittrer Manier von 1650)

Zieh, Schimmel, zieh!
(Fuhrmannslied auf der Weinstraße)

Ich hab den Schweden mit Augen gesehn
(1. Schlacht bey Leipzig)

Zeuch Fahler zeuch
(2. Schlacht bey Leipzig)

Ach könnt ich meine Stimm dem Donner gleich erheben
(Gustav Adolphs Tod)

Lill, du allerschönste Stadt
(Die vermeinte Jungfrau Lille)

O Magdeburg halt dich feste
(Halt dich Magdeburg)

Ein guten Rath will ich euch geben
(Die Magdeburger Fehde)

Ach Gott mich thut verlangen
(Klage der Churfürstin,Frauen Sybille von Sachsen)

Schwer, langweilig ist mir mein Zeit
(Klagelied Philipp Landgrafs aus Hessenim Jahre 1550)

Schwer, langweilig ist mir mein Zeit
(Reue)

Schwer, langweilig ist mir mein Zeit
(Sehnsucht)

Zu singen will ich fangen an
(Das Lied vom Landgrafen)

Von einem König lobesan
(Des König Ladislaus Ermordung im Jahre 1457)

Als Barnim de fast lütke Mann
(Die Schlacht am Kremmerdamm)

Als ich einmahl spazieren ging
(Der politische Vogel)

Wilhelm bin ich der Telle
(Wilhelm Tell)

Der Winter wollte lang bey uns seyn
(Schloß Orban)

Es war Herr Burkhart Münch bekannt
(Herr Burkhart Münch)

Was haben die Urner und Zuger gethan
(Zug nach Morea)

Als Conradin zu Jahren kam
(Conradin von Schwaben)

Wohl auf ihr Lanzknecht alle
(Der alte Lanzknecht)

Henneke Knecht, was willst du thun
(Henneke Knecht)

Es trägt ein Jäger ein grünen Huth
(Zwey Schelme)

Ey du mein liebe Thresel
(Der bayrische Hiesel)

Mir träumt, ich flög gar bange
(Icarus)

Gleich wie des Noah Täubelein
(Ruhe in Gotteshand)

Will jy hören en nie Gedicht
(Wieben Peter (1539))

Ach wie so schön, wie hübsch und fein Zugvögel)

Störtebecher und Gödte Michael
(Die Seeräuber)

Hör mich du arme Pilgerin
(Inschrift)

Was wollen wir singen und heben an
(Hans Steutlinger)

Gleich wie die lieb Waldvögelein
(Der Maria Geburt)

An einem Montag es geschah
(Von dem Hammen von Reystett,wie ihn der Peter von Zeytenen gefangen hat)

Wunderschön Prächtige
(Maria, Gnadenmutter zu Freyberg)

Was wollen wir aber singen?
(Von dem Schittensamen)

O allerschönstes Jesulein
(Das Prager Lied)

Die löbliche Gesellschaft zwischen Rhein
(Die löbliche Gesellschaft Moselsar)

Wie war ich doch so wonnereich
(Das schöne Kind)

Es ging ein Knab spazieren
(Schuld)

Wann alle Wässerlein fliessen
(Tritt zu)

Es wollt ein Fuhrmann über Land fahren
(Des Bauerwirths Heimkehr)

In den finstern Wäldern
(Das glaubst du nur nicht)

Es waren drei Soldaten-Söhn
(Die Mordwirthin)

So viel Stern am Himmel stehen
(Gruß)

Es kamen drey Diebe aus Morgenland
(Inkognito)

Ich habe einen Schatz und den muß ich meiden
(Der Geist beym verborgnen Schatze)

Es ging ein Hirt gar früh austreiben
(Höllisches Recht)

Jungfrau merk auf meinen Schall
(Wechselgesang)

Joseph, lieber Joseph, was hast du gedacht
(Weltlich Recht)

Ich ging wohl bey der Nacht
(Ein gut Gewissen ist das beste Ruhekissen)

Es wollt ein Mägdlein früh aufstehn
(Die schweren Brombeeren)

Als sich der Hahn thät krähen
(Kinderey)

Es sprach eine Mutter zu ihrem Sohn
(Vorladung vor Gottes Gericht)

Hast du's nicht gefischet
(Eigensinn)

Es flohen drei Sterne wohl über den Rhein
(Zucht bringt Frucht)

Es war ein wacker Maidlein wohlgethan
(Das wackre Maidlein)

Wie bin ich krank
(Es ist der Menschen weh und ach)

Soll ich denn sterben
(Rückfall der Krankheit)

Maria führt einen Reihen Kindlein klein
(Unerschöpfliche Gnade)

Liegst du schon in sanfter Ruh
(Ständchen)

Es starben zwey Schwestern an einem Tag
(Rosenkranz tritt an den Tanz)

Es sterben zwei Brüder in einem Tag
(Sündenlast)

Wohl heute noch und Morgen
(Wo's schneiet rothe Rosen)

Da drunten auf der Wiesen
(Des Pfarrers Tochter von Taubenheim)

Ein mal lag ich
(Der Traum)

Vögel thut euch nicht verweilen
(Gedankenstille)

Mit Urlaub Frau um euren werthen Dienstmann
(Der Bremberger)

Albert Graf von Nürnberg spricht
(Die Herzogin von Orlamünde)

Es war einmal ein Zimmergesell
(Auf diese Gunst machen alle Gewerbe Anspruch)

Die Königin blickt zum Laden aus
(Albertus Magnus)

Es wohnet Lieb bey Liebe
(Wächter hüt dich bas)

Herr Hinrich und siene Bröder alle dree, voll grone
(Trümmeken Tanz)

Dat geit hir gegen den Sommer, gegen de leve Sommertidt
(Springel- oder Lange-Tanz)

Es hatt' ein Herr ein Töchterlein
(Alle bey Gott, die sich lieben)

Es waren zwei Edelkönigs-Kinder
(Edelkönigs-Kinder)

Zu Felsberg bat mich Kledte
(Die Braut von Bessa)

Was wollt ihr aber hören
(Die Tartarfürstin)

Der edel Herzog Heinrich zu Pferd
(Kloster Trebnitz)

Hannes der Herzog zu Sagan
(Herzog Hans von Sagan und die Glogauschen Domherrn)

Es reitet die Gräfin weit über das Feld
(Der Pfalzgraf)

Konrad, der Degenfelder hat
(Die Nachtwandler)

Im Land zu Frankereiche
(Das vierte Gebot)

Es ritt ein Herr und auch sein Knecht
(Traure nicht, traure nicht)

Kuchlebu, Schifflebu fahren wohl über den Rhein
(Der grobe Bruder)

Es hat ein König ein Töchterlein
(Die wiedergefundene Königstochter)

Herr Konrad war ein müder Mann
(Der Staar und das Badwännelein)

Ich bin durch Frauen Willen
(Die Entführung)

Weiß mir e Herr, hätt siebe Süh
(Der König aus Mayland)

Graf Friedrich thät ausreiten
(Graf Friedrich)

Grof Friederich wötti wibe
(Graf Friedrich)

Kummet her! kummet her ihr jungi Leut'
(Der Färber)

Es hat gewohnt ein Edelmann
(Des edlen Helden Thedel Unverfehrden von Walmoden Thaten)

Ein Graf von frommem edlem Muth
(Tragödie)

Gleich wie ein fruchtbarer Regen
(Dorothea und Theophilus)

Wer das Elend bauen wöll
(St. Jakobs Pilgerlied)

Winter ist hin, der Pilgrim zieht ins Feld
(Der Pilgrim)

An welcher Zelle kniet nun
(Ein neues Pilgerlied)

Die Sonn mit klarem Scheine
(Von der Belagerung der Stadt Frankfurt,ein Lied im Ton: Frisch auf in Gottes Namen. 1552)

Frankfurt, die hochgelobte Stadt
(Aus einem ähnlichen Lied im Ton der Schlacht von Pavia)

Einsmals zu Frankfurt an dem Main
(Wunderliche Zumuthung)

Georg von Freundsberg, von großer Stärk
(Georg von Fronsberg)

Amor, erheb dich edler Held!
(Galantes dreißigjähriges Kriegslied)

Bons dies, Bock!
(Rühre nicht Bock, denn es brennt)

Willkomm mein lieber Eremit!
(Streit zwischen dem blinden Cupido und einem Waldbruder)

Müller, warum thust erbleichen?
(Die feindlichen Brüder)

Als Jupiter gedacht
(Nun gehen mir alten seeligen Manne erst die Augen auf)

Zu Günzburg in der werthen Stadt
(Ehrensache und Satisfaction zu Günzburg)

Hie auf dieser Liebes Matt
(Schadenfreude)

Es wollt ein Schneider wandern
(Rinaldo Rinaldini)

Ich will einmal spaziren gehn
(Hans in allen Gassen)

Zu Backnang wohnt ein Schneiderlein
(Das zarte Wesen)

Wer noch in Freiheit leben will
(Weibliche Selbstständigkeit)

Das Schneiderlein sah am Wege stehn
(Das Erbbegräbniß)

Schöns Salzburger Mädl
(Der Paß)

Es hatten sich siebenzig Schneider verschworen
(Flußübergang)

Als ich verwichen lag in sanfter Ruh
(Kupido die Fledermaus)

Es waren einmal die Schneider
(90 × 9 × 99)

Als ich bei dunkler Nacht
(Cupido und die Magd)

Der Schneider Franz, der reisen soll
(Meine Reise auf meinem Zimmer)

Seyd lustig und fröhlich
(Kerbholz und Knotenstock)

Bruder Liederlich
(Rechenexempel)

Drum ihr Gesellen halt euch gut
(Trutz den Meistern)

Und wollt ihr hören singen
(Der Habersack)

Der Müller auf seim Rößlein saß
(Müllerlied)

Es ist auf Erden kein schwerers Leiden
(Das schwerste Leiden)

Hab ich dann schon rothe Haar, rothe Haar
(Habt ihr den krummen Peter lange nicht gesehen)

Frühmorgens, wenn der Tag bricht an
(Das Weberlied)

Als Gott die Welt erschaffen
(Construction der Welt)

O wie gehts im Himmel zu
(Aussicht in die Ewigkeit)

Wer hat Lust mit mir zu ziehen
(Das neue Jerusalem)

So geht es in Schnützelputz Häusel
(Schnützelputz-Häusel)

Ei Jungfer ich will ihr
(Räthsel um Räthsel)

Lieber Schatz, wohl nimmerdar
(An den Meistbiethenden gegen gleich baare Bezahlung)

Ein Musikant wollt fröhlich seyn
(Fuge)

Wo find ich deines Vaters Haus
(Säuberliches Mägdlein)

Zu Klingenberg am Maine
(Trinklied)

Ich ging einmal nach Graßdorf nein
(Trinklied)

Der edle Wein
(Trinklied)

Es wollt eine Frau zu Weine gahn. Hum fauler Lenz
(Hum fauler Lenz)

Wer fragt danach
(Trinklied)

Die liebste Buhle, die ich han
(Trinklied)

Wo soll ich mich hinkehren
(Das dumme Brüderlein)

Dort unten an dem Rheine
(Trinklied)

Man sagt wohl in dem Mayen
(Trinklied)

Freut euch ihr lieben Knaben
(Evoe)

Wann der heilge Sankt Martin
(Einladung zur Martinsgans)

Eins Bauren Sohn hätt' sich vermessen
(Eine gute, auserwählte, hochgelobte Buttermilch)

Ach Gott, was wollen wir aber heben an
(Bergreihen)

Herr Doktor, ich will fragen
(Braunbier, braunisch kurirt)

Frisch auf ihr lieben Gesellen, ein neue Zeitung gut
(Sehnsucht nach dem Esel mit dem Gelde)

Schlimm Leut sind Studenten, man sagts überall
(Ach wenn sie das Rössel doch langsam gehn liessen)

Ach Jungfrau klug von Sinnen
(Kriegslied)

Ein Mägdlein jung gefällt mir wohl
(Sie können es nehmen, wie sie wollen)

Jezt bin ich wiederum recht vergnügt
(Das naive Kammermädchen an den Studiosus der zweyten Potenz)

Neun Schwaben giengen über Land
(Die schwäbische Tafelrunde)

Guck, Bastel, was ich funden han
(Eine Kastanie)

Ygels Art ist manchem bekannt
(Ygels Art)

Band 3

Liebesklagen des Mädchens


Schlaf nur ein geliebtes Leben
(Abendstern)

Es fuhr gen Acker ein grober Baur
(Der Fürstentochter Tod)

Sterben ist eine harte Buß
(Ach was hilft ein Blümelein)

Nachtlieder an die Braut

Ach Schatz willst du schlafen gehn

Ach edler Schatz verzeih es mir


Ueber den Kirchhof gieng ich allein
(Vision)

Nun ade mein allerherzliebster Schaz
(Nicht Wiedersehn)

Als ich kam zur Stube rein
(Hessisch)

Mein Schatz der ist auf die Wanderschaft hin
(Heimlicher Liebe Pein)

Es waren einmal zwei Gespielen
(Salomo sprich Recht)

Sobald du hebst die klaren Aeugelein
(Liebesaugen)

Der Mond, der steht am höchsten
(Ade zur guten Nacht)

Wahres Lieben, süßes Leben
(Liebes-Noten)

Ich legte mich nieder ins grüne Gras
(Schlummer unter Dornrosen)

Komm zu mir in Garten
(Dem Tode zum Trutz)

Habt ihr die Husaren gesehn
(Bivouack)

Ey Ey, wie scheint der Mond so hell
(Ey!Ey!)

Dort droben auf dem Hügel
(Einsiedler)

Wär ich ein wilder Falke
(Der Berggesell)

Mein Vater hat gesagt
(Hat gesagt – Bleibts nicht dabei)

Sag mir o Mägdelein, was trägst im Körbelein
(Das schwere Körblein)

Schön wär ich gern, das bin ich nicht
(Uebersichtigkeit)

Die 4 heilige 3 König mit ihrem Steara
(Kennst die Bewegliche drei du noch nicht)

Morgen muß ich weg von hier
(Lebewohl)

Die Tochter bat die Mutter schön
(Das wunderthätige Mannsbild)

Das Klosterleben ist eine harte Pein
(O Himmel, was hab ich gethan)

Es war einmal ein junger Knab
(Die gute Sieben)

Spinn, Mägdlein, spinn
(Spinnerlied)

Die Gedanken sind frey
(Lied des Verfolgten im Thurm)

Spinn, spinn, meine liebe Tochter
(Spinnerlied)

Ich sag, wems Glück wohl pfeifet
(Spruch vom Glück)

Ich that einmal spazieren gehn
(Gimpelglück)

Ich stand an einem Morgen
(Ich stand an einem Morgen)

Ich stand an einem Morgen
(Ich stand an einem Morgen (2))

Ich stand an einem Morgen: mein wo
(Ich stand an einem Morgen (3))

Es steht ein Baum in Oesterreich
(Glück der Schlemmer)

Ein schönes Jungfräulein, die von geschickten Sitten
(Ländlich, sittlich)

Daß uns der Winter nicht steht will seyn
(Schlittenfahrt)

Bin ich das schön Dännerl im Thal
(Schön Dännerl)

Bei der Nacht ist so finster im Weg
(Bei Nacht sind alle Kühe schwarz)

Mein Bübli isch e Stricker
(Den Dritten thu ich nicht nennen)

Ein Liedlein will ich singen
(Bienenlied)

Es fliegen zwei Schwalben ins Nachbar sein Haus
(Die Schwalben)

Gott grüß euch all ihr Herren
(Ein Heller und ein Pfenning das ist ein kleiner Werth)

Spazieren wollt ich reiten
(Von alten Liebesliedern)

Ich hatt nun mei Trutschel
(Don Juan)

'S hätt sich mol ener zu mer welle küpple
(Hölzerne Noth)

Schau gut Gesell, was führ ich allhier
(Des Centauren Tanzlied)

Schau wie er trabt, der wackre Gaul
(Nachtanz)

Es wollt ein Mägdlein Wasser holen
(Gemachte Blumen)

Hab ein Brünnlein mal gesehen
(Der Brunnen)

Wann ich des Morgens früh aufstehe
(Ein warmes Stüblein)

Haben die Götter es also versehen
(Verlobung)

In diesem grünen Wald
(Wiederhall)

Es gieng ein wohlgezogner Knecht
(Der wohlgezogene Knecht)

Ich habe mein Feinsliebchen
(Auch ein Schicksal)

Ach in Trauern muß ich leben
(Abschiedsklage)

Die Trutschel und die Frau Nachtigall
(Warnung)

Schön bin ich nicht, mein höchster Hort
(Schön bin ich nicht)

Der Mondschein, der ist schon verblichen
(Himmelsboten zu Liebchens Himmelbett)

Es sungen drei Engel einen süßen Gesang
(Armer Kinder Bettlerlied)

Der Tag hat seinen Schmuck auf heute weggethan
(Abendsegen)

Auf dieser Welt hab ich keine Freud
(Bildchen)

Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald
(Waldvögelein)

Auf der Welt hab ich kein Freud
(Liebeswünsche)

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
(Sommerlied)

Wohl täglich will erscheinen
(Unseliger Kreislauf)

Allhier in dieser wüsten Haid
(In der wüsten Heide)

Einstens, da ich Lust bekam
(Des guten Kerls Freierey)

Ein Schneider hätt ein böses Weib
(Wir verstehen sie nicht)

Ein Maußhund kam gegangen
(Maushund)

Zu Constanz saß ein Kaufmann reich
(Ein hübsch Lied, genannt der Striegel)

Der Schiffmann fährt zum Lande
(Reit du und der Teufel)

Nun freue dich mein Herzelein, der Sommer
(Ob sie von sonder – von sonderlichem Brod esse?)

Ich ging ins Väters Gärtela
(Schlesisches Gebirgshirtenlied)

Schwing' dich auf, Frau Nachtigall, geschwinde
(Die hohe Unterhändlerin)

Wo gehst du hin du Stolze
(Der Abschied im Korbe)

'S ist mir auch kein Nacht so finster
(Steile Liebe)

Schön klar einstmal die Sonne
(Druck und Gegendruck)

Was hab ich meinem Schätzlein zu Leide gethan?
(Petersilie)

Im grünen Wald bin ich gewesen
(Das St. Hubertuslied)

Kukuk hat sich zu todt gefallen
(Ablösung)

Wer ist denn draussen und klopfet an?
(Unbeschreibliche Freude)

Mi's Bübli is wohl änetem Rhin
(Schweitzerlied)

Meiner Frauen rother Mund
(Wollte Gott)

Die Sonne rennt mit Prangen
(Die Welt geht im Springen)

Zart Aeuglein zu winken
(Leztes Toilettengeschenk)

Es steht ein Baum im Odenwald
(Aus dem Odenwald)

Es dunkelt auf jenem Berge
(Erinnerung beym Wein)

Heute wollen wir Haber mähn
(Und dieß und das und das ist mein)

Aufe ist nit abe, 's ist aber we'ger wahr
(Tanzreime)

Sechsmal hab ich sie angetroffen
(Bei der Schusterrechnung zu Singen)

Mir ist ein roth Gold Ringelein
(Der Gruß)

Der Guguck ist ein braver Mann
(Lied des abgesetzten Sultan Selim im alten Serail)

O du mein Mopper, wo willt du hinaus
(Weihnachtlied)

Grad Herz brich nicht
(Gute Lehre)

Im Maien im Maien ists lieblich und schön
(Mailied)

Laßt üs abermal betta
(Schweizerisch Kriegsgebet)

Isch äbi ä Mensch uf Erde, Simeliberg
(Des Hirten Einsamkeit)

Mys Lieb' isch gar wyt inne
(Emmenthaler Kühreihen)

S'isch no nit lang daß gregnet hätt
(Schweizerisch)

Schwarzbraun ist meine dunkle Farbe
(Jahreszeiten)

Es bat ein Bauer ein Töchterlein
(Schreibstunde)

Einsmals ein Mägdlein frisch und jung
(Erdtoffeln mit Rippenstückchen)

Da droben aufm Hügel
(Der verwandelte Einsiedler)

Hätt mir ein Espenzweigelein
(Espenzweigelein)

Ich weiß nicht, was ich meinem Schätzchen verhieß
(Kurzweil)

Ein junger Mann nahm sich ein Weib
(Schnelle Entwickelung)

Ich hab mir ein Maidlein auserwählt
(Kurzweil)

Der Sommer und der Sonnenschein
(Sonnenblicke)

Ich gieng spazieren in ein Feld
(Ehestand)

Mein Auge wankt
(Todesahndung einer Wöchnerin)

Es stand ein Sternlein am Himmel
(Der verschwundene Stern)

Mein Herz das schwebt in Freudenspur
(Ein hohes Lied)

Was soll ich aber singen
(Ein neu Klaglied eines alten deutschen Kriegsknechts)

Was soll ich thun, was soll ich glauben?
(Aufklärung)

Graf Berthold von Sulchen, der fromme Mann
(St. Meinrad)

Ich wollt um meines Herren Haupt
(Goldarbeiten auf dem Liebesbande)

Ewiger Bildner der löblichen Dinge
(Vorbereitung)

Mit der Muschel schöpft das Büblein
(Augustinus und der Engel)

Es ist nit allewege Festabend
(Dies ist das ander Land)

Fangt an zu singen
(Siegslied)

Der Tag war schön, ins Grüne gehn
(Eine heilige Familie)

Mein Kind sieh an die Brüste mein
(Erlösung)

Wann wünschen wär können, Maria rein
(Liebscherz mit dem neugebornen Kinde Maria)

Nun lob mein Seel den Herren gut
(Vorbote des jüngsten Gerichts)

Anmuthiger Blumenkranz aus dem Garten der Gemeinde Gottes

Auf, auf, auf ihr Helden, waget Gut und Blut
(1. Kampf des erwählten Volkes)

Löwen laßt euch wieder finden
(2. Erziehung durch Geschichte)

Auf Triumph, es kommt die Stunde
(3. Triumph des erwählten Volkes)

Fahre fort mit Liebesschlägen
(4. Erziehung der erwählten Seele im erwählten Volke)

Ach hör das süsse Lallen
(5. Erziehung durch Natur)

Ach Gott, du bist, wie mans begehrt
(6. Erziehung durch Glück)

O Zorn, du Abgrund des Verderbens
(7. Erziehung durch Leidenschaft)

O finstre Nacht, wann wirst du doch vergehen
(8. Erziehung durch Erkenntniß)

Wo flieh ich hin? wo soll ich bleiben?
(9. Erziehung durch Langeweile)

Verborgenheit
(10. Erziehung durch Vergöttlichung)

Denkst du nicht, Maria, mehr an die ausgestandnen Schmerzen
(11. Erziehung durch Ahndung)

Wohl dem, welcher unverwirret
(12. Erziehung durch Ueberzeugung)

Steh auf Nordwind
(13. Erziehung durch Genuß)

Brennt immerhin
(14. Prüfung in heiliger Flamme)

Unschätzbares Einfaltwesen
(15. Bekenntniß)

Weil ich nun seh die goldnen Wangen
(16. Hochzeitmorgen)

Wenn die Seele sich befindet
(17. Hochzeitmittag)

Nun muß ich ihn lieben, nun muß ich allein
(18. Hochzeitabend)

Ermuntert euch ihr Frommen
(19. Hochzeit)

Triumph, Triumph! Es kommt mit Pracht
(20. Triumph der erwählten Seele)

Als man schrieb um Weihnachten
(Hans Sachsens Tod)

Kinderlieder (Anhang zum Wunderhorn)

Wacht auf ihr schönen Vögelein,
ihr Nachtigallen kleine,
die ihr auf grünem Zweigelein,
noch eh die Sonn' recht scheine,
anstimmt die tönend Schnäbelein,
gedreht von Helfenbeine.
Lobt Gott ihr süssen Schwäzerlein,
ihr sämtlich keusch und reine,
ihr Luft- und Wolkensängerlein,
für ihn bestellt alleine.
Mit euch zum besten Liedelein,
zwei schöne Kindlein reine,
Anblasen ihr Pfeifelein,
es schallt zum Wald hineine,
hier bei dem Heilgenbildelein
in Einsamkeit alleine,
da nicken blicken Blümelein
und duften also feine,
und Hirsch und Reh und Häselein,
die horchen in dem Haine,
wie eure süssen Stimmelein
erklingen am Gesteine,
auch fällt ein klares Brünnelein,
die Blumen schaun hineine,
da netzet eure Züngelein
nach Ordnung ein und eine,
da spület Hals und Gürgelein,
dann singt ihr noch so reine;
den Takt schlagt mit den Flügelein,
so schickt sich's recht ihr Feine,
schwingt freudig auch die Federlein,
regt Aermelein und Beine,
erstreckt zum Klang die Hälselein,
ein Jedes thu das Seine.
Habt ihr kein andres Liedelein,
so lernet nur das meine,
ist nur ein einzig Seufzerlein
bei Sonn-und Mondenscheine,
singt nur allein, gelobt sey Gott,
Gott Sabaoth alleine.

Wacht auf ihr kleinen Schülerlein
bei hellem Sonnenscheine,
zieht an die Festags Röckelein
und macht euch auf die Beine,
Gregorius das Schulfest heut
ist wieder angekommen,
auch schlägt der Frühling auf der Haid'
die helle Freudentrommen.
Ein alter Brauch bei Christen war,
daß man zu diesen Zeiten
die Kinder all in froher Schaar
zu Schul und Kirch thät leiten.
Ein Kinderbischoff wählet man,
und neben ihm zwei Pfaffen,
ihm folgen König, Handwerksmann,
Soldat, Hanswurst und Affen.
So zieht einher ein jeder Stand,
in Kleidern schön gezieret,
und jedes Kind in seiner Hand
sein Handwerkszeug auch führet.
Dem Bischoff wird am Hirtenstab
die Brezel vorgetragen,
was das für ein Bewandniß hab,
merkt auf, ich wills euch sagen.
Die Brezel heißt Pretiolum,
ein Preislein für die Kinder,
die in der Schule nit sind stumm
und dumm gleichwie die Rinder.
Sie hat in sich auch die Figur
von den Buchstaben allen.
Beiß hier, beiß dort auf rechter Spur,
gelt das will dir gefallen.
Die Brezel ist ein liebes Buch,
du wirst's bald ausstudieren,
du kennst's von Weitem am Geruch,
und wirst's drum nit verlieren.
Du kannst es schon bis zu dem S,
wird dirs nit abgenommen,
du lerntest also ungemäß,
daß du zum W thät'st kommen.

Wohl auf ihr klein Waldvögelein, die ihr in Lüften schwebt
(Das Federspiel, A. B. C. mit Flügeln)

Rathe, was ich habe vernommen
(Die Abc-Schützen)

Ich will dem Kindlein schenken
(Die zwei Hirten in der Christnacht)

Als Gott der Herr geboren war
(Ein Wahrheitslied)

Hanns Voß heißt er
(Sommerverkündigung)

Havele havele Hahne
(Havele Hahne)

Ein Huhn und ein Hahn
(Kinderpredigt)

Ich gieng einmal nach Amsterdam
(Das Wappen von Amsterdam)

Hänchen ist zum Born gelaufen
(Erschreckliche Geschichte vom Hünchen und vom Hänchen)

Liebe Eltern gute Nacht
(Auf dem Grabstein eines Kindes in einem Kirchhof im Odenwald)

Lieber Gott und Engelein
(Kindergebet)

Wie viel Sand in dem Meer
(Wie oft Gott zu danken sey?)

Abends wenn ich schlafen geh
(Abendgebet)

Es wird aus den Zeitungen vernommen
(St. Niklas)

Gott's Wunder, lieber Bu
(Kinderlied zu Weihnachten)

Wir reisen auf das Feld in eine Sonne
(Sterndreherlied)

Gott so wollen wir loben und ehrn
(Dreikönigslied)

O Jesulein zart
(Christkindleins Wiegenlied)

O Jesu liebes Herrlein mein
(Wiegenlied)

Heut ist mitten in der Fasten
(Frühlingsumgang)

Lirum larum Löffelstiel
(Wenn die Kinder ihre heiße Suppe rühren)

Tra, ri, ro
(Das Sommertagslied)

Gärtlein, Gärtlein, Brunneneyer
(Brunneneyer-Liedlein)

Als ich ein armes Weib war
(Knecht, Magd, Ochs, Esel, und alles, was mein ist)

Ein Zicklein, ein Zicklein
(Für die Jüngelcher von unsern Leut)

Kleins Männele, kleins Männele, was kannst du machen?
(Kinder-Konzert, prima vista)

Ich weiß mir einen Kittel
(Der wunderliche Kittel)

Was trägt die Gans auf ihrem Schnabel?
(Was der Gans alles aufgepackt worden ist)

Quibus, quabus
(Kinder-Predigt)

Will ich in mein Gärtlein gehn
(Das bucklige Männlein)

Die Enten sprechen: Soldaten kommen! Soldaten kommen!
(Einquartierung)

Bet' Kinder bet'
(Kriegsgebet)

Heiderlau
(Trompeterstückchen)

A Herr verscho o o ne mich
(Dito)

Husaren kommen reiten
(Kriegslied)

Beschlag, beschlag's Rößle
(Vor der rechten Schmiede)

Drei Gäns im Haberstroh
(Wer da)

Aennele wehr, Aennele wehr
(Proklamation)

O du mein Gott, o du mein Gott
(Engelsgesang)

Schlaf, Kindlein, schlaf
(Morgenlied von den Schäfchen)

Da oben auf dem Berge
(Wiegenlied im Freien)

Troß troß trill
(Reiterlied auf des Vaters Knie)

Eya popeya popole
(Die arme Bettelfrau singt das kranke Kind in Schlaf)

Ich wollte mich zur lieben Maria vermiethen
(Wiegenlied einer alten frommen Magd)

Der Mond, der scheint
(Ammen-Uhr)

Mee Lämmchen, mee
(Meelämmchen)

Hab ich mirs nicht längst gedacht
(Die Magd an der Wiege)

Eia im Sause
(Eia popeia etzetera)

Eio popeio, was rasselt im Stroh
(Wiegenlied)

Eya popeya
(Walte Gott Vater!)

Zu Bett, zu Bett
(Zu Bett)

Hab ein Vögele gefangen
(Der Vogelfänger)

Guten Abend, gute Nacht
(Gute Nacht, mein Kind!)

Steht auf ihr lieben Kinderlein
(Morgenlied)

Hutsch he! hutsch he!
(Sämann)

Wie der Mond so schön scheint
(Mondliedchen)

Heidelbeeren, Heidelbeeren
(Tanzliedchen im grünen)

O Tannebaum, o Tannebaum
(Tannebaum)

Sonne, Sonne, scheine
(Sonnenlied)

Auf'm Bergle bin ich gesessen
(Wo bist du dann gesessen?)

Kling, kling Glöckchen
(Im Frühling, wenn die Maiglöckchen läuten)

Steig auf das Bergle
(Beim Spaziergang)

Es regnet, Gott segnet
(Guten Appetit)

A, b, ab
(Anschauungs-Abc)

Zimmermäntle, Zimmermäntle
(Wenn der Schelm die ersten Hosen anzieht)

Hau dich nit, stich dich nit, brenn dich nit
(Wenn man die kleinen Jungen mit ihren Schlappertüchlein am Hals zu Tische setzt)

Bum bam beier
(Wenn das Kind etwas nicht gern ißt)

Warum?
(Wenn das Kind allzu wißbegierig ist)

Mein Hinkelchen, mein Hinkelchen
(Wenn die Hühner im Garten sind)

Trommel auf dem Bauch, hast ein schweren Ranzen
(Wenn die Kinder gehen lernen)

Guck hinüber, fuff herüber
(Wenn die Kinder auf der Erde herum rutschen)

Schäfele hat ein Küttele an
(Wenn man die Kinder im Schlitten fährt)

Anne Margritchen
(Weinsüppchen)

Drei Wolken am Himmel
(Wetterprophet)

Zürnt und brummt der kleine Zwerg
(Wenn die Kinder üble Laune haben)

Höre mein Kindchen, was will ich dir singen
(Wiegenlied)

Bist so krank als wie ein Huhn
(Schulkrankheit)

Patsche, patsche Küchelchen
(Den kleinen Kindern in die Hand gepatscht)

Es tanzt ein Butzemann
(Butzemann)

Geh mit mir in die Heidelbeeren
(Zu Gaste gebeten)

Ein Himmel ohne Sonn
(Nicht weit her)

Was ist denn das?
(Ich schenk dir was)

Wacker Mägdlein bin ich ja
(Hast du auch was gelernt?)

Ich möcht vor tausend Thaler nicht
(Was möchtest du nicht?)

Ich hab' emahl ein Bettelmädele küßt
(Ach und weh, kein Schmalzele meh!)

Um um um mein Krummer
(Wenn ers nur nicht krumm nimmt!)

Schusterbue
(Was hast du dann zu dem Schustersbuben gesagt?)

Der Reiter zu Pferd
(Kommt Hüner bibi)

Klosterfrau im Schneckenhäußle
(Lied, mit welchem die Kinder die Schnecken locken)

Storch, Storch, Steiner
(An den Storchschnabel)

Storch, Storch, Langbein
(Klapperstorch)

Goldvogel, flieg aus
(Der Goldvogel)

Maikäferchen, Maikäferchen, fliege weg
(Maikäferlied)

Pilatus wollte wandern
(Petrus und Pilatus auf der Reise)

Eins, zwei, drei
(Abzählen bei dem Spiel)

Königstochter jüngste
(Aus einem Kindermährchen)

Die Linse
(Linsenlied)

Ringel, Ringel, Reihe
(Ringelreihe-Lied)

Ringel, Ringel, Thale, ringen
(Spiellied des Königs Töchterlein)

Gieb mir eine Erbse
(Erbsenliedchen)

Eins, zwey, drey
(Abzählen)

Gickes gackes Eyermuß
(Dergleichen)

Ist ein Mann in Brunnen gefallen
(Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen)

Vöglein auf der Wiege
(Vöglein auf der Wiege)

Türkenmännchen, flieg hinweg
(Maikäferlied)

Ahne, Krahne, wickele, wahne
(Abzählen, den die letzte Silbe trift, der muß nachlaufen)

Eins, zwey, drey, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun
(Abzählen)

Hinter der Donaubrück
(Wirst du mir keine schöne Singerin?)

Wann ich schon schwarz bin,
(Geh, du schwarze Amsel)

Mädele bind den Geisbock an
(Vorbereitung zur Tanzstunde)

Mädle, was hast du
(Heubündele)

Widele wedele
(Etikette auf des Bettelmanns Hochzeit)

Guten Abend Aennele
(Was haben wir dann zu essen?)

Der Himmel ist mein Hut
(Wer bist du, armer Mann?)

Geschnittne Nudele eß ich gern
(Was ißt du gern, was siehst du gern?)

Dort oben auf dem Berge
(Ach wenn ich doch ein Täublein wär)

Könnst du meine Aeuglein sehen
(Rothe Aeuglein)

Ich will ein Körblein flechten
(Korbflechterlied)

Bin ich nit ein Bürschlein
(Tanzliedchen)

Der Müller thut mahlen
(Wenns Kind verdrieslich ist)

Mein Schätzle ist fein
(Liebesliedchen)

Grüß dich Gott mein lieb Regerl
(Vom Vöglein)

Hansel am Bach
(Der gescheidte Hansel)

Herzigs Kindlein, Zuckermündlein
(Liebeslieder)

Ist es nicht eine harte Pein
(Vergiß mein nicht)

Mein Schätzle ist klein
(Trotzliedchen)

'S Land aufe, 's Land abe
(Scherzliedchen)

Ich saß auf einem Birnenbaum
(Ey der Tausend)

Was hilft mir ein rother Apfel
(Scherz- und Liebes-Liedchen)

Margritchen, Margritchen
(Ziehs naufi)

Tanz Kindlein tanz
(Tanzliedchen)

Mein Schatz ist kreideweiß
(Konterfait und Aussteuer)

Ein silberne Scheide
(Von Adel und Tadel)

Laß ihm, laß ihm seinen Willen
(Gelegenheitsverse)

Dormi Jesu, mater ridet
(Schluß)


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE