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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 94

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 94

Auf Menschen soll man nicht vertrauen

Auf Menschen sollst du nicht vertrauen,
Sie kennen nur die eigne Noth,
Es überkommt sie leicht ein Grauen,
Und du lebst einsam in dem Tod.

Vertrau dem Wort in deiner Seele,
Das dir nicht eigen, du bist sein,
Es dringt aus freudensel'ger Kehle,
Es klingt in deinem Jammerschrein.

Die Glocke wird umsonst geschwungen,
Trifft sie kein harter Hammerschlag,
So wird das Wort von dir errungen,
Du lebst dem Klange lange nach.

Der Kindheit Schrein und Freudenlallen
Hat manchen ernsten Mann belehrt,
Das Wahre muß uns erst gefallen,
Das jeden in sich selbst bekehrt.

Des Paradieses Frucht bewahre,
Der Apfel reift zur Weihnachtszeit,
Und du wirst selbst das Ewigwahre,
Suchst du des Schönen Seligkeit.

Mein Stammbuch 92

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