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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 631

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 631

Kriegslied

Christoph Demantius sieben und siebenzig Tänz. Nürnberg 1601.

Ach Jungfrau klug von Sinnen,
Still deinen Uebermuth,
Acht nicht so gar geringe
Das edle Studentenblut.
Wer ists, der ihn'n mag gleichen,
An Tugend, Muth und Ehr,
Laß du sie nur hinschleichen,
Weil keiner dich begehrt.

Du magst nur immer loben
Die Reuter voll und wild,
Du kömmst noch auf den Kloben,
Und auf ihr Narrenschild,
Dir gefällt ihr Sakramenten
Um Gottes Wunden all,
Viel baß als der Studenten
Gesang und Lautenschall.

Als ich wohl seh, vom Zaune
Die Ursach gebrochen hast,
Bist du nit guter Laune,
Ists uns ein leichte Last,
Lauf hin in Stall nach Miste,
Deins Gleichens man wohl findt,
Und dich nach Gefallen erlüste,
Bei tollem Reuter-Gesind.

Des Knaben Wunderhorn 415 Band 2 - 208

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