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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 538

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 538

Unerschöpfliche Gnade

Mündlich.

Maria führt einen Reihen Kindlein klein,
Da kam eine arme Seele:
Maria, laß mich nein!
Ich kann dich nicht rein lassen,
Dein Ehr hast du verschlafen,
Dazu dein Kränzelein.

Hab ich mein Ehr verschlafen,
Dazu mein Kränzelein,
Warum sollt's Gott nicht erbarmen,
Warum sollt's Gott nicht erbarmen,
Daß ich verloren soll seyn.

Da kam sie vor die Hölle,
Gar traurig klopft sie an.
Es hören sie all die Teufel,
Sie hießen sie einergehn.
Der erste der macht's Thürle auf
Der andre sucht einen Stuhl,
Der dritte der blast's Feuer auf,
Der viert schürt wacker zu.

Was hat sie vor ihren Aeuglein stehn,
Ein kleines Kindelein;
Hat sie das Kind getödtet
Hat sie das Kind getödtet,
So muß sie leiden Pein.

Hab' ich das Kind getödtet,
Hab' ich das Kind getödtet,
Und muß ich leiden Pein,
Warum sollt's Gott nicht erbarmen,
Warum sollt's Gott nicht erbarmen,
Daß ich verloren soll seyn.

Des Knaben Wunderhorn 322 Band 2 - 115

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