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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 533

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

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Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

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Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 533

Eigensinn

Aus Hr. v. Stromers Familienbuche vom Jahre 1581.

Hast du's nicht gefischet,
So fisch es aber noch,
Hat sie der Schimpf gereuet,
So thu' ers aber noch.
Ist es denn Unglück heuer alles mein,
Ade du schönes Liebelein,
Du must mein eigen seyn.

Weiß ich mir ein Mädelein
Auf dieser Erden,
Ist sie mir beschert,
So muß sie mir auch werden,
Wohl über allen Dank,
Geschieht es aber heuer nicht,
So geschieht es überlang.

Da kauft er ihr ein Gürtlein schmal,
Das war gesprenkelt überall,
Es hing gesprenkelt wohl auf den Fuß,
Es reut mich, daß ich sterben muß.

Sterb ich denn so bin ich todt,
So gräbt man mich in die Röslein roth,
Inne die Rosen, inne den Klee,
Kein solch braun Mädlein bekomm ich nimmermehr.

Von der Erden wohl in das Haus,
Schau liebe Frau Mutter wie bin ich so groß,
Da kauft er ihr ein Ringelein von Gold,
Ach ja du schönes Mädelein, wie bin ich dir so hold.

Da war bedecket ein Bettlein mit Fleiß,
Da begrüßt er das Mägdlein mit ganzem Fleiß,
Er drucket sie mit lieblicher Art,
Hat mir dasselbe Mägdelein drey Jahr zu Lieb gewart.

Des Knaben Wunderhorn 317 Band 2 - 110

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