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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 425

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 425

Antwort Mariä auf den Gruß der Engel

Procopii Mariale festivale. S. 368.

Zwey Nachtigallen in einem Thal
Oftmals zusammen stimmen,
Sie singen mit so süßem Schall,
Daß es recht Wunder nimmet:
Sie modulieren in die Welt,
Keine der andern weichet,
Den Tod sie lieber leiden thät,
Eh sie der andern schweiget.

Zwey Nachtigallen ich singen hör,
Ein Engel kommt vom Himmel,
Nach Nazareth, nicht ungefähr,
Ins jungfräuliche Zimmer,
O wie so lieblich singt er an,
Das Jungfräulein Maria:
Kein menschlich Zung beschreiben kann
Die süße Harmonie.

Was war nicht für ein Echo da,
Wie stimmten sie zusammen,
O wär ich doch gewesen nah,
Es würde mich entflammen.
Kein süßres Lied im Himmelreich,
Wird nimmermehr gehöret,
Als wenn die Selgen allzugleich
Wollen, was Gott begehret.

Des Knaben Wunderhorn 209 Band 1 - 209

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