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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 406

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 406

Um die Kinder still und artig zu machen

Feiner Almanach. I.B.S. 145.

Es kam ein Herr zum Schlößly
Auf einem schönen Rößly,
Da lugt die Frau zum Fenster aus
Und sagt: »Der Mann ist nicht zu Haus

Und niemand heim als Kinder
Unds Mädchen auf der Winden.«
Der Herr auf seinem Rößly,
Sagt zu der Frau im Schlößly:

»Sinds gute Kind, sinds böse Kind?
Ach liebe Frau, ach sagt geschwind.«
Die Frau, die sagt: »Sehr böse Kind,
Sie folgen Muttern nicht geschwind.«

Da sagt der Herr: »So reit ich heim,
Dergleichen Kinder brauch ich kein.«
Und reit auf seinem Rößly,
Weit, weit entweg vom Schlößly.

Des Knaben Wunderhorn 190 Band 1 - 190

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